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Hunde, Katzen und Kleintiere sind wunderbare Motive für schöne Bilder. Das haben wir uns auch gedacht und deshalb ein Pinterest-Board für Euch erstellt. Inspiration holen oder einfach nur als Zeitvertreib schöne Haustier-Bilder ansehen – Das Pinterest-Board der Tierfreunde Österreich teilt alle interessante Inhalte mit Euch.

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Das Pinterest-Board der Tierfreunde Österreich

Was ist Pinterest?
Pinterest ist ein soziales Netzwerk, über das sich Inhalte aus dem Internet via Bilder teilen lassen. Die visuelle Darstellung in verschiedenen Themenboards ist sehr übersichtlich und verleitet zum Scrollen durch die schönsten, lustigsten, schrillsten und interessantesten Themen in den verschiedensten Bereichen. Der Bereich Tiere und in weiterer Folge auch Haustiere beinhaltet unzählige Pins, die zu interessanten Links, Fakten und Tipps im Netz rund um das Thema Haustiere führen.

Wir haben das Tierfreunde Österreich Board in die Kategorien Hunde, Katzen und Kleintiere aufgeteilt. Zusätzlich findet ihr noch Zitate, Do-it-yourself Tipps und alles rund um die Leistungen und Services Tierfreunde Österreich.

Vielleicht können wir ja auch Euch inspirieren – wir freuen uns über zahlreiche Follower und Pins.

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Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung zu haustierspezifischen Themen sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert.

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Fuchsräude: Vorsicht auch bei Haustieren

Fuchsräude ist eine parasitäre Hauterkrankung, die durch Räudemilben hervorgerufen wird. Die Krankheit verläuft innerhalb von drei Monaten tödlich. Die hochansteckende Erkrankung wird durch direkten Kontakt von Fuchs zu Fuchs übertragen. Eine Übertragung und Ansteckung auf Hunde und Katzen durch Kontakt zu Füchsen oder über Fuchsbaue kann durchaus vorkommen. Auch abgeschabte Hautpartikel, die Milben enthalten, können eine Übertragung verursachen.

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Bei einem Waldspaziergang kann sich ein Tier leicht mit den Erregermilben anstecken

Seit letztem Sommer tritt die Fuchsseuche wieder vermehrt im Raum Salzburg (vor allem im Pinzgau) auf. Füchse haben große Streifgebiete, wandern also weit herum, deshalb ist die Seuche so schwer in den Griff zu bekommen. Da die Räude auch für Hunde und Katzen schwer ansteckend ist, sollte man nach einem Waldspaziergang den Hund genauestens inspizieren. Auch Freigänger-Katzen sollten auf Hautveränderungen untersucht werden. Die Krankheit kann bei Haustieren ebenfalls innerhalb von drei Monaten tödlich enden. Auf den Mensch kann die Krankheit nicht übertragen werden.

Verursacht wird die Fuchsräude von der Erreger Grabmilbe Sarcoptes scabiei. Sie ernährt sich von Zell- und Gewebeflüssigkeit und lebt zu diesem Zweck in der obersten Hautschicht des Tieres. Weibliche Erreger bohren Gänge in die Hautschicht, um Eier abzulegen, Männchen sind eher an der Körperoberfläche zu finden. Eine Milbe ist zwischen 0,2 mm und 0,5 mm groß. Die Entwicklung vom Ei zu Milbe dauert 12-21 Tage.

Symptome:

  • Juckreiz
  • Schuppige Haut
  • Kratzspuren
  • Verschlimmertes Hautbild durch bakterielle Sekundärinfektion

Sobald beim Hund Haarausfall festgestellt wird, sollte man ihn umgehend zum Tierarzt bringen und untersuchen lassen.

Die Tierfreunde Österreich sind der Club für Haustierhalter. Mit unserem Tierfreunde-Blog bist Du immer top-informiert. Zusätzlich erhalten alle Neumitglieder einen EUR 20,00 Tierarztgutschein. Jetzt Mitglied werden!

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Bild: Maja Dumat/Kurt F. Domnik  / www.pixelio.de

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Hättest Du’s gewusst? 3 wichtige Fakten zur Hundehaftpflichtversicherung

Seit 2013 ist der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung im Hundeabgabengesetz in Österreich verankert. Das bedeutet, dass jeder Hundebesitzer in Österreich bei der Anschaffung eines Hundes verpflichtet ist, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Die Versicherung muss eine Schadenssumme von bis zu EUR 725.000 decken. Denn für jeden verursachten Schaden, Bissverletzungen, zerstörte Objekte oder Unfälle, haftet der Hundebesitzer. Egal ob absichtlich oder unabsichtlich verursacht. Dies kann im Extremfall zu einer unzumutbaren finanziellen Belastung für den Hundehalter werden.

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Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für Hundehalter in Österreich unerlässlich

  • Verwahrung eines Hundes
    Wann immer ein Hundehalter wenig Zeit für seinen Hund hat, sei es auf Grund von Urlaub, Arbeit oder anderen Verpflichtungen, gibt er den Hund an andere Personen ab. In vielen Fällen auch an Freunde, Bekannte oder zum Beispiel Nachbarn. Was passiert also, wenn der Hund einer Person, einem anderem Hund oder einem Objekt, absichtlich oder unabsichtlich, Schaden zufügt und daraus resultierend finanzielle Forderungen entstehen? Ohne Hundehaftpflichtschutz haftet derjenige, der zum Zeitpunkt des Schadenfalls für die Verwahrung des Tieres verantwortlich war. Also auch der „Hundesitter“. Die Deckung einer Schadenssummer durch eine Hundehaftpflichtversicherung gilt aber in jedem Fall für den Verwahrer, Betreuer oder Verfügungsberechtigten des Tieres.
  • Hundehaftpflichtschutz ist nicht in der Haushaltsversicherung enthalten
    Der Irrglaube, dass die Hundehaftpflichtversicherung automatisch in der Haushaltsversicherung enthalten ist, sollte Hundebesitzer nicht vor dem Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung abhalten. Es muss unbedingt eine eigene Tierhalterhaftpflicht extra abgeschlossen werden. Eine Hundehaftpflichtversicherung ist niemals in der Haushaltsversicherung enthalten.

Die Tierfreunde Österreich bieten, als Verein für Hundehalter, eine sichere, faire und günstige Hundehaftpflichtversicherung, die im Schadensfall auch wirklich zahlt – dafür setzen wir uns ein! Jetzt Mitglied werden und alle Serviceleistungen und Vorteile der Tierfreunde Österreich beziehen!

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Bild: Anita Stöwesand  / www.pixelio.de

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Meerschweinchen – so fühlen sich die kleinen Nagetiere zu Hause wohl

Nager sind beliebte Haustiere. Ihre Anschaffung ist unkompliziert und viele stellen sich auch die Haltung der kleinen Wesen realtiv einfach vor. Kaninchen, Hamster oder Meerschweinchen vegetieren deshalb oft bedauernswert und teilweise sehr verhaltensgestört in viel zu kleinen Käfigen vor sich hin. Um Szenarien, wie diese, zu vermeiden, sollte man sich vor der Anschaffung mit den Bedürfnissen des jeweiligen Haustiers genau auseinander setzen und sich auch die Frage stellen, ob man dem Tier einen langfristigen und artgerechten Standard bieten kann. Aus diesem Grund widmen wir uns in den nächsten der artgerechten Haltung von Kleintieren. Wir fangen mit den Meerschweinchen an. Unter welchen Haltungsbedingungen sich vor allem diese beliebten Nager wohlfühlen, erklären unsere Experten in unserem heutigen Beitrag.

Zu den beliebtesten Kleintieren zählen in erster Linie Kaninchen, Meerschweinchen oder Hamster. Aber auch Mäuse und Ratten sind in einigen Haushalten anzutreffen. Wer sich eines dieser niedlichen Mitgeschöpfe anschaffen möchte oder vielleicht schon eines zu Hause hat, sollte auf Lebensrhythmus, Vorlieben und Bedürfnisse Rücksicht nehmen.

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Meerschweinchen fühlen sich unter Artgenossen am wohlsten

Meerschweinchen sind klassische Rudeltiere. Einzelhaltung ist nicht artgerecht, auch wenn sie keinen engen Körperkontakt zwischen Artgenossen brauchen. Die Fellpflege wird zum Beispiel, nicht wie bei den Kaninchen, gegenseitig praktiziert. Auch zu beachten ist dabei, dass Meerschweinchen, nicht wie viele glauben, gerne mit Kaninchen zusammen leben. Diese Haltung ist maximal möglich, wenn mehrere Kaninchen und mehrere Meerschweinchen in einem großen Gehege zusammen untergebracht sind. Generell sollte man aber eine Haltung von Kaninchen und Meerschweinchen zusammen vermeiden. Kaninchen sind größer als Meerschweinchen, umgekehrt wird das stumme Kaninchen vom ständigen Gurren des Meerschweinchens regelrecht gestresst.

Bei der Wahl des Geschlechts spielt Männchen oder Weibchen keine große Rolle. Den Männchen wird nachgesagt, dass sie etwas anschmiegsamer sind und Weibchen sehr selbstständig leben, aber viele Ausnahmen beweisen auch das Gegenteil. Das Geschlecht des Meerschweinchens kann also beruhit nach eigenen Vorlieben ausgewählt werden.

Meerschweinchen können von Mai bis September in Außenhaltung leben. Das bringt Abwechslung in ihren Alltag. Das Außengehegen kann mit Tunneln, Rückzugsmöglichkeiten und Verstecken ausgestattet werden. So sind die Meerschweinchen beschäftigt und fühlen sich in ihren Rückzugsorten wohl. Im Winter sollten die Meerschweinchen auf jeden Fall drinnen und an einem trockenen Ort mit Heu, Stroh und genügend Kälteschutz gehalten werden.

Streicheleinheiten mögen die kleinen Nager nicht so gerne. Auch wenn die vorherrschende Meinung eine andere ist, sollte man einem Meerschweinchen viel Ruhe lassen und es besser aus nächster Nähe beobachten und nicht als Kuscheltier missbrauchen. Die ruckartigen Bewegungen des Menschen und das Ergreifen des Meerschweinchens von oben mit der Hand, lösen im Tier Stress und Angst aus. Deshalb gurrt es auch besonders laut, wenn man es von oben herab aufheben möchte.

Bei der Ernährung sollte man auf eine Mischung aus nahrhaftem Frisch- und Trockenfutter achten. Zusätzlich sollte immer frisches Einstreu, Heu und/oder Stroh vorhanden sein. Die monatlichen Kosten für Ernährung müssen unbedingt in die Haushaltsausgaben mitkalkuliert werden. Zusätzlich fallen monatlich variable Kosten für Zubehör, Tierarzt und sonstige Ausgaben an. Ein Meerschweinchen kann bis zu acht Jahre alt werden. Um ihm artgerechtes Futter bieten zu können, muss man mit mind. EUR 30- EUR 40,00 im Monat rechnen.

Die Tierfreunde Österreich bieten als Club für Haustierhalter umfangreiche Servicepakete, Beratung und setzen sich für Österreichs Haustierhalter mit zahlreichen Petitionen ein. Jetzt Mitglied werden!

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Bild: Rolf Handke  / www.pixelio.de

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Deine Liebe erdrückt mich

Tiere begleiten den Menschen schon seit seiner Domestizierung. Früher wurden sie als Nutztiere gehalten. Hunde unterstützten die Menschen bei der Jagd, Katzen gingen im Haus und am Hof auf Mäusefang, Kleintiere, wie Kaninchen, wurden hauptsächlich als Nutztiere gehalten. Im Zuge der Industrialisierung zogen Hund, Katze und Co. in die Wohnungen und Häuser der Menschen ein und wurden zu Haustieren. Sie entwickelten sich zum Weggefährten des modernen Menschen. Aber irgendwann zwischen der Entstehung dieser angenehmen und vorteilhaften Mensch-Tier-Beziehung und heute, kamen Diamanthalsbänder, Kaschmirpullis, vegane Ernährung und Hundefernsehen hinzu. Eine Entwicklung, die durchaus kritisch zu betrachten ist.

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Tiere werden zunehmend vermenschlicht – das entspricht nicht ihren Bedürfnissen

In Österreich werden in ca. 511.000 Haushalten (17%) 581.000 Hunde gehalten. In 808.000 Haushalten (26%) leben ca. 1,5 Millionen Katzen. Außerdem werden ca. 64.000 Meerschweinchen, ca. 30.000 Goldhamster, ca. 65.000 Zwergkaninchen und ca. 15.000 Mäuse in Österreich gehalten. Beeindruckende Zahlen die stetig ansteigen. Die Ausgaben der Österreicher für ihre Haustiere liegen pro Jahr bei ca. 400 – 500 Millionen Euro. Eine Zahl die ebenfalls jährlich ansteigt.

Manchen Haustieren soll es heutzutage an nichts mehr fehlen. Dabei geht es aber schon lange nicht mehr darum, dass Haustiere im Bett schlafen dürfen oder täglich frisch gekochtes Fleisch serviert bekommen – NEIN: Frisörtermin, Maniküre, und die wöchentliche Sitzung beim Tierpsychologen gehören für viele Tiere mittlerweile zum Alltag. Hunde und Katzen werden zunehmend vermenschlicht. Ihr Charakter wird verleugnet, ihre Bedürfnisse werden unter den Teppich gekehrt und vermeintliche Vorlieben werden ihnen ohne Rücksicht aufgezwungen.

Durch verändertes Erbgut müssen viele Tiere gängigen Schönheitsidealen gerecht werden (zum Beispiel kurznasige Rassen). Qualzucht nennt sich so etwas. Diese Tiere leiden ihr ganzes Leben lang, denn auch der neue Pullover mit Kapuze aus feinster Merinowolle lindert die Schmerzen und die Angst der überzüchteten Bulldogge bei ihren täglichen Erstickungsanfällen nicht. Fraglich ist außerdem auch, ob Hunde gern frisch frisiert im Pailletten-Kleidchen über den Laufsteg laufen. Sogenannte Hundeshows machen’s möglich.

Bei der Vermenschlichung der Tiere spielt auch der Aspekt des Kinderersatzes eine bedeutende Rolle. Hunde, Katzen oder Kleintiere als vollwertiges Familienmitglied anzusehen, steht ihnen in jedem Fall zu. Sie sind wunderbare Mitgeschöpfe und begleiten uns treu und bedingungslos oft über Jahrzehnte. Dennoch haben sie nicht dieselben Bedürfnisse wie ein Kind und können auch nicht wie ein gleichwertiger Ersatz behandelt werden. Ein Hund will nicht am Tisch mit veganem Auflauf und Löffel gefüttert werden, sondern aus seiner Futterschüssel, sein sehr wohl hochwertiges, aber Hund gerechtes Futter fressen.

Der Grat zwischen grausamer Vermenschlichung von Tieren und artgerechter liebevoller Tierhaltung ist sehr schmal. Sicher ist jedoch eines, sobald das Tier zweckentfremdet und ihm Bedürfnisse aufgezwungen werden, werden nur die Bedürfnisse des Menschen befriedigt, aber niemals die des Tieres. Deshalb sollte man sich immer Fragen: Handelt es sich um wahre Tierliebe oder doch nur menschlichen Egoismus?

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Bild: johannes vortmann  / www.pixelio.de

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3 Gründe warum Hunde ungern alleine bleiben

Heutzutage ist es selten möglich einen Hund rund um die Uhr betreuen zu können. Termine, Verpflichtungen, Einladungen und Job lassen das Mitnehmen eines Hundes nicht immer zu. Manchmal ist es auch besser den Hund zu Hause lassen, als ihn einer Stresssituation auszusetzen oder an einen Ort mitzubringen, wo Hunde nicht erlaubt oder erwünscht sind. Der Hund selbst fühlt sich in der Anwesenheit seiner Vertrauensperson am wohlsten. Die Aufgabe eines Hundebesitzers ist es die Zeit mit dem Hund so gut wie möglich zu planen, damit Abwesenheiten zum Großteil ausbleiben. Hunde können an das „Alleine bleiben“ gewöhnt werden. Trotzdem gibt es Gründe, warum sie es manchmal einfach nicht so gerne sind.

Hund alleine bleiben

Hunde bleiben ungern allein zu Hause

  1. Langeweile

Wenn ein Hund nicht beschäftigt wird, sucht er sich Beschäftigung. Hunde sind sehr intelligente Tiere und suchen im Alltag die Herausforderung. Auf der Suche nach Beschäftigung, kann es schon einmal vorkommen, dass der Hund Schuhe zerkaut, bellt oder in der Wohnung uriniert. Für die Zeit der Abwesenheit ist es also wichtig für die Beschäftigung des Hundes zu sorgen, zum Beispiel durch Spielzeug, das ihn auch herausfordert. (Tipp 3 – Snackball aus unserem letzten Beitrag eignet sich dafür hervorragend)

Der Hund ist ein Tier, das mit Menschen und anderen Artgenossen interagieren möchte. Wenn er im Alltag zu wenig Anreize erhält wird im sehr schnell langweilig und er fängt an vor sich hinzuvegetieren. Das ist kein schönes Hunde-Leben. Die Bedürfnisse des Hundes sollten in jedem Fall erfüllt werden. Alles andere ist nicht artgerecht und Tierquälerei.

  1. Trennungsangst

Dem Hund setzt die Zeit der Abwesenheit des Herrchens mehr zu, als man vielleicht auf den ersten Blick erkennen kann. Gefühle wie Ungewissheit und Einsamkeit spielen dabei eine große Rolle. Der Hund weiß nicht wie lange er alleine bleiben muss oder ob überhaupt wieder jemand nach Hause kommt. Um dieses Gefühl der Angst in Notfällen zu vermeiden, ist eine entsprechende Vorsorge ausdrücklich zu empfehlen. Bevor der Hund längere Zeit alleine zu Hause ist, sollte er sich bei einem langen Spaziergang austoben können. Damit er in den Stunden, wo er alleine ist nicht zu aufgedreht ist und schlafen kann.

  1. Gefahren

Allein zu Hause ist der Hund Gefahren ausgesetzt, die im Vorfeld beseitigt werden müssen. Vergiftungen, Unfälle, Feuer, Gewitter, plötzliche Erkrankungen und Entzündungen der Harnwege, wenn es zu lange dauert, bis er raus kann.

Medikamente und potenziell gefährliche Nahrungsmittel oder andere Substanzen sollten immer außerhalb der Reichweite des Tieres aufbewahrt werden. Feuer entsteht in Haushalten häufig bei elektronischen Geräten. Diese sollten vorher abgedreht werden. Und Gefahrenquellen, wie spitze Gegenstände oder ähnliches müssen beseitigt werden. Außerdem sollte dem Hund das Halsband oder das Geschirr in der Wohnung oder im Haus abgenommen werden, damit er nicht irgendwo hängen bleibt und sich womöglich stranguliert.

Eine intensive Beziehung zu seinem Hund kann man nur dann aufbauen, wenn man viel Zeit mit ihm verbringt. Auch wenn sich die Abwesenheit von Herrchen oder Frauchen nicht immer vermeiden lässt, kann man im Vorhinein Vorkehrungen treffen und Tagesabläufe planen, um dem Hund den Alltag so angenehm, wie möglich zu gestalten.

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Bild: Angelika Wicke  / www.pixelio.de

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Hundehalter haben’s nicht leicht!

Vor allem in der Stadt wird man als Hundehalter immer öfter benachteiligt, diskriminiert oder mit zahlreichen Verboten und Vorschriften zugemüllt. Einen Stadthund ohne Probleme zu halten – das ist heutzutage kaum mehr denkbar. Hundehalter müssen sich mit Hundesteuer, Beißkorbpflicht und nicht artgerechten Hundezonen durchs Leben schlagen. Auf die meisten Vergehen drohen im schlimmsten Fall sogar Geldstrafen oder Hundeentzug. Hundehaltung sollte nicht eine Vielzahl an Benachteiligungen, Verboten und Sondergenehmigungen mit sich ziehen.

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Hundehalter haben’s schwer – Verbote und Vorschriften belasten im Alltag!

Hundesteuer in Österreich
Die Hundesteuer in Österreich ist nach wie vor eine überholte und ungerechtfertigte Steuerbelastung für Hundebesitzer. Die Tierfreunde Österreich kämpfen seit Jahren vehement für die Abschaffung der Hundesteuer. Jeder Hundehalter in Österreich ist dazu verpflichtet seinen Hund zu melden und eine von der Gemeinde festgelegten Abgabe für ihn zu zahlen. Unterstütze noch heute die Petition „Stoppt die Hundesteuer“ der Tierfreunde Österreich um dieses Kapitel für Hundehalter in Zukunft endlich zu schließen.

Artgerechte Hundezonen
Auf den meisten Grünanalagen in den Städten herrscht Hundeverbot. Leider gibt es im Gegenzug viel zu wenige Hundefreilaufwiesen. Zudem sind die vorhandenen Hundefreilaufwiesen kaum artgerecht, sondern meist viel zu klein und oftmals vollkommen verdreckt. Wo wir wieder beim Thema Hundesteuer wären – wozu bezahlen wir diese eigentlich?

Sackerl fürs Gackerl
Das Problem mit der geringen Anzahl an Hundefreilaufzonen ist, dass viele Gassigänge mit Hunden auf Gehsteigen oder in Parkanlagen durchgeführt werden müssen. Das Sackerl fürs Gackerl, wenn überhaupt ausreichend zur Verfügung gestellt, hilft dabei die Hinterlassenschaften des Hundes schnell und einfach wegzuräumen. Die meisten Hundebesitzer machen dies auch vorbildlich, weil man nicht will, dass man selbst oder der eigene Hund in den Hundehaufen anderer steigt. Richtig so! Aber: Während die rechtlichen Vorschriften zur Hundehaltung die Kotentfernung vorschreiben, untersagt die Grünanlagenverordnung das Betreten aller städtischen Grünstreifen (auch Verkehrsinseln und Mittelstreifen) durch den Hund, sofern keine ausdrückliche Beschilderung zu sehen ist. Was doch recht merkwürdig ist, denn so kann der Hund sein Geschäft ja eigentlich nur auf offener Straße erledigen! Zudem gibt es eine willkürliche Hundestrafen-Hetze in den Städten, die bis heute um sich greift.

Leinen- und Beißkorbpflicht
An vielen öffentlichen Plätzen gilt in Städten Leinen- oder Beißkorbpflicht. Die einzelnen Gesetze werden durch die Bundesländer geregelt. In Wien zum Beispiel müssen Hunde an öffentlichen Orten wie Straßen, landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie frei zugänglichen Teilen von Häusern entweder mit einem Maulkorb oder an der Leine geführt werden. In öffentlichen Parkanlagen herrscht Leinenpflicht, davon sind Hundezonen ausgenommen. Bei größeren Menschenansammlungen muss der Hund verpflichtend einen Maulkorb tragen (z.B. Restaurants oder öffentliche Verkehrsmittel). Auch die anderen Landeshauptstädte schreiben zumindest Maulkorb- oder Leinenpflicht an öffentlichen Plätzen vor. Die Gesetze sind kaum einheitlich geregelt und viele Hundehalter werden durch dir unterschiedlichen Vorschriften in den einzelnen Städten verwirrt.

Versicherung für den Hund
Wer einen Hund hält muss eine Versicherung für ihn abschließen. Neben einer Krankenversicherung für den Hund (empfohlen) ist jeder Hundebesitzer bei der Anschaffung verpflichtet für seinen Hund eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Eine Schadenssumme von EUR 725.000 muss gedeckt sein. Denn für jeden verursachten Schaden, Bissverletzungen, zerstörte Objekte oder Unfälle, haftet der Hundebesitzer. Dies kann im Extremfall zu einer unzumutbaren finanziellen Belastung für den Hundehalter werden. Die Tierfreunde Österreich raten ausdrücklich zum Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung. Wenn dann aber fair, ohne Rassendiskrimminierung und eine Versicherung, die im Schadensfall auch wirklich zahlt. Wir als Verein stehen in solchen Fällen hinter Euch und bieten Euch die günstigste und fairste Hundehaftpflichtversicherung Österreichs.

Hundehalter sind nicht alleine! Die Tierfreunde Österreich setzen sich seit Jahren mit Druck auf die Gesetzgeber für Hundebesitzer in Österreich und deren Rechte und bessere Bedingungen ein. Werde jetzt Mitglied und genieße alle Vorteile, die ein Verein für Tierhalter zu bieten hat.

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Bild: Uwe Schlick  / www.pixelio.de

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Wissenswertes: Allergien bei Hunden

In den letzten Jahren wurden immer mehr Allergien bei Hunden festgestellt. Statistisch gesehen liegt der Allergikeranteil bei Hunden bei etwa 20%. Dies liegt zum einen daran, dass sich die diagnostischen Möglichkeiten verbessert haben und zum anderen, dass Hundebesitzer über mögliche Allergien bereits aufgeklärt sind und häufiger den Tierarzt aufsuchen. Unsere Ansprechpartner in Sachen Genetik und Laborexperten von Feragen haben die wichtigsten Infos rund um Allergien bei Hunden zusammengestellt.

Wie werden Allergien bei Hunden ausgelöst?
Bei Allergien handelt es sich um Überreaktionen des Immunsystems auf harmlose Stoffe. Die Stoffe können dabei pflanzlich, chemisch oder tierischer Natur sein. Diese sogenannten Allergene, also jene Substanzen die eine Allergie auslösen, können einen unterschiedlichen Ursprung haben wie beispielsweise Pollen von Bäumen oder Gräsern, Milben unter anderem Hausstaubmilben, Flöhe, Schimmelsporen, aber auch Hautschuppen von anderen Tieren können Allergien auslösen. Immer häufiger zu beobachten sind Reaktionen auf Inhaltsstoffe von Futtermitteln wie tierisches Protein von Huhn, Lamm, Rind sowie von Eiern oder Milchprodukten. Häufig reagieren die Tiere aber auch auf sojahaltige Inhaltsstoffe im Futter. Weniger oft zu finden sind sogenannte Kontaktallergien, bei denen Pflanzen, Duftstoffe, Pflegeprodukte wie Shampoos oder Salben eine allergische Reaktion auslösen. Es wird von einer Kreuzallergie gesprochen, wenn das Immunsystem nicht nur auf das „ursprüngliche“ Allergen reagiert, sondern zusätzlich noch auf andere, ähnliche Substanzen.

Allergien-Hunde-Symptome

Allergien bei Hunden machen sich durch verschiedenste Symptome bemerkbar

Allergien vs. Toleranz – was ist der Unterschied?
Zwischen Allergie und Toleranz muss deutlich unterschieden werden. Futtermittelallergien sind beispielsweise echte Allergien und führen auch zu den charakteristischen Symptomen wie Juckreiz und Hautproblemen, die man typischerweise bei Hunden kennt. Hierbei kommt es zu einer Reaktion des Immunsystems auf einen bestimmten Inhaltsstoff, wobei schon die Aufnahme einer sehr geringen Menge ausreichend sein kann. Bei einer Futtermittelintoleranz hingegen kann eine bestimmte Menge der verursachenden Substanz aufgenommen werden, bevor es zu einer Reaktion kommt. Dies kann beispielsweise Durchfall oder Verstopfung zur Folge haben.

Was passiert mit dem Immunsystem bei einer Allergie?
Klassische allergische Reaktionen entstehen normalerweise in zwei Schritten. Eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Allergien spielen sogenannte Antikörper oder auch Immunglobuline genannt. Genauer gesagt ein ganz spezieller Typ Antikörper, der als IgE oder Immunglobulin E bezeichnet wird. Kommt es zu einem ersten Kontakt mit einem Allergen z.B. von Gräserpollen wird besagtes gräserpollenspezifisches IgE gebildet. Ansonsten passiert erstmal nichts. Diese IgE’s schwirren munter im Körper herum z.B. im Blut oder sitzen auf bestimmten Zellen des Immunsystems, wo sie auf Gräserpollen-Lauer liegen. Kommt es nun ein Jahr später zu einem erneuten Kontakt mit den gleichen Gräserpollen, weil die Pollensaison begonnen hat, wird es gefährlich. Das IgE auf den Immunzellen krallt sich das Gräserpollen-Allergen, was zum Auslösen einer ganzen Alarmkette und der Produktion von Botenstoffen (z.B. Histamin) führt. Kurz gesagt, das Immunsystem läuft auf Allergie-Hochtouren und Histamin & Co sorgen für die Entstehung der typischen Allergiesymptome. Wie stark eine allergische Reaktion ausfällt wird im Wesentlichen von drei Faktoren bestimmt: die Menge der vorhandenen IgE-Antikörper, die Dosis des Allergens (in unserm Beispiel die Gräserpollen) und der Eintrittsweg in den Körper. Werden Allergene injiziert z.B. bei Impfungen und es kommt zu einer allergischen Reaktion auf den Impfstoff, fällt eine solche Reaktion stärker aus als wenn diese eingeatmet werden (bei Gräserpollen).

Allergien erkennen und rechtzeitig behandeln – aber wie?
Anzeichen für Allergien können sehr früh, also bereits im Welpenalter auftreten, was speziell bei Futtermittelallergien der Fall ist. Es kann Rassenhunde wie Mischlingshunde treffen. Wie bei den meisten Erkrankungen gibt es aber auch hier Rassen wie beispielsweise die chinesischen Shar-Pei, Fox Terrier, Golden und Labrador Retriever, Dalmatiner, Boxer, Boston Terrier, Lhasa Apsos, Scottish Terrier, Shih Tzus und West Highland Terrier bei denen vermehrt Allergien festgestellt wurden. Anzeichen für allergische Reaktionen können sowohl saisonal bedingt sein, wie wir das von Pollenallergikern kennen, die speziell in der Blütezeit von bestimmten Bäumen oder Gräsern reagieren, oder aber auch das ganze Jahr über. Erste typische Anzeichen, die auf eine Allergie hindeuten, sind Haut- und Fellveränderungen häufig einhergehend mit starkem Juckreiz, geröteten, entzündeten und haarlosen Hautstellen. Typische Körperstellen dafür sind der Kopf sowie der Raum zwischen den Zehen. Anhand gezielter Untersuchungen sollte vor der eigentlichen Allergiediagnostik ausgeschlossen werden, dass es sich um andere Ursachen wie Bakterien- oder Pilzbefall oder Hautparasiten handelt. Erst wenn dieser Verdacht ausgeschlossen werden konnte, ist es sinnvoll sich mit gezielten Allergietests auf die Ursachenermittlung zu machen. Dies kann über Haut- oder Bluttests erfolgen. Bei den Hauttests werden allergene Substanzen injiziert und anhand von Veränderungen an der Injektionsstelle lässt sich feststellen, ob eine allergische Reaktion auf die Substanz gegeben ist oder nicht. Eine zweite Möglichkeit stellen Bluttests dar. Wie bereits erwähnt werden im Zuge der Immunreaktion Antikörper gegen Allergene gebildet. Diese Antikörper können anhand eines speziellen Tests im Labor nachgewiesen werden.

Ein Spezialfall ist die Futtermittelallergie, wo ein gesicherter Nachweis meist nur durch eine strenge Ausschlussdiät erbracht werden kann. Hier hat sich in vielen Fällen die Gabe von nur einer Eiweißquelle bewährt. Verschwinden die Symptome im Zuge der Ausschlussdiät wird eine sogenannte Provokationsdiät durchgeführt, bei der das ursprüngliche Futter wieder gegeben wird. Treten die Symptome erneut auf wird von einer Futtermittelallergie ausgegangen. In diesem Fall gilt es für die Zukunft ein geeignetes und verträgliches Futter zu finden.

Ausblick: Kann man Allergien bereits im Vorhinein vermeiden?
Eine von den Feragen-Experten durchgeführte Studie mit 86 Labrador Retrievern aus Arbeits- und Showlinie hat erste vielversprechende Hinweise geliefert. Ziel dieses Projekts war es, die genetische Vielfalt in den DLA-Genen der Rasse von beiden Zuchtlinien zu ermitteln. Mittels Erhebung von Gesundheitsdaten konnten neben den DLA-Ergebnissen auch Rückschlüsse auf Erkrankungen gezogen werden. Dabei deuteten erste Auswertungen darauf hin, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen bestimmten DLA-Genen und Futtermittelallergien beim Labrador Retriever gegeben ist. Hunde, die laut Besitzer an einer solchen Allergie leiden, zeigten vermehrt zwei ganz bestimmte Genkombinationen. Die Tests müssen in Zukunft fortgeführt werden, um bessere Rückschlüsse und Ergebnisse zu erhalten.

Mitglieder der Tierfreunde Österreich erhalten EUR 20,00 Gutschein für Rassebestimmungen bei unserem Partner FERAGEN. Zudem erhalten alle Neumitglieder der Tierfreunde Österreich einen EUR 20,00 Tierarzt Gutschein. Jetzt Mitglied werden und neben günstigen Serviceleistungen auch alle Vorteile in der größten Vorteilswelt für Haustierbesitzer erhalten!

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Neues von der Hundesteuer-Front

Die Tierfreunde Österreich kämpfen seit Jahren als unabhängiger und gemeinnütziger Verein für die sofortige Abschaffung der Hundesteuer in Österreich. Mit der Initiative „Stoppt die Hundesteuer“ konnten bereits über 21.000 Unterschriften gegen die Hundesteuer gesammelt werden. Hundehalter in Österreich müssen umgehend von der ungerechtfertigten Steuerlast befreit werden. Alle Argumente sprechen gegen die Hundesteuer:

  • Hunde sind Sozialpartner und keine Luxusgüter!
  • Diskriminierung: andere Tierbesitzer bezahlen auch keine Steuer!
  • Die Besteuerung ist willkürlich, intransparent und ohne jede Gegenleistung. Also keine zweckgebundene Abgabe, somit eine Leistung ohne konkrete Gegenleistung!
  • Die Hundesteuer ist für den Staat unrentabel, weil die Verwaltung mehr kostet als diese Sondersteuer einbringt!
  • Hunde bringen dem Staat über Mehrwertsteuer (Futter, Zubehör etc) , Einkommensteuer (Tierärzte, Angestellte im Handel etc.) uvm. viel mehr Geld ein, als ihn Hunde kosten! Wozu dann eine zusätzliche Hundesteuer???

Wir fordern die Abschaffung der Hundesteuer!

Weiterer wichtiger Erfolg im Kampf gegen die Hundesteuer in Österreich!
Die Partei NEOS hat in ihrem Steuerreform-Vorschlag die Abschaffung der Hundesteuer mitaufgenommen. Der Druck auf die Parteien durch unsere Petition „Stoppt die Hundesteuer“ der Tierfreunde Österreich wird unerträglich für alle Verantwortlichen. Aber auch die anderen österreichischen Parteien werden wir an Ihre Versprechen zur Abschaffung der Hundesteuer erinnern. Ohne Kompromisse fordern wir als Verein für Tierhalter erneut alle Parteien zur sofortigen Abschaffung der Hundesteuer auf. Die Tierfreunde Österreich lassen sich nicht mit leeren Versprechungen abwimmeln.

Wir zählen auf Österreichs Hundehalter!
Wir hoffen weiterhin auf wichtige Unterstützung durch Österreichs Hundehalter. Als gemeinnütziger Verein finanzieren wir unsere Petitionsarbeit rein aus Mitgliedsbeiträgen. Werde jetzt Mitglied, damit wir unseren Kampf gegen die Hundesteuer fortsetzten können!

Wir müssen gehört werden! Teilt diese Initiative in den sozialen Medien, wie Facebook und Google+ und gebt uns Eure Stimme im Kampf gegen die Hundesteuer!


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Bild: Thorben-Wengert / pixelio.de

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Intelligenz-Training für den Hund

Hunde sind treue Gefährten des Menschen. Es liegt in ihrer Natur, dass sie bestimmte Aufgaben erfüllen. Früher habe sie auf den Besitz aufgepasst, Nutztiere gehütet oder sind dem Menschen bei der Jagd zur Seite gestanden. Viele Hunde werden heutzutage nicht mehr gefordert, sondern fühlen sich eher unterfordert. Dies kann zur Verhaltensstörungen führen. Aus diesem Grund sollte man sich als Hundehalter mit seinem Hund tagtäglich beschäftigen. Mit Spazieren gehen und ein bisschen Stöckchen werfen ist es dabei aber nicht getan. Der Hund sucht bewusst die Herausforderung. Der Mensch muss sie ihm bieten.

Sogenannte IQ-Spiele für Hunde lassen sich sehr einfach und mit wenig Aufwand gestalten, zeigen aber große Wirkung bei der Entwicklung des Charakters des Hundes. In der Literatur gibt es ein großes Angebot an Ratgebern zu diesem Thema. Die Tierfreunde Österreich stellen heute die drei effektivsten Methoden zur anspruchsvollen Beschäftigung eines Hundes vor.

  1. Auspacken
    Ein Hund liebt es für sein Leckerli, sein Lieblingsspielzeug oder einen Kauknochen auch etwas zu tun. In Packpapier, alten Zeitungen, Socken oder Waschlappen lassen sich wunderbar Snacks, Spielzeug und Co. verstecken. Der Hund wird versuchen mit seinen Pfoten und seinem Maul an das Futter oder Hundespielzeug zu kommen und muss sich dabei mächtig anstrengen. Eine weitere Variante ist Trockenfutter in leere Eierschachteln zu geben. Der Hund wird versuchen durch das Zerlegen der Schachtel an das Trockenfutter zu kommen.
  1. Aufräumen
    Verschiedenes Hunde-Spielzeug muss um einen Korb oder Karton auf den Boden gelegt werden. Der Hund sollte einen Gegenstand auf Kommando suchen, apportiert ihn und trägt ihn anschließend in den Korb. Nach und nach können mehrere Spielzeuge dazu genommen werden, die der Hund beim Namen kennen sollte.
  1. Snackball
    Ein bis zwei Löcher in einen Plastikball mit einem Messer einschneiden und Leckerlis hinein geben – (Loch entsprechend der Leckerlis). Wenn der Ball durch den Raum gerollt wird, fallen die Belohnungen raus.

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