Hotels: Hund nur erlaubt oder auch willkommen?

Wer seinen Hund lieber in den Urlaub mitnimmt, als ihn bei Freunden, Familie oder Tiersittern zu lassen, der muss sich ein Hotel suchen, wo Hunde erlaubt sind. Was viele Hundehalter dabei vergessen: zwischen ein Hund ist erlaubt und ein Hund ist im Hotel herzlich willkommen liegen Welten. Auf welche Seite das ausgewählte Hotel in Sachen Hund steht, kann entscheidend für den Erholungsfaktor im Urlaub sein. Auf folgende Faktoren sollte man deshalb bei der Hotelbuchung besonders achten. 

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Wenn Hunde im Hotel willkommen sind, können sie sich im Urlaub gut erholen

Die meisten Hotels verlangen heutzutage für einen Hunde-Aufenthalt pro Nacht EUR 10,00 – 15,00 ohne Futter, im Notfall aber mit Wassernapf. Zudem auch noch eine Endreiningungs-Pauschale des Zimmers auf Grund der Hundehaare. Hunde sind jedoch nicht wirklich willkommen. Außer im viel zu kleinen Zimmer, das nur für zwei Personen ausgelegt ist, dürfen sie sich nicht aufhalten. Der Speisesaal, die Bar, der Wellnessbereich und in vielen Hotels auch der Außenbereich mit Garten ist für Tiere tabu. Die Hunde langweiligen sich auf dem Zimmer, wenn sie zu bellen anfangen fühlen sich die anderen Gäste gestört. Unerwünschte Blicke sind vorprogrammiert. Informationen über Aktivitäten mit Hund im Urlaub in der Umgebung sind nicht vorhanden und Zubehör wie ein Körbchen zum Schlafen am Zimmer gibt es nicht. Viele Hotels dulden Hunde, sind aber froh, wenn sie wieder weg sind. Ein erholsamer und aktiver Urlaub zusammen Hund ist in diesen Hotels kaum möglich. Diese Hotels können bereits bei der Buchung erkannt werden:

  • Hunde werden auf der Website lediglich in der Preisliste erwähnt
  • Keine Pauschalen für Hundebesitzer sind unter den Angeboten zu finden
  • Die Zimmer erwecken keinen Hunde-freundlichen Eindruck
  • Informationen über Aktivitäten, Zubehör oder Futter sind vorab nicht gegeben
  • Bewertungen geben oft Auskunft über den Umgang mit Hunden im Hotel

In diesem Fall sollte man sich für ein anderes Hotel entscheiden, in dem Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern willkommen sind. Wirklich gute Hotels sollten im Normalfall folgende Dinge vorab anbieten:

Tipp: Am Besten vor der Buchung direkt im Hotel anrufen und die Kriterien abfragen. So erhält man direkte Antworte und kann einen ersten Eindruck gewinnen!

  • Angebote und Pauschalen für Mensch & Hund
  • Personal ist den Umgang mit Hunden gewöhnt
  • Gäste ohne Hunde sind sich im Klaren darüber, dass es sich um ein Hundehotel handelt und fühlen sich nicht gestört
  • Informationen über Aktivitäten mit Hund in der Umgebung sind bekannt oder werden vom Hotel aus direkt angeboten
  • große Parkanlage oder ein Garten für Spaziergänge mit Hund sind vorhanden
  • an mehreren Stellen im Hotel gibt es eine Trinkmöglichkeit für den Hund
  • große geräumige Zimmer mit Platz für ein Hundekörbchen

Optional:

  • Gassi-Service
  • Tagesbetreuung
  • Hundepacour-Gelände
  • Tierarzt-Service
  • Hundefrisör

Tipp: Auch im Urlaub – Absicherung schützt vor finanziellen Schäden
Ein taucht in einem Hotel in eine neue, ihm völlig fremde Umgebung ein. Oft ist er so aufgeregt, dass er anfängt eine Tür zu zerkratzen oder versehentlich etwas hinunter wirft. In diesem Fall sollte man abgesichert sein. Eine Hundehaftpflicht-Versicherung kommt für Schäden, die der Hund im Hotel unabsichtlich anrichtet auf.

Mitglieder der Tierfreunde Österreich profitieren von tollen Vorteilen bei Hunde-freundlichen Partnerhotels in der größten Vorteilswelt für Tierhalter. In diesen Hotels sind Mitglieder der Tierfreunde Österreich und vor allem Hunde besonders willkommen! Jetzt Mitglied werden und Vorteile und Rabatte sichern!

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Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung zu haustierspezifischen Themen sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert.

Bild: Maren Beßler / www.pixelio.de

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Herbstzeit: Wandern mit Hund

Der Herbst zeigt sich dieses Jahr von seiner schönsten Seite: Laue Nachmittage bei Sonnenschein, angenehme Temperaturen und frische Luft. Um am Wochenende Abwechslung in den Alltag zu bringen, bietet es sich für Hundebesitzer wunderbar an, eine Wanderung mit Hund zu unternehmen. Das tolle dabei, es ist kostenlos, es ist für jeden Schwierigkeitsgrad etwas dabei und es ist gesund, weil Hund und Mensch sich an der frischen Luft bewegen. Und bevor jetzt alle zum nächsten Berg oder zur nächsten Alm stürmen, geben die Experten der Tierfreunde Österreich Tipps mit, die den Wandertag zu einem angenehmen Erlebnis werden lassen. 

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Wandern ist für Hund und Mensch die ideale Freizeitbeschäftigung und hält fit und gesund

Bei jeder Wanderung gilt es zu Bedenken: Kenne deine Grenzen und die deines Hundes. Es macht keinen Sinn Wanderung zu unternehmen, die Hund und Mensch zu anstrengend ist. Einsteiger sollten deshalb Wanderungen wählen, die ihrem Niveau angepasst sind. Flachstücke über Almen bieten sich dafür hervorragend an. Wer schon einige Wanderungen unternommen hat, kann auch eine Gipfelwanderung wagen. Hunde, die in keinem intakten gesundheitlichen Zustand sind und zum Beispiel unter Gelenkskrankheiten oder ähnlichem leiden, dürfen maximal an einem gemütlichen Spaziergang im Wald teilnehmen. Größere Wanderungen sind für diese Tiere tabu.

Tipp: Am besten beim örtlichen Tourismusverband erkundigen, welche Touren sich mit Hund anbieten und welchem Schwierigkeitsgrad sie entsprechen. 

Während der Wanderung sollten die schattigen Wege, denen in der prallen Sonne vorgezogen werden. Überanstrengung kann zu Kreislaufschwierigkeiten, Atembeschwerden und im schlimmsten Fall zum Hitzeschlag führen. Wichtig ist es deshalb auch regelmäßige Pausen zu machen. Dabei sollte das Fell und die Pfoten auf eventuelle Verletzungen oder lästige Anhängsel, wie Kletten oder Zecken kontrolliert werden.  Zudem ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr für Mensch und Tier sehr wichtig. Wasser gehört auf jeden Fall in den Rucksack. Am besten ein faltbares Napf für den Hund mit einpacken. Nicht immer ist ein Gebirgsbach für eine Trinkpause für den Hund in der Nähe. Außerdem kann ein reißender Bach für den Hund gefährlich werden. Deshalb das Tier nie aus den Augen verlieren.

Außerdem muss der Hund, wenn er nicht 100% die Grundkommandos seines Besitzers befolgt, auf unbekannten Gebieten an die Leine genommen werden. Gehorsamkeit ist bei der Begegnung mit anderen Wanderern, Wildtieren oder Weidevieh wichtig. Vor allem mit Kühen kommt es immer wieder zu unnötigen Zwischenfällen. Deshalb dem Weidevieh immer groß genug ausweichen und ruhig an der Herde vorbeigehen.

Vorsicht im Jagdgebiet
Leider ist es immer noch der Fall, dass in Österreich der Haustier-Abschuss erlaubt ist. “Hunde, die abseits von Häusern, Wirtschaftsgebäuden, Herden und Wegen Wild jagend angetroffen werden, dürfen vom Jagdberechtigten oder vom beeideten Jagdschutzpersonal oder von mit schriftlicher Erlaubnis versehenen Jagdgästen getötet werden.” Darum den Hund im Wald im Zweifelsfall immer anleinen und nie aus den Augen lassen. Er sollte sich keinesfalls zu weit vom Besitzer wegbewegen.

Wichtig: Absichern!
Auch beim Wandern kann unerwartet etwas passieren. Der Hund richtet einen Schaden am Weidevieh, anderen Wanderern oder Radfahrern versehentlich an – in diesem Fall ist es unbedingt wichtig durch einen Hunde-Haftpflichtschutz abgesichert zu sein. Ein kleiner Beitrag kann vor großen finanziellen Belastungen schützen!

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Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung zu haustierspezifischen Themen sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert.

Bild: Petra Hebrechtsmeier / www.pixelio.de

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Wie findet man einen guten Tiersitter?

Tiersitter und Tierpensionen werden immer bedeutender. Das Geschäft boomt ebenfalls. Die Auswahl an Tiersittern in Kleinanzeigen und Tiersitter-Portalen ist riesig. Auch immer mehr Anzeigen von Hunde- oder Katzenbesitzern werden aufgegeben, um den passende Betreuung für das Haustier zu finden. Unter den vielen verschiedenen Anbietern fällt es schwer die passende Auswahl zu treffen. Wie findet man also den geeigneten Hunde- oder Katzensitter? Die Experten der Tierfreunde Österreich kennen da ein paar wichtige Tipps. 

Test-Tiersitter-Websites

Wenn Haustierhalter eine Betreuung für ihr Haustier suchen, engagieren sie meist einen Tiersitter

Termine, Veranstaltungen Fernreise, Kurzurlaub, Geschäftsreise oder Kuraufenthalt – es gibt Stunden, Tage oder sogar Wochen Wochen, wo man sich selbst nicht ausreichend und optimal um sein Haustier kümmern kann. Nicht immer können Freunde, Bekannte oder Verwandte Hund, Katze oder Kleintier bei sich aufnehmen oder man will ihnen die Verantwortung und Aufgabe nicht unbedingt übergeben. In diesem Fall kann eine Tierpension oder auch ein Tiersitter Unterstützung anbieten. Doch nach welchen Kriterien wählt man einen guten Hunde- oder Katzensitter aus?

5 Dinge, die den perfekten Tiersitter ausmachen:

  • Tierliebe steht vor dem Geschäftssinn
    Liebevolle Tiersitter erkennt man an einer warmherzigen und tierfreundlichen Atmosphäre, die sie für die Betreuung schaffen. Natürlich soll die Person für den Aufwand ordentlich entlohnt werden. Das Wohl des Tieres stehen dennoch an erster Stelle für ihn oder sie. Zum Beispiel sollten nicht mehr als zwei Hunde in der Obhut des Tiersitters gleichzeitig sein. Bei Katzen gehen auch 3-4 Tiere. Vorbehalte gegen bestimmte Rassen sind ebenfalls ein absolutes No-Go. Ein gutes Zeichen ist, wenn sich der Tiersitter von selbst nach Notfall-Telefonnummer, Versicherung, Tierarztkontakt und Vorlieben oder Allegien genauestens erkundigt. Dies zeugt von Professionalität und Interesse einen guten Job zu machen.
  • Ein gesundes Maß an Verantwortungsbewusstsein
    Tiersitter müssen sich ihrer Verantwortung, die sie gegenüber dem Haustier und dem Haustierbesitzer haben, bewusst sein. Hunde- oder Katzenhaltung ist nicht so einfach wie Pflanzen gießen. Fragwürdige Trainingsmethoden, ein unerwarteter Besuch beim Hundefrisör oder Verabreichung von eigenem Futter oder Leckerlies sollten nicht auf der To-Do des Tiersitters stehen. Verantwortungsvolle und vertrauenswürdige Hunde- oder Katzensitter führen Protokoll über Spaziergänge und Futterverabreichung. Vor allem, wenn der Hund oder die Katze zusätzlich Medikamente zu sich nehmen muss.
  • Kreativität in der Freizeitgestaltung
    Tiersitten ist mehr als eine Futterschüssel einmal am Tag voll machen. Wird der Hund nur an der Leine im Kreis geführt oder lässt sich der Tiersitter auch etwas einfallen um den Hund anspruchsvoll und ausgiebig zu beschäftigen? Such- und Schüffelspiele, ausreichend Bewegung im Wald oder an verschiedenen Spazierwegen sind wichtig für den Hund. Auch Katzen sollten nicht einfach nur gefüttert werden und in Schacht gehalten werden. Streicheleinheiten und Beschäftigung durch Spielen schaffen eine entspannte und vertraute Atmosphäre.
  • Fachwissen schadet nicht
    Was macht eine bestimmte Rasse aus? Welche Anzeichen gibt es für bestimmte Krankheiten oder Notfälle, wie eine Magendrehung? Ein Tiersitter muss nicht über ein abgeschlossenes Veterinär-Studium verfügen, aber Kenntnisse über Haltung und Pflege sowie Fütterung, Krankheiten, Psychologie oder auch Verhaltensweisen sind erforderlich. Regelmäßige Fortbildung im Bereich Hunde- oder Katzenwissen oder bestimmte Zertifikate ist zudem ein weiterer Bonuspunkt.
  • Ordnung und Vorschriften sollten eingehalten werden
    Sicher nicht der wichtigste Punkt für die meisten Tierhalter, aber ob der Tiersitter sein Gewerbe ordnungsgemäß angemeldet hat und über die notwendigen formalen Voraussetzungen, zum Beispiel eine Sachkundeprüfung, verfügt, kann ein eindeutiges Zeichen für einen geeigneten Tiersitter sein. Wenngleich die oberen Punkte wichtiger erscheinen als dieser.

Wichtig ist zudem, dass der Hund, wenn er von Zeit zu Zeit in fremde Hände gegeben wird, mit einer Hundehaftpflichtversicherung abgesichert ist.

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Bild: Schemmi / www.pixelio.de

 

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Laufen mit Hund – so funktioniert’s

Wer sich fit halten möchte, egal in welchem Alter, hat mit der Haltung eines Hundes den Grundstein für ein gesundes und vitales Leben gelegt. Studien beweisen, Menschen mit Hunde sind bis ins hohe Alter fitter und gesünder als Menschen ohne Hund. Die soziale Bindung zum Tier und die tägliche Bewegung tragen dazu bei, dass die physische und psychische Gesundheit langfristig aufrechterhalten und sogar verbessert wird. Wer zudem noch begeisterter Hobbysportler ist und gerne joggen oder laufen geht, kann diese Aktivität optimal mit seinem tierischen Partner gemeinsam unternehmen. Damit das Laufen für beide angenehm ist und die Vitalität nachhaltig gestärkt werden soll, gibt es einige Regeln zu beachten.

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Laufen und Gassi gehen lassen sich gut miteinander verbinden. Jedoch sollte man nichts überstürzen und sich genug Zeit nehmen. Die letzte Mahlzeit des Hundes sollte mindestens zwei Stunden zurückliegen. Ansonsten kann es durch die Bewegung zu einer Magendrehung mit tödlichem Verlauf beim Hund kommen. Danach kann langsam in die Laufeinheit gestartet werden. Dem Hund am Anfang unbedingt noch Zeit geben, um sein Geschäft zu verrichten, in der Zwischenzeit kann man sich locker und langsam aufwärmen. Die ersten Meter in einem leichten Trabrhythmus beginnen. Die meisten Hunde passen sich dem Tempo automatisch an, vor allem wenn sie an der Leine laufen. Hunde, die sich im Wald oder auf der Wiese nebenher frei bewegen, werden des öfteren Schnüffelpausen einlegen. Danach holen sie aber den Rückstand zu Herrchen oder Frauchen umgehend wieder auf und fallen in das vorgegebene Tempo zurück. Wichtig ist vor allem, dass die körperlichen Voraussetzungen des Hundes zum Laufstil des Menschen passen. Kurzbeinige Hunde werden mit schnellen Dauerläufern mit der Zeit ihre Probleme bekommen.

Welche Probleme können beim Joggen mit Hund auftreten?
Viele Hunde, vor allem junge und unerfahrene Hunde, die sich meistens noch in der Erziehung befinden, können anfangen vor Begeisterung und Spieldrang vor den Füßen von Herrchen oder Frauchen hin und her zu springen oder passen sich dem Lauftempo nicht an und laufen entweder zu schnell oder bedingt durch ausgiebiges Schnüffeln viel zu langsam. Wenn dies der Fall ist, sollte das gleichmäßige Laufen mit der Leine trainiert werden. Die Leine kann dabei ruhig 1,5 – 2 Meter lang sein. Sobald der Hund anfängt, aus dem Lauftempo zu kommen, kann er verbal wieder in den Takt gebracht werden.

Als ideale Jogging-Leine eignet sich eine Brustgeschirr mit langer Leine und einem dämpfenden Gummizug am Ende. Die Leine kann um die Hüfte gebunden werden. So ist man dauerhaft Hand- und Armfreiheit für eine ergonomische Bewegung des Oberkörpers.

Wie motiviere ich meinen Hund zum gemeinsamen Laufen?

Nicht jeder Hund wird von Anfang an begeistert und brav im Tempo laufen. In diesem Fall muss er an die Situation gewöhnt und vor allem zum Laufen motiviert werden.

  • Kurze Pausen beim Laufen nach ein bis zwei Minuten Joggen gestalten den Ausflug abwechslungsreich und entlasten untrainierte Hunde
  • Wichtig sind vor allem verbale Belohnungen, auf Leckerlies eher verzichten, da hier die Gefahr der Magendrehung oder des Verschluckens gegeben ist
  • Zwischendrin kann ein Spiel mit dem Hundespielzeug, Streicheln und schnelles gehen sowie kurze Pausen an für den Hund durch den Geruch interessante Orte für Abwechslung sorgen

Um Mensch und Hund nicht zu überlasten, sollte nicht jeden Tag eine Laufeinheit auf dem Programm stehen. Am Beginn des Trainings sollte man versuchen zwei bis dreimal die Woche einen halbstündigen Lauf, abwechselnd im Trab und im zügigen Gehen, unterzubringen. Die Länge der Laufintervalle bis zur nächsten kurzen Unterbrechung durch Gehen kann von Einheit zu Einheit kontinuierlich gesteigert werden.

Wann sollte man auf das Laufen mit Hund verzichten?

Jeder Hund reagiert anders auf die ausgiebige und regelmäßige Bewegung durch Joggen. Von Beginn an gilt jedoch, der Hund darf für ein Lauftraining nicht unter Gelenks-, Hüft- oder anderen gesundheitlichen Problemen leiden. Im Zweifelsfall sollte ein Check beim Tierarzt durchgeführt werden. Die wenigsten Hunderassen eignen sich dafür einen Halbmarathon zu rennen.  Fünf bis zehn Kilometer sind im Durchschnitt in Ordnung. In jedem Fall sollte der Hund ausgewachsen sein, bevor er regelmäßig lange Läufe antritt, um mögliche Überbelastungen der noch nicht ausgewachsenen Gelenke zu vermeiden. Je nach Hunderasse kann das ein Alter von ein bis zwei Jahren sein. Im Zweifelsfall beim Tierarztcheck nachfragen.

Im Sommer kann es bei Hunden leicht zu einer Überhitzung kommen. Laufen sollte man deshalb in den kühleren Morgenstunden oder am Abend, wenn die Sonne untergeht. Wasser sollte dem Hund auch auf der Laufstrecke (z.B. durch einen Bach oder Brunnen) zur Verfügung stehen. Tempo und Länge der Laufstrecke kann im Hochsommer ohne schlechtes Gewissen reduziert werden. Langfristig gesehen tut das Mensch und Hund besser. Zudem sollte der Hund gut beobachtet werden. Wenn er sich nach einer Laufeinheit oder bei einer kurzen Pause sofort hinlegt, ist er erschöpft und sollte sich schonen.

Tipp der Tierfreunde Österreich: Auch beim Joggen können Missgeschicke und Unachtsamkeiten passieren. Durch die Konzentration auf die Bewegung und die ausgelassene Stimmung kann es leicht passieren, dass der Hund Beispiel einen Fahrradfahrer übersieht und dieser stürzt. Um im Schadensfall abgesichert zu sein, raten die Experten der Tierfreunde Österreich unbedingt zu einer Hundehaftpflichtversicherung.

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Bild: Manuela Wolff / pixelio.de

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Abzocke oder hilfreicher Service? Der große Test der Tiersitter-Plattformen

Tiersitter-Plattformen boomen! Mittlerweile gibt es viele verschieden Anbieter. Aber nicht alle bieten den gleichen Service. Unterschiedliche Bezahlsysteme, versteckte Kosten und die Qualität der Tiersitterprofile sowie die Anzahl der verfügbaren Tiersitter variiert. Um Haustierhaltern einen neutralen und klaren Überblick die verschiedenen Portale zu verschaffen, haben die Tierfreunde Österreich die Tiersitter-Plattformen auf Herz und Nieren getestet. 

Test der Tiersitter-Portale

Test der Tiersitter-Portale

Die Tierfreunde Österreich haben die fünf größten Tiersitter-Portale in Österreich getestet, um die beste Tiersitter-Plattform für Haustierhalter zu ermitteln. Dabei wurde jeder Anbieter genau unter die Lupe genommen, um einen umfangreichen Testbericht präsentieren zu können. Wo findet man viele Tiersitter, welche Plattform bietet ein faires Bezahlsystem an? Gibt es womöglich versteckte Abofallen? Diesen Fragen sind die Tierfreunde Österreich aus Experten- und Haustierhaltersicht nachgegangen und zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen.

Die fünf großen Tiersitter-Plattformen
Holidog, betreut.at, Pawshake, Tiersitter24 und Leinentausch: Jeder Haustierbesitzer, der schon einmal auf der Suche nach einem Tiersitter für sein Haustier war, ist vermutlich früher oder später auf einer dieser Websiten gelandet. Neben Kleinanzeigen-Websites sind diese spezifischen Portale eine sichere Quelle einen geeigneten Tiersitter für sein Haustier zu finden. Viele sind sich dabei unschlüssig, welcher Plattform sie wirklich vertrauen können. Faktoren wie Kosten, Tiersitter in der Umgebung und einfache Bedienung der Website bei Suche und Anmeldung spielen eine bedeutende Rolle.

Die Ergebnisse des Tests
Im Test konnten vor allem die jüngeren Tiersitting-Plattformen wie Leinentausch.at und Pawshake.at überzeugen. Auf Ihnen finden Hundehalter ausführliche Informationen zu den Sittern, um ihre vierbeinigen Lieblinge sorgenfrei betreuen zu lassen. Außerdem kommen diese Plattformen ohne kostenpflichtige Abo-Modelle aus und bieten für den suchenden Hundehalter somit ein kostenloses Service. Gut gefallen haben den Testern auch Zusatzservices, wie die Übernahme der Tierarztkosten während der Betreuung. Diese ist beim Testsieger LEINENTAUSCH.at kostenlos inkludiert. Die etablierten Anbieter punkten derzeit noch mit mehr Tiersittern auf Ihren Webseiten.

Du bist neugierig wer den Test bestanden hat? Welche Tiersitter-Website fair, transparent und günstig ihren Service anbietet? Den großen Tierfreunde Testbericht findest Du hier!

Noch kein Mitglied? Dann schnell Tierfreunde Österreich Mitglied werden und von einem umfangreichen Service für Haustierhalter profitieren!

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Bildquelle: Leinentausch.at; Betreut.at; Tiersitter24.at, Pawshake.at; Holidog.com

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Toller Hundelauf im Südburgenland

Viele Hunde lieben Bewegung und haben unglaublich viel Spaß, wenn sie sich austoben können. Ist Frauchen oder Herrchen zudem noch ein fleißiger Jogger oder Läufer freuen sich aktive Vierbeiner doppelt, wenn es 2-3 Mal die Woche auf die Laufstrecke geht. Tierisch schnell geht es deshalb am 10. Oktober im Südburgenland zu. Denn da können Hundebesitzer und Hund zusammen laufen und das auch noch für einen guten Zweck beim 1. Pannonischer Charity Hundelauf.

1. panninonischer charity hundelauf

Egal ob 5km, 10km oder nur ein einfacher Spaziergang ohne Zeitmessung. Am 10. Oktober – jeder Zwei- und Vierbeiner kann mit seiner Teilnahme am Hundelauf Gutes tun, denn der Reinerlös kommt der Tierschutzorganisation Vier Pfoten zu Gute. Das Startgeld für die Wegstrecke ohne Zeitmessung liegt bei EUR 5,00, wer die Herausforderung sucht und 10 oder 5 km laufen möchte inklusive Zeitmessung, der darf sich eine Startnummer abholen und unterstützt dabei mit einem Beitrag von EUR 15,00 den guten Zweck.

Für Leckereien nach dem Lauf ist gesorgt
Nach dem Lauf erwartet die Teilnehmer ein reichhaltiges Nudel- und Salaltbuffet und die Hunde erhalten jede Menge tierische Stärkung und reichlich Wasser. Die anschließende Siegerehrung wird Krone-Redakteurin und Tierschützerin Maggi Entenfellner übernehmen.

Anmeldung, Unterkunft und Informationen
Die Anmeldung muss bis spätestens  7.Oktober 2015 eingereicht sein. Registrierung und Zeitnehmung können jederzeit über www.zeitnehmung.at eingesehen werden.

Zudem werden in den Hotels Life Resort Loipersdorf und das Eisenberg spezielle Wochenendpackages für Läufer mit Hund angeboten.

Auf keinen Fall vergessen!
Ist Dein Hund abgesichert? Bei Hundeläufen kann es unerwartet zu Zwischenfällen kommen. Damit Du und Dein Hund im Schadensfall abgesichert sind, empfehlen wir eine HundehaftpflichtversicherungOhne Hundehaftpflichtversicherung besteht somit ein großes finanzielles Risiko.

Die Tierfreunde Österreich wünschen viel Spaß und einen tollen Lauf!

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Bild: 1. Pannonischer Charity Hundelauf

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Kleine Hunde – große Schäden

Wenn ein Hund einen Schaden anrichtet, zahlt der Hundehalter – Egal wie groß der Schaden, egal wie klein der Hund. Chihuahua zum Beispiel wiegen nie mehr als 2-3 kg und werden auch in der Regel nicht größer als 25cm, trotzdem gab es schon Fälle, wo kleine freche Chihuahua EUR 800,00 teuere Designerbrillen zerkaut haben oder einfach auf die Straße gelaufen sind, sodass Autofahrer einen Unfall verursacht haben. Deshalb raten die Experten der Tierfreunde Österreich: Wer schlau ist, sichert seinen Hund ab!

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Juristisch wird im Schadensfall keine Ausnahme gemacht, ob der Hund 20cm oder 1m groß ist. Der Hundehalter zahlt und zwar den ganzen Schaden, egal in welcher Höhe. Dies kann im Ernstfall zu einer enormen und vor allem unnötigen finanziellen Belastung führen. Es besteht eine Haftung mit dem ganzen Vermögen des Hundehalters und dies sogar zeitlich unbegrenzt. Gering hingegen ist der jährliche Beitrag für eine Hundehaftpflichtversicherung. Trotzdem gibt es in Österreich noch Hunde, die unverständlicherweise nicht versichert. Viele Hundehalter gehen davon aus, dass ihr Hündchen „das“ eben nicht macht und niemals einen Schaden anrichtet. Leider können Hunde noch so gut erzogen sein und noch so brav sein, sie sind auch nur “Hunde” und genauso wie uns Menschen, passieren auch ihnen Fehler, Fehlverhalten oder Missgeschicke.

Stell dir vor du gehst mit deinem Hund spazieren. Zufällig nähert sein Radfahrer, der Hund erschreckt den Radfahrer zum Beispiel durch Bellen, der Radfahrer stürzt daraufhin und ist schwer verletzt. Zudem wird er vielleicht nie wieder arbeiten können. Zum zu bezahlenden Schmerzensgeld kommen die Forderungen der Ärzte und der Lohnausfall bzw. die Rente. Der Hundehalter muss zahlen. Ohne Hundehaftpflichtversicherung besteht somit ein großes finanzielles Risiko.

Der finanzielle Aufwand für eine Hundehaftpflichtversicherung ist gering, der finanzielle Rückhalt den eine Hundehaftplichtversicherung bietet, ist jedoch unentbehrlich für jeden Hundehalter!

Die Tierfreunde Österreich bieten ihren Mitgliedern, die beste Hundehaftpflichtversicherung Österreichs. Neben fachspezifischer Beratung, und beste Leistungen zum günstigsten Preis, spricht vor allem die Sicherheit und die Interessenvertretung eines großen Clubs, der hinter den Hundehaltern steht, für genau diese Hundehaftpflichtversicherung. Die Versicherung deckt außerdem bis zu 1 Million Euro Schadenssumme und beinhaltet keinen Selbstbehalt. Jetzt Mitglied werden und profitieren!

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Bild: Katharina Roßbach / pixelio.de

 

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Hundekrankheiten: Symptome und Vorsorge

Hunde können wie Menschen verschiedene Krankheiten aufweisen. Die Symptome äußern sich dabei unterschiedlich. Wer seinen Hund gut kennt, bemerkt in den meisten Fällen sofort, wenn etwas nicht stimmt. Meistens verändert er sein Verhalten (z.B. müde, abgeschlagen, lasch) hinzukommen körperliche Symptome (z.B. schwere Atmung, schwache Beine, trübe Augen). Viele Hundekrankheiten können heutzutage bei Früherkennung schnell geheilt werden, in anderen Fällen kann eine fachgerechte medizinische Versorgung den Verlauf stoppen und die Lebensqualität des Hundes erhalten. Heute möchten euch die Experten der Tierfreunde Österreich zwei häufig auftretende Hundekrankheiten genau vorstellen. Außerdem zeigen wir euch, wie ihr euch im Falle von überdimensionalen Behandlungskosten beim Tierarzt absichern könnt. 

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Hund zeigen sehr schnell Symptome, wenn sie krank werden. Als Hundebesitzer sollte man darauf achten!

Hundekrankheiten können übergeordnet in folgende Felder eingeteilt werden:

- Infektionskrankheiten (z.B. Tollwut oder Staupe)
– Parasitenbefall (z.B. Bandwürmer, Flöhe, Zecken)
- Allergien und Hautprobleme (z.B. Futtermittelallergie, Pilze)
– Störung des Bewegungsapparates (z.B. Arthrose, Osteoporose)
– Magen- und Darmerkrankungen (z.B. Magendrehung, Tumor oder Vergiftung)
– Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzschwäche)
– Nierenerkrankung (z.B. Schrumpfniere oder Nierensteine)
– Lebererkrankungen (z.B. Vergiftung oder Tumore)
- Übergewicht 
– Diabetes-Mellitus
– Harnsteine
– Erkrankung der Bauchspeicheldrüse

Was tun wenn der Hund Krankheitssymptome aufweist?
Wie beim Menschen gibt es Tage wo der Hund lebhafter ist und Tage wo der Hund ruhiger ist. Dennoch gibt es Anzeichen, die auffällig sein können. Zeigen diese sich über einen längeren Zeitraum, sollte man den Hund zumindest beim Tierarzt durchchecken lassen. Bei folgenden Anzeichen sollte man aufmerksam sein:

  • Der Hund ist bewegungsarm, apathisch, zieht sich zurück und schläft überdurchschnittlich viel
  • Der Hund trinkt und/oder isst nichts
  • Die Bewegungsabläufe beim Gehen verändern sich (Humpeln oder das Vermeiden bestimmter Bewegungen)
  • trübe oder gerötete Augen, reibt sich die Augen eventuell sogar, weil sie jucken
  • kratzt sich auffallend oft an einer bestimmten Körperstelle
  • das Zahnfleisch ist nicht rosa und sauber, sondern entzündet oder hat einen weißlichen Belag und riecht schlecht
  • Durchfall
  • Haarausfall an bestimmten Stellen

Magendrehung bei Hunden
Eine Magendrehung bei Hunden ist immer ein Notfall. Ab einem Alter von ca. fünf Jahren sind vor allem Rüden, doppelt so häufig, wie Hündinnen, gefährdet. Man geht davon aus, dass unkontrolliertes Herumtollen des Hundes unmittelbar nach einer ausgiebigen Fütterung eine Magendrehung auslösen kann. Der Magen des Hundes dreht sich um die eigene Achse und die Blutgefäße sowie Magen Ein- und Ausgang (Darm und Speiseröhre) werden abgeschnürt und unterbrochen. Durch das Absperren der Blutbahnen kann es schnell zu einem Kreislaukollaps kommen. In diesem Fall muss das Tier in dern nächsten Sekunde zum Tierarzt, ansonsten verläuft die Magendrehung tödlich. Anzeichen für eine Magendrehung sind, dass der Hund aufgebläht wirkt und einen äußerst harten Bauch bekommt. Weitere Symptome, die auftreten können, sind Unruhe, blasse Schleimhäute und starkes Hecheln. Außerdem kann der Hund kein Wasser mehr zu sich nehmen und versucht ständig, ohne Erfolg, zu erbrechen.

Arthrose bei Hunden
Bei der Arthrose handelt es sich um einen Gelenkverschleiß. Um so früher die Krankheit erkannt wird, umso besser kann dem Hund geholfen werden, seine Lebensqualität aufrecht zu erhalten. Die Krankheit tritt in den meisten Fällen bei etwas älteren Hunden auf, kann aber durchaus in Einzelfällen auch bei jungen Hunden vorkommen. Wenn der Hund steif und lahm wirkt und nur schwer aufstehen kann, können dies erste Anzeichen für eine Arthrose sein. Der Bewegungsapparat des Hundes wird nach und nach mehr eingeschränkt. Dies zeigt sich vor allem bei Tätigkeiten, bei denen die Gelenke besonders gefordert werden (z.B, Treppensteigen oder Springen). Die Behandlung bei Arthrose mit bestimmten Schmerzmitteln kann sich über einen längeren Zeitraum ziehen. Die richtige Ernährung und ein gesundes Maß an Bewegung können der Arthrose bei Hunden entgegenwirken. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass Sprünge nicht auf zu hartem Untergrund (z.B. Asphalt) erfolgen. Dasselbe gilt auch für den Schlafplatz des Hundes. Er sollte nicht zu hart sein, sondern angenehm weich.

Vorsorge und Absicherung
Auch wenn der Hund nährstoffreiches Futter, viel Bewegung und beste Fürsorge genießt, kann er eventuell früher oder später krank werden. Dann ist gute und hochwertige ärztliche Versorgung besonders wichtig. Um sich vor überdimensionalen Tierarzt- und Behandlungskosten zu schützen, ist es wichtig abgesichert zu sein. Hundehalter sollten unbedingt über eine Hundekrankenversicherung verfügen. Diese bietet einen guten Schutz mit optimaler tiermedizinischer Versorgung. Gedeckt sind mit der Krankenversicherung für den Hund alle Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen. Auch Operationen und Aufenthalte in Tierkliniken werden übernommen. Bei einem Beitrag von nur EUR 25,80 statt regulären EUR 28,90 monatlich, gibt es zudem einen Tierarztgutschein im Wert von EUR 20,00, der zum Beispiel für einen präventiven Gesundheitscheck verwendet werden kann.

Mitglieder der Tierfreunde Österreich erhalten die günstigste Krankenversicherung für Hunde in Österreich! Jetzt Mitglied werden und alle komfortablen Leistungen für Hundehalter beziehen!

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Bild: europa-ferien-unterkunft.de / www.pixelio.de

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Achtung giftige Lebensmittel: So füttert man Hunde richtig

Hund sind keine Allesfresser. Manche Lebensmittel vertragen sie nicht gut, manche sind giftig für ihren Organismus und manche Lebensmittel können für einen Hund sogar tödlich sein. Ein Hund sollte artgerecht ernährt werden und nicht mit Tischabfällen oder Snacks, die der Mensch zu sich nimmt, zwischendurch gefüttert werden. Was beim Füttern eines Hundes zu beachten ist und welche Lebensmittel für den Hund giftig sein können, erklären die Experten der Tierfreunde Österreich im folgenden Beitrag. 

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Hunde vertragen nicht alle Lebensmittel. Manche können für die Tiere giftig sein.

Wie füttert man seinen Hund richtig?
Ein ausgewachsener Hund sollte pro Tag zwei Mal gefüttert werden. Die Ration kann auch auf einmal gefüttert werden. Zwei Mal pro Tag gestaltet jedoch den Alltag des Hundes abwechslungsreicher. Der Hund sollte über eine eigene Futterstelle im Haus oder in der Wohnung verfügen. die immer die gleiche bleibt. Während der Hund frisst, muss er in Ruhe gelassen werden. Kein streicheln, kein Ablenken durch Kinder oder andere Personen, keine Aufforderung zum Spiel. Ganz wichtig: Nicht der Hund bestimmt, wann er frisst, sondern der Besitzer. Die Futterzeiten können auch gerne mal um ein paar Stunden variieren. Das Hundefutter muss sorgfältig aufbewahrt werden. Dosen oder Beutel ordentlich verschließen, damit sie frisch bleibe. Offene Dosen müssen zudem nach 3 Tagen aufgebraucht sein. Nach dem Reinigen der Futternäpfe sollte darauf geachtet werden, dass die Schüssel frei von Spülmittelresten ist. Wenn der Hund Trockenfutter als Mahlzeit erhält, dann sollte dies vorher mit körperwarmen Wasser angefeuchtet werden. Der Hund kann ab und zu mit Leckerlies verwöhnt werden, jedoch sollten Snacks und Co. außerhalb der Futterzeiten in Grenzen gehalten werden, da es sonst sehr schnell zu Übergewicht führen kann.

Wichtig: Nach dem Fressen braucht der Hund 1-2 Stunden Pause. Vor allem große Hunde müssen in Ruhe verdauen können, bevor sie sich wieder ausgiebig bewegen, denn der Magen des Hundes ist an zwei Bändern aufgehängt, in gefülltem Zustand kann er sich bei zu viel Bewegung drehen und es kommt zu einer Magendrehung. Dabei werden lebenswichtige Blutgefäße abgeschnürt. Im Falle einer Magendrehung umgehend den Tierarzt aufsuchen, ansonsten verläuft diese tödlich! Symptome für eine Magendrehung können  Unruhe, Speicheln, blasse Schleimhäute und starkes Hecheln sein. Die Versuche zu erbrechen bleiben misslingen, auch Wasser kann der Hund nicht mehr zu sich nehmen. Der Bauch bläht sich auf und wird steinhart. Der Hund wird apathisch und innerhalb kürzester Zeit schwächer, so dass er sich kaum mehr auf den Beinen halten kann.

Welche Lebensmittel sind für Hunde giftig oder sogar Lebensgefährlich?
Ein Hund sollte nicht alles fressen, was bei uns Menschen auf den Tisch kommt. Viele Lebensmittel passen nicht in den Speiseplan oder die Verträglichkeit von Hunden. Folgende Lebensmittel sollten gar nicht im Mund des Hundes landen:

- Alkohol
– Avocado
– Knoblauch und Zwiebeln
– Nachtschattengewächse (Tomaten, Kartoffeln, Auberginen)
- Obstkerne
- rohe Hülsenfrüchte
- rohes Schweinefleisch
- Rosinen und Weintrauben
- Schokolade und Kakao

Folgende Lebensmittel sind nicht lebensgefährlich, aber schwer verträglich für den Hund und deshalb nicht zu empfehlen:

- Butter
- gekochte und gebratene Knochen
- Milchzucker
- Salzige Knabbereien 
- Süßigkeiten

Wer mehr zum Thema giftige Lebensmittel für Hunde erfahren möchte, findet genaue Hintergrundinformationen und einen umfangreichen Ratgeber hier. 

Die Tierfreunde Österreich stehen Hundehaltern mit einem Rundum-Sorglospaket zur Seite. Was tun, wenn der Hund doch plötzliche eine Magendrehung erleidet und die Tierarzt- und Therapiekosten zu explodieren drohen? Mit der Hundekrankenversicherung der Tierfreunde Österreich bist Du und Dein Hund günstig aber umfangreich im Notfall abgesichert. Jetzt Mitglied der Tierfreunde Österreich werden!

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Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung zu haustierspezifischen Themen sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert.

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Wenn Hunde bellen

Vorweg ist zu nehmen, kein Hund bellt ohne Grund. Es gibt immer eine Ursache. Wenn der Hund zu oft oder zu viel bellt, sollte man etwas unternehmen, denn das ist für Hundebesitzer, Hund und das unmittelbare Umfeld nicht gut. Oft kann es sogar zum Problem werden. Doch was hat das Bellen eines Hundes zu bedeuten und was sollte man machen, wenn der Hund nicht mehr zu bellen aufhört? Die Experten der Tierfreunde Österreich klären auf.

Hund Bellen Problem

Hunde bellen nie ohne Grund, aber was kann man im Problemfall tun?

Die meisten Hundebesitzer, die ihren Hund gut kennen, wissen genau, was ihr Hund ihnen mitteilen möchte. Er kommuniziert nämlich nicht nur über Laute, wie zum Beispiel Bellen oder Jaulen, sondern auch über seine Körpersprache. Es gibt Rassen die Bellen häufiger als andere. Spitze, Jack Russel Terrier, Beagle und Langhaarcollies bellen häufiger. Hingegen eine Französische Bulldoge oder ein Mops weniger. Wenn Hunde bellen, entsteht ein Laut im Kehlkopf. Dafür muss der Kehlkopf groß genug und ausgeprägt sein. Der Kehlkopf der Urhunde war relativ flach, deshalb haben sich diese kaum über Bellen verständigt. Das Bellen ist bei jedem Hund nach Rasse, Alter und Größe unterschiedlich. Doch was hat es genau zu bedeuten?

  • Aufforderungsbellen: Ist gekennzeichnet durch viele kurze, lautstarke und hohe Belllaute aufeinanderfolgend. Der Hund wird nicht aufhören, bis er Aufmerksamkeit bekommt. Will er spielen, so hüpft er gleichzeitig um einen herum und verdreht dazu den Kopf.
  • Begrüßungsbellen: Der Hund gibt ein- bis zweimal ein Belllaut in mittlerer bis hoher Tonlage von sich und hört erst auf, wenn die Begrüßung erwidert wird. Junge Hunde neigen auch dabei zu springen und zu tanzen, wenn sie zur Begrüßung bellen.
  • Belästigungsbellen: Einmaliges kurzes und tiefes Bellen. Signalisiert zum Beispiel: “Bitte nicht am Schwanz ziehen.“ oder „Fass mir nicht auf den Bauch.“
  • Wachsamkeitsbellen: Der Hund warnt durch kurzes, abgehacktes und tiefes Bellen vor einer drohenden Gefahr.
  • Warnbellen: Gefahr scheint sich zu nähern, der Hund reagiert darauf mit einem kurzen „Wuffen“ und anschließendem drei- bis viermaligen Bellen in mittlerer Tonlage. Der Körper des Hundes ist aber entspannt.
  • Alarmbellen: Gekennzeichnet durch viele schnelle Laute in mittlerer Tonlage. Das Tier reagiert aufgeregt und kann nicht ruhig bleiben.
  • Kampfbellen: Der Hund knurrt, fletscht die Zähne und bellt kurz und tief.

Wenn Hundebellen zum Problem wird
Aber was tun, wenn die Ursache für das ständige Bellen des Hundes nicht zu erkennen ist und er nicht mehr aufhört? Das kann durchaus zum Problem werden. Es gibt zwar kein direktes Gesetz, das das “Bellen” eines Hundes unterbinden könnte, dennoch heißt es:

„Es ist eine solche Verwahrung des Hundes erforderlich, dass Menschen, die nicht im selben Haushalt wohnen, durch das Bellen nicht unzumutbar belästigt werden.“

Im Ernstfall kann dies dem Hundehalter zur Last gelegt werden. Deshalb sollte man in Fällen von Problembellen richtig reagieren. Sollte sich an der Situation nichts ändern, kann auch ein Hundetrainer oder ein Tierarzt, der auf Verhaltenstherapie spezialisiert ist hinzugezogen werden. Dieser erstellt einen genauen Plan und nach 1-2 Wochen, sollte sich das Bellen des Hundes normalisiert haben.

Die Gründe für häufiges Bellen sind unterschiedlich, wenn der Hund zum Beispiel zu lange alleine gelassen wird, fängt er an ununterbrochen zu bellen. Das liegt daran, dass er geistig und körperlich unterfordert ist, wenn er den ganzen Tag alleine in der Wohnung oder im Haus (auch wenn ein Garten vorhanden ist) verbringt und niemand sich mit ihm beschäftigt. Da sich das aber 24 Stunden am Tag nicht arrangieren lässt, kann man den Hund das Allein sein angewöhnen. Man lässt ihn zuerst ein paar Minuten alleine, wenn er zu Bellen beginnt, sollte das so gut es geht ignoriert werden. Dem Hund sollte keine Zuwendung entgegengebracht werden, damit er versteht, dass das Bellen in diesem Fall nicht angebracht ist. Ansonsten fühlen Sie sich in ihrem Verhalten bestätigt. Die Zeitabstände können dann immer größer versucht werden. Wenn der Hund nicht bellt, kann er zwischendurch mit Leckerlies belohnt werden. Dann gibt es da noch das Bellen, beim Klingeln an der Tür. Wenn der Hund daraufhin unmittelbar zur Tür läuft, sollte man nicht hinter ihm herlaufen und ihn schimpfen. Der Hund empfindet das als eine Art Aufforderung zum Bellen. Deshalb nicht gleich aufspringen und hinter her rennen, sondern den Hund mit einem klaren Kommando auf seinen Platz verweisen und den Besucher an der Tür dazu auffordern, den Hund solange nicht zu beachten, bis er aufhört zu bellen. Und dann gibt es noch den Problemfall, dass der Hund Spaziergänger oder andere Hunde beim Gassi gehen anbellt. Hier kann man ganz klar sagen, er macht das, weil er seinen Besitzer beschützen möchte. Der Hund hat das Gefühl, dass der Besitzer nicht her der Lage ist, das versetzt ihn in eine stressige Situation und er fängt an die Gefahr anzubellen. Deshalb sollte man dem Hund ein entspanntes, ruhiges und souveränes Bild vermitteln.

Wenn Du Probleme mit dem Bellen Deines Hundes hast, können Dir auch die Experten der Tierfreunde Österreich weiterhelfen. Jetzt Mitglied werden und als Hundehalter rund um versorgt sein. 

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Bild: www.wikipedia.at

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