Völlige Willkür der Behörden bei der Hundesteuer

Die Tierfreunde Österreich, der Club für Tierhalter, kämpfen seit Jahren für die Abschaffung der Hundesteuer in Österreich. Hundehalter müssen umgehend von dieser ungerechtfertigten und längst überholten Steuerlast befreit werden. Zu diesem Grund wurde die Initiative “Stoppt die Hundesteuer” vom Verein ins Leben gerufen. Es konnten durch das Mitwirken aller Unterstützer der Initiative bereits wichtige Schritte in Richtung Abschaffung erzielt werden. Über 21.000 Unterschriften wurden bereits gesammelt. In diesen Tagen hat uns als Verein, der sich tagtäglich für Österreichs Tierhalter einsetzt, eine Geschichte erreicht, die wir persönlich als sehr traurig und unverständlich empfunden haben, deshalb möchten wir sie mit Euch teilen.

Barbara K. (Name wurde geändert), Mitglied der Tierfreunde Österreich, musste am 04. April 2015 ihr Hundemädchen Lina, 13 Jahre, einschläfern lassen. Die Mischlingshündin war langjähriges und treues Familienmitglied, der Verlust dementsprechend traurig.

Die Fakten: Nüchtern betrachtet hat sich Lina, laut Gemeinde, vier Tage zu spät verabschiedet. Stichtag für die Hundesteuer war der 31.03. 2015. Die Hundesteuer über EUR 72,00 war fällig. Barbara K. tätigte einen Anruf bei der zuständigen Abteilung und versuchte ihre traurige Situation zu erklären. Anstatt auf Verständnis zu stoßen, fertigte man sie mit gehässigen Aussagen ab: “Na dann nehmen´s Ihnen halt gleich wieder an Hund, dann sparen sie sich das – Kulanz bieten wir jedenfalls nicht an.”

“Ganz abgesehen davon, dass die Abgabe in Wien enorm hoch ist weiß kein Mensch, wofür das Geld (rund 5 Mio. Euro) tatsächlich verwendet wird.” – wir teilen diese Meinung von Barbara K. seit Jahren und setzen uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dafür ein, dass die Hundesteuer in Österreich abgesetzt wird.

“Ich würde ja nichts sagen, wenn der Stichtag um einige Monate überschritten gewesen wäre, aber das jetzt so einfach wegen 4 Tagen als “Pech gehabt” zu bezeichnen ist zynisch, ganz abgesehen davon rechnet sogar jede Versicherung ihre Beiträge aliqot ab.” – schildert uns Barbara K.

Wir lassen unsere Mitglieder nicht im Stich. Gemeinsam können wir den Druck auf die Politiker erhöhen und die Abschaffung der Hundesteuer durchsetzen.

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Stoppt die Hundesteuer – Eine Initiative der Tierfreunde Österreich

Darum jetzt Initiative unterzeichnen, Mitglied werden oder die Tierfreunde Österreich unterstützen!

Was spricht gegen die Hundesteuer?

  • Hunde sind Sozialpartner und keine Luxusgüter!
  • Diskriminierung: andere Tierbesitzer bezahlen auch keine Steuer!
  • Die Besteuerung ist willkürlich, intransparent und ohne jede Gegenleistung. Also keine zweckgebundene Abgabe, somit eine Leistung ohne konkrete Gegenleistung!
  • Die Hundesteuer ist für den Staat unrentabel, weil die Verwaltung mehr kostet als diese Sondersteuer einbringt!
  • Hunde bringen dem Staat über Mehrwertsteuer (Futter, Zubehör etc) , Einkommensteuer (Tierärzte, Angestellte im Handel etc.) uvm. viel mehr Geld ein, als ihn Hunde kosten! Wozu dann eine zusätzliche Hundesteuer???

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Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung zu haustierspezifischen Themen sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert.

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Tierpensionen – Richtige Auswahl und gute Vorbereitung

Fernreise, Urlaub, Geschäftsreise oder Kuraufenthalt – es gibt Tage und Wochen, wo man sich selbst nicht ausreichend und optimal um sein Haustier sorgen kann. Nicht immer können Freunde oder Verwandte Hund, Katze oder Kleintier bei sich aufnehmen oder man will ihnen die Verantwortung und Aufgabe nicht unbedingt so lange übergeben. In diesem Fall kann eine Tierpension oder auch ein Tiersitter Unterstützung anbieten.  Eine gute Vorbereitung bei der Auswahl der Unterbringung kann sehr viel Zeit und Sorgen sparen. Die Experten der Tierfreunde Österreich, der Club für Haustierhalter, haben für Euch die wichtigsten Fakten rund um Auswahl und Vorbereitung zusammengestellt.

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Die rechtzeitige Vorbereitung und richtige Auswahl der Tierpension spart Zeit und Nerven

Die Auswahl der Unterbringung des Haustiers

Viele Kriterien sprechen für oder gegen eine gute Tierpension. Der Kennenlerntermin spielt dabei eine wichtige Rolle. Hier können sich Hundehalter und Tiersitter kennenlernen. Zeit für ein ausführliches Gespräch sollte eingeplant werden. Tierpensionen oder Tiersitter, die keinen Kennenlerntermin anbieten oder ihn sogar ablehnen, sollten auf jeden Fall gemieden werden. Vor Ort sollte ein Rundgang auf dem Gelände gemacht werden. Hygiene, Auslauf, Betreeungspersonal und Unterbringung müssen genau unter die Lupe genommen werden. Am besten den Tiersitter schon beim Kennenlerntermin über Eigenheiten und ev. Futterunverträglichkeiten aufklären und abschätzen, ob die Betreuer speziellen Situationen gewachsen sind. Positiv ist, wenn sich die Betreuer von sich aus über Eigenheiten des Tiers erkundigen.

Bei Hunden sollte man bedenken, dass manche Tierpensionen oder Tiersitter nicht alle Rassen aufnehmen (z.B. Kampfhunde). Deshalb rechtzeitig informieren und besichtigen! Sofern Zeit bleibt, kann man der Tierpension ruhig öfter vor Urlaubsantritt einen Besuch abstatten. Das Tier kann sich so optimal an die Umgebung gewöhnen.

Die Vorbereitung für die Unterbringung in der Tierpension.

Wichtig ist, dass die Tiere vor dem Aufenthalt geimpft und entwurmt sind. Die meisten Tierpensionen verlangen einen Gesundheitsnachweis. Daran kann man auch erkennen, wie professionell die Tierpension geführt ist. Spezielle Futtermittel, Diäten oder Medikamente sollten verschriftlicht werden und dem Tierbetreuer bei der Übergabe des Tieres mitgegeben werden. Eine vertraute Tierbetreuung ist entscheidend für das Wohlbefinden das Haustiers. Ist die passende Tierpension einmal gefunden, kannst Du dich auch bei späteren Abwesenheiten darauf verlassen, dass Dein Haustier in besten Händen ist. Es wird gut versorgt und kann die Zeit bis zu Deiner Rückkehr in einer gewohnten Umgebung verbringen.

Wenn Du dich dennoch entschließt Dein Haustier in den Urlaub mitzunehmen, haben wir hier die wichtigsten Tipps für dich!

Tierpensionen sind vor allem in Reisezeiten eine gute Möglichkeit Dein Haustier unterzubringen und gut betreut zu wissen. Natürlich kann auch der Fall eintreten, dass Du als Haustierbesitzer unerwartet, durch Krankheit oder Unfall, ins Krankenhaus musst. In diesem Fall ist es wichtig, vorab abgesichert zu sein. Das Haustierschutzengel-Paket der TIERFREUNDE ÖSTERREICH übernimmt die unmittelbare Versorgung Deines Haustiers im Notfall und organisiert die Unterbringung in einer Tierpension oder bei einem Tiersitter.

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Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

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Sommerzeit bedeutet auch erhöhtes Unfallrisiko: Deshalb Haustiere rechtzeitig absichern!

Laut aktuellen Statistiken passieren mittlerweile über 35% aller Unfälle mit Personenschaden in der Freizeit, beim Sport oder im Urlaub. Haustierhalter sollte diese Zahl gerade in der Reisezeit beunruhigen. Im Sommer, wenn die Mountainbikes wieder aus der Garage geräumt werden oder Baden und Wandern auf dem Programm stehen, kommt es vermehrt zu Unfällen während der Freizeit. Schlimm genug, dass man selbst Schaden davon tragen kann, ist auch zu bedenken, dass im Notfall, bei Unfällen im Ausland, bei längeren Krankenhausaufenthalten oder Krankheit auch die Haustiere ohne Versorgung und Betreuung dastehen. Deshalb empfehlen die Tierfreunde Österreich, als Club für Haustierhalter, noch vor dem Sommer für den Notfall vorzusorgen. 

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Stell Dir vor du verreist für zwei Wochen und gibst dein Haustier in die Obhut eines Freundes. Während deines Urlaubs kommt es zu einem Unfall, der dich zu einem Krankenhausaufenthalt im Ausland zwingt. Deine Freunde können sich arbeitsbedingt nicht mehr artgerecht um Deinen Hund oder Deine Katze kümmern und sehen die Versorgung als zusätzliche Belastung im Alltag. Was könntest Du tun, um solche Situationen im Vorhinein zu vermeiden?

Das Haustierschutzengel-Paket der Tierfreunde Österreich stellt die Betreuung und Versorgung von Haustieren sicher, wenn sich ein Haustierbesitzer krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr um seine Schützlinge kümmern kann. Die Vierbeiner genießen in Österreich rund um die Uhr die bestmögliche Absicherung, Versorgung und Betreuung – egal was passiert. Der Tierbesitzer kann dabei vorab selbst auswählen, ob die Tiere durch einen Tiersitter betreut, in einer Tierpension untergebracht oder von einem Bekannten – der nicht im selben Haushalt wohnt – betreut werden sollen. Eine Kostenübernahme bis zu EUR 1.200,00 ist inkludiert. Die Unterbringung der Haustiere in einer Betreuungsstätte wird über den Haustier-Notruf der Tierfreunde Österreich organisiert und die Kosten für Transport, Betreuung und Unterbringung, sowie der Rücktransport sind mit dem Schutzengel-Paket der Tierfreunde Österreich abgedeckt. Fütterung und Betreuung (Gassi gehen, Katzenklo reinigen, Käfig reinigen usw.) werden in dieser Zeit ebenfalls erledigt.

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Eine längere Abwesenheit des Besitzers kann sehr schwierig für ein Tier sein. Instinktiv spürt es, dass etwas nicht in Ordnung ist. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass die Alltagsstrukturen des Tieres aufrechterhalten bleiben (Fütterung, Spaziergang usw.). Die Tierfreunde Österreich sind froh, wenn Sie Tierhaltern in Notsituationen zur Seite stehen können. Jetzt Mitglied werden!

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Vorkehrungen bei Auslandsreisen mit Haustieren

Die Sonne lässt bei uns in Österreich zwar noch auf sich warten, viele Haustierbesitzer planen aber bereits ihren wohlverdienten Sommerurlaub. Wer mit seinem Haustier verreisen will, muss sich gut vorbereiten. Aus diesem Grund widmen wir uns in den nächsten Wochen wieder dem Themen-Schwerpunkt Urlaub mit Haustieren. Viele Haustierbesitzer wollen auch im Ausland nicht mehr auf ihre Lieblinge verzichten. Soll der Hund oder die Katze in den Urlaub mitreisen, sind einige Vorkehrungen zu treffen, die einen angenehmen Aufenthalt möglich machen. Wichtig ist es, sich rechtzeitig um etwaige Impfungen, Entwurmungen und andere Maßnahmen zu kümmern. Welche Vorschriften und Bestimmungen besonders zu beachten ist verraten Euch die Experten der Tierfreunde Österreich im folgenden Beitrag. 

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Gut vorbeireitet, kann der Urlaub mit dem Haustier zu einem tollen Erlebnis werden

Klimatische Verhältnisse
In den meisten Urlaubsländern erwarten Haustier und Haustierbesitzer andere klimatische Verhältnisse als in Österreich. Tiere reagieren auf das veränderte Klima sehr sensibel und fühlen sich schnell unwohl. In jedem Fall dauert es meist 1-2 Tage, bis sich die Tiere an die Temperaturen und an die Luftfeuchtigkeit gewöhnt haben. In dieser Zeit kann es vorkommen, dass das Tier müde und angeschlagen wirkt. Besonders ältere Tiere sollten in jedem Fall vor der Reise vom Tierarzt untersucht werden, ob ihnen solche Bedingungen zumutbar sind. Bei längeren Autofahrten sollte in jedem Fall eine Klimaanlage zur Verfügung stehen. Dennoch nicht komplett runterkühlen. Zimmertemperatur ist für Hund oder Katze am angenehmsten. Zudem sind regelmäßige Pausen zum Trinken und Beine vertreten einzuplanen.

Reisekrankheiten bei Haustieren
In vielen Ländern gibt es Krankheitserreger, die in unseren Breiten nicht vorkommen. Einige dieser Krankheiten sind sehr schwerwiegend und können tödlich enden. Aus diesem Grund ist es wichtig vor einer Reise den Hund oder die Katze gegen bekannte Krankheiten beim Tierarzt impfen zu lassen und auch vor Parasiten, die viele Krankheiten übertragen können, sollte man sein Haustier schützen. Außerdem sollte während und nach der Reise in regelmäßigen Abständen entwurmt werden. Zu den häufigsten Parasiten zählen:

  • Babesiose
  • Anaplasmen / Ehrlichien / Rickettsiena
  • Herzwurm /Dirofilariosea
  • Leishmaniose

In jedem Fall sollte vorab mit dem Tierarzt abgeklärt werden, bei welchen Parasiten im jeweiligen Urlaubsland Gefahr besteht.

Reisen innerhalb und außerhalb der EU
Wenn man mit Hund, Katze oder auch Kleintier innerhalb der EU verreisen will, gibt es Bestimmungen, die einzuhalten sind.

  • Mikrochip: Das Haustier (Hund, Katze) muss mit einem Chip gekennzeichnet und somit amtlich gemeldet sein.
  • Tollwut-Imfpung: Ab dem 3. Lebensmonat brauchen Haustiere eine Tollwut-Impfung. Die Impfung muss mindestens 21 Tage alt sein und darf nicht mehr als ein Jahr zurück reichen. (je nach Herstellerangaben)
  • EU-Pass: Der EU-Pass gilt als eine Art Reisepass für das Haustier. Dieser kann vom Tierarzt ausgestellt werden. – Achtung rechtzeitig organisieren! Der EU-Pass setzt den Mikrochip voraus.

Wenn man mit dem Haustier außerhalb der EU verreisen will, gibt es zwei Möglichkeiten. Die Länder werden in Kategorien unterteilt:

  • Länder mit EU-Abkommen: Drittländer mit den gleichen Bestimmungen wie für EU-Länder.
  • Länder ohne EU-Abkommen: Die Rückreise nach Österreich ist nur möglich, wenn eine positive Tollwuttiter-Untersuchung vorliegt.  Vor Abreise sollte man sich bei der Botschaft des Ziellandes über Bestimmungen genau informieren.

Sonderbestimmungen
Einige Länder haben Sonderregelungen (Norwegen und England), was die Einreise von Haustieren betrifft. Damit man mit einem Tier einreisen kann, muss zum Beispiel vor Antritt der Reise eine Zeckenprophylaxe und Entwurmung unternommen werden. Auskunft darüber, welches Land, welche Sonderbestimmungen hat, findet man beim Bundesministerium für Gesundheit.

Die Tollwuttiter-Untersuchung
Viele Länder verlangen für die Ein- oder Ausreise mit Haustier einen Tollwuttiter. Der positive Titer belegt, dass das Tier durch die Impfung noch ausreichend gegen Tollwut geschützt ist. Zur Bestimmung des Titers muss das Tier grund-immunisiert sein. Die Blutabnahme erfolgt ca. ein Monat nach der letzten Tollwut-Impfung. Voraussetzung für die Untersuchung ist, dass das Tier mit einem Mikrochip gekennzeichnet ist. Das Blut wird zum Test an ein Labor versendet. Für den Erhalt der Ergebnisse ist eine Woche einzuplanen. Ist der Titer ausreichend, wird der Befund in dem EU-Pass vermerkt. Es sind keine weiteren Blutabnahmen für zukünftige Auslandsreisen notwendig, wenn das Tier jährlich geimpft wird. Ist der Tollwuttiter zu gering, erfolgen eine weitere Impfung und eine weitere Blutabnahme, bis der Titer ausreichend ist.

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Bild: Kurt F. Domnik / pixelio.de

 

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Hundehaftpflichtschutz: Wie wir Euch im Notfall helfen können

Haustierbesitzer sind um das Wohl ihrer Lieblinge immer sehr bedacht. Das beste Futter, ausreichend Bewegung und Beschäftigung und natürlich jede Menge Aufmerksamkeit und Zuneigung. Hunde genießen es in der Nähe des Menschen zu sein und stehen ihm treu und loyal zur Seite. Auch wenn Hund und Besitzer ein eingespieltes Team sind, können Missgeschicke immer wieder mal passieren. Wie folgender Fall zeigt ..

Der Hund von Susanne, Mitglied der Tierfreunde Österreich hat die EUR 700,00 teure optische Brille ihrer Mutter zerkaut. Susanne hat den Fall ihrer Versicherung gemeldet, die jedoch hat die Übernahme der Schadenssumme abgelehnt. Grund: Schäden werden von der Versicherung nur beglichen, wenn der Hund sie an jemand Dritten verursacht und nicht wenn er einen Schaden an Personen oder Gegenständen im Haushalt anrichtet.

Hunde-Hundehaftpflicht-Versicherung

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist für Hundebesitzer unverzichtbar – Im Schadensfall stehen wir jedem zur Seite

Dennoch: Als Verein konnten wir uns für unser Mitglied stark machen und mit der Versicherung verhandeln. Wo auch immer Missverständnisse, Unklarheiten oder Streitfälle auftreten, als Club für Tierhalter setzen wir uns für alle Mitglieder tagtäglich ein. Die Schadenssumme wurde zu einem großen Teil von der Versicherung übernommen. Vor allem, weil wir als Verein im Kollektiv argumentieren können. Eine Standard-Hundehaftpflichtversicherung oder sogar eine Hundehaftpflicht-Versicherung aus dem Internet hätte den Schaden mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit nicht übernommen.

Gutgläubig zu meinen, dass der eigene Hund wirklich nichts tut oder vor allem kleine Hunde harmlos sind, schützt nicht vor hohen Schadenssummen. Natürlich verursacht eine Hund einen Schaden fast nie absichtlich, sondern verhält sich den Umständen entsprechend. Trotzdem zahlt der Hundebesitzer.

Die Tierfreunde Österreich, der Club für Haustierhalter, verpflichten sich mit ihrerAufklärungskampagne „Hundehaftpflichtschutz“ alle Hundehalter über die Notwendigkeit einer Hundehaftpflichtschutzversicherung zu informieren. Mitglieder erhalten zudem die günstigste Hundehaftpflichtversicherung Österreichs. Jetzt Mitglied werden!

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Bild: Andrea Wedel / pixelio.de

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Was Hunde gar nicht mögen

Hund sind treue und loyale Begleiter. Sie erdulden sehr viel und machen für ihren Besitzer alles. Dennoch gibt es Dinge, die ihnen unangenehm sind, die sie nerven oder verwirren. Schuld daran ist meistens der Mensch. Und obwohl die meisten Dinge nicht absichtlich passieren, sollte man sich immer wieder in Erinnerung rufen, was Hunde nicht so gerne mögen und besten falls auch andere Menschen, mit wenig Hunde-Erfahrung, darauf aufmerksam machen. Wir haben für euch die nervigsten Gesten und Verhaltensweisen gegenüber Hunden zusammengestellt.

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Hunde sind treue und loyale Tiere – doch es gibt Dinge, die selbst diese geduldigen Tiere auf die Palme treiben

Blickkontakt:  Für die Hunde kann direkter Augenkontakt Dominanz oder Aggression bedeuten, auch wenn es freundlich und offen gemeint ist. Vor allem unbekannten Hunden sollte man sich immer eher seitlich nähern, den Blick abwenden und ruhig und leise sprechen. Das bedeutet für den Hund: „Ich will dir nichts Böses.“

Kopfstreicheln: Hund müssen sich mehrmals täglich eine fremde Hand im Gesicht ertragen, obwohl sie das eigentlich gar nicht so gerne über sich ergehen lassen. Besser ist es den Hund am Rücken zu streicheln. 

Worte ohne Gestik: Auch wenn wir Hunden beibringen, Anweisungen wie “Sitz” und “Platz” zu verstehen, sind sie trotzdem überfordert, wenn wir auf sie wild einreden. Hunde orientieren sich nämlich vor allem an der Körpersprache des Menschen.

Umarmung: Viele Hunde sehen die menschliche Umarmung als dominantes Verhalten und fühlen sich bedroht, auch wenn viele Hunde sie ertragen. Zeichen wie Gähnen, Schnauze lecken oder Kopf wegdrehen sind ein sicheres Zeichen dafür, dass ein Hund nicht gerne umarmt wird.

Ärgern: Vor allem Kinder neigen dazu, wenn sie keine Erfahrung haben, Hunde zu ärgern. Anbellen, am Schwanz ziehen oder mit Leckerlis zu veräppeln, ist für das Tier alles andere als lustig und kann Verhaltensstörungen auslösen.

Schnüffeln beim Spaziergang: Hunde müssen ihre Umwelt mit der Nase entdecken. Das ist ein natürlicher Instinkt. Deshalb sollten Spaziergänge auch Abwechslung bringen. Eine andere Strecke, ein neues Gelände – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wo es möglich ist, kann man den Hund auch ruhig öfters von der Leine lassen.

Angespannt oder langweilig sein: Die Emotionen von Herrchen oder Frauchen übertragen sich unmittelbar auf den Hund. Sie spüren instinktiv, wenn etwas nicht stimmt und verarbeiten die negativen Gefühle, fast so als wären es ihre eigenen. Auch Langeweile kann Hunde in den Wahnsinn treiben. Sind Hunde gelangweilt, suchen sie sich anderwärtig Beschäftigungen (Schuhe anknabbern, Polster zerfetzen, …) Aus diesem Grund sind ausgedehnte Spaziergänge und geistige Beschäftigung essentielle Faktoren der Hundehaltung.

Kein geregelter Alltag: Für Hunde sind Regeln und Strukturen extrem wichtig. Zu viele Ausnahmen verunsichern den Hund. Gewisse Verhaltensregeln sollten deshalb strikt durchgezogen werden, ansonsten fühlt sich der Hund unwohl.

Hund suchen sich Kontakte selbst aus: Hunde haben, wie Menschen, Personen und Hunde, die sie lieber mögen und welche die sie gar nicht mögen. Deshalb sollte ein Hund niemals zum Kontakt mit bestimmten Hunden und Menschen gezwungen werden.

Jetzt Mitglied der Tierfreunde Österreich werden und immer top-informiert sein zu den aktuellsten Themen aus dem Haustierbereich.

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Bild: proWIN Iris / pixelio.de

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Homöopathie für Haustiere

Wenn der Hund oder die Katze krank ist, vertrauen Haustierhalter meistens auf den Tierarzt. Wie auch beim Menschen setzt sich aber in letzter Zeit immer mehr der Trend zu alternativen Heilmethoden auch bei Haustieren durch. Globuli für den Hund? Geht das überhaupt? Was bringt Homöopathie bei Hunden und Katzen und wann ist der Einsatz sinnvoll? Wir geben Euch einen kleinen Überblick in unserem heutigen Beitrag.

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Alternative Naturheilmethoden für Hunde, Katzen oder Kleintiere werden unter Haustierhaltern immer populärer

Auch wenn es die Homöopathie bei Tieren fast schon genau so lange gibt, wie beim Menschen, wurde sie erst in letzter Zeit immer populärer. Immer mehr Tierhalter schauen sich für ihre Lieblinge nach alternativen Naturheilverfahren um. Wenn es dem Haustier nicht gut geht, müssen es nicht immer Medikamente sein. Auch viele Tierärzte bieten in letzter Zeit vermehrt homöopathische Arzneimittel an. Die alternative Medizin wird die klassische Schulmedizin in vielen Fällen nicht ersetzen können, ergänzend und unterstützend kann sie aber in jedem Fall den Heilungsprozess positiv beeinflussen. Fakt ist, bis heute gibt es jedoch keine wissenschaftlich fundierten Studien, die die Wirkung von Homöopathie in der Tierheilkunde bestätigen. Überzeugt Tierärzte, Homöopathen und Tierhalter berichten aber, dass die alternative Heilmethode bei Tieren sehr gut anschlägt.

Homöopathie wird auch als Reiz- und Regulationstherapie bezeichnet und soll die Selbstheilungskräfte des Organismus eines Menschen oder Tieres aktivieren. Zu diesem Zweck werden Wirkstoffen hochverdünnt (potenziert), die bei einem Gesunden genau jene Beschwerden auslösen, gegen die sie in verdünnter Form helfen sollen. Homöopathen sehen eine Krankheit immer als Gesamtheit seiner körperlichen  Verhaltenssymptome“, erklärt Veterinärin Mosenheuer. Um die richtige Therapie und das richtige Mittel zu finden muss auf das Tier genau eingegangen werden und es mit allen Sinnen eine Zeit lang beobachtet werden. Dabei wird auch auf die Lebensgeschichte und das Wissen des Tierhalters miteinbezogen. Vor allem akute Infekte, Allergien und Arthrose, chroni­sche Erkrankungen und Krebs können homöopathisch behandelt werden.  Auch wenn keine Heilung möglich ist, kann der Einsatz der Therapie eine deutliche Besserung bewirken bzw. das Leben des Tiers verlängern. Zudem ist die Methode frei von Nebenwirkungen.

Vorwiegend werden homoöpathische Mittel aber bei leichten Beschwerden wie Erkältungen, Reiseübelkeit und Nervosität eingesetzt. Im Alter, nach Operatio­nen und überstandenen Krankheiten können dem Tier Aufbau- und Stärkungsmitteln verabreicht werden. Diese werden auch homöopathi­sche Komplexmittel genannt und beinhalten mehrere Wirkstoffen. Um ein individuell genau passendes Einzelmittel auszuwählen, ist es aber in jedem Fall wichtig einen homöopathisch geschulten Tierarzt zu Rate zu ziehen. Tierärzte können homöopathische Mittel auch als Spritze verabreichen, Apotheker hingegen händigen dem Tierbesitzer Globuli aus. Bei Katzen und Hunden kann man die Globuli, sie sehen aus wie kleine weiße Kügelchen, ins Futter mischen oder in Wasser auflösen. Kleintieren, wie Hasen oder Meerschweinchen, erhalten die Mittel im Wasser gelöst mit einer Plastikspritze direkt in den Mund. Um die Wirksamkeit nicht zu beeinträchtigen, sollten homöopathische Präparate nicht angefasst werden und nicht mit Metall in Berührung kommen. Statt eines Blechnapfs sollte besser  eine Kunststoffschüssel und ein Plas­tiklöffel verwendet werden.

Tierhalter, die homöopathische Heilmethoden in Betracht ziehen möchten, sollten sich einen fachlich geschulten Tierarzt wenden, um die genaue Zusammensetzung der Wirkstoffe abzustimmen. Die Tierfreunde Österreich stehen allen Haustierbesitzern in Österreich stets mit Rat und Tat zur Seite – jetzt Mitglied werden!

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Bild: Karin Blömer / pixelio.de

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Mythen und Halbwahrheiten über Hunde

Hundehaltung ist eine Wissenschaft. Bei Erziehung, Ernährung und Haltung scheiden sich die Geister. Viele Dinge, wie das passende Futter oder eine angebrachte Trainingsmethode sind Auslegungssache und können vom Hundehalter individuell auf Charakter des Hundes und die eigene Lebenssituation abgestimmt werden. Die Hundetrainerin Karin Joachim beschäftigt sich in ihrem Buch “Mythos Hund – Irrtümer rund um Wölfe, Dominanz & Co.” (Ulmer Verlag, 13,30 Euro) mit zahlreichen Mythen, die sich rund um Hunde und Hundehaltung angesammelt haben. Wir haben ein paar interessante Auszüge aus dem Buch für Euch zusammengestellt. 

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Es gibt sehr viele Halbwahrheiten und Mythen rund um Hundehaltung, Ernährung und Erziehung

  • Hunde regeln ihre Angelegenheiten untereinander selbst

Hunde sind sehr soziale Tiere. Sie verfügen über zahlreiche Ausdrucksformen, mit denen sie sich mit ihren Artgenossen verständigen können. Hat ein Hund jedoch schlechte Erfahrungen gemacht oder wurde nicht richtig sozialisiert, dann kann es durchaus sein, dass er bestimmte Dinge missversteht und aggressiv wird. Deshalb immer Augen auf bei fremden Hunden!

  • Dominante Hunde laufen immer voraus 

Nicht immer ist der vorauslaufende Hund der Anführer des Rudels. Hunde, die zum Beispiel neugierig oder übermütig sind, laufen auch oft vor dem Rudel her.

  • Bellen bedeutet Aggression 

Hunde bellen in erster Linie um sich zu verständigen oder sich mitzuteilen. Deshalb kann bellen auch verschiedene Bedeutungen haben. Es gibt zum Beispiel: Spielbellen, Aufforderungsbellen, Kontakt- und Begrüßungsbellen und Droh-, Warn-, Territorial- und Erregungsbellen.

  • Alles was Hunde lernen müssen, müssen sie vor der 16. Lebenswoche erlernen

Die sogenannte Sozialisationsphase bei Welpen (ab dem 21. Tag) ist die wichtigste Phase ihres Lebens. Hier entwickeln die jungen Hunde ihr späteres Verhalten in bestimmten Situationen und auf gewisse Reize. Dennoch kann auch ein ausgewachsener Hund nach wie vor dazu lernen. Wie beim Menschen heißt es, Hunde lernen ein Leben lang.

  • Junge Hunde stehen bei ihren Artgenossen unter Welpenschutz

Auch der Geduldsfaden von älteren und erfahreneren Hund reißt mal ab. Junge Hunde, die bei ihren älteren Artgenossen, das Fass zum überlaufen bringen, müssen auch mit Zurechtweisungen rechnen. Wie hart oder aggressiv diese ausfallen ist von Hund zu Hund unterschiedlich.

Kennt ihr auch solche Mythen und Halbwahrheiten über Hunde? Schreibt uns auf Facebook oder G+ und erzählt uns von Euren Erfahrungen und gleich Mitglied der Tierfreunde Österreich werden!

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Bild: Reni Hahn  / pixelio.de

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Was Haustiere zur Gesundheit des Menschen beitragen

Haustiere sind nicht nur seit vielen Jahren treue Gefährten des Menschen, sie tragen auch zur eigenen Gesundheit bei. Vor allem Hunde tragen im Wesentlichen dazu bei, dass sich ihre Besitzer fitter, ausgeglichener und besser gelaunt sind. Jede Investition, die zum Wohl des Haustiers beiträgt, lohnt sich somit auch für einen selbst. Warum verraten wir Euch in unserem heutigen Beitrag.

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Hunde tragen einen erheblichen Beitrag zur Gesundheit ihres Besitzers bei

1. Haustiere tragen zu einer positiven Stimmung beim Menschen bei
Die loyale und treue Bindung eines Haustiers zu seinem Besitzer trägt unbewusst zu einer besseren Stimmung beim Menschen bei. Zu können Haustiere soziale Kontakte zu anderen Menschen beschleunigen und geben einem das Gefühl gebraucht zu werden. Der Mensch erfährt Erfüllung, indem er das Haustier versorgt und sich um sein Wohl kümmert. Besonders ältere Menschen oder Menschen, die alleine Leben profitieren davon.

2. Hunde halten fit
Nichts neues – trotzdem kann man es sich immer mal wieder ins Gedächtnis rufen. Hundehalter sind einfach fitter. Tägliches spazieren gehen hält fit, jung, sportlich und dynamisch. Spazieren gehen bedeutet frische Luft, Bewegung und soziale Kontakte – das fängt bei Kindern an und wirkt sich auch im hohen Alter noch immer positiv auf die Gesundheit aus.

3. Hunde spiegel Stimmungen wieder
Hunde können die Stimmung ihres Besitzers in ihrem Verhalten wiedergeben und auf Veränderungen aufmerksam machen. Wenn es dem Hundehalter nicht gut geht, reagiert der Hund sehr häufig mit bellen, sich zurückziehen oder verweigert das fressen. Forscher sind gerade dabei ein spezielles Halsband zu entwickeln, dass dieses Änderung im Verhalten aufzeigen kann.

4. Hunde können das Allergie-Risiko bei Kindern senken
Eine 2011 durchgeführte Studie zeigt, dass Kinder im Alter von vier Jahren seltener an Ekzemen und Neurodermitis litten, wenn sie in den ersten zwölf Lebensmonaten mit einem Hund in Berührung kamen. Die Studie ist noch steckt sprichwörtlich noch in den Kinderschuhen und muss erst ausgereifte Ergebnisse liefern, die ersten Test waren jedoch sehr positiv.

5. Hunde haben einen feinen Geruchssinn
Der Vorteil der feinen Geruchssinns bei Hunden wird auch gerne medizinisch eingesetzt. Immer mehr Untersuchungen deuten darauf hin, dass Hunder gesundes und krebskrankes Gewebe am Geruch unterscheiden können. Zum Beispiel bei Lungen-, Brust- oder Prostatakrebs. Die Tests mit den Hunden sind noch nicht ausgereift und werden vorläufig nur in Versuchen durchgeführt. Bei Diabetikern hingegen helfen speziell trainierte Hunde bereits am Atem oder Schweiß eines Menschen zu erkennen, ob eine Unterzuckerung droht.

6. Haustiere geben dem Alltag Struktur
Werte auf die wir uns immer wieder Besinnen wollten, aber oft nicht können: Struktur und Stabilität im Alltag. Haustiere können einen wesentlichen Anteil dazu beitragen, dass uns das auch gelingt. Gassi gehen, Füttern, Tierarztbesuch, Fellpflege oder den Käfig reinigen. Ein Haustier braucht Pflege und Aufmerksamkeit. Sie geben einen Rhythmus für den Menschen vor. Sozialer Rückzug, Sinnverlust und Passivität kann dadurch abgewendet werden.

7. Chronische Krankheiten lassen sich vermeiden
Mittlerweile ist es belegt, dass die reine Anwesenheit von Tieren und vor allem das Streicheln helfen kann, den Blutdruck und die Herzfrequenz bei Menschen zu senken. Das sympathische Nervensystem ist weniger aktiv, weswegen weniger Stresshormone (zum Beispiel Adrenalin) ausgeschüttet werden.

Damit es Dir und Deinem Haustier immer gut geht, sind die Tierfreunde Österreich für Euch mit Serviceleistungen, Initiativen und Informationen da! Jetzt Mitglied werden!

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Bild: Stefanie Raase  / pixelio.de

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Neues aus der Wissenschaft: Hohe Töne können bei Katzen Krämpfe auslösen

  • Hohe Töne können bei Katzen Krämpfe auslösen
  • Vor allem ältere Katzen ab 15 Jahren sind betroffen
  • Es handelt sich dabei um eine Art Epilepsie 
  • Katzen haben einen größeren Hörbereich als Menschen und hören in den Ultraschallhinein 

Eigenartige Vorfälle bei denen Katzen auf bestimmte Geräusche, wie das Knistern von Alufolien oder Plastiktüten, mit Krampfanfällen reagiert haben, haben britische Forscher dazu veranlasst dem Phänomen auf den Grund zu gehen. Katzen seien bei eigenartig hohen Tönen plötzlich stocksteif umgefallen. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Art Epilepsie, die dadurch ausgelöst wird. 

Katzen-Krämpfe-Anfälle-Epilepsie

Britische Forscher sind seltsamen Krampfanfällen von Katzen bei hohen Tönen auf den Grund gegangen

Eine sogenannte audiogene Epilepsie, oder auch das Tom- und Jerry Syndrom, hat Katzen aber auch ihre Besitzer in Angst und Schrecken versetzt. In vielen Fällen sind die Katzen nur verängst und wirken deshalb wie versteinert. Vermehrt kam es aber vor, dass sie vorübergehend wie weggetreten wirkten oder sogar eine Art Krampfanfall bekommen haben. Der Tierarzt konnte in den meisten Fällen keine Auffälligkeiten an der Katze feststellen, die meisten waren kerngesund. Problem war, dass das besagte Syndrom bei Tierärzten noch nicht bekannt war. Britische Forscher haben deshalb angefangen 95 Fälle von Katzen mit Krämpfen nach typischen Geräuschen zu untersuchen. Neben Befragungen der Besitzer untersuchten sie auch die Katzen und testeten, ob ein Epilepsie-Medikament die Anfälle verhindert.

Wie sich herausstellte, handelt es sich bei den rätselhaften Anfällen tatsächlich um eine Epilepsie, die als Feline Audiogenic Reflex Seizures (FARS) bezeichnet wurde. Dieses Syndrom entwickelt sich vorwiegend bei älteren Katzen. Die meisten Fälle von dieser Epilepsie traten bei Katzen ab einem Alter von 15 Jahren auf. Die Anfälle waren von Zuckungen, Krämpfen und Absence gekennzeichnet. Männliche und weibliche Tiere waren von den Krämpfen betroffen, auch die Rasse spielte keine bedeutende Rolle. Außer bei Birma-Katzen tritt dieses Syndrom etwas häufiger auf. Auffallend war, dass rund die Hälfte der Katzen Hörprobleme hatte oder taub war. Skurril, aber es sei sehr wahrscheinlich, dass diese Katzen zwar viele tiefere Alltagsgeräusche nicht mehr wahrnehmen, wohl aber noch höherer Frequenzen. Die Forscher fanden heraus, dass die Anfälle vor allem durch hohe Töne ausgelöst werden. Bei 82 von 96 Katzen war ein typischer Auslöser das Knistern von Aluminiumfolie, das Geräusch eines an die Futterschale (79 Katzen) oder ein Glas schlagenden Metalllöffels (72 Katzen). Aber auch das Knistern von Plastiktüten und sogar das leise Tippen auf einer Computertastatur reichte bei einigen Katzen aus, um die epileptischen Anfälle hervorzurufen.

Warum werden diese Anfälle ausgelöst? 
Katzen einen nach oben hin sehr viel größeren Hörbereich als wir Menschen, sie hören bis in den Ultraschall hinein. Alltägliche Geräusche mit einem hohen Anteil an Ultraschall-Frequenzen wie Papierrascheln oder Knistern erscheinen dem Menschen nicht sonderlich störend, für Katzen aber klingen diese sehr viel erschreckender, weil sie für diese hohen Frequenzen sehr sensibel sind. Die Untersuchung ergab aber auch, dass sich die Anfälle im Laufe der Zeit bei den Katzen nicht verschlechterten, bei einigen ließen sie sogar mit der Zeit wieder nach. Im Rahmen der Studie testeten die Forscher auch, ob ein spezielles Epilepsiemittel, Levetiracetam, gegen diese Art von Epilepsieanfällen hilft. Tatsächlich waren die Ergebnisse positiv. Das Medikament reduzierte die Häufigkeit und Schwere der audiogenen Krampfanfälle bei Katzen.

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Bild: Jewgenia Stasiok  / pixelio.de

 

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