Leckere Hundekekse ganz einfach zum selbst backen

Kekse schmecken nicht nur uns Menschen, sondern auch unseren geliebten Vierbeinern. Überrasche Deinen Hund doch heuer und verwöhne ihn mit selbstgemachten Weihnachtskeksen. Hier findest Du ein leckeres Rezept von den TIERFREUNDEN ÖSTERREICH zum Nachbacken.

hundekekse

Wie in jedem Jahr ist die Vorweihnachtszeit eine Zeit für Weihnachtsmarktbesuche und Plätzchen backen im Kreise der Lieben. Zu den Lieben gehören in vielen Haushalten auch Hunde und Katzen, die als Familienmitglieder ebenfalls verwöhnt werden wollen. Doch wo mit Kindern und Enkeln oftmals die Vorweihnachtszeit mit Backorgien zelebriert wird, werden den geliebten Fellnasen vielfach nur gekaufte Leckereien vorgesetzt. Das muss nicht sein!

Vorsicht vor Keksen für Menschen

Jeder Tierbesitzer kennt diese Situation: Kaum hat man die Dose mit den frischgebackenen duftenden Köstlichkeiten aufgemacht, blickt einem schon ein treuherziges Paar Hundeaugen herzzerreißend entgegen. Bevor du jedoch schwach wirst und Deinem allerliebsten Vierbeiner die Hälfte Deiner Keksration überlässt, müssen wir Dich davor warnen. Denn einige Inhaltsstoffe wie Schokolade, Kakao, Alkohol, oder Süßstoff sind für Hunde hochgiftig und können im schlimmsten Fall zu deren Tod führen. Diese Kekse solltest du also lieber allein genießen. Trotz der vielen potentiellen Gefahren der Weihnachtsleckereien ist es aber kein besonders großer Aufwand und macht richtig viel Spaß Hundekekse selber zu backen.

Feine Hundekekse leicht gemacht

Hundekekse selber backen ist gar nicht viel Aufwand und für Hunde sind sie ein Genuss. Die Vorteile sind: man kann sie passend zum Geschmack des Hundes backen und weiß genau, was drin ist. In vielen gekauften Leckerlies sind Farb-, Lock- und Konservierungsstoffe und oft sogar Zucker enthalten, darauf verzichtet man bei den selbstgebackenen Keksen natürlich. Auch Leckerlies ohne Laktose (Milchzucker) oder Getreide sind möglich, falls der Hund dies nicht verträgt. Der Kreativität sind beim Hundekekse backen kaum Grenzen gesetzt: Ungesund für Hunde ist natürlich Zucker, daneben sind Schokolade (auch Kakao-Pulver) und Rosinen giftig für Hunde. Auch auf zu viele Gewürze und auf Backpulver verzichtet man besser. Da selbstgebackene Kekse keine künstlichen Konservierungsstoffe enthalten, sind sie nur maximal 2-3 Wochen haltbar (Vollkornkekse), bzw. einige Tage („Fleischkekse“). Am besten bewahrt man sie im Kühlschrank auf oder friert sie portionsweise ein.

Ein köstliches Rezept für deinen vierbeinigen Liebling

Zutaten:

40 Gramm Haferflocken
250 Gramm Bio-Dinkelmehl
250 Gramm Leberwurst oder Geflügelleberpastete
240 ml Wasser

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 ° C vorheizen.
  2. Die Haferflocken mit dem Mehl gut vermischen.
  3. Die Geflügelleberpastete und das Wasser hinzugeben und die Masse zu einem festen Teig kneten.
  4. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und dort die Kekse ausstechen.
  5. Die Kekse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech 25 Minuten backen.

Fertig sind die köstlichen Weihnachtskekse für Deinen Liebling! Wir wünschen ihm einen guten Appetit! :-)


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Fünf Wintertipps für deinen Hund

Es ist in den letzten Tagen bedeutend kälter geworden, das geht natürlich auch an unseren Vierbeinern nicht spurlos vorüber. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH zeigen Dir, wie Du Deinem Hund die Winter-Spaziergänge so angenehm wie möglich gestalten kannst.

Gefahren-im-Schnee

Die Temperaturen sinken und die Landschaft ist mit einer leichten Schneedecke versehen. Trotzdem zieht es so manchen Vierbeiner hinaus in die kalte Schneelandschaft. Bei uns Menschen kommen nun die dicken Daunenmäntel zum Einsatz- doch was ist mit unseren Hunden? Bei frostigen Außentemperaturen ändern sich auch die Umstände für Deinen Hund und Spaziergänge werden mehr und mehr zur Herausforderung. Den Winter mit dem Hund zu verbringen kann sehr schön sein – vorausgesetzt man weiß, worauf zu achten ist.

  1. Pfotenpflege

Gerade die Pfoten, mit denen Dein Hund ständig direkten Bodenkontakt hat, leiden bei den täglichen Gassigängen am meisten. Hier sind Pfotensalben wichtige Helferlein, die man vor und nach den Spaziergängen vorsichtig einmassiert und die spröde und rissige Ballen beim Wiederaufbau unterstützen. Besonders Hirschtalg eignet sich vor dem Spazierengehen besonders gut um die Pfoten vor dem brennenden Salz zu schützen. Nach dem Spaziergang tut ein lauwarmes Pfotenbad Deinem Liebling gut. Es reinigt die Pfoten und schenkt ihm ein warmes und wohliges Gefühl.

  1. Futtermenge abstimmen

Sinkende Temperaturen bedeuten für einen Hund, der sich viel an der frischen Luft bewegt auch einen erhöhten Kalorienverbrauch. Die Körpertemperatur muss, genau wie beim menschlichen Organismus, aufrecht gehalten werden – das erfordert Energie. Nach Rücksprache mit dem Tierarzt und insbesondere für schlanke Hunde, kann eine Steigerung des Futter-Pensums im Winter notwendig sein.

  1. Auf den Magen achten

Vermeide auf alle Fälle, dass Dein Hund zu viel Schnee frisst. Dieser tut seinem Magen-Darm-Trakt sowie Rachenraum überhaupt nicht gut. Außerdem kann der Schnee mit vielen Dingen gespickt sein, die Dein Hund auf keinen Fall zu sich nehmen sollte. Wichtig ist auch, Deinen Vierbeiner daran zu hindern, seine Pfoten abzuschlecken – dies tut er besonders dann, wenn Streusalz auf kleine Risse und Verletzungen an den Pfotenballen trifft. Das Streusalz, dass er zu sich nimmt, ist sehr schädlich für seinen Organismus.

  1. Nicht auf Eis führen

Führe Deinen Hund nicht auf vermeintlich ausreichend dickes Eis. Es passiert immer wieder, dass Hunde einbrechen – selbst jene, die nur ein geringes Körpergewicht haben. Ebenso lassen sich Hunde in ihrer Panik häufig schwer aus dem eiskalten Wasser heraus befördern.

  1. Eventuell Textilien zulegen

Bei diesem Tipp kommt es stark auf die Rasse, das Alter und die körperliche Fitness Deines Hundes an. Hast Du einen Husky, einen Labrador oder einen Hund mit ähnlich dickem Fell und ausreichend Unterwolle, so brauchst Du keinen Pullover oder eine Decke kaufen. Ist Dein Hund jedoch sehr dünn und mit wenig Fell ausgestattet, wie ein Windhund, ist bei kalten Temperaturen zu wärmenden Textilien zu raten. Für ältere Hunde ist ein wärmendes Kleidungsstück im Winter möglicherweise ebenfalls anzulegen.

Mit diesen Tipps steht einem tollen Winter für Dich und Deinen Vierbeiner nichts mehr im Wege. Wir wünschen Euch schöne gemeinsame Spaziergänge durch die Schneelandschaft.


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Woran erkennt man die Intelligenz von Hunden?

Fragt man Hundehalter nach der Auffassungsgabe ihrer Hunde, antworten viele „Meiner ist der Klügste“! Doch wenn ein Hund besonders gehorsam ist und den Kommandos folgt, ist er nicht automatisch überdurchschnittlich intelligent. Auch andere Aspekte lassen Rückschlüsse auf seine Intelligenz zu.

Hunde-Intelligenz

Für viele ist ein Leben ohne Tiere unvorstellbar und sie sind von der Scharfsinnigkeit ihrer Vierbeiner überzeugt. Denn was man liebt, hält man gerne für besonders schlau. Zweifelsfrei sind Hunde intelligente Wesen, manche Rassen mehr als andere, das haben in der Vergangenheit unterschiedlichste Untersuchungen bewiesen. Allgemein wird davon ausgegangen, dass ein Hund bis zu 165 Begriffe im Laufe seines Lebens erlernen kann.

Intelligenz von Hunden ist schwer messbar

Hundeforscher unterscheiden die Intelligenz der Hunde auf drei Arten, welche sich auf die Auffassungsgabe eines Hundes auswirken. Diese sind:

  • Instinktive erbliche Fähigkeiten
  • Gehorsams- und Arbeitsintelligenz
  • Adaptive Intelligenz, sprich die Fähigkeit von der Umwelt zu lernen

Nach reiflicher Untersuchung kam man zu dem Ergebnis, dass der Border-Collie die intelligenteste Hunderasse ist, dicht gefolgt vom Pudel und dem Deutschen Schäferhund.

Zu den Hunderassen mit weniger Intelligenz zählen Afghanische Windhunde, Basenji und Bulldoggen. Diese benötigen 30-40 Wiederholungen, bis sie verstehen, was von ihnen beim Aussprechen eines bestimmten Kommandos erwartet wird.

Hunde verstehen uns wie kein anderes Tier

Mit keinem Tier verbindet uns eine längere und engere Geschichte als mit dem Hund. Über Jahrtausende haben die Vierbeiner gelernt, mit Menschen zu kommunizieren. Sie vermögen unsere Worte, Stimmlage, Gesten und sogar Gesichtsausdrücke zu interpretieren. Durch ihr gutes Gespür für die Emotionen und Kommunikationsformen des Menschen, haben es Hunde geschafft, sich einen Platz in dem Gefüge einer völlig fremden Spezies zu ergattern. Ziehen Hunde in ein neues Zuhause, fügen sie sich schnell in die Familie ein – ein Beweis für ihre hoch entwickelte Sozialkompetenz. Hunde sind auch äußerst geschickt darin, durch eine genaue Beobachtung von Menschen zu lernen und dieses Wissen für sich zu nutzen, ohne dass es der Mensch überhaupt aktiv bemerkt. Ein klares Zeichen von Intelligenz, auch wenn diese Art der Intelligenz deutlicher schwerer zu messen ist, als ein Punktesystem erstellter Fähigkeitstest.

Doch steht es uns Menschen denn überhaupt zu, um zu beurteilen welcher Hund intelligent ist oder nicht? Wenn der Mensch einem Tier eine besonders hohe Intelligenz zuspricht, dann nur, weil dieses Tier der menschlichen Vorstellung von Intelligenz entspricht.


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Fit für den Winter-wann Hundebekleidung notwendig ist?

Hundebekleidung spaltet schon seit Jahren die Gemeinde der Hundefreunde. Ob ein wärmender Mantel im Winter für Deinen Hund wirklich sinnvoll ist, hängt von mehreren Faktoren wie Bewegungsintensität, Felldichte, Größe und Alter ab. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH wissen, welche Hunde davon profitieren und wann das Modell keinen Sinn erfüllt.

Hundekleidung

Der Chihuahua im schicken Strick, der Golden Retriever im Designer-Parker oder der Mops im pelzigen Leoparden-Look sorgen immer für großes Aufsehen. Noch vor ein paar Jahren erntete Hundebekleidung meist Kopfschütteln, wurde es doch vor allem mit Schoßhündchen im rosa Designer-Outfit assoziiert. Doch inzwischen entdecken immer mehr Hundebesitzer die praktischen Vorzüge von Hundebekleidung. Hunde mit dünnem Fell, alte Hunde, kranke Hunde – sie alle können im Winter von einer wärmenden Bekleidung profitieren.

Bei einigen Hunden sinnvoll

Normalerweise kleidet die Natur den Hund für den Winter ein: Den meisten Rassen wächst im Herbst ein dickeres Fell. Hormonell gesteuert verdickt sich während des Fellwechsels beim Hund die Unterwolle, um das Tier bei kalten Temperaturen warmzuhalten. Auf einige Hunderassen trifft das jedoch nicht zu. Bestes Beispiel ist der mexikanische Chihuahua, der für ein warmes Klima gezüchtet wurde. Im mitteleuropäischen Winter friert der kleine Vierbeiner mit seinem dünnen Fell und der geringen Körpergröße sehr schnell. Aber auch einige größere Hunderassen haben dünnes Fell, dem es an genügend Unterwolle fehlt. Zu diesen Rassen gehören etwa der Dalmatiner, der Deutsche Boxer und der Dobermann. Auch Nackthunde brauchen natürlich warme Kleidung im Winter. Ebenfalls einen speziellen Wärmeschutz benötigen Hunde, die von Natur aus sehr schlank oder klein sind. Windhunde zum Beispiel haben nicht nur ein kurzes Fell, sondern außerdem keine schützende Fettschicht auf den Rippen. Kleine Hunde kühlen naturgemäß schneller aus als große Hunde, auch wenn sie ein dichtes oder langes Fell haben. Sie sind außerdem mit ihrem Bauch näher am kalten Boden, weswegen sie schneller frieren.

Funktionalität geht vor Optik

Braucht Dein Hund im Winter zusätzlichen Kälteschutz, solltest Du stets die Funktionalität den Vorrang gegenüber modischer Optik geben. Wichtig ist, dass ein Hundemantel oder eine Hundejacke ausreichend wärmt und vor Nässe schützt, nicht drückt und Deinem Hund genügend Bewegungsfreiheit lässt. Vorwiegend bei Welpen, die oft einen dünn behaarten Bauch haben, sollte man in Sachen Hundebekleidung besondere Aufmerksamkeit schenken. Viele Hundemäntel bestehen oft nur aus einer Art Decke, die unten mit einem Gürtel geschlossen wird. Wähle hier lieber ein Kleidungsstück, das auch den empfindlichen Bauch schützt. Nicht zuletzt sind manche Hunde anfälliger für Infektionen, Hals- oder Blasenentzündungen. Gerade Welpen mit nacktem Bauch, Patienten und Senioren reagieren hier besonders empfindlich. Wenn man seinen Hund genug Aufmerksamkeit schenkt, merkt man ohnehin sofort, ob ihm das wärmende Teil behagt oder behindert. Hunde, die den Spaziergang plötzlich verweigern, zittern, sich zusammen kauern oder nicht sitzen wollen- die frieren. Im entsprechenden Outfit finden sie wieder Freude am Auslauf.

Bei der Anprobe

“Es gibt die unterschiedlichsten Modelle – vom Windstopper über einen Strick-Body bis zum Mantel, der mit Fleece oder Schafwolle gefüttert ist. Mitunter hat ein Hund für jede Witterung ein eigenes Kleidungsstück. Wichtig ist, dass es gut passt. Small, Medium und Lage helfen bei der Vorauswahl, dann gilt es, den individuellen Körperbau zu berücksichtigen. Für Dackel und Bulldogge wird demnach nicht das gleiche Modell in Frage kommen. Der Vierbeiner muss aber immer zur Anprobe mit, schließlich soll das Befestigen der Riemen um Brust und Bauch getestet werden.

Fazit: Ein wärmendes Kleidungsstück am Oberkörper kann dem Hund im Winter dienlich sein, kann aber auch dazu führen, dass sich der Hund unwohl und eingeengt fühlt. Hier gilt es, den Hund ganz genau zu beobachten, um einzuschätzen, was ihm guttut, und was nicht.


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So beschäftigst du deinen Hunde im Lockdown

Auch wenn wir uns gerade durch die aktuelle Coronavirus-Epidemie in einem Lockdown befinden, ist es weiterhin wichtig, unsere Vierbeiner ausreichend zu beschäftigen. Denn auch Hunde wollen bei den geltenden Ausgangsbeschränkungen beschäftigt werden, damit es ihnen zu Hause nicht langweilig wird. Die TIERFEUNDE ÖSTERREICH zeigen euch, wie ihr das am besten macht.

Beschäftigung-in-Corona-Lockdown

Während der Corona-Krise müssen Hundehalter kreativ werden, um den Vierbeinern Hunde-Beschäftigungen für zu Hause zu bieten. Natürlich solltest du auch weiterhin mit deinem Vierbeiner Gassi gehen, achte dabei allerdings auf den nötigen Abstand zu anderen Hundebesitzern. Hundetreffs sind momentan tabu, doch auch in der Wohnung gibt es zahlreiche Möglichkeiten deinen Hund zu beschäftigen.

Kauartikel bereitstellen

Kauen beruhigt und entspannt deinen Hund. Stelle ihm je nach Futterverträglichkeit z.B. Schweineohren, Schweinenasen oder Pansen zur Verfügung.

Futterbälle machen

Fülle Futter oder Leckerlis in einen Kong oder einen Futterball. So ist dein Hund einige Zeit damit beschäftigt, zu seinen Leckereien zu kommen. Oder fülle leere WC- oder Küchenrollen mit Papier und Leckerlis und lasse deinen Hund diese „auseinandernehmen“ – damit ist er einige Zeit beschäftigt und es macht ihm Spaß.

Suchspiele bringen Spaß und Auslastung

Verstecke Gegenstände, die dein Hund kennt oder Leckerlis in der Wohnung, im Haus oder auch im Garten. Die Vierbeiner haben mit ihrem fantastischen Riechsinn viel Spaß daran, Beute zu erschnüffeln und Spuren nachzugehen. Tatsächlich sind auch fast alle Hunde in der Lage dazu, zu apportieren, also Gegenstände heranzubringen. Schnüffeln ist für Hunde nicht nur ein Zeitvertreib, sondern es fordert auch das Gehirn und dein Hund wird geistig ausgelastet.

Kommandos auffrischen

Hunde lernen ihr ganzes Leben lang und sind bis ins hohe Alter dazu fähig, sich Kommandos, Regeln und Verhaltensweisen anzueignen. Bringe deinem Hund, wenn er Spaß daran hat, mit positiver Verstärkung neue Tricks bei – Pfote geben, Hand-Touch, Rolle, Drehung um die eigene Achse – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Oft reichen wenige Wiederholungen aus, um altes wieder neu aufzufrischen.

Futter von der Tagesration abziehen

Damit dein Hund nicht zunimmt, ist es wichtig, die Menge des Futters zu reduzieren. Am besten machst du die Futterspiele mit seinem gewohnten Futter. Entweder er muss sich alles „erarbeiten“, oder du nimmst nur einen Teil davon. Wenn du Leckerlis verwendest, achte darauf, dass diese möglichst natürlich und ohne Zusätze sind und füttere nicht zu viele davon.


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Black Friday: Tierisch gute Angebote für Haustierbedarf!

Am Black Friday erwarten euch tierisch gute Deals. Ob Hund, Katze, Fisch, Reptil oder Vogel – mit diesen Schnäppchen versorgt ihr euren tierischen Begleiter kostengünstig aber qualitativ hochwertig.

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Zurzeit locken viele Hersteller mit tollen Angeboten, aber nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Haustiere. Spielzeug, Pflegeartikel und Tiernahrung für Hunde, Katzen, Fische, Pferde und alle anderen möglichen Haustiere bekommt ihr gleich bei mehreren Händlern zu günstigeren Preisen.

Futter und Spielzeug oft günstiger

Am Black Friday sinken die Preise bei vielen Onlinehändlern, so auch bei diversen Tiershops. Onlinehändler wie Zooplus, Fressnapf, TerraCains, ZooRoyal oder Wildborn, haben bereits in der Vergangenheit mit günstigen Black Friday-Aktionen geworben. Viele Tiershops veröffentlichen zu dieser Zeit Rabattgutscheine, mit denen ihr beim Kauf ausgewählter Produkte einen bestimmten Prozentsatz spart. Manchmal bekommt ihr auch Rabatt auf ausgewählte Teile des Sortiments, wie etwa Katzenfutter oder Hundespielzeug eines bestimmten Herstellers.

Eine breite Palette an Tierspielzeug

Die aktive Förderung und sportliche Betätigung eures Vierbeiners ist wichtig, damit er aktiv bleibt. Für das Spiel drinnen eignen sich Intelligenzspielzeuge und Futterspielzeuge, wie zum Beispiel Futterbälle. Wer seinen Hund draußen fordern will, hat mit Wurfspielzeug, quietschenden Stofftieren, Bällen, Frisbees und Co. massig Auswahl. Wollt ihr die Zähne eures Tieres schonen, achtet darauf, dass das Material nicht zu hart ist. Es sollte aber stabil genug sein, dass der Hund es nicht zerkauen kann. Viele Katzen können sich für Spielzeuge wie Federangeln, Fellmäuse oder Futterbälle begeistern. Neuere Spielzeuge können sich dank Batterieversorgung sogar eigenständig bewegen und motivieren zum Spielen. Für faule Katzen können wir besonders Katzen-Laserpointer empfehlen.

Kleintiere und Vögel

Das regelmäßiges Reinigen von Aquarien und Terrarien ist enorm wichtig. Hilfreiche Produkte dafür bieten die Shops für Tierbedarf ebenfalls an. Kleintiere und Vögel freuen sich abseits des normalen Futters auch über eine Kaustange oder Leckerlis. Manches Kleintier ist sogar recht agil. Dann tut ihr eurem Haustier mit Objekten wie Laufrädern oder Kletterspielzeug etwas Gutes. Und wer noch den passenden Käfig für die Kleintierhaltung sucht, bekommt diesen am Black Friday mit etwas Glück ebenfalls günstiger.

Schuhe und Jacken für Hundehalter

Am Black Friday haben auch Modeshops viele Artikel im Angebot, mit denen ihr euch zum Beispiel für den nächsten Hundespaziergang ausrüsten könnt. Mit guten Sneakern läuft es sich schließlich deutlich bequemer. Und mit der passenden Outdoor-Jacke ist auch schlechtes Wetter kein Grund mehr, eurem Vierbeiner den Wunsch nach einer Runde um den Block abzuschlagen.


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Wenn der Hund nicht allein bleiben will?

Vierbeiner die nie gelernt haben, allein zu bleiben oder schlechte Erfahrungen damit verbinden, leiden unter Trennungsangst. Aber mit genügend Ausdauer und Geduld kann jeder Hund lernen, ein paar Stunden ohne Herrchen und Frauchen auszukommen.

Alleinbleiben

Wie bringen wir unseren Hund dazu, allein zu Hause zu bleiben, ohne zu heulen und zu bellen oder Sachen in der Wohnung zu zerstören? Zuerst sollte man wissen, wie alt der betroffene Hund ist, sprich, wie lange er dieses Verhalten schon zeigt, denn Hunde sollten schon früh lernen, alleine zu bleiben. Das geht natürlich, wie alles in der Hundeerziehung, nur in kleinen Lernschritten.

Welpen zum Alleinsein erziehen

Bei einem Welpen beginnt man nach der Eingewöhnungszeit damit, dass man Tabuzonen schafft: So soll er Dich z.B. nicht auf die Toilette oder ins Badezimmer begleiten. Zusätzlich geht hin und wieder noch eine andere Türe vor seiner Nase zu, wenn er hinter dir herläuft. Du erscheinst aber gleich wieder, noch bevor er zu kratzen oder zu winseln beginnt. Sehr praktisch ist eine Hundetransportbox, denn im Gegensatz zu uns Menschen fühlt sich ein Hund darin nicht eingesperrt, sondern sicher, wie in einer Höhle. Eine große Wohnung oder ein Haus ist für ihn oft nicht überschaubar, er ist überfordert. Panik kann ausbrechen, wenn man jetzt beginnt, ihn alleine zu lassen. Setze deinen kleinen Welpen das erste Mal in diese Box, wenn er müde und satt ist. Jetzt kannst du den Raum für kurze Zeit verlassen. Komme auf jeden Fall nur dann zurück, wenn er still ist. Ist er das nicht, dann ist beruhigen, trösten oder schimpfen keineswegs sinnvoll. Durch Beruhigen oder Trösten verstärkst Du sein Verhalten und durch Dein Schimpfen bekommt er wirklich Angst. Hat er das Alleinbleiben in einem Zimmer gelernt, dann steigere täglich die Zeit um einige Minuten. Überprüfe aber anfänglich, ob er sich wirklich ruhig verhält, indem Du ihn belauschst.

Was tun bei älteren Hunden?

Bei älteren und erwachsenen Hunden, die nicht allein bleiben können, ist die Lösung des Problems schwieriger und dauert meist länger. Hunde äußern ihre Angst, Erregung oder Frustration auf vielfältige Weise. Von Bellen, Winseln, Heulen, Gegenstände zerstören, Kot absetzen bis Urinieren – all diese Verhaltensweisen können auftreten. Und mit jeder neuen Erfahrung, die Ihr Hund mit dem Alleinlassen macht, verschlimmert sich seine Trennungsangst. Aber auch hier führst Du Deinen Hund mit kleinen Schritten an das Alleinsein heran. So wie bereits beim Welpen beschrieben, verlässt Du zunächst nur für wenige Minuten oder sogar Sekunden den Raum. Der Zeitraum sollte dann nach und nach gesteigert werden. Damit den Tieren das Alleinbleiben leichter fällt, sollten sie zur Ablenkung körperlich und geistig beschäftigt werden – denn auch aus Langeweile neigen manche Hunde dazu, Gegenstände zu zerstören. Eine Möglichkeit ist, ihnen etwas zum Kauen oder ein mit Futter gefülltes Intelligenzspielzeug zu geben, so sind sie für ein paar Minuten abgelenkt. Verändere auch die Rituale vor dem Verlassen des Hauses, dadurch verbindet Dein Hund solche Gewohnheiten nicht mehr mit dem Alleinbleiben. Auch Verabschiedungen und Begrüßungen sollten nicht zu überschwänglich, sondern eher ruhig ablaufen.

Wir wünschen Euch baldigen Erfolg und weiterhin „viel Ausdauer”!


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Gesunde Zähne sind auch bei Hunden wichtig

Nicht nur Menschen, auch Hunde brauchen Zahnpflege; sonst drohen Parodontitis, Zahnfleischentzündungen und Karies. Wie Du bei Deinem Hund die Zähne putzt und ihn bei der Zahngesundheit unterstützen kannst, verraten die folgenden Tipps der TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

Zahnpflege-Hunde

Gesunde Zähne sind auch beim Vierbeiner lebenswichtig- Zahnpflege beim Hund ist daher unerlässlich. Denn die Beißerchen sind nicht nur zum Fressen notwendig, sie dienen ebenso als Waffe, Jagdwerkzeug und zum Abschrecken von Gegnern.

Zahnpflege beim Hund: Darum ist sie so wichtig

Wird die Zahnpflege beim Hund vernachlässigt, kann das zu schweren Erkrankungen führen. Die Folgen fehlender Mundhygiene bei Vierbeinern, sind wesentlich schwerer als man sich allgemein vorstellt. Chronische Erkrankungen von Zähnen und Zahnhalteapparat verursachen nicht nur quälende Schmerzen, Zahn- und Knochenverlust, sondern schädigen längerfristig auch Herz, Nieren und Leber. Außerdem werden Tumore in der Maulhöhle viel später entdeckt, da mit der fehlenden Zahnpflege auch die Kontrolle der Maulhöhle unterbleibt.

Gesunde Zähne sind insbesondere zum Fressen von Nöten. Sind die Beißer des Vierbeiners nicht mehr intakt, bringt das eine Reihe weiterer Probleme mit sich. Zum einen bezieht der Körper des Hundes aus unzerkauter Nahrung nicht genügend Nährstoffe, zum anderen können die großen Futterbrocken Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes begünstigen. Werden Zahnerkrankungen darüber hinaus nicht erkannt und behandelt, können die Zähne ausfallen oder gefährliche Infektionen entstehen.

So bleiben die Zähne gesund

Bereits im Welpenalter sollten Hunde spielerisch an die Zahnpflege gewöhnt werden, damit es im Erwachsenenalter reine Routine wird. Die Zahnpflege bei deinem Hund kannst Du wie bei Dir selbst mit Zahnbürste und Zahnpasta durchführen. Verwende besonders weiche Zahnbürsten, damit das Zahnfleisch nicht irritiert oder gar verletzt wird. Denn die Zähne des Hundes haben größere Abstände zueinander als die des Menschen, weshalb das Zahnfleisch beim Hund zwangsläufig mehr Kontakt mit der Zahnbürste hat. Da die Selbstreinigungsfunktion der Zähne beim Hund größer ist als beim Menschen, reicht es, Deinem Hund jeden zweiten Tag die Zähne zu putzen und an den Tagen dazwischen ein Zahnpflege-Kau-Stix kauen zu lassen. Da Hunde Zahnpasta schlucken, darf keine für den menschlichen Gebrauch verwendet werden. Im Fachhandel gibt es spezielle Zahnbürsten in verschiedenen Größen und Formen (auch Fingerzahnbürsten) sowie hundetaugliche Zahnpasta. Zahnpasta für Hunde wird auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten. Wie wäre es mit Hühnchen oder Fisch? Dann macht die Zahnpflege sicher auch Ihrem Vierbeiner viel mehr Spaß.

Die häufigsten Krankheiten im Mundhöhlenbereich

Zahnsteinbildung, Gingivitis und Parodontitis sind die häufigsten Probleme bei Hunden. Es ist leider eine traurige Tatsache, dass schon 80 Prozent aller Hunde über vier Jahren an Parodontitis leiden.  Die Gingivitis ist eine Zahnfleischentzündung und der erste Grad einer Parodontitis ist. Daher ist es sehr wichtig, diese Erkrankung unverzüglich zu behandeln, da die Gingivitis im Anfangsstadium mit geringem Behandlungsaufwand zu stoppen ist. Eine Zahnsteinbildung ist oft für die Gingivitis verantwortlich, darum kann die Entfernung des Zahnsteins sinnvoll sein.

Einfluss der Fütterung auf die Zahngesundheit

Du kannst Zahnbelag und Zahnstein als Vorstufen zu Karies und Parodontitis, teilweise mit der richtigen Ernährung vorbeugen. Bei industriell hergestellten Alleinfuttermitteln musst Du ganz genau auf die Zutatenliste schauen. Stehen unter den Inhaltsstoffen unter anderem “Zucker”, “Melasse” oder “Glukosesirup” – dann Hände weg! Hunde brauchen keinen Zucker und Co. für die Zahngesundheit- das ist pures Gift. Die ausschließliche Fütterung von Feuchtfutter ist weniger zu empfehlen, da hier der nötige Abrieb und die damit verbundene Reinigung der Zahnoberfläche vom Plaque fehlt. Trockenfutter ist für die Beanspruchung des Zahnes notwendig und sollte zumindest einmal täglich verabreicht werden. Bei Tieren, die Trockenfutter ablehnen, kann man zu einem Trick greifen: Um die Vierbeiner an die Aromastoffe des Trockenfutters zu gewöhnen, kann man dieses anfeuchten. Nach der Gewöhnungsphase muss es dann aber wirklich trocken verabreicht werden. Drei- bis viermal wöchentlich sind spezielle Kauprodukte mit zahnreinigender Wirkung, für die Beißerchen Deines Vierbeiners angesagt.


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Wieso haben Hunde eine feuchte Nase?

Hunde haben feuchte Nasen, aber warum und welchen Zweck erfüllt sie?  Könnte der Hund selbst antworten, würde er sagen: „Weil ich dich so besser riechen kann, lieber Mensch“.

Feuchte-Nase

Dass die Nase feucht ist, hat nichts damit zu tun, dass der Hund sich mit der Zunge über die Nase leckt. In der Hundenase wird eine Flüssigkeit hergestellt, die die Nase feucht hält. Wenn der Hund an etwas Interessantem schnüffelt, wird noch mehr von diesem Sekret produziert. Weil diese Flüssigkeit immer verdunstet, ist die Hundenase auch so kalt.

Der Geruchssinn hat eine Schutzfunktion

Ob Hunde einer heißen Spur der Nachbarskatze folgen oder einfach dem in der Luft liegenden Essensduft nachschnüffeln, ihre Nasen produzieren stets eine dünne Schleimschicht auf der Hautoberfläche. Die Feuchtigkeit hilft, Duftstoffe intensiver zu absorbieren. Der Vorteil: Dadurch können einzelne Geruchsteilchen aus der Atemluft besser herausgefiltert werden. Noch besser klappt das, wenn die Vierbeiner die Nase zusätzlich mit ihrer Nase befeuchten. So können sie unzählige verschiedene Düfte unterscheiden.

Hunde sind echte Spürnasen

Hunde haben einen sensationellen Geruchssinn, dafür sorgen Millionen Riechzellen. Ein Schäferhund etwa kommt auf gut 220 Millionen solcher Zellen in der Nase. Ein Dackel immerhin auf mehr als 100 Millionen. Zum Vergleich: Der Mensch muss sich mit gerade mal rund 10 Millionen Riechzellen begnügen. Hunde nehmen die Welt also hauptsächlich durch ihre Nase wahr. Neben den Riechzellen verfügen Hunde auch über ein besonderes Riechzentrum im Gehirn. Je nach Rasse ist es 7-14-mal größer als bei uns. Wenn Hunde mehrmals pro Sekunde schnüffeln, erkunden sie unentwegt ihre Umgebung. Sie können sogar feststellen, mit welchem Nasenloch sie einen Duft wahrgenommen haben. Ist die Nase besonders feucht, hat der Hund die Witterung aufgenommen. Im Vergleich zum Hund sind wir regelrecht geruchsblind. Deshalb setzt zum Beispiel die Polizei Spürhunde ein, um Fährten zu folgen. Ein feiner Geruchssinn ist für Tiere in freier Wildbahn überlebenswichtig. Er ermöglicht das Aufspüren von Feinden im Revier, steuert die Nahrungsselektion und das Paarungsverhalten.

Heiße Nase – kein Grund zur Sorge

Wenn der Hund eine trockene und warme Nase hat, ist er krank – das ist eine weit verbreitete Meinung. Aber ist das wirklich so? NEIN, denn wenn ein Hund schläft, ist seine Nase auch trocken, er leckt sich ja nicht andauernd darüber. Grundsätzlich haben Hunde eine höhere Körpertemperatur als Menschen. Wer gesund ist, hat eine Körpertemperatur von 35 bis 37 Grad Celsius. Ein Hund fühlt sich bei 38,5 Grad am wohlsten. Da hätte ein Mensch schon Fieber. Ob ein Hund also krank ist, lässt sich nicht allein an der Nase ablesen.

Feuchte Nasen sind auch eine der Möglichkeiten, um die Körpertemperatur zu regulieren und bei warmen Temperaturen abzukühlen. Da Hunde keine Schweißdrüsen wie Menschen besitzen, sondern sie den Schweiß über den Nasenspiegel und den Ballen an den Pfoten ab. Ist dann etwas nicht in Ordnung mit dem Welpen, wenn seine Nase trocken ist? Nein, nicht unbedingt. Manche Hunde haben trockenere Nasen als andere. Vielleicht lecken sie ihre Nasen nicht so oft oder es wird weniger Schleimsekret abgegeben.


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Wieso schütteln sich Hunde?

Als Hundebesitzerin hast du sicher schon oft beobachtet, wie dein Hund sich von Kopf bis Fuß schüttelt. Doch wieso machen Hunde das? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH klären euch darüber auf.

Schütteln-der-Hunde

Meist ist es harmlos, wenn dein Hund sich schüttelt. Solltest du jedoch den Eindruck haben, dass es ungewöhnlich häufig passiert, oder nur der Kopf und die Ohren geschüttelt werden, dann sehe genauer hin. Denn ständiges Schütteln kann auf Krankheiten wie eine Ohrenentzündung oder Parasitenbefall hinweisen.

Schütteln kann verschiedene Gründe haben, wie zum Beispiel:

  • nasses Fell trocknen
  • Schmutz und Parasiten loswerden
  • Schütteln nach dem Schlafen
  • Schütteln als Übersprunghandlung
  • Stress abbauen
  • häufiges Schütteln während des Fellwechsels

Schütteln, um nasses Fell zu trocknen

Wenn das Hundefell nass ist, muss es getrocknet werden. Würde dein Hund das Fell nicht ausgiebig schütteln, würde es Stunden dauern, bis es wieder trocken ist. Das geht mit einmal von Kopf bis Schwanzspitze schütteln schon viel schneller. Dabei verliert dein Vierbeiner auf einen Schlag ca. 70 % des Wassers im Fell. Dein Hund verliert mit dem Schütteln nicht nur das ganze schwere Gewicht des Wassers im Fell, sondern sorgt so dafür, dass er nicht auskühlt.

Schütteln, um Schmutz und Parasiten loszuwerden

Wenn es krabbelt und juckt, hilft sich dein Hund, indem er seinen Pelz kräftig schüttelt. So wird er störende Elemente im Fell los. Sehr häufiges Ausschütteln des Fells kann auf einen Parasitenbefall hindeuten.

Schütteln nach dem Schlafen

Bevor Hunde in einen neuen Tag starten, strecken und schütteln sie sich einmal kräftig. Wie bei uns Menschen tut dein Hund das, um seine Gelenke und Muskeln zu aktivieren und seinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Das ist aber nicht der einzige Grund für dieses Ritual vieler Hunde nach dem Aufwachen. Denn die Vorfahren mussten sofort nach dem Schlafen oder Ruhen wieder startklar sein. Falls ein potenzielles Beutetier oder ein Feind in der Nähe waren. Das ist also ein alter Überlebensmechanismus, den dein Vierbeiner in sich trägt.

Schütteln als Übersprunghandlung

Eine Übersprungbewegung bezeichnet man eine Handlung, die eigentlich gar nicht zur gerade durchlebten Situation passt. Oder aber die man ohne einen erkenntlichen Anlass ausführt. Bei uns Menschen passiert das zum Beispiel, wenn wir in einem Test über einer schweren Aufgabe sitzen und uns am Kopf kratzen. Obwohl es gar nicht juckt. Bei deinem Vierbeiner werden solche Übersprunghandlungen ausgelöst, wenn ein innerer Konflikt vorliegt. Dein Hund zeigt ein solches Verhalten, wenn er zum Beispiel einen Befehl von Ihnen ausführen soll, dies aber nicht will.

Schütteln zum Stressabbau

Wie gerne würden wir ein unangenehmes Gefühl, wie Angst oder Aufregung, einfach abschütteln? Dein Liebling versucht genau das. Während positiver oder negativer Stresssituationen reagieren viele Hunde mit Schütteln des Fells.

Schütteln während des Fellwechsels

Dein Hund kann sich im Winter keine dicke Jacke anziehen oder im Sommer zur kurzen Hose wechseln, um sich den Temperaturen anzupassen. Deswegen gibt es zweimal im Jahr den Fellwechsel. Das macht nicht nur viel Schmutz Zuhause, sondern kann bei deinem Hund Juckreiz auslösen und unangenehm sein. Natürlich möchte er die losen Haare und den unnötigen Ballast so schnell wie möglich loswerden. Also schüttelt er sich kräftig.


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