Jeder zehnte Hund leidet unter einer Pollenallergie

Jedem Allergiker graut davor, wenn die ersten Sträucher, Bäume und Gräser zu blühen beginnen. Denn dann beginnt die Zeit der angeschwollenen Lider, juckenden Augen und laufenden Nasen. Was viele nicht wissen: Auch einigen Haustieren geht es nicht besser.

Pollen-machen-krank

Etwa jeder zehnte Hund und wahrscheinlich ebenso viele Katzen leiden an Pollenallergie. Über die letzten Jahre habe sich das Phänomen sehr vermehrt, doch warum das so ist, weiß man nicht. Verschiedene Studien zeigen, dass es in den ersten Lebensjahren nicht zu einer Pollenallergie beim Hund kommt und unerklärlicherweise betrifft diese mehr weibliche als männliche Hunde. Obwohl alle Hunde eine Pollenallergie entwickeln können, sind einige Rassen anfälliger als andere. Diese sind:

  • Mops
  • Deutscher Schäferhund
  • Englische und französische Bulldogge
  • Shar Pei
  • Labrador und Golden Retriever
  • Setzer
  • Terrier

Symptome ähnlich wie bei Menschen

Die Anzeichen einer Pollenallergie unterscheidet sich kaum von denen von uns Menschen. Augenausfluss, gerötete Bindehäute, eine triefende Nase, Nies-Attacken und juckende Haut sind die klassischen Allergiesymptome auch beim Tier. Doch anders als beim Menschen wird ein Allergietest auf Umwelt-Allergene bei unseren Haustieren nicht unbedingt empfohlen. Es bringt nichts, da die Tiere so oder so draußen herumlaufen, ob mit oder ohne Allergie.

Diese Tipps können deinem Vierbeiner bei einer Allergie helfen

  1. Wasche das Gesicht des Tieres, besonders die Augenpartie)nach dem Spaziergang mit einem feuchten Lappen ab. So entfernst du direkt einen Teil der Pollen.
  2. Besonders bei Tieren mit längeren Haaren solltest du den ganzen Körper shampoonieren und abwaschen, damit festhängende Pollen nicht mit in die Wohnung bzw. ins Körbchen getragen werden. Danach gut trocknen, eventuell sogar föhnen.
  3. Kürze wenn möglich das Fell, damit nicht so viele Pollen daran haften bleiben.
  4. Gehe morgens so früh es geht und abends so spät es geht Gassi – denn da ist die Pollenbelastung geringer.

Im Notfall Tierarzt aufsuchen

Bekommst du die Symptome nicht in den Griff, gilt es weitere Maßnahmen zu ergreifen, damit sich dein Hund bei Juckreiz beispielsweise nicht wund kratzt und Entzündungen entstehen. In dem Fall kommst du um einen Besuch beim Tierarzt nicht herum. Als Erstes wird dieser ausschließen,  ob die Ursache der allergischen Reaktion nicht vielleicht doch woanders liegt. An Flöhen im Fell oder am Speichel der Grasmilbe zum Beispiel. Gerade auf den Milben-Speichel reagieren nämlich wirklich viele Hunde sehr allergisch. Außerdem können Futtermittelallergien o.ä. eine Pollenallergie verstärken. Ähnlich wie beim Menschen können auch Haustieren Antiallergika leichte Linderung verschaffen. Allerdings sind diese beim Tier meist nicht so wirkungsvoll. Für Hunde gibt es seit ein paar Jahren ein weiteres Medikament mit dem Wirkstoff Lokivetmab, das als Monatsspritze verabreicht, bis zu vier Wochen vor Juckreiz schützen kann. Das Medikament muss allerdings vom Tierarzt für den Hund verschrieben werden. Für Katzen hingegen gibt es bislang noch kein solches Mittel.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Katzen, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wir fordern: Mehr Freilaufflächen für unsere Hunde!

Für Hunde ist Freilauf etwas äußerst Wichtiges, dabei können sie frei herumlaufen, ihr eigenes Tempo bestimmen und anhalten, wann immer sie wollen. Einfach mal “Hund sein” und leinenlos durch die Natur laufen, das ist der Traum vieler Hunde und Ihrer Herrchen. Dafür setzten sich die TIERFREUNDE ÖSTERREICH ein und gemeinsam können wir es schaffen, dass es bald mehr Hundefreiräume für unsere Vierbeiner gibt.

Freilaufwiesen

Hundehalter kennen das Problem: Man will seinen Liebling auch mal ohne Leine herumlaufen lassen und ihm dabei zusehen, wie er sich einmal richtig austoben kann. Doch die meisten Plätze, und seien sie noch so schön und groß, sind leider keine Freilaufplätze. Dabei erhöhen Hundewiesen nicht nur die Lebensqualität von Hunden und ihren Haltern, sie tragen auch zu einem harmonischen und sicheren Miteinander von Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern bei.

Was sind die derzeitigen Probleme bei Hundezonen?

Der Gesetzgeber verschärft immer mehr die Gesetze zur Hundehaltung, vor allem bezüglich Leinen- u. Maulkorbpflicht. Doch Hunde brauchen Platz, um sich auszutoben, dieses Recht spricht ihnen das Tierschutzgesetz eindeutig zu. Der Gesetzgeber hingegen verschärft immer mehr die Gesetze zur Hundehaltung, vor allem bezüglich Leinen- u. Maulkorbpflicht. Die vorhandenen Hundezonen auf denen die Vierbeiner frei herumtollen dürfen, sind bestenfalls als „Hundeklos“ zu bezeichnen und rar gesät. In der Nähe von Wäldern und auf großen freien Fläche sind es oftmals Jäger, die ihren Unmut über freilaufende Hunde bekunden und dies teilweise auch tatkräftig äußern. Vielerorts fehlt der politische Wille, um Geld für Hundewiesen bereitzustellen. Städte und Gemeinden kassieren zwar fleißig Hundesteuer, die einzige Gegenleistung dafür ist das Bereitstellen von Sackerlspendern. Der Rest der Einnahmen aus der Hundesteuer fließt in die Gemeindekassen, statt Hundezonen und Hundewiesen zu errichten.

Wir fordern mehr Hundewiesen

Hundewiesen erhöhen nicht nur die Lebensqualität von Hunden und ihren Haltern, sondern tragen zu einem harmonischen und sicheren Miteinander von Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern bei. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH weisen aus diesem Grund auf Notstände hin, leisten politische Aufklärungsarbeit, sammeln Unterschriften und stellen Know-how für die Errichtung neuer Hundezonen bereit. Entsprechende Freilaufplätze, die abgezäunt und gekennzeichnet werden, sind daher die Lösung für alle. Jedes Bundesland und jede Ortschaft soll über Plätze verfügen, an denen Hunde ihre Freiheit genießen können, ohne dass ihre Halter dafür mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Um weiter für mehr freie Hundezonen zu kämpfen, haben die TIERFREUNDE ÖSTERREICH eine Petition ins Leben gerufen, die ausreichend, und vor allem artgerechte Hundewiesen fordert.

Hilf mit und unterstütze die Bemühungen der TIERFREUNDE ÖSTERREICH für mehr artgerechte Hundewiesen. Deine Stimme zählt!


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Fahrrad fahren mit Hund ist verboten!

Das Mitführen von Deinem Hund an der Leine, während man auf dem Fahrrad sitzt, ist weder juristisch erlaubt, noch aus Tierschutz-Sicht zu empfehlen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH erklären Dir warum?

Hunde-am-Fahrrad

Das schöne Frühlingswetter nutzen auch viele Hundebesitzer dazu, um sich mit ihren Vierbeinern sportlich zu betätigen. Es ist ein gewohntes Bild auf Österreichs Radwegen- Frauchen oder Herrchen nehmen am Fahrradsattel-Platz, der Hund wird daneben mitgeführt. Das große Problem an dieser Gassi oder Ausflugsmethode: Es ist weder erlaubt noch gesund und nicht ganz ungefährlich. Denn wenn das Hündchen plötzlich zur Seite rennt oder abrupt stehen bleibt, fliegt Herrchen hinterher. Außerdem handelt man hier gegen das Gesetz und aus der Sicht des Tieres sollte man auch besser darauf verzichten.

Juristisch verboten

Die Straßenverkehrsordnung besagt ganz klar, dass das Anleinen von Tieren an Fahrzeugen in Österreich verboten ist. Hier droht eine Geldstrafe von bis zu 726 €, wenn Ihr Euer Haustier während der Fahrt an einer Leine hält. Denn das Fahrrad ist laut Gesetz ebenfalls ein Fahrzeug. Auch vom Standpunkt des Tierschutzes wird von der Verwendung dringend abgeraten. Die Tatsache, dass man häufig Menschen sieht, die ihren Hund angeleint beim Radfahren mitführen, rechtfertigt sie nicht.

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH raten davon ab

Neben der einfachen Leine gibt es auch sogenannte “Dogrunner”, die das Mitführen des Hundes beim Radeln erleichtern sollen. Dabei werden die Tiere gezwungen, das Tempo des Fahrrads anzunehmen und stets dicht am Reifen zu laufen. Ob normale Leine oder Dogrunner: Aus tierrechtlicher Sicht ist beides mehr als bedenklich. Denn wenn Dein Hund vom Fahrrad aus bewegt wird, wird er unweigerlich zu einem rascheren Tempo gezwungen. Dabei hat Dein Liebling keine freie Wahl zwischen langsamerem Tempo oder auch mal stehenzubleiben um eine interessante Stelle zu beschnüffeln oder zu pinkeln. Durch die schnelle Fortbewegung „fliegt“ die Landschaft und alles, was sich sonst noch bewegt, am Hund vorbei. Der Hund hat keine Möglichkeit, sich in Ruhe mit den Reizen auseinanderzusetzen, dadurch kommt es zu Reizüberflutung und Stress. Das natürliche Interesse andere Hunde zu begrüßen oder sich zu lösen, wird dadurch nicht befriedigt. Also kein schöner Ausflug!

Die Alternative

Es gibt zwei Alternativen: Entweder radeln und den Hund nicht angeleint mitlaufen lassen oder zu Fuß gehen. Erstere Variante ist, solltest du nicht in deinem persönlichen Nationalpark ohne Verkehr und andere Fußgänger leben, keine gute Idee. Zu Fuß ist Dir zu langweilig? Da können wir Dir nur empfehlen: Geh doch mit Deinem Hund laufen. Dabei bist Du Deinem Hund wesentlich näher und Dein Vierbeiner muss sich nicht so abhetzen wie beim Radfahren.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wenn die Frühlingsgefühle bei Hunden erwachen

Hat Dein Hund jetzt auch Schmetterlinge im Bauch? Das kann passieren, denn im Frühling tanzen die Hormone Tango. Nicht nur bei uns Menschen, auch Hunde haben Frühlingsgefühle. Der Sexualtrieb von Hunden lässt sich jedoch etwas beeinflussen – medizinisch und mit Erziehung.

Kastration

Wenn die Sonne Erde, Gras und Bäume wärmt, liegt der Frühling in der Luft. Für sensible Hundenasen kommt noch der Duft von Paarungsbereitschaft dazu: Rüden können läufige Hündinnen über weite Entfernungen auch noch Tage nach deren Anwesenheit riechen. Dementsprechend verhalten sich dann auch ihre Hormone, doch ihr Verhalten lässt sich durchaus beeinflussen. Je nach Rasse werden Hündinnen ab dem sechsten bis zum zwölften Lebensmonat geschlechtsreif. Von da an sind sie in der Regel zwei Mal pro Jahr fortpflanzungswillig und tun das mit Pheromonen kund. Die Sexualhormone von Rüden sind stets vorhanden und daher sind sie prinzipiell immer auf der Suche nach einer Partnerin. Locken Hündinnen, steigt ihr Testosteronspiegel an und das Gehirn schüttet vermehrt Botenstoffe aus.

Kastration – ja oder nein?

Wie sollen Hundehalter mit der sexuellen Freiheit von Terrier, Mops und Co. umgehen? Bei diesem Thema scheiden sich seit jeher die Geister. Viele Besitzer denken mit der Geschlechtsreife sofort an Kastration. Trotzdem sollten sich Hundehalter darüber bewusst sein, dass sie einen schweren und folgeschweren Eingriff im Körper ihres Hundes durchführen lassen. Denn diese radikale Maßnahme ist nur bei extrem hormongesteuerten Rüden notwendig. Wenn der Vierbeiner in der Pubertät unaufhörlich heult, winselt und das Fressen einstellt, kann es sinnvoll sein, mit einer chemischen Kastration durch Hormonbehandlungen zunächst auszutesten, ob eine Kastration wirklich den gewünschten Effekt hat. Denn eine Kastration kann nicht rückgängig gemacht werden und sich unter Umständen als kontraproduktiv erweisen. Es ist unumgänglich, dass die Kastrationsentscheidung eine Einzelfallentscheidung sein muss, die nach Abwägung aller wichtigen Vor- und möglichen Nachteile ganz individuell gefällt werden sollte.

Von den Artgenossen lernen

Beim Gassigehen und auf der Hundewiese können Jungtiere auch von Artgenossen lernen. Die Hündin zeigt dem Rüden sehr deutlich, wenn sie nicht bereit ist. Der unerfahrene Heißsporn wird sich die grobe Abweisung merken. Eine hitzige Hündin hat in der Freilaufzone nichts verloren – im Sinne aller. Prinzipiell herrscht Damenwahl, vitale Rüden haben bessere Chancen. Oft wirklich arm sind die kastrierten Hunde. Sie riechen neutral, haben keinen Platz in der Hierarchie und verleiten Rüden mit ungezügeltem Fortpflanzungstrieb zu Übersprungshandlungen. Dabei können sie sich kaum gegen die Machos wehren.

Hundekrankenversicherung TIERFREUNDE ÖSTERREICH

Unsere umfassende Hundeversicherung deckt Eure Kosten für Kastration, Impfungen, Wurmkuren, Zahnprophylaxe und Zeckenmittel. Die Komfort-Hundekrankenversicherung beinhaltet sämtliche Leistungen der Basis-Krankenversicherung für Hunde plus höchste Entschädigung und zusätzliche Leistungen. Stationäre Heilbehandlungen, inklusive Medikamente und Operationen sind jährlich mit 5.000 Euro sind von der Hundeversicherung abgedeckt. Ebenso kommt die Komfort-Hundekrankenversicherung bei der Kastration und Physiotherapie für Euren Hund nach Operationen auf.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Diese Irrtümer über Zecken sind weit verbreitet

Der Frühling bringt wärmere Temperaturen und mit ihnen naht auch die alljährliche Zeckenplage. Zum Thema Zecken schwirren leider auch viele Unwahrheiten herum. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH klären fünf der häufigsten Irrtümer auf.

Pollen

Es kursieren viele Mythen über die Zecke – auch was die Krankheiten angeht, die sie auslösen kann. Einige der hier aufgeführten Irrtümer über Zecken halten sich hartnäckig seit vielen Jahren, deshalb ist eine Aufklärung wirklich notwendig. Denn um sich wirksam gegen Zecken und die von diesen Blutsaugern übertragenen Krankheiten schützen zu können, muss man wissen, wo und wann sie aktiv sind.

  1. Gegen Zeckenbisse kann ich mein Tier impfen lassen!

Es gibt derzeit noch keine Impfungen für Hunde und Katzen, die einen Zeckenbefall verhindern oder dazu führen, dass Zecken auf dem Tier abgetötet werden. Einen Impfstoff gibt es lediglich für eine von Zecken auf Hunde übertragbare Erkrankung, die Borreliose. Es gibt jedoch mehrere Methoden Hund oder Katze vor Zecken zu schützen. Zu den klassischen zählt das Zeckenhalsband. Es wird dem Haustier ganz einfach umgelegt und wirkt über einen bestimmten Zeitraum aktiv gegen Zeckenbefall. In den letzten Jahren haben sich vor allem Spot-On Präparate bewährt. Dabei wird eine kleine Menge Flüssigkeit des Zeckenmittels zwischen die Schulterblätter des Tieres direkt auf die Haut getropft

  1. Zecken sitzen nur auf Bäumen!

Zecken kommen überhaupt nicht so hoch, um sich von einem Baum aus, auf ein Tier fallen zu lassen können. Um auf einen Wirt zu gelangen warten Zecken im Gras, im Unterholz und in Büschen auf Warmblüter. Larven erklettern eine Höhe von bis zu 25 Zentimeter, Nymphen bis zu 50 Zentimeter und erwachsene Zecken bis zu 1,5 Metern. Im Vorübergehen lässt sich die Zecke dann abstreifen. Tatsächlich halten sich die Tiere meist im bodennahen Bereich im Gras oder in Büschen auf.

  1. In der Stadt besteht keine Zecken-Gefahr!

Längst haben Zecken schon die Städte erobert, sie kommen mit Mäusen, Igeln, Vögeln und Füchsen in die Stadt. Und auch in unseren Gärten sind Zecken längst anzutreffen, hierhin werden sie von Igeln und Mäusen geschleppt. Ebenso können sich Deine Vierbeiner in Parks eine Zecke einfangen. Man ist auch hier vor einem Biss nicht in Sicherheit. Natürlich sind Tiere die sich öfter in der Natur aufhalten, einem größeren Risiko ausgesetzt, als zum Beispiel reine Wohnungskatzen.

  1. Zecken sind nur in den Sommermonaten aktiv!

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) tritt zwar häufig in den Monaten Juni, Juli und August auf, doch Zecken sind nicht nur in diesen Monaten aktiv, sondern von März bis November. Auch die Borreliose kann während der gesamten zeckenaktiven Zeit übertragen werden. Zecken sind dann aktiv, wenn die Temperatur auf über 7 bis 9 Grad Celsius klettert. Deshalb kann man inzwischen sogar von einer ganzjährigen Aktivität dieser Parasiten ausgehen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH warnen daher, während dieser gesamten Zeitspanne Eure Haustiere auf Zecken genau zu untersuchen.

  1. Die Blutsauger mit Öl oder Kleber lähmen!

Klebstoff oder Öl solltest Du auf keinen Fall verwenden, denn Beides ist, wie übrigens auch Benzin, zur Zeckenentfernung nicht geeignet. Die Zecke erstickt dadurch und kann im Todeskampf Viren (FSME) und Bakterien (Borreliose) in das Blut abgeben. Die Mundwerkzeuge der Zecken sind mit Widerhaken versehen. Zudem produzieren sie eine Art Zement, um sich fest in der Haut verankern zu können. Es gilt daher, die Zecken sorgfältig aus der Stichstelle zu entfernen. Geschieht dies nicht, riskiert man, dass die halbe Zecke in der Wunde stecken bleibt. Am besten verwendest Du eine Pinzette oder eine spezielle Zeckenzange, mit der Du die Zecke direkt am Hautansatz ergreifst. Ein leichtes Drehen nach links und rechts lockert die Verankerung und Du kannst sie aus der Haut ziehen. Am besten, man benutzt eine feine Pinzette oder eine Zeckenzange, mit der man die Zecke vorsichtig entfernt.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Katzen, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hundeseuche Parvovirose um 40 % gestiegen

Wegen der immer stärkeren Nachfrage nach Hundewelpen, ist das Angebot unseriöser Hundehändler im letzten Jahr stark gestiegen. Und dadurch leider auch die Hundeseuche Parvovirose. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH warnt eindringlich vor solchen verlockenden Käufen.

hundeseuche

Die in der Coronakrise gestiegene Nachfrage nach einem vierbeinigen Begleiter hat zu einem enormen Anstieg schwer kranker Hundewelpen geführt. An der Veterinärmedizinischen Universität Wien werden aktuell 40 % mehr Tiere mit der Hundeseuche Parvovirose behandelt, als vor der Pandemie. Die betroffenen Hunde kommen meist aus dem östlichen Ausland.

Hundewelpen aus dem Internet

Mit einem Welpenkauf aus unbekannten Quellen über das Internet, riskiert man nicht nur großes Leid bei dem Tier, sondern gefährdet auch die Gesundheit anderer Hunde und Katzen. Du unterstützt dabei nur die Profitgier der Händler und für die Behandlung von Parvovirose entstehen überdies hohe Behandlungskosten von rund 2.000 €. Denn die erkrankten Hunde benötigen eine intensive, stationäre Therapie und müssen bis zu zwei Wochen in der Tierklinik bleiben. Oftmals haben sie mit Folgeschäden zu kämpfen und es kommen weitere Kosten für Spezialfutter etc. auf die Besitzer zu.

Wie gefährlich ist die Parvovirose beim Hund?

Die Parvovirose (Hundeseuche) ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, die mit sehr starken Symptomen einher geht. Vor allem für junge und ungeimpfte Hunde kann sie schnell tödlich verlaufen. Wird rechtzeitig mit einer Behandlung begonnen, steigen die Überlebenschancen aber deutlich. Über den Kot wird das Virus an andere Tiere übertragen. Es reicht schon aus, wenn der Hund oder Mensch über die Schuhe oder Pfoten mit den infektiösen Ausscheidungen in Kontakt kommt. Je nach Umweltbedingungen können diese Viren bis zu einem Jahr überleben. Mit einem Gramm infektiösem Kot könnte man so hunderte Hunde infizieren.

Was sind die wichtigsten Anzeichen der Hundeseuche?

Direkt nach der Übertragung können Fieber und eine allgemeine Mattigkeit beim Hund auftreten. Nach einer Inkubationszeit von vier bis sieben Tagen führt die Parvovirose in der Regel zu starkem und anhaltendem Erbrechen. Es folgt wässriger, meist blutiger Durchfall, der sehr übelriechend sein kann. Durch die Störungen des Magen-Darm-Systems verliert der Hund außerdem sehr viel Flüssigkeit, was zur Dehydratation führt. Neben dem Magen-Darm-Trakt greift der Parvovirus das Herz und das Immunsystem des Hundes an, wodurch es zu Herzmuskelentzündungen und Sekundärinfektionen kommt. Besonders Welpen, ungeimpfte Junghunde und alte Hunde können an den Folgen der Hundeseuche sterben. Meist ist dann ein stark geschädigter Herzmuskel die Todesursache.

Die wichtigsten Krankheitssymptome der Parvovirose im Überblick:

    • Fieber und Mattigkeit
    • starkes, anhaltendes Erbrechen
    • wässriger, häufig blutiger Durchfall
    • Dehydratation
    • Schwächung des Immunsystems

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gehört der Hund ins Bett?

Hund und Katze sind die besten Freunde des Menschen – zumindest tagsüber. Ob sie auch in der Nacht an die Seite ihres Herrchens oder Frauchens gehören, darüber herrscht keine Einigkeit unter Tierhaltern. Doch ist das überhaupt gut so und was empfehlen Experten?

Hund-im-Bett

Die Frage, ob ein Hund mit im Bett schlafen sollte, ist nicht so leicht zu beantworten. Soll man das Tier nachts sozial ausgrenzen und dem Hund lieber anderweitig seine Zuneigung bekunden? Oder lässt man den Vierbeiner ins Schlafzimmer und schmust mit ihm auch im Bett? Die Entscheidung kann nur individuell getroffen werden, denn ein Richtig oder Falsch gibt es in dieser Hinsicht nicht.

Studie über das Schlafverhalten von Hundehaltern

US-amerikanische Forscher haben nun das Schlafverhalten von Tierfreunden untersucht und festgestellt: Zumindest wer ohne Partner schläft, kann seinen Schlaf durch ein Haustier im Bett verbessern. Für die Studie befragten Experten der Mayo-Schlafklinik in Arizona insgesamt 150 Patienten. Das Ergebnis: Allein schlafende Personen äußerten sich besonders positiv über den Effekt von Haustieren auf den eigenen Schlaf – und stehen damit im Kontrast zu den anderen Befragten.

Dominanter Hund?

Manche Experten sprechen hier von einer Dominanz des Vierbeiners über “seinen” Menschen. Der Mensch zeige dem Hund seine Überlegenheit, indem er über ihn erhaben in einem höher gelegten Bett schlafe. Ob man dies als Argument zählen lässt, ist Ansichtssache. Wir finden: Dominanz im Sinne von “der Hund gehorcht” funktioniert am besten auf einer Vertrauensbasis des Hundes gegenüber dem Menschen. Diese lässt sich im Schlaf und gemütlich aneinander gekuschelt festigen.

Gemütlich soll es für beide sein!

Grundsätzlich ist es natürlich leichter, kleinere Hunde bei sich schlafen zu lassen. Große Vierbeiner nehmen einen nicht unerheblichen Platz ein und können einem regelrecht den Schlaf rauben. Entscheidet Ihr Euch dagegen, dann solltet Ihr Eurem Vierbeiner wenigstens eine Schlafecke in der Nähe des Bettes einrichten. Hunde wollen auch in der Nacht nicht von Euch getrennt sein. Wenn der Hund zu viel Platz für sich einnimmt, und man jede Nacht entweder fast aus dem Bett fällt oder am nächsten Morgen mit Rückenschmerzen aufwacht, ist es Zeit die Schlafgewohnheiten zu ändern. Es sollen sich ja schließlich beide wohlfühlen. Den Hund in seine Schranken weisen und ihm alternative Liegepositionen aufzeigen, mit der beide gut schlafen können, das muss drinnen sein.

Was ist mit der Hygiene?

Manche sagen, dass Hunde ein Sammelsurium an Bakterien und Keimen mit sich herumtragen und diese im Schlaf ausbreiten. Somit sei es ungesund, das Bett mit dem Hund zu teilen. Dieses Argument widerlegen jedoch viele Experten. Entscheidend sei eine gute Pflege für den Hund, in der er zwei bis drei Mal im Jahr gegen Flöhe, Zecken und Würmer behandelt werde, sowie täglich gebürstet und von Schmutz befreit werde. Grundsätzlich trägt so ein Vierbeiner natürlich viele Bakterien mit sich herum, doch das tun wir allerdings auch.

Konsequenz zahlt sich nachhaltig aus

Wichtig ist jedoch, dass sich jeder Hundehalter entweder für oder gegen diese Entscheidung stellt und dabei konsequent bleibt. Dabei spielt der Charakter des Hundes keine wesentliche Rolle. Allerdings sollten derartige Überlegungen rechtzeitig angestellt werden, denn später lässt sich ein einmal programmiertes Verhalten kaum noch ändern. Als Halter muss man dem geliebten Vierbeiner bereits im Welpenalter klar und deutlich zeigen, dass er nicht mit im Bett schlafen darf. Erlaubt man dem Welpen jedoch den Besuch im Bett, dann wird man – insofern man später anderer Meinung ist, mit entsprechenden Reaktionen des Hundes rechnen müssen.

Das Fazit

Den Hund im Bett schlafen lassen? Wenn du dich dabei wohl fühlst, dann ja! Trau dich aber ruhig, deinen Vierbeiner in seine Schranken zu weisen, wenn er einen zu großen Anteil des Bettes für sich annektiert und du nicht mehr gemütlich liegen kannst. Solltest du dich unwohl fühlen, wenn dein Hund im Bett liegt, dann mach es nicht. Eine gute Alternative ist ein Hundebett direkt neben deinem.

Wir wünschen Dir, ob oder mit Deinem Hund im Bett, einen gesegneten Schlaf!


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Tierversicherung- Rundum-Schutz für deinen Liebling

Nicht nur wir Menschen werden krank oder verletzen uns, auch unseren Vierbeinern geht es nicht immer gut. Damit bei Operationen, nach einem Unfall oder bei Krankheit zumindest die finanziellen Sorgen wegfallen, ist eine Kranken- und Unfallversicherung für deine Haustiere die beste Vorsorge.

Sommerhitze

Gute Gründe für eine Tierversicherung

Natürlich hofft kein Haustierbesitzer, dass sein Tier eine schwere Krankheit bekommen könnte, die eine tiermedizinische Behandlung notwendig macht. Tritt ein solcher Fall jedoch ein, können sehr hohe Kosten auf den Tierhalter zukommen. Insbesondere chirurgische Eingriffe oder die Behandlung chronischer Krankheiten sind meist sehr kostenintensiv. Ebenso können Zahnbehandlungen für das Haustier ein tiefes Loch in die Haushaltskasse reißen. Wenn dem jedoch so ist, schafft eine gute Hundeversicherung und Katzen-Versicherung zumindest in finanzieller Hinsicht ein Stück Sorgenfreiheit und garantiert Deinem Liebling eine Versorgung unter bestmöglichen Bedingungen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH beraten Dich gerne, welche Krankenversicherung für Deinen Hund infrage kommt. Hier einen Überblick über unsere Leistungen bei Hundeversicherungen.

Hunde-Basis-Krankenversicherung

Diese Hundekrankenversicherung gewährleistet eine optimale tiermedizinische Versorgung bei Deinem Tierarzt. Gedeckt werden von der Tierversicherung Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlungen. Auch Operationen sowie Behandlungen in Tierkliniken sind bis zu € 2.500- pro Jahr in der Hundeversicherung inkludiert. Du kannst mit der Hunde-Basis-Krankenversicherung selbst den Tierarzt Deines Vertrauens wählen.

Komfort- Krankenversicherung

Die Komfort-Hundekrankenversicherung  beinhaltet sämtliche Leistungen der Basis-Krankenversicherung für Hunde, plus höchste Entschädigung und zusätzliche Leistungen. Stationäre Heilbehandlungen, inklusive Medikamente und Operationen sind jährlich mit 5.000 Euro mit der Hundeversicherung abgedeckt. Ebenso kommt die Komfort-Hundekrankenversicherung für Kastration und Physiotherapie für den Hund nach Operationen auf und deckt zudem Impfungen, Floh- und Zeckenmittel, Wurmkuren, Zahnprophylaxe und Check-ups Deines Hundes. Die Hundekrankenversicherung zahlt darüber hinaus die Unterbringungskosten (Tagesgeld) für Deinen Hund falls Du als Hundehalter selbst einmal ins Krankenhaus musst.

OP-Hundekrankenversicherung

Die OP-Hundekrankenversicherung  ist für alle Hundehalter zu empfehlen, die sich gegen Unfälle absichern möchten, falls bei ihrem Hund eine Operation nötig ist. Die Tierversicherung übernimmt dabei Deine Kosten für ambulante und stationäre tierärztliche Behandlungen – inklusive der operativen Vor- und Nachbehandlung, die wegen eines chirurgischen Eingriffs nötig sind. Pro Jahr werden von der OP-Hundekrankenversicherung € 3.000- abgedeckt. Darin enthalten sind auch Kosten für Unterbringung und Verpflegung Deines Hundes bis zu 15 Tage nach einer Operation. Auch Tierärzte heißen Versicherungen gut, insbesondere weil bei einigen Tarifen Vorsorgeuntersuchungen inkludiert sind.

Hunde Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung für Hunde gilt als die Pflicht-Tierversicherung, die jeder Hundehalter haben sollte. Selbst wenn du gut auf deinen Liebling Acht gibst und generell einen vorsichtigen Hund hast, kann immer etwas passieren. Eine Hundehaftpflicht schützt dich vor finanziellen Schäden, für die dein Hund verantwortlich ist. Neben Sachschäden spielen hier vor allem Unfälle mit Personenschäden eine große Rolle. Diese können oft besonders hohe Schadenszahlungen mit sich bringen. In den meisten österreichischen Bundesländern sind Hundehalter gesetzlich dazu verpflichtet, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten dir eine Haftpflichtversicherung für deinen Hund mit top Leistungen und günstigen Konditionen an.

Eine Katzen-Krankenversicherung schützt vor hohen Kosten 

Katzenversicherungen erfreuen sich heutzutage einer großen Beliebtheit, denn passieren kann schließlich immer etwas. Ob deine Katze nun mit Bisswunden von einem Rivalen nach Hause kommt oder vom Balkon im vierten Stock fällt und sich etwas bricht ist- in jedem Falle wirst du mit deinem Liebling zum Tierarzt fahren müssen.  Dabei können bei einem operativen Eingriff schnell mal zwischen 1.000,00 EUR und 2.000,00 EUR an Kosten anfallen. In solchen Fällen hilft dir eine Katzen-Versicherung die anfallenden Kosten zu kontrollieren. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten dir günstige Tierversicherungen mit vielen Extras. Bei Katzen-Krankenversicherungen bieten wir drei Optionen an: eine OP-Katzenversicherung , sowie die die Basis Krankenversicherung  und die Komfort Krankenversicherung für Katzen. Letztere übernimmt 80% der Tierarztkosten und sogar die Kosten für Kastration oder Sterilisation deiner Katze.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Katzen, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Was dürfen Hunde nicht fressen?

Manchmal sind schon geringe Spuren von bestimmten Lebensmitteln, die deinen Hund bitterlich schaden. Das hängt auch vom Gewicht des Tieres ab. Deshalb sollten Hundehalter die Nahrungsmittel kennen, die ihren Hund vergiften können.

Vorsicht-Birkenzucker

Was uns schmeckt und vielleicht sogar auf unserem täglichen Speiseplan zu finden ist, ist für unsere Vierbeiner oft schädlich. Denn nicht alles, was wir lecker finden, ist auch für die Fütterung oder Belohnung unserer Hunde geeignet und kann mitunter gefährlich werden. Gefahren lauern leider überall – im eigenen Haus, beim täglichen Spaziergang oder auf einem gemeinsamen Ausflug. Ein Beispiel: Hunde lieben Kirschen, Pflaumen, Pfirsiche und anderes Obst, weil Fallobst süß schmeckt. Große Mengen davon können allerdings zu Verdauungsbeschwerden führen. Wenn auch noch die im Obst enthaltenen Kerne aufgenommen und zerkaut werden, besteht die Gefahr einer Blausäurevergiftung. Obstkerne enthalten ein Blausäure abspaltendes Glykosid, das neurologische Störungen verursachen kann.

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben weitere Nahrungsmittel aufgelistet, die für deinen Hunde problematisch werden können.

Trauben oder Rosinen. Sie enthalten Oxalsäure, die beim tierischen Liebling akutes Nierenversagen verursachen kann.

Kaffee: Schuld ist ein Inhaltsstoff des Koffeins. Das enthaltene Methylxanthin wirkt sich auf das Nervensystem deines Hundes aus und kann unter Umständen sogar zum Tod führen. Krampfanfälle, Zittern, Unruhe, Überwärmung, Durchfall, Erbrechen oder Herzrhythmusstörungen können auf eine Vergiftung hinweisen.

Kakao und Schokolade: Der enthaltene Stoff Theobromin ist für Vierbeiner giftig. Vor allem bei Welpen und kleinen Hunderassen können bereits geringe Mengen lebensgefährlich sein.

Rohe Bohnen: Das Toxin Phasin sorgt dafür, dass die roten Blutkörperchen im Blut des Hundes verkleben. Die Folge: Betroffene Hunde leiden an einer Schwellung der Leber, bekommen Fieber und Bauchkrämpfe. Gekocht sind Bohnen jedoch keine Gefahr für den deinen Hund.

Zwiebeln: Schwefelsäure zerstört die roten Blutkörperchen im Hundekörper. Bereits ab fünf bis zehn Gramm pro Kilo Körpergewicht wirken Zwiebeln bei Hunden toxisch. Durchfall, Blut im Urin, Erbrechen und beschleunigte Atmung können die Folgen sein.

Knoblauch, Bärlauch und Schnittlauch: Sie zerstören das Hämoglobin der roten Blutkörperchen und dein Hund erleidet folgedessen Blutarmut.

Geflügelknochen: Sie splittern leicht, weswegen sie Maul, Hals oder Magen des Hundes verletzen können.

Avocados: Das enthaltene Persin kann beim Hund zu Durchfall und Erbrechen führen. Auch der große Kern ist kein Spielzeug, sondern eine Gefahr, weil er daran ersticken kann.

Rohe Kartoffeln: sind für deinen Hund unverdaulich und werden auch nicht vertragen. Sie enthalten direkt unter der Schale, vor allem an den grünen Stellen das Steroid-Alkaloid Solanin. Je grüner die Kartoffel ist, desto höher ist der Solaningehalt.

Zuckeralternative Xylit: Etwa 10 bis 30 Minuten nach Aufnahme des Stoffes kommt es zu übermäßiger Insulinausschüttung und einem Abfall des Blutzuckerspiegels, was für deinen Hund lebensbedrohlich ist.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Warum neigt dein Hund den Kopf zur Seite?

Nun wurde ein weiteres Geheimnis über unsere Fellnasen gelüftet. Viele Hundehalter haben bei Ihren Vierbeinern schon oft beobachtet, dass diese ihren Kopf schräg halten, wenn sie mit ihnen sprechen. Das ist der Grund dafür…

Hundekopf-neigen

Kennst Du das auch? Dein Hund sitzt vor Dir, starrt Dich aufmerksam mit großen Kulleraugen an und neigt dabei den Kopf zur Seite. Der wahre Grund, wieso Hunde manchmal den Kopf schräg halten, wenn Du mit ihnen sprichst, hat mit dem unglaublichen Gespür Deines Hundes zu tun. Er kann nämlich Deine Körpersprache und den Klang Deiner Stimme interpretieren. Wenn wir also mit unseren Lieblingen sprechen, dann versuchen sie unsere Emotionen im Gesicht abzulesen.

Genaue Beobachter

Hundebesitzer ahnten es schon lange, nun wurde die Theorie, dass Hunde Emotionen anhand von unseren Gesichtsausdrücken deuten können, in einer Studie bewiesen. Unsere Vierbeiner wissen genau, ob wir glücklich, traurig oder wütend sind. Eine Studie zeigt, dass Hunde zwischen einem fröhlichen und einem wütenden Gesicht unterscheiden können. Obendrauf sind sie auch noch fähig, gewisse Charakteren der Sprache zu erkennen. Wenn wir ihnen eine Predigt halten, verstehen sie die Botschaft, die wir vermitteln wollen sehr wohl, jedoch nicht den genauen Wortlaut des Gesagten. Wenn der Hund also den Kopf zur Seite legt, während wir mit ihm reden, bedeutet das ganz einfach: “Ich höre Dir ganz aufmerksam zu und beobachte Dich.”

Die Schnauze ist im Weg

Im Gegensatz zu uns Menschen haben Hunde eine mehr oder weniger lange Schnauze, die einen Teil ihres Gesichtsfelds blockiert. Man könne sich diesen Effekt vergegenwärtigen, indem man eine Hand zur Faust ballt und sie sich vor die Nase hält – als Notbehelfs-Schnauze sozusagen. Indem Hunde den Kopf zur Seite neigen, können sie diese Einschränkung des Sichtfelds teilweise kompensieren. Versuch es doch mal selbst aus und platziere eine geballte Hand vor Deine Nase. Dadurch bekommst Du ein Gefühl dafür, wie es ist, mit einer Schnauze zu leben. Denn die Schnauze der Hunde erlaubt es ihnen nicht, mehr als den oberen Gesichtsteil eines Menschen zu sehen. Aber wenn sie den Kopf auf die Seite bewegen, wird für sie plötzlich der gesamte Kopf sichtbar. Außerdem haben Hunde so einen besseren Blick auf die Lippen ihres Besitzers, was ihnen das Verständnis wesentlich einfacher macht.

Wenn Dein Hund den Kopf immer wieder neigt, während Du redest, könnte das bedeuten, dass er eine unglaubliche Empathie für Dich hat. Er versucht nämlich, Deine Nachricht so gut wie möglich zu verstehen und ist ganz Ohr.

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar