Ich habe eine Hundeallergie-kann ich mir trotzdem einen Hund zulegen?

Menschen, die bereits ihr Leben lang unter einer Tierhaarallergie leiden, haben sich von dem Gedanken oft schon verabschiedet ein Haustier zu haben. Für Tierliebhaber ist diese Tatsache besonders traurig. Doch zum Glück gibt es Hunde für Allergiker, bei denen das Risiko, Tierhaarallergie-Symptome beim Menschen auszulösen, gering ist.

Hundeverhalten

Hunde für Allergiker sind Hunderassen, die im Vergleich zu anderen Rassen weniger Hundeallergene verteilen, wodurch sie besser für Allergiker geeignet sind. Ob ein Mensch mit Hundehaarallergie auf spezielle Hunde allergisch reagiert oder nicht, kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Nur weil Du auf einen Vierbeiner sensibel reagierst, heißt das nicht, dass du auf alle Hunde allergisch bist. Bevor Du Dir einen Hund nach Hause holst, sollten Du deshalb immer zuerst ausprobieren, ob er bei Dir tatsächlich keine Allergiesymptome auslöst. So kannst Du Hunde zuerst mehrfach bei Züchtern oder in Tierheimen besuchen.

Was ist eine Hundeallergie?

Die Bezeichnung Hundehaarallergie ist streng genommen nicht ganz korrekt. Denn die Allergie wird nicht von den Haaren, sondern von bestimmten Proteinverbindungen, die sich in Speichel, Urin und Hautschuppen des Hundes befinden, verursacht. Während sich der Vierbeiner das Fell leckt, bleiben diese Eiweißverbindungen am Fell hängen und verbreiten sich mit jedem ausgefallenen Haar weiter. Deshalb solltest Du darauf achten, dass die Rasse Deiner Wahl möglichst wenige Haare verliert. Denn je weniger Haare sich in Deiner Wohnung verteilen, desto weniger kommst Du mit den verantwortlichen Allergenen in Kontakt.

Anzeichen einer Hundehaarallergie

Zu den typischen Symptomen einer Hundeallergie gehören brennende, kribbelnde und tränende Augen, allergischer Schnupfen, Nies- und Hustenreiz sowie Kratzen im Hals. Darüber hinaus kann es auch zu allergischen Hautreaktionen wie Schwellungen und Rötungen kommen. Konzentrations- und Schlafstörungen sind ebenfalls mögliche Hundeallergie-Symptome, und in schwereren Fällen können die Betroffenen unter Atemnot und allergischem Asthma bronchiale leiden.

Wie kann eine Hundeallergie behandelt werden?

Hundeallergien können auf unterschiedliche Weise behandelt werden. Dabei ist zwischen einer dauerhaften Behandlung der Allergieursachen und einer kurzfristigen Linderung der Allergiesymptome zu unterscheiden. Für die kurzfristige Behandlung der Symptome kann auch zu antiallergischen Medikamenten gegriffen werden. Langfristigen Erfolg kann eine sogenannte Hyposensibilisierung bringen, bei der das Immunsystem nach und nach bewusst den Allergenen ausgesetzt wird, sodass es sich daran gewöhnen kann. Die sicherste, einfachste und nebenwirkungsärmste Art und Weise, eine Hundeallergie zu behandeln, ist in jedem Fall das Vermeiden des Kontakts mit den Allergenen. Diese kommen nicht nur an den Hunden selbst vor, sondern auch an allen Gegenständen, die mit ihnen in Berührung gekommen sind. Dazu zählen Hundedecken, Hundekörbchen und Ähnliches – aber zum Beispiel auch Gegenstände wie Teppiche, Polstermöbel oder eine Picknickdecke. Nach dem Berühren von Hunden, sofern es sich nicht gänzlich vermeiden lässt, sollten die Hände in jedem Fall gründlich gewaschen werden. Keinesfalls dürfen Hunde sich mit ins Bett oder auf die Couch legen.

Die geeignetsten Hunderassen für Allergiker

Wenn Hunde sich putzen und dabei mit der Zunge über ihr Fell lecken, geraten über den Speichel allergieauslösenden Proteine ins Fell. Umso mehr Haare der Hund also verliert und in der Wohnung verteilt, desto größer sind natürlich auch die Reize für einen Allergiker. Viele Hundehalter mit einer Hundehaarallergie haben deshalb gute Erfahrungen mit Hunden, die kein Unterfell und auch keinen saisonbedingten Haarwechsel haben.

Die besten Hunderassen für Allergiker sind daher:

  • Pudel
  • Labrador
  • Goldendoodle
  • Schnauzer
  • Portugiesischer Wasserhund
  • Havaneser
  • Yorkshire Terrier
  • Labradoodle
  • Shi Tzu
  • Bolonka Zwetna
  • Barbet

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Was ist bei einer Tieradoption aus dem Ausland zu beachten?

Seit fast einem Jahr verbringen wir nun schon den Großteil unserer Zeit Zuhause. Die Pandemie weckt in vielen Menschen das Bedürfnis nach einem tierischen Begleiter. Folgedessen wird die Adoption von Hunden und Katzen aus dem Ausland immer beliebter. Worauf es bei ausländischen Tierschutzorganisationen zu achten gilt, erklären die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

Tieradoption-Ausland

Genau wie bei Tieradoptionen im Inland sollte die Frage nach der Seriosität einer Organisation an erster Stelle stehen. Eine Eintragung im Vereinsregister ist ein erster Pluspunkt. Tierschutzorganisationen aus dem Ausland dürfen gesetzlich nur Tiere nach Österreich vermitteln, wenn sie einen behördlich registrierten Standort in Österreich vorweisen können oder mit einem heimischen Tierheim zusammenarbeiten. Der Grund: Sollte das Zusammenleben im neuen Zuhause nicht klappen, gibt es einen Ansprechpartner vor Ort, der das Tier im Notfall zurücknehmen kann. Kritisch zu betrachten sind auf jeden Fall Organisationen, die nur auf Facebook vertreten sind und lediglich Tiere vermitteln. Seriöse Tierschutzorganisationen im Ausland setzen meist auf langfristige Projekte vor Ort. Dazu gehören Vermittlungsprojekte an Einheimische, Kastrationsprogramme und Konzepte zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Tiere im Ursprungsland.

Vermittlungsinserate geben Aufschluss

Die Vermittlungsinserate der Organisation sollten bereits das Wesen des Tieres erkennen lassen, mögliche Probleme kommunizieren und transparent mit bestehenden Krankheiten umgehen. Organisationen, die ihre Tiere hauptsächlich mit „lieb und dankbar für ein Zuhause“ beschreiben, möchten sie meist einfach um jeden Preis vermitteln. Das Finden eines passenden Zuhauses wird dabei vollkommen außer Acht gelassen. Aussagen wie „verträgt sich nicht mit anderen Katzen/Hunden“, „sehr schüchtern und braucht Zeit“ oder „benötigt viel Beschäftigung“ lassen darauf schließen, dass sich die Organisation um ein passendes Zuhause bemüht und mit den Tieren auseinandersetzt.

Tiere vorher kennenlernen

Seriöse Organisationen stellen zuerst den direkten Kontakt zu den möglichen neuen Besitzern her, um mehr über deren Lebensumstände zu erfahren. Ein detailliertes Auskunftsformular mit kritischen Fragen zur Wohnsituation und Haltung ist ebenso Usus wie ein Beratungsgespräch. So lässt sich gemeinsam über das passende Tier entscheiden. Auch eine Vorkontrolle im neuen Zuhause spricht für die Seriosität des Vereins. Dabei geben Mitarbeiter auch Antworten auf offene Fragen, informieren und beraten entsprechend der Bedürfnisse des adoptierten Tieres und dem, was es in seiner Eingewöhnungszeit zu beachten gilt. Wir empfehlen, das zukünftige Familienmitglied vorab in der Tierschutzorganisation oder auf einer Pflegestelle kennenzulernen. Nur so lässt sich im Vorfeld sicherstellen, dass die Chemie zwischen Schützling und Adoptionsfamilie passt.

Vorsicht bei der Tierübergabe

Wenn alles in Ordnung ist, erfolgt die Übergabe des Tiers idealerweise im neuen Zuhause oder bei der Tierschutzorganisation vor Ort. Dabei sollte immer ein Übernahmevertrag unterzeichnet sowie der EU-Heimtierausweis, tierärztliche Untersuchungsergebnisse und die Reisedokumente übergeben werden. Auch die Erhebung einer Schutzgebühr ist üblich. Auf jeden Fall muss das Tier bereits gechipt und auf die Organisation registriert sein, sollte nicht im Vorfeld schon eine Registrierung auf die neuen Besitzer erfolgt sein. Auch bei der Änderung der Registrierung und der Eintragung in die Österreichische Heimtierdatenbank sollte die Organisation behilflich sein. Tierschutzorganisationen, die ihre Tiere an öffentlichen Orten wie Autobahnraststätten oder Parkplätzen übergeben wollen und nie den Kontakt zur Adoptionsfamilie suchen, gilt es auf jeden Fall zu vermeiden!

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10 interessante Fakten über Meerschweinchen

Jedem Meerschweinchen-Halter ist sicher bekannt, dass die niedlichen kleinen Geschöpfe lustige Zeitgenossen sind. Hier sind einige Fakten über die possierlichen Vierbeiner, die ihr vielleicht noch nicht wusstet.

Fakten-über-Meerschweinchen

  1. Das älteste Meerschweinchen namens “Snowball” wurde unglaubliche 14 Jahre und 10 Monate alt. Es lebte damit viel länger, denn die normale Lebenserwartung von Meerschweinchen beträgt 7- 10 Jahre.
  2. Die größten Meerschweinchen bekannt als “Cuys” können bis zu 50 cm lang und bis zu 4 kg schwer werden. Diese kommen ursprünglich aus Südamerika, wo sie gezüchtet und zum Essen gemästet werden.
  3. Meerschweinchen gibt es in vielen Formen und Farben und das ist nicht nur eine Frage zwischen lang- und kurzhaarigen Rassen. Zu diesen beiden Kategorien gesellen sich auch mindestens 11 Rassen kurzhaariger Meerschweinchen und mindestens 10 Rassen langhaariger. Darüber hinaus gibt es auch andere, wie Satin oder haarlose Meerschweinchen, obwohl die Zucht dieser Tiere aus gesundheitlichen Gründen umstritten ist.
  4. Das abessinische Meerschweinchen besticht durch seine vielen Haarwirbeln. Der ungewöhnliche Look der Abessinier beruht auf 8 bis 10 Haarwirbeln, die den ganzen Körper bedecken.
  5. Meerschweinchen essen ihren eigenen Kot, denn diese “caecotrope Ernährung” liefert ihnen wertvolle B-Vitamine und Vitamin K. Diese Vitamine tragen unter anderem zu einem gesunden Stoffwechsel bei und beugen Erkrankungen des Verdauungstraktes vor.
  6. Meerschweinchen hören besser als Menschen, deshalb quält eine laute Umgebung die süßen kleinen Nagetiere. Der Mensch kann Frequenzen zwischen 16 und 20.000 Hz erkennen, aber Meerschweinchen können bis zu 46.000 Hz hören.
  7. Glückliche Meerschweinchen hüpfen so, wie wenn Popcorn gemacht wird manchmal unerwartet herum. Dies wird als Zeichen des Glücks angesehen.
  8. Meerschweinchen haben vier Zehen auf den Vorderpfoten, aber nur drei auf den Hinterpfoten. Einige Meerschweinchen haben jedoch mehr Zehen als normal, diese Variation wird als “polydaktylisch” bezeichnet.
  9. Baby-Meerschweinchen verlieren ihre Milchzähne, bevor sie überhaupt geboren werden. Die Neugeborenen verfügen bereits über ein volles Gebiss. Schon innerhalb der ersten 24 Stunden können sie feste Nahrung zu sich nehmen.
  10. Meerschweinchen werfen aus Protest die Köpfe hoch. Mit dem Anheben des Kopfes zeigen sie, dass sie nicht gestreichelt werden möchten.

WICHTIG: Wenn sich Kinder ein Haustier wünschen, denken Eltern oft an ein kleines Tier. Meerschweinchen oder Kaninchen gelten als besonders pflegeleichte Haustiere. Aber Vorsicht: Auch Kleintiere brauchen Zeit, Aufmerksamkeit und ein artgerechtes Zuhause. Darüber hinaus müssen sie während der Urlaubszeit angemessen betreut werden. Auch ein kleines Haustier bedeutet eine große Verantwortung!!!


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Wie kann ich meinen Hamster besser verstehen?

Hamster kommunizieren nicht nur mit ihren Artgenossen, sondern auch mit ihrem Besitzer. Wer seinen Hamster besser verstehen möchte, sollte also genau auf dessen Körpersprache achten.

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Jeder Zwerghamster hat einen anderen Charakter, nach dem sich auch sein Verhalten richtet. Dazu nutzen die possierlichen Tierchen die Laut- und Körpersprache. Zwerghamster bringen ihre Stimmung vor allem durch Körpersprache zum Ausdruck oder machen durch Gerüche auf sich aufmerksam. Hier erklären Dir die TIERFREUNDE ÖSTERREICH einige Verhaltensweisen etwas genauer.

Männchen machen: Die kleinen Tierchen signalisieren dadurch Neugierde als auch Aufmerksamkeit und wollen herausfinden, ob eventuell eine mögliche Gefahr lauert oder ob es etwas Interessantes zu entdecken gibt. Oftmals wackeln Zwerghamster dabei eifrig mit der Nase, um fremde Gerüche besser wahrnehmen zu können.

Zurückweichen vor der Hand: Wenn der Hamster vor Deiner Hand zurückweicht, ist dies immer ein Zeichen für Unsicherheit und dafür, dass er vielleicht gerade bei etwas gestört wurde. Am Anfang ist es vollkommen normal, dass das Tier der fremden Hand gegenüber etwas scheu ist. In diesem Fall solltest Du die Hand nicht bewegen und warten, bis das Tier sich dieser langsam nähert.

Am Boden entlang Schleichen: Unsichere Hamster schleichen eng am Boden entlang und schnüffeln nervös. Damit signalisieren sie ihre Angst und Unsicherheit. Recht häufig kann man dieses Verhalten beobachten, wenn man den Käfig gereinigt hat und das Tier in das Gehege setzt. Die veränderte Umgebung wird dann erstmal neugierig und vorsichtig erkundet.

Zusammengefaltete Ohren: Zwerghamster, die gerade erst aufgestanden sind und ihr morgendliches Putzritual noch nicht abgeschlossen haben, trifft man recht häufig mit zusammengefalteten Ohren und struppigem Fell an. Jetzt solltest Du das Tier unbedingt in Ruhe lassen, bis es sich geputzt hat. Bleiben die Ohren auch nach dem Putzen weiter angelegt und das Fell struppig, kann dies ein Anzeichen für eine ernste Erkrankung sein.

Ausgiebiges Putzen: Nach dem Aufstehen ist es für Hamster vollkommen normal, sich zu putzen. Wenn sie dies aber ausgiebig und unentwegt tun, ohne ihre Umgebung zu beobachten, ist das meist ein Zeichen von Unsicherheit. Zu beobachten ist dieses Verhalten hauptsächlich dann, wenn sich Zwerghamster erschreckt haben und nicht wissen, was sie als nächstes tun sollen.

Drohgebärden: Die normalerweise friedlichen Gesellen können auch wütend werden, aber nur dann, wenn man sie ärgert und sie sich angegriffen fühlen. Eine erste Drohung merkt man dadurch, dass der Zwerghamster zusammenzuckt, seine Backentaschen aufbläst und sich streckt. Jetzt ist Vorsicht geboten, denn man könnte gebissen werden.

Ausgiebiges Baden: Baden ist immer ein Ausdruck von Zufriedenheit, aber auch von Stressabbau.

Senkrechtes in die Höhe springen: Das ist oft dann zu beobachten, wenn sich das Tier erschreckt hat. Dieses Verhalten kann allerdings auch Ausdruck von Lebensfreude sein.

Übertriebenes Laufradfahren: Jeder Hamster braucht ein Laufrad. Und zwar nicht nur, um seinem Bewegungsdrang nachzukommen, sondern auch, um Stress abzubauen. Tiere, die es damit übertreiben, stehen möglicherweise unter enormem Stress und brauchen etwas Ruhe.

Zwerghamster gelten generell als friedliche, doch gleichsam schreckhafte Tiere, die tagsüber gerne in Ruhe gelassen werden möchten. Meistens schlafen sie den ganzen Tag über zurückgezogen in ihrem Häuschen und verlassen dieses erst am späten Abend. Aufgrund ihrer geringen Größe und Zerbrechlichkeit sind Zwerghamster keine Tiere für häufiges Kuscheln. Warte lieber darauf, bis die kleinen Zwerge von selbst auf Dich zukommen, um sie dann ganz sanft und vorsichtig zu liebkosen.


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Tierversicherung- Rundum-Schutz für deinen Liebling

Nicht nur wir Menschen werden krank oder verletzen uns, auch unseren Vierbeinern geht es nicht immer gut. Damit bei Operationen, nach einem Unfall oder bei Krankheit zumindest die finanziellen Sorgen wegfallen, ist eine Kranken- und Unfallversicherung für deine Haustiere die beste Vorsorge.

Tierversicherungen

Gute Gründe für eine Tierversicherung

Natürlich hofft kein Haustierbesitzer, dass sein Tier eine schwere Krankheit bekommen könnte, die eine tiermedizinische Behandlung notwendig macht. Tritt ein solcher Fall jedoch ein, können sehr hohe Kosten auf den Tierhalter zukommen. Insbesondere chirurgische Eingriffe oder die Behandlung chronischer Krankheiten sind meist sehr kostenintensiv. Ebenso können Zahnbehandlungen für das Haustier ein tiefes Loch in die Haushaltskasse reißen. Wenn dem jedoch so ist, schafft eine gute Hundeversicherung und Katzen-Versicherung zumindest in finanzieller Hinsicht ein Stück Sorgenfreiheit und garantiert Deinem Liebling eine Versorgung unter bestmöglichen Bedingungen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH beraten Dich gerne, welche Krankenversicherung für Deinen Hund infrage kommt. Hier einen Überblick über unsere Leistungen bei Hundeversicherungen.

Hunde-Basis-Krankenversicherung

Diese Hundekrankenversicherung gewährleistet eine optimale tiermedizinische Versorgung bei Deinem Tierarzt. Gedeckt werden von der Tierversicherung Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlungen. Auch Operationen sowie Behandlungen in Tierkliniken sind bis zu € 2.500- pro Jahr in der Hundeversicherung inkludiert. Du kannst mit der Hunde-Basis-Krankenversicherung selbst den Tierarzt Deines Vertrauens wählen.

Komfort- Krankenversicherung

Die Komfort-Hundekrankenversicherung  beinhaltet sämtliche Leistungen der Basis-Krankenversicherung für Hunde, plus höchste Entschädigung und zusätzliche Leistungen. Stationäre Heilbehandlungen, inklusive Medikamente und Operationen sind jährlich mit 5.000 Euro mit der Hundeversicherung abgedeckt. Ebenso kommt die Komfort-Hundekrankenversicherung für Kastration und Physiotherapie für den Hund nach Operationen auf und deckt zudem Impfungen, Floh- und Zeckenmittel, Wurmkuren, Zahnprophylaxe und Check-ups Deines Hundes. Die Hundekrankenversicherung zahlt darüber hinaus die Unterbringungskosten (Tagesgeld) für Deinen Hund falls Du als Hundehalter selbst einmal ins Krankenhaus musst.

OP-Hundekrankenversicherung

Die OP-Hundekrankenversicherung  ist für alle Hundehalter zu empfehlen, die sich gegen Unfälle absichern möchten, falls bei ihrem Hund eine Operation nötig ist. Die Tierversicherung übernimmt dabei Deine Kosten für ambulante und stationäre tierärztliche Behandlungen – inklusive der operativen Vor- und Nachbehandlung, die wegen eines chirurgischen Eingriffs nötig sind. Pro Jahr werden von der OP-Hundekrankenversicherung € 3.000- abgedeckt. Darin enthalten sind auch Kosten für Unterbringung und Verpflegung Deines Hundes bis zu 15 Tage nach einer Operation. Auch Tierärzte heißen Versicherungen gut, insbesondere weil bei einigen Tarifen Vorsorgeuntersuchungen inkludiert sind.

Hunde Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung für Hunde gilt als die Pflicht-Tierversicherung, die jeder Hundehalter haben sollte. Selbst wenn du gut auf deinen Liebling Acht gibst und generell einen vorsichtigen Hund hast, kann immer etwas passieren. Eine Hundehaftpflicht schützt dich vor finanziellen Schäden, für die dein Hund verantwortlich ist. Neben Sachschäden spielen hier vor allem Unfälle mit Personenschäden eine große Rolle. Diese können oft besonders hohe Schadenszahlungen mit sich bringen. In den meisten österreichischen Bundesländern sind Hundehalter gesetzlich dazu verpflichtet, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten dir eine Haftpflichtversicherung für deinen Hund mit top Leistungen und günstigen Konditionen an.

Eine Katzen-Krankenversicherung schützt vor hohen Kosten

Katzenversicherungen erfreuen sich heutzutage einer großen Beliebtheit, denn passieren kann schließlich immer etwas. Ob deine Katze nun mit Bisswunden von einem Rivalen nach Hause kommt oder vom Balkon im vierten Stock fällt und sich etwas bricht ist- in jedem Falle wirst du mit deinem Liebling zum Tierarzt fahren müssen.  Dabei können bei einem operativen Eingriff schnell mal zwischen 1.000,00 EUR und 2.000,00 EUR an Kosten anfallen. In solchen Fällen hilft dir eine Katzen-Versicherung die anfallenden Kosten zu kontrollieren. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten dir günstige Tierversicherungen mit vielen Extras. Bei Katzen-Krankenversicherungen bieten wir drei Optionen an: eine OP-Katzenversicherung , sowie die die Basis Krankenversicherung  und die Komfort Krankenversicherung für Katzen. Letztere übernimmt 80% der Tierarztkosten und sogar die Kosten für Kastration oder Sterilisation deiner Katze.


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Ein Schutzengel für Dein Haustier

Wenn unerwartete Notsituationen, wie schwere Krankheiten oder Unfälle passieren, fragen sich viele verantwortungsvolle Tierbesitzer, wer sich dann um ihre Tiere kümmert. Aus diesem Grund bieten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH für Haustierhalter das Haustier-Schutzengelpaket.

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Vor allem in der kalten und dunklen Jahreszeit kommt es jedes Jahr vermehrt zu Unfällen. Glatte Fahrbahnen, eisige Gehsteige oder gefährliche Pisten beim Schifahren, es kann immer und überall etwas passieren. In so einem Fall gibt es keine größere zusätzliche Belastung als eingesperrte Haustiere, die zu Hause sehnsüchtig darauf warten, dass Frauchen oder Herrchen endlich heimkommen.

365 Tage Schutz für Deine Tiere

Das Haustier ohne Futter, Wasser und Betreuung über einen längeren Zeitraum in der Wohnung zu lassen, kann qualvolle und verstörende Stunden für das Tier bedeuten. Es spürt sofort instinktiv, dass etwas nicht in Ordnung ist und fühlt sich in dieser Stresssituation alleine gelassen. Das Haustierschutzengel-Paket der Tierfreunde Österreich stellt die Betreuung und Versorgung Deiner Haustiere sicher, wenn Du selbst nicht mehr in der Lage dazu bist. Die Haustiere genießen dabei in ganz Österreich und rund um die Uhr, die bestmögliche Absicherung. Als Tierbesitzer kannst Du dabei selbst auswählen, ob Deine Tiere durch einen Tiersitter betreut, in einer Tierpension untergebracht oder von einem Bekannten betreut werden sollen. Dabei übernehmen wir die volle Kostenübernahme bis zu 1.200,00 €.

Absicherung hilft in Ausnahmesituationen

Freunde, Bekannte und Familienmitglieder können selten Hunde, Katzen oder Kleintiere auf Dauer betreuen. Tierpensionen sind teuer und oft voll und ins Tierheim will man seine Lieblinge wirklich nicht geben. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben dafür die perfekte Lösung – das Haustierschutzengel-Paket .

Die Unterbringung Deiner Haustiere in einer Betreuungsstätte wird über den Haustier-Notruf der Tierfreunde Österreich organisiert und die Kosten für Transport, Betreuung und Unterbringung, sowie der Rücktransport sind mit dem Haustierschutzengel-Paket abgedeckt. Für solche Fälle erhalten Haustierbesitzer von uns einen Notfall-Sticker für die E-Card, sowie den Notfall-Schlüsselanhänger. Die Rettungskräfte können so unverzüglich die Rettung Deiner Haustiere sicherstellen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH erhalten zudem alle wichtigen Informationen von Dir, die auf einem Notruf-Datenblatt stehen, damit Deine Tiere unverzüglich gerettet und betreut werden können.

Eine längere Abwesenheit des Besitzers kann sehr schwierig für ein Tier sein. Instinktiv spürt es, dass etwas nicht in Ordnung ist. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass die Alltagsstrukturen des Tieres aufrechterhalten bleiben (Fütterung, Spaziergang usw.). Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH stehen Dir als Tierhalter in dieser Notsituation zur Seite. Werde deshalb jetzt Mitglied und profitiere von unserem Haustierschutzengel-Paket

Wenn Du einmal ausfällst, ist es ein beruhigendes Gefühl, Dein Tier gut versorgt zu wissen.


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Wie gefährlich sind Würmer bei Hunden?

Das Bekämpfen von Parasiten ist nicht nur wichtig, um die Gesundheit Deines Hundes zu bewahren, sondern auch, um Menschen und andere Haustiere vor Ansteckung zu schützen. Auf welche Symptome Du achten solltest, erklären Dir hier die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

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Würmer sind weitverbreitete innere Parasiten und normalerweise macht jeder Vierbeiner mindestens einmal im Leben Bekanntschaft mit den lästigen Störenfrieden. Dabei können die verschiedenen Wurmarten verschiedene Regionen im Hundekörper befallen. Entscheidend für die Art und die Ausprägung der Symptome ist, wie stark und wie weit fortgeschritten der Wurmbefall ist.

Hunde mit Wurmbefall

Bei ausreichender Ernährung wird eine geringe Anzahl von Bandwürmern von Hunden toleriert, ohne dass es zu Krankheitssymptomen kommt. Erst der massive Befall führt zu Mangelversorgung und Verdauungsproblemen. Hakenwürmer beißen sich in der Darmschleimhaut fest und ernähren sich vom Blut der Hunde. Der Blutverlust kann beträchtlich sein, denn ein einziges Wurm-Weibchen ist in der Lage pro Tag bis zu 0,5 Milliliter Blut aufzunehmen. Charakteristisch für Hakenwürmer ist der Infektionsweg über die Haut, aber auch das Verschlucken einer Larve kann zur Besiedelung des Hundedarms führen.

Symptome für einen Wurmbefall

Würmer beim Hund können sich auf verschiedene Arten bemerkbar machen. Entscheidend für die Art und die Ausprägung der Symptome ist, wie stark und wie weit fortgeschritten der Wurmbefall ist. Die lästigen Parasiten sind nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen, aber besonders für junge Hunde gefährlich, die sie sich leicht mit Rundwürmern infizieren können. Aufmerksam solltest Du daher bei folgenden Symptomen werden: Wenn Dein Hund allgemein geschwächt wirkt und kontinuierlich an Gewicht verliert. Auch Krankheitssymptome wie Erbrechen, Hautreizungen, Husten, blutigen Durchfall oder eine aufgeblähter Bauch können ein Zeichen für Würmer sein. Juckreiz am After, der sich durch das Rutschen mit dem Gesäß über den Boden äußert, ist ein ebenso deutliches Krankheitszeichen, wie das Ausscheiden von sichtbaren und reiskornartigen Bandwurmgliedern. Darmverschluss, Blutarmut und Entzündungen sind bereits Anzeichen für einen fortgeschrittenen Wurmbefall.

Diagnose des Tierarztes

Damit es nicht so weit kommt, solltest Du frühestmöglich zum Tierarzt gehen, der anschließend die richtige Therapie einleitet. Bei einem Verdacht auf Würmer führt der Tierarzt zunächst eine mikroskopische Untersuchung des Hundekots durch, um die Wurmart zu definieren. Da die Wurmeier einiger Parasitenarten unregelmäßig ausgeschieden werden, kann es jedoch sein, dass mehrere Untersuchungen erforderlich sind, um eine Fehldiagnose auszuschließen. Wenn Dein Hund Symptome eines Wurmbefalls zeigt, aber keine Eier in seinem Kot nachgewiesen werden, wird normalerweise eine Blutuntersuchung durchgeführt. Diese kann auch Schädlinge wie Herzwürmer erfassen. Nach der sorgfältigen Diagnose legt der Tierarzt die notwendigen Behandlungsschritte fest und allgemein gilt: Umso schneller ein Wurmbefall erkannt wird, umso besser steht die Prognose für eine baldige Genesung des Hundes. Generell wird beim Tierarzt eine Wurmkur verschrieben, die je nach Verabreichungsform über einen längeren Zeitraum regelmäßig verabreicht wird. Die zu dosierende Menge richtet nach dem Gewicht Deines Haustieres.

Übertragung auf den Menschen

Ein wichtiger Gefahrenpunkt ist die Übertragung des Wurmes auf den Menschen. Besonders bei Kindern, älteren Menschen oder einem schlechten Immunsystem, kann diese Ansteckung schwerwiegende Folgen haben. Der Fuchsbandwurm kann sobald er sich im Organismus eingenistet hat, fast nicht mehr eliminiert werden und setzt sich in wichtigen Organen wie Leber, Niere oder Gehirn fest.

Besonders wichtig: Ein Tier mit Wurmbefall darf auf keinen Fall im Bett schlafen. Und zum Schutz der Kleinen: Bei einem Sandkasten im Garten, solltest Du ihn bei Nichtnutzung unbedingt abdecken. So kann er nicht als Toilette missbraucht werden.


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Wie wird grauer Star bei Hunden behandelt?

Mit der Augenerkrankung Grauer Star ist auch bei Hunden nicht zu spaßen. Das Tier sollte schnellstmöglich zu einem spezialisierten Arzt gebracht werden. Langfristige Heilung bringt nur eine Operation.

Grauer-Star

Meistens fällt die Krankheit durch Zufall auf: Der Hund fängt das zugeworfene Leckerli nicht mehr so souverän wie sonst, stolpert über die Bordsteinkante oder bewältigt in ungewohnter Umgebung keine Treppenstufe mehr richtig. In diesem Fall solltest Du unverzüglich zum Tierarzt fahren und Deinem Hund einmal tief in die Augen sehen lassen. Ist die Linse grau oder sogar weiß, kann es sich um Grauen Star handeln.

Behandlung durch einen Spezialisten

Bei Verdacht auf Grauen Star sollte man nur auf die Betreuung eines spezialisierten Tierarztes von Augenkrankheiten vertrauen. Denn meist haben nur die Spezialisten die nötigen Geräte und auch die Erfahrung, um die Krankheit zu diagnostizieren und möglichst zu heilen. Um die Diagnose zu stellen, geben die Tierärzte den Hunden zunächst Tropfen ins Auge. So werden die Pupillen weit gestellt und können untersucht werden.

Operation bietet gute Heilungschanchen

Die Bandbreite der Behandlung ist allerdings denkbar gering. Nur eine Operation kann die gewünschte Besserung und Heilung bringen – je früher, desto besser. Voraussetzungen hierfür sind eine intakte Netzhaut und funktionierende Nervenzellen, zudem muss das Tier natürlich narkosefähig sein. Doch wenn die Krankheit früh erkannt wird, sind die Erfolgschancen einer OP sehr gut. Fast jeder Hund kann spätestens einen Tag danach wieder sehen – auch, wenn er vorher blind war.

Vorgehensweise bei grauem Star

Die Operation ist längst so ausgereift wie in der Humanmedizin. Der Chirurg macht einen kleinen Schnitt am äußeren Augenwinkel und öffnet die Hornhaut, dann zertrümmert er den Linseninhalt mit Ultraschall und saugt diesen aus der Kapsel. Ist das Linsensäckchen intakt, wird eine Kunstlinse implantiert. Wie schnell er wieder nach Hause darf, handhabt jede Klinik unterschiedlich. Manchmal wird der Patient noch am Tag der OP entlassen. Wenn nicht operiert werden kann, muss das Tier ein Leben lang mit entzündungshemmenden Augentropfen behandelt werden. Ansonsten kann die Krankheit für das Tier äußerst schmerzhaft werden. Auf keinen Fall sollten die erkrankten Augen unbehandelt bleiben.

Tierversicherung schützt vor hohen Kosten

Sind beide Augen vom Grauen Star betroffen, muss der Besitzer etwa 4000 € bezahlen. Damit bei Operationen oder bei Krankheit zumindest die finanziellen Sorgen weg fallen, bieten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH verschiedene Kranken- und Operationsversicherungen für Hunde an. Die Tierversicherung übernimmt dabei Ihre Kosten für ambulante und stationäre tierärztliche Behandlungen – inklusive der operativen Vor- und Nachbehandlung, die wegen eines chirurgischen Eingriffs nötig sind. Pro Jahr werden von der OP-Hundekrankenversicherung € 3.000- abgedeckt. Darin enthalten sind auch Kosten für Unterbringung und Verpflegung des Hundes bis zu 15 Tage nach einer Operation.

Welche Rassen sind häufiger betroffen

Einige beliebte Hunderassen wie der Golden Retriever und der Labrador neigen bereits in jüngeren Jahren zu dieser Augenerkrankung. Sie können innerhalb von nur ein bis zwei Wochen völlig erblinden. Tritt der Graue Star als Alterserscheinung auf, schreitet die Krankheit deutlich langsamer voran. Entgegen der landläufigen Meinung betrifft der Graue Star übrigens nicht nur alte, sondern auch junge Tiere. So kann die Krankheit etwa vererbt, durch Diabetes oder Verletzungen am Auge verursacht werden.


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So teuer sind Haustiere im Laufe der Jahre

Wer sich ein Haustier anschaffen möchte, der sollte sich vorher gut informieren und auch die die laufenden Kosten im Blick haben. Denn nach der Anschaffung will der Hund oder die Katze auch jeden Monat gefüttert werden und die Tiere müssen auch mal zum Tierarzt. Mit wie viel Geld ein Haustier zu Buche schlägt, haben die TIERFREUNDE ÖSTERREICH ausgerechnet.

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Viele holen sich ein Haustier zu sich nach Haue ohne jede Ahnung, was einem das Tier über die Jahre kostet. Und nach einiger Zeit, wenn die Halter erkennen, dass es doch einiges verschlingt, landen die Tiere im Tierheim oder noch schlimmer auf der Strasse. Dabei sollte Besitzern immer klar sein: Man holt sich kein bewegliches Spielzeug ins Haus, sondern ein Lebewesen, das regelmäßig versorgt werden muss. Wer sich ein Tier anschaffen will, sollte sich daher vorher genau informieren.

Die beliebtesten Haustiere

Die meisten entscheiden sich für eine Katze: Auf der Rangliste der beliebtesten Haustiere belegen sie seit mehreren Jahren den ersten Platz. Etwa jeder dritte Haushalt hat eine Katze zu Hause. An zweiter Stelle stehen Hunde, dahinter folgen Kleintiere wie Kaninchen, Hamster oder Meerschweinchen und Vögel bilden das Schlusslicht.

Das kostet dir eine Katze

Katzen können zwischen 16 und 20 Jahre alt werden, in dieser Zeit werden Katzenbesitzer insgesamt rund 11.450 Euro ausgeben. In diesen Kosten sind die Ausgaben für Ausstattung, Standardimpfungen und Futter enthalten. Ratsam ist es allerdings, sich etwas Geld für Sonderausgaben zur Seite zu legen. Denn eine Operation beim Tierarzt kann beispielsweise schnell sehr teuer werden.

Mit diesen Kosten musst du für einen Hund rechnen

Hunde haben je nach Rasse und Größe eine ganz unterschiedliche Lebenserwartung, im Durchschnitt werden sie etwa 14 Jahre alt. Je nach Größe kostet das Tier über das gesamte Leben inklusive der Anschaffung zwischen 12.000 und 17.000 Euro. Kleine Hunde werden in der Regel etwas älter und können daher auch teurer sein.

Auch Kleintiere schlagen zu Buche

Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und Co. werden unter dem Sammelbegriff Kleintiere zusammengefasst. Wer Meerschweinchen oder Kaninchen hält, gibt für jeweils zwei Tiere insgesamt rund 7.000 Euro aus. Von zwei Tieren ist die Rede, weil diese Kleintiere idealerweise zu zweit gehalten werden. Sie werden zwischen sechs und acht Jahre alt. Ein Goldhamster ist verhältnismäßig günstig – er wird aber auch nicht besonders alt. Mit etwa 800 Euro müssen Besitzer bei einer Lebensdauer von zwei bis drei Jahren rechnen.

Kosten für Zierfische sind unterschiedlich

Zierfische haben je nach Art eine sehr unterschiedliche Lebenserwartung. Oft liegt es auch an Fehlern der Halter, dass sie sterben. Die Kosten sind unter anderem abhängig von der Größe des Aquariums und deshalb schwer zu beziffern.

So viel solltest du für einen Vogel einplanen

Vögel können je nach Art etwa 15 Jahre alt werden. Sie brauchen Gesellschaft, am besten ist es deshalb, sich zwei Tiere einer Art anzuschaffen. Außerdem sollte der Käfig nicht zu klein sein. Noch wohler fühlen sie sich, wenn sie täglich in der Wohnung umherfliegen dürfen. Die jährlichen Kosten liegen zwischen 50 und 100 Euro.

Zuerst im Tierheim schauen

Zukünftige Halter können sich zunächst im Tierheim umschauen, denn da gibt es Tiere, die auf eine zweite Chance warten. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Tiere kennenzulernen und sich bei sachkundigen Mitarbeitern zu informieren.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Sparen für das Haustier – Ist das sinnvoll?

Immer mehr Menschen befassen sich mit der Möglichkeit, ein Sparkonto für ihr Haustier einzurichten. Dieser Tipp wird zum Beispiel bei der Anschaffung eines Hundes den neuen Haltern entgegengebracht. Doch wie sinnvoll ist es wirklich, Rücklagen für die tierischen Begleiter zu schaffen? Das wollen wir uns hier in diesem Artikel genauer ansehen.

Sparen

Rücklage für schwere Zeiten

Wer sich dazu entscheidet, für das Haustier zu sparen, macht dies meist im Hinblick auf das fortgeschrittene Alter des Tieres. In dieser Phase des Lebens können teure Operationen notwendig werden. Wer diese nicht frühzeitig mit einer Versicherung absichert, muss die Kosten aus eigener Tasche zahlen. An und für sich kann es sich hierbei schnell um vierstellige Beträge handeln.

Dieser einmalige hohe Preis lässt sich besser mit dem zur Verfügung stehenden Einkommen in Einklang bringen, wenn sie über die Jahre aufgeteilt werden. Das Sparen bietet die Möglichkeit, Monat für Monat einen kleinen verzichtbaren Betrag auf die Seite zu legen. Unter dem Strich bietet sich dann die Möglichkeit, in den entscheidenden Momenten auf wirtschaftliche Mittel zurückgreifen zu können.

Die Anlage ist wichtig

Doch nicht allein das Sparen der betreffenden Summe ist von großer Bedeutung. Auf der anderen Seite kommt es gerade in dieser Zeit der niedrigen Zinsen darauf an, sich eine ansehnliche Rendite zu sichern. Dies ist auf den klassischen Sparkonten der Hausbanken allerdings nicht mehr möglich. Doch alternative Anlagen, wie zum Beispiel die Kryptowährungen, können auf sich aufmerksam machen. Der aktuelle Bitcoin Kurs stellt unter Beweis, wie der langfristige Verlauf des Wertes zur Steigerung der Einlagen beitragen kann. Wer den Bitcoin kaufen möchte, der findet hier auf dieser Seite die passenden Informationen hierfür.
Auf der anderen Seite muss darauf geachtet werden, dass die Anlage ausreichend liquide ist. Sobald das Kapital benötigt wird, muss eine rasche Auszahlung desselben möglich sein. Trotz des relativ langen Horizonts der Anlage ist es aus dem Grund also wichtig, den Aspekt der Liquidität bei der Investition stets im Auge zu behalten.
Gerade die Tatsache, dass das Geld über einen Zeitraum von zehn Jahren und mehr angelegt werden kann, deutet das finanzielle Potenzial an. Denn selbst eine mittlere einstellige Rendite pro Jahr kann im betreffenden Zeitraum zu einem betreffenden Wertzuwachs führen. Andernfalls würde die Kaufkraft der Einlagen durch die schleichende Inflation gar entwertet werden.

Die finanziellen Folgen abschätzen

Doch nicht nur solche einmaligen Investitionen können im Kontext des neuen Haustiers betrachtet werden. Auf der anderen Seite ist es wichtig, dass auch im Hinblick auf die laufenden Kosten eine vernünftige Entscheidung getroffen wird. Viele unerfahrene Haushalte unterschätzen zu Beginn die finanzielle Herausforderung, die mit dem Kauf eines Haustiers verbunden sein kann.
So kann zum Beispiel bei einem Hund nicht nur mit den Kosten für Ausstattung und Nahrung gerechnet werden. Auch die Besuche beim Tierarzt und die anfallenden Steuern schlagen sich bei den Ausgaben nieder. Aus all diesen Gründen ist es von so großer Bedeutung, sich frühzeitig mit den finanziellen Auswirkungen des Haustieres vertraut zu machen. Obwohl das gemeinsame Zusammenleben mit einem Haustier nicht eine primär finanzielle Entscheidung sein sollte, bietet sich auf diese Weise die Möglichkeit, sich wirtschaftlich auf diese Zukunft einzustellen.


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