Parasitenschutz vor Reisebeginn

Südeuropa ist für viele Familien ein beliebtes Reiseziel. Hier fühlen sich aber nicht nur sonnenhungrige Touristen wohl, sondern auch Parasiten lieben die milden Temperaturen. Diese können jedoch für Deinen Hund gefährliche Folgen haben. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH raten zu bestimmten Vorsichtsmaßnahmen.

Parasitenschutz

Die Ferienzeit steht vor der Tür, die Reiseplanungen sind in vollem Gange. Hundehalter, die sich mit ihren Vierbeinern auf den Weg nach Süden machen, erwartet dort nicht nur Sommer, Meer und Sonnenschein, sondern leider auch Tierparasiten, die die Gesundheit der Hunde gefährden können. Um Hunde vor dortigen Zecken, Flöhen, Sandmücken, Moskitos und Stechfliegen zu schützen, sollten Reisende auf ein Mittel zurückgreifen, das nicht nur einen abtötenden, sondern auch einen abwehrenden Effekt hat. Diese so genannten Repellents gibt es als Spot-on oder Halsband und halten stechende Plagegeister auf Abstand. Hilfe bei der Auswahl des richtigen Mittels bietet – rechtzeitig vor Urlaubsantritt – der Tierarzt.

Ein Arztbesuch wird empfohlen

Grundsätzlich sollte vor einer Reise in riskante Gebiete überlegt werden, ob es unbedingt ratsam ist den Hund überhaupt mitzunehmen und ihn einem erhöhten Infektionsrisiko auszusetzen.  Auf jeden Fall gehört ein Besuch des Tierarztes zu den Reisevorbereitungen. Der Tierarzt weiß, wie man Deinen Vierbeiner vor unliebsamen Mitbringsel schützt und welche Maßnahmen für eine wirksame Zecken- und Mückenabwehr geeignet sind. Es ist vor allem bei der Mückenabwehr wichtig, dass die Behandlung schon vor Reiseantritt beginnt. Bei einem Tierarztbesuch lässt sich gleich ein Impfcheck durchführen. Denn zum Rundumschutz bei einer Reise mit dem Hund gehören auch alle wichtigen Impfungen. Vor allem die Tollwut-Impfung ist ein absolutes Muss.

Moskitos, Leishmaniose, Herzwürmer – Südeuropa hat´s in sich

Vor allem im Mittelmeerraum, in Afrika und dem Mittleren Osten sind Sandmücken weit verbreitet. Beim Blutsaugen können sie den Einzeller “Leishmania infantum“ auf Hunde übertragen, der die sogenannte Leishmaniose verursacht. Infizierte Hunde weisen Hautveränderungen, Fellverlust oder vergrößerte Lymphknoten, Gewichtsabnahme und allgemeine Schwäche auf. Manche Stechmücke infiziert Hunde mit den Larven bestimmter Wurmarten. Hier sind vor allem der Herzwurm von Bedeutung.

Hier die verbreiterten Krankheiten im Überblick

Herzwurmkrankheit:
Stechmücken können infektiöse Larven im Gepäck haben, die sie von Hund zu Hund übertragen und damit die sogenannte Herzwurm-Erkrankung (Dirofilariose) auslösen. Die Herzwurmerkrankung kann zu Schäden an den herznahen Gefäßen, Husten, Atemnot sowie Herzversagen führen. In den gefährdeten Regionen ist daher ein Mückenschutz für Deinen Hund unverzichtbar. Darüber hinaus empfiehlt es sich, Deinen Vierbeiner gegen Herzwurmbefall zu behandeln. Damit lassen sich übertragene Wurmlarven abtöten, bevor sie das Herz des Hundes erreichen. Die Behandlung mit einer solchen Wurmkur, sollte ab Beginn einer möglichen Übertragung starten und bis 30 Tage nach der zuletzt möglichen Übertragung in monatlichen Abständen fortgesetzt werden.

Leihsmaniose:
Die häufig vorkommende und sehr schwer heilbare Leishmaniose wird durch Schmetterlingsmücken (Sandmücken) übertragen. Sandmücken schwärmen verstärkt nach Einbruch der Dämmerung aus. Dein Hund sollte deshalb auf keinen Fall ungeschützt im Freien übernachten. Der Einsatz von Tierarzneimitteln kann die Sandmücken nachweislich abwehren und wird daher während der gesamten Urlaubszeit empfohlen.

Babesiose:
Diese Erkrankung ist auch als Hundemalaria bekannt. Überträger ist die braune Hundezecke, in Österreich auch als „Auwaldzecke“ bekannt. Symptome sind Gewichts-und Konditionsverlust, wichtig ist daher geeignete Mittel gegen Zecken auftragen.

Papiere &mehr

Um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, ist es empfehlenswert, immer eine Hundehaftpflichtversicherung  abzuschließen, falls Dein kleiner Liebling es mal zu bunt treibt. Diese kann auch ganz kurzfristig bei den TIERFREUNDEN ÖSTERREICH noch vor der Abreise besorgt werden. Ebenfalls einpacken solltest Du den EU-Heimtierausweis, und alle wichtigen Medikamente für Deinen Hund. Erkundigt Euch vor Reisebeginn, in welchen Ländern eine Maulkorb Pflicht besteht. Nehmt sicherheitshalber eine eigene Hunde-Urlaubsmarke mit, auf der Urlaubsadresse und Telefonnummer vermerkt sind.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Wie finde ich den passenden Tiersitter?

Tiersitter und Tierpensionen werden immer bedeutender und das Geschäft boomt. Die Auswahl an Tiersittern in Kleinanzeigen und Tiersitterportalen ist riesig. Unter den zahlreichen verschiedenen Anbietern fällt es schwer die passende Auswahl zu treffen. Die Experten der TIERFREUNDE ÖSTERREICH kennen da ein paar wichtige Tipps. 

Tiersitter

Termine, Veranstaltungen Fernreise, Kurzurlaub, Geschäftsreise oder Kuraufenthalt – es gibt Stunden, Tage oder sogar Wochen, wo man sich selbst nicht ausreichend um sein Haustier kümmern kann. Nicht immer können Freunde, Bekannte oder Verwandte Hund, Katze oder Kleintier bei sich aufnehmen oder man will ihnen die Verantwortung und Aufgabe nicht unbedingt übergeben. In diesem Fall kann eine  Tierpension oder auch ein Tiersitter Unterstützung anbieten. Doch nach welchen Kriterien wählt man einen guten Hunde- oder Katzensitter aus?

Tierliebe steht vor dem Geschäftssinn
Liebevolle Tiersitter erkennt man an einer warmherzigen und tierfreundlichen Atmosphäre, die sie für die Betreuung schaffen. Natürlich soll die Person für den Aufwand ordentlich entlohnt werden. Das Wohl des Tieres stehen dennoch an erster Stelle für ihn oder sie. Zum Beispiel sollten nicht mehr als zwei Hunde in der Obhut des Tiersitters gleichzeitig sein. Bei Katzen gehen auch 3-4 Tiere. Vorbehalte gegen bestimmte Rassen sind ebenfalls ein absolutes No-Go. Ein gutes Zeichen ist, wenn sich der Tiersitter von selbst nach Notfall-Telefonnummer, Versicherung, Tierarztkontakt und Vorlieben oder Allergien genauestens erkundigt. Dies zeugt von Professionalität und Interesse einen guten Job zu machen.

Ein gesundes Maß an Verantwortungsbewusstsein
Tiersitter müssen sich ihrer Verantwortung, die sie gegenüber dem Haustier und dem Haustierbesitzer haben, bewusst sein. Hunde- oder Katzenhaltung ist nicht so einfach wie Pflanzen gießen. Fragwürdige Trainingsmethoden, ein unerwarteter Besuch beim Hundefrisör oder Verabreichung von eigenem Futter oder Leckerlies sollten nicht auf der To-Do des Tiersitters stehen. Verantwortungsvolle und vertrauenswürdige Hunde- oder Katzensitter führen Protokoll über Spaziergänge und Futterverabreichung. Vor allem, wenn der Hund oder die Katze zusätzlich Medikamente zu sich nehmen muss.

Kreativität in der Freizeitgestaltung
Tiersitten ist mehr als eine Futterschüssel einmal am Tag voll machen. Wird der Hund nur an der Leine im Kreis geführt oder lässt sich der Tiersitter auch etwas einfallen, um den Hund anspruchsvoll und ausgiebig zu beschäftigen? Such- und Schnüffelspiele, ausreichend Bewegung im Wald oder an verschiedenen Spazierwegen sind wichtig für den Hund. Auch Katzen sollten nicht einfach nur gefüttert werden und in Schach gehalten werden. Streicheleinheiten und Beschäftigung durch Spielen schaffen eine entspannte und vertraute Atmosphäre.

Fachwissen schadet nicht
Was macht eine bestimmte Rasse aus? Welche Anzeichen gibt es für bestimmte Krankheiten oder Notfälle, wie eine Magendrehung? Ein Tiersitter muss nicht über ein abgeschlossenes Veterinär-Studium verfügen, aber Kenntnisse über Haltung und Pflege sowie Fütterung, Krankheiten, Psychologie oder auch Verhaltensweisen sind erforderlich. Regelmäßige Fortbildung im Bereich Hunde- oder Katzenwissen oder bestimmte Zertifikate ist zudem ein weiterer Bonuspunkt.

Ordnung und Vorschriften sollten eingehalten werden
Sicher nicht der wichtigste Punkt für die meisten Tierhalter, aber ob der Tiersitter sein Gewerbe ordnungsgemäß angemeldet hat und über die notwendigen formalen Voraussetzungen, zum Beispiel eine Sachkundeprüfung, verfügt, kann ein eindeutiges Zeichen für einen geeigneten Tiersitter sein. Wenngleich die oberen Punkte wichtiger erscheinen als dieser.


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Hund im Flugzeug: Frachtgut mit vier Beinen

Immer mehr Hundebesitzer möchten ihren tierischen Liebling mit in den Urlaub nehmen. Ist die Strecke für das Auto oder die Bahn zu weit, so muss oft auf das Flugzeug zurückgegriffen werden. Doch ist das für das Tier auch die beste Lösung?

Hund-im-Flieger

Stress für Vierbeiner

Eins ist gleich vorweg zu nehmen: Eine Flugreise bedeutet für jeden Vierbeiner Stress. Es ist ja auch kein Wunder – stundenlang müssen sie in einer Box verharren, nehmen die seltsamsten, ungewohntesten Gerüche und Eindrücke wahr und verstehen die Welt nicht mehr. Die vielen Menschen am Flughafen, die ungewohnten Geräusche, das Starten und Landen und nicht zuletzt die mögliche Aufregung der Tierbesitzer selbst machen Flugreisen für Hunde nicht gerade zu einer entspannten Zeit. Von Langstreckenreisen für einen kurzen Urlaub wird wegen der zu großen Stressbelastung für das Tier eher abgeraten. Katzen sollten sowieso nicht mit in den Urlaub genommen werden – sie können Ortswechsel nicht leiden.

Nicht immer sind Tiere erlaubt

Grundsätzlich gilt: Nicht bei jeder Airline sind Tiere erlaubt. Urlauber müssen sich also vor der Buchung informieren. Bei Easyjet und Ryanair zum Beispiel dürfen Tiere nicht an Bord. Bei Eurowings ist lediglich die Mitnahme von leichten Hunden oder Welpen sowie Katzen mit einem Gewicht von maximal acht Kilo (inklusive Transporttasche) in der Kabine möglich. Die Tiere werden im Fußraum unter dem Vordersitz verstaut und dürfen während des Fluges nicht herausgenommen werden. Für den Transport von Boxen mit größeren Katzen und Hunden im Gepäckraum sind die Eurowings-Maschinen nicht flächendeckend ausgestattet. Das heißt, es sind nicht auf allen Flugzeugen entsprechende Belüftungs- und Heizsysteme im Frachtraum vorhanden. Daher werde der Service mit Rücksicht auf das Wohlbefinden der Tiere nicht angeboten.

Fluglinien mit eigenen Bestimmungen

Hunde mit in den Urlaubsort zu nehmen ist heute eigentlich ganz normal. Viele Reiseveranstalter haben sich darauf auch eingestellt. Den Vierbeiner mit dem Flugzeug mitzunehmen, erfordert allerdings mehr Aufwand und Vorbereitung.Es gibt internationale Regelungen für den Transport von Tieren in Flugzeugen. Jede Airline hat außerdem eigene Detail-Bestimmungen für die Mitnahme von Hunden im Flugzeug. Dazu zählen auch die unterschiedlichen Vorgaben für die Einreise von Tieren in den verschiedenen Ländern. Vor allem im EU-Ausland sind zum Teil wochenlange Quarantänezeiten zu berücksichtigen. Ein EU-Heimtierausweis und ein registrierter Chip sind Grundvoraussetzung für alle Reisen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH raten zusätzlich zu einer Haftpflichtversicherung, falls es im Urlaub zu unvorhergesehenen Unfällen kommt.

Was ein Flug mit dem Hund kostet

Die Kosten sind bei den einzelnen Fluglinien unterschiedlich. In der Regel belaufen sie sich aber zwischen 50 Euro für kleine und 100 bis 200 Euro für große Hunde für eine Strecke. Rechnet man die Kosten für vorgeschriebene Zusatzimpfungen, Dita-Bestimmungen oder Quarantäne-Aufenthalte dazu, ist die Flugreise dann noch mit deutlich höheren Kosten zu kalkulieren.

Kabine oder Frachtraum

Bei Flugreisen macht das Körpergewicht und die Größe des vierbeinigen Reisegefährten den Unterschied. Tiere zwischen fünf und acht Kilogramm (das variiert je nach Fluggesellschaft), im Passagierraum mitgeführt werden Sie dürfen mitsamt der Transporttasche nicht mehr als sechs Kilogramm wiegen. Die Tasche darf maximal 55 mal 45 mal 23 Zentimeter groß sein. Sie wird unter dem Sitz des Vordermanns verstaut und muss gleichermaßen luftig und wasserdicht sein.

Große Hunde müssen in einer Box im Frachtraum untergebracht werden, dieser ist für ein Tier schlichtweg zu vermeiden. Hier, wo Koffer und Rucksäcke oft herbe transportiert werden, leiden Vierbeiner unter schlimmen Stress und Angst. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH raten daher, die Notwendigkeit eines Fluges genau abzuwägen. Hunde hören viel besser als Menschen, deshalb ist für sie allein der Lärm im Gepäcksystem immens.

Sicherheitscheck für Hunde

Große Hunde werden beim Sperrgepäck in ihrer Transportbox abgegeben. Sie reisen in einem temperierten und beleuchteten Teil des Frachtraums im vorderen Abschnitt des Flugzeugs. Ein Besuch des Hundes während des Fluges ist nicht möglich.

Kleine Hunde werden in einer Tasche durch die Sicherheitskontrolle getragen. Alle Metallgegenstände wie etwa die Ringe an den Halsbändern müssen vorher entfernt werden. Neuerdings ist es vorgeschrieben, dass alle Hunde, große und kleine in ihren Transportboxen oder Taschen für zusätzliche Kontrollen durch das Röntgengerät fahren müssen, gleich wie alle anderen Gepäckstücke, die an Bord kommen.

Also denkt bitte daran, ob Ihr diesen Stress Eurem vierbeinigen Liebling wirklich antun wollt!


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30 Grad und mehr- Wie soll man das als Tier nur aushalten?

Für Hitze können sich die meisten Haustiere kaum erwärmen. Im Gegenteil, Sommertage wie diese sind häufig eine echte Strapaze. Doch auch Tiere haben ein paar Tricks gegen Hitze auf Lager. Wir können ihnen außerdem mit einfachen Maßnahmen helfen.

Hitze

Soeben ist die eine Hitzewelle vorbei, aber der Sommer ist noch jung und die Temperaturen werden sicher wieder steigen. Deshalb ist es bereits jetzt wichtig, gewisse Vorkehrungen für unsere Haustiere zu treffen, damit diese weitgehend von der Hitze verschont bleiben.

Katzen sind als Wüstentiere Hitze gewohnt

Am wenigsten belastet die enorme Hitze unsere Katzen. Weil sie einst Wüstentiere waren, ist ihr Körper darauf bedacht, sehr sparsam mit Flüssigkeit umzugehen. Die Nieren der Katzen sind keine Durchlaufstationen, sondern konzentrieren den Harn besonders stark, damit die Flüssigkeit möglichst lang im Körper bleibt. Das ist auch der Grund, warum 30 Prozent aller Katzen ab dem siebten Lebensjahr Nierenprobleme bekommen: Die Nieren arbeiten viel intensiver als bei anderen Tieren. Gerade an heißen Tagen empfiehlt es sich, Katzen zum Trinken zu animieren. Die meisten Samtpfoten finden fließendes Wasser attraktiver als Pfütze im Napf. Also einfach den Wasserhahn leicht aufdrehen und beobachten, wie die Katze reagiert. Eine große Katze mit einem Gewicht von fünf Kilogramm sollte am Tag etwa einen Viertelliter Wasser trinken.

Hunde benötigen viel Wasser

Für einen Hund ist das im Verhältnis viel zu wenig. Es gilt die Faustregel: Pro zehn Kilogramm Körpergewicht sollte er einen Liter Wasser am Tag wegschlabbern. Ein 30 Kilogramm schwerer Golden Retriever benötigt also drei Liter Wasser am Tag. An extrem heißen Tagen kann es auch das Doppelte sein. Der Grund für die hohen Trinkmengen ist der enorme Wasserverlust der Hunde bei Hitze. Zwar können Hunde nicht über die Haut schwitzen, aber sie hecheln und kühlen ihren Körper über die feuchten Schleimhäute in Maul und Nase ab. Dabei geht viel Flüssigkeit verloren, denn die Oberfläche dieser Schleimhäute ist so fein gefaltet, dass sie ausgebreitet sogar noch größer wäre als die Körperoberfläche selbst.

Gassi gehen bei hohen Temperaturen vermeiden

Spaziergänge sollten nur auf die Morgen- und Abendstunden gelegt werden. Besondere Vorsicht ist bei Asphalt geboten. Der heizt sich bei Werten um die 30 Grad schnell bis auf 60 Grad auf und kann für deinen Vierbeiner zu einer heißen Herdplatte werden. Tipp: Wenn du den Handrücken fest auf den Asphalt drückst und das zehn Sekunden problemlos aushältst, ist die Temperatur auch für deinen Hund noch in Ordnung. Ansonsten möglichst nur Routen mit begrünten Rändern wählen.

Hasen viel Schatten zur Verfügung stellen

Extrem hitzeempfindlich sind Kaninchen, denn bereits ab 25 Grad halten sie sich nur noch im Schatten auf. Darum benötigt jedes Freilaufgehege einen Bereich, der den ganzen Tag über vor Sonne geschützt ist. Ein Häuschen, in dem die Luft gut zirkulieren kann, ist ebenfalls hilfreich. Ohne Luftzug heizen sich Behausungen schnell auf und werden erst recht zur Gefahr. Ein offener Unterstand an einer luftigen Stelle zwischen Bäumen und Sträuchern ist ideal. Zum Wasserbedarf: Ein großes Kaninchen benötigt aktuell bis zu einem halben Liter Wasser am Tag.

Ein sanfter Sprühregen mit dem Gartenschlauch kommt übrigens bei allen Tieren hervorragend an. Na ja, bei fast allen- Katzen sind meist Wasserscheu.


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Strandurlaub mit Hund

Wenn Du schon einmal mit Deiner Fellnase durch die Wellen getobt bist, weißt Du, wie lustig das ist. Doch nicht in allen am Meer gelegenen Ferienmetropolen sind Hunde willkommen. Deshalb ist es sinnvoll, dass Du Dich im Vorfeld beim entsprechenden Tourismusbüro erkundigst, ob es spezielle Hundestrände oder Vorschriften gibt.

Hund-vor-Parasiten-schützen

Die meisten Hunde lieben Strandurlaub: In den Wellen toben, Löcher buddeln, neue Hundebekanntschaften machen und den ganzen Tag mit Herrchen und Frauchen zusammen sein dürfen. Diese leinenlose Freiheit ist allerdings nicht an allen Stränden Europas möglich. So sollten Hundebesitzer bei der Reiseplanung unbedingt die Hundefreundlichkeit des Urlaubsziels mit einbeziehen. Auch für den Aufenthalt mit Eurem Hund am Strand ist einiges zu beachten, damit der Urlaub für alle ein schönes Erlebnis wird.

Ferienhäuser – die optimale Unterkunft

Für einen Strandurlaub mit Deinem Hund eignet sich als Unterkunft am besten ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung. Da diese meist über einen Garten verfügen, in dem sich Dein Hund jederzeit frei bewegen kann. Da Sie hier unter sich sind, muss zudem weniger Rücksicht auf eventuell überempfindliche Gäste genommen werden. Zudem befinden sich viele Ferienhäuser und -wohnungen in unmittelbarer Strandnähe, so dass Du Deinen Urlaub am Meer direkt vor der Haustür genießen kannst. In Hotels ist es leider häufig so, dass Hunde zwar im Zimmer erlaubt sind, nicht aber die Gartenanlage, den Speisesaal oder den Poolbereich betreten dürfen.

Die richtige Planung

Bevor die Reise in den Süden losgeht, ist eine sorgfältige Reiseplanung wichtig. Die Wahl eines geeigneten Reiseziels, sowie das passende Verkehrsmittel müssen vor dem Strandurlaub mit Hund gut überlegt sein. Du solltest vorab prüfen, ob ein anstrengender Flug tatsächlich sein muss, oder ob es auch andere Mittel und Wege gibt. In die Reisepapiere gehören der EU-Heimtierausweis, der Impfpass sowie eventuell nötige Atteste, darüber hinaus eine Kopie der Haftpflichtversicherung und eine Steuermarke. Schon vor der Abreise solltet Ihr Adressen und Telefonnummern von Tierärzten und Kliniken am Urlaubsort in Erfahrung bringen. Man weiß ja nie, denn Vorsorge ist besser als Nachsicht.

Viel Schatten und ausreichend Wasser

Achte im Strandurlaub immer darauf, dass Du Deinem Liebling besonders bei hohen Temperaturen viel Wasser gibst und einen Schattenplatz wählst. Hunde schwitzen zwar nur an den Pfoten, verlieren aber auch durch das Hecheln viel Feuchtigkeit. Zudem funktioniert dieses „Kühlsystem“ deutlich schlechter, als das „Schwitzen“ der Menschen. Vor allem schwarze Hunde mit viel Unterwolle überhitzen in der prallen Sonne schnell. Geht der Hund zwischendurch immer wieder ins Wasser, so ist das eine prima Abkühlung. Für Schwimmmuffel empfiehlt sich dagegen eine Strandmuschel oder ähnliches als Sonnenschutz. Der Sand selbst wird durch die Sonne im Laufe des Tages ebenfalls sehr heiß, wie man Barfuß schnell bemerkt. Manche Hunde graben sich Kuhlen in den Sand, um kühler zu liegen. Macht der Hund dies nicht von sich aus, kannst Du ihm dabei helfen. Natürlich ist weder ein Hundestrand noch ein normaler Strand ein Hundeklo. Deshalb sollte es selbstverständlich sein, dass Du die Hinterlassenschaften Deines Vierbeiners wegräumst. Solche Tretminen sind nämlich für alle Strandbesucher ein Ärgernis.


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Wie finde ich hundefreundliche Unterkünfte?

Für Hundehalter die sich auch im Urlaub nicht von ihrem Liebling trennen möchten, gibt es ein eigenes Internetportal, das über hundefreundliche Unterkünfte informiert.

Ferienhaus

Darf der Hund mit ins Restaurant, wie viele Hunde darf ich ins Hotel mitbringen, und gibt es für den tierischen Vierbeiner auch eine Bademöglichkeit? Das sind die wichtigsten Kriterien von Hundebesitzern bei der Auswahl einer passenden Ferienunterkunft – zumindest, wenn es nach den ausgewerteten Suchanfragen von www.hundehotel.info geht.

Was ist hundehotel.info?

Das Portal, das Hundebesitzer über die Hundefreundlichkeit von Unterkünften informiert, ist seit einem Jahr online. Gegründet wurde Unternehmens in Friedburg im Bezirk Braunau von Erwin Oberascher. Der Unternehmer hat bereits das größte deutschsprachige Campingportal erfolgreich aufgebaut. Nun dachte sich der Innviertler, was mit Campern funktioniert kann auch mit einer anderen Zielgruppe, wie Hundebesitzer klappen. Schließlich wird ein Drittel der österreichischen Vierbeiner mit in den Urlaub genommen. Kernbereich des Portals ist neben der geographischen Suche die Kriterien-Suche, die speziell auf Hundebesitzer abgestimmt ist. Ob zu Hundeleistungen, Versorgung, Zimmerausstattung, Freizeitangebot, Umgebung: Der Gast kann aus 87 Suchkriterien wählen.

Auch das Ausland ist vertreten

Gelistet werden ausschließlich hundefreundliche Hotels und Pensionen. Aktuell sind es derzeit 263 die sich auf Österreich verteilen (145) Deutschland (60), Italien (30), Schweiz (26), Ungarn (1) und Kroatien (1). Während hierzulande in der Steiermark, Tirol und Salzburg die meisten Unterkünfte zu finden sind, ist Oberösterreich ein leerer Fleck, da sich hier noch niemand darauf spezialisiert hat. Generell zeige die Erfahrung: Wer ein derartiges Hotel führt, bringt zumindest eine gewisse Liebe zu den Tieren mit.

Eigenes Bewertungssystem

Auf hundehotel.info kann der Gast nicht nur suchen, es wird auch bewertet. Oberascher und sein Team haben ein eigenes Kategorie-System entwickelt, bei dem je nach Ausstattung von einem sogenannten Doggy bis maximal sechs Doggies vergeben werden. Bei den exklusivsten Betrieben sind Hundekissen, Wasser- und Fressnapf auf dem Zimmer Standard, es gibt im Hotel eine Hundedusche, der Außenbereich verfügt über einen Agility Parcours und eingezäunte Hundefreiflächen. Ein tägliches Futterservice mit großer Auswahl und auf Wunsch eine Hundebetreuung runden die Angebotspalette ab. Auch eine Massage für den Hund oder Stunden in einer Hundeschule können gebucht werden. hundehotel.info ist jedoch keine Buchungsplattform, sondern ein Suchportal. Bei Interesse werden die Gäste aber direkt mit der Buchungsseite des jeweiligen Hotels verlinkt.

Urlaub mit Hund Ratgeber

Wer seinen Hund in den Urlaub mitnehmen möchte, hat einiges zu beachten, wie die strengen Einreisebestimmungen innerhalb und außerhalb der EU. Egal, ob Du mit dem Auto, der Bahn oder dem Schiff unterwegs bist, ist es wichtig, sich schon im Vorfeld darüber zu informieren. Im kostenlosen „Ratgeber “Urlaub mit Hund erklären Dir die Experten der TIERFREUNDE ÖSTERREICH welche Impfungen, Dokumente und Einreisebestimmungen, vor dem Urlaub unbedingt benötigt werden. Damit Ihr Euren gemeinsamen Urlaub entspannt und sorgenfrei genießen könnt.

Ratgeber

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Echt cool – ein Hunde-Pool

Abkühlung für Hunde! Das bieten die Shopping City Süd und der Wiener Tierschutzverein im Sommer. Denn eine Einkaufstour ist für Vierbeiner kein Vergnügen. Um die treuen Begleiter also vor Stress durch Hitze und Menschenmassen zu bewahren, sind sie während des Bummels von Herrchen und Frauchen im nahen Tierschutzhaus in Vösendorf untergebracht – samt Spaß im Hunde-Pool.

Hundepool

„Outdoor statt Auto“! In der „Dog Zone“, einer Initiative des Wiener Tierschutzvereins und der Shopping City Süd, behalten Hunde auch an den heißesten Tagen einen kühlen Kopf.

Gemeinsames Hundewohl steht im Vordergrund

Obwohl Hunde in der SCS herzlich willkommen sind, kann der Besuch für den vierbeinigen Begleiter zu einem Stressfaktor werden. Gerade bei den im Sommer herrschenden Temperaturen, ist das Auto aber definitiv keine Alternative. Daher wurde in Vösendorf eine Partnerschaft zwischen dem größten Shoppingcenter Österreichs und dem nahegelegenen Tierschutzhaus geschlossen. Einerseits, um Hundebesitzern unter den SCS-Kunden einen ungestörten Schaufensterbummel zu ermöglichen und andererseits, um deren vierbeinigen Lieblingen den Stress eines großen Einkaufszentrums zu ersparen.

Wasserspaß für Hunde während der Einkaufstour

Ab Juli können Hundehalter jeweils Donnerstag, Freitag und Samstag beruhigt in der SCS shoppen, während ihr Hund im Tierschutzhaus ein echtes Rundum-Wellness-Paket genießt. Inkludiert sind ein eingezäunter Auslauf mit Schatten, Spielzeug, frisches Wasser samt Willkommensleckerli und eine Erfrischung im Hunde-Pool. Dank des Tierschutzvereins ist ein solch tolles Service zu Stande gekommen. Denn Hunde während des Einkaufs im Auto zu lassen darf nicht sein, da ab 20 Grad Außentemperatur ein Pkw für Vierbeiner zum regelrechten Backofen wird. Vielen Menschen ist nicht bewusst, welche Gefahr ihren Hunden droht, wenn diese bei warmem Wetter im Auto gelassen werden.

Wellness statt Menschenrummel

Während du einen entspannten Einkaufsbummel in der SCS unternimmst, genießt dein Vierbeiner auf dem Gelände des WTV in Vösendorf, das zudem nur drei Fahrminuten von der SCS entfernt liegt, folgende Annehmlichkeiten:

  • Einen eingezäunten, sichtgeschützten und privaten Hunde-Auslauf mit schattigem Unterstand als Alternative zur „Autofalle“
  • Abkühlungsmöglichkeiten mit einem privaten Hunde-Pool und Sprinkleranlage
  • Spielzeug zur Beschäftigung
  • Frisches Wasser und Willkommens-Leckerli
  • Bei Hunde-Senioren bzw. besonders hitzeempfindlichen Hunden, kann eine Unterbringung im kühlen Indoor-Hundestall erfolgen.

Die „Dog Zone“ ist im Aktionszeitraum vom 1. Juli bis 1. September 2019 jeweils von Donnerstag, Freitag und Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr buchbar. Hotline zur Voranmeldung und Buchung: 01/699 24 50. Mehr Informationen zu dem genauen Ablauf und den Tarifen erfahrt Ihr auf http://www.scs.at/services oder auf http://www.wiener-tierschutzverein.org


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Vorsicht vor heimischen Gefahren

Oft wissen Tierhalter einfach nicht Bescheid und werden dann in der Praxis mit ganz erwartenden Unfällen Ihrer Vierbeiner konfrontiert. Deshalb warnen die TIERFREUNDE ÖSTERREICH vor einigen Gefahrenquellen im Alltag mit Haustieren.

Haustierfallen

Mit dem schönen Wetter stellen sich nicht nur höhere Temperaturen ein, sondern auch Unfälle von Haustieren kommen öfter vor. Einige dieser misslichen Lagen, in die Haustiere geraten können, ereignen sich im Alltag nahezu täglich. Vielfach gibt es jedoch ganz einfache Vorsichtsmaßnahmen, mit deren Umsetzung Ihr Eure Haustiere entsetzliches Leid ersparen könnt.

Gefahrenquelle-Gekippte Fenster 

Ein Problem, insbesondere in den warmen Monaten, sind Kippfenster in Häusern von Katzenhaltern. Wenn Katzen über ein gekipptes Fenster ins Freie gelangen wollen, können sie sich in der Öffnung verfangen. Sie sitzen dann wie in einer Falle fest und können sich nicht mehr bewegen. Die Blutversorgung wird in der Leiste abgeschnürt und ein qualvoller Todesprozess nimmt seinen Lauf. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Werden die gefangenen Katzen nicht mehr rechtzeitig gefunden, stirbt ihre Muskulatur bei lebendigem Leib ab. Ein ganz fürchterlicher Tod, denn die Tiere erleiden dabei schrecklichste Schmerzen. Doch es gibt dafür eine ganz simple Lösung: Durch andere Formen des Lüftens, können solche Katzenschicksale problemlos vermieden werden.

Vorsicht vor Mähdreschern

Ein weiteres Problem im Sommer, ist für Katzen das Mähen der Wiesen. Katzen sind oft dort, um auf Mäusejagd zu gehen. Sie hören das Geräusch des Traktors, wollen sich verstecken und werden leider sehr oft vom Mähwerk, das seitlich des Traktors angebracht ist, erfasst. Meistens sind es die Hinterbeine der Tiere, die es dann erwischt. Wenn nur ein Bein amputiert werden muss, ist die Katze weiterhin lebensfähig, sind jedoch beide Beine weg, muss das Tier eingeschläfert werden. Eine Vorsichtsmaßnahme wäre, bei schönstem Sommerwetter und wenn das Gras hochsteht, die Katzen drinnen zu lassen. Manche Bauern suchen vorab das Feld nach Rehkitzen ab und entdecken hierbei auch Katzen oder geben ihren Nachbarn Bescheid, dass sie am folgenden Tag mähen wollen. Eine lobenswerte Handlungsweise, da so die Katzenbesitzer in der Umgebung gewarnt werden.

Schwimmbecken-die nasse Gefahr

Outdoor-Pools stellen durch ihre glatten und rutschigen Seitenwände für Haustiere eine tödliche Falle dar. Selbst ausgezeichnete Schwimmer wie Hunde, erleiden in diesen Anlagen nach einiger Zeit aus Erschöpfung den Ertrinkungstod. Damit Euer Schwimmbecken nicht zur Todesfalle wird, könnt Ihr mit einer Abdeckung Vorsorge treffen. Die Abdeckung muss aber immer die gesamte Wasseroberfläche überdecken und soll so robust sein, dass auch Tiere, die darüber gehen, nicht einbrechen können. Als Alternative kann auch eine Ausstiegshilfe wie zum Beispiel ein Brett, das am Beckenrand verankert ist, angebracht werden.

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Ist Dein Haustier für den Urlaub richtig versichert?

Die Urlaubszeit rückt immer näher und selbstverständlich ist bei Hundehaltern der vierbeiniger Freund stets mit von der Partie. In vielen Urlaubsländern ist die Hundehaftpflichtversicherung für Tierhalter verpflichtend.  Der europaweite Haftpflicht-Schutz der TIERFREUNDE ÖSTERREICH, ermöglicht Dir auch „last minute“, bevor die Reise in den Urlaub losgeht, die Versicherung abschließen.

Versicherung

Viele planen schon den Sommerurlaub und jeder verantwortungsbewusste Hundehalter muss sich auch über eine Haftpflichtversicherung für seinen Hund Gedanken machen. Denn Hunde sind von Haus aus verspielt, lieben das Toben und Herumtollen – da ist ein Unfall schnell passiert. Wer mit seinem Liebling an den Strand fährt und in Gebiete, die der Hund nicht kennt, bewegt sich bislang auf unbekanntem Territorium. Neben Sachschäden spielen hier vor allem Unfälle mit Personenschäden eine große Rolle. Diese können oft besonders hohe Schadenszahlungen mit sich bringen.

Versicherungshinweise für Italien und Kroatien

Ergänzend zu den EU-Einreisebestimmungen in Italien und Kroatien ist eine Hundehaftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Hundehalter, die keine Haftpflichtversicherung für ihren Vierbeiner abgeschlossen haben, müssen mit einem Bußgeld rechnen. Das kann unter Umständen bis zu einige tausend Euro betragen. Viel größer ist der Schaden allerdings, wenn Dein Hund tatsächlich einen Schaden verursacht. Beißt Dein Vierbeiner etwa einen Radfahrer, hat dieser Anspruch auf Schmerzensgeld, welches in der Regel über die Hundehaftpflicht abgedeckt wird. Wurde keine abgeschlossen, musst Du neben dem Bußgeld auch Behandlungskosten und andere Posten bezahlen. Deshalb empfehlen die TIERFREUNDE ÖSTERREICH, unbedingt eine Hundehaftpflichtversicherung vor Reisebeginn abzuschließen

Mangelnde Absicherung kann weitreichende Folgen haben

Gerade im Urlaub wo Euer Hund die Umgebung nicht kennt und man viel unterwegs ist, können Unfälle schnell passieren. Aber auch beim Erkunden der Ferienwohnung, lockt ein Möbelstück zum „anknabbern“ oder es passiert vor Aufregung ein Malheur auf dem neuen Teppichboden des Hotelzimmers. Sachschäden sind nicht zu unterschätzen, aber wenn Menschen oder Euer Haustier zu Schaden kommen, können die Kosten schnell ungeahnte Ausmaße annehmen. Zu den Sorgen um den geliebten Vierbeiner kommt auch noch die finanzielle Belastung. Ist sogar eine Operation notwendig wird es richtig teuer und die Behandlung kann ein großes Loch in Deine Urlaubskasse reißen.

Europaweiter Schutz für nur 49 Euro pro Jahr

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten Dir europaweit, eine Haftpflichtversicherung für Deinen Hund, mit diesen top Leistungen und günstigen Konditionen:

  • 1 Million Euro Versicherungsschutz für alle Sach-, Personen- und Vermögensschäden
  • Gültig für alle Hunderassen und Hunde jeden Alters
  • Kein Selbstbehalt, sprich hundertprozentiger Schutz vor Kosten
  • Keine Bindung-jährlich kündbar

Deine Plus-Vorteile:

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Stress macht deinen Hund krank

Zwischen Hunden und Menschen gibt es eine ganz besondere Beziehung – doch das könnte den Haustieren zum Verhängnis werden. Denn unsere psychische Gesundheit hat einen großen Einfluss auf das Wohlergehen unserer vierbeinigen Freunde.

Stress-macht-Hunde-krank

Das ergibt eine neue Studie, die Biologen der Universität Linköping durchgeführt haben. Sie luden 58 Hundebesitzer mitsamt deren vierbeinigen Freunden, darunter Border Collies und Shelties, zu ihrer Untersuchung ein. Zweimal innerhalb eines Jahres nahmen die Wissenschaftlerinnen Haarproben von ihren tierischen und menschlichen Probanden – einmal im Sommer und einmal im Winter. Anhand dieser Proben analysierten sie das Cortisol-Level. Cortisol ist ein Hormon, das in Verbindung mit Stress steht, deshalb wird es auch Stresshormon genannt.

Stress überträgt sich auf den Hund

Haare eignen sich deshalb besonders gut für diese Untersuchung, da sie langsam wachsen und dabei das Cortisol aus dem Blut aufnehmen. So ist es nachträglich möglich, die Hormonveränderung und somit das Stress-Level über einen längeren Zeitraum nachzuvollziehen. Die Ergebnisse legen nahe, dass unser Cortisol-Level mit dem Cortisol-Level unserer Hunde in Verbindung steht. Also: Sind wir gestresst, sind es unsere Hunde auch. Dieses Phänomen wurde auch schon bei Müttern und ihren Kindern beobachtet, bisher aber noch nicht bei unterschiedlichen Spezies.

Besonders erkennbar bei weiblichen Hunden

Besonders stark ist der Effekt offenbar bei weiblichen Hunden, das könnte an dem Hormon Oxytocin liegen. Dieses Hormon wird unter anderem beim Stillen ausgeschüttet und gilt als bindungsfördernd. Es beeinflusst vor allem weibliche Hunde und führt dazu, dass diese sozial zugänglicher sind als männliche. Doch wie kommen die Forscherinnen darauf, dass wir für das Stress-Level unseres Hundes verantwortlich sind? Neben dem Stress-Level haben sie die Persönlichkeit ihrer zwei- und vierbeinigen Forschungssubjekte untersucht. Die Besitzer füllten einerseits einen Fragebogen zum Charakter ihres Hundes aus, andererseits einen Big-Five-Test, um ihre eigene Persönlichkeit beurteilen zu lassen.

Unser Stresslevel färbt auf den Hund ab

Die Forscherinnen fanden heraus, dass unsere Persönlichkeit einen deutlichen Einfluss auf unseren Hund hat: Ein Mensch, der beim Big-Five-Test einen hohen Neurotizismus-Wert erreicht, hat zum Beispiel eher einen weniger gestressten Hund. Die Forscher gehen davon aus, dass emotional labilere Menschen sich stärker auf die Beziehung zu ihrem Hund verlassen und sich dies in einem geringeren Stress-Level beim Tier ausdrückt. Die Persönlichkeit des Hundes hat hingegen keinen Einfluss auf unser Stress-Level. Daraus schließen die Forscher, dass parallel zu diesen Erkenntnissen über die Persönlichkeit auch unser Stress-Level eher auf unseren Hund abfärbt als andersherum. Das Hormon Cortisol wird neben Stress auch durch körperliche Aktivität beeinflusst. Um auszuschließen, dass die Schwankungen in der Untersuchung daher rühren, haben die Forscherinnen die Tätigkeiten der Hunde kontrolliert.

Dieser Zusammenhang zeigt, wie eng das Band zwischen Hund und Mensch ist – auch in Bezug auf die psychische Gesundheit.


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