Tierische Scheidungskinder

Wenn sich Eheleute trennen und scheiden lassen wollen, können zahlreiche Streitpunkte entstehen. Wem gehört das Haus? Wer muss wem wie viel Unterhalt zahlen? Besonders emotional können Konflikte dann werden, wenn es um gemeinsame Haustiere geht.

Tierische-Scheidungskinder

Scheidungen sind immer problematisch, auch für den Familienhund ist eine Scheidung eine schwierige Situation. Hunde bauen Verbindungen zu ihren Mitmenschen auf und der Verlust eines Sozialpartners bedeutet Stress – für den Hund genauso wie für den Menschen. Zwar gibt es keine perfekte Lösung Deinem Hund in einer Trennungs- oder Scheidungsphase zu helfen, es gibt aber Maßnahmen, die den Übergang erleichtern. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH habe Euch hier einige Tipps bereitgestellt.

Gemeinsames Sorgerecht

Wenn Du das Sorgerecht für Deinen Hund teilst, ist es wichtig, dass sich Dein Hund an die Trennungen gewöhnt. Verabschiede Dich immer ohne viel Aufwand und mit ruhiger Stimme von Deinem Hund. So lernt er, dass der Moment der Trennung nichts ist, wovor er Angst haben muss. Hunde spüren Stress und brauchen einen geregelten Tagesablauf, halte daher immer einen festen Zeitplan ein. Feste Strukturen und regelmäßige Abläufe sind die Basis für einen verantwortungsvollen Umgang mit Hunden und verhindern das Aufkommen von Angst oder Nervosität.

Neue Umgebung für den Hund

Oft kommt es nach einer Trennung zu einem Umgebungswechsel oder einem Umzug. Berücksichtige bei der Wohnungssuche, dass diese in einer hundefreundlichen Umgebung liegt, und dass Mitbewohner oder Vermieter nichts gegen Haustiere einzuwenden haben. Zusätzliche Streicheleinheiten, ausgiebige Spaziergänge und viel spielerische Beschäftigung erleichtern Deinem Hund die Eingewöhnungsphase im neuen Zuhause.

Ein neuer Lebenspartner

Bevor Du eine neue Bezugsperson, sprich einen neuen Partner in das Leben Deines Hundes einführst, denke auch an seine Befindlichkeiten. Besser Du wartest eine Weile ab und klärst Deinen neuen Partner über die Gewohnheiten Deines Hundes auf. Zum Beispiel, wo Dein Vierbeiner am liebsten schläft oder wie er gerne begrüßt wird.

Fazit

Auch wenn mitunter bei einer Scheidung die Wogen und Emotionen hoch gehen, sollten die ehemaligen Ehegatten dennoch Vernunft, Sensibilität und Verantwortung zeigen. Denn auch an unseren vierbeinigen Freunden geht eine Trennung nicht spurlos vorüber und sie empfinden den Verlust eines Sozialpartners schmerzhaft und sollten daher, genau wie Kinder nicht zu einem Streitobjekt werden. In erster Linie sollte nur zum Wohle des Tieres gehandelt werden, um ihm möglichst wenig Stress zu ersparen.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Lerne Deinen Hamster besser kennen

Hamster kommunizieren nicht nur mit ihren Artgenossen, sondern auch mit ihrem Besitzer. Wer seinen Hamster besser verstehen möchte, sollte also genau auf dessen Körpersprache achten.

Hamsterverhalten

Ein jeder Zwerghamster hat einen anderen Charakter, nach dem sich auch sein Verhalten richtet. dazu nutzen die possierlichen Tierchen die Laut- und Körpersprache. Zwerghamster bringen ihre Stimmung vor allem durch Körpersprache zum Ausdruck oder machen durch Gerüche auf sich aufmerksam. Hier erklären Dir die TIERFREUNDE ÖSTERREICH einige Verhaltensweisen etwas genauer.

Männchen machen: Die kleinen Tierchen signalisieren dadurch Neugierde als auch Aufmerksamkeit und wollen herausfinden, ob eventuell eine mögliche Gefahr lauert oder ob es etwas Interessantes zu entdecken gibt. Oftmals wackeln Zwerghamster dabei eifrig mit der Nase, um fremde Gerüche besser wahrnehmen zu können.

Zurückweichen vor der Hand: Wenn der Hamster vor Deiner Hand zurückweicht, ist dies immer ein Zeichen für Unsicherheit und dafür, dass er vielleicht gerade bei etwas gestört wurde. Am Anfang ist es vollkommen normal, dass das Tier der fremden Hand gegenüber etwas scheu ist. In diesem Fall solltest Du die Hand nicht bewegen und warten, bis das Tier sich dieser langsam nähert.

Am Boden entlang Schleichen: Unsichere Hamster schleichen eng am Boden entlang und schnüffeln nervös. Damit signalisieren sie ihre Angst und Unsicherheit. Recht häufig kann man dieses Verhalten beobachten, wenn man den Käfig gereinigt hat und das Tier in das Gehege setzt. Die veränderte Umgebung wird dann erstmal neugierig und vorsichtig erkundet.

Zusammengefaltete Ohren: Zwerghamster, die gerade erst aufgestanden sind und ihr morgendliches Putzritual noch nicht abgeschlossen haben, trifft man recht häufig mit zusammengefalteten Ohren und struppigem Fell an. Jetzt solltest Du das Tier unbedingt in Ruhe lassen, bis es sich geputzt hat. Bleiben die Ohren auch nach dem Putzen weiter angelegt und das Fell struppig, kann dies ein Anzeichen für eine ernste Erkrankung sein.

Ausgiebiges Putzen: Nach dem Aufstehen ist es für Hamster vollkommen normal, sich zu putzen. Wenn sie dies aber ausgiebig und unentwegt tun, ohne ihre Umgebung zu beobachten, ist das meist ein Zeichen von Unsicherheit. Zu beobachten ist dieses Verhalten hauptsächlich dann, wenn sich Zwerghamster erschreckt haben und nicht wissen, was sie als nächstes tun sollen.

Drohgebärden: Die normalerweise friedlichen Gesellen können auch wütend werden, aber nur dann, wenn man sie ärgert und sie sich angegriffen fühlen. Eine erste Drohung merkt man dadurch, dass der Zwerghamster zusammenzuckt, seine Backentaschen aufbläst und sich streckt. Jetzt ist Vorsicht geboten, denn man könnte gebissen werden.

Ausgiebiges Baden: Baden ist immer ein Ausdruck von Zufriedenheit, aber auch von Stressabbau.

Senkrechtes in die Höhe springen: Das ist oft dann zu beobachten, wenn sich das Tier erschreckt hat. Dieses Verhalten kann allerdings auch Ausdruck von Lebensfreude sein.

Übertriebenes Laufradfahren: Jeder Hamster braucht ein Laufrad, und zwar nicht nur, um seinem Bewegungsdrang nachzukommen, sondern um Stress abzubauen. Tiere, die es jedoch mit dem Sport übertreiben, stehen möglicherweise unter enormem Stress und brauchen mehr Ruhe.

Zwerghamster gelten generell als friedliche, doch gleichsam schreckhafte Tiere, die tagsüber gerne in Ruhe gelassen werden möchten. Meistens schlafen sie den ganzen Tag über zurückgezogen in ihrem Häuschen und verlassen dieses erst am späten Abend. Aufgrund ihrer geringen Größe und Zerbrechlichkeit sind Zwerghamster keine Tiere für häufiges Kuscheln. Warte lieber darauf, bis die kleinen Zwerge von selbst auf Dich zukommen, um sie dann ganz sanft und vorsichtig zu liebkosen.


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Haustiere mit Handicap: Ein erfülltes Leben trotz Behinderung

Auch behinderte Tiere können ein lebenswertes Dasein führen, wenn auf ihre besonderen Bedürfnisse eingegangen wird. Dies setzt allerdings voraus, dass ausschließlich zum Wohle des Tieres gehandelt wird. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH klären auf, was Hunden und Katzen wirklich zu schaffen macht und wie man diese beherzigen sollte.

Tiere-mit-handicap

Eine Behinderung kann jeden treffen. Wir würden uns im Falle einer Behinderung mit absoluter Sicherheit für eine Therapie entscheiden und die notwendige Hilfe annehmen, um den veränderten Alltag zu bewältigen. Unsere Tiere verdienen diese Chance genauso. Außerdem kann das Zusammenleben mit einem behinderten Tier, gerade wegen eines Handicaps eine bereichernde Erfahrung für uns Menschen darstellen. Sofern eine Behinderung weder untragbare Schmerzen verursacht und die Voraussetzungen für eine bedürfnisgerechte Haltung erfüllt sind, sollte daher in jedem Fall die Lebensqualität des Tieres erhöht werden.

Vierbeiner mit besonderen Bedürfnissen

Wenn Hund und Katze ein Bein verlieren, kommen sie in den meisten Fällen problemlos mit der Situation zurecht und gehen nach einer kurzen Gewöhnungsphase, ganz selbstverständlich damit um. Inzwischen gibt es viele Tierbesitzer, die eine Amputation durchaus in Betracht ziehen, um ihrem geliebten Tier eine neue Form der Lebensqualität bieten zu können. Bei der sogenannten „Umzugsblindheit” handelt es sich um eine Sehschwäche, die bei Katzen erst augenscheinlich wird, wenn sie sich in der ungewohnten Umgebung nicht zurechtfinden. Blinde Hunde etwa kompensieren ihr Handicap mit ihrer Supernase. Verletzungen oder Tumorerkrankungen der Wirbelsäule, können zu vollständigen Lähmungen der hinteren Extremitäten führen. Dann ist es den betroffenen Tieren meist nicht mehr möglich, Harn und Kot kontrolliert absetzen. Hier sind die Tierhalter besonders zu bewundern, die derartige Situationen meistern und bereitwillig lernen, die Blase des behinderten Tieres drei- bis viermal täglich zu entleeren. Manchmal nehmen diese Fälle auch ein gutes Ende, denn abhängig von der Erkrankung sollte man die Regenerationsfähigkeit des Organismus nicht unterschätzen, vor allem bei jüngeren Tieren nicht.

Gemeinsam die Situation meistern 

Um derartige Herausforderungen zu bestehen, muss die Bindung zwischen Tier und Mensch sehr eng sein, und auch das Tier muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Bei einem Hund, der über 70 Kilogramm wiegt, wird es sicherlich sehr schwierig. Man kann nicht jedes Tier mit jeder Situation konfrontieren. Die entscheidende Frage ist immer, ob die Lebensqualität erhalten bleibt. Die wichtigste Voraussetzung aber ist die, dass der Besitzer sein Tier wirklich liebt. Denn Liebe und Geborgenheit wirken nachweislich unterstützend auf die Heilungskapazität und eine erfolgreiche Genesung. Zudem gibt es heute eine ganze Reihe orthopädischer Hilfsmittel, die den Alltag mit behinderten Tieren erleichtern. So können auch Hunde mit vollständigen Lähmungen der Hintergliedmaßen, dank eines Rollwagens neue Mobilität zurückgewinnen und ihren Bewegungsradius entscheidend erweitern. Mensch und Tier bilden gemeinsam ein Team, und es hängt von vielen individuellen Gegebenheiten auf beiden Seiten ab, was therapeutisch und im Hinblick auf die notwendige Pflege möglich ist. Dabei spielen auch sehr praktische Dinge eine große Rolle: die Wohnsituation, die finanziellen Möglichkeiten und nicht zuletzt die zeitliche Flexibilität, um das Leben mit einem behinderten Tier zu managen.

Ein absolutes No-Go sind jedoch vorsätzlich zugefügte Einschränkungen. Qualzuchten und das Kupieren von Schwanz oder Ohren sind eigentlich Behinderungen aus Schönheitsgründen, was unbedingt abzulehnen ist.


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Wie schützt und pflegt man Hundepfoten im Winter?

Der Winter ist in vollem Gange und bringt mit sich nicht nur kalte Temperaturen, sondern auch Schnee, Eis und damit gestreute Wege. Jetzt ist es wichtig, auf die Pfoten Deines Vierbeiners zu achten. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben ein paar Tipps für Dich.

Wintertipps

Während Hundehalter in dicken Winterstiefeln unbeschadet durch Streusplit und Schneematsch stapfen, wird der Winterspaziergang für den Hund mitunter zur Tortur. Hundepfoten sind ständig der Witterung ausgesetzt und besonders im Winter kann dies für die Vierbeiner schmerzhaft werden. Deshalb benötigen die Vierbeiner im Winter eine besonders gute Pflege.

Scheu vor dem Streu

Besonders Streusalz ist ganz schlecht für unsere Hunde. Gerade wenn er sich bereits eine kleine Wunde an der Pfote eingefangen hat, brennt das Salz schmerzhaft. Bei einer Wunde oder auch einfach so kommt es zudem häufig dazu, dass der Vierbeiner an den Pfötchen schleckt. Das Streusalz gelangt somit in seinen Magen und kann dort beträchtliche Schäden anrichten. Auch Steinstreu kann bereits angeschlagener Ballenhaut schaden. Daher wenn möglich, gestreute Wege vermeiden!

Die Pfötchen ordentlich versorgen

Vaseline, Hirschtalg oder eine eigene Pfotenschutzsalbe eigenen sich hervorragend, um die Pfotenballen des Hundes vor dem Spaziergang ordentlich einzucremen und somit Verletzungen vorzubeugen. Das hat zwei positive Wirkungen: Einerseits sind die Hundepfoten nun geschmeidiger und werden sanft gepflegt. Andererseits können Risse und Verletzungen in der Ballenhaut so gut verhindert werden.

Weg mit den Eisklumpen

Um zu vermeiden, dass sich Eisklumpen zwischen den Zehenballen bilden, ist es ratsam, überstehendes Fell zwischen den Zehen abzuschneiden. Auch während des Spaziergangs lohnt sich hin und wieder ein Blick auf die Pfötchen, um gegebenenfalls ein paar Eisklumpen zu entfernen. Denn wer möchte schon gerne mit eisigen Extras an den Beinen herumlaufen?

Wohltuende Fußbäder

Was dem Menschen gut tut, ist meist auch für den Vierbeiner sehr angenehm. Ein lauwarmes Fußbad nach dem Spaziergang ist perfekt, um die Pfoten von Steinchen, Streusalz (sollte man den gestreuten Weg nicht vermeiden können) und Eis zu säubern.

Mit diesen Tipps steht Dir und Deinem Vierbeiner bei ausgiebigen Winterspaziergängen nichts mehr im Wege. Wir wünschen viel Spaß :-)


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Tiere mindern Demenz-Symptome

Tiere in die Demenzpflege zu integrieren, kann einen wertvollen Beitrag leisten und zum Leben der Menschen mit Demenz positiv beitragen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben sich hierzu für Euch schlau gemacht.

Hunde-bei-Demenz

Zu den alternativen Methoden, die bei einer Demenzerkrankung eingesetzt werden können, zählt auch die tiergestützte Therapie. Speziell ausgebildete Therapiehunde oder andere therapeutisch, eingesetzte Tiere, wie beispielsweise Pferde oder Vögel, sollen bei Verhaltens- und psychologischen Symptomen der Demenz den Patienten beistehen. Dabei geht es besonders um Ängste, Depressionen, Aggressivität oder starke Unruhe.

Neue Studie über die Auswirkung von Tieren auf Demenzkranke

In einer systematischen Studie ermittelten US-amerikanische Experten, wie sich solche Tiertherapien zur Unterstützung bei Demenzerkrankungen auswirkten. Dazu suchten sie nach veröffentlichten Studien in medizinwissenschaftlichen Datenbanken. Insgesamt konnten nach Durchsicht der Studienlage, 32 Untersuchungen zusammen analysiert werden. Ein Großteil der Untersuchungen setzte Hunde zur Therapie ein. In 15 der Studien wurden Unruhe (Agitation) und Aggression als Symptome der Demenzerkrankung untersucht. Unruhe tritt bei einer Demenzerkrankung häufig auf. Besonders am späten Nachmittag bzw. frühen Abend, werden die Betroffenen häufig unruhiger. Solche Symptome verbesserten sich allerdings mit dem Einsatz von Therapietieren in neun von 15 Studien. In elf Studien waren die Menschen mit Demenzerkrankung sozial interaktiver, wenn sie an Interventionen mit einem Tier teilnahmen.

Welche Auswirkungen haben Tiere auf demenzkranke Menschen?

Positive Effekte der tierischen Unterstützung wurden auch in Bezug auf die Lebensqualität, körperliche Aktivität und in der Nahrungsaufnahme (Appetit) gesehen. In manchen Fällen schienen sich die Interventionen positiv auf depressive Symptome auszuwirken. Zusammenfassend zeigte die Analyse der bisherigen Studienlage deutlich positive Effekte der tierischen Unterstützung: Besonders das Verhalten und psychische Symptome, aber auch die soziale Interaktion der Betroffenen wurden mithilfe der Tierinterventionen verbessert.

Tiere im Kontakt mit demenzkranken Menschen

Tiere urteilen, bewerten und kritisieren nicht – eine wichtige und rar gewordene Erfahrung für die Kranken. Und sie vermitteln bedingungslose Nähe und Zuwendung, emotionale Wärme, ermöglichen Körperkontakt und stärken so das Selbstwertgefühl des Kranken. Tiere sprechen Fähigkeiten der Kranken an, die von der Krankheit nicht oder nur wenig betroffen sind (sinnliche Erfahrungen, Gefühlserleben). Sie regen die Feinmotorik an (Streicheln), motivieren zu Bewegung und sind Gesprächsthema. Außerdem fördern sie die Kontaktaufnahme, Sprache und soziale Interaktion.

Tiere können die menschliche Zuwendung und Betreuung natürlich nicht ersetzen – aber gerade Demenzkranke profitieren von ihnen. Da sie die Bedürfnisse nach Nähe, Wärme, Anerkennung, Kontakt und Sinnfindung erfüllen können.


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Übergewicht macht Haustiere krank

Übergewicht schadet unseren Vierbeinern genauso wie uns Menschen. Nicht nur die Menschen werden immer schwerer, auch 40 % aller Haustiere wie Hunde, Katzen und Kaninchen sind zu dick.

Übergewicht

Während der Dezember traditionell ein wahrer „Schlemmermonat“ ist, folgt im Jänner oft die große Ernüchterung beim Blick auf die Waage. Laut einer aktuellen Studie geht man davon aus, dass die in Haushalten lebenden Hunden und Katzen 20 – 30 % an Übergewicht leiden -Tendenz steigend.

Hohes Risiko bei Fettleibigkeit

Übergewicht erhöht auch bei Tieren das Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf- und Gelenkerkrankungen. Katzen, die sich wegen ihres umfangreichen Körpers nicht mehr putzen können, bekommen häufig Blasenentzündungen. Bis zu zwei Jahre Lebenszeit kann Übergewicht ein Tier kosten. Von Diabetes sind häufig ältere Tiere betroffen. Die typischen Symptome sind vermehrte Wasserzufuhr sowie Harndrang und gesteigerter Appetit bei gleichzeitigem Gewichtsverlust. Solltest Du diese Veränderungen bei Deinem Vierbeiner feststellen, ist ein Tierarztbesuch zur Abklärung notwendig. Durch eine Messung des Blutzuckerspiegels kann die Erkrankung leicht nachgewiesen werden.

Regelmäßige Gewichtskontrolle

Um sicher zu gehen, dass Dein Vierbeiner nicht zu dick wird, kontrolliere regelmäßig sein Gewicht. So kannst du bei Übergewicht rechtzeitig reagieren und seine Futtermenge entsprechend reduzieren. Wenn Du Dir nicht sicher bist, welches das Idealgewicht für Dein Haustier ist, frage am besten Deinen Tierarzt.

Zu wenig Auslauf und zu viele Leckerlis

Die Hintergründe von Übergewicht sind relativ einfach – fettreiche, falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Als Hundehalter versucht man häufig sein schlechtes Gewissen mit Leckerlis zu beruhigen, weil die geliebten Gefährten nicht genügend Auslauf bekommen. Denn wenn man den ganzen Tag arbeitet, ist man am Abend häufig zu erschöpft, um noch Jagdspiele mit dem Stubentiger zu veranstalten oder mit dem Hund Gassi zu gehen. Durch die mangelnde Bewegung nimmt der Körper des Tieres mehr Energie auf, als er verbrennt.

Firgurcheck durchführen

Um sicher zu gehen, rät der Arzt zum Figurencheck: Bei einem leichtem Druck auf den Brustkorb Deines Tieres solltest Du die Rippen spüren. Außerdem solltest Du, wenn Du von oben oder von der Seite draufblickst, die Taille Deines Vierbeiners erkennen können.

Abspeckplan für Dein Tier

Wichtig ist, dass Du mit Deinem Haustier einmal jährlich beim Tierarzt zu einem kurzen „Check-up“ vorbeischaust und falls nötig gemeinsam einen Diätplan aufstellt. Denn Abspecken in Eigenregie kann vor allem bei Katzen gefährlich werden. Reduzierst Du bei Deiner Katze das Futter, läuft ihr Körper erst einmal auf Sparflamme. Nach einer gewissen Zeit schickt der Körper Fett in die Leber, um Deine Mietze mit neuer Energie zu versorgen. Bei einer dicken Wohnungskatze kann das zu Leberversagen führen und eine Leberverfettung die Folge sein. Deshalb solltest Du eine Diät immer vorher mit Deinem Tierarzt absprechen.

Im Idealfall sorgst Du schon vorher dafür, dass es keiner besonderen Diät bedarf. Aber wenn Dein Vierbeiner zu viel Speck auf den Hüften hat, dann bleibe trotz treuem Hundeblicks standhaft und lasse Dich nicht erweichen. Du tust es für die Gesundheit Deines Tieres und damit Du Deinen Liebling noch viele Jahre bei Dir hast.


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Winterurlaub mit Hund

Genügend Schnee ist ja heuer vorhanden und so können es die meisten Menschen kaum mehr erwarten, in den Winterurlaub zu starten. Dabei möchten viele auf ihren Vierbeiner natürlich nicht verzichten. Hier einige Tipps der TIERFREUNDE ÖSTERREICH für einen gemeinsamen, entspannten Winterurlaub.

Winterurlaub

Sobald die ersten Flocken vom Himmel fallen, freuen sich viele nur noch auf eines: den Wintersport. Bei den Österreichern ist ein Winterurlaub mit Skifahren, Snowboarden, Langlaufen mit Familienangehörigen seit jeher sehr gefragt. Als Teil der Familie zählen natürlich auch unsere geliebten Fellnasen, daher werden sie immer öfter in den Urlaub mitgenommen – auch im Winter. Tierfreundliche Hotels und Appartements machen es möglich, dass sich unsere Hunde dort fast wie zuhause fühlen.

Hundebenehmen im Hotel

Nach der Ankunft im Hotel solltest Du Deinem Hund die Gelegenheit geben, die fremde Umgebung in aller Ruhe zu beschnüffeln. Am ersten Tag darfst Du Deinen Hund keinesfalls alleine im Zimmer zurücklassen, da ihm noch alles fremd ist und er sich erst an die neue Umgebung gewöhnen muss. Das von zuhause mitgebrachte Schlafkörbchen und sein Lieblingsspielzeug erleichtern Deinem Vierbeiner die Eingewöhnung im Hotelzimmer. Gib Ihm im Urlaub das gleiche Futter wie zuhause, da eine plötzliche Futterumstellung heftige Magen-Darm-Probleme verursachen kann.

Skifahren oder Snowboarden

Solltest Du ein begeisterter Skifahrer oder Snowboarder sein, solltest Du rechtzeitig eine Lösung für Deinen Hund zu suchen, da Du ihn keinesfalls mit auf die Skipiste nehmen darfst. Das Verletzungsrisiko für Deinen Hund und andere Skifahrer wäre zu groß. Stattdessen kannst Du versuchen, einen Hundesitter im jeweiligen Urlaubsort zu finden, der sich tagsüber um Deinen Vierbeiner kümmert. Eventuell unterstützt Dich auch Dein Hotel, oder Zimmervermieter, wenn es sich um eine private Pension handelt.

Langlaufen mit Hund

Für einen aktiven Hund ist Langlaufen der optimale Wintersport. Die nicht allzu rasante Geschwindigkeit ist für den Hund perfekt, um nebenher zu laufen. Leider sind Hunde auf gekennzeichneten Loipen nicht immer erlaubt. Frage am besten vorher beim Tourismusamt Deiner Urlaubsregion nach, wie hundefreundlich die Loipen sind. Wichtig beim Langlaufen mit Hund ist, dass er immer angeleint ist, um entgegenkommende Langläufer nicht zu verängstigen. Langlaufen zählt zu den Ausdauersportarten, achte deshalb darauf, dass Dein Hund über die nötige Kondition und Fitness verfügt.

Schneewanderungen mit dem Hund

Wenn Du es im Urlaub etwas ruhiger angehen willst, dann ist eine Schneewanderung genau das Richtige – auch für Deinen Hund. Hierbei solltest Du Dich aber über eine mögliche Leinenpflicht informieren. Auch wenn keine Leinenpflicht besteht, achte darauf, dass er bei bei Wanderungen in Deinem Sichtbereich ist.

Hüttengaudi mit Hund

Wer es gerne rustikal und gemütlich mag, der sollte einen Hüttenurlaub in Betracht ziehen. In Österreich findet man viele urige aber auch komfortable Almhütten, für den ganz speziellen Winterurlaub mit Hund. Die meisten Hütten findest Du in Salzburg, in der Steiermark und in Kärnten.

Sicherheit auch im Urlaub

Dass verantwortungsvolle Hundehalter darauf achten, dass ihr vierbeiniger Liebling andere Gäste nicht belästigt und im Hotel nichts beschädigt, ist eigentlich selbstverständlich. Aber selbst, wenn Du gut auf Deinen Liebling aufpasst, kann immer etwas passieren. Eine Haftpflichtversicherung für Hunde gilt als die Pflicht-Tierversicherung, die jeder Hundehalter haben sollte. Sie schützt Dich vor finanziellen Schäden, für die Dein Hund verantwortlich ist. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten Dir und Deinem Hund einen Versicherungsschutz mit top Leistungen und günstigen Konditionen.


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Katzenschnupfen -Was kann ich tun?

Die Erkältungs- und Grippezeit ist da und auch Katzen niesen und schniefen nun häufiger. Viele Besitzer fragen sich: Kann ich mich da anstecken?

Katzenschnupfen

Katzenschnupfen ist ein Überbegriff für ansteckende Erkrankungen der Atemwege und der Kopfschleimhäute. Er ist weit verbreitet und weit gefährlicher als eine typische Herbst-Verkühlung beim Menschen. Werden sie nicht therapiert, können sie erblinden, im schlimmsten Fall stellen die Stubentiger das Fressen ein und sterben.

Symptome für Katzenschnupfen

Katzenschnupfen kann bei jeder Katze sehr unterschiedlich ausfallen. Häufig haben die Tiere leichten, dünnflüssigen Ausfluss aus der Nase und leicht gerötete Augen. Nase und Augen der Katze können aber auch mit zähem gelben Ausfluss verklebt sein. Die Tiere niesen und husten, sie atmen schwer und haben stark entzündete, teilweise verkrustete Augen. Katzen mit diesen Symptomen fressen oft auch nicht mehr.

Mögliche Ursachen für Katzenschnupfen

Dass Katzenschnupfen so unterschiedlich verläuft, liegt an den verschiedenen Erregern, wobei die Hauptverursacher Herpesviren und Caliciviren sind. Oft sind zusätzlich Bakterien wie Chlamydien beteiligt, dadurch ist ein Katzenschnupfen auch hoch ansteckend. Die Viren verbleiben im Körper und werden dadurch ein Leben lang ausgeschieden, so können sich weitere Katzen mit Katzenschnupfen anstecken.

Welche Katzen sind besonders gefährdet?

Besonders empfänglich für Katzenschnupfen sind Katzen, die jünger als drei Monate alt sind und ältere Tiere, die starken Stress haben. Hier ist das Immunsystem noch nicht voll ausgereift bzw. geschwächt und kann daher den Angriffen der Viren nur schwer standhalten.

Bei Verdacht auf Katzenschnupfen

Zeigt Deine Katze Symptome von Katzenschnupfen, ist es ratsam, möglichst schnell mit ihr zum Tierarzt zu gehen. Mit einer allgemeinen Untersuchung kann dieser feststellen, wie es Deinem Tier geht. Um die verschiedenen Erreger bei Ihrer Katze zu bestimmen, nimmt der Tierarzt sogenannte Tupfer-Proben. Hat sie längere Zeit nicht getrunken, kann es notwendig sein, dass der Tierarzt ihr Flüssigkeit über die Vene oder unter die Haut gibt. Ausflüsse und Verkrustungen an Augen und Nase entfernt der Tierarzt vorsichtig und hört die Katze ab. So kann er feststellen, ob sich die Erreger auf die Lunge ausgebreitet haben.

Ist es für uns Menschen gefährlich?

Eine Katze die Erkältungssymptome zeigt, ist im Allgemeinen keine Gefahr für den Menschen. Nur die am Schnupfen beteiligten Chlamydien können auch auf den Menschen übertragen werden. Diese Erreger können auch bei Menschen eine Entzündung der Atemwege hervorrufen. Eine Übertragung passiert meist nur dann, wenn der Mensch bereits ein geschwächtes Immunsystem hat. Sicherheitshalber empfiehlt es sich, häufiger die Hände zu waschen und Gesichtskontakt mit der kranken Katze zu vermeiden. Der beste Schutz von Mensch und Tier: Die Katze gegen Katzenschnupfen impfen lassen.

Wie helfe ich meinem Tier bei Katzenschnupfen am besten?

Gönne Deiner Katze viel Ruhe, je weniger Stress ein kranker Patient hat, desto besser kann sich sein Immunsystem auf die Krankheit konzentrieren. Es ist empfehlenswert, Deine Katze mit Katzenschnupfen im Haus zu behalten, so kannst du vermeiden, dass der Schnupfen stärker wird. Gleichzeitig wird verhindert, dass sich andere Katzen bei Deinem Tier anstecken. Wenn Du mehrere Katzen zuhause hast, ist es ratsam, kranke und gesunde Tiere getrennt zu halten. Bei schwerem Verlauf müssen die Katzen unbedingt in der Tierklinik behandelt werden. Sie brauchen künstliche Ernährung und ständige Kontrolle.


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Winterdepression bei Tieren

Nicht nur wir Menschen leiden manchmal an einer Winterdepression, auch vielen Tieren drückt der Lichtmangel in der kalten Jahreszeit aufs Gemüt. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH geben Euch Tipps, wie Ihr Euren Vierbeiner beim Winterblues helfen könnt.

richtige-Ernährung

Sowohl Menschen als auch Tiere sind von psychischen Verstimmungen betroffen. Experten vermuten, dass Vierbeiner sogar noch stärker auf den Jahreszeitenwechsel reagieren, als der Mensch. So kommt es, dass sich Hunde und Katzen in der dunkleren Jahreszeit öfter einmal zurückziehen oder weniger agil erscheinen, als im Sommer.

Wenig Licht begünstigt Vitamin D-Mangel

Als wichtigste Gründe für eine Winterdepressionen sind die verkürzten Tage und das trübere Wetter. In der lichtarmen Jahreszeit schütten sowohl Menschen als auch Tiere eine geringere Menge des „Glückshormons“ Serotonin aus. Auch kann das fehlende Licht einen Vitamin D-Mangel bedingen. Als Vitamin D bezeichnet man eine Gruppe fettlöslicher Vitamine, die für die Steuerung des Hormonhaushalts bei Mensch und Tier zuständig ist.

Wintermüdigkeit bei Katzen

Als extrem sinnliche Tiere neigen Katzen im Winter tatsächlich zu Depressionen. In der kalten Jahreszeit kann deshalb wie bei uns Menschen auch bei Katzen Wintermüdigkeit auftreten. Trübes Wetter und Lichtmangel lassen die Fellnasen träge werden. Die überlangen Nächte, die grauen Tage ohne Farben und Geräusche machen sie schlapp. Die Sinne werden schlapp, es gibt ja nichts Aufregendes zu sehen, zu hören oder zu riechen. Aus einem aufgeweckten verspielten Samtpfötchen wird ein gelangweiltes Schlafmützchen, das Dich höchstens mal anblinzelt und sich dann wieder zusammenrollt. Da bedarf es einiger Tricks, um die sprichwörtliche Katze hinter dem Ofen hervorzulocken. Dazu gehören genügend Bewegung, frische Luft und Abwechslung. Einmal ordentlich frische Luft ins Zimmer zu lassen, gehört nicht nur in Bezug auf Katzen zu den erfolgversprechenden Tipps, um Müdigkeit zu vertreiben. Locke Deine Katze aus Ihrem Schlupfloch und spiele einige Minuten ein muskelstärkendes Fang- und Springspiel. Es wird etwas dauern, bis Dein Stubentiger mitmacht, aber dann ist er nicht mehr zu bremsen.

Tipps für gute Stimmung bei Deinem Hund

  1. Versuche Deine Gassirunden nach Möglichkeit bei Tageslicht zu drehen. Nutze jeden Sonnenstrahl so gut wie möglich aus und zeige Deinem Liebling die schönen Seiten des Winters – zum Beispiel beim gemeinsamen Herumtollen im Schnee.
  2. Dein Hund liebt es zu kuscheln, auch das ist gut für die Seele. Und trübes Winterwetter ist geradezu prädestiniert für kuschelige Stunden auf dem Sofa.
  3. Ernähre Deinen Liebling so gesund und ausgewogen wie möglich. Auch die Ernährung wirkt sich auf die Psyche Deines Hundes aus.
  4. Viele Hunde lieben es, gebürstet zu werden. Verwöhne Deinen Hund doch einmal mit einer ausgiebigen Bürstenmassage.

Im Zweifelsfall Tierarzt fragen

Bei auffälliger Müdigkeit oder Antriebslosigkeit Deines Lieblings solltest Du natürlich einen gründlichen Gesundheitscheck beim Tierarzt vereinbaren. Viele Tierärzte arbeiten auch homöopathisch bzw. alternativmedizinisch. Spreche mit Deinen Tierarzt doch einmal auf die Möglichkeit eines Vitamin D-Mangels an.


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Das erwartet Dich 2019

Das Jahr 2019 ist noch jung – und wir haben jede Menge Pläne, um Dir und Deinem Vierbeiner das Leben einfacher zu machen. Freue Dich auf neue Projekte von den TIERFREUNDEN ÖSTERREICHS.

Beruftstätig-mit-Haustier

Für das Jahr 2019 haben sich die TIERFREUNDE ÖSTERREICH wieder viele Neuerungen für Dich und Dein Haustier einfallen lassen. Außerdem stehen wir Euch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen jeden in seiner Rolle als verantwortungsvollen Tierhalter. Dabei konnten wir in den vergangenen Jahren schon Vieles verbessern. Doch wir werden uns auch weiterhin für folgende Themen stark machen und einsetzen:

Gegen die Hundesteuer

Nach wie vor wehren wir uns entschieden gegen die von den Behörden ausgesetzte Hundesteuer. Es ist nicht fair, aus irrsinnigen Begründungen für ein Haustier Steuern zu verlangen, um andere Löcher zu stopfen. Ziel unserer Initiative ist es, Hundehalter zu mobilisieren und öffentliches Gehör für dieses wichtige Thema zu schaffen, um die willkürliche Hundesteuer umgehend abzuschaffen und in eine angemessene und transparente Hundegebühr umzuwandeln. Hilf mit und unterstütze hier die Initiative zur Abschaffung der Hundesteuer in Österreich. Deine Stimme und Die Deiner Freunde und Bekannten ist nötig, damit Hundehalter nicht länger willkürlichen Besteuerungen ausgeliefert sind.

Vorsicht vor den Giftködern!

Die Giftköder sind wirklich eine riesige Gefahr für Vierbeiner, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Bösartige Hundehasser verstreuen sie an allen möglichen Plätzen und Hunde, die den Giftköder zu sich nehmen, verenden tödlich. Daher ist es umso wichtiger, vorher über gefährdete Stellen informiert zu werden. Genau deshalb haben wir unseren Whatsapp-Alarm initiiert. Sobald ein Giftköder irgendwo in Österreich gefunden wird, bekommst Du eine Nachricht und kannst auf der Hut sein. Diesen Giftköder-Alarm wird es natürlich auch in Zukunft geben: Wir arbeiten stets daran, ihn noch weiter zu verbessern und noch sicherer zu machen. Hier kannst du Dich anmelden.

Tolle Schnäppchen und Partner in der Vorteilswelt

Unsere Vorteilswelt ist für alle unsere Mitglieder sehr praktisch: Von qualitativ hochwertiger Tiernahrung über Spielzeug und Schlafmöglichkeiten, bis hin zu Urlauben mit dem Vierbeiner gibt es tolle Rabatte und Gutscheine abzusahnen. Uns war es von Anfang an ein Anliegen, Haustierhaltern auch in finanziellen Dingen unter die Arme zu greifen – schließlich wissen wir, dass so ein Vierbeiner ganz schön ins Geld geht. Das Jahr 2019 lockt bereits mit tollen Schnäppchen für Dich und Dein Haustier. Wir sind stets bemüht auch das Angebot um neue Vorteilspartner zu erweitern. Schau doch mal vorbei in unserer Vorteilswelt.

Mehr Freilaufplatz für Hunde

Hundehalter kennen das Problem: Man will seinen Liebling auch mal ohne Leine herumlaufen lassen und ihm dabei zusehen, wie er sich einmal richtig austoben kann. Doch die meisten Plätze, und seien sie noch so schön und groß, sind leider keine Freilaufplätze. Entsprechende Freilaufplätze, die abgezäunt und gekennzeichnet werden, sind daher die Lösung für alle. Jedes Bundesland und jede Ortschaft sollten über Plätze verfügen, an denen Hunde ihre Freiheit genießen können, ohne dass ihre Halter dafür mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Um weiter für mehr freie Hundezonen zu kämpfen, haben die TIERFREUNDE ÖSTERREICH eine Petition ins Leben gerufen, die ausreichend, und vor allem artgerechte Hundewiesen fordert.

Tierversicherungen, die sich auszahlen

Die Versicherung Deines Hundes ist normalerweise bei einer Standard-Haftpflichtversicherung nicht inkludiert. Sollte Dein Vierbeiner daher Blödsinn anstellen, musst Du für den Schaden aufkommen. Schütze Dich und sichere Dich rundum ab, mit einer Hundeversicherung, die sich um das Wohl Deines Vierbeiners kümmert. Darüber hinaus gibt es noch Unfall- und Operationskostenversicherungen und Krankenversicherungen für Hunde, die Tierarztkosten übernehmen. Lass Dich einfach von unserer kostenlosen Rechtsauskunft bei unserem Anwalt beraten.

Wir halten Dich auf dem Laufenden…

… und zwar zu jedem Thema, das Dich als Haustierhalter betrifft. Mit regelmäßigen Blogbeiträgen die Du auf unserer Homepage-und Facebookseite findest, sowie unserem monatlichen Newsletter, bist Du immer auf dem aktuellen Stand. Wir sind für Dich da und setzen uns für alle Haustierhalter in Österreich, sowie allen Vierbeinern mit vollem Herzen und Engagement ein.

Wir sind stets an neuen und besseren Leistungen für die Mitgliedschaft der Hunde- und Kleintierhalter bemüht. Melde Dich jetzt als Tierfreund Österreich an und profitiere von vielen Vorteilen für Dich und Dein Haustier. Wir freuen uns schon auf das weitere Jahr 2019 mit Dir und Deinem Vierbeiner.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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