Die größten Irrtümer über unsere Katzen

Die Katze gehört neben den Hunden zu den beliebtesten Haustieren und wird trotz alldem von ihren Haltern oft missverstanden. Denn viele alte Weisheiten stimmen nur zum Teil und wurden auch bereits wiederlegt. Doch was stimmt nun wirklich?Katzen-Irrtümer

1. Katzen sind Einzelgänger

Katzen sind zwar nicht immer sehr gesellig, aber trotzdem soziale Wesen. Während sich der männliche Kater gerne Gruppen anschließt, sind Kätzinnen gewöhnlich für die Aufzucht des Nachwuchses verantwortlich.

2. Eine schnurrende Katze ist zufrieden

Katzen schnurren nicht nur dann, wenn sie sich wohl fühlen. Genau das Gegenteil kann auch der Fall sein. So kann Schnurren mitunter darauf hindeuten, dass die Katze aufgeregt ist, ihren Gegenüber beschwichtigen will oder gar Schmerzen hat. Forscher vermuten, dass das Katzenschnurren einen Selbstheilungsprozess von Knochen, Muskeln und Gewebe in Gang setzt. Überdies kann auch in Extremsituationen geschnurrt werden, wie etwa im Sterbeprozess oder während des Gebärens.

3. Der Mensch ist nur zum Füttern da

Die Katze ist als Gewohnheitstier ein stark ortsgebundenes Lebewesen. In Anbetracht dieser Tatsache wird ihr oft unterstellt, dass der Mensch nur als Essenslieferant für sie zählt. Aber gerade bei Wohnungskatzen ist die Bindung zum Menschen sehr wichtig und dient als große Sicherheitssäule für die Katze. Die Bindung zwischen Mensch und Katze kann demzufolge genauso innig sein, wie die zwischen Mensch und Hund.

4. Katzen pinkeln aus Protest in die Wohnung

Es gibt kein Protestverhalten bei Katzen und wenn die Katze beispielsweise den Teppich verunreinigt hat, dann hat dies einen konkreten Grund haben, den es schleunigst herauszufinden gilt. Möglicherweise sind Krankheit, Schmerzen oder Unwohlsein die Ursache. Der Gang zum Tierarzt sollte daher die erste Konsequenz sein. Vielleicht aber leidet die Katze auch unter Stress. Katzen sind sehr stressanfällig und kann hervorgerufen werden, wenn etwa mehrere Katzen auf zu engem Raum leben müssen. Aber auch Langeweile führt zu Stress, was besonders bei Wohnungskatzen ein großes Problem darstellt. Darüber hinaus kann Stress auch durch Veränderungen hervorgerufen werden, etwa durch die Geburt eines Kindes oder einen neuen Partner. Die Katze ist ein neugieriges Gewohnheitstier, sie braucht viel Struktur, Ordnung und Sicherheit.

5. Katzen sind nicht erziehbar

Eine Katze wird sich nie unterwürfig verhalten, aber erziehen kann man sie dennoch. Das Zauberwort heißt „Konsequenz“. Will man, dass die Katze ein unerwünschtes Verhalten unterlässt, muss man ihr eine adäquate Alternative anbieten. Eine Belohnung des erwünschten Verhaltens, etwa in Form eines Leckerlis, erhöht die Erfolgschance. Strafe wirkt dagegen kontraproduktiv und ist ein absolutes „No-Go“. Um ein Verhalten zu löschen, muss man es ignorieren.

6. Katzen regeln ihre Probleme untereinander

Kommt es zu gröberen Differenzen zwischen mehreren Katzen, ist der Mensch gefordert einzugreifen. Um einem Konkurrenzverhalten vorzubeugen, gilt es, genügend Futter und Rückzugsräume zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, jene Katze, die sich in der schwächsten Position befindet, zu stärken- etwa durch gemeinsames Spielen.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Ein Schutzengel für Dein Haustier

Wenn unerwartete Notsituationen, wie schwere Krankheiten oder Unfälle passieren, fragen sich viele verantwortungsvolle Tierbesitzer, wer sich dann um ihre Tiere kümmert. Aus diesem Grund bieten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH für Haustierhalter das Haustier-Schutzengelpaket.

Strafen-für-Hundehasser

Vor allem in der kalten und dunklen Jahreszeit kommt es jedes Jahr vermehrt zu Unfällen. Glatte Fahrbahnen, eisige Gehsteige oder gefährliche Pisten beim Schifahren, es kann immer und überall etwas passieren. In so einem Fall gibt es keine größere zusätzliche Belastung als eingesperrte Haustiere, die zu Hause sehnsüchtig darauf warten, dass Frauchen oder Herrchen endlich heimkommen.

365 Tage Schutz für Deine Tiere

Das Haustier ohne Futter, Wasser und Betreuung über einen längeren Zeitraum in der Wohnung zu lassen, kann qualvolle und verstörende Stunden für das Tier bedeuten. Es spürt sofort instinktiv, dass etwas nicht in Ordnung ist und fühlt sich in dieser Stresssituation alleine gelassen. Das Haustierschutzengel-Paket der TIERFREUNDE ÖSTERREICH stellt die Betreuung und Versorgung Deiner Haustiere sicher, wenn Du selbst nicht mehr in der Lage dazu bist. Die Haustiere genießen dabei in ganz Österreich und rund um die Uhr, die bestmögliche Absicherung. Als Tierbesitzer kannst Du dabei selbst auswählen, ob Deine Tiere in einer Tierpension untergebracht oder durch einen Tiersitter betreut werden sollen. Dabei übernehmen die TIERFREUNDE ÖSTERREICH die volle Kostenübernahme bis zu 1.200,00 €.

Absicherung hilft in Ausnahmesituationen

Freunde, Bekannte und Familienmitglieder können selten Hunde, Katzen oder Kleintiere auf Dauer betreuen. Tierpensionen sind oft voll und ins Tierheim will man seine Lieblinge wirklich nicht geben. Die Unterbringung Deiner Haustiere in einer Betreuungsstätte wird über den Haustier-Notruf der Tierfreunde Österreich organisiert und die Kosten für Transport, Betreuung und Unterbringung, sowie der Rücktransport sind mit dem Haustierschutzengel-Paket abgedeckt. Für solche Fälle erhalten Haustierbesitzer von uns einen Notfall-Sticker für die E-Card, sowie den Notfall-Schlüsselanhänger. Die Rettungskräfte können so unverzüglich die Rettung Deiner Haustiere sicherstellen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH erhalten zudem alle wichtigen Informationen von Dir, die auf einem Notruf-Datenblatt stehen, damit Deine Tiere unverzüglich gerettet und betreut werden können.

Eine längere Abwesenheit des Besitzers kann sehr schwierig für ein Tier sein. Instinktiv spürt es, dass etwas nicht in Ordnung ist. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass die Alltagsstrukturen des Tieres aufrechterhalten bleiben (Fütterung, Spaziergang usw.). Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH stehen Dir als Tierhalter in dieser Notsituation zur Seite. Werde deshalb jetzt Mitglied und profitiere von unserem Haustierschutzengel-Paket.

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Wenn Du einmal ausfällst, ist es ein beruhigendes Gefühl, Dein Tier gut versorgt zu wissen.


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Früherkennung von Krankheiten kann Hunden das Leben retten

Hundebesitzer können zusätzlich zu gesunder Ernährung und genügend Bewegung viel dazu beitragen, dass ihre Haustiere ein hohes Alter erreichen. Eine jährliche Gesundheitsvorsorge, kann helfen, Erkrankungen früh zu erkennen und zu behandeln.

Vorsorgeuntersuchung

Nicht nur wir Menschen werden immer älter, auch unsere Hunde erreichen heutzutage ein viel höheres Lebensalter als noch vor 20 Jahren. Zu verdanken ist das den hochwertigeren Futtermitteln und besseren Behandlungsmöglichkeiten in der Veterinärmedizin. Eine wichtige Rolle spielt aber auch die Gesundheitsvorsorge.

Verhalten des Hundes beobachten

Besonders wichtig ist es, Deinen Hund genau zu beobachten und eventuelle Verhaltens- oder Wesensveränderungen ernst zu nehmen. Zum Beispiel kann ein unerklärlicher Gewichtsverlust ein Anzeichen für eine ernste Erkrankung sein. Wenn dein Hund zudem plötzlich auffallend viel trinkt, könnte eventuell Diabetes dahinterstecken. Schütter werdendes Fell kann hingegen ein Hinweis auf Mineralstoff- oder Vitaminmangel sein. Ein verändertes Gangbild deutet bei älteren Hunden meist auf Gelenkprobleme hin. Auch die Gewichtskontrolle wird von vielen Hundehaltern oft unterschätzt, doch bei einem übergewichtigen Hund drohen Krankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen.

Regelmäßiger Gesundheitscheck beim Tierarzt

Vor allem wenn Dein Hund ins Seniorenalter kommt, ist ein regelmäßiger körperlicher Check sehr wichtig. Am besten macht man gleich bei der jährlichen Impfung eine Untersuchung samt Blutanalyse mit dem Tierarzt aus. Weil große Rassen rascher altern als kleinere, sollten diese früher durchgecheckt werden. Bei großen Rassen empfiehlt es sich, ab dem fünften Lebensjahr eine Vorsorgeuntersuchung, bei mittelgroßen Rassen ab dem achten und bei kleinen ab dem zehnten Lebensjahr durführen zu lassen.

Auffälligkeiten des Hundes abklären

Die Abklärung von möglichen medizinischen Auffälligkeiten deines Hundes kann nur von einem Tierarzt durchgeführt werden. Mit einer Blutabnahme kann abgeklärt werden, ob Entzündungen vorliegen und ob Leber, Nieren und Schilddrüsen richtig funktionieren. Außerdem werden Zähne und Mundhöhle kontrolliert, denn hat Dein Hund Zahnstein, ist die Entfernung des gefährlichen Belags mit Ultraschall sinnvoll. Denn Zahnstein kann schmerzhafte Zahnfleischentzündungen, Zahnfleischschwund und schmerzhafte Vereiterungen auslösen, was schließlich zum Ausfall der Zähne führt. Zu einem jährlichen Gesundheits-Check des Hunden zählen auch:

  • Den Bauch abtasten
  • Den Gang kontrollieren
  • Den Herzschlag durch Abhören überprüfen

Bei einem Viertel der untersuchten Hunde können auf diese Weise Erkrankungen früh erkannt und behandelt werden.

Hundeversicherung: Absicherung für den Ernstfall

Als fürsorglicher Hundehalter möchte man sich gar nicht erst ausmalen, dass der Vierbeiner erkranken oder eine Operation benötigen könnte. Wenn dem jedoch so ist, schafft eine gute Hundeversicherung zumindest in finanzieller Hinsicht ein Stück Sorgenfreiheit und garantiert Deinem Liebling eine Versorgung unter bestmöglichen Bedingungen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH beraten Dich gerne, welche Krankenversicherung für Deinen Hund infrage kommt. Hier unsere Leistungen bei Hundeversicherungen im Überblick.

Wie auch bei uns Menschen sind bei Deinem Hund eine gesunde Ernährung, Bewegung und geistige Beschäftigung wichtig für ein langes und erfülltes Hundeleben.


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Mäusegift als Gefahr für deine Haustiere

Desorientiert und unfähig zu gehen, so hat eine Tierhalterin dieser Tage ihren Kater gefunden. Ein Besuch beim Tierarzt brachte Gewissheit, was den schlechten Zustand des Tieres ausgelöst hat: Mäusegift. Ausgelegt hatte es die Besitzerin selbst, die sich aber vor dem Kauf informierte, ob das Gift auch für Katzen eine Gefahr darstellt- dies wurde jedoch verneint.

Mausköder

Die Häufung der Fälle ist bedingt durch eine extreme Mäuseplage. Aus dem Süden der Steiermark hat man schon öfter davon gehört, heuer hat es auch weite Teile des Bezirks Liezen getroffen. Ein großes Problem dabei ist, dass Mäuse das Hantavirus auf den Menschen übertragen können. Die Leute geraten deswegen in Panik und wollen die Mäuse loswerden. So kommt natürlich mehr Gift zum Einsatz. Die Gifte der ersten Generation seien bei Weitem nicht so problematisch gewesen, wie jene, die jetzt neu auf dem Markt sind. Diese enthalten den Wirkstoff Bromethalin, der indirekt über Mäuse weitergegeben wird. Nager, die das Gift aufgenommen haben, sind eine leichte Beute, weil sie langsamer sind.

Welche Symptome machen sich bemerkbar? 

Frisst eine Katze eine vergiftete Maus, zeigt sie Symptome wie Verkrampfungen, erweiterte Pupillen, Zuckungen, einen unsicheren Gang oder auch Erbrechen. Dazu kommt eine massive Untertemperatur von 34 oder 35 Grad – das ist sehr wenig, wenn man bedenkt, dass eine Katze 39 Grad Normaltemperatur hat. Der einzige Vorteil des Giftes ist, dass die Auswirkungen gut behandelbar sind, wenn man schnell reagiert. Wer bei seinem Tier ähnliche Symptome feststellt, sollte so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen. Warte keinen Tag ab, sondern handle sofort. Am nächsten Tag sind die Tiere schon kurz davor, ins Koma zu fallen. Behandelt man sie hingegen sofort, sind sie nach ein bis zwei Stunden fast wieder in normalem Zustand.

Ist Mäusegift auch für den Menschen gefährlich?

Ja – Mäusegift ist auch für den Menschen gefährlich. Die enthaltenen Wirkstoffe sorgen auch im menschlichen Körper dafür, dass Adern durchlässig werden und die Blutgerinnung verhindert wird. Menschen die versehentlich Mäusegift verzehrt haben, leiden zum Beispiel an starkem Zahnfleischbluten. Die Wirkung von Mäusegift bei Menschen hängt von der aufgenommenen Menge ab. Bei versehentlicher Aufnahme eines Rodentizidköders, sollte man sich in ärztliche Behandlung begeben. Wenn Kleinkinder aber Mäusegift verschluckt haben, sollte man unverzüglich ein Krankenhaus aufsuchen.

Die Alternative zum Mäusegift

Die Verwendung von Mäusegift sollte immer die letzte Option sein, um die Mäuse zu vertreiben. Repariere stattdessen die Ritzen und Löcher, durch die sie kommen, so schneidest du ihnen den Weg zum Futter ab. In Lebendfallen mit einem Köder, die du häufig kontrollierst, fängst du die Tiere lebendig und kannst sie anschließend weit weg vom Haus aussetzen, sodass sie nicht zurückkommen.


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Fellpflege bei Tieren im Herbst

Der Sommer geht, das Winterfell kommt: Haaransammlungen auf Teppich und Liegeplatz zeigen es –  der Fellwechsel unserer tierischen Mitbewohner hat begonnen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben deshalb für Euch wertvolle Tipps zusammengestellt, wie Ihr den Fellwechsel von Eurem Haustier optimal unterstützen könnt.

Fellpflege

Der Fellwechsel ist ein hormonell gesteuerter Vorgang bei Tieren und dauert im Durchschnitt 6-8 Wochen. Der Organismus von Hund oder Katze reagiert auf die sich verändernden Temperaturen und das Tageslicht und läuft in dieser Zeit auf Hochtouren. In der Zeit des Fellwechsels muss der Körper das Sommerfell abstoßen und bildet gleichzeitig ein neues, dickeres und wärmeres Fell mit einer dichteren Unterschicht für den Winter. Tierhalter können Hund oder Katze bei dieser Umstellung mit der richtigen Fellpflege unterstützen.

Haargenau die richtige Pflege

Die richtige Fellpflege bei Hunden und Katzen ist vor allem im Herbst sehr wichtig. Tägliches Bürsten spielt dabei eine zentrale Rolle. Spezielle Kämme oder Bürsten erhält Ihr in einem Fachgeschäft für Haustierbedarf. Die meisten Tiere genießen es gebürstet zu werden. Dabei solltest Du sie immer in Wuchsrichtung des Fells bürsten. Bei besonders dichtem Fell kannst Du die Oberschicht des Fells anheben und zuerst die darunterliegenden Haare bürsten, um Verfilzungen zu vermeiden. Die Bürste oder der Kamm sollten schonende, abgerundete Borsten oder Noppen besitzen. Diese regen beim Bürsten des Tiers die Durchblutung und Talgproduktion der Haut an und sorgen für ein neues, schönen und dicht glänzendes Fell. Zusätzlich kann ein kräftiges, gesundes Fell durch eine ausgewogene Ernährung unterstützt werden. Vollkornprodukte (Magnesium und Vitamin E), Karotten (Beta-Carotin), Hefe (Biotin) und hochwertige Öle (z.B. Leinöl) unterstützen die Fellbildung und sorgen für eine schöne Haut.

Bei Veränderungen des Fells gleich handeln

Auf die Fellpflege solltest Du vor allem in den Fellwechsel Monaten (Frühling und Herbst) ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Generell solltest Du aber das ganze Jahr auf ein gesundes Fell bei deinem Liebling achten. Vor allem Haustiere mit dichten und/oder langen Haaren sollten regelmäßig gebürstet werden. Verfilzungen oder Parasitenbefall können so vorgebeugt werden. Bei übermäßigem, vielleicht auch kreisrundem Haarausfall oder trockener und entzündeter Haut solltest Du auf jeden Fall den Rat eines Tierarztes hinzuziehen. Dies kann auf eine Erkrankung hindeuten und hat nichts mit dem natürlichem Fellwechsel des Tieres zu tun.

Tipp: Stell Deiner Katze besonders während dieser Zeit Katzengras zur Verfügung! Katzen verschlucken bei der eigenen Fellpflege Unmengen an Haaren und so bilden sich Haarbälle im Verdauungstrakt. Diese Haarbälle müssen die Tiere unbedingt wieder ausscheiden, Katzengras unterstützt die Tiere dabei.

Viele Hunde und Katzen genießen die sanfte Bürstenmassage und die tägliche Zuwendung „ihres“ Menschen. So fördert die regelmäßige Fellpflege auch die Bindung zwischen Dir und Deinem Tier.


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Ein Ort des Trostes für trauernde Haustierhalter

Am Allerheiligen-Wochenende gedenken wir all jenen, die nicht mehr unter uns sein können. Ganz besonders erinnern wir uns auch an unsere verstorbenen Haustiere, die auf dem Tierfriedhof Waldesruh ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Tierfriedhof-Waldesruh

Jeder trauernde Tierbesitzer das Recht, seinen treuen Begleiter würdevoll zu bestatten. Mit dem Tierfriedhof Waldesruh bietet der Österreichische Tierschutzverein einen Ort des Trostes, des Mitgefühls und der Begegnung, an dem sich trauernde Haustierhalter aufgenommen und verstanden fühlen. Ein wunderschöner Ort, um Deinem Weggefährten auf würdevolle Art die letzte Ehre zu erweisen. Du kannst Dein geliebtes Haustier auf seinem letzten Weg begleiten und ihm einen idyllischen Platz zum Verabschieden und Erinnern schaffen.

Tierfreunde sind mit ihrer Trauer nicht alleine

Jeder, dem schon einmal das Glück zuteil wurde, ein Tier ins Herz zu schließen, weiß: Ein Haustier ist viel mehr. Es ist ein Freund fürs Leben, ein vorurteilsfreier Zuhörer, ein treuer Begleiter, ein Kuschelpartner und Spielkamerad. Für manche Menschen ist ihr Tier der wichtigste Grund morgens aufzustehen und sich nach getaner Arbeit aufs Heimkommen zu freuen. Müssen wir von einem geliebten Haustier Abschied nehmen, zieht dies oft eine große Trauer mit sich. In dieser Phase fühlen sich viele Tierfreunde von ihrem Umfeld unverstanden, etwa wenn keiner einen Bezug zu Tieren aufweist und sich nicht in die eigene Lage hineinversetzen kann. Deshalb hat der Österreichische Tierschutzverein vor elf Jahren den Tierfriedhof Waldesruh gegründet. Dort können Tierhalter ihren Lieblingen eine letzte würdevolle Ruhestätte schenken. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Trauernden auszutauschen, die ebenfalls durch eine schwere Zeit gehen und die eigene Situation nachvollziehen können. Dies schenkt Halt und das Gefühl, mit seiner Trauer nicht allein zu sein. Im Laufe der Jahre sind auf dem Tierfriedhof Waldesruh bereits zahlreiche Freundschaften zwischen Grabbesitzern entstanden.

Individuelle Bestattung

Waldesruh bietet mit seinem weitläufigen, von Bäumen umringtem Areal, ein besonderes Ambiente. Auch vor ungebetenen Besuchern ist das Gelände in Sierndorf bei Wien geschützt. Einzig die Grabbesitzer erhalten einen Schlüssel, mit dem sie Zutritt zum Tierfriedhof Waldesruh erlangen. Die Bestattung an sich erfolgt ganz individuell – auf Wunsch mit eigenen Liedern oder Texten zum Vorlesen. Zudem kann zwischen einem Kleintiergrab, einem Gemeinschaftsgrab, einem Einzelgrab und dem Individualgrab gewählt werden. Auch im Verabschiedungsraum, wo das Tier noch einmal aufgebahrt wird, können die Betroffenen Abschied nehmen.

Grabmiete fließt zur Gänze in den Tierschutz

Es ist schwer, wenn Du nach jahrelanger Freundschaft von Deinem treuen Begleiter Abschied nehmen musst. Dank seiner Zuneigung und Treue habt ihr viele glückliche Stunden zusammen verbracht. Lass Deinen tierischen Freund nicht einfach entsorgen, ohne Danke zu sagen und zu wissen, dass Du das Bestmögliche für ihn getan hast. Mit einem Tiergrab am Tierfriedhof Waldesruh, der Tierbestattung des Österreichischen Tierschutzvereins, behältst Du Deinen treuen Begleiter im Herzen. Dabei kommt jede Grabmiete zu 100% den Tieren des Österreichischen Tierschutzvereins zugute. Mit einem Tiergrab findest Du Deinen Seelenfrieden und ermöglichst zugleich dem Österreichischen Tierschutzverein notleidenden Tieren zu helfen.

Gemeinsames Gedenken

Dieses Jahr laden wir alle trauernden Haustierhalter und Grabbesitzer zum gemeinsamen Gedenken auf den Tierfriedhof Waldesruh ein.

Wann: Sonntag, 3. November 2019 (11-14 Uhr)
Wo: Tierfriedhof Waldesruh

Wir freuen uns, Euch am Allerheiligen-Wochenende persönlich auf dem Tierfriedhof Waldesruh begrüßen zu dürfen.

“Tiere, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen”


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Welthundetag: Ein Hoch auf unsere geliebten Vierbeiner!

Sie sind süß, unersetzbar, treu und wir lieben sie: unsere Hunde. Der Hund wird oftmals als der beste Freund des Menschen bezeichnet. Für manch einen ist er Familienmitglied, Vertrauter und Begleiter in allen Lebenssituationen. Um an die Wichtigkeit des Hundes zu erinnern, gibt es den Welthundetag, der jedes Jahr am 10. Oktober stattfindet.

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Heute ist ein Ehrentag für alle Hunde, die seit Generationen treue Begleiter von uns Menschen sind. Klar also, dass Fiffi, Bello und Co. an einem Tag im Jahr besonders gehätschelt und getätschelt werden. In der Öffentlichkeit ist der Welthundetag bisher noch ziemlich unbekannt und auch sein Ursprung schlummert irgendwie im Dunkeln. Am Welthundetag werden trotzdem viele verschiedene Veranstaltungen für Menschen und Hunde organisiert. Doch der internationale Welthundetag sollte weniger ein Tag sein, an dem der Hund ein zusätzliches Leckerli bekommt, sondern vielmehr von entsprechenden Organisationen genutzt wird, um auf Probleme bei Hundehaltung und Zucht, sowie Missstände aufmerksam zu machen.

Hunde in der Arbeitswelt

Hunde übernehmen verschiedene Aufgaben in menschlichen Zivilisationen und haben vermutlich auch am Welthundetag nicht arbeitsfrei. Als Polizeihund stellen sie ihren Geruchssinn in den Dienst der Verbrechensbekämpfung, Rettungshunde bergen verschüttete Menschen und Blindenhunde leihen ihren Besitzern den Sehsinn. Hüttenhunde helfen den Bauern, das Weidevieh zu hüten und als Wachhund leisten sie uns wertvolle Dienste. Im Laufe der gemeinsamen Vergangenheit von Mensch und Hund haben sich bestimmte Rassen für spezielle Tätigkeiten bewährt. Trotzdem benötigt jeder Hund für solche Tätigkeiten zuvor eine solide Ausbildung.

Hunde als Sozialpartner

Hunde übernehmen schon lange eine wichtige Rolle im Leben der Menschen. Oft ersetzen sie ihrem Besitzer den Partner oder die Familie. Viele Singles ziehen die Gesellschaft ihres Hundes der eines Menschen vor. Ein Hund diskutiert nicht, kann gut zuhören und seine Treue und Liebe hält für immer, unabhängig vom Einkommen oder äußerem Erscheinungsbild des Menschen. Außerdem animieren sie uns, regelmäßig das Haus zu verlassen, um sich beim täglichen Gassi gehen an der frischen Luft zu bewegen.

Vorteilswelt für Haustierhalter

Die Haltung eines Hundes als Haustier kann teuer werden. Es muss regelmäßig eine Hundesteuer bezahlt werden und natürlich das Futter sowie Arztbesuche mit regelmäßigen Impfungen. Als Mitglied bei den TIERFREUNDEN ÖSTERREICHS erhältst Du sensationelle Einkaufsvorteile und Rabatte in Österreichs größter Vorteilswelt auf Markenfutter, Zubehör, Kurse, Tierpensionen, Tierversicherungen und vieles mehr.


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5 Anzeichen dafür, dass dein Hund eifersüchtig ist

Eifersucht bei Hunden kann recht häufig vorkommen, besonders wenn sie es gewohnt sind, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Sie verteidigen auch ihr Territorium, wenn sie glauben, dass etwas ihnen gehört und sie nicht gerne teilen. Dies kann mit einer Person, ihrem Spielzeug oder Essen zusammenhängen, das sie als ihr Eigentum assoziieren.

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Ursachen für die Eifersucht

Hunde können aus verschiedenen Gründen eifersüchtig werden und es ist für jeden Hund oder Menschen nur natürlich, sich so zu fühlen. Wenn sich Dein Hund jedoch durchsetzungsfähiger oder aggressiver verhält, solltest du ihn genauer beobachten, damit seine Eifersucht nicht außer Kontrolle gerät. Doch was können die Ursachen dafür sein?

  • Ein neuer Hund oder ein neues Haustier im Haus
  • Du hast gerade ein Baby bekommen
  • Ein veränderter Zeitplan
  • Leute die zu Besuch kommen

Mit diesen 5 Anzeichen macht ein Hund auf seine Eifersucht aufmerksam

  1. Knurren

Knurren kann ein Schlüsselzeichen dafür sein, dass Dein Hund eifersüchtig ist. Das kann daran liegen, dass Du mit anderen Lebewesen mehr Zeit verbringst oder sich ihnen näherst. Wenn ja, mag Dein Hund dies möglicherweise nicht, da er Dich ganz für sich allein haben möchte. Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Dein Hund aggressiv knurrt, solltest Du seine verschiedenen Knurr-Arten und deren Bedeutung genauer ansehen.

  1. Sich in den Weg stellen

Du wirst vielleicht bemerkt haben, dass Dein Hund versucht, sich in den Weg zu stellen, wenn Du jemandem oder etwas anderem Aufmerksamkeit schenkst. Dies kann auf verschiedene Arten geschehen, um Deine Aufmerksamkeit auf sie zu lenken. Sie könnten versuchen, sich in den Weg zu stellen, indem sie:

  • Um deine Füße kreisen
  • Immer auf dich drauf klettern
  • Dir das Gesicht lecken, wenn du versuchst zu reden
  • Auf Dich zu springen
  • Sich zwischen Dich und eine andere Person oder ein anderes Tier stellen
  1. Andere Hunde aus dem Weg drängen

Hast Du jemals bemerkt, dass Dein Hund, wenn Du einen anderen Hund im Park streichelst, sofort herbeiläuft? Das könnte daran liegen, dass er eifersüchtig ist. Hunde wollen der einzige sein, nicht der zweitbeste. Wenn ein anderer Hund auf Dich zukommt oder Interesse zeigt, kann es sein, dass Dein Hund vor Dir steht und versucht, stattdessen Deine Aufmerksamkeit zu fordern. Zuerst ist es leicht zu glauben, dass dieses Verhalten bezaubernd ist, wenn es nicht aggressiv gemacht wird. Immerhin ist es Dein Hund, der dich ganz für sich allein haben will.  Dies sollte ein Warnzeichen sein und wenn Du es zulässt, kann Dein Hund den falschen Eindruck bekommen und dieses Verhalten fortsetzen.

  1. Aggressiv gegenüber anderen Hunden oder Menschen

Wenn Du bemerkst, dass Dein Hund schlecht reagiert, wenn ein anderer Hund Deine Aufmerksamkeit fordert, solltest Du in Betracht ziehen, dass er ihn besonders ablehnt. Hunde neigen dazu, sich an Dinge zu erinnern, die ein starkes Gefühl in ihnen hervorrufen – Eifersucht ist eines davon. Wenn ein Hund eifersüchtig ist, zeigt er möglicherweise Verhaltensweisen wie Knabbern, Kauen oder Kämpfen mit anderen Hunden. Dies könnte daran liegen, dass sie versuchen, den anderen Hund zu warnen, dass er Dich nicht haben kann.

  1. Sein Geschäft im Haus verrichten

Wenn Dein Hund wegen Eifersucht ins Haus macht, ist es manchmal das Beste, es einfach aufzuräumen und zu ignorieren. Je mehr Aufhebens Du machst, desto mehr wird Deinem Hund klar, dass dies eine Möglichkeit ist, Deine ungeteilte Aufmerksamkeit zu erregen. Versuche NICHT Deinen Hund dafür zu bestrafen. Dies hat zwei Gründe:

  • Wenn es früh am Tag gemacht wurde, wird er es nicht verstehen, wofür er genau bestraft wurde.
  • Wenn Du ihm die Aufmerksamkeit schenkst, nach der er sucht, wenn dies mit Absicht getan wurde, gibst Du seinem eifersüchtigen Verhalten nach.

Dieser Artikel wurde zitiert von der Seite
https://yourdogadvisor.com/jealous-dog/


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Welttierschutztag – So kann sich jeder für den Tierschutz stark machen

Am 4. Oktober wird offiziell der Welttierschutztag begangen. Doch nicht nur heute, sondern das ganze Jahr sollte uns das Wohl der Tiere am Herzen liegen. Ständig hört man Schreckensmeldungen von gequälten und ausgesetzten Tieren. Wann lernt unsere Gesellschaft die Tiere endlich so zu behandeln, wie sie es verdienen: nämlich als gleichwertigen Sozialpartner und nicht als Gegenstand.

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Um Tiere zu schonen hat man heutzutage zahlreiche Möglichkeiten: von der Änderung der Ernährung, über die Vermeidung von Kleidung und anderen Produkten aus Tieren, bis hin zu Spenden für Tierauffangstationen. Immer mehr Menschen werden sich dessen bewusst und daher ist seit einigen Jahren auch ein Wandel zu spüren.

Gelebter Tierschutz jeden Tag

Tiere sind schutzbedürftig. Oft genug noch werden Tiere misshandelt, vernachlässigt oder sinnlos getötet. Der Welttierschutztag sollte für jeden Einzelnen ein Anlass sein, zu überdenken, in welcher Hinsicht das Wohl der Tiere besonders im Argen liegt. Viele Tiere werden unüberlegt aus einer spontanen Laune heraus gekauft, um schon bald darauf das Interesse an ihnen wieder zu verlieren. Süßer Babynachwuchs in Tiergärten wird immer noch medial bejubelt, anstatt die wahren Hintergründe dieser Tiergefangenschaft zu beleuchten.

Tierschutz endet bei vielen am Tellerrand

Wenn es um den Genuss eines guten Steaks geht, denken nur die wenigsten an das liebenswerte Grunzen von Ferkeln oder die treuherzigen Blicke von Kühen. Das Gefühlsleben von anderen Tieren unterscheidet sich nicht von unserem, nur weil wir auf zwei Beinen gehen. Stellt Euch doch im Supermarkt öfter mal die Gewissensfrage zum Thema Fleisch: muss es denn immer ein Billigfleisch sein, dass nachweislich nur aus einer Massentierhaltung stammen kann? Oder wäre manchmal ein Verzicht auf weniger Fleischkonsum nicht ein schöner Vorsatz für den Welttierschutztag?

Jeder kann mithelfen das Leid der Tiere zu lindern

1. Spenden
Tierheime, Auffangstationen oder Gnadenhöfe brauchen immer finanzielle Unterstützung, denn Futter, Tierarztkosten und Personal müssen großteils aus Spenden finanziert werden

2. Pate werden
Mit einer Tierpatenschaft geht mehr einher als finanzielle Unterstützung: Man übernimmt gewissermaßen die Verantwortung für ein bestimmtes Tier.

3. Bewusst einkaufen
Echte Pelze oder Leder sollten gemieden werden.

4. Genau hinschauen
Oft werden Missstände wie eingesperrte, verwahrloste oder kranke Tiere beobachtet. Diese sollten bei der MA 60 -Veterinärdienste und Tierschutz -gemeldet werden.

5. Engagement zeigen
Ehrenamtliche Mitarbeiter sind in Tierschutzorganisationen sehr gerne gesehen. Gassi gehen oder Gesellschaft leisten hilft nicht nur den Tieren, sondern auch uns Menschen.

Respekt für Tiere!

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH appellieren an jeden Einzelnen und speziell an die zuständigen Behörden mehr Engagement und Respekt im Umgang mit Tieren zu zeigen. Besonders die Politik ist gefordert im Sinne der Tiere für Verbesserungen zu sorgen. Denn Tiere haben nichts von Versprechen – nur von Taten!


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Wie trennt man kämpfende Hunde?

Jeder Hundebesitzer hatte schon einmal Angst, dass sein Vierbeiner von einem anderen Hund angegriffen werden könnte. Eine solche Situation kann jedoch leider vorkommen. Im Folgenden findet ihr hilfreiche Methoden, einen Kampf zwischen Hunden zu beenden, um Verletzungen oder Schlimmeres zu verhindern.

kämpfende-Hunde

Hunde jeder Rasse müssen mit Verwandten kommunizieren, doch leider nicht immer freundlich. Was tun, wenn die Hunde plötzlich entschieden haben, die Beziehung mit Hilfe von Zähnen herauszufinden?

Sicherheit steht vor allem

Die Hauptsache ist, nicht in Panik zu geraten. Wenn Du schreist, um einen Hundekampf zu beenden uund deinen Hund zu retten, wird es weder für dich noch für deinen vierbeinigen Freund gut ausgehen. Kämpfende Haustiere sind sehr aufgeregt, oft sehen sie nicht einmal, wo ihre Zähne sind und gegen sie stoßen. Deshalb werden verzweifelte Hundehalter, die mit ihren bloßen Händen versuchen die Kämpfer zu trennen, oft versehentlich von ihrem eigenen Haustier gebissen. Daher ist es besonders gefährlich, wo Situationen auftreten, in denen große Hunde in Streit geraten. Um dies zu vermeiden, musst Du versuchen, Ruhe zu bewahren. Versuche nicht, Hunde mit Schlägen und Ohrfeigen zu trennen oder sie mit einem Schrei zu begleiten. Dieses Verhalten wird nur die Wut der Tiere erhöhen, denn laute Klänge, Klatschen oder ein starker Zug an der Leine, fördern nur die Aggression der Hunde. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass Du in einem stressigen Zustand die Situation durch Deine voreiligen Handlungen verschlimmern könntest. Der Zustand des Besitzers wird immer auf das Haustier übertragen. Für Dein Haustier musst du versuchen, ruhig und selbstbewusst zu bleiben.

Wie trennt man die Kampfhunde richtig?

Der sicherste Weg, einen Hundekampf zu stoppen, ist wie folgt: Die Besitzer der Kämpfer sollten gleichzeitig ihre Haustiere an ihren Hinterbeinen ergreifen, sie leicht anheben und auseinander ziehen. Wenn der Hund in einem aufgeregten Zustand ist und die Kontrolle über die Situation verliert, beißt er dich nicht. So müsstest Du Zeit haben, ihn wieder an der Leine zu befestigen. Wenn die Besitzer nicht zögern, werden sie zusammenarbeiten und der Kampf kann schnell gestoppt werden. Es führt die Hunde voneinander weg, so dass sie sich schnell wieder beruhigen.

Wenn der Hund gebissen hat?

Wenn du gebissen wurdest, halte an und bewege Dich nicht. Versuche dabei nicht in Panik zu geraten, was natürlich nicht so einfach ist. Aber wenn du anfängst Wiederstand zu leisten, dann fängt das Tier an, noch mehr zu beißen, und vielleicht wird es deine Zähne an einer neuen Stelle am Körper ergreifen. Die Sache ist, dass das mobile Opfer mehr Interesse an Tieren hervorruft als ein statisches. Behandle die Wunde nach dem Beißen so schnell wie möglich mit einem Antiseptikum und suche einen Arzt auf. Er wird höchstwahrscheinlich eine Impfung gegen Tollwut durchführen. Ignoriere den Biss nicht, selbst wenn der Hund dich nur gekratzt hat!

Lasse Dein Haustier bei einem Spaziergang nicht unbeaufsichtigt und wenn Du einen unbekannten Hund siehst, nimm Deinen Hund an die kurze Leine!


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