Was passiert mit vierbeinigen Scheidungskindern?

Wenn sich Paare trennen und getrennte Wege gehen möchten, können zahlreiche Streitpunkte entstehen. Besonders emotional können Konflikte werden, wenn es um gemeinsame Haustiere geht. Wer darf nun aber den Vierbeiner behalten, wenn die Ehe auseinander gegangen ist?

Tierische-Scheidungskinder

Zwischen Mensch und Tier entstehen emotionale Beziehungen, die vielleicht sogar länger halten als jene unter Menschen. Doch wem gehört der Familienhund, die Katze oder Maus im Falle einer Scheidung? Scheidungen sind immer problematisch, auch für den Familienhund ist eine Scheidung eine schwierige Situation. Hunde bauen Verbindungen zu ihren Mitmenschen auf und der Verlust eines Sozialpartners bedeutet Stress – für den Hund genauso wie für den Menschen. Zwar gibt es keine perfekte Lösung Deinem Hund in einer Trennungs- oder Scheidungsphase zu helfen, es gibt aber Maßnahmen, die den Übergang erleichtern. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH habe Euch hier einige Tipps bereitgestellt.

Gemeinsames Sorgerecht

Wenn Du das Sorgerecht für Deinen Hund teilst, ist es wichtig, dass sich Dein Hund an die Trennungen gewöhnt. Verabschiede Dich immer ohne viel Aufwand und mit ruhiger Stimme von Deinem Hund. So lernt er, dass der Moment der Trennung nichts ist, wovor er Angst haben muss. Hunde spüren Stress und brauchen einen geregelten Tagesablauf, halte daher immer einen festen Zeitplan ein. Feste Strukturen und regelmäßige Abläufe sind die Basis für einen verantwortungsvollen Umgang mit Hunden und verhindern das Aufkommen von Angst oder Nervosität.

Neue Umgebung für den Hund

Oft kommt es nach einer Trennung zu einem Umgebungswechsel oder einem Umzug. Berücksichtige bei der Wohnungssuche, dass diese in einer hundefreundlichen Umgebung liegt, und dass Mitbewohner oder Vermieter nichts gegen Haustiere einzuwenden haben. Zusätzliche Streicheleinheiten, ausgiebige Spaziergänge und viel spielerische Beschäftigung erleichtern Deinem Hund die Eingewöhnungsphase im neuen Zuhause.

Vereinbarungen treffen

Eheleute oder Expartner können grundsätzlich ein „gemeinsames Sorgerecht“ fürs Tier vereinbaren. Hält sich jedoch ein Partner nicht an das Abkommen oder vernachlässigt seine Pflichten, ist es nicht möglich, ihn mit Rechtsmitteln in seine Schranken zu weisen. Wer sicher gehen möchte, dass sein Tier auch im Fall einer Trennung von beiden Partnern betreut wird, kann in einem notariellen Ehevertrag oder in einer notariellen Trennungsfolgenvereinbarung festlegen, wie das Umgangsrecht im Fall einer Trennung geregelt werden soll. Nur so lässt sich später ein Rosenkrieg um das Tier vermeiden. Empfehlenswert ist es, diese Vereinbarung gemeinsam aufzusetzen, solange noch Übereinstimmung in der Partnerschaft herrscht. Die Erfahrung lehrt leider, dass nach einem Bruch in diesen und anderen Fragen häufig keine Einigkeit mehr erzielt werden kann.

Ein neuer Lebenspartner

Bevor Du eine neue Bezugsperson, sprich einen neuen Partner in das Leben Deines Hundes einführst, denke auch an seine Befindlichkeiten. Besser Du wartest eine Weile ab und klärst Deinen neuen Partner über die Gewohnheiten Deines Hundes auf. Zum Beispiel, wo Dein Vierbeiner am liebsten schläft oder wie er gerne begrüßt wird.

Fazit

Auch wenn mitunter bei einer Scheidung die Wogen und Emotionen hoch gehen, sollten die ehemaligen Ehegatten dennoch Vernunft, Sensibilität und Verantwortung zeigen. Denn auch an unseren vierbeinigen Freunden geht eine Trennung nicht spurlos vorüber und sie empfinden den Verlust eines Sozialpartners schmerzhaft und sollten daher, genau wie Kinder nicht zu einem Streitobjekt werden. In erster Linie sollte nur zum Wohle des Tieres gehandelt werden, um ihm möglichst wenig Stress zu ersparen.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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5 Eigenschaften, die jeder Hundebesitzer besitzen sollte

Tiere sind Lebewesen und daher kein Spielzeug. Daher sollten Hundebesitzer die passenden Eigenschaften mitbringen, um sich entsprechend um ihre Vierbeiner zu kümmern. Was sollten Hundebesitzer für ein glückliches Miteinander mitbringen? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben die 5 wichtigsten Eigenschaften zusammengefasst.

Eigenschaften-Hundebesitzer

  1. Die Liebe zu Hunden

Hundeliebe klingt so simpel und ist es im Grunde auch. Trotzdem gibt es Menschen, für die bei der Anschaffung eines Hundes nicht die Liebe zum Lebewesen im Vordergrund steht. Personen, die mithilfe eines Vierbeiners ihren Status bzw. ihr Ego vergrößern wollen, sollten dies schlichtweg sein lassen! Hundeliebe ist die Grundlage für eine lang anhaltende und bedingungslose Beziehung zwischen Mensch und Tier.

  1. Verantwortungsbewusstsein

Hundebesitzer zu sein, heißt auch Verantwortung zu übernehmen. Und das gilt in guten wie in schlechten Zeiten. Neben ausreichender Nahrung, Bewegung und geistiger Beschäftigung ist stets darauf zu achten, dass es seinem Liebling gut geht. Selbstverständlich ist man auch in der Pflicht, wenn die eigene Fellnase Schaden am Eigentum anderer Menschen oder im schlimmsten Fall an anderen Lebewesen verursacht.

  1. Ausreichend finanzielle Mittel

Eines ist klar: Hunden ist es vollkommen egal, ob ihre Bezugspersonen arm oder reich sind. Auch teure Markenklamotten beeindrucken unsere Vierbeiner nicht. Dennoch sollte man sich, bevor man sich einen Hund nachhause holt, Gedanken über die laufenden Kosten machen. Zudem macht es Sinn, sich für den Ernstfall finanzielle Rücklagen für etwaige Tierarztkosten beiseite zu legen. Je nach Erkrankung bzw. Behandlung können diese stark variieren. Als Mitglied der Tierfreunde Österreich bist du mit einer Hundeversicherung rundum abgesichert. Darüber hinaus gibt es noch Operationskostenversicherungen, die deine Tierarztkosten übernehmen.

  1. Viel Zeit und Geduld

Hunde brauchen uns jeden Tag. Einsamkeit bzw. Trennungsangst löst bei Fellnasen großen Stress aus, handelt es sich bei ihnen doch um Rudeltiere. Und weil die Kommunikation zwischen Zweibeiner und Vierbeiner nicht ohne entsprechende Übung funktioniert, benötigt dies Geduld beim Training. Kleinere Rückschläge sollten Hundebesitzer nicht allzu sehr frustrieren und schon gar nicht aufgeben lassen.

  1. Humor

Wer stets sehr penibel auf Sauberkeit im eigenen Wohnraum achtet, könnte als frischgebackener Hundebesitzer schnell verzweifeln. Weil Fellnasen von Sauberkeit herzlich wenig halten und sich ihrer Sozialisation entsprechend benehmen, kann es ab und zu vorkommen, dass ihre Instinkte mit ihnen durchgehen. Als Hundebesitzer sollte man etwaige, chaotische Aktionen gelassen oder zumindest mit Humor nehmen.

Wenn Ihr diese Eigenschaften besitzt, dann steht einem harmonischen Zusammenleben zwischen dir und einem Hund nicht mehr im Wege.


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Kann mein Haustier einen Sonnenbrand bekommen?

Wenn wir Menschen uns zu lange ohne ausreichenden Schutz in der Sonne aufhalten, bekommen wir nicht selten einen schmerzhaftem Sonnenbrand. Doch wie ist das mit unseren Haustieren? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH verraten dir, ob  unsere Vierbeiner auch davon betroffen sein können.

Sonnenbrand-bei-Tieren

Sonnenbrand wird durch zu viel UV-Strahlung hervorgerufen, wobei die Haut langsam verbrennt. Dies äußert sich durch Rötungen, Blasenbildung und Schwellungen. Das Fell unserer Haustiere, lässt vermuten, dass diese Strahlen die Haut nicht erreichen und somit eine Reizung verhindern. Doch diese Annahme stimmt nicht ganz. Auch Haustiere mit dichtem Fell sind nicht vor den Sonnenstrahlen sicher und ebenso gefährdet, einen Sonnenbrand zu bekommen. Hier erfährst du, welche Tiere besonders sensibel sind, wie sonnenbedingte Hautschäden verhindert werden können und wie ein Sonnenbrand bei Tieren am besten behandelt wird.

Besonders Gefährdete Tierrassen

Die Sonne wird jedes Jahr stärker und wir müssen uns deshalb nicht nur um uns, sondern auch um unsere tierischen Gefährten entsprechend kümmern. Es ist ähnlich wie bei uns Menschen: Die Haut wird knallrot und schmerzt. Hunde und Katzen mit weißem Fell, wenig Behaarung, sehr kurz geschorenem Fell oder bestimmten Vorerkrankungen sind besonders gefährdet. Vor allem die Hunderassen weiße Bulldoggen, Dalmatiner, Boxer, Whippet, Beagle sowie Katzen mit weißem Fell besitzen lichtempfindliche Haut. Die UV-Strahlung dringt bis auf die empfindliche Haut und kann dort Sonnenbrände verursachen. Nackthunde und Nacktkatzen sind naturgemäß anfälliger für Sonnenbrände als behaarte Tiere, da bei diesen Rassen das Fell als natürlicher Schutz vor der Sonneneinstrahlung fehlt.

Sonnenschutz für Tiere

Prinzipiell gilt es, Tieren schattige Plätze zur Verfügung zu stellen. Gerade die Mittagssonne ist besonders intensiv und stellt ein höheres Risiko dar. Besonders empfindliche Tiere benötigen Sonnenschutz in Form von wasserfesten Sonnencremen mit einem entsprechenden Lichtschutzfaktor. Bei längeren Wanderungen im Gebirge, wo die Sonnenstrahlung besonders intensiv ist, sollten empfindliche Tiere zum Schutz T-Shirts, Mäntel bzw. Kappen tragen. Aber nicht jeder weiße Hund oder jede weiße Katze benötigt grundsätzlich Sonnenschutz in Form von Creme oder Kleidung. Ist jedoch bereits eine Schädigung aufgetreten oder liegt eine Überempfindlichkeit vor, sollten die Tiere vor weiteren Schäden geschützt werden.

Erste Hilfe beim tierischen Sonnenbrand

Sonnenbrände bei Tieren äußern sich als akute Entzündung der Haut, die Juckreiz oder Schmerz auslösen kann. Häufige Sonnenbrände können sogar zu Vorstufen von Hautkrebs und Hauttumoren führen. Ist ein Sonnenbrand als gerötete, warme oder schuppende Haut erkennbar, sollte das Tier so schnell wie möglich in einen schattigen Bereich gebracht werden. Kühlende Umschläge oder hautberuhigende Salben können erste Symptome lindern. Handelt es sich um eine sehr schwere Verbrennung, sollte der Tierarzt oder die Tierärztin kontaktiert werden, um etwa eine entzündungshemmende Behandlung mit Cortison-Präparaten zu verabreichen. Betroffene Tiere brauchen ab dann guten Sonnenschutz, um vor bleibenden Schäden geschützt zu sein.

Vorerkrankungen machen die Haut empfindlich

Es gibt Krankheiten und genetische Defekte, die zu einer Minderbehaarung führen und damit die Haut anfällig für einen Sonnenbrand machen. Jeder länger bestehende Reiz, der Fellverlust hervorruft, kann hier in Frage kommen. Dazu gehören beispielsweise ein Befall mit Parasiten, chronische Hautentzündungen oder angeborene Haarlosigkeit. Sonneneinstrahlung kann in einigen Fällen sogar zur Verschlechterung einer bestehenden Erkrankung führen. So ist bei Tieren mit autoimmunen Hauterkrankungen ein gewissenhafter Sonnenschutz unumgänglich. Auch Hautstellen, die vormals behaart waren und plötzlich kahl werden, wie beispielsweise Narbengewebe nach Operationen oder Verletzungen, sollten bewusst beobachtet und gegebenenfalls geschützt werden.

Diese Körperregionen sind besonders gefährdet

Bei Hund, Katze und Co. sind vor allem Regionen wie die Ohrenspitzen, die Nase, der Bauchbereich, im Lippenbereich und die Innenseiten der Beine sonnenbrandgefährdet. Also an jenen Stellen, an denen wenig oder nur dünnes Fell vorhanden ist. Manche Tierrassen sind sogar am ganzen Körper UV-empfindlich und können ihre Haare verlieren.

Die richtige Sonnencreme

Niemals Tiere mit dem nächstbesten Sonnenschutzmittel eincremen, denn die meisten davon sind giftig, wenn sie sie abschlecken. Deshalb ist es wichtig, dein Tier mit einer speziellen Tier-Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30-50 einzucremen. Bei besonders betroffenen Tieren empfiehlt es sich, spezielle Sonnencremes ohne Parabene, Konservierungs- und Duftstoffe zu verwenden. Diese sollten vorbeugend auf gefährdete Hautstellen aufgetragen werden. Tiere, die vermehrt Antibiotika einnehmen, sollten nicht lange in der Sonne liegen, da dieses Medikament Sonnenbrand fördert.


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Campingurlaub mit Hund

Ein gemeinsamer Urlaub mit seinem geliebten Haustier kann vor allem im Sommer, mit Herrchen und Frauchen beim Campingurlaub ein tolles Erlebnis werden. Wie Du einen entspannten und naturnahen Urlaub beim Campen mit Deinem Vierbeiner verbringen kannst, erklären dir die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

Camping-mit-Hund

„Was machst Du nur mit dem Hund, wenn Du in Urlaub fährst?“ Diese Frage bekommen Hundebesitzer immer wieder zu hören. Wenn Sie gerne campen gehen, ist die Antwort jedoch ganz einfach: Ich nehme den Hund einfach mit! Damit das Hunde-Camper-Leben problemlos abläuft, gilt es aber, die Reise auf den Hund abzustimmen. Mit der richtigen Planung und Vorbereitung, sollte dies aber kein Problem sein.

Informationen vor Reisebeginn einholen

Campingurlaub mit Hund ist eine zwanglose Möglichkeit mit seinem vierbeinigen Liebling, naturnah Urlaub zu machen. Bei Urlauben im Ausland solltet Ihr aber auf die jeweiligen Bestimmungen für die Mitnahme von Hunden achten. Informiert Euch im Vorfeld, ob es für Euer Urlaubsziel bestimmte Einfuhrverbote von Hunderassen gibt. Insbesondere bei der Reise mit Hund in Nicht-EU-Länder gelten teilweise strengere Vorschriften, auch wenn man nur auf der Durchreise ist. In einigen Ländern besteht zusätzlich für Hunde Leinenpflicht und teilweise auch Maulkorbzwang. Haustiere benötigen generell auf allen Auslandsreisen einen EU-Heimtierausweis. Um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, empfehlen die TIERFREUNDE ÖSTERREICH immer eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen, falls Dein kleiner Liebling es mal zu bunt treibt.

Wo ist mein Hund willkommen?

Anstatt auf gut Glück loszufahren, wie es beim Camping mit dem Wohnmobil üblich ist, wäre es jedoch ratsam, sich ausführlich über hundefreundliche Campingplätze am Zielort zu erkundigen. Auch wenn man es nicht glauben mag: Nicht überall ist der beste Freund des Menschen gern gesehen. Vor allen in Touristenhochburgen kann es schwierig sein, einen passenden Campingplatz zu finden. Doch abseits des Trubels ist aber für die Hunde sowieso am Schönsten. Viel Stress und volle Strände an denen ein Hund nicht laufen darf, macht aktiven Vierbeinern keinen Spaß.

Während der Fahrt

Vor einen mehrwöchigen Urlaub im Reisemobil sollte man einige Testfahrten mit dem Hund machen, um sicherzustellen, dass das Tier die Fahrt überhaupt verträgt. Achtet während der Fahrt in den Urlaub stets auf die Temperatur im Fahrzeug, denn die Klimaanlage darf nicht zu kalt eingestellt sein. Das Fenster am besten geschlossen halten, da Zugluft bei Hunden leicht zu Bindehautentzündung führen kann. Besonders wichtig ist, den Hund im Fahrzeug gut zu sichern, am besten mit einer Transportbox oder speziellen Gurten. Um sich auf der Reise besonders wohl fühlen, sind das eigene Körbchen mit Kuscheldecke, Lieblingsspielzeug und Lieblingsfutter unverzichtbar. Selbstverständlich müssen Hundestopps eingeplant werden. Nicht nur „Gassi“ gehen, sondern ausgiebig Bewegung machen.

Verschiedene Camping-Möglichkeiten

Ein eigenes Wohnmobil macht Campingreisen mit dem Hund natürlich einfacher, da es ein zweites Zuhause für ihn ist. Inzwischen haben viele Anbieter auch Wohnmobile, die speziell für Hundebesitzer ausgestattet sind. Der Urlaub im Zelt mit Hund hingegen erfordert etwas logistisches Geschick. Während der Anreise müssen das Zelt, Gepäck und Hundebox verstaut werden. Das Zelt selbst sollte natürlich groß genug, für Dich und Deinen Hund sein. Bedenke auch, dass Dein Hund von Strandbesuchen und Ausflügen nass, sandig und schmutzig zurückkommen kann. In einem kleinen Zelt hast Du den Schmutz schnell überall. Hier sind Mehrpersonenzelte mit separaten Schlafkabinen für Hundehalter zu empfehlen.

Somit steht einem erholsamen Camping-Trip nichts mehr im Wege und die TIERFREUNDE ÖSTERREICH wünschen Euch eine schöne Reise.


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Wofür sich die Tierfreunde Österreich einsetzen

Wir, die TIERFREUNDE ÖSTERREICH setzen uns als gemeinnütziger Verein, seit Jahren für das Wohl der Haustiere und ihre Halter ein. Was wir genau tun und welche Vorteile Du und Dein Haustier davon habt, erfährst Du im folgenden Beitrag.

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Das Leben mit Hund, Katze oder Maus soll möglichst sorgenfrei sein, damit man den Alltag mit seinen tierischen Gefährten auch genießen kann. Es gibt fünf Punkte, die uns besonders wichtig sind, und die wir Dir im All-Inclusive-Paket garantieren, wenn Du bei uns Mitglied wirst.

365 Tage Schutz und Sicherheit für Dein Tier

Sicherheit ist das A und O. Deshalb machen wir uns viele Gedanken darüber, wie man Deinen Vierbeiner am besten schützen kann. So haben wir Lösungen entwickelt, die im Ernstfall Leben retten können. Unser Schutzengelpaket springt sofort für die Pflege Deines Schützlings ein, falls Dir unerwartet etwas passiert, wie etwa ein Unfall. Der Fortlaufschutz sorgt dafür, dass Dein Haustier, falls es entlaufen ist, schnellstmöglich wieder bei dir ist. Unser Haustier-Notruf wiederum sichert, dass immer jemand im Notfall erreichbar ist, falls Du verhindert sein solltest.

Sparen mit unseren Vorteilsangeboten

Langjährige Haustierhalter wissen es –  ein geliebtes Haustier macht nicht nur viel Freude, es kostet auch Geld. Zu Tierarzt-Besuchen kommt das tägliche Fressen, Spielzeug und allerlei Annehmlichkeiten, den wir unseren Vierbeinern natürlich nicht vorenthalten möchten. Wir unterstützen Dich dabei finanziell: In unserer Vorteilswelt bekommen alle Mitglieder der Tierfreunde Österreich bis zu 70 Prozent Rabatt auf qualitativ hochwertiges Futter, Spielzeug, Urlaube und vieles mehr!

Mitbestimmen-denn jede Stimme zählt

Leinenpflicht und dabei zu wenige Freilaufplätze für Hunde, immer weiter steigende Hundesteuern und die Gefahr, dass der Liebling durch den Schuss eines Jägers verletzt wird, oder gar zu Tode kommt: Hundehalter kennen diese Probleme, die man innerhalb der Gesellschaft mit einem Vierbeiner hat. Wir kennen sie auch – und setzen uns für Dein Wohl und das Deines Hundes ein. Unterstütze uns daher mit Deiner Mitgliedschaft bei unserem Einsatz für mehr Freilaufplätze, die Abschaffung der Hundesteuern, das Haustier-Abschussverbot und vieles mehr.

Tierversicherungen, die sich auszahlen

Die Versicherung Deines Hundes ist normalerweise bei einer Standard-Haftpflichtversicherung nicht inkludiert. Sollte Dein Vierbeiner daher Blödsinn anstellen, musst Du für den Schaden aufkommen. Schütze Dich und sichere Dich rundum ab, mit einer Hundeversicherung, die sich um das Wohl Deines Vierbeiners kümmert. Darüber hinaus gibt es noch Unfall- und Operationskostenversicherungen und Krankenversicherungen für Hunde, die Tierarztkosten übernehmen. Lass Dich einfach von unserer kostenlosen Rechtsauskunft bei unserem Anwalt beraten.

Immer bestens informiert

Als Mitglied der Tierfreunde Österreich wirst du regelmäßig in Sachen Ernährung, Gesundheit, und Bewegung auf dem Laufenden gehalten. Mit unserem WhatsApp Dienst schicken wir Dir brandaktuelle Giftköderwarnungen, Rabattaktionen für Futter in deinem Supermarkt sowie Tier-News direkt auf Dein Handy! Wir stehen Dir auch mit unseren fachkundigen Beratern immer zur Seite. Mit Deinen Sorgen bist Du fortan nicht mehr alleine, sondern hast immer einen Ansprechpartner zur Verfügung.

Es würde uns sehr freuen, Dich als neues Mitglied der TIERFREUNDE ÖSTERREICH begrüßen zu dürfen!


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Tierversicherung- Rundum-Schutz für deinen Liebling

Nicht nur wir Menschen werden krank oder verletzen uns, auch unseren Vierbeinern geht es nicht immer gut. Damit bei Operationen, nach einem Unfall oder bei Krankheit zumindest die finanziellen Sorgen wegfallen, ist eine Kranken- und Unfallversicherung für deine Haustiere die beste Vorsorge.

Tierversicherungen

Gute Gründe für eine Tierversicherung

Natürlich hofft kein Haustierbesitzer, dass sein Tier eine schwere Krankheit bekommen könnte, die eine tiermedizinische Behandlung notwendig macht. Tritt ein solcher Fall jedoch ein, können sehr hohe Kosten auf den Tierhalter zukommen. Insbesondere chirurgische Eingriffe oder die Behandlung chronischer Krankheiten sind meist sehr kostenintensiv. Ebenso können Zahnbehandlungen für das Haustier ein tiefes Loch in die Haushaltskasse reißen. Wenn dem jedoch so ist, schafft eine gute Hundeversicherung und Katzen-Versicherung zumindest in finanzieller Hinsicht ein Stück Sorgenfreiheit und garantiert Deinem Liebling eine Versorgung unter bestmöglichen Bedingungen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH beraten Dich gerne, welche Krankenversicherung für Deinen Hund infrage kommt. Hier einen Überblick über unsere Leistungen bei Hundeversicherungen.

Hunde-Basis-Krankenversicherung

Diese Hundekrankenversicherung gewährleistet eine optimale tiermedizinische Versorgung bei Deinem Tierarzt. Gedeckt werden von der Tierversicherung Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlungen. Auch Operationen sowie Behandlungen in Tierkliniken sind bis zu € 2.500- pro Jahr in der Hundeversicherung inkludiert. Du kannst mit der Hunde-Basis-Krankenversicherung selbst den Tierarzt Deines Vertrauens wählen.

Komfort- Krankenversicherung

Die Komfort-Hundekrankenversicherung  beinhaltet sämtliche Leistungen der Basis-Krankenversicherung für Hunde, plus höchste Entschädigung und zusätzliche Leistungen. Stationäre Heilbehandlungen, inklusive Medikamente und Operationen sind jährlich mit 5.000 Euro mit der Hundeversicherung abgedeckt. Ebenso kommt die Komfort-Hundekrankenversicherung für Kastration und Physiotherapie für den Hund nach Operationen auf und deckt zudem Impfungen, Floh- und Zeckenmittel, Wurmkuren, Zahnprophylaxe und Check-ups Deines Hundes. Die Hundekrankenversicherung zahlt darüber hinaus die Unterbringungskosten (Tagesgeld) für Deinen Hund falls Du als Hundehalter selbst einmal ins Krankenhaus musst.

OP-Hundekrankenversicherung

Die OP-Hundekrankenversicherung  ist für alle Hundehalter zu empfehlen, die sich gegen Unfälle absichern möchten, falls bei ihrem Hund eine Operation nötig ist. Die Tierversicherung übernimmt dabei Deine Kosten für ambulante und stationäre tierärztliche Behandlungen – inklusive der operativen Vor- und Nachbehandlung, die wegen eines chirurgischen Eingriffs nötig sind. Pro Jahr werden von der OP-Hundekrankenversicherung € 3.000- abgedeckt. Darin enthalten sind auch Kosten für Unterbringung und Verpflegung Deines Hundes bis zu 15 Tage nach einer Operation. Auch Tierärzte heißen Versicherungen gut, insbesondere weil bei einigen Tarifen Vorsorgeuntersuchungen inkludiert sind.

Hunde Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung für Hunde gilt als die Pflicht-Tierversicherung, die jeder Hundehalter haben sollte. Selbst wenn du gut auf deinen Liebling Acht gibst und generell einen vorsichtigen Hund hast, kann immer etwas passieren. Eine Hundehaftpflicht schützt dich vor finanziellen Schäden, für die dein Hund verantwortlich ist. Neben Sachschäden spielen hier vor allem Unfälle mit Personenschäden eine große Rolle. Diese können oft besonders hohe Schadenszahlungen mit sich bringen. In den meisten österreichischen Bundesländern sind Hundehalter gesetzlich dazu verpflichtet, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten dir eine Haftpflichtversicherung für deinen Hund mit top Leistungen und günstigen Konditionen an.

Eine Katzen-Krankenversicherung schützt vor hohen Kosten

Katzenversicherungen erfreuen sich heutzutage einer großen Beliebtheit, denn passieren kann schließlich immer etwas. Ob deine Katze nun mit Bisswunden von einem Rivalen nach Hause kommt oder vom Balkon im vierten Stock fällt und sich etwas bricht ist- in jedem Falle wirst du mit deinem Liebling zum Tierarzt fahren müssen.  Dabei können bei einem operativen Eingriff schnell mal zwischen 1.000,00 EUR und 2.000,00 EUR an Kosten anfallen. In solchen Fällen hilft dir eine Katzen-Versicherung die anfallenden Kosten zu kontrollieren. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten dir günstige Tierversicherungen mit vielen Extras. Bei Katzen-Krankenversicherungen bieten wir drei Optionen an: eine OP-Katzenversicherung , sowie die die Basis Krankenversicherung  und die Komfort Krankenversicherung für Katzen. Letztere übernimmt 80% der Tierarztkosten und sogar die Kosten für Kastration oder Sterilisation deiner Katze. 


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Verbrennungsgefahr für Hundepfoten

Eine Hitzewelle kann nicht nur uns Menschen zu schaffen machen, auch unsere vierbeinigen Freunde leiden darunter. Asphalt hat im Sommer eine viel höhere Temperatur als die Luft selbst. Deshalb kann eine Gassirunde auf heißem Asphalt eine große Gefahr für sensible Hundepfoten sein.

Verbrennungsgefahr-Hundepfoten

Natürlich möchte man seinem vierbeinigen Freund auch im Sommer seinen täglichen Auslauf gönnen. Beim Gassigehen in hochsommerlichen Temperaturen ist jedoch Vorsicht geboten. Besonders der heiße Asphalt unter den Pfoten kann für deinen Hund schmerzhaft werden. Dein Vierbeiner kann nicht wie ein Mensch schwitzen, sondern muss Schweiß über Zunge und Pfoten abgeben. Zudem bewegt er sich viel näher am aufgeheizten Asphalt. Auch sein Kreislauf kann von der Hitze in Mitleidenschaft gezogen werden. Um deinem Hund den Sommer trotzdem so angenehm wie möglich zu machen, solltest du beim Gassigehen in den heißen Monaten einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

Asphalt Test

Wie stellt man fest, ob der Asphalt zu heiß ist, wenn man nicht gleich ein Thermometer zur Hand hat. Der Sieben-Sekunden-Test hilft: Hierbei drückt man seinen Handrücken sieben Sekunden lang auf den Straßenbelag. Wenn man das aufgrund der Hitze nicht durchhält, darf man es auch seinem Hund nicht zumuten. Bei 25 Grad Lufttemperatur kann sich der Asphalt auf 45 bis 52 Grad aufheizen, bei 30 Grad Lufttemperatur können es sogar bis zu 60 Grad sein.

Mittagshitze meiden

Besonders in der Mittagszeit kann die Sonne Straßen und Gehwege so stark erhitzen, dass auf dem Asphalt ein Vielfaches der Lufttemperatur gemessen werden kann. Die Gefahr wird oft nicht gleich erkannt, da zwischen Lufttemperatur und jener des Straßenbelags große Unterschiede bestehen können. Wenn irgendwie möglich, solltest du an besonders heißen Tagen die Gassirunden auf den Morgen oder den Abend verlegen. Oder sonst darauf achten, die schattige Seite der Straße zu wählen und auf heißem Asphalt kein Sitz oder Platz verlangen. Hunde besitzen nämlich ausschließlich Kältesensoren. Mit Ausnahme der Nase, wo sich die einzigen Wärmesensoren befinden. Bei Berührung mit heißen Gegenständen reagieren Hunde also mit ihren Schmerzrezeptoren. Sie nehmen den heißen Asphalt also erst dann wahr, wenn es bereits weh tut.

Was tun bei Verbrennungen?

Verbrennungsgefahr für Hundepfoten besteht schon ab etwa 40 Grad Asphalttemperatur und dieser Wert kann bereits bei 25 Grad Lufttemperatur erreicht werden. Verbrennungen der Pfoten erkennt man daran, dass die betroffene Hautstelle gerötet und geschwollen ist, im schlimmsten Fall können sich Brandblasen bilden. Dann ist sofortige Kühlung und ein Besuch beim Tierarzt wichtig. Eine generelle Möglichkeit zur Pfotenpflege bietet das regelmäßige Eincremen mit speziellem Pfotenbalsam, den man im Tierfachhandel bekommt. Pfotenbalsam ist insbesondere zur Pflege nach dem Spaziergang sinnvoll, schützt aber nicht vor heißem Asphalt – die Salbe ist eine Pflegemaßnahme, kein Schutz. Grundsätzlich solltest du die Pfoten deines Hundes immer wieder kontrollieren und gegebenenfalls Fremdkörper und Verschmutzungen entfernen.


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Das erste Hotel nur für Hunde

Spaß im Bällebad, ausgiebige Spaziergänge und „Dogfitness“ das und viel mehr bietet das erste Hunde-Hotel in Liesing im Wiener Gemeindebezirk. Doch im Hotel4Paws übernachten die Vierbeiner nicht in Zwingern, sondern im Familienverband der beiden Hotelbesitzer.

Hundejahre

Die Nachfrage nach Hunde-Hotels steigt seit Jahren kontinuierlich an. Denn immer weniger Hundehalter möchten ihren vierbeinigen Lieblingen eine lange Flugreise zumuten. Und doch wollen sie ihre Lieblinge während des Urlaubs bestens versorgt wissen. Jetzt gibt es das erste Hunde-Hotel, bei dem die Tiere nicht in Zwingern oder alleine in einem Raum schlafen. Vielmehr werden sie in den Familienverband integriert. In der Herberge erwarten die Tiere verschiedene Spielräume, ein Bällebad, Turnübungen beim „Dogfitness“, ein Garten, ausgiebige Spaziergänge und sogar Badespaß.

Ein Tag im Hundehotel

Von 7:00 bis 9:00 Uhr werden die ersten Hunde im Hotel4Paws abgegeben. Nachdem alle Vierbeiner eingetroffen sind, wird ein gemeinsamer Spaziergang unternommen. Danach gibt es eine kleine Mittagspause und auf Wunsch des Besitzers wird der eigene Hund gefüttert. Da auch eine Halbtagsbetreuung angeboten wird, kann es sein, dass zu Mittag noch der ein oder andere Hund vorbei gebracht oder abgeholt wird. Nachmittags wird ein weiterer ausgedehnter Spaziergang unternommen und anschließend gibt es, wenn gewünscht, wieder Futter. Die restliche Zeit im Hotel4Paws wird zum Spielen und Kuscheln genutzt. Für die geistige Beschäftigung steht den Hunden ein eigener Trainingsraum mit verschiedenen Geräten zur Verfügung. Bei Schönwetter kann die Betreuung nach draußen in den großen eingezäunten Garten verlegt werden. Sollte es zu Spannungen unter den Hunden kommen, wird natürlich sofort eingegriffen und diese voneinander getrennt betreut. Die Spaziergänge werden individuell an den jeweiligen Hund angepasst. Denn während manche Hunde viel Bewegung brauchen, ist für andere eine kleinere Gassi-Runde vollkommen ausreichend. An Tagen an denen das Wetter mitspielt, werden auch längere Ausflüge mit dem Auto unternommen. Eine Woche im Hotel4Paws kostet 300 Euro, ein Tag ohne Übernachtung 33 Euro. Das Futter ist darin nicht enthalten.

Voraussetzung für die Betreuung 

  • gültiger Impfpass und Impfschutz
  • entwurmt und entfloht
  • Chipnummer
  • Stubenrein
  • Wenn nötig: Medikamente

Folgende Daten/Dokumente sind für die Betreuung deines Hundes beim ersten Mal mitzubringen:

  • Name, Adresse, Telefonnummer des/der Hundebesitzers/In und Notfallkontaktes
  • Amtlicher Lichtbildausweis
  • EU-Heimtierausweis, Impfpass
  • Sachkundenachweis für Hundehalter: für alle neu angeschafften Hunde seit 1.Juli 2019, wenn 2 Jahre kein anderer Hund zuvor gehalten wurde
  • Hundeführerschein, nur Listenhunde

Da im Hotel4Paws, während der Betreuung, alle Hunde in einem Rudel zusammen leben, ist es von Vorteil, wenn dein Hund sozialisiert und verträglich ist. Sollte dies nicht der Fall sein, besteht dank mehrere Räumlichkeiten, die Hunde gegebenenfalls zu trennen. Jeder Neukunde muss daher einen Probetag bei absolvieren.


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Die richtige Urlaubsbetreuung für deine Katze

Für Wohnungskatzen ist heutzutage ein Urlaub in einer Tierpension so spannend, dass sie über all den Abenteuern ihre verreisten Menschen (fast) nicht vermissen.

Katzensitter

Die Urlaubszeit ist nach wie vor das Thema, das Katzenbesitzern die meisten Sorgen macht. Wohin mit den Stubentigern? Als Mitreisende sind sie meist ungnädig, in Hotels nicht immer gern gesehene Gäste und in Ferienwohnungen oft einsam. Wer keine tierlieben Verwandten hat oder in einer Großfamilie lebt, dem bleibt nur der Verzicht auf Reisen – oder das Buchen einer Katzenpension.

Hotel-Suite im Grünen mit Room-Service

Bis vor rund zehn Jahren bedeutete für unsere Stubentiger der Besuch in einer Katzenpension eine Art Quarantäne. In kahlen Räumen gestresst durch benachbarte Boxen mit Artgenossen, konnten Katzen nur auf die Rückkehr ihrer Menschen warten. Heute bieten viele Tierpensionen ihren tierischen Gästen einen echten Wohlfühl- und Abenteuerurlaub. Die samtpfotigen Gäste haben die Wahl zwischen Einzelzimmer oder Gruppenräume inklusive Auslauf-, Spiel- und Klettermöglichkeiten, in einem riesigen Freigehege. Für manche Wohnungskatze ist das bepflanzte Außengehege mit natürlicher Versteck- und Aussichtsplätze, sowie vielen Rückzugshöhlen so aufregend, dass sie ihre Menschen kaum noch vermissen.

Gruppenurlaub wird bevorzugt

Die meisten Katzen wählen, wenn sie dürfen, Gruppenferien zusammen mit Artgenossen und das geht fast immer ohne handfeste Streitigkeiten. Ein kurzes Fauchen, ein paar Minuten Imponiergehabe und man hat sich arrangiert. Wer von den Gästen nicht wetterfest ist, kann sich in die warmen Innenräume zurückziehen und sich dort unter den vielen Kuschelhöhlen einen Stammplatz aussuchen. Die absoluten Einzelgänger dürfen auch in den Ferien unbelästigt von Rivalen auf Herrchen oder Frauchen warten – in beheizbaren Einzelzimmern mit Schlafplätzchen, die ihnen Schutz vor neugierigen Blicken bieten. Streicheleinheiten und Spielstunden sind mehrmals täglich angesagt. Schaue Dir das Zuhause auf Zeit, in dem Deine Katze die Ferien verbringt, unbedingt vorher genau an. Oder spreche mit anderen Katzenhaltern über ihre Erfahrungen dort, damit Du mit gutem Gewissen Deinen Urlaub genießen kannst.

Darauf solltest Du achten

Eine gute Tierpension nimmt nur kastrierte, voll geimpfte und entwurmte Katzen auf – zum Schutz der übrigen Gäste. Prüfe dies im Impfpass Deiner Katze einige Wochen vor der Abgabe und entwurme sie mindestens eine Woche vor dem Termin, denn jede Entwurmung ist auch mit Stress verbunden. Und der belastet die Katze zusätzlich, wenn sie sich auf die veränderten Bedingungen einstellen muss.

Ein Schutzengel zahlt sich immer aus

Tierpensionen sind vor allem in Reisezeiten eine gute Möglichkeit Dein Haustier unterzubringen und gut betreut zu wissen. Es kann aber auch der Fall eintreten, dass Du als Haustierbesitzer unerwartet, durch Krankheit oder Unfall, ins Krankenhaus musst. In diesem Fall ist es wichtig, vorab abgesichert zu sein. Wenn so ein unerwarteter Notfall eintritt, muss eine gute Betreuung für Deinen Vierbeiner sichergestellt werden. Das Haustierschutzengel-Paket der TIERFREUNDE ÖSTERREICH, übernimmt die unmittelbare Versorgung Deines Haustiers im Notfall und organisiert die Unterbringung in einer Tierpension, oder bei einem Tiersitter.

Der Tierpensionen Ratgeber der TIERFREUNDE ÖSTERREICHS

Gute Tierpensionen bieten eine umfangreiche und professionelle Betreuung. Wir haben für Euch die wichtigsten Kriterien und Tipps, sowie eine Liste aller Tierpensionen in einem kostenlosen Tierpensionen-Ratgeber bereitgestellt.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/

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Urlaub mit Hund in Corona-Zeiten

Für manche Hunde hat Corona einen großen Vorteil: Weil viele Hundehalter diesen Sommer keine Flugreise planen, können ihre Vierbeiner mit in den Wander- oder Badeurlaub in der Heimat. Ein Traum für alle Hunde, aber nur wenn bei der Urlaubsplanung auf deren Bedürfnisse eingegangen wird. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH geben dir einige Tipps, die du dabei beachten solltest.

Urlaub-mit-Hund-in-Coroazeiten

Ein Urlaub im Heimatland bringt so manchen Vorteil mit sich, dem man in der „normalen“ Urlaubsplanung vermutlich zu wenig Beachtung schenkt! Hier seht ihr einige Vorteile, um euch den Urlaub in Österreich schmackhaft zu machen:

  • kürzere & günstigere Anreise und dadurch mehr Urlaubszeit
  • Kurzurlaube lassen sich einfacher realisieren
  • keine Sprachbarrieren
  • ärztliche Versorgung in bewährter Qualität
  • gewohnte Standards in Sachen Infrastruktur & Hygiene
  • keine erforderlichen Impfungen & keine zu beachtenden Reisewarnungen

Auf die Bedürfnisse des Hundes eingehen

Ein gesunder und junger Hund liebt Wanderungen, man sollte jedoch beachten, wie belastbar das Tier ist. Nimm daher Rücksicht auf sein Alter, die Gesundheit und Kondition. Ganz egal wie fit er ist, bei längeren Wanderungen solltest du in jedem Fall Pausen einlegen und ihn mit genügend Trinkwasser versorgen. Zusätzlich freut sich dein treuer Gefährte sicher über ein paar Leckerlis für die Rast. Nimm vorsichtshalber ein Handtuch auf die Wanderung mit. Dieses erweist dich als äußerst hilfreich zum Abtrocknen, wenn dein Hund sich in einem Bach abgekühlt hat und du anschließend ein Gasthaus aufsuchen möchtest.

Gib Acht bei Kuhherden!

Jedes Jahr kommt es zu Unfällen mit Mutterkühen. Kläre deshalb vor Beginn deiner Wanderung ab, ob dich deiner Route über Kuhweiden führt. Wenn ja, ist es sinnvoll, nach alternativen Routen zu suchen. Stößt du unerwartet auf Alm-Kühe, dann leine deinen Hunde unbedingt an und mache einen großen Bogen um die Herde. Die Leinenpflicht ist in den Bundesländern übrigens unterschiedlich geregelt, deshalb solltest du dich vorab über die entsprechenden Bestimmungen erkundigen.

Ein Ausflug an den See

Viele Hunde lieben Wasser und für Badeurlaube sind auch unsere heimischen Seen sehr empfehlenswert. Allerdings sind Hunde nicht an allen Badeplätzen von Seen erlaubt. Erkundige dich daher vor Beginn eurer Reise, an welchen Plätzen dein Vierbeiner willkommen ist. Wichtig ist natürlich auch, dass du als Hundebesitzer auf andere Badegäste Rücksicht nimmst. Vor allem auf Kinder – denn sie laufen gern herum, was beim Hund den Jagdtrieb auslösen oder ihn auch erschrecken kann. Achte auch darauf, dass dein Vierbeiner den anderen Badegästen nicht zu nahe kommt oder über ihre Badetücher läuft. In der Nebensaison findet man viel leichter einen Strand, der nicht so befüllt ist  und an dem auch Hunde ins Wasser dürfen.

Vor Hitze schützen

Mancher Hund will aber selbst bei hohen Temperaturen nicht ins Wasser. Zwinge ihn keinesfalls dazu hinein zu gehen, wenn er sich davor fürchtet, sondern versuchen ihm durch andere Mittel Kühlung zu verschaffen. Am besten du bringst deinen Hund in den Schatten und duscht seine Beine behutsam von unten nach oben mit kaltem Wasser ab. Gegen Überhitzung hilft auch ein mit kaltem Wasser befeuchtetes Tuch, das du ihm um den Körper legst. Zu große Hitze tut den Hunden generell nicht gut und sie können einen Sonnenstich und sogar Sonnenbrand bekommen. Meide deshalb die starke Mittagshitze und eine zu pralle Sonne.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/

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