Welche Gefahren lauern zur Winterzeit auf deinen Hund?

Wenn die ersten Schneeflocken gefallen sind und die weiße Pracht die Landschaft bedeckt, freuen sich nicht nur wir Menschen. Auch Hunden macht es Spaß, im Schnee herumzutoben. Dennoch gibt es in der Winterzeit einiges zu beachten, damit dein Vierbeiner gesund und sicher durch die kalte Jahreszeit kommt.

Gefahren-im-Schnee

Spaziergänge im Winter

Für Hunde, die schon etwas älter und kälteempfindlicher sind oder Gelenkprobleme haben, ist es besser, die täglichen Spaziergänge bei Minusgraden oder eisigem Wind zu verkürzen. Besser wäre an solchen Tagen, öfter und dafür kürzer zu gehen. Wenn der Hund nach dem Spaziergang nass ist, muss er unbedingt mit einem trockenen und sauberen Handtuch abtrocknet werden! So kann das Fell schneller trocknen und es wird ihm schneller wieder warm. Mit kleinen, alten oder kranken Hunden nicht zu lange oder am besten gar nicht im tiefen Schnee gehen. Für kleine Hunde ist es sehr anstrengend, sich lange im tiefen Schnee zu bewegen und der Körper kühlt dabei schnell aus.

Vorsicht bei Dunkelheit, Schneetreiben oder Nebel

Für Berufstätige ist es oft nicht möglich, vor Einbruch der Dunkelheit mit seinem Gassi zu gehen. Bitte unbedingt deinem Hund ein reflektierendes Halsband oder Schutzweste in Signalfarbe anlegen. Diese helfen auch an trüben Tagen oder starkem Schneetreiben, dem Hund beim frei laufen, besser zu sehen.

Achtung vor Glatteis

Auch Hunde können auf Glatteis ausrutschen und sich Zerrungen, Kreuzbandrisse oder  Knochenbrüche zuziehen. Achte beim Gassi gehen darauf, Wege mit Glatteis zu vermeiden und gehe, wenn möglich nicht auf einem geteerten Weg, sondern im Gras. Auf Apportier- und Rennspiele solltest du auf vereisten Wegen auf jedem Fall verzichten.

Eisklumpen zwischen den Zehen

Wenn dein Hund zu humpeln anfängt, haben sich wahrscheinlich Eisklumpen zwischen seinen Zehen gebildet. Dies ist für Hunde äußerst unangenehm und oft auch schmerzhaft. Entferne daher die Verklumpungen vorsichtig mit der Hand.

Streusalz und Rollsplit

Wenn möglich solltest du Wege benutzen, die nicht gesalzen oder mit Rollsplitt gestreut sind. Ansonsten musst du nach jedem Spaziergang auf gesalzenen Wegen die Pfoten mit warmen Wasser reinigen, um Streusalz und Rollsplitt zu entfernen. Sonst säubert dein Hund die Pfoten selber und kann dadurch eine größere Menge Streusalz aufnehmen. Zwar ist das Aufnehmen kleinerer Mengen nicht giftig, doch Vorsicht ist trotzdem geboten. Streusalz reizt die Magenschleimhaut des Hundes und kann in einigen Fällen zusätzlich Frostschutzmittel enthalten.

Mandelentzündung durch Schneefressen

Frisst dein Hund eine große Menge Schnee, kann dies eine akute Mandelentzündung verursachen. Beim gesunden Hund liegen die Mandeln hinten im Rachen in Schleimhauttaschen verborgen. Entzündete Mandeln schwellen an und treten aus den Schleimhauttaschen hervor. Der Hund empfindet die geschwollenen Mandeln als Fremdkörper im Rachen und reagiert wie bei einem echten Fremdkörper mit Räuspern und Würgen und erbricht weißen Schaum. Beim Auftreten dieser Symptome muss sofort gehandelt werden, da eine verschleppte Mandelentzündung chronisch werden und Herz und Gelenke schädigen kann.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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5 Wintertipps für deinen Hund

Es ist in den letzten Tagen bedeutend kälter geworden, das geht natürlich auch an unseren Vierbeinern nicht spurlos vorüber. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH zeigen Dir, wie Du Deinem Hund die Winter-Spaziergänge so angenehm wie möglich gestalten kannst.

Wintertipps

Die Temperaturen sinken und die Landschaft ist mit einer leichten Schneedecke versehen. Trotzdem zieht es so manchen Vierbeiner hinaus in die kalte Schneelandschaft. Bei uns Menschen kommen nun die dicken Daunenmäntel zum Einsatz- doch was ist mit unseren Hunden? Bei frostigen Außentemperaturen ändern sich auch die Umstände für Deinen Hund und Spaziergänge werden mehr und mehr zur Herausforderung. Den Winter mit dem Hund zu verbringen kann sehr schön sein – vorausgesetzt man weiß, worauf zu achten ist.

  1. Pfotenpflege

Gerade die Pfoten, mit denen Dein Hund ständig direkten Bodenkontakt hat, leiden bei den täglichen Gassigängen am meisten. Hier sind Pfotensalben wichtige Helferlein, die man vor und nach den Spaziergängen vorsichtig einmassiert und die spröde und rissige Ballen beim Wiederaufbau unterstützen. Besonders Hirschtalg eignet sich vor dem Spazierengehen besonders gut um die Pfoten vor dem brennenden Salz zu schützen. Nach dem Spaziergang tut ein lauwarmes Pfotenbad Deinem Liebling gut. Es reinigt die Pfoten und schenkt ihm ein warmes und wohliges Gefühl.

  1. Futtermenge abstimmen

Sinkende Temperaturen bedeuten für einen Hund, der sich viel an der frischen Luft bewegt auch einen erhöhten Kalorienverbrauch. Die Körpertemperatur muss, genau wie beim menschlichen Organismus, aufrecht gehalten werden – das erfordert Energie. Nach Rücksprache mit dem Tierarzt und insbesondere für schlanke Hunde, kann eine Steigerung des Futter-Pensums im Winter notwendig sein.

  1. Auf den Magen achten

Vermeide auf alle Fälle, dass Dein Hund zu viel Schnee frisst. Dieser tut seinem Magen-Darm-Trakt sowie Rachenraum überhaupt nicht gut. Außerdem kann der Schnee mit vielen Dingen gespickt sein, die Dein Hund auf keinen Fall zu sich nehmen sollte. Wichtig ist auch, Deinen Vierbeiner daran zu hindern, seine Pfoten abzuschlecken – dies tut er besonders dann, wenn Streusalz auf kleine Risse und Verletzungen an den Pfotenballen trifft. Das Streusalz, dass er zu sich nimmt, ist sehr schädlich für seinen Organismus.

  1. Nicht auf Eis führen

Führe Deinen Hund nicht auf vermeintlich ausreichend dickes Eis. Es passiert immer wieder, dass Hunde einbrechen – selbst jene, die nur ein geringes Körpergewicht haben. Ebenso lassen sich Hunde in ihrer Panik häufig schwer aus dem eiskalten Wasser heraus befördern.

  1. Eventuell Textilien zulegen

Bei diesem Tipp kommt es stark auf die Rasse, das Alter und die körperliche Fitness Deines Hundes an. Hast Du einen Husky, einen Labrador oder einen Hund mit ähnlich dickem Fell und ausreichend Unterwolle, so brauchst Du keinen Pullover oder eine Decke kaufen. Ist Dein Hund jedoch sehr dünn und mit wenig Fell ausgestattet, wie ein Windhund, ist bei kalten Temperaturen zu wärmenden Textilien zu raten. Für ältere Hunde ist ein wärmendes Kleidungsstück im Winter möglicherweise ebenfalls anzulegen.

Mit diesen Tipps steht einem tollen Winter für Dich und Deinen Vierbeiner nichts mehr im Wege. Wir wünschen Euch schöne gemeinsame Spaziergänge durch die Schneelandschaft.


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Mehr Tierkäufe in der Corona-Zeit

2020 war ein Jahr voller Veränderungen, Herausforderungen und Entbehrungen, monatelang saß die halbe Republik im Homeoffice. Möglicherweise ist auch deshalb die Nachfrage nach Haustieren gestiegen.

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Erinnerungen an eine Zeit vor der Pandemie, wo früh morgens die Kinder zum Schulbus rennen und die Eltern eine stressigen Alltag vor sich haben. Eigentlich hätte der Nachwuchs gern ein Haustier, aber Mutter und Vater wimmeln ab, da niemand Zeit dafür hat.

Ein Arbeiten im Home-Office

Im Frühjahr 2020 sieht die Situation auf einmal anders aus. Corona-bedingt sitzen viele Eltern wochenlang im Homeoffice und die Schulen haben geschlossen. Auf einmal ist die Zeit für einen Hund, eine Katze, einen Hamster, ein Meerschwein, eine Schildkröte oder einen Goldfisch vorhanden. Viele Leute wollten plötzlich ein Haustier und wussten eigentlich gar nicht, wie es mit ihrer Arbeit weitergehen wird, ob sie noch lange im Homeoffice sitzen werden oder nicht.

Tierheime erfuhren keinen Ansturm

Anders in den Tierheimen- hier hat die Nachfrage nach herrenlosen Vierbeinern leider nicht zugenommen. Offensichtlich ziehen es die meisten Menschen vor, ihren Hund oder ihre Katze anderswo zu erstehen. Die Adoption eines Haustiers ist aber auf jeden Fall die bessere Möglichkeit, um ein neues Familienmitglied ins Haus zu holen, als ein Tier zu kaufen. Es gibt unzählige Tiere, die in einem Tierheim auf ein neues dauerhaftes Heim hoffen. Tierheime sind immer froh, entlastet zu werden, weil immer mehr Tiere in ihre Obhut gegeben werden, besonders in der gegenwärtigen Situation. Bei den Hundeschulen hingegen, gab es einen regelrechten Run, denn die frisch angemeldeten Familienmitglieder müssen schließlich auch erzogen werden.

Tiere auf Zeit

Mitarbeiter der Tierheime und der Tierschutzvereine bekamen während der Pandemie viele Anfragen, ob man sich ein Tier ausleihen und nach dem Homeoffice zurückgeben kann. Die Anrufer hätten sogar noch geglaubt, sie könnten mit ihrer Offerte dem Tier etwas Gutes tun, ihm quasi einen schönen Urlaub bereiten. Über solche Vorstellungen kann man nur den Kopf schütteln, denn auch Tiere haben Gefühle. Nach drei, vier Wochen hat sich ein Hund oder eine Katze an die neue Umgebung gewöhnt, dann könne man ihn nicht einfach wieder ins Tierheim zurückbringen. Die Zahl der Tiere in Tierheimen hat sich im September wieder erhöht, in dem Monat also, in dem die Urlaube vorbei waren und die meisten Kinder wieder regelmäßig zur Schule gehen konnten. Aus Zeitmangel und Überforderung wurde sie deshalb nach kurzer Zeit wieder abgegeben.

Denke langfristig

Jeder der erwägt, ein Tier zu adoptieren sollte bedenken, dass unser Leben irgendwann wieder zur Normalität zurückkehren wird, sobald die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden und die Ausbreitung des Virus eingedämmt wird. Deshalb ist es wichtig, dass du sicherstellst, dass du auch nach dem Lockdown immer noch in der Lage bist, sich um das Tier zu kümmern.


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Beschäftigungen für Hunde im Corona Lockdown

Auch wenn wir uns gerade durch die aktuelle Coronavirus-Epidemie in einem Lockdown befinden, ist es weiterhin wichtig, unsere Vierbeiner ausreichend zu beschäftigen. Denn auch Hunde wollen bei den geltenden Ausgangsbeschränkungen beschäftigt werden, damit es ihnen zu Hause nicht langweilig wird. Die TIERFEUNDE ÖSTERREICH zeigen euch, wie ihr das am besten macht.

Beschäftigung-in-Corona-Lockdown

Während der Corona-Krise müssen Hundehalter kreativ werden, um den Vierbeinern Hunde-Beschäftigungen für zu Hause zu bieten. Natürlich solltest du auch weiterhin mit deinem Vierbeiner Gassi gehen, achte dabei allerdings auf den nötigen Abstand zu anderen Hundebesitzern. Hundetreffs sind momentan tabu, doch auch in der Wohnung gibt es zahlreiche Möglichkeiten deinen Hund zu beschäftigen.

Kauartikel bereitstellen

Kauen beruhigt und entspannt deinen Hund. Stelle ihm je nach Futterverträglichkeit z.B. Schweineohren, Schweinenasen oder Pansen zur Verfügung.

Futterbälle machen

Fülle Futter oder Leckerlis in einen Kong oder einen Futterball. So ist dein Hund einige Zeit damit beschäftigt, zu seinen Leckereien zu kommen. Oder fülle leere WC- oder Küchenrollen mit Papier und Leckerlis und lasse deinen Hund diese „auseinandernehmen“ – damit ist er einige Zeit beschäftigt und es macht ihm Spaß.

Suchspiele bringen Spaß und Auslastung

Verstecke Gegenstände, die dein Hund kennt oder Leckerlis in der Wohnung, im Haus oder auch im Garten. Die Vierbeiner haben mit ihrem fantastischen Riechsinn viel Spaß daran, Beute zu erschnüffeln und Spuren nachzugehen. Tatsächlich sind auch fast alle Hunde in der Lage dazu, zu apportieren, also Gegenstände heranzubringen. Schnüffeln ist für Hunde nicht nur ein Zeitvertreib, sondern es fordert auch das Gehirn und dein Hund wird geistig ausgelastet.

Kommandos auffrischen

Hunde lernen ihr ganzes Leben lang und sind bis ins hohe Alter dazu fähig, sich Kommandos, Regeln und Verhaltensweisen anzueignen. Bringe deinem Hund, wenn er Spaß daran hat, mit positiver Verstärkung neue Tricks bei – Pfote geben, Hand-Touch, Rolle, Drehung um die eigene Achse – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Oft reichen wenige Wiederholungen aus, um altes wieder neu aufzufrischen.

Futter von der Tagesration abziehen

Damit dein Hund nicht zunimmt, ist es wichtig, die Menge des Futters zu reduzieren. Am besten machst du die Futterspiele mit seinem gewohnten Futter. Entweder er muss sich alles „erarbeiten“, oder du nimmst nur einen Teil davon. Wenn du Leckerlis verwendest, achte darauf, dass diese möglichst natürlich und ohne Zusätze sind und füttere nicht zu viele davon.


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So findest du den passenden Namen für dein Haustier

Fast jedem Haustier kann man beibringen, auf seinen Namen zu hören. Damit das klappt, sollte die Bezeichnung nicht zu lang sein und auch nicht missverständlich.

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Wenn ein neuer Mitbewohner bei dir einzieht, braucht er natürlich einen schönen Namen. Diese können klassisch sein, wie bei Katze Lilly oder ironisch klingen, wie beim kleinen Mops Herkules. Bei Tiernamen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und kein Standesamt kann ein Veto einlegen. Doch wie finden Halter den richtigen Namen? Und wie bringt man dem Tier bei, darauf zu hören?

Rassehunde Namen sind selten alltagstauglich

Wer einen Hundewelpen beim Züchter kauft, bekommt häufig schon einen Namen mit auf den Weg. Der besteht aus zwei Teilen: Alle Tiere eines Wurfes bekommen Individualnamen, die in der Regel mit dem gleichen Buchstaben anfangen. Allerdings sind die Namen, die in den Papieren eines Rassehundes stehen, in der Regel nicht gerade alltagstauglich. Das sind sehr schöne, wohlklingende Namen, die aber in den seltensten Fällen auch die Rufnamen des Hundes werden.

Worauf solltest du bei der Wahl des Tiernamens achten?

Idealerweise sollte dein Haustier seinen Namen ein Tierleben lang behalten. Daher sollte der Name auch für dich positiv behaftet sein. Außerdem solltest du Folgendes beachten:

  • Keine Namen für den Vierbeiner aussuchen, die einem Kommando ähneln. Da die Wörter zu ähnlich klingen und sie die Tiere damit verwirren können. Zum Beispiel: Fratz – Platz, oder Tom – Komm.
  • Keine entwürdigende Tiernamen aussuchen, auch wenn man sich bei tierischen Namen kreativ austoben kann, ist es doch ein Familienmitglied. Und man selbst möchte doch auch nicht mit komischen Namen gerufen werden.
  • Du solltest den Tiernamen nicht häufig wechseln. Klar kommt es schon vor, dass man seinen tierischen Freund mal umbenennt: Wenn er aus dem Tierheim kommt, der Name absolut nicht zum Tier passt oder es mit dem neuen Tierhalter einen Neuanfang geben soll etc. Achtet idealerweise darauf, dass die Vokallaute ähnlich klingen. So hört und akzeptiert der Vierbeiner seinen neuen Namen besser und schneller. Wird der Tiername zu oft geändert, schadet das zwar dem Tier nicht, kann aber bewirken, dass Hund oder Katze auf seinen Namen nicht mehr wirklich hört.

Am geeignetsten sind zweisilbige Namen

Der Name deines Haustieres sollte sich gut rufen lassen und für deinen Hund nachvollziehbar sein. Wie raten zu zweisilbigen Namen, weil man diese schneller aussprechen kann als drei- oder gar viersilbige. Dazu gehören zum Beispiel: Bello, Nelli, Maja, Balu, Lucky, Mimi. Außerdem nehmen Tiere bei Entfernung helle Vokale besser wahr und schließlich geben wir Menschen auch gerne süße und liebevoll klingende Kosenamen. Zudem solltest du Missverständnisse oder Verwirrung vermeiden – die können zum Beispiel entstehen, wenn der Name des Hundes ähnlich klingt wie der eines Familienmitglieds

Auch Vögel können auf ihren Namen hören

Einem Haustier einen Namen zu geben, ist nicht nur ein emotionaler Akt, wenn es sich damit zu sich rufen lässt, hat das auch einen praktischen Nutzen. Das funktioniert mit ein bisschen Training nicht nur bei Hunden, sondern auch bei Katzen, Kaninchen, Nagetieren und Vögeln. Jedes Tier kann lernen, auf seinen Namen zu hören. Üben lasse sich das zum Beispiel so: Man spricht ein Tier mit dem Namen an und streichelt es. Bei Vögeln kann es sinnvoll sein, stattdessen mit Futter zu arbeiten. Erlebt das Tier die Situation, in der sein Name fällt, als angenehm, so verknüpft es den Namen mit etwas Positivem. Hat man auf diese Art ein paar Mal trainiert, wird das Tier schon bald darauf reagieren, wenn man den Namen sagt.

Tiernamen im Laufe der Zeit

Rinder und Pferde waren ursprünglich die ersten Tiere, die Namen bekamen. Sie waren Arbeitstiere, denen man Befehle gab und um deren Wohlbefinden man sich kümmern musste sie. Hunde und Katzen dagegen trugen noch vor 100 Jahren häufig gar keine Namen. Zumindest wenn sie nicht in den Räumen von Adeligen lebten, sondern auf Höfen und Feldern umherstreunten. Inzwischen sind Menschennamen wie Paul, Emma oder Ludwig bei vielen Tierarten beliebt. Das sage viel über die Mensch-Tier-Beziehung aus und einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel.


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Wie macht sich Leptospirose bei Hunden bemerkbar?

Sie gehört weltweit zu den am meisten verbreiteten Infektionskrankheiten, die Tiere und Menschen befallen kann. Doch trotz regelmäßiger Impfungen steigen die Fälle. Deshalb wurde ein neuer Impfstoff entwickelt, der zuverlässigen Schutz bietet.

Leptospirose

Die Leptospirose ist eine sehr ernstzunehmende Infektionskrankheit, die sich durch Fieber, meist blutigen Brechdurchfall und Gelbsucht äußert und in akuten Fällen schnell tödlich verlaufen kann. Normalerweise wird jeder Hund regelmäßig mit dem üblichen Fünffach- oder Sechsfachimpfstoffes dagegen geimpft. In den letzten Jahren hat sich leider herausgestellt, dass die fürchterliche Krankheit beim Hund immer noch aktuell ist und ihre Verbreitung sogar bedenklich zunimmt.

Was sind die Ursachen?

Die Ursache der Leptospirose beim Hund sind bestimmte Bakterien, die Leptospiren. Es lassen sich verschiedene krankheitserregende Arten dieser spiralförmigen Erreger unterscheiden. Leptospiren sind in der Lage, auch außerhalb eines Wirtstieres zu überleben, wenn die Umgebung warm und feucht ist. Sie leben deshalb häufig in Gewässern, vor allem im Sommer und im Herbst. Die Leptospiren gelangen über die Schleimhäute der Augen, des Verdauungstrakts und der Geschlechtsorgane in die Blutbahn des Hundes.

Die Übertragung

Leptospiren werden direkt oder indirekt übertragen. Die direkte Übertragung geschieht beim Kontakt mit Harn oder Blut von erkrankten Tieren (wie Ratten, Mäuse oder Igel), bei der Paarung oder durch Bisswunden von erkrankten Tieren. Eine indirekte Übertragung des Erregers ist durch Ratten-, Mäuse- oder Igel-Urin in Pfützen möglich, Urin in der Erde oder der Nahrung und Einstreu. Vor allem im Sommer gelten Pfützen als eine der Haupt-Ansteckungsquellen, denn die Bakterien sind in Wasser und feuchtem Milieu wochenlang überlebensfähig. Die Leptospiren dringen durch kleinste Hautverletzungen besonders im Bereich zwischen den Zehen, oder die Schleimhäute von Nase und Maul in den Körper. Auch über Verletzungen der Haut können sie eindringen. Hunde stecken sich vor allem durch gegenseitiges Beschnuppern und Ablecken sowie über Bisswunden mit Leptospirose an.

Gefährdetet Tiere

Sehr wichtig für den Krankheitsverlauf ist der jeweilige Immunstatus des Hundes. Hat ein Tier, das mit Leptospiren infiziert wird, einen hohen Antikörpertiter (wie Welpen mit mütterlichen Antikörpern oder ein vollständig geimpfter erwachsener Hund) kann der Erreger meist eliminiert werden, ohne dass es überhaupt zu einem Ausbruch der Krankheit kommt. Bei einem etwas niedrigeren Antikörpertiter kommt es zu einer wenig schweren oder kurzen Leptospirämie mit milden klinischen Anzeichen. Hat der Hund aber einen niedrigen Antikörpertiter oder gar keine Antikörper, so kommt es nach der Leptospirämie zu einer Vervielfältigung der Bakterien in Nieren, Leber, Milz, zentralem Nervensystem, Augen und im Genitaltrakt.

Symptome der Krankheit

Weil ihre Anzeichen so unspezifisch sind, wird eine Leptospirämie meist nicht sofort erkannt. Wertvolle Zeit geht verloren, weil beispielsweise zuerst auf Verdacht auf Vergiftung behandelt wird. Nach einer Inkubationszeit von sieben bis zwölf Tagen kommt es zu klinischen Symptomen: vorwiegend Schlappheit, Futterverweigerung, Dehydratation, Durchfall, Erbrechen, Fieber oder erhöhtem Ausscheiden von Urin. Häufig kommt es zu akuten Niereninsuffizienzen, Blutungen oder Leberfunktionsstörungen wie Gelbsucht. Sehr häufig ist die Niere betroffen und es kommt es zum Nierenversagen. Leider verläuft die die Krankheit meist tödlich.

Vorsorge durch wirksame Impfung

Die wichtigste Prophylaxe gegen Leptospirose ist die regelmäßige Impfung, deshalb zählt sie zu den Pflichtimpfungen gemäß aktueller Impfleitlinien. Das heißt, dass jeder Hund zu jeder Zeit davor geschützt sein sollte. Aus diesem Grund wurde ein neuer, erweiterter Leptospirose – Impfstoff entwickelt, der auch vor jenen Erregerstämmen zuverlässigen Schutz bietet, der mit herkömmlichen Impfstoffen bis jetzt nicht erzielt werden konnte. Zur Grundimmunisierung muss der erweiterte Impfstoff zweimal im Abstand von 4 Wochen verabreicht werden. Um den Schutz aufrecht zu erhalten, muss die Impfung einmal jährlich aufgefrischt werden.


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Vorsicht vor Birkenzucker in den Keksen!

Die Weihnachtszeit rückt immer näher und mit ihr auch das alljährliche Kekse backen. Immer häufiger wird Birkenzucker dafür verwendet, da er Kalorienärmer ist als herkömmlicher Zucker. Doch was vielen nicht bekannt ist – für Vierbeiner ist Birkenzucker pures Gift. Denn leider landet manches Plätzchen auch in den Mägen der Hunde vieler unwissender Besitzer.

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Birkenzucker liegt voll im Trend und ist dem gesundheitsbewussten Zweibeiner längst ein Begriff. Er ist eine willkommene Abwechslung zum herkömmlichen Zucker, da er nur wenige Kalorien hat und den menschlichen Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst. So gesund er für den Menschen ist – für den Hund ist er alles andere als harmlos. Ganz im Gegenteil -Vergiftungsfälle mit Birkenzucker, oder Xylitol, häufen sich, weil viele Hundebesitzer noch nicht wissen: nur wenige Gramm können für den Vierbeiner tödlich enden.

Tierärzte warnen vor Birkenzucker

“Birkenzucker ist derzeit in, weil er weniger Kalorien hat als normaler Zucker. Bestimmt verwenden ihn viele aus diesem Grund für ihre Weihnachtsbäckerei”, sagt Tierärztin Lisa Affenzeller. Sie rät Hundebesitzern, lieber auf diesen Zuckerersatz zu verzichten, um sicher zu gehen, dass ihr Haustier nichts davon erwischen kann. Denn schon geringe Mengen Xylit sind für Hunde tödlich. Wie diese traurigen Fälle zeigen, löst Birkenzucker eine starke Insulinausschüttung aus, die zum Unterzucker führt. Zudem verursacht Birkenzucker eine schwere Leberzellschädigung, die bis zu Leberversagen und Tod führen kann. Die häufigsten Symptome einer Birkenzuckervergiftung sind Schwäche, Schläfrigkeit, Zittern, Krampfanfälle, Erbrechen und Durchfall.

Tierquäler vergiften Hunde mit Birkenzucker

Auch bei Tierhassern bleibt die Gefahr von Birkenzucker nicht unbemerkt, deshalb streuen Täter das gefährliche Nahrungsmittel aus. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH raten daher: wenn Ihr bemerkt, dass Euer Haustier xylithaltige Lebensmittel gefressen hat, dann ab zum Tierarzt. Falls noch nicht zu viel Zeit verstrichen ist, wird der Hund zum Erbrechen gebracht. Danach wird eine intensivmedizinische Behandlung eingeleitet, die aus der Stabilisierung des Blutzuckers und der Behandlung eventueller Leberschäden besteht.

Schütze deinen Hund mit dem Whatsapp-Service 

Weil wir nicht mehr tatenlos zusehen wollten, wie Sadisten unsere Hunde vergiften, haben die TIERFREUNDE ÖSTERREICH den kostenlosen WhatsApp-Dienst ins Leben gerufen. Ein gut funktionierendes Netzwerk aus Hundehaltern in ganz Österreich, die sofort Alarm schlagen und warnen, wenn sie etwas Verdächtiges sehen. So weißt Du genau, ob Deine Gegend sicher ist, oder ob hier Giftköder ausgelegt wurden. Wichtig ist es, die Giftköder-Warnungen hier zu abonnieren. Anschließend meldet sich Dein Whatsapp-Kanal zu Wort und du bist in Sekundenschnelle informiert, wo Gefahren für Deinen Hund lauern. Wie uns von dankbaren Hundehaltern berichtet wurde, konnten so schon schlimme Vergiftungsfälle verhindert werden

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Warum mögen Hunde keine Briefträger?

Jährlich werden hunderte Postboten von Hunden gebissen. Dass es so weit kommen kann, liegt meist an der Erziehung der Hunde. Doch was manchen Hundebesitzer falsch?

Postboten

Betritt ein Postbote ein Grundstück, auf dem ein Hund lebt, geht er ein Risiko ein. Der Zusteller dringt in ein fremdes Revier vor. Ist er dann noch hektisch oder unerfahren im Umgang mit Hunden, kann das böse enden. Der Hund wird vielleicht aggressiv, bellt oder fletscht die Zähne und im schlimmsten Fall beißt er zu.

Warum werden Hunde gegenüber Postboten aggressiv?

Grundsätzlich zählen zwei Gründe dazu, weshalb viele Vierbeiner Zustellern gegenüber feindlich reagieren:

  1. Sie dringen in ihr Revier ein.
  2. Sie verstehen das Verhalten des Postboten nicht.

Letzteres ist häufig bei Hunden der Fall, die sich gegenüber Besuchern gelassener verhalten. Denn anstatt, wie ein Gast, sich länger im Haus aufzuhalten oder mit dem Herrchen oder Frauchen zu reden, gehen die Zusteller meist zielstrebig zum Eingang und verlassen das Territorium kurz darauf genauso zielstrebig wieder. Das kann bei Hunden zu Verunsicherung und Angst führen, wodurch es zum Bellen, Knurren und Beißen kommen kann.
Wenn der Briefträger schon zuvor schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht hat, kann das ebenfalls ein unerwünschtes Verhalten beim Vierbeiner auslösen. Der Hund riecht seine Angst und sein Jagdtrieb wird geweckt.

Wie lassen sich Angriffe vermeiden?

Oft liegt der Fehler nicht nur beim Postboten, sondern auch bei den Hundehaltern. Die meisten Bisse passieren direkt an der Haustür. Da klingelt der Zusteller, Frauchen oder Herrchen versuchen den Hund noch zurückzuhalten, aber dieser schiebt sich gerade noch durch und schnappt zu. Das ließe sich vermeiden, wenn der Hund gut erzogen sei. Ein Hund muss lernen, ruhig zu bleiben, wenn es klingelt. Dafür braucht es nur einen Hundekorb oder eine Decke außerhalb des Türbereiches. Klingelt es, sollte man ihn mit dem Kommando “Geh auf deinen Platz” wegschicken. Generell lohnt es sich, dass Besitzer ihren Hund dann dafür belohnen, wenn er ruhig bleibt. Zusätzlich solltest du Briefkästen außerhalb des Zauns aufhängen. Der Hund sollte angeleint werden oder im Haus sein, wenn der Zusteller kommt. Und wenn der Postbote klingelt, sei freundlich und zeige deinem Hund, dass der Besucher nicht gefährlich ist.

Was sollte der Postbote beachten?

Wenn der Hund frei auf dem Grundstück herumläuft, sollte der Briefträger auf keinen Fall das Anwesen betreten. Auch von plötzlichen hektischen Bewegungen ist abzuraten, da der Hund sonst ebenfalls nervös wird. Es ist auch davon abzuraten, einen fremdem Hund bei der Zustellung mit Leckerlis zu füttern, das könnte schmerzhafte Folgen nach sich ziehen. Das Belohnen sollten Hundehalter immer selbst übernehmen. Kommt nämlich mal ein anderer Zusteller, der keine Belohnung für den Hund dabei hat, wird der Hund schnell unzufrieden.


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Warum bekommen Katzen Schluckauf ?

Ein Schluckauf kann bei Katzen jeden Alters vorkommen. Das liegt an einer Nervenirritation, so dass sich Zwerchfell und Stimmritze gleichzeitig zusammenziehen. Wann Du mit Deinem hicksenden Schmusetiger zum Tierarzt musst und wann der Schluckauf harmlos ist, erklären Euch hier die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

Katze-giftig

Wenn eine Katze Schluckauf hat, klingt das sehr niedlich und witzig. Meist ist der Spuk genauso schnell vorbei, wie er gekommen ist. In seltenen Fällen kann der Schluckauf jedoch auf Krankheiten hinweisen.

Eine Sache gleich mal vorweg: Versuche niemals, den Schluckauf Deiner Katze durch Erschrecken, Luft anhalten oder über Kopf Wasser trinken zu beenden. Dies nützt gar nichts und macht alles nur noch schlimmer, weil die Katze in Panik ausbricht.

Wie kommt es zu Schluckauf bei Katzen?

Im Prinzip entsteht Schluckauf bei Katzen genauso wie bei Menschen. Dabei passieren zwei Dinge gleichzeitig: Das Zwerchfell zieht sich zusammen und die Stimmritze zwischen den beiden Stimmbändern im Kehlkopf verschließt sich. Ursache dafür ist eine Reizung der Nerven, die durch das Zwerchfell verlaufen.

Schluckauf nach dem Fressen

Wenn Deine Katze ihr Futter schnell herunterschlingt, ohne es richtig zu kauen, führt das oft zu Schluckauf. Das liegt daran, dass die gierige Samtpfote beim Schlingen viel Luft verschluckt. Diese Luft reizt das Zwerchfell, das sich daraufhin zusammenkrampft und den Schluckauf auslöst. Besonders oft sind kleine Katzen betroffen, die erst noch lernen müssen, ihr festes Futter ordentlich zu kauen. Falls Deine Katze ständig Schluckauf nach dem Fressen hat, dann versuch doch mal Folgendes aus:

  • Verteile über den Tag kleinere Futterportionen
  • Lege ihr z. B. einen Ball in den Futternapf, so muss Deine Die Katze drumherum fressen und kann nicht so schlingen.
  • Stelle den Futternapf etwas höher: Wenn Deine Katze sich Strecken muss, um ans Futter zu kommen, frisst sie langsamer.
  • Immer genug Wasser bereitstellen

Haarballen als Übeltäter

Haben sich Haare im Verdauungstrakt Deiner Katze angesammelt und es gelingt ihr nicht, den Haarballen herauszuwürgen, irritiert dies ihr Zwerchfell und den Kehlkopf. Die Folge: Schluckauf. Speziell Katzen mit langen Haaren, wie Perserkatzen haben oft mit Haarballen so Ihre Probleme. Solange das nur selten passiert und Deine Katze es schafft, den Haarballen auszuspucken, musst Du Dir keine Sorgen machen.

Schluckauf als Krankheitssymptom

Hält der Schluckauf länger an oder leidet Deine Katze auffallend oft darunter, solltest Du mit ihr unbedingt den Tierarzt aufsuchen. Denn mögliche krankheitsbedingte Ursachen für Katzen-Schluckauf können sein:

  • Asthma
  • Herzprobleme
  • Tumore
  • Parasiten
  • Allergien

Ein Schluckauf sollte innerhalb von Stunden, auf jeden Fall aber noch am gleichen Tag, wieder verschwinden. Tritt er in zunehmender Frequenz auf, bleibt nur der Gang zum Tierarzt. Bei älteren Katzen könnte sich dahinter auch eine Herz- oder Lungenerkrankung verbergen


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Seltsames Hundeverhalten und ihre Bedeutung

Hunde sind liebenswerte und treue Geschöpfe, die ihre Besitzer oft mit kauzigen Possen erfreuen. Aber hast du dich jemals gefragt, warum dein Vierbeiner urplötzliche Energieschübe bekommt oder vom Schnuppern anderer Hunde-Hinterteile so fasziniert ist?

Merkwürdiges-Hundeverhalten

Auch wenn einige dieser Verhaltensweisen dem Menschen seltsam erscheinen, sind die meisten für Hunde ganz normal. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben die gängigsten Verhaltensweisen von Hunden genauer angesehen und was sie bedeuten.

Plötzlich aufgeregt umherrennen

Jeder Hundebesitzer kennt das, wenn sein Hund von einer Sekunde auf die andere plötzlich ausflippt und ohne ersichtlichen Grund anfängt aufgeregt herumzurennen. Offenbar ist dieser plötzliche Energieschub genau das, wonach es aussieht: Auf diese Art und Weise drückt ein Hund aus, wie glücklich er ist. Dieses Verhalten ist oft zu bestimmten Schlüsselzeiten zu beobachten, wie nach einer Mahlzeit oder wenn der Hund trainiert oder gebadet wurde. Hunde spüren dann Aufregung und Lebensfreude und das zeigt sich oft in diesem Verhalten.

Hunde fressen ihr eigenes Erbrochenes

Zu sehen, wie Hunde ihr eigenes Erbrochenes fressen, kann uns Menschen den Magen verstimmen. Tatsächlich ist es aber völlig natürlich für Hunde und ein angeborener Instinkt. Gerade Welpen fressen oft auf diese Weise, da die Mutter teilweise verdautes Futter für sie hochwürgt. Natürlich bedeutet das nicht, dass regelmäßiges Erbrechen gesund ist und wenn dies öfter passiert solltet ihr unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Leblose Gegenstände besteigen

Für und Menschen erscheint es bizarr, wenn ein Hund das Sofabein oder Kuscheltier besteigt. Obwohl es biologisch sinnvoll ist, dass Hunde sexuellen Kontakt mit anderen Hunden suchen, liegt hinter dem Besteigen lebloser Gegenstände eher der Wunsch nach deiner Aufmerksamkeit. Sie möchten die Aufmerksamkeit auf sich lenken, denn viele schimpfen ihren Hund oder jagen ihn durch den Raum. Deswegen erkennen Hunde im Besteigen von Gegenständen eine gute Möglichkeit, um dich dazu zu bringen aufzuhören. Dieses Verhalten kann in einigen Fällen auch hormonell bedingt sein. Wenn ein Welpe heranwächst oder ein Hund läufig ist, verhält er sich mit anderen Hunden und leblosen Gegenständen zunehmend so.

Nach dem Häufchen den Boden umgraben

Viele Hunde graben oder scharren auf dem Boden, nachdem sie ihr Geschäft erledigt haben. Es mag so aussehen, als wollten sie ihr Häufchen verstecken, allerdings markieren sie damit vielmehr ihr Revier. Dieses instinktive Verhalten stammt schon von ihren Vorfahren. Indem der Hund nach seinem Geschäft auf dem Boden scharrt, verstärkt er seinen Geruch und hinterlässt seine Spuren.

Hunde schnüffeln an den Hinterteilen ihrer Artgenossen

Für Menschen erscheint es merkwürdig, aber das Schnüffeln am Hintern anderer Hunde ist eine Art, um neue Freunde zu finden. Durch diese Art der Begrüßung erfährt ein Hund viel über einen anderen Hund, vorausgesetzt, dass beide dieses Verhalten akzeptieren. Deswegen solltest du dieses Verhalten bei deinem Vierbeiner nicht unterbrechen. Diese Fähigkeit des Schnüffelns ermöglicht es ihm, viele interessante Informationen über andere Hunde zu sammeln, einschließlich der Frage, ob das andere Tier läufig ist oder nicht.

Hinterteil über den Boden schleifen

Wenn dein Hund seinen Hintern über den Boden zieht, solltet ihr womöglich einen Tierarzt aufsuchen. Dieses Verhalten ist manchmal ein Zeichen dafür, dass etwas mit dem Hinterteil nicht ganz stimmt und oft eine Reaktion auf Beschwerden ist. Möglicherweise muss dein Hund in diesem Bereich gesäubert werden, oder hat Probleme mit seinen Analdrüsen.

Jagd auf den Schwanz

Wenn dein Hund ständig seinem eigenen Schwanz hinterherjagt, ist das meist ein Zeichen für Langeweile. Macht er das jedoch ständig, dann kann geistige oder körperliche Zuwendung der Grund dafür sein. Es kann zu einer schlechten Angewohnheit werden oder sogar zu einem zwanghaftem Verhalten. Gerät dies außer Kontrolle, kann das Verletzungen des Schwanzes nach sich ziehen. Beschäftige daher deinen Hund mit viel Bewegung und Spielzeug, wenn ihr merkt, dass er ständig seinem Schwanz hinterherjagt.


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