Können Tiere trauern?

Viele Tierhalter machen sich Gedanken, wie es ihren tierischen Mitbewohnern ergehen wird, wenn ihnen etwas zustoßen sollte. Kann das Haustier dann Trauer zeigen? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH klären euch hierzu auf.

Trauer-bei-Tieren

Wer sich für ein Haustier entscheidet, übernimmt die Verantwortung für ein anderes Lebewesen. Das Tier ist ein Familienmitglied, und viele Menschen quält die Frage, wie Tiere den Verlust eines liebgewonnenen Menschen verkraften. Und wie das Wohl des eigenen Tieres auch über die eigene Lebensspanne hinaus sichergestellt werden kann und ob Tiere ein Gefühl von Trauer empfinden.

Tiere verfügen über Emotionen

Auf jeden Fall können Tiere trauern, sie sind wie Menschen auch fühlende und sensible Lebewesen mit eigenen Charakteren und Eigenschaften. Genau wie wir Menschen empfinden sie verschiedene Emotionen, wie Freude, Angst, Wut, Zufriedenheit und eben auch Trauer. Viele Tiere trauern sehr stark nach dem Verlust ihres menschlichen Partners. Das gesamte Leben des tierischen Freundes ändert sich grundlegend – gewohnte Rituale und der Alltag sind plötzlich völlig anders und fremd. Die Bezugsperson fehlt und ist auch nicht einfach so ersetzbar.

Woher weiß ich, dass ein Tier trauert?

Da es nicht leicht ist, einzuschätzen, wie ein Tier mit dem Verlust des geliebten Halters umgeht, ist es wichtig, mit jedem Tier besonders behutsam umzugehen. Manche Tiere stellen das Essen ein, wollen vielleicht nicht mehr gerne spazieren gehen oder wandern ruhelos umher. Wieder andere ziehen sich einfach zurück und leiden ganz still. Es gibt sehr viele unterschiedliche Verhaltensweisen, wie ein Tier mit seiner Trauer umgeht, so wie es bei trauernden Menschen auch der Fall ist.

Wie gehe ich mit einem trauernden Tier um?

Dafür gibt es keine allgemeine Verhaltensregel, je nachdem wie das Tier seine Trauer ausdrückt, sollte man reagieren. Ist das Tier zum Beispiel anhänglich und schmusebedürftig, sollte man ihm das auf keinen Fall verwehren und sich viel Zeit dafür nehmen. So kann es Vertrauen fassen und eine neue Bindung eingehen. Zieht sich das Tier zurück und will nicht essen, sollte man es nicht bedrängen. Einfach immer wieder Kontakt und Nahrung anbieten, aber nicht zu vehement.

Wie stelle ich sicher, dass es meinem Tier nach meinen Tod gut geht?

Am wichtigsten ist es natürlich, dass Dein Haustier schnell in liebevolle Hände kommt. Im besten Fall ist Dein Vierbeiner mit der Person, die es bei sich aufnimmt, bereits vertraut. Dies erleichtert den Übergang und hilft ihm, sich schneller in seinem neuen Zuhause wohlzufühlen. In einem Testament hast Du die Möglichkeit, detailliert anzugeben, was im Todesfall mit Deinem tierischen Freund passieren soll. Hier gilt: Je konkreter die Wünsche dokumentiert sind, umso besser für die tierischen Gefährten.

Katzen verarbeiten Verluste schneller als Hunde

Oft drücken Katzen ihre Trauer durch Appetitlosigkeit aus, wollen nicht mehr angefasst werden und reagieren teilweise aggressiv. Ein Zustand, der sich laut Erfahrungswerten von Verhaltensforschern meist in sechs Wochen relativiert. Hunde hingegen brauchen sehr viel länger, um den Tod eines Menschen zu verkraften. So emotional sie ihre Freude in guten Zeiten ausleben, so tragisch ist für sie auch ein Verlust.  Es hilft es, möglichst viele Gegenstände und Bekleidungsstücke des Verstorbenen mit ins neue Wohnumfeld zu nehmen und den Tieren so eine sanfte Entwöhnung zu ermöglichen.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Jetzt werden Hund und Katze vernetzt

Die Tech-Industrie entdeckt die Haustiere: Gadgets messen, wie viel Bewegung deine vierbeinigen Freunde haben, was sie fressen oder wie viel sie schlafen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben hier genauer nachgefragt.

Haustiere-vernetzen

Nachdem viele Menschen ihre Kalorienzufuhr, die sportliche Betätigung und ihren Schlafrhythmus bereits übers Smartphone überwachen, sind nun die Haustiere dran. Hund und Katze werden mit Geräten und Trackern ausgestattet, die man am Halsband befestigen kann, um deren Aktivität übers Smartphone zu überwachen. Auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona wurden kürzlich eine Reihe dieser Gadgets vorgestellt. Damit können Tierhalter beispielsweise über eine App Standort und Aktivität des Tieres überwachen, also wie viel es sich bewegt oder schläft. Dies soll Herrchen und Frauchen zeigen, ob sie mit ihrem vierbeinigen Freund genügend Gassi gegangen sind.

Kalorienverbrauch wird angezeigt

Auch Vodafone, der weltweit zweitgrösste Mobilfunkkonzern, verkauft bereits einen Haustier-Tracker namens V-Pet. Dieser lässt sich am Halsband des Tieres befestigen, und der Besitzer kann überwachen, wo sich sein Vierbeiner aktuell aufhält. Über die verbundene App können Tierhalter zudem eine sichere Zone um ihr Haus herum definieren. Verlässt Dein Haustier diese Zone, wirst Du über das Smartphone informiert. Der V-Pet-Tracker lässt Dich zudem wissen, wie viel Dein Hund oder Deine Katze gerannt ist, gespielt oder geschlafen hat. Zusätzlich zeigt er an, wie viele Kalorien Dein Haustier dabei verbrannt hat. Diese Information soll dabei helfen, die Futterportionen optimal zu gestalten. Das Gerät funktioniert mit einer SIM-Karte und einem Abo.

Gerät wirft Leckerli aus

Weitere Firmen haben digitale Dog-Sitter auf den Markt gebracht. Diese funktionieren über Kameras, die in der Wohnung oder im Haus aufgestellt werden und über die Besitzer ihre Haustiere beobachten können, wenn sie außer Haus sind. Bellt beispielsweise Dein Hund, erhältst Du einen Alarm aufs Smartphone und kannst Dich über die Kamera zu Hause umsehen, was los ist. Die Kamera besteht aus einem Leckerli-Fach, das mit bis zu 100 Leckerli gefüllt werden kann. Auf Kommando via Smartphone können diese dem Hund zugeworfen werden.

Automatische Katzenbox

Am Markt ist auch ein automatisches, intelligentes Katzenklo erhältlich. Dieses reinigt sich automatisch und streut frisches Katzenstreu über den Boden. Ausserdem schickt die Box Nachrichten auf das Handy des Tierhalters. Sie kann Angaben zum Gewicht Deiner Katze übermitteln oder zu der Dauer und Häufigkeit, mit der die Katze ihr WC benützt. So sollen mögliche Gesundheitsprobleme erkannt werden.

Entspannung durch Klangwellen

Ein anderes Start-up setzt unterdessen auf die psychische Gesundheit der Haustiere. Es verkauft ein Gadget, das Haustieren in Stresssituationen ermöglichen soll, sich zu entspannen. Das Gerät sendet Klangwellen für Hunde und Katzen aus, die das Unterbewusstsein der Tiere stimulieren sollen.

Smartphone-Markt gesättigt

Das Vordringen mit Gadgets in der Haustier-Industrie hat einen guten Grund: Der Smartphone-Markt ist langsam gesättigt, Hersteller und Mobilfunkkonzerne müssen neue Wege einschlagen, um weiter zu wachsen. Der Heimtiermarkt ist für viele Unternehmen ein lukratives Segment, das im Jahresvergleich stetig wächst.

Doch seien wir mal ehrlich wollen wir, das wirklich? Wir Menschen sind ja schon total vernetzt, sollen nun unsere Haustiere auf Schritt und Tritt verfolgt werden?


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Kaninchen gehören nicht ins Osternest

Kaninchen sind keine Kuscheltiere und eignen sich nur bedingt für Kinder, denn sie sind Fluchttiere und mögen nicht gerne angefasst werden. Das fällt vielen Kindern schwer und gerade zu Ostern müssen sie oft als lebende Geschenke herhalten.

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Wenn am Ostersonntag wieder Kinderaugen leuchten, weil die Wartezeit auf die Osternester endlich vorbei ist, werden neben bunten Eiern auch viele Hasen und Kaninchen verschenkt. Leider sind nicht alle davon aus Schokolade. Jedes Jahr aufs Neue landen auch viele lebendige Kaninchen in den Osternestern und viele davon finden sich kurze Zeit später schon im Tierheim wieder.

Kaninchen sind keine Ostergeschenke

Obwohl ihr putziges Äußeres zum Liebhaben und Knuddeln verleitet, mögen viele Langohren nicht angefasst werden. Als Fluchttiere verfallen sie beim Hochheben oft in eine Schockstarre, die jedoch als Wohlbefinden interpretiert wird. Deshalb raten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH vor der Anschaffung von Kaninchen, umfassende Informationen über die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Tiere einzuholen. So dürfen Kaninchen als soziale Tiere keinesfalls alleine gehalten werden, haben hohe Ansprüche an eine artgerechte Fütterung und brauchen einen strukturierten, ausreichend großen Lebensraum mit Unterschlupf- Hüpf- und Nagemöglichkeiten im Freien. Handelsübliche Käfige sind kein Ersatz für den natürlichen Lebensraum, sondern sollten nur eine Rückzugsmöglichkeit darstellen.

Bald geht das Interesse verloren

Wer kann schon bittenden Kinderaugen widerstehen? Nicht viele Eltern, denn seitdem Kleintiere zu Dumping-Preisen angeboten werden, steigt die Zahl der Spontankäufe und der im Tierheim abgegebenen Tiere. Doch oft fehlt beim Schnäppchenkauf die fachgerechte Beratung: Die Bedürfnisse der Tiere werden selten erwähnt und Verkäufer sind schon mit der korrekten Geschlechtsbestimmung überfordert. Tiere werden immer häufiger Wegwerfware: Wenn sie lästig werden, werden sie ausgesetzt und haben keine Überlebenschancen in freier Natur. Viele Kaninchen und Zwerghasen landen besonders nach Feiertagen in überfüllten Tierheimen.

Die Hoppler benötigen viel Auslauf

Kaninchen sind Tiere, die am liebsten den ganzen Tag hoppeln, graben und miteinander kuscheln. Die handelsüblichen Käfige, meist aus billigem Plastik – bieten nicht annähernd genügend Platz und schon gar keine artgerechte Haltung. In der Natur leben die Tiere in großen Gruppen und zu ihrer täglichen Beschäftigung gehört das Graben von Höhlen und Gängen. Schon da müsste vielen klar werden, dass die Ansprüche dieser Tiere mit einem Käfig nicht gerecht werden. Auch die Ernährung ist nicht so einfach, wie vielleicht vermutet wird. Körnerfutter ist Mastfutter und macht die Tiere auf Dauer krank. Besser ist die Ernährung mit Heu, sowie frischem Gemüse und Gräsern. Nicht zu vergessen: Kaninchen können bis zu sechs Mal im Jahr bis zu sechs Junge bekommen – eine Kastration ist deshalb unumgänglich.

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH appellieren daher an alle Eltern oder Großeltern, Kindern nicht leichtfertig ein Tier zu schenken. Gebt in das Osternest Eurer Kinder oder Enkelkinder lieber einen Schokohasen. Denn wer ein Tier verschenkt, verschenkt ein Leben -das sollte jedem klar sein.


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Ein Schutzengel für Dein Haustier

Wenn unerwartete Notsituationen, wie schwere Krankheiten oder Unfälle passieren, fragen sich viele verantwortungsvolle Tierbesitzer, wer sich dann um ihre Tiere kümmert. Aus diesem Grund bieten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH für Haustierhalter das Haustier-Schutzengelpaket.

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Vor allem in der kalten und dunklen Jahreszeit kommt es jedes Jahr vermehrt zu Unfällen. Glatte Fahrbahnen, eisige Gehsteige oder gefährliche Pisten beim Schifahren, es kann immer und überall etwas passieren. In so einem Fall gibt es keine größere zusätzliche Belastung als eingesperrte Haustiere, die zu Hause sehnsüchtig darauf warten, dass Frauchen oder Herrchen endlich heimkommen.

365 Tage Schutz für Deine Tiere

Das Haustier ohne Futter, Wasser und Betreuung über einen längeren Zeitraum in der Wohnung zu lassen, kann qualvolle und verstörende Stunden für das Tier bedeuten. Es spürt sofort instinktiv, dass etwas nicht in Ordnung ist und fühlt sich in dieser Stresssituation alleine gelassen. Das Haustierschutzengel-Paket der TIERFREUNDE ÖSTERREICH stellt die Betreuung und Versorgung Deiner Haustiere sicher, wenn Du selbst nicht mehr in der Lage dazu bist. Die Haustiere genießen dabei in ganz Österreich und rund um die Uhr, die bestmögliche Absicherung. Als Tierbesitzer kannst Du dabei selbst auswählen, ob Deine Tiere in einer Tierpension untergebracht oder durch einen Tiersitter betreut werden sollen. Dabei übernehmen die TIERFREUNDE ÖSTERREICH die volle Kostenübernahme bis zu 1.200,00 €.

Welche Betreuungsleistungen umfasst das Haustier-Schutzengelpaket?

  • Füttern inkl. Einkaufen des Tierfutters
  • Reinigen des Käfigs / der Katzenkiste / des Aquariums
  • Ausführen (Gassi-Gehen) des Hundes
  • Organisation von Hausbesuchen des Tierarztes

Absicherung hilft in Ausnahmesituationen

Freunde, Bekannte und Familienmitglieder können selten Hunde, Katzen oder Kleintiere auf Dauer betreuen. Tierpensionen sind oft voll und ins Tierheim will man seine Lieblinge wirklich nicht geben. Die Unterbringung Deiner Haustiere in einer Betreuungsstätte wird über den Haustier-Notruf der Tierfreunde Österreich organisiert und die Kosten für Transport, Betreuung und Unterbringung, sowie der Rücktransport sind mit dem Haustierschutzengel-Paket abgedeckt. Für solche Fälle erhalten Haustierbesitzer von uns einen Notfall-Sticker für die E-Card, sowie den Notfall-Schlüsselanhänger. Die Rettungskräfte können so unverzüglich die Rettung Deiner Haustiere sicherstellen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH erhalten zudem alle wichtigen Informationen von Dir, die auf einem Notruf-Datenblatt stehen, damit Deine Tiere unverzüglich gerettet und betreut werden können.

Beste Versorgung mit dem Haustier-Schutzengelpaket

Eine längere Abwesenheit des Besitzers kann sehr schwierig für ein Tier sein. Instinktiv spürt es, dass etwas nicht in Ordnung ist. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass die Alltagsstrukturen des Tieres aufrechterhalten bleiben. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH stehen Dir als Tierhalter in dieser Notsituation zur Seite. Werde deshalb jetzt Mitglied und profitiere von unserem Haustierschutzengel-Paket. Nur EUR 20,00 € im Jahr für Mitglieder der TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

Wenn Du einmal ausfällst, ist es ein beruhigendes Gefühl, Dein Tier gut versorgt zu wissen.


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Kommt jetzt ein Hundeverbot auf Almen?

Das Wetter wird immer wärmer und schon bald zieht es wieder viele in die Natur und die Berge. Doch dürfen die Hundehalter dann noch mit ihren geliebten Vierbeinern auf die Almen Österreichs wandern?

Hundeverbot-Almen

Nachdem ein Almbauer wegen einer tödlichen Kuh-Attacke zu einem Schadenersatz von 490.000€ verurteilt wurde, prüft das Land Oberösterreich ein Hundeverbot auf Almen. Stelle sich dies als rechtlich möglich und vor allem als sinnvoll heraus, solle es in diesem Sommer kommen, stellte Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP) am Freitag in Linz in Aussicht.

Alleingang in Oberösterreich falls notwendig

Da in Oberösterreich die Almen touristisch stark frequentiert seien, müssten jetzt laut Bauernbund-Obmann Max Hiegelsberger Maßnahmen gesetzt werden, die zum einen den Landwirt rechtlich absichern und zum anderen den Menschen schützen. Hiegelsberger persönlich trete für eine bundesweit einheitliche Regelung ein. Sollte diese nicht gefunden werden, schließt er auch einen Alleingang Oberösterreichs nicht aus. Wenn die eingeleitete Prüfung ergebe, dass ein Hundeverbot auf Almen sinnhaft sei, befürwortet der Landesrat die Einführung für sein Bundesland und das bis zum Sommer.

Viel Tourismus in Österreichs Bergen

Rund 24,5 Millionen Touristen machen im Sommer in Österreich laut Statistik Austria Urlaub, viele von ihnen gehen wandern, immer mehr von ihnen bringen auch ihre Hunde mit. Es gibt darüber keine genauen Zahlen, aber was man sagen kann, ist, dass in den vergangenen zehn Jahren etwa 30 Millionen Wanderer in Österreichs Bergen unterwegs gewesen sind. Die Almwirtschaft sei seit Jahrhunderten Teil der österreichischen Landwirtschaft und Teil der österreichischen Identität. Zum sicheren Umgang mit Hunden auf Almen gebe es einen neuen Folder der Naturfreunde, der auch auf der Homepage abrufbar sei: nur mit ausgebildeten Hunden gehen; Hunde an die Leine nehmen; wenn Tiere attackieren, den Hund loslassen.

Negativ für Landwirtschaft

Sollten Landwirte die Kühe überhaupt noch frei auf der Alm treiben oder muss alles komplett eingezäunt werden? Müssen die Wanderwege generell gesperrt werden oder reichen Warnhinweise? Sollte die Strafe bestätigt werden, wäre das wirtschaftliche Risiko eines Auftriebs von Tieren auf eine Almweide enorm. Ein solches Szenario wäre unzumutbar. Für rund 4.000 Bäuerinnen und Bauern ist die Almwirtschaft Teil ihrer Bewirtschaftung. Die Alternative wäre, dass man den Wanderern das Betreten von Almweiden untersagen müsste, was wiederum für den Tourismus eine Katastrophe wäre.

Soll man jetzt wegen eines einzigen Unfalls die komplette Almwirtschaft infrage stellen? Was ist Deine Meinung dazu? Ist ein Hundeverbot auf der Alm wirklich notwendig? Oder gibt es eine effektivere Lösung, für ein gemeinsames Miteinander?


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Augen auf beim Welpenkauf!

Ein Rassewelpen, der für einen günstigen Preis auf Internetportalen angeboten wird, hat häufig einen grausamen Hintergrund. Denn beim illegalen Welpenhandel wird mit den Hunden richtig viel Geld gemacht – und das auf Kosten der Tiere.

Welpenkauf

Vertraue keinem Händler aus dem Internet

Illegaler Welpenhandel steht und fällt mit den Konsumenten. Will heißen: Du selbst entscheidest, ob Tiere in solchen Zuständen gehalten werden. Das bedeutet ganz konkret, dass Du beim Kauf eines Welpen extrem vorsichtig sein solltest. In der Regel beginnt hier die Recherche im Internet – das ist grundsätzlich nichts Schlimmes. Doch nachdem ein Züchter ausgewählt wurde, der im Internet schon einmal seriös wirkt, kann man sich nicht auf dieser Gewissheit ausruhen. Vertraue deshalb auf nichts von Seiten der Welpenhändler, was du im Internet siehst und liest, sondern mache dir selbst vor Ort ein Bild.

Von einem Online-Tierkauf ist abzuraten

Bei Kaufangeboten über das Internet raten wir generell zur Vorsicht. Das heißt nicht, dass Du keinen guten Züchter über das Internet finden kannst oder alle Anbieter skrupellose Betrüger sind. Sei jedoch äußerst aufmerksam und skeptisch. Billigwelpen im Internet haben immer einen Haken, entweder man bekommt ein krankes Tier aus erbärmlichsten Verhältnissen, oder man bekommt die Tiere nicht und das bezahlte Geld ist weg. Um zu verhindern, dass Du ein Opfer von Kriminellen wirst, solltest Du daher nur von einem gemeldeten und seriösen Züchter kaufen.

Das sind unsere Tipps für Dich:

  • Besuche den Welpen grundsätzlich in seinem Zuhause, bevor Du ihn adoptierst und lass Dir dort das Muttertier, sowie die Geschwister zeigen. Sind Mutter und Welpen ohne Angst vor Menschen, lassen sie sich gerne berühren? Sieht das Zuhause tiergerecht aus?
  • Nimm den Welpen nicht gleich mit, sondern besuche ihn immer wieder. Seriöse Züchter werden den Welpen nicht vor dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestalter von acht Wochen abgeben.
  • Stellt der Züchter Dir viele Fragen, so ist das ein gutes Zeichen. Ein seriöser und liebevoller Züchter wird genau wissen wollen, wohin sein Welpe kommt. Werden keine Fragen gestellt, geht es nur ums Geldverdienen.
  • Frage den Züchter „Löcher in den Bauch“: Von seiner Erfahrung als Züchter angefangen, über Informationen zur Mutterhündin, zur Deckung, zum Vater, zu Gesundheitsstandards, zur Impfung bis hin zur Pflege. Ein guter Züchter wird dir gerne Rede und Antwort stehen.
  • Der Preis für einen Rassehund vom Züchter schwankt in der Regel zwischen 800 bis 1200€ Alles was deutlich darunter liegt, ist nicht marktüblich und sollte Sie misstrauisch machen.
  • Bei einem serösen Züchter bekommst Du einen vollständig ausgefüllten EU-Heimtierausweis, mit Impfpass.
  • Wenn es einen Kaufvertrag gibt, soll er Namen, Adresse und Kaufpreis enthalten.

Tiere sind keine Schnäppchen

Das illegale Geschäft mit Welpen floriert, vor allem Hunde aus Osteuropa werden dabei im Internet verkauft. Das Angebot erscheint endlos, die Tiere werden zu Dumping-Preisen angeboten. „Ein echtes Schnäppchen“, denken da viele – eine Annahme, die sie später teuer zu stehen kommt. Bei vielen Tieren zeigen sich schon kurz nach dem Verkauf Krankheiten, die horrende Tierarztrechnungen nach sich ziehen. Ziel der TIERFREUNDE ÖSTERREICH ist es, die Bevölkerung über die immensen Probleme des illegalen Welpenhandels aufzuklären. Denn jeder, der bei einem anonymen Welpenhändler einkauft und nicht genauer hinsieht, unterstützt diese qualvollen Machenschaften. Deshalb unser Appell an Euch „Bitte kauft keine Hunde von unseriösen Züchtern, Ihr unterstützt damit das Leid der Tiere.“

Sollte Dir ein Welpenverkäufer verdächtig erscheinen, so zögere nicht, den zuständigen Amtstierarzt einzuschalten oder wende Dich an den Österreichischen Tierschutzverein. Diese werden der Sache auf den Grund gehen und überprüfen, damit kannst Du vielen Tieren unsägliches Leid ersparen!


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So verstehst du Deine Katze besser

Bist du auch hin und wieder mit Deiner Mieze überfordert und verstehst die Welt nicht mehr? Keine Bange, es geht nicht nur Dir so. Hier die häufigsten fünf Unarten von Katzen und wie sie behoben werden können.

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Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH geben Dir ein paar Tipps und Tricks, damit aus dem kleinen Wildfang schnell wieder eine Samtpfote wird.

Unsauberkeit

Ist eine Katze nicht stubenrein, neigen viele zur Annahme, dass es sich um Protestpinkeln handelt. Katzen werden nie aus Protest unsauber, sondern weil es ihnen nicht gut geht. Daher solltest Du zuerst beim Tierarzt abklären, ob diese schlechte Angewohnheit nicht krankheitsbedingt auftritt. Sollte dem nicht so sein, kommen seelisches Unwohlsein, Veränderungen des Lebensstils oder Familienzuwachs als Auslöser in Frage. Möglich ist auch, dass das WC zu selten gereinigt wird oder an der falschen Stelle platziert ist. Bestrafe Deine Katze nicht für ihre Unsauberkeit – sie wird den Zusammenhang nicht begreifen.

Kratzmarkieren

Zerstört Deine Katze regelmäßig Möbel, Vorhänge oder Tapeten mit ihren Krallen, könnte dies auf ein nicht ausreichend vorhandenes Kletter- und Spielangebot hindeuten. Zumindest einen stabilen großen Kratzbaum mit Kratz-, Spring- und Schlafmöglichkeiten sollte jeder Stubentiger haben. Bei Platzmangel kann Du Deinem Stubentiger auch einen Wandkratzbaum besorgen. Vor allem mit Wohnungskatzen muss regelmäßig gespielt werden, um Langeweile zu vermeiden und eine geistige sowie körperliche Auslastung zu garantieren. Abhilfe schaffen hier Intelligenzspielzeug, Federangeln, Bälle u.a.

Nächtliche Unruhe

Raubt Dir Deine Katze nachts den Schlaf? Dann hat sie wahrscheinlich überschüssige Energie, Langeweile, Hunger oder ein Aufmerksamkeitsdefizit. Tipp: Vor dem Schlafengehen mit dem Tier spielen, ein Betthupferl verabreichen oder ausgiebig kuscheln. Bei älteren Katzen kann auch Demenz die Ursache sein. In dem Fall sollte sich ihr Schlafplatz in der Nähe ihres Bezugsmenschen befinden – damit sie ihn nicht suchen muss.

Ängstlichkeit

Oft weiß man nicht, was Katzen vor ihrer Adoption wiederfahren ist. Häufig werden sie ängstlich, wenn sie etwas Schlimmes erlebt haben. Mit viel Ruhe und Geduld kann man Vertrauen aufbauen. Bedränge Deine Katze nicht, zwinge sie nicht zum Streicheln, sondern warte geduldig, bis sie von selbst zu Dir kommt. Du solltest immer mit ruhiger Stimme mit ihr sprechen und artgerecht kommunizieren. Beispielsweise interpretieren Katzen Blinzeln als Lächeln. Auch verfliegt Schüchternheit sehr schnell im Spiel.

Aggressivität gegenüber Artgenossen

Auch wenn Katzen in der Regel Einzelgänger sind, kann es unter Artgenossen zu Konflikten kommen. Die Gründe können vielfältig sein, wie etwa körperliche Beschwerden, ein Ereignis, das die Gruppenkonstellation veränderte, Unterforderung, oder ein neuer Artgenosse, der zu schnell in die Gruppe eingebunden wird. Katzen sind Gewohnheitstiere und gewöhnen sich nur langsam an neue Gegebenheiten. Eine Vergesellschaftung braucht Geduld und Sachkenntnis.


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Grauer Star bei Hunden

Mit der Augenerkrankung Grauer Star ist auch bei Hunden nicht zu spaßen. Das Tier sollte schnellstmöglich zu einem spezialisierten Arzt gebracht werden. Langfristige Heilung bringt nur eine Operation.

Grauer-Star

Meistens fällt die Krankheit durch Zufall auf: Der Hund fängt das zugeworfene Leckerli nicht mehr so souverän wie sonst, stolpert über die Bordsteinkante oder bewältigt in ungewohnter Umgebung keine Treppenstufe mehr richtig. In diesem Fall solltest Du unverzüglich zum Tierarzt fahren und Deinem Hund einmal tief in die Augen sehen lassen. Ist die Linse grau oder sogar weiß, kann es sich um Grauen Star handeln.

Behandlung durch einen Spezialisten

Bei Verdacht auf Grauen Star sollte man nur auf die Betreuung eines spezialisierten Tierarztes von Augenkrankheiten vertrauen. Denn meist haben nur die Spezialisten die nötigen Geräte und auch die Erfahrung, um die Krankheit zu diagnostizieren und möglichst zu heilen. Um die Diagnose zu stellen, geben die Tierärzte den Hunden zunächst Tropfen ins Auge. So werden die Pupillen weit gestellt und können untersucht werden.

Operation bietet gute Heilungschanchen

Die Bandbreite der Behandlung ist allerdings denkbar gering. Nur eine Operation kann die gewünschte Besserung und Heilung bringen – je früher, desto besser. Voraussetzungen hierfür sind eine intakte Netzhaut und funktionierende Nervenzellen, zudem muss das Tier natürlich narkosefähig sein. Doch wenn die Krankheit früh erkannt wird, sind die Erfolgschancen einer OP sehr gut. Fast jeder Hund kann spätestens einen Tag danach wieder sehen – auch, wenn er vorher blind war.

Vorgehensweise bei grauem Star

Die Operation ist längst so ausgereift wie in der Humanmedizin. Der Chirurg macht einen kleinen Schnitt am äußeren Augenwinkel und öffnet die Hornhaut, dann zertrümmert er den Linseninhalt mit Ultraschall und saugt diesen aus der Kapsel. Ist das Linsensäckchen intakt, wird eine Kunstlinse implantiert. Wie schnell er wieder nach Hause darf, handhabt jede Klinik unterschiedlich. Manchmal wird der Patient noch am Tag der OP entlassen. Wenn nicht operiert werden kann, muss das Tier ein Leben lang mit entzündungshemmenden Augentropfen behandelt werden. Ansonsten kann die Krankheit für das Tier äußerst schmerzhaft werden. Auf keinen Fall sollten die erkrankten Augen unbehandelt bleiben.

Tierversicherung schützt vor hohen Kosten

Sind beide Augen vom Grauen Star betroffen, muss der Besitzer etwa 4000 € bezahlen. Damit bei Operationen oder bei Krankheit zumindest die finanziellen Sorgen weg fallen, bieten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH verschiedene Kranken- und Operationsversicherungen für Hunde an. Die Tierversicherung übernimmt dabei Ihre Kosten für ambulante und stationäre tierärztliche Behandlungen – inklusive der operativen Vor- und Nachbehandlung, die wegen eines chirurgischen Eingriffs nötig sind. Pro Jahr werden von der OP-Hundekrankenversicherung € 3.000- abgedeckt. Darin enthalten sind auch Kosten für Unterbringung und Verpflegung des Hundes bis zu 15 Tage nach einer Operation.

Welche Rassen sind häufiger betroffen

Einige beliebte Hunderassen wie der Golden Retriever und der Labrador neigen bereits in jüngeren Jahren zu dieser Augenerkrankung. Sie können innerhalb von nur ein bis zwei Wochen völlig erblinden. Tritt der Graue Star als Alterserscheinung auf, schreitet die Krankheit deutlich langsamer voran. Entgegen der landläufigen Meinung betrifft der Graue Star übrigens nicht nur alte, sondern auch junge Tiere. So kann die Krankheit etwa vererbt, durch Diabetes oder Verletzungen am Auge verursacht werden.


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Diese Dinge sind für Deinen Hund giftig

Manche Lebensmittel sind für Hunde nicht nur unbekömmlich, sondern auch giftig. Welche Nahrungsmittel Du Deinem Hund auf keinen Fall füttern solltest und was ihm sonst noch schadet, haben die TIERFREUNDE ÖSTERREICH für Dich hier zusammengefasst.

Giftige-Lebensmittel

Bei den meisten Vergiftungen kommt es laut MSD-Tiergesundheit zu Erbrechen. Je nach Art der Vergiftung kann es auch zu vermehrtem Speichelfluss, Durchfall, Bauchschmerzen, Herzkreislauf-Problemen, Atembeschwerden, Krämpfen, Fieber, bis hin zu Organschäden kommen. Besteht der Verdacht auf Vergiftung, suche so schnell wie möglich Deinen Tierarzt auf.

Diese Lebensmittel sind für Hunde giftig:

Kaffee
Vermutlich steht Kaffee nicht ganz oben auf der Liste an Lebensmitteln, die Dein Hund gerne zu sich nimmt. Dennoch zählt er zu jenen Dingen, die für ihn giftig sind, wenn auch in erheblichen Mengen. Damit es zu einer Vergiftung kommt, müsste ein rund 20 Kilogramm schwerer Hund viereinhalb Tassen oder mehr zu sich nehmen.

Knoblauch
Bereits eine Knolle Knoblauch ist für einen rund zehn Kilo schweren Hund giftig. Der Konsum führt zu Blutarmut.

Macadamia
Schon vier Nüsse können die Gesundheit eines zehn Kilo schweren Hundes nachhaltig schädigen. Die Folgen des Konsums sind Steifheit und Probleme beim Laufen. Darüber hinaus ist auch eine Schädigung der Leber möglich.

Obstkerne
Ebenso wie Bittermandeln sind auch Obstkerne – beispielsweise von Marillen, Pflaumen und Pfirsichen – für Hunde giftig. Der Grund: Sie enthalten Blausäure. Schon zwei Milligramm des Kerns pro Körpergewicht des Hundes reichen für eine Vergiftung aus, die unter anderem zu Atemstillstand führen kann.

Schokolade
Der Konsum von Schokolade kann für Deinen Hund tödlich enden, Schuld daran ist der Inhaltsstoff Theobromin. Je dunkler die Schokolade, desto höher der Theobromin-Anteil. Einem fünf Kilo schweren Hund kann bereits eine Tafel Schokolade das Leben kosten.

Schwarzer Tee
Auch schwarzer Tee tut Deinem Hund nicht gut. Die für eine Vergiftung notwendige Menge ist allerdings beträchtlich. Ein 20 Kilo schwerer Hund müsste schon 22 Tassen oder mehr trinken, damit die Inhaltsstoffe Coffein und Theophyllin ihre schädliche Wirkung entfalten können.

Weintrauben
So harmlos sie wirken, so gefährlich können sie für Hunde sein: Weintrauben und Rosinen. Bereits zehn bis 30 Trauben sind für einen fünf Kilo schweren Hund giftig. Eine noch geringere Anzahl an Rosinen reicht aus, um die Gesundheit des Tieres zu schädigen. Neben allgemeinen Symptomen wie Erbrechen und Durchfall zählt auch akutes Nierenversagen zu den möglichen Folgen des Konsums.

Zuckeraustauschstoff
Zuckeraustauschstoffe sind beispielsweise in Diabetikerprodukten vorhanden. Ebenso können sie in Kaugummis und Zahnpasta vorkommen. Giftig wirkt dabei der in ihnen enthaltene Wirkstoff Xylit – besser bekannt auch unter dem Begriff Birkenzucker. Bereits geringe Mengen können zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels führen und auch die Leber schädigen.

Zwiebel
Auch bei Zwiebeln solltest Du vorsichtig sein, denn bereits eine mittelgroße Zwiebel ist für einen zehn bis 20 Kilo schweren Hund schädlich und kann zu Blutarmut führen.

Das solltest Du Deinem Hund besser nicht füttern:

Milch und Milchprodukte
Ausgewachsene Hunde sind nicht in der Lage, den enthaltenen Milchzucker vollständig zu verdauen, was zu Durchfall führen kann.

Rohe Stärke
Zu Durchfall kann es auch kommen, wenn Erdäpfel, Nudeln oder Reis in roher oder nicht ausreichend gekochter Form verabreicht werden. Der Grund: Diese Lebensmittel enthalten Stärke.

Rohes Fleisch
Solltest Du das Futter für Deinen Hund selbst zubereiten, denke bitte daran, dass über rohes Fleisch oder rohen Fisch Bakterien wie Salmonellen, Viren, Parasiten und Bandwürmer übertragen werden können.

Knochen
Gekochte Knochen splittern mehr als ungekochte und diese Knochensplitter können sowohl die Zähne als auch den Schlund, den Magen- und Darmbereich Deines Hundes verletzen.

Kohlgemüse
So wie beim Menschen kann Kohlgemüse auch beim Hund Blähungen verursachen. Es sollte daher nur in geringen Mengen und in gekochter Form verfüttert werden.

Hülsenfrüchte
Auch Hülsenfrüchte bitte nur in gekochter Form verfüttern. Bohnen, Kichererbsen und Co. enthalten nämlich den sogenannten Trypsin-Hemmstoff, der in ungekochter Form die Eiweißverdauung des Hundes stört. Abgesehen davon enthalten Bohnen giftige Substanzen, die nur durch Kochen zerstört werden.


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Wenn unsere Vierbeiner zum Senior werden

Wir werden alle älter – auch unsere Hunde und Katzen. Um Deinem Haustier in jedem Lebensabschnitt einen schönen Alltag gestalten zu können, solltest Du einige Dinge bei älteren Vierbeinern beachten. Welche das sind, verraten Dir die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

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Wenn das Fell ergraut, das Aufstehen schwerer fällt und Kommandos nicht mehr wahrgenommen werden, sind das die ersten Anzeichen, dass unser Vierbeiner älter wird. Hat ein Hund ein gewisses Alter erreicht, müssen Sie deutlicher auf seine Signale und Bedürfnisse achten, als bei einem jungen, fitten Hund. Ähnlich wie bei einem Welpen, braucht auch ein Hundesenior mehr Zuwendung.

Haustiere im Alter brauchen liebevolle und spezielle Betreuung

Das Seniorenalter oder ein fortgeschrittenes Alter bei Haustieren ist ganz individuell von Größe, Rasse und Lebenserwartung abhängig. Pauschal kann gesagt werden, dass zwischen sechs und neun Jahren die Lebensphase des Seniors startet. Der Körper und der Charakter des Haustieres beginnen sich zu verändern. Ab dann ist eine besondere Aufmerksamkeit des Haustierhalters gefragt.

Regelmäßige Tierarztbesuche sind ab dem siebten Lebensjahr einzuplanen

Die Beschäftigung mit Hund oder Katze sollte gleichzeitig dafür genutzt werden, körperliche oder gemütsbedingte Veränderungen zu identifizieren. Taste Dein Haustier regelmäßig ab und beobachte aufmerksam Verhaltensänderungen. Nicht jede ruhige Phase des Tiers bedeutet, dass es krank ist, aber dauerhafte Verhaltensauffälligkeiten und körperliche Veränderungen sollten vom Tierarzt untersucht werden. Scheue also nicht den Gang zum Tierarzt, wenn Dir etwas Ungewöhnliches auffällt. Regelmäßige tierärztliche Kontrollbesuche sollten ab dem siebten Lebensjahr unerlässlich sein. Eine Krankenversicherung für Hund oder Katze, sichert Dich als Haustierbesitzer vor unerwarteten finanziellen Belastungen im Krankheitsfall Deines Haustiers ab.

Futter an das Alter des Hundes anpassen

Gesundes Futter und eine ausgewogene Ernährung sollten in jedem Abschnitt eines Haustiers eine wichtige Rolle spielen. Je nach Alter des Haustiers sollten sich die Menge, die Zusammensetzung und der Rhythmus der Fütterung anpassen. Ältere Hunde bauen, wie beim Menschen, Muskelmasse ab und legen Fettmasse zu. Gleichzeitig sinkt der Energiebedarf des Hundes und er bewegt sich weniger, als ein junger Hund. Wenn dann das Futter nicht dementsprechend angepasst wird, kann dies zu Übergewicht führen, was wiederum die Gelenke und das Herz des Seniors zusätzlich belastet. Dieser Umstand sollte unbedingt vermieden werden. Zusätzlich soll aber beim Futter auf einen hohen Nährstoffgehalt geachtet werden, damit das Tier optimal mit Vitaminen und anderen Nährstoffen versorgt ist. Um Nierenerkrankungen, Verstopfungen und Austrocknungen vorzubeugen, sollte immer für ausreichend Wasser gesorgt werden. Achte darauf, dass Dein Hund immer genügend Wasser zu sich nimmt. Ballaststoffe aus Gemüse und Getreide unterstützen außerdem die Verdauung des Hundes und verhindern zusätzlich schmerzhafte Verdauungsstörungen. Spezielles Futter für Hundesenioren erhalten Mitglieder der Tierfreunde Österreich in der Vorteilswelt günstiger!

Katzenfutter soll dem Alter entsprechen

Katzen gelten ab einem Alter von sieben bis acht Jahren als älter. Zwischen dem zehnten und zwölften Lebensjahr kann man sie als alt einstufen. Ähnlich wie bei Hunden sollte auf eine nährstoffreiche Ernährung geachtet werden. Muskelmasse und Energiebedarf gehen ebenfalls zurück. Weniger Bewegung und Zunahme der Fettmasse steigen im Gegensatz dazu. Im Gegensatz zu anderen Tierarten, verspüren Katzen sehr wenig Bedarf nach Wasser. Das kann im Alter zu Austrocknung führen. Frisches Trinkwasser sollte der Katze deshalb immer zugänglich sein. Ballast- und Faserstoffreiche Ernährung fördern den angeschlagenen Verdauungstrakt älterer Katzen. Spezielles, vitamin- und ballaststoffreiches Futter für Katzensenioren erhalten Mitglieder der Tierfreunde Österreich in der Vorteilswelt günstiger!

Bewegung auch im Alter wichtig

Ältere Hunde und Katzen sollten den Spaß an der Bewegung nicht verlieren. Natürlich in angepasster Art und Weise. Das Springen aus höheren Höhen, wie zum Beispiel aus einem hohen Auto oder von der Couch sollte vermieden werden. Zusätzlich müssen sich ältere Tiere öfters erleichtern als Jungtiere. Deshalb solltest Du darauf achten, dass sie öfters die Möglichkeit haben, nach draußen zu kommen. Ein Rückzugsort, wo das Tier seine Ruhephasen ohne Störung ausgiebig verbringen kann ist besonders für die Psyche und in weiterer Folge für den körperlichen Zustand von großer Bedeutung. Im Sommer sollte zudem für die ausreichende Kühlung (z.B. durch ein Kinderplanschbecken, Ventilatoren oder Klimaanlage) und im Winter für die nötige Wärme (Mantel, Pullis, Heizkissen, Decken) gesorgt werden. Dadurch, dass der Hund oder die Katze nicht mehr so aktiv sind, wie in jungen Jahren, kann ihnen schneller kalt werden.

Dem Haustier einen schönen und angenehmen Lebensabend zu gestalten ist mit sehr wenig Aufwand aber mit viel Liebe und Hingabe verbunden und kann eine wunderbare Zeit darstellen.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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