Neues Hundehaltegesetz in OÖ geplant

In Oberösterreich wurde eine Novelle des Hundehaltegesetzes entworfen und bis 30. Dezember 2020 konnten Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf abgegeben werden. Hundetrainer kritisieren unter anderem die darin vorgesehene Ergänzung zu „Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotenzial“.

Neue-gesetzesnovelle

Die Novelle des Hundehaltegesetzes 2021 sieht vor allem einen erschwerten Zugang zu bestimmten Hunderassen und neue Strafbestimmungen für Halter von Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotential vor. Da es leider in Oberösterreich immer wieder zu gefährlichen Hundebissattacken auf Menschen kommt, wird durch die vorliegende Novelle eine neue Kategorie „Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial“ geschaffen.

Besondere Vorschriften für Listenhunde

Bei welchen Hunderassen eine höhere Gefährdung gegenüber Menschen und Tieren vermutet wird, hat die Landesregierung durch eine Verordnung festzulegen. Auch Niederösterreich, Vorarlberg und Wien sehen bereits besondere rechtliche Bestimmungen zu den sogenannten „Listenhunden“ vor. Die geplanten Verschärfungen seien zum Schutz der Kinder, Mitmenschen aber auch der Hundehalter und ihrer Vierbeiner selbst. Im Detail soll das Halten von Hunden dieser Rassen an die Absolvierung einer Hundealltagstauglichkeitsprüfung gebunden werden. Weitere Voraussetzungen sind die Verlässlichkeit des Halters sowie die Leinen- und Beißkorbpflicht an öffentlichen Orten. In einer Rassekiste soll künftig bei der Meldung des Hundes erkennbar sein, wie gefährlich er vielleicht ist und welche Ausbildungen die Besitzer benötigen.

Rasselisten sind nicht die Lösung

Tierärzte, Hundezüchter und Hundetrainer haben sich in einer Stellungnahme an die Verantwortlichen beim Land OÖ gewandt und appellieren daran stattdessen einen lösungsorientierten und sinnvollen Gesetzesentwurf auszuarbeiten. Denn in erster Linie sollte der Schutz und der richtige Umgang mit dem Hund im Vordergrund stehen und nicht eine Gesetzesänderung, die Hundebisse auf Menschen nicht reduzieren wird. Viel effektiver wäre es ein Gesetz zusammen mit Fachleuten zu erstellen, dass mehr Sicherheit und Kompetenz bei den Hundebesitzern bewirken würde. Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass sogenannte Rasselisten keineswegs zur Vermeidung von Verletzungen durch Hunde beitragen. Der jetzige Entwurf schaffe vermutlich mehr Probleme als er löse und muss dringend überprüft und verbessert werden. Statt in Rasselisten sollte in die Ausbildung und Beratung von Hundehaltern investiert werden.

PETA fordert bundesweite Einführung von Hundeführerschein

Das Wort „Kampfhund“ stigmatisiert Hunde, die bestimmten Rassen angehören – ohne den Blick tatsächlich auf das einzelne Tier zu lenken. Dabei wird kein Hund als „Beißer“ geboren, der Mensch ist hier in der Verantwortung. So sind die in der Gesellschaft negativ behafteten „Listenhunde“ und ihre Mixe genau so freundlich, gelehrig und auf Menschen bezogen, wie ihre Artgenossen – wenn sie die richtigen Menschen an ihrer Seite haben. Der Begriff „Kampfhund“ wurde übrigens nur durch die Medien geprägt uns ist auf diesem Weg bis in die Gesetzgebung gewandert. Kein anerkannter Wissenschaftler würde Hunde einer spezifischen Rasse so benennen! Es ist der Mensch, der Hunde in die Situation bringt zu beißen. Unwissenheit, falsche Reaktionen auf die Körpersprache des Hundes, fehlendes Wissen über das Ausdrucksverhalten der Tiere, Schmerzen sowie ein insgesamt nicht artgerechter Umgang mit den Vierbeiner bringen diese in Notsituationen. Die Tierrechtsorganisation fordert daher eine Abschaffung der sogenannten Rasselisten sowie die gleichzeitige Einführung eines verpflichtenden Sachkundenachweises für Hundehalter.


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Tierschutzvolksbegehren-Schluss mit Tierleid

Am Montag startete das Tierschutzvolksbegehren in Österreich. Die Kernpunkte: Weniger Tierleid, artgerechtere Haltung und mehr Informationen für Konsumenten. Bis 25. Jänner kann man das Tierschutzvolksbegehren in allen Gemeinde- und Bezirksämtern oder online per Handysignatur unterschreiben.

Tierschutzvolksbegehren

Das erklärte Ziel des Tierschutzvolksbegehrens ist ein Wandel im Umgang mit Tieren. Weg von Massentierhaltung, das auf große Mengen und niedrige Preise abzielt, hin zu regionaler, tier- und klimafreundlicher Erzeugung von Lebensmitteln. Dabei verstehen sich die Organisatoren als Verbündete der heimischen Bauern. Das Volksbegehren ist der Beginn einer grundlegenden Veränderung hin zu mehr Mitbestimmung der Bürger. Damit Massentierhaltung sich nicht weiter ausbreiten kann und Artensterben zurückgedrängt wird. Kernforderungen des Tierschutzvolksbegehrens sind eine in Handel und Gastronomie verpflichtende Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln, damit importierte Tierqual auf einen Blick für Konsumenten ersichtlich wird. Der Export von Kälbern soll gestoppt, Langstrecken-Tiertransporte eingeschränkt werden.

Artgehalte Haltung

Über 60 % aller Schweine lebten in Österreich 2019 auf Vollspaltenboden. Die sechs Monate, die sie zwischen Geburt und Schlachtung leben, sehen sie keinen Strohhalm und können nicht weich liegen, nicht suhlen oder spielen. Das macht die Tiere aggressiv und krank. Seit Jahren fordern Tierschutz-Verbände ein Verbot der Vollspaltenböden in Österreich. Anstatt Einstreu aus Stroh regelmäßig auszumisten, halten viele Mastbetriebe die Schweine und Rinder in Boxen aus Betonplatten mit bis zu 1,8 cm breiten Spalten, durch die Kot und Urin der Tiere fallen sollen. Unter den Ställen befindet sich eine Güllegrube. Das spart Zeit, Arbeit und vor allem Geld. Gegen diese Form der Tierhaltung will das Tierschutzvolksbegehren vorgehen: Tiere sollen sich bewegen und beschäftigen können, mit Artgenossen frei interagieren, artgemäß ruhen und sich tiergerecht ernähren.

Fleisch Transparenz in Supermarkt und Restaurant

Der Konsum von Tierprodukten in Europa hat seit 1960 um 80 % zugenommen. Heute essen die Österreicher dreimal mehr Fleisch als empfohlen. Dabei haben europaweit Massentierhaltung und Billigfleisch massiv zugelegt, wodurch nicht nur Tiere sondern auch das Klima leidet. Wer im Supermarkt konventionellen Schinken einkauft, weiß nicht, wo das Tier herkommt und von wo das Fleisch stammt. Noch schwieriger wird die Nachforschung in der Kantine oder im Restaurant. Die Volksbegehren-Initiatoren wollen das ändern: Wie bei Boden- und Freilandhaltungs-Eiern sollen alle tierischen Lebensmittel in Einzelhandel, Gastronomie und öffentlichen Küchen nach Tierwohl und Herkunft gekennzeichnet werden. Für die Kantinen von Krankenhäusern oder Schulen fordern sie verbindliche Quoten für Produkte aus tiergerechter Landwirtschaft und Bio-Lebensmittel.

Schluss mit Kälbertransport

Über 50.000 Kälber werden jährlich von Österreich exportiert. Sie landen etwa in Spanien, wo sie mit Palmöl gemästet werden dürfen. Nach der Schlachtung wird ihr Fleisch wieder nach Österreich importiert. Das Volksbegehren fordert deswegen, dass Kälber und Lämmer in Österreich aufgezogen und nicht im Säuglingsalter exportiert werden dürfen. Auch die Transport-Bedingungen sind den Tierschützern ein Dorn im Auge. Über 200.000 Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Puten und Hühner werden in überfüllten LKW tagelang nicht nur quer durch Europa, sondern auch nach Afrika oder in den Nahen Osten transportiert. Dabei sind die Umstände für die Tiere miserabel. Das Volksbegehren fordert eine Höchst-Transportdauer von vier Stunden für lebendige Tiere. Ansonsten soll auf Hofschlachtung mit tiergerechter Betäubung und anschließendem Fleischtransport umgestellt werden.

Tiere sind fühlende Wesen und von uns zu respektieren und zu schützen. Doch Millionen Tiere erhalten diesen Schutz nicht und leiden unermessliche Qualen. Wir wollen ihnen in Österreich eine starke Stimme geben. Um Tierleid zu beenden und Alternativen zu fördern. Jede Stimme zählt: Von 18. bis 25. Jänner 2021 habt ihr die Möglichkeit auf Gemeindeämtern oder online per Handysignatur dafür zu unterschreiben.


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So kannst du deinen Hund besser verstehen lernen

Hunde kommunizieren den ganzen Tag mit uns, indem sie uns sogenannte Beschwichtigungssignale senden. Das Erkennen dieser Signalsprache ist jedoch nicht immer ganz einfach, aber auf sie einzugehen ist die Basis für ein vertrauensvolles Miteinander.

Wintertipps

Heute schauen wir uns also ein paar Vokabeln aus dem Themenbereich „Calming Signale“- Beschwichtigungssignale an. Diese Gesten setzt der Hund gezielt ein,  um Situationen zu entschärfen, sein Gegenüber zu beschwichtigen oder sein Unwohlsein auszudrücken. Er kommuniziert also sehr deutlich, wenn auch nicht laut, wenn ihm etwas nicht behagt. Ein wedelnder Schwanz, ein geneigter Kopf oder ein runder Rücken verraten viel über den Gemütszustand eines Hundes. Für den Hundehalter ist das Verhalten seines Lieblings meist verständlich, für einen Außenstehenden ist das jedoch oft nicht der Fall. Die Körpersprache des Hundes wird in vielen Fällen nicht ernst genommen oder verstanden, sollte aber jedem ein Anliegen sein. Unwissenheit oder falsche Annahmen können fatal enden, wie uns dies die Vergangenheit der Beißunfälle gezeigt hat. Deshalb muss der Umgang mit dem Hund schon mit den Kleinsten geübt werden.

Über die Nase lecken

Dieses Signal ist oft sehr schnell wieder vorbei und wird deshalb vom Menschen in vielen Fällen gar nicht bemerkt. Es ist zu unterscheiden vom Naselecken nach dem Fressen. Beim Beschwichtigungssignal wird die Zunge nur kurz vorne an der Schnauze sichtbar, häufig ein Zeichen von Unsicherheit.

Gähnen

Ein Gähnen wird wegen seiner Doppeldeutigkeit oft missverstanden. Natürlich gähnen Hunde, wenn sie müde sind, doch es dient ebenso als typisches Beschwichtigungssignal mit beruhigender Wirkung.  So äußern sie auch ihren Unmut, oder kurz vor der Gassi-Runde, wenn sie aufgeregt sind und sich damit beruhigen.

Kopf wegdrehen

Beugt man sich beim Anleinen von vorn über den Hund, wird er seinen Kopf zur Seite drehen. Er sagt damit: „Das ist mir jetzt zu übergriffig.“ Stelle dich dabei etwas seitlich, dann ist die Situation für den Hund viel entspannter. Und er ist dankbar, dass du ihn verstanden hast.

Schwanzwedeln

Das Wedeln mit dem Schwanz hat unterschiedliche Gründe, denn nicht immer drückt ein Wedeln Freude aus. Einzig wird hierbei ein Erregungszustand gezeigt – positiver oder negativer Art. Schwanzwedeln mit erhobener Rute drückt beispielsweise meist Freude aus, Schwanzwedeln mit heruntergezogener Rute hingegen Unsicherheit oder Angst. Da es Hunde gibt, die aus Angst beißen, ist auch hier in allen Fällen Vorsicht geboten. Beim Schwanzwedeln daher immer die gesamte Körperhaltung des Hundes betrachten.

Fremde Hunde nicht berühren

Hundetrainerin raten davon ab, einen fremden Hund einfach so anzugreifen und schon gar nicht am Kopf. Zuerst sollte man dem Tier die Möglichkeit geben, in Ruhe die Hand zum Schnuppern vorsichtig entgegenzustrecken. Wenn man mit einem fremden Hund in Kontakt treten möchte, muss man dem Hund einfach die Zeit geben, die er braucht. Angegriffen darf er dann schon werden, aber eher an der Körperseite. Auch das Reiten auf einem Hund oder das Verkleiden sollte unterlassen werden. Ein großes Risiko für Kinder besteht auch darin, wenn sie das Spielzeug des Hundes wegräumen. Der Hund hängt nämlich an seinen geliebten Spielsachen und will sie wahrscheinlich nicht einfach hergeben.


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Corona-Krise schlägt auf’s tierische Gemüt

Nicht nur wir Menschen leiden manchmal an einer Winterdepression, auch vielen Tieren drückt der Lichtmangel in der kalten Jahreszeit aufs Gemüt. Und der Lockdown macht dies natürlich nicht einfacher, sondern verstärkt die negativen Gefühle. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH geben Euch Tipps, wie Ihr Euren Vierbeiner in dieser schwierigen Zeit helfen könnt.

Wetterumschwung

Die Corona-Krise schlägt vielen schwer aufs Gemüt, um es laienhaft auszudrücken. Seit Beginn der Pandemie leiden rund 8 % der Bevölkerung in Österreich unter einer schweren depressiven Symptomatik. Aber nicht nur wir Menschen, auch Tiere sind von psychischen Verstimmungen betroffen. Experten vermuten, dass Vierbeiner sogar noch stärker auf die allgegenwärtigen Lebensveränderungen reagieren als der Mensch. Aber auch generell, unabhängig von Corona kann es vorkommen, dass sich Hunde und Katzen in der dunkleren Jahreszeit öfter zurückziehen oder weniger agil sind als im Sommer.

Wenig Licht begünstigt Vitamin D-Mangel

Als wichtigste Gründe für eine Winterdepressionen sind die verkürzten Tage und das trübere Wetter. In der lichtarmen Jahreszeit schütten sowohl Menschen als auch Tiere eine geringere Menge des „Glückshormons“ Serotonin aus. Auch kann das fehlende Licht einen Vitamin D-Mangel bedingen. Als Vitamin D bezeichnet man eine Gruppe fettlöslicher Vitamine, die für die Steuerung des Hormonhaushalts bei Mensch und Tier zuständig ist.

Wintermüdigkeit bei Katzen

Als extrem sinnliche Tiere neigen Katzen im Winter tatsächlich zu Depressionen. In der kalten Jahreszeit kann deshalb wie bei uns Menschen auch bei Katzen Wintermüdigkeit auftreten. Trübes Wetter und Lichtmangel lassen die Fellnasen träge werden. Die überlangen Nächte, die grauen Tage ohne Farben und Geräusche machen sie schlapp. Die Sinne werden schlapp, es gibt ja nichts Aufregendes zu sehen, zu hören oder zu riechen. Aus einem aufgeweckten verspielten Samtpfötchen wird ein gelangweiltes Schlafmützchen, das Dich höchstens mal anblinzelt und sich dann wieder zusammenrollt. Da bedarf es einiger Tricks, um die sprichwörtliche Katze hinter dem Ofen hervorzulocken. Dazu gehören genügend Bewegung, frische Luft und Abwechslung. Einmal ordentlich frische Luft ins Zimmer zu lassen, gehört nicht nur in Bezug auf Katzen zu den erfolgversprechenden Tipps, um Müdigkeit zu vertreiben. Locke Deine Katze aus Ihrem Schlupfloch und spiele einige Minuten ein muskelstärkendes Fang- und Springspiel. Es wird etwas dauern, bis Dein Stubentiger mitmacht, aber dann ist er nicht mehr zu bremsen.

Tipps für gute Stimmung bei Deinem Hund

  1. Versuche Deine Gassirunden nach Möglichkeit bei Tageslicht zu drehen. Nutze jeden Sonnenstrahl so gut wie möglich aus und zeige Deinem Liebling die schönen Seiten des Winters – zum Beispiel beim gemeinsamen Herumtollen im Schnee.
  2. Dein Hund liebt es zu kuscheln, auch das ist gut für die Seele. Und trübes Winterwetter ist geradezu prädestiniert für kuschelige Stunden auf dem Sofa.
  3. Ernähre Deinen Liebling so gesund und ausgewogen wie möglich. Auch die Ernährung wirkt sich auf die Psyche Deines Hundes aus.
  4. Viele Hunde lieben es, gebürstet zu werden. Verwöhne Deinen Hund doch einmal mit einer ausgiebigen Bürstenmassage.

Im Zweifelsfall Tierarzt fragen

Bei auffälliger Müdigkeit oder Antriebslosigkeit Deines Lieblings solltest Du natürlich einen gründlichen Gesundheitscheck beim Tierarzt vereinbaren. Viele Tierärzte arbeiten auch homöopathisch bzw. alternativmedizinisch. Spreche mit Deinen Tierarzt doch einmal auf die Möglichkeit eines Vitamin D-Mangels an.


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Ist eine Katzenversicherung sinnvoll?

Haftpflicht- und Krankenversicherungen für Menschen sind nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig. Doch wie sieht es mit den Versicherungen für Katzen aus? Wie Du Deine Samtpfoten optimal schützen kannst, ohne Dich selbst in Unkosten zu stürzen, erfährst Du hier.

Katzenversicherungen

Laut Statistik Austria besitzen 42% der österreichischen Haushalte eine Katze, somit zählen sie zu unseren beliebtesten Haustieren. Deshalb zahlt es sich auch aus, Deine Katze bestens zu schützen. Es gibt verschiedene Katzenversicherungen wie die Tierhaftpflicht oder die Katzen-Krankenversicherung – hier finden Sie ein paar Infos zum Thema.

Die verschiedenen Versicherungen im Überblick

Im Gegensatz zu Hunden ist es bei Katzen nicht nötig eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Allerdings gibt es auch für Deine Samtpfoten sinnvolle Katzenversicherungen. So kann es immer wieder vorkommen, dass Deine Katze nach einem Unfall oder einer Krankheit eine Operation benötigt. Für diese Fälle gibt es eine OP-Tierkrankenversicherung, die Dich vor hohen Kosten schützt. Darüber hinaus ist man als Katzenbesitzer mit einer Krankenversicherung gut beraten. Hier werden die Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen sowie für Medikamente übernommen. Auch die operative Vor- und Nachbehandlung (außer bei Kastration), die bei einem chirurgischen Eingriff nötig sind, werden von der Katzen-Krankenversicherung übernommen.

Bei den angebotenen Tierkrankenversicherungen der TIERFREUNDE ÖSTERREICH kannst du zwischen zwei Modellen wählen. Es gibt einerseits das Basismodell der Tierkrankenversicherung und andererseits die Komfort Katzen-Krankenversicherung. Bei letzterer handelt es sich um eine umfassende Katzenversicherung, die zum Beispiel auch für die Kastration Deiner Katze oder Impfungen aufkommt.

Kranken- & Unfallversicherung

Unter Kranken- und Unfallversicherungen für Katzen fallen die OP-Tierkrankenversicherung, sowie die generelle Tierkrankenversicherung. Die OP-Katzenversicherung übernimmt die Kosten für Operationen, die aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung notwendig werden. Bei der Katzen-Krankenversicherung gibt es zwei Modelle: die Basis Krankenversicherung und die Komfort Krankenversicherung.

Betreuungs-Versicherung für Katzen

Wer kümmert sich um deine Katze, wenn du im Krankenhaus liegst? Nicht immer ist es möglich Verwandte oder Bekannte mit der Betreuung zu beauftragen. Für diese Fälle gibt es unser Haustier-Schutzengelpaket. Wenn du ausfällst wird deine Katze liebevoll versorgt und diverse Unterbringungs- und Betreuungskosten werden übernommen. Nur EUR 20,00- im Jahr für Mitglieder der TIERFREUNDE ÖSTERREICH. Die Mitgliedschaft bei den TIERFREUNDEN ÖSTERREICH inklusive allen Mitgliedschafts-Leistungen kostet nur EUR 39,60- im Jahr.

Fazit: Katzenversicherungen zahlen sich heutzutage immer mehr aus und erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Bei den TIERFREUNDEN ÖSTERREICH findest Du Katzenversicherungen und vieles mehr für Deine geliebten Samtpfoten.


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Katzen haben ein eigenes Navigationssystem

Katzen sind ein Phänomen, was das Zurechtfinden außerhalb Ihrer Komfortzone anbelangt. Sie haben einen enorm ausgeprägten Orientierungssinn, was sie immer wieder nach Hause finden lässt. Doch wie stellen die Samtpfoten das nur an? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind dieser Frage einmal genauer nachgegangen.

Orientierung-bei-Katzen

Wie finden Samtpfoten bloß immer wieder nach Hause zurück? Eine Frage, die sich wohl jeder Katzenfreund schon einmal gestellt hat. Vorweg sei gesagt, dass es bis heute keine eindeutige Antwort auf diese umstrittene Frage gibt. Doch wir haben für dich Fakten und Theorien zusammengefasst, die vielleicht etwas mehr Licht ins Dunkel bringen. Der Orientierungssinn von Katzen ist sowohl für Katzenliebhaber als auch für die Wissenschaft ein Mysterium. Über ihren hervorragenden Orientierungssinn kann eine Katze über mehrere Kilometer wieder nach Hause finden. Ein Beispiel dafür ist, wie eine Katze im Portugalurlaub verschwand und zwei Jahre später plötzlich wieder vor der Tür ihrer Besitzer stand. Sie lief über 3.000 km um nach Hause zu kommen. Wie sie das geschafft hat, weiß niemand. Doch es gibt laut Experten verschiedene Theorien:

Hat das Magnetfeld damit zu tun?

Einige Forscher gehen davon aus, dass sich Katzen anhand eines Magnetfeldes der Erde orientieren, um den Weg zu Herrchen und Frauchen zu finden. Tatsächlich gibt es Tiere, die das Magnetfeld beziehungsweise bestimmte Feldlinien nutzen, um sich zu orientieren. Neben Vögeln, einigen Fischen oder Schnecken wurde nachgewiesen, dass auch Hunde einen Magnetsinn haben. Wie das Magnetfeld genau wahrgenommen wird und ob Katzen tatsächlich diese Fähigkeit haben, ist noch nicht gänzlich geklärt.

Nervenzellen in den Augen

Eine weitere Theorie für den hervorragenden Orientierungssinn der Katzen, wurde von einem Hirnforscher aus New Yorker gestellt. Dieser vermutet, dass sich die Tiere anhand von Hörbildern orientieren. Das funktioniere mithilfe von Nervenzellen in den Katzenaugen, wo sie Töne über die Sehorgane wahrnehmen können. Diese Zellen sollen es den Samtpfoten möglich machen, ortsgebundene Gerüche und Bilder genau wahrnehmen und zuzuordnen. Nimmt man diese Theorie an, so können sie sich ein klares Bild von ihrem aktuellen Aufenthaltsort machen und hören, wie weit gewohnte Orte oder Artgenossen entfernt sind.

Stark von Ortsprägung abhängig

Unabhängig davon, welche Theorie nun stimmt, ist die Prägung auf den Ort, zu dem sie immer wiederkehren, entscheidend. Katzen können nur zurückfinden, wenn Ihnen das Heim vertraut ist. Daher solltest Du nach einem Umzug, oder wenn Deine Katze neu in Dein Zuhause kommt, zirka vier bis sechs Wochen warten, bis Du Deinen Stubentiger aus dem Haus lässt. Kennen Katzen erst einmal ihren Rückzugsort, dann finden sie fast immer dahin zurück. Das hat großteils auch mit ihrer außerordentlichen Sehleistung zutun. Die Samtpfoten können sich mit sechsmal weniger Licht zurechtfinden als wir Menschen, so gelingt es ihnen auch im Dunkeln die Orientierung nicht zu verlieren.

Wohnungskatze vs. Freigänger

Freigänger haben gegenüber einer Wohnungskatze entscheidende Vorteile, was die Orientierung betrifft. Dies liegt vor allem daran, dass sie mit der Umgebung sehr vertraut sind, und sich ein Revier aufgebaut haben. Sollten sie sich mal verlaufen oder sich aus anderen Gründen außerhalb ihres bekannten Reviers aufhalten, fänden sie schneller zurück als Hauskatzen, für die bereits das Verlassen der eigenen vier Wände enormen Stress bedeutet. Doch feststeht, egal ob Hauskatze oder nicht, jede Katze hat einen ausgeprägten Sinn dafür ihren Weg zu finden.


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Haustier an Silvester entlaufen-was ist zu tun?

An keinem anderen Tag entlaufen so viele Tiere, wie am letzten Tag des Jahres. Die Ursachen dafür sind die vielen Silvesterknaller und das ausgelassene Feiern von uns Menschen. Was dann zu tun ist, erklären dir die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

Gewitterangst

Dass Tiere direkt während des Jahreswechsels entlaufen, geschieht recht häufig. Wenn ihre Halter zum Beispiel in den Garten oder auf die Straße vor dem Haus gehen, um das neue Jahr zu begrüßen, entwischen Hunde und Katzen gerne durch offen gelassene Türen oder Fenster. Freigängerkatzen trauen sich zudem nicht nach Hause oder haben sich verlaufen, weil sie aus Angst vor dem lauten Knallen von ihren üblichen Wegen abgewichen sind. Daher warnen die TIERFREUNDE ÖSTERREICH Tierhalter immer davor, ihre Vierbeiner am 31. Dezember besonders im Auge zu behalten.

Verhalten bei entlaufenen Hunden

Du kommst in die schlimme Situation, dein Haustier auf einmal nicht wiederzufinden? Du fragst dich: Was soll ich jetzt tun? Dann lautet die Antwort: Jetzt ist schnelles Handeln gefragt! Idealerweise organisierst Du Dir schnellstmöglich ein paar Helfer und suchst die nähere Umgebung ab. Gibt es einen Ort, an dem Dein Hund sich gern aufhält oder schon einmal gelandet ist, nachdem er verschwunden war? Suche systematisch nach Deinem Streuner, rufe ihn etwa mit seinem Quietsch-Spielzeug. Auch Tierheime, Polizei, Straßenmeistereien und Tierärzte solltest Du um Hilfe bitten. Darüber hinaus können lokale Radiosender oder Zeitungen und Anzeigenblätter die Suche unterstützen. Hänge Zettel mit einem Foto Deines Haustieres mit einer genauen Beschreibung auf.  Oder inseriere im Internet, beispielsweise auf http://www.tiersuchzentrale.at/

Wenn Du Dir die sorgenvolle Suche ersparen möchtest, dann ist der Fortlauf-Schutz für Dich genau das Richtige. Damit schützt Du Dein Tier davor, bei jemandem zu landen, der nicht weiß, wo es hingehört. Eine einfache Kapsel mit der Notruf-Nummer der TIERFREUNDE ÖSTERREICH kann helfen, dass Du Deinen Liebling schon bald wieder in den Armen hältst.

So funktioniert der Fortlaufschutz

Wenn Dein Hund entlaufen ist und gefunden wird, kann die 24h-Notruf-Hotline der TIERFREUNDE ÖSTERREICH sofort alarmiert werden. Die SOS-Hülse ist für jeden sofort erkennbar. Die Rettungskette wird unverzüglich eingeleitet, und Dein Hund oder Deine Katze werden schnell und sicher nach Hause gebracht. In der Datenbank der TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind alle wichtigen Daten hinterlegt, sodass die bestmögliche Versorgung sichergestellt ist, selbst wenn Du nicht erreichbar bist.  Schnelle und sichere Hilfe ist der entscheidende Vorteil des Fortlauf-Schutzes. Denn Chip und Registrierung haben Risiken. Der Chip kann nicht auffindbar oder defekt sein, wenn Dein Hund entlaufen ist und gefunden wird. Im schlimmsten Fall, kommt Dein Hund nicht mehr nach Hause, weil er nicht zugeordnet werden kann.

Mit dem Fortlauf-Schutz der TIERFREUNDE ÖSTERREICH ist Dein Tier sicher. Alle nötigen Daten zum schnellen Heimbringen Deiner vermissten Tiere, befinden sich in der gut sichtbaren SOS-Halsbandhülse. Im Notfall kann die 24h-Notruf-Hotline sofort verständigt und dein Tier sicher nach Hause gebracht werden.

In drei einfachen Schritten zum FORTLAUF-SCHUTZ

  1.  Mitgliedschaft-Anmeldung ausfüllen für nur Euro 3,30 im Monat (€39,60 im Jahr
  2.  Datenblatt mit den Daten Deiner Tiere und Vertrauenspersonen ausfüllen.
  3.  SOS-Hülse mit Notrufblatt am Halsband Deines Tieres anbringen

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Silvesterfeuerwerk: Ein Problem für viele Tiere

Bald ist es wieder so weit, die laute Nacht steht vor der Tür und viele Tiere werden aufgrund von Silvester-Feuerwerken in Panik verfallen. Wie Ihr Eure Tiere in diesen angstvollen Stunden unterstützten und helfen könnt, erklären Euch die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

Silvester

Tiere können die Knallerei und die bunten Lichter nicht zuordnen, deshalb ist für viele der 31. Dezember ein dramatisches Erlebnis. Kaum beginnt die Böllerei, machen sich bei Vierbeinern und Flattervieh Angst und Panik breit. Das Wichtigste dabei ist, voll und ganz für Deinen verängstigten Liebling da zu sein und ihn nicht alleine zu lassen.

Trost hilft nicht allen Tieren

Intuitiv wollen wir natürlich unseren verängstigten Liebling in dieser Zeit trösten. Wer eine Katze hat, reagiert damit genau richtig. Stubentiger genießen beruhigende Worte und Streicheleinheiten. Hunden hingegen ist mit Trost nicht geholfen- im Gegenteil. Hier lautet die wichtigste Verhaltensregel für den Menschen: Nicht auf die Angst eingehen und so viel Normalität wie möglich schaffen. Den Grund dafür kann man am besten nachvollziehen, wenn man sich in die Lage des Vierbeiners versetzt. Winselnd und panisch verkriecht er sich. Nun kommt der Mensch und spricht tröstende, bedauernde Worte. Was passiert? Der Hund verkriecht sich noch mehr. Aus Sicht des Hundes ist diese Reaktion verständlich. Den Inhalt des Gesagten versteht er ja nicht. Er hört nur die sanfte Stimme seiner Vertrauensperson. Diese liebevolle Aufmerksamkeit bekommen Hunde sonst immer, wenn sie etwas richtig und gut machen. Fazit: Ohne es zu wollen, bestärken Hundebesitzer mit ihren tröstenden Worten den Vierbeiner in seiner Angst. Was also tun? Die größte Hilfe für den ängstlichen Hund besteht darin, dass der Besitzer normal, locker und fröhlich bleibt. So vermittelt er dem Hund das Gefühl der Sicherheit. Mit Gästen plaudern, kochen, essen, feiern und entspannt bleiben – das ist für Deinen Vierbeiner zur Orientierung wichtig.

Individuelle Vorsorgemaßnahmen treffen

Körperliche und geistige Auslastung reduzieren den Stress. Daher ist am Silvestermorgen ein ausgiebiger Spaziergang in ruhiger Umgebung ideal. Ein schallgedämpfter Rückzugsort mit Rollos oder dicken Vorhängen hilft vielen Hunden, trotz allem etwas Ruhe zu finden. Gewohnte Geräusche wie Fernseher erleichtern die schlimmsten Minuten nach Mitternacht. Das Beste, was man für seine Tiere tun kann, ist, bei ihnen zu Hause zu bleiben oder mit ihnen in eine ruhige Gegend außerhalb der Stadt zu fahren. Freigänger-Katzen sollten an diesem Tag keinesfalls nach draußen gelassen werden. Zu groß ist die Gefahr, dass sie von dem Lärm aufgeschreckt werden und in Panik davonlaufen. Als vorbeugende Maßnahme raten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH Katzenhaltern, ihr Tier chippen zu lassen. Gelingt es der Katze trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, nach draußen zu entwischen und wegzulaufen, besteht dennoch die Chance auf eine Wiedervereinigung.

Einen Rückzugsplatz schaffen

Wo auch immer man gemeinsam mit seinem Tier Silvester verbringt: Eine Rückzugsmöglichkeit ist wichtig. Hunde versuchen oft, bei ihrem Besitzer Schutz zu suchen, manche Hunde verkriechen sich aber auch beispielsweise unter einem Tisch oder dem Bett. Eine eigene „Sicherheitszone“ in Wohnung oder Haus, die dem vierbeinigen Freund vertraut ist und in der er sich ausgiebig mit Kauartikeln und Futterspielzeug beschäftigt, kann sehr beruhigend wirken. Zur Beruhigung des Tieres empfiehlt es sich, die Fenster zu verdunkeln, damit die Lichteffekte nicht in die Räume dringen. Beruhigende Musik in angepasster Lautstärke dämpft zusätzlich die Geräuschkulisse des Feuerwerks und wirkt den Anspannungen des Vierbeiners entgegen. Viele Katzen möchten sich im letzten Winkel verstecken. Daher sollten ihnen auch alle Unterschlupfmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Auch Meerschweinchen, Kaninchen und Co. sind sehr stressanfällig. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, die Tiere während des Feuerwerks in einem ruhigen Raum zu halten. Geräuschdämmung bieten Decken über den Käfigen. Eine zusätzliche Schicht Einstreu gibt ihnen zusätzlich die Möglichkeit, sich noch besser zu verstecken.


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Leckere Hundekekse backen

Kekse schmecken nicht nur uns Menschen, sondern auch unseren geliebten Vierbeinern. Überrasche Deinen Hund doch heuer und verwöhne ihn mit selbstgemachten Keksen. Hier findest Du ein leckeres Rezept von den TIERFREUNDEN ÖSTERREICH zum Nachbacken.

hundekekse

Wie in jedem Jahr zur Weihnachtszeit werden Plätzchen gebackt und liebevoll verziert. Aber auch Hunde und Katzen, die als Familienmitglieder zählen, möchten ebenfalls verwöhnt werden. Doch wo mit Kindern und Enkeln oft regelrechte Backorgien zelebriert werden, wird den geliebten Fellnasen vielfach nur gekaufte Leckereien vorgesetzt. Das muss nicht sein!

Vorsicht vor Keksen für Menschen

Jeder Tierbesitzer kennt diese Situation: Kaum hat man die Dose mit den frischgebackenen duftenden Köstlichkeiten aufgemacht, blickt einem schon ein treuherziges Paar Hundeaugen herzzerreißend entgegen. Bevor du jedoch schwach wirst und Deinem allerliebsten Vierbeiner die Hälfte Deiner Keksration überlässt, müssen wir Dich davor warnen. Denn einige Inhaltsstoffe wie Schokolade, Kakao, Alkohol, oder Süßstoff sind für Hunde hochgiftig und können im schlimmsten Fall zu deren Tod führen. Diese Kekse solltest du also lieber allein genießen. Trotz der vielen potentiellen Gefahren der Weihnachtsleckereien ist es aber kein besonders großer Aufwand und macht richtig viel Spaß Hundekekse selber zu backen.

Feine Hundekekse leicht gemacht

Hundekekse selber backen ist gar nicht viel Aufwand und für Hunde sind sie ein Genuss. Die Vorteile sind: man kann sie passend zum Geschmack des Hundes backen und weiß genau, was drin ist. In vielen gekauften Leckerlies sind Farb-, Lock- und Konservierungsstoffe und oft sogar Zucker enthalten, darauf verzichtet man bei den selbstgebackenen Keksen natürlich. Auch Leckerlies ohne Laktose (Milchzucker) oder Getreide sind möglich, falls der Hund dies nicht verträgt. Der Kreativität sind beim Hundekekse backen kaum Grenzen gesetzt: Ungesund für Hunde ist natürlich Zucker, daneben sind Schokolade (auch Kakao-Pulver) und Rosinen giftig für Hunde. Auch auf zu viele Gewürze und auf Backpulver verzichtet man besser. Da selbstgebackene Kekse keine künstlichen Konservierungsstoffe enthalten, sind sie nur maximal 2-3 Wochen haltbar (Vollkornkekse), bzw. einige Tage („Fleischkekse“). Am besten bewahrt man sie im Kühlschrank auf oder friert sie portionsweise ein.

Ein köstliches Rezept für deinen vierbeinigen Liebling

Zutaten:

  • 40 Gramm Haferflocken
  • 250 Gramm Bio-Dinkelmehl
  • 250 Gramm Leberwurst oder Geflügelleberpastete
  • 240 ml Wasser

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 ° C vorheizen.
  2. Die Haferflocken mit dem Mehl gut vermischen.
  3. Die Geflügelleberpastete und das Wasser hinzugeben und die Masse zu einem festen Teig kneten.
  4. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und dort die Kekse ausstechen.
  5. Die Kekse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech 25 Minuten backen.

Fertig sind die köstlichen Weihnachtskekse für Deinen Liebling! Diese Kekse schmecken nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern auch das ganze Jahr über. Wir wünschen einen guten Appetit! :-)


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Welche Gefahrenquellen lauern zur Weihnachtszeit auf unsere Haustiere?

Die vorweihnachtlichen Zeit ist auch für unsere Vierbeiner sehr interessant, denn das festlich geschmückte Haus muss genauestens unter die Lupe genommen werden. Doch die Neugier unserer Lieblinge kann ihnen in der Weihnachtszeit schnell zum Verhängnis werden. Denn vieles, was glitzert ist zwar schön anzuschauen, für unsere Vierbeiner jedoch nicht ganz ungefährlich.

Gefahren-Weihnachtszeit

Weihnachtsbaum und Weihnachtsschmuck

Weihnachtsbäume sind für Vierbeiner in der Weihnachtszeit die Gefahrenquelle Nummer eins. Der Christbaumschmuck „fordert“ ja direkt zum Spielen auf und nicht selten gehen zerbrechliche Christbaumkugeln aus Glas dabei kaputt. Durch die Scherben können sich unsere Vierbeiner an den Pfoten verletzen. Hunde neigen auch dazu, die Christbaumkugeln in den Mund zu nehmen und darauf herumzubeißen, da sie wie ein Spielball aussehen. Das kann zu Schnittwunden im Maul- und Rachenraum führen und beim Verschlucken sogar Verletzungen im Magen-Darm-Trakt zur Folge haben.

Lametta und Engelshaar lädt vor allem unsere Stubentiger zum Spielen ein. Die tollen, glitzernden Bänder müssen einfach mit den Pfoten erkundet werden. Doch Lametta oder Engelshaar wird von unseren Katzen schnell einmal verschluckt. Dies kann zu Verletzungen im Verdauungstrakt führen oder sogar einen Darmverschluss auslösen.

Auch die Stabilität des Weihnachtsbaums wird von unseren Vierbeinern hin und wieder auf die Probe gestellt. Katzen testen seine Eignung als Kratzbaum und auch von Hunden wird der Baum manchmal etwas stürmischer erkundet. Steht der Baum dabei wacklig, kann es schnell passieren, dass unsere Vierbeiner ihn zum Umfallen bringen und sich dabei verletzen. Zudem können unsere Lieblinge einer Kostprobe der spitzen Tannennadeln oder des Wassers aus dem Christbaumständer ab und zu nicht widerstehen. Die spitzen Nadeln können zu Verletzungen führen und die ätherischen Öle, die in den Tannennadeln enthalten sind, sind für Tiere giftig. Im Wasser des Christbaums können sich Harz und Konservierungsstoffe, mit denen der Baum zuvor behandelt wurde, befinden. Diese Stoffe sollten Eure Lieblinge nicht zu sich nehmen, denn sie können ebenfalls Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

Unser Tipp:  Verwendet anstelle von zerbrechlichem Schmuck und Lametta stattdessen Dekoration aus Holz, Stroh, Plastik oder Filz. Wenn du nicht auf Christbaumkugeln aus Glas oder Lametta verzichten willst, solltest du diese zumindest außer Reichweite Deiner Vierbeiner anbringen. Sorge außerdem für einen sicheren Stand des Weihnachtsbaums, indem du ihn zusätzlich an Wand oder Decke befestigst.

Geschenkpapier, Schleifen und Bänder

Auch Geschenkpapier, Schleifen und Bänder sind reizvolle Spielereien für unsere Vierbeiner. Raschelndes Geschenkpapier und Ringelbänder sind einfach zu aufregend, um sie ungeachtet zu lassen. Aber Vorsicht: Unsere Lieblinge können diese Utensilien leicht verschlucken und es besteht die Gefahr, dass sie sich mit Schleifen und Bändern strangulieren.

Unser Tipp: Achte darauf, dass deine Haustiere während des Geschenkeeinpackens nicht an Bänder oder Ähnliches geraten. Außerdem ist es wichtig, dass Du die fertig eingepackten Geschenke nicht in Reichweite Deiner Lieblinge platzierst, da die Versuchung mit dem Papier und den Schleifen zu spielen, oftmals zu groß ist.

Brennende Kerzen

Kerzen sorgen zur Weihnachtszeit für Wärme und Gemütlichkeit in unserem Zuhause. Sei es am Weihnachtsbaum oder auf dem Adventskranz. So stimmungsvoll brennende Kerzen sind, sie stellen eine große Gefahrenquelle für unsere tierischen Mitbewohner dar. Flackerndes Licht übt einen großen Reiz auf unsere Lieblinge aus. Schnell wird eine Kerze umgeworfen und das Fell fängt Feuer, oder es wird sogar ein Wohnungsbrand ausgelöst.

Unser Tipp: Lass Deine Haustiere nie unbeaufsichtigt mit brennenden Kerzen alleine. Elektrische Kerzen am Christbaum stellen eine ungefährlichere Alternative zu echten Kerzen dar. Jedoch muss bei elektrischen Christbaumkerzen das Kabel so verlegt werden, dass es für Deine Vierbeiner unzugänglich ist, damit sie daran nicht knabbern können.

Duftöle, Duft- und Schneesprays

Manche verwenden zu Weihnachten Duftöle, Duft- und Schneesprays. Die Neugier treibt viele Vierbeiner dazu, die Öle und Sprays einer Kostprobe zu unterziehen. Diese sind für unsere Vierbeiner allerdings giftig und sollten keinesfalls abgeleckt werden.

Unser Tipp: Am besten verzichtest Du auf solche Sprays und Öle, wenn Du einen tierischen Mitbewohner besitzt

Giftige Weihnachtspflanzen

Pflanzen wie Weihnachtssterne, Christrosen, Mistelzweige oder Stechpalmen gehören zur Weihnachtszeit in viele Haushalte. Auch unsere Vierbeiner beäugen die neue weihnachtliche Pflanzenpracht neugierig und es dauert nicht lange, bis an einem Blatt geknabbert wird. Diese Weihnachtspflanzen können für unsere Lieblinge giftig sein und sollten keinesfalls gefressen werden.

Unser Tipp: Besitzer von sehr neugierigen Vierbeinern sollten ganz auf weihnachtliche Pflanzen verzichten. Ansonsten platziert die Pflanzen so, dass sie für Eure Haustiere nicht erreichbar sind.

Gestalte die Weihnachtszeit für Deine Vierbeiner so sicher wie möglich, um sie richtig genießen zu können. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH wünschen Euch eine schönes Weihnachtsfest.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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