Würgehalsbänder sind ein absolutes No-Go

Die Verwendung von Würgehalsbändern ist aus Tierschutzsicht abzulehnen und außerdem verboten. Beim Zug an der Leine zieht sich das Halsband immer weiter zusammen, bis dem Tier die Luft abgeschnürt und ihm Schmerzen zugefügt werden. Unter diesen Bedingungen wird kein Hund lernen, an der Leine zu gehen.

Giftködertraining

Hunde ziehen nicht an der Leine, um ihren Ungehorsam zu demonstrieren, sondern weil sie unterschiedlichste, für die Hundehalter oft nicht erkennbare Gründe haben. Diese können von Stress, Unsicherheit, Aggressionsverhalten bis zu massiver Angst reichen. Der Hund wird also in einer für ihn ohnehin schon unangenehmen Situation, auch noch mit Schmerzen bestraft. Möchte ein Hundebesitzer eine vertrauensvolle Beziehung zu seinem Hund aufbauen, wird er dies nicht erreichen, wenn er bei seinem Hund Schmerzen und Angst auslöst.

Erziehung durch positive Motivation

Eine moderne und tierschutzkonforme Ausbildung von Hunden erfolgt belohnungsorientiert: gutes Verhalten wird belohnt (z.B. mit Leckerli, Streicheleinheiten, verbale Bestätigung), negatives ignoriert. Trainingsmethoden, die auf Strafe, Dominanz, Unterwerfung, Druck und Drohgebärden basieren, sind nicht nur veraltet, sondern auch gefährlich. Hunden wird beigebracht, dass der Mensch unberechenbar und potenziell gefährlich ist. Die Mensch-Tier-Beziehung wird dadurch geschädigt.

Massive gesundheitliche Folgen!

Die Verwendung von Würgeketten kann zu Schäden an Halswirbelsäule, Luft- und Speiseröhre, Kehlkopf, Bindegewebe, Gesichtsmuskulatur und zu einem erhöhten Augendruck führen. All diese Auswirkungen stellen erhebliche Schäden am Organismus dar und sind mit Schmerzen des Hundes verbunden. Sie lassen sich auch nicht verhindern, wenn nur sanft am Halsband gezogen wird. Denn es können immer Situationen entstehen in denen der Hund mit ganzer Kraft nach vorne zieht, sei es durch Angst oder einer vorbeilaufenden Katze. Durch die beim Einsatz von Kettenwürgern ausgelösten Schmerzen und damit verbundenen Assoziationen werden außerdem die Reizbarkeit und Stresstoleranz der Hunde negativ beeinträchtigt.

Brustgeschirre für Hunde – die beste Wahl!

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH raten zur Verwendung von gutsitzenden Brustgeschirren, die nicht einschneiden und den Druck auf den Hundehals gleichmäßiger verteilen. Ein gut sitzendes Brustgeschirr verlagert den Druckpunkt auf den Brustkorb, somit bleiben Kehlkopf, Halsmuskulatur und die Halswirbelsäule unbelastet. Beim Kauf eines Brustgeschirrs ist zu beachten, dass das Material weich, leicht und waschbar sein sollte. Alle Ecken und Grate sollten gepolstert sein, damit es nicht zu Druck- oder Reibestellen kommen kann. Außerdem ist es ratsam, wenn es an allen Seiten verstellbar sein, um Eurem Vierbeiner eine optimale Anpassung zu ermöglichen. . Per Gesetz ist sowieso nur die Verwendung von Zughalsbändern mit Zugstopp erlaubt. Der Zugstopp muss so eingestellt sein, dass das Halsband nicht enger als der Halsumfang des Hundes werden kann. Während des Tragens darf der Zugstopp nicht verrutschen.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Wenn dein Hund ständig hustet

Wenn dein Hund nicht zu husten aufhört, kann das ernste Ursachen haben. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH erklären dir, welche das sein können und wie du deinem Hund helfen kannst.

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Das Wichtigste vorab in Kürze

  • Es gibt verschiedene Gründe für Husten beim Hund.
  • Man unterscheidet zwischen trockenem Husten und Husten mit Auswurf.
  • Hört der Husten nicht auf, können ernsthafte Erkrankungen die Ursache sein.

Beobachte deinen Hund, wann und wie lange dieser schon hustet und wie sich der Husten anhört? Dies gibt nicht nur Aufschluss über mögliche Ursachen, sondern sind auch wichtige Informationen für den Tierarzt.

Wie hustet der Hund?

Wie beim Menschen unterscheidet man zwischen einem trockenen Husten und Husten mit Auswurf. Ein trockener Husten hört sich hart und bellend an. Beim feuchten Husten hört man häufig Atemgeräusche, die Tiere schlucken Schleim oder husten ihn aus. In der Nacht verschlimmert sich der Zustand oft. Ein einzelner Reiz löst akuten Husten aus und dauerhafte Ursachen können zu chronischem Husten führen.

Husten als Symptom

Der Husten ist nur Symptom für ein Problem, das in der Regel unbehandelt ernste Folgen haben kann. Es ist also wichtig, die Ursache für den Husten zu finden. Einige der häufigsten Gründe für Husten beim Hund sind:

Einatmen von reizenden Stoffe

Futter, Wasser, Rauch, ätzende Dämpfe und Allergene können die Atemwege reizen und zu akutem trockenen Husten führen.

Parasiten

Ein Parasitenbefall kann zu Husten führen. Diese können in der Regel gut behandelt werden.

Druck auf die Luftröhre

Ein chronischer Reizhusten ist häufig Anzeichen dafür, dass Tumore oder ein vergrößerter Vorhof des Herzens oder vergrößerte Lymphknoten auf die Luftröhre drücken.

Kollaps der Luftröhre

Beim Trachealkollaps kommt es zu einer chronischen Verengung der Atemwege. Betroffen sind vor allem kleine Hunderassen im mittleren Alter.

Infektionen der Atemwege

Erkältungen und Lungenentzündungen etwa können im Anfangsstadium zu akutem Reizhusten führen, der sich bei Verschlechterung des Zustands zu einem feuchten Husten entwickelt.

Lungenödem

Sammelt sich Wasser in der Lunge, erschwert dies dauerhaft die Atmung des Hundes, das Tier ist nervös und abgeschlagen.

Tierarzt aufsuchen

Hat der Hund sich verschluckt oder reizende Stoffe eingeatmet, ist der Husten oft bereits die Lösung für das Problem. Bei einer Erkältung kann man den Verlauf einige Tage verfolgen. Klingt der Husten nicht ab, stecken ernstere Erkrankungen dahinter. Bei anhaltendem Husten muss in jedem Fall ein Tierarzt aufgesucht werden.


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Jeder zehnte Hund leidet unter einer Pollenallergie

Jedem Allergiker graut davor, wenn die ersten Sträucher, Bäume und Gräser zu blühen beginnen. Denn dann beginnt die Zeit der angeschwollenen Lider, juckenden Augen und laufenden Nasen. Was viele nicht wissen: Auch einigen Haustieren geht es nicht besser.

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Etwa jeder zehnte Hund und wahrscheinlich ebenso viele Katzen leiden an Pollenallergie. Über die letzten Jahre habe sich das Phänomen sehr vermehrt, doch warum das so ist, weiß man nicht. Verschiedene Studien zeigen, dass es in den ersten Lebensjahren nicht zu einer Pollenallergie beim Hund kommt und unerklärlicherweise betrifft diese mehr weibliche als männliche Hunde. Obwohl alle Hunde eine Pollenallergie entwickeln können, sind einige Rassen anfälliger als andere. Diese sind:

  • Mops
  • Deutscher Schäferhund
  • Englische und französische Bulldogge
  • Shar Pei
  • Labrador und Golden Retriever
  • Setzer
  • Terrier

Symptome ähnlich wie bei Menschen

Die Anzeichen einer Pollenallergie unterscheidet sich kaum von denen von uns Menschen. Augenausfluss, gerötete Bindehäute, eine triefende Nase, Nies-Attacken und juckende Haut sind die klassischen Allergiesymptome auch beim Tier. Doch anders als beim Menschen wird ein Allergietest auf Umwelt-Allergene bei unseren Haustieren nicht unbedingt empfohlen. Es bringt nichts, da die Tiere so oder so draußen herumlaufen, ob mit oder ohne Allergie.

Diese Tipps können deinem Vierbeiner bei einer Allergie helfen

  1. Wasche das Gesicht des Tieres, besonders die Augenpartie)nach dem Spaziergang mit einem feuchten Lappen ab. So entfernst du direkt einen Teil der Pollen.
  2. Besonders bei Tieren mit längeren Haaren solltest du den ganzen Körper shampoonieren und abwaschen, damit festhängende Pollen nicht mit in die Wohnung bzw. ins Körbchen getragen werden. Danach gut trocknen, eventuell sogar föhnen.
  3. Kürze wenn möglich das Fell, damit nicht so viele Pollen daran haften bleiben.
  4. Gehe morgens so früh es geht und abends so spät es geht Gassi – denn da ist die Pollenbelastung geringer.

Im Notfall Tierarzt aufsuchen

Bekommst du die Symptome nicht in den Griff, gilt es weitere Maßnahmen zu ergreifen, damit sich dein Hund bei Juckreiz beispielsweise nicht wund kratzt und Entzündungen entstehen. In dem Fall kommst du um einen Besuch beim Tierarzt nicht herum. Als Erstes wird dieser ausschließen,  ob die Ursache der allergischen Reaktion nicht vielleicht doch woanders liegt. An Flöhen im Fell oder am Speichel der Grasmilbe zum Beispiel. Gerade auf den Milben-Speichel reagieren nämlich wirklich viele Hunde sehr allergisch. Außerdem können Futtermittelallergien o.ä. eine Pollenallergie verstärken. Ähnlich wie beim Menschen können auch Haustieren Antiallergika leichte Linderung verschaffen. Allerdings sind diese beim Tier meist nicht so wirkungsvoll. Für Hunde gibt es seit ein paar Jahren ein weiteres Medikament mit dem Wirkstoff Lokivetmab, das als Monatsspritze verabreicht, bis zu vier Wochen vor Juckreiz schützen kann. Das Medikament muss allerdings vom Tierarzt für den Hund verschrieben werden. Für Katzen hingegen gibt es bislang noch kein solches Mittel.


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Wir fordern: Mehr Freilaufflächen für unsere Hunde!

Für Hunde ist Freilauf etwas äußerst Wichtiges, dabei können sie frei herumlaufen, ihr eigenes Tempo bestimmen und anhalten, wann immer sie wollen. Einfach mal “Hund sein” und leinenlos durch die Natur laufen, das ist der Traum vieler Hunde und Ihrer Herrchen. Dafür setzten sich die TIERFREUNDE ÖSTERREICH ein und gemeinsam können wir es schaffen, dass es bald mehr Hundefreiräume für unsere Vierbeiner gibt.

Freilaufwiesen

Hundehalter kennen das Problem: Man will seinen Liebling auch mal ohne Leine herumlaufen lassen und ihm dabei zusehen, wie er sich einmal richtig austoben kann. Doch die meisten Plätze, und seien sie noch so schön und groß, sind leider keine Freilaufplätze. Dabei erhöhen Hundewiesen nicht nur die Lebensqualität von Hunden und ihren Haltern, sie tragen auch zu einem harmonischen und sicheren Miteinander von Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern bei.

Was sind die derzeitigen Probleme bei Hundezonen?

Der Gesetzgeber verschärft immer mehr die Gesetze zur Hundehaltung, vor allem bezüglich Leinen- u. Maulkorbpflicht. Doch Hunde brauchen Platz, um sich auszutoben, dieses Recht spricht ihnen das Tierschutzgesetz eindeutig zu. Der Gesetzgeber hingegen verschärft immer mehr die Gesetze zur Hundehaltung, vor allem bezüglich Leinen- u. Maulkorbpflicht. Die vorhandenen Hundezonen auf denen die Vierbeiner frei herumtollen dürfen, sind bestenfalls als „Hundeklos“ zu bezeichnen und rar gesät. In der Nähe von Wäldern und auf großen freien Fläche sind es oftmals Jäger, die ihren Unmut über freilaufende Hunde bekunden und dies teilweise auch tatkräftig äußern. Vielerorts fehlt der politische Wille, um Geld für Hundewiesen bereitzustellen. Städte und Gemeinden kassieren zwar fleißig Hundesteuer, die einzige Gegenleistung dafür ist das Bereitstellen von Sackerlspendern. Der Rest der Einnahmen aus der Hundesteuer fließt in die Gemeindekassen, statt Hundezonen und Hundewiesen zu errichten.

Wir fordern mehr Hundewiesen

Hundewiesen erhöhen nicht nur die Lebensqualität von Hunden und ihren Haltern, sondern tragen zu einem harmonischen und sicheren Miteinander von Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern bei. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH weisen aus diesem Grund auf Notstände hin, leisten politische Aufklärungsarbeit, sammeln Unterschriften und stellen Know-how für die Errichtung neuer Hundezonen bereit. Entsprechende Freilaufplätze, die abgezäunt und gekennzeichnet werden, sind daher die Lösung für alle. Jedes Bundesland und jede Ortschaft soll über Plätze verfügen, an denen Hunde ihre Freiheit genießen können, ohne dass ihre Halter dafür mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Um weiter für mehr freie Hundezonen zu kämpfen, haben die TIERFREUNDE ÖSTERREICH eine Petition ins Leben gerufen, die ausreichend, und vor allem artgerechte Hundewiesen fordert.

Hilf mit und unterstütze die Bemühungen der TIERFREUNDE ÖSTERREICH für mehr artgerechte Hundewiesen. Deine Stimme zählt!


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Fahrrad fahren mit Hund ist verboten!

Das Mitführen von Deinem Hund an der Leine, während man auf dem Fahrrad sitzt, ist weder juristisch erlaubt, noch aus Tierschutz-Sicht zu empfehlen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH erklären Dir warum?

Hunde-am-Fahrrad

Das schöne Frühlingswetter nutzen auch viele Hundebesitzer dazu, um sich mit ihren Vierbeinern sportlich zu betätigen. Es ist ein gewohntes Bild auf Österreichs Radwegen- Frauchen oder Herrchen nehmen am Fahrradsattel-Platz, der Hund wird daneben mitgeführt. Das große Problem an dieser Gassi oder Ausflugsmethode: Es ist weder erlaubt noch gesund und nicht ganz ungefährlich. Denn wenn das Hündchen plötzlich zur Seite rennt oder abrupt stehen bleibt, fliegt Herrchen hinterher. Außerdem handelt man hier gegen das Gesetz und aus der Sicht des Tieres sollte man auch besser darauf verzichten.

Juristisch verboten

Die Straßenverkehrsordnung besagt ganz klar, dass das Anleinen von Tieren an Fahrzeugen in Österreich verboten ist. Hier droht eine Geldstrafe von bis zu 726 €, wenn Ihr Euer Haustier während der Fahrt an einer Leine hält. Denn das Fahrrad ist laut Gesetz ebenfalls ein Fahrzeug. Auch vom Standpunkt des Tierschutzes wird von der Verwendung dringend abgeraten. Die Tatsache, dass man häufig Menschen sieht, die ihren Hund angeleint beim Radfahren mitführen, rechtfertigt sie nicht.

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH raten davon ab

Neben der einfachen Leine gibt es auch sogenannte “Dogrunner”, die das Mitführen des Hundes beim Radeln erleichtern sollen. Dabei werden die Tiere gezwungen, das Tempo des Fahrrads anzunehmen und stets dicht am Reifen zu laufen. Ob normale Leine oder Dogrunner: Aus tierrechtlicher Sicht ist beides mehr als bedenklich. Denn wenn Dein Hund vom Fahrrad aus bewegt wird, wird er unweigerlich zu einem rascheren Tempo gezwungen. Dabei hat Dein Liebling keine freie Wahl zwischen langsamerem Tempo oder auch mal stehenzubleiben um eine interessante Stelle zu beschnüffeln oder zu pinkeln. Durch die schnelle Fortbewegung „fliegt“ die Landschaft und alles, was sich sonst noch bewegt, am Hund vorbei. Der Hund hat keine Möglichkeit, sich in Ruhe mit den Reizen auseinanderzusetzen, dadurch kommt es zu Reizüberflutung und Stress. Das natürliche Interesse andere Hunde zu begrüßen oder sich zu lösen, wird dadurch nicht befriedigt. Also kein schöner Ausflug!

Die Alternative

Es gibt zwei Alternativen: Entweder radeln und den Hund nicht angeleint mitlaufen lassen oder zu Fuß gehen. Erstere Variante ist, solltest du nicht in deinem persönlichen Nationalpark ohne Verkehr und andere Fußgänger leben, keine gute Idee. Zu Fuß ist Dir zu langweilig? Da können wir Dir nur empfehlen: Geh doch mit Deinem Hund laufen. Dabei bist Du Deinem Hund wesentlich näher und Dein Vierbeiner muss sich nicht so abhetzen wie beim Radfahren.


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Wenn die Frühlingsgefühle bei Hunden erwachen

Hat Dein Hund jetzt auch Schmetterlinge im Bauch? Das kann passieren, denn im Frühling tanzen die Hormone Tango. Nicht nur bei uns Menschen, auch Hunde haben Frühlingsgefühle. Der Sexualtrieb von Hunden lässt sich jedoch etwas beeinflussen – medizinisch und mit Erziehung.

Kastration

Wenn die Sonne Erde, Gras und Bäume wärmt, liegt der Frühling in der Luft. Für sensible Hundenasen kommt noch der Duft von Paarungsbereitschaft dazu: Rüden können läufige Hündinnen über weite Entfernungen auch noch Tage nach deren Anwesenheit riechen. Dementsprechend verhalten sich dann auch ihre Hormone, doch ihr Verhalten lässt sich durchaus beeinflussen. Je nach Rasse werden Hündinnen ab dem sechsten bis zum zwölften Lebensmonat geschlechtsreif. Von da an sind sie in der Regel zwei Mal pro Jahr fortpflanzungswillig und tun das mit Pheromonen kund. Die Sexualhormone von Rüden sind stets vorhanden und daher sind sie prinzipiell immer auf der Suche nach einer Partnerin. Locken Hündinnen, steigt ihr Testosteronspiegel an und das Gehirn schüttet vermehrt Botenstoffe aus.

Kastration – ja oder nein?

Wie sollen Hundehalter mit der sexuellen Freiheit von Terrier, Mops und Co. umgehen? Bei diesem Thema scheiden sich seit jeher die Geister. Viele Besitzer denken mit der Geschlechtsreife sofort an Kastration. Trotzdem sollten sich Hundehalter darüber bewusst sein, dass sie einen schweren und folgeschweren Eingriff im Körper ihres Hundes durchführen lassen. Denn diese radikale Maßnahme ist nur bei extrem hormongesteuerten Rüden notwendig. Wenn der Vierbeiner in der Pubertät unaufhörlich heult, winselt und das Fressen einstellt, kann es sinnvoll sein, mit einer chemischen Kastration durch Hormonbehandlungen zunächst auszutesten, ob eine Kastration wirklich den gewünschten Effekt hat. Denn eine Kastration kann nicht rückgängig gemacht werden und sich unter Umständen als kontraproduktiv erweisen. Es ist unumgänglich, dass die Kastrationsentscheidung eine Einzelfallentscheidung sein muss, die nach Abwägung aller wichtigen Vor- und möglichen Nachteile ganz individuell gefällt werden sollte.

Von den Artgenossen lernen

Beim Gassigehen und auf der Hundewiese können Jungtiere auch von Artgenossen lernen. Die Hündin zeigt dem Rüden sehr deutlich, wenn sie nicht bereit ist. Der unerfahrene Heißsporn wird sich die grobe Abweisung merken. Eine hitzige Hündin hat in der Freilaufzone nichts verloren – im Sinne aller. Prinzipiell herrscht Damenwahl, vitale Rüden haben bessere Chancen. Oft wirklich arm sind die kastrierten Hunde. Sie riechen neutral, haben keinen Platz in der Hierarchie und verleiten Rüden mit ungezügeltem Fortpflanzungstrieb zu Übersprungshandlungen. Dabei können sie sich kaum gegen die Machos wehren.

Hundekrankenversicherung TIERFREUNDE ÖSTERREICH

Unsere umfassende Hundeversicherung deckt Eure Kosten für Kastration, Impfungen, Wurmkuren, Zahnprophylaxe und Zeckenmittel. Die Komfort-Hundekrankenversicherung beinhaltet sämtliche Leistungen der Basis-Krankenversicherung für Hunde plus höchste Entschädigung und zusätzliche Leistungen. Stationäre Heilbehandlungen, inklusive Medikamente und Operationen sind jährlich mit 5.000 Euro sind von der Hundeversicherung abgedeckt. Ebenso kommt die Komfort-Hundekrankenversicherung bei der Kastration und Physiotherapie für Euren Hund nach Operationen auf.


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Diese Irrtümer über Zecken sind weit verbreitet

Der Frühling bringt wärmere Temperaturen und mit ihnen naht auch die alljährliche Zeckenplage. Zum Thema Zecken schwirren leider auch viele Unwahrheiten herum. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH klären fünf der häufigsten Irrtümer auf.

Pollen

Es kursieren viele Mythen über die Zecke – auch was die Krankheiten angeht, die sie auslösen kann. Einige der hier aufgeführten Irrtümer über Zecken halten sich hartnäckig seit vielen Jahren, deshalb ist eine Aufklärung wirklich notwendig. Denn um sich wirksam gegen Zecken und die von diesen Blutsaugern übertragenen Krankheiten schützen zu können, muss man wissen, wo und wann sie aktiv sind.

  1. Gegen Zeckenbisse kann ich mein Tier impfen lassen!

Es gibt derzeit noch keine Impfungen für Hunde und Katzen, die einen Zeckenbefall verhindern oder dazu führen, dass Zecken auf dem Tier abgetötet werden. Einen Impfstoff gibt es lediglich für eine von Zecken auf Hunde übertragbare Erkrankung, die Borreliose. Es gibt jedoch mehrere Methoden Hund oder Katze vor Zecken zu schützen. Zu den klassischen zählt das Zeckenhalsband. Es wird dem Haustier ganz einfach umgelegt und wirkt über einen bestimmten Zeitraum aktiv gegen Zeckenbefall. In den letzten Jahren haben sich vor allem Spot-On Präparate bewährt. Dabei wird eine kleine Menge Flüssigkeit des Zeckenmittels zwischen die Schulterblätter des Tieres direkt auf die Haut getropft

  1. Zecken sitzen nur auf Bäumen!

Zecken kommen überhaupt nicht so hoch, um sich von einem Baum aus, auf ein Tier fallen zu lassen können. Um auf einen Wirt zu gelangen warten Zecken im Gras, im Unterholz und in Büschen auf Warmblüter. Larven erklettern eine Höhe von bis zu 25 Zentimeter, Nymphen bis zu 50 Zentimeter und erwachsene Zecken bis zu 1,5 Metern. Im Vorübergehen lässt sich die Zecke dann abstreifen. Tatsächlich halten sich die Tiere meist im bodennahen Bereich im Gras oder in Büschen auf.

  1. In der Stadt besteht keine Zecken-Gefahr!

Längst haben Zecken schon die Städte erobert, sie kommen mit Mäusen, Igeln, Vögeln und Füchsen in die Stadt. Und auch in unseren Gärten sind Zecken längst anzutreffen, hierhin werden sie von Igeln und Mäusen geschleppt. Ebenso können sich Deine Vierbeiner in Parks eine Zecke einfangen. Man ist auch hier vor einem Biss nicht in Sicherheit. Natürlich sind Tiere die sich öfter in der Natur aufhalten, einem größeren Risiko ausgesetzt, als zum Beispiel reine Wohnungskatzen.

  1. Zecken sind nur in den Sommermonaten aktiv!

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) tritt zwar häufig in den Monaten Juni, Juli und August auf, doch Zecken sind nicht nur in diesen Monaten aktiv, sondern von März bis November. Auch die Borreliose kann während der gesamten zeckenaktiven Zeit übertragen werden. Zecken sind dann aktiv, wenn die Temperatur auf über 7 bis 9 Grad Celsius klettert. Deshalb kann man inzwischen sogar von einer ganzjährigen Aktivität dieser Parasiten ausgehen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH warnen daher, während dieser gesamten Zeitspanne Eure Haustiere auf Zecken genau zu untersuchen.

  1. Die Blutsauger mit Öl oder Kleber lähmen!

Klebstoff oder Öl solltest Du auf keinen Fall verwenden, denn Beides ist, wie übrigens auch Benzin, zur Zeckenentfernung nicht geeignet. Die Zecke erstickt dadurch und kann im Todeskampf Viren (FSME) und Bakterien (Borreliose) in das Blut abgeben. Die Mundwerkzeuge der Zecken sind mit Widerhaken versehen. Zudem produzieren sie eine Art Zement, um sich fest in der Haut verankern zu können. Es gilt daher, die Zecken sorgfältig aus der Stichstelle zu entfernen. Geschieht dies nicht, riskiert man, dass die halbe Zecke in der Wunde stecken bleibt. Am besten verwendest Du eine Pinzette oder eine spezielle Zeckenzange, mit der Du die Zecke direkt am Hautansatz ergreifst. Ein leichtes Drehen nach links und rechts lockert die Verankerung und Du kannst sie aus der Haut ziehen. Am besten, man benutzt eine feine Pinzette oder eine Zeckenzange, mit der man die Zecke vorsichtig entfernt.


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Hundeseuche Parvovirose um 40 % gestiegen

Wegen der immer stärkeren Nachfrage nach Hundewelpen, ist das Angebot unseriöser Hundehändler im letzten Jahr stark gestiegen. Und dadurch leider auch die Hundeseuche Parvovirose. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH warnt eindringlich vor solchen verlockenden Käufen.

hundeseuche

Die in der Coronakrise gestiegene Nachfrage nach einem vierbeinigen Begleiter hat zu einem enormen Anstieg schwer kranker Hundewelpen geführt. An der Veterinärmedizinischen Universität Wien werden aktuell 40 % mehr Tiere mit der Hundeseuche Parvovirose behandelt, als vor der Pandemie. Die betroffenen Hunde kommen meist aus dem östlichen Ausland.

Hundewelpen aus dem Internet

Mit einem Welpenkauf aus unbekannten Quellen über das Internet, riskiert man nicht nur großes Leid bei dem Tier, sondern gefährdet auch die Gesundheit anderer Hunde und Katzen. Du unterstützt dabei nur die Profitgier der Händler und für die Behandlung von Parvovirose entstehen überdies hohe Behandlungskosten von rund 2.000 €. Denn die erkrankten Hunde benötigen eine intensive, stationäre Therapie und müssen bis zu zwei Wochen in der Tierklinik bleiben. Oftmals haben sie mit Folgeschäden zu kämpfen und es kommen weitere Kosten für Spezialfutter etc. auf die Besitzer zu.

Wie gefährlich ist die Parvovirose beim Hund?

Die Parvovirose (Hundeseuche) ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, die mit sehr starken Symptomen einher geht. Vor allem für junge und ungeimpfte Hunde kann sie schnell tödlich verlaufen. Wird rechtzeitig mit einer Behandlung begonnen, steigen die Überlebenschancen aber deutlich. Über den Kot wird das Virus an andere Tiere übertragen. Es reicht schon aus, wenn der Hund oder Mensch über die Schuhe oder Pfoten mit den infektiösen Ausscheidungen in Kontakt kommt. Je nach Umweltbedingungen können diese Viren bis zu einem Jahr überleben. Mit einem Gramm infektiösem Kot könnte man so hunderte Hunde infizieren.

Was sind die wichtigsten Anzeichen der Hundeseuche?

Direkt nach der Übertragung können Fieber und eine allgemeine Mattigkeit beim Hund auftreten. Nach einer Inkubationszeit von vier bis sieben Tagen führt die Parvovirose in der Regel zu starkem und anhaltendem Erbrechen. Es folgt wässriger, meist blutiger Durchfall, der sehr übelriechend sein kann. Durch die Störungen des Magen-Darm-Systems verliert der Hund außerdem sehr viel Flüssigkeit, was zur Dehydratation führt. Neben dem Magen-Darm-Trakt greift der Parvovirus das Herz und das Immunsystem des Hundes an, wodurch es zu Herzmuskelentzündungen und Sekundärinfektionen kommt. Besonders Welpen, ungeimpfte Junghunde und alte Hunde können an den Folgen der Hundeseuche sterben. Meist ist dann ein stark geschädigter Herzmuskel die Todesursache.

Die wichtigsten Krankheitssymptome der Parvovirose im Überblick:

    • Fieber und Mattigkeit
    • starkes, anhaltendes Erbrechen
    • wässriger, häufig blutiger Durchfall
    • Dehydratation
    • Schwächung des Immunsystems

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Gehört der Hund ins Bett?

Hund und Katze sind die besten Freunde des Menschen – zumindest tagsüber. Ob sie auch in der Nacht an die Seite ihres Herrchens oder Frauchens gehören, darüber herrscht keine Einigkeit unter Tierhaltern. Doch ist das überhaupt gut so und was empfehlen Experten?

Hund-im-Bett

Die Frage, ob ein Hund mit im Bett schlafen sollte, ist nicht so leicht zu beantworten. Soll man das Tier nachts sozial ausgrenzen und dem Hund lieber anderweitig seine Zuneigung bekunden? Oder lässt man den Vierbeiner ins Schlafzimmer und schmust mit ihm auch im Bett? Die Entscheidung kann nur individuell getroffen werden, denn ein Richtig oder Falsch gibt es in dieser Hinsicht nicht.

Studie über das Schlafverhalten von Hundehaltern

US-amerikanische Forscher haben nun das Schlafverhalten von Tierfreunden untersucht und festgestellt: Zumindest wer ohne Partner schläft, kann seinen Schlaf durch ein Haustier im Bett verbessern. Für die Studie befragten Experten der Mayo-Schlafklinik in Arizona insgesamt 150 Patienten. Das Ergebnis: Allein schlafende Personen äußerten sich besonders positiv über den Effekt von Haustieren auf den eigenen Schlaf – und stehen damit im Kontrast zu den anderen Befragten.

Dominanter Hund?

Manche Experten sprechen hier von einer Dominanz des Vierbeiners über “seinen” Menschen. Der Mensch zeige dem Hund seine Überlegenheit, indem er über ihn erhaben in einem höher gelegten Bett schlafe. Ob man dies als Argument zählen lässt, ist Ansichtssache. Wir finden: Dominanz im Sinne von “der Hund gehorcht” funktioniert am besten auf einer Vertrauensbasis des Hundes gegenüber dem Menschen. Diese lässt sich im Schlaf und gemütlich aneinander gekuschelt festigen.

Gemütlich soll es für beide sein!

Grundsätzlich ist es natürlich leichter, kleinere Hunde bei sich schlafen zu lassen. Große Vierbeiner nehmen einen nicht unerheblichen Platz ein und können einem regelrecht den Schlaf rauben. Entscheidet Ihr Euch dagegen, dann solltet Ihr Eurem Vierbeiner wenigstens eine Schlafecke in der Nähe des Bettes einrichten. Hunde wollen auch in der Nacht nicht von Euch getrennt sein. Wenn der Hund zu viel Platz für sich einnimmt, und man jede Nacht entweder fast aus dem Bett fällt oder am nächsten Morgen mit Rückenschmerzen aufwacht, ist es Zeit die Schlafgewohnheiten zu ändern. Es sollen sich ja schließlich beide wohlfühlen. Den Hund in seine Schranken weisen und ihm alternative Liegepositionen aufzeigen, mit der beide gut schlafen können, das muss drinnen sein.

Was ist mit der Hygiene?

Manche sagen, dass Hunde ein Sammelsurium an Bakterien und Keimen mit sich herumtragen und diese im Schlaf ausbreiten. Somit sei es ungesund, das Bett mit dem Hund zu teilen. Dieses Argument widerlegen jedoch viele Experten. Entscheidend sei eine gute Pflege für den Hund, in der er zwei bis drei Mal im Jahr gegen Flöhe, Zecken und Würmer behandelt werde, sowie täglich gebürstet und von Schmutz befreit werde. Grundsätzlich trägt so ein Vierbeiner natürlich viele Bakterien mit sich herum, doch das tun wir allerdings auch.

Konsequenz zahlt sich nachhaltig aus

Wichtig ist jedoch, dass sich jeder Hundehalter entweder für oder gegen diese Entscheidung stellt und dabei konsequent bleibt. Dabei spielt der Charakter des Hundes keine wesentliche Rolle. Allerdings sollten derartige Überlegungen rechtzeitig angestellt werden, denn später lässt sich ein einmal programmiertes Verhalten kaum noch ändern. Als Halter muss man dem geliebten Vierbeiner bereits im Welpenalter klar und deutlich zeigen, dass er nicht mit im Bett schlafen darf. Erlaubt man dem Welpen jedoch den Besuch im Bett, dann wird man – insofern man später anderer Meinung ist, mit entsprechenden Reaktionen des Hundes rechnen müssen.

Das Fazit

Den Hund im Bett schlafen lassen? Wenn du dich dabei wohl fühlst, dann ja! Trau dich aber ruhig, deinen Vierbeiner in seine Schranken zu weisen, wenn er einen zu großen Anteil des Bettes für sich annektiert und du nicht mehr gemütlich liegen kannst. Solltest du dich unwohl fühlen, wenn dein Hund im Bett liegt, dann mach es nicht. Eine gute Alternative ist ein Hundebett direkt neben deinem.

Wir wünschen Dir, ob oder mit Deinem Hund im Bett, einen gesegneten Schlaf!


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Tierversicherung- Rundum-Schutz für deinen Liebling

Nicht nur wir Menschen werden krank oder verletzen uns, auch unseren Vierbeinern geht es nicht immer gut. Damit bei Operationen, nach einem Unfall oder bei Krankheit zumindest die finanziellen Sorgen wegfallen, ist eine Kranken- und Unfallversicherung für deine Haustiere die beste Vorsorge.

Sommerhitze

Gute Gründe für eine Tierversicherung

Natürlich hofft kein Haustierbesitzer, dass sein Tier eine schwere Krankheit bekommen könnte, die eine tiermedizinische Behandlung notwendig macht. Tritt ein solcher Fall jedoch ein, können sehr hohe Kosten auf den Tierhalter zukommen. Insbesondere chirurgische Eingriffe oder die Behandlung chronischer Krankheiten sind meist sehr kostenintensiv. Ebenso können Zahnbehandlungen für das Haustier ein tiefes Loch in die Haushaltskasse reißen. Wenn dem jedoch so ist, schafft eine gute Hundeversicherung und Katzen-Versicherung zumindest in finanzieller Hinsicht ein Stück Sorgenfreiheit und garantiert Deinem Liebling eine Versorgung unter bestmöglichen Bedingungen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH beraten Dich gerne, welche Krankenversicherung für Deinen Hund infrage kommt. Hier einen Überblick über unsere Leistungen bei Hundeversicherungen.

Hunde-Basis-Krankenversicherung

Diese Hundekrankenversicherung gewährleistet eine optimale tiermedizinische Versorgung bei Deinem Tierarzt. Gedeckt werden von der Tierversicherung Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlungen. Auch Operationen sowie Behandlungen in Tierkliniken sind bis zu € 2.500- pro Jahr in der Hundeversicherung inkludiert. Du kannst mit der Hunde-Basis-Krankenversicherung selbst den Tierarzt Deines Vertrauens wählen.

Komfort- Krankenversicherung

Die Komfort-Hundekrankenversicherung  beinhaltet sämtliche Leistungen der Basis-Krankenversicherung für Hunde, plus höchste Entschädigung und zusätzliche Leistungen. Stationäre Heilbehandlungen, inklusive Medikamente und Operationen sind jährlich mit 5.000 Euro mit der Hundeversicherung abgedeckt. Ebenso kommt die Komfort-Hundekrankenversicherung für Kastration und Physiotherapie für den Hund nach Operationen auf und deckt zudem Impfungen, Floh- und Zeckenmittel, Wurmkuren, Zahnprophylaxe und Check-ups Deines Hundes. Die Hundekrankenversicherung zahlt darüber hinaus die Unterbringungskosten (Tagesgeld) für Deinen Hund falls Du als Hundehalter selbst einmal ins Krankenhaus musst.

OP-Hundekrankenversicherung

Die OP-Hundekrankenversicherung  ist für alle Hundehalter zu empfehlen, die sich gegen Unfälle absichern möchten, falls bei ihrem Hund eine Operation nötig ist. Die Tierversicherung übernimmt dabei Deine Kosten für ambulante und stationäre tierärztliche Behandlungen – inklusive der operativen Vor- und Nachbehandlung, die wegen eines chirurgischen Eingriffs nötig sind. Pro Jahr werden von der OP-Hundekrankenversicherung € 3.000- abgedeckt. Darin enthalten sind auch Kosten für Unterbringung und Verpflegung Deines Hundes bis zu 15 Tage nach einer Operation. Auch Tierärzte heißen Versicherungen gut, insbesondere weil bei einigen Tarifen Vorsorgeuntersuchungen inkludiert sind.

Hunde Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung für Hunde gilt als die Pflicht-Tierversicherung, die jeder Hundehalter haben sollte. Selbst wenn du gut auf deinen Liebling Acht gibst und generell einen vorsichtigen Hund hast, kann immer etwas passieren. Eine Hundehaftpflicht schützt dich vor finanziellen Schäden, für die dein Hund verantwortlich ist. Neben Sachschäden spielen hier vor allem Unfälle mit Personenschäden eine große Rolle. Diese können oft besonders hohe Schadenszahlungen mit sich bringen. In den meisten österreichischen Bundesländern sind Hundehalter gesetzlich dazu verpflichtet, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten dir eine Haftpflichtversicherung für deinen Hund mit top Leistungen und günstigen Konditionen an.

Eine Katzen-Krankenversicherung schützt vor hohen Kosten 

Katzenversicherungen erfreuen sich heutzutage einer großen Beliebtheit, denn passieren kann schließlich immer etwas. Ob deine Katze nun mit Bisswunden von einem Rivalen nach Hause kommt oder vom Balkon im vierten Stock fällt und sich etwas bricht ist- in jedem Falle wirst du mit deinem Liebling zum Tierarzt fahren müssen.  Dabei können bei einem operativen Eingriff schnell mal zwischen 1.000,00 EUR und 2.000,00 EUR an Kosten anfallen. In solchen Fällen hilft dir eine Katzen-Versicherung die anfallenden Kosten zu kontrollieren. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten dir günstige Tierversicherungen mit vielen Extras. Bei Katzen-Krankenversicherungen bieten wir drei Optionen an: eine OP-Katzenversicherung , sowie die die Basis Krankenversicherung  und die Komfort Krankenversicherung für Katzen. Letztere übernimmt 80% der Tierarztkosten und sogar die Kosten für Kastration oder Sterilisation deiner Katze.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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