Weihnachtliche Geschenkideen für Dein Haustier

Weihnachten rückt immer näher und sie Suche nach dem passenden Geschenk wird immer präsenter. Auch unsere lieben Haustiere freuen sich über ein paar Aufmerksamkeiten in dieser besinnlichen Zeit. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben für Euch ein paar Geschenkideen für Euch bereitgestellt.

Weihnachtsgeschenke

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit stellt man sich die selbe Frage: Was schenke ich heuer meinen Liebsten? Dass zu diesen Liebsten auch die Vierbeiner zählen, ist ja wohl klar. Geschenke für Haustiere erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und der Fantasie sind bei der großen Auswahl fast keine Grenzen gesetzt. Ihr solltet jedoch darauf achten, dass Weihnachtspräsente artgerecht sind, das gilt vor allem für Spielzeug und gesunde Leckerlis. Wir helfen Dir gerne mit ein paar Inspirationen für Deinen Hund und Deine Katze. Und das Beste: Alle Anbieter in diesem Artikel sind Vorteilspartner der TIERFREUNDE ÖSTERREICH. Wer Mitglied bei uns ist, bekommt hier ordentlich Rabatt!

Pfotenbalsam für Hunde

Während der Mensch zu jeder Jahreszeit die Welt draußen nur mit schützendem Schuhwerk betritt, muss Dein Hund auf diese Annehmlichkeit verzichten. Deshalb können die Pfoten aufgrund der verschiedenen Bodenbeschaffenheiten, dann oft schmerzen. Gerade im Winter machen Streusalz und Steine Deinem Hund oft zu schaffen. Gut beraten, wer da zur feinen Pfotenpflege für den Liebling greift: Der Pfotenbalsam “Dermoscent® Bio Balm” ist dank wasserstabiler und qualitativ hochwertiger Inhaltsstoffe, eine tolle Regenerationsmöglichkeit für die belasteten Hundepfoten.

Trinkbrunnen für Katzen und kleine Hunde

Wer einen Stubentiger daheim hat, der weiß eines ganz genau: Die lieben Miezen sind sehr wählerisch, wenn es darum geht, wo sie ihr Wasser trinken. Ein tolles Geschenk für Katzen und für kleinere Hunde ist daher der Fresh & Clear Trinkbrunnen von Catit, den es bei Zooblitz zu kaufen gibt. Dieser Brunnen bereitet das Wasser frisch auf und regt die Tiere zum Trinken an.

Für den Hund nur bestes Futter

Das Hundefutter von Wunschfutter ist für alle Vierbeiner eine absolute Gourmet-Mahlzeit. Kein Wunder, ist dieses Futter doch nach neuesten Richtlinien gestaltet. 100 % Monoproteine ohne Fisch- und Fleischmehl, ohne Reis, Mais, Getreide, oder Soja und von Tierärzten konzipiert, wartet es mit hochwertigen Inhaltsstoffen für deinen Liebling auf. Hier können wir jedes Futter nach bestem Gewissen empfehlen. Das Geniale: Im Futtermixer kannst Du genau auf die Vorlieben und Unverträglichkeiten Deines Hundes das Futter zusammenmischen.

Belohnungshäppchen für den Hund

Jedem Hund kann man keine größere Freude machen, als mit köstlichen Leckerlis. Wer seinem Liebling zu Weihnachten etwas ganz Besonderes bieten möchte, greift beispielsweise zu den Natur-Snack Trainingshappen mit Rind von Panys. Diese feinen Snacks fetten nicht in der Tasche und sind ein tolles Ergänzungsfuttermittel für Hunde, ohne künstliche Aroma oder Farbstoffe.

Tierische Spieleuphorie mit den Bumpies

Sie sehen extrem witzig aus und sind mit ihren Maßen wohl eher etwas für größere Hunde. Die “Bumpies Extreme” von Coockoo sind ein extrem haltbares, aus bester Gummiqualität hergestelltes, knallbuntes Spielzeug. Es gibt sie in drei verschiedenen Farben und Düften und machen durch ihre Haptik jeden Hund absolut verrückt.

Ein Schutzengel für den Haustierhalter 

Bei diesem Geschenk hat nicht nur dein Haustier etwas davon, sondern auch du als Besitzer. Du kennst bestimmt diese Figuren oder Schmuckstücke, die man als Schutzengel an Menschen verschenkt. So einen Schutzengel haben sich auch wir einfallen lassen, der dann wichtig wird, wenn mal etwas Unvorhergesehenes passiert. Denn leider ist ein Unfall schneller passiert, als man denkt. Während man im Krankenhaus liegt, bleiben die Haustiere unversorgt und warten nichtsahnend Zuhause auf die Rückkehr Ihres Herrchens oder Frauchens. Genau hier kommt das Schutzengelpaket der TIERFREUNDE ÖSTERREICH zum Einsatz. Sobald du unfallbedingt ausfällst, werden Deine Haustiere so lange liebevoll versorgt, bis Du wieder fit bist. Gassi-Gehen, Füttern und liebevolle Zuwendung sind dabei natürlich allesamt enthalten.

Wir hoffen, wir konnten Dich mit unseren tierischen Geschenkideen inspirieren. Vielleicht ist etwas für Deine Lieben dabei. Übrigens: Alle Geschenke machen sich natürlich auch schon in der Adventszeit prima. 


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Weihnachtsplätzchen: Hundekekse zum Selberbacken

Kekse schmecken nicht nur uns Menschen, sondern auch unseren geliebten Vierbeinern. Überrasche Deinen Hund doch heuer und verwöhne ihn mit selbstgemachten Weihnachtskeksen. Hier findest Du ein leckeres Rezept von den TIERFREUNDEN ÖSTERREICH zum Nachbacken.

hundekekse

Weihnachten steht vor der Tür! Es sind nur noch wenige Tage übrig, dann sind die Festtage da. Wie in jedem Jahr ist die Vorweihnachtszeit eine Zeit für Weihnachtsmarktbesuche und Plätzchen backen im Kreise der Lieben. Zu den Lieben gehören in vielen Haushalten auch Hunde und Katzen, die als Familienmitglieder ebenfalls verwöhnt werden wollen. Doch wo mit Kindern und Enkeln oftmals die Vorweihnachtszeit mit Backorgien zelebriert wird, werden den geliebten Fellnasen vielfach nur gekaufte Leckereien vorgesetzt. Das muss nicht sein!

Vorsicht vor Keksen für Menschen

Jeder Tierbesitzer kennt diese Situation: Kaum hat man die Dose mit den frischgebackenen duftenden Köstlichkeiten aufgemacht, blickt einem schon ein treuherziges Paar Hundeaugen herzzerreißend entgegen. Bevor du jedoch schwach wirst und Deinem allerliebsten Vierbeiner die Hälfte Deiner Keksration überlässt, müssen wir Dich davor warnen. Denn einige Inhaltsstoffe wie Birkenzucker, Schokolade, Kakao, Alkohol, oder Süßstoff sind für Hunde hochgiftig und können im schlimmsten Fall zu deren Tod führen. Diese Kekse solltest du also lieber allein genießen. Trotz der vielen potentiellen Gefahren der Weihnachtsleckereien ist es aber kein besonders großer Aufwand und macht richtig viel Spaß Hundekekse selber zu backen.

Feine Hundekekse 

Backprofis haben sich ans Werk gesetzt und festgestellt, welche Geheimtipps es für den Vierbeiner zu beachten gilt, damit die Kekse für ihn gut verträglich und gleichzeitig schmackhaft sind. Ihr “Geheimrezept” dürfen wir Euch hier verraten. Am Anfang ist es sicherlich etwas ungewohnt, Leberwurst anstelle von Zimt und Zucker zu verwenden. Aber denk immer daran: Du tust das für Deinen Hund. Und Deinem vierbeinigen Freund schmecken Leberwurstkekse sicherlich besser als Zimtsterne. Und gesünder sind sie für ihn allemal!

Zutaten:

40 Gramm Haferflocken
250 Gramm Bio-Dinkelmehl
250 Gramm Leberwurst oder Geflügelleberpastete
240 ml Wasser

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 ° C vorheizen.
  2. Die Haferflocken mit dem Mehl gut vermischen.
  3. Die Geflügelleberpastete und das Wasser hinzugeben und die Masse zu einem festen Teig kneten.
  4. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und dort die Kekse ausstechen.
  5. Die Kekse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech 25 Minuten backen.

Fertig sind die köstlichen Weihnachtskekse für Deinen Liebling! Wir wünschen ihm einen guten Appetit! :-)


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Gefahrenquellen zur Weihnachtszeit

Die Adventszeit ist in vollem Gange und auch für unsere Vierbeiner ist diese Zeit sehr interessant, denn das festlich geschmückte Haus muss genauestens unter die Lupe genommen werden. Doch diese Neugier kann schnell zum Verhängnis werden. Denn vieles, was glitzert ist zwar schön anzuschauen, aber für unsere Lieblinge nicht ganz ungefährlich.

Weihnachtsgefahren

Weihnachtsbaum und Weihnachtsschmuck

Weihnachtsbäume sind für Vierbeiner in der Weihnachtszeit die Gefahrenquelle Nummer eins. Der Christbaumschmuck „fordert“ ja direkt zum Spielen auf und nicht selten gehen zerbrechliche Christbaumkugeln aus Glas dabei kaputt. Durch die Scherben können sich unsere Vierbeiner an den Pfoten verletzen. Hunde neigen auch dazu, die Christbaumkugeln in den Mund zu nehmen und darauf herumzubeißen, da sie wie ein Spielball aussehen. Das kann zu Schnittwunden im Maul- und Rachenraum führen und beim Verschlucken sogar Verletzungen im Magen-Darm-Trakt zur Folge haben.
Lametta und Engelshaar lädt vor allem unsere Stubentiger zum Spielen ein. Die tollen, glitzernden Bänder müssen einfach mit den Pfoten erkundet werden. Doch Lametta oder Engelshaar wird von unseren Katzen schnell einmal verschluckt. Dies kann zu Verletzungen im Verdauungstrakt führen oder sogar einen Darmverschluss auslösen.
Auch die Stabilität des Weihnachtsbaums wird von unseren Vierbeinern hin und wieder auf die Probe gestellt. Katzen testen seine Eignung als Kratzbaum und auch von Hunden wird der Baum manchmal etwas stürmischer erkundet. Steht der Baum dabei wacklig, kann es schnell passieren, dass unsere Vierbeiner ihn zum Umfallen bringen und sich dabei verletzen.
Unser Tipp:  Verwendet anstelle von zerbrechlichem Schmuck und Lametta stattdessen Dekoration aus Holz, Stroh, Plastik oder Filz. Wenn du nicht auf Christbaumkugeln aus Glas oder Lametta verzichten willst, solltest du diese zumindest außer Reichweite Deiner Vierbeiner anbringen. Sorge außerdem für einen sicheren Stand des Weihnachtsbaums, indem du ihn zusätzlich an Wand oder Decke befestigst.

Geschenkpapier, Schleifen und Bänder

Auch Geschenkpapier, Schleifen und Bänder sind reizvolle Spielereien für unsere Vierbeiner. Raschelndes Geschenkpapier und Ringelbänder sind einfach zu aufregend, um sie ungeachtet zu lassen. Aber Vorsicht: Unsere Lieblinge können diese Utensilien leicht verschlucken und es besteht die Gefahr, dass sie sich mit Schleifen und Bändern strangulieren.
Unser Tipp: Achte darauf, dass deine Haustiere während des Geschenkeeinpackens nicht an Bänder oder Ähnliches geraten. Außerdem ist es wichtig, dass Du die fertig eingepackten Geschenke nicht in Reichweite Deiner Lieblinge platzierst, da die Versuchung mit dem Papier und den Schleifen zu spielen, oftmals zu groß ist.

Brennende Kerzen

Kerzen sorgen zur Weihnachtszeit für Wärme und Gemütlichkeit in unserem Zuhause- sei es am Weihnachtsbaum oder auf dem Adventskranz. So stimmungsvoll brennende Kerzen auch sind, sie stellen eine große Gefahrenquelle für unsere tierischen Mitbewohner dar. Flackerndes Licht übt einen großen Reiz auf unsere Lieblinge aus. Schnell wird eine Kerze umgeworfen und das Fell fängt Feuer.
Unser Tipp: Lass Deine Haustiere nie unbeaufsichtigt mit brennenden Kerzen alleine. Elektrische Kerzen am Christbaum stellen eine ungefährlichere Alternative zu echten Kerzen dar. Jedoch muss bei elektrischen Christbaumkerzen das Kabel so verlegt werden, dass es für Deine Vierbeiner unzugänglich ist, damit sie daran nicht knabbern können.

Giftige Weihnachtspflanzen

Pflanzen wie Weihnachtssterne, Christrosen, Mistelzweige oder Stechpalmen gehören zur Weihnachtszeit in viele Haushalte. Auch unsere Vierbeiner beäugen die neue weihnachtliche Pflanzenpracht neugierig und es dauert nicht lange, bis an einem Blatt geknabbert wird. Diese Weihnachtspflanzen können für unsere Lieblinge giftig sein und sollten keinesfalls gefressen werden.
Unser Tipp: Besitzer von sehr neugierigen Vierbeinern sollten ganz auf weihnachtliche Pflanzen verzichten. Ansonsten platziert die Pflanzen so, dass sie für Eure Haustiere nicht erreichbar sind.

Gestalte die Weihnachtszeit für Deine Vierbeiner so sicher wie möglich, um die Adventswochen richtig genießen zu können. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH wünschen Euch eine schöne vorweihnachtliche Zeit.


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Mein Hund bleibt nicht allein

Vierbeiner, die nie gelernt haben allein zu bleiben oder schlechte Erfahrungen damit verbinden, leiden unter Trennungsangst. Aber mit genügend Ausdauer und Geduld kann jeder Hund lernen, ein paar Stunden ohne Herrchen und Frauchen auszukommen.

Alleinbleiben

Wie bringen wir unseren Hund dazu, allein zu Hause zu bleiben, ohne zu heulen und zu bellen oder Sachen in der Wohnung zu zerstören? Zuerst sollte man wissen, wie alt der betroffene Hund ist, sprich, wie lange er dieses Verhalten schon zeigt, denn Hunde sollten schon früh lernen, alleine zu bleiben. Das geht natürlich, wie alles in der Hundeerziehung, nur in kleinen Lernschritten.

Welpen zum Alleinsein erziehen

Bei einem Welpen beginnt man nach der Eingewöhnungszeit damit, dass man Tabuzonen schafft: So soll er Dich z.B. nicht auf die Toilette oder ins Badezimmer begleiten. Zusätzlich geht hin und wieder noch eine andere Türe vor seiner Nase zu, wenn er hinter dir herläuft. Du erscheinst aber gleich wieder, noch bevor er zu kratzen oder zu winseln beginnt. Sehr praktisch ist eine Hundetransportbox, denn im Gegensatz zu uns Menschen fühlt sich ein Hund darin nicht eingesperrt, sondern sicher, wie in einer Höhle. Eine große Wohnung oder ein Haus ist für ihn oft nicht überschaubar, er ist überfordert. Panik kann ausbrechen, wenn man jetzt beginnt, ihn alleine zu lassen. Setze deinen kleinen Welpen das erste Mal in diese Box, wenn er müde und satt ist. Jetzt kannst du den Raum für kurze Zeit verlassen. Komme auf jeden Fall nur dann zurück, wenn er still ist. Ist er das nicht, dann ist beruhigen, trösten oder schimpfen keineswegs sinnvoll. Durch Beruhigen oder Trösten verstärkst Du sein Verhalten und durch Dein Schimpfen bekommt er wirklich Angst. Hat er das Alleinbleiben in einem Zimmer gelernt, dann steigere täglich die Zeit um einige Minuten. Überprüfe aber anfänglich, ob er sich wirklich ruhig verhält, indem Du ihn belauschst.

Was tun bei älteren Hunden?

Bei älteren und erwachsenen Hunden, die nicht allein bleiben können, ist die Lösung des Problems schwieriger und dauert meist länger. Hunde äußern ihre Angst, Erregung oder Frustration auf vielfältige Weise. Von Bellen, Winseln, Heulen, Gegenstände zerstören, Kot absetzen bis Urinieren – all diese Verhaltensweisen können auftreten. Und mit jeder neuen Erfahrung, die Ihr Hund mit dem Alleinlassen macht, verschlimmert sich seine Trennungsangst. Aber auch hier führst Du Deinen Hund mit kleinen Schritten an das Alleinsein heran. So wie bereits beim Welpen beschrieben, verlässt Du zunächst nur für wenige Minuten oder sogar Sekunden den Raum. Der Zeitraum sollte dann nach und nach gesteigert werden. Damit den Tieren das Alleinbleiben leichter fällt, sollten sie zur Ablenkung körperlich und geistig beschäftigt werden – denn auch aus Langeweile neigen manche Hunde dazu, Gegenstände zu zerstören. Eine Möglichkeit ist, ihnen etwas zum Kauen oder ein mit Futter gefülltes Intelligenzspielzeug zu geben, so sind sie für ein paar Minuten abgelenkt. Verändere auch die Rituale vor dem Verlassen des Hauses, dadurch verbindet Dein Hund solche Gewohnheiten nicht mehr mit dem Alleinbleiben. Auch Verabschiedungen und Begrüßungen sollten nicht zu überschwänglich, sondern eher ruhig ablaufen.

Wir wünschen Euch baldigen Erfolg und weiterhin „viel Ausdauer”!


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Hundeverbot in Restaurant -ist das erlaubt?

Hunde müssen draußen bleiben: Ein Möbelhaus in Villach verbietet Vierbeiner im Restaurant und erntet somit herbe Kritik bei Tierhaltern. Da es keine gesetzliche Regelung gibt, die die Anwesenheit eines Hundes in einem Gasthaus gestattet, wird der Ruf nach einer einheitlichen Gesetzeslage deshalb immer lauter.

Hunde-im-Gasthaus

Hunde begleiten uns im Alltag und man möchte nicht mehr als nötig auf sie verzichten-auch nicht bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch. Sind hiervon aber auch der Gastwirt und die anderen Gäste erfreut? Es stellt sich daher die Frage, ob Gastwirte einen Hund im Lokal verbieten können und wann Hunde mitgenommen werden dürfen.

Aktueller Fall eines Hundeverbots

Die Diskussion über Hunde in Speiselokalen scheint endlos und polarisiert unausweichlich. Neu aufgerollt wurde sie dieser Tage durch ein Hundeverbot im Restaurant des Villacher „Mömax“. Das Möbelhaus entschied sich vor einigen Wochen gegen Hunde im Speisebereich. „Wir hatten sehr viele Beschwerden, Gäste fanden die Vierbeiner im Restaurant unhygienisch und fühlten sich durch das Gebell gestört“, heißt es seitens des Unternehmens.

Ist das Verbot gerechtfertigt?

Der Gastwirt verfügt über das Hausrecht selbst, was ihn regelmässig dazu berechtigt zu bestimmen, wer in sein Lokal darf und wer nicht. So kann er grundsätzlich auch festlegen, dass Hunde nicht mit ins Lokal gebracht werden dürfen. In jene Bereiche, wo mit Lebensmitteln gearbeitet wird, wie der Küche oder in Lagerräumen, dürfen sie aus Hygienegründen nicht hinein. Das Diskriminierungsverbot bezieht sich auf Religion, Rasse und Geschlecht des Menschen. Für Hunde gibt es keine Regelung, doch die Praxis zeigt, dass sie fast in alle Speisebetriebe mit hinein dürfen. Zu Verboten kommt es meist nur dann, wenn es zu Zwischenfällen oder Ruhestörungen kommt.

An bestimmte Regeln halten

Grundvoraussetzung ist natürlich, dass dein ausgewähltes Restaurant Hunde erlaubt. Bei der Tischwahl ist es ratsam, wenn Du einen Tisch etwas abseits des Geschehens wählst, wo Dein Hund in einer ruhigen Ecke liegen kann. Hier stört er niemanden und hat ausreichend Platz sich auszustrecken. Für einen Welpen oder Junghund empfiehlt es sich etwas Fressbares, etwa einen Kauknochen mitzunehmen, mit dem er sich beschäftigen kann. Dein vierbeiniger Liebling sollte auch das Kommando „Platz“ kennen und verlässlich befolgen können. Wer diese Regeln mit seinem Liebling beherzt, wird allzeit ein gern gesehener Gast in hundefreundlichen Lokalen sein.

Ein tierisches Café-Erlebnis

Es geht aber auch anders: Prominentestes Beispiel für Tiere in der Gastronomie ist übrigens das Katzencafé „Cat’n’ Coffee“ in Klagenfurt. Hier sind zehn Katzen seit dem Jahr 2015 sogar die Gastgeber. Die niedlichen Samtpfoten bewegen sich frei zwischen den Gästen, wobei Kuscheln und spielen gern erlaubt sind. Die Katzen im Café sollen helfen, Menschen leichter zusammenzufinden und hier bieten sie gleich von Beginn an ein gemeinsames Thema.


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Maulkorbpflicht für alle Listenhunde wurde vertagt

Neues von der Maulkorbfront: Das neue Wiener Tierhaltegesetz konnte am Donnerstag im Landtag nicht beschlossen werden, weil FPÖ und Neos nicht damit einverstanden waren. Doch die rot-grüne Stadtregierung will es nächste Woche im Alleingang umsetzen, wie sie ankündigte.

Beiskorbpflicht-vertagt

Kritik an der rot-grünen Novelle kommt nicht nur von der FPÖ, sondern auch vom Wiener Tierschutzverein, dem österreichischen Hundehalterverband sowie von Hunde-Sachverständigen. Insbesondere der Passus, dass Hunde, die einen Menschen lebensgefährlich verletzt oder getötet haben, eingeschläfert werden sollen, ist umstritten. Denn es widerspreche dem Bundestierschutzgesetz, ein gesundes Tier ohne “vernünftigen Grund” zu töten, und was “vernünftig” ist sei nicht genormt.

Übergangsregel für Listenhunde

Es wurde ein Sonderfall für Kampfhunde geschaffen, der am 1. Juli 2019 in Kraft. Bei Hunden, die vor Gültigkeit des Gesetzes angeschafft wurden oder älter als drei Jahre sind, können die Tierhalter eine Prüfung ablegen, damit ihrem Tier der Beißschutz erlassen wird. Das ist aber nur eine Übergangsregel. Listenhundehalter dürfen auch nicht mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut haben, wenn sie mit ihrem Tier unterwegs sind. Sollte ein Herrchen seinen Listenhund an eine Person ohne Führschein weitergeben, drohen Strafen ab 200 Euro.

Die Novelle widmet sich nicht nur Listenhunde auch bei anderen Hunden werden Änderungen vorgenommen. Wer sich nach dem 1. Juli 2019 einen Hund anschafft, muss einen Kurs absolvieren und einen Sachkundenachweis vorlegen. Damit sei sichergestellt, dass sich Menschen darüber informieren, was Hundehaltung bedeutet.

Derzeit nur in drei Bundesländern verpflichtende Kurse

Wie berichtet, sieht das neue Gesetz u.a. Verschärfungen wie eine generelle Beißkorbpflicht für sogenannte Kampfhunde vor. Ergänzend wird im Gesetz für die Halter aller Hunde auch ein Sachkundenachweis vorgeschrieben. Jeder Hundehalter soll sich vor Anschaffung eines neuen vierbeinigen Familienmitglieds ernsthaft damit auseinandersetzen. Ab spätestens Ende Jänner 2019 müssen alle Hundebesitzer einen Kurs absolvieren, um die artgerechte Haltung des Tieres zu gewährleisten und einen Sachkundenachweis erbringen. Diese Art von Kursen gibt es derzeit nur in Oberösterreich, Salzburg und in der Steiermark. In den meisten anderen Bundesländern gibt es nur verpflichtende Kurse bei der Anschaffung von Listenhunden.

Die verschiedenen Sachkundenachweise im Überblick

In Oberösterreich setzt der Sachkundenachweis seit 2003 eine mindestens dreistündige theoretische Ausbildung voraus. In Salzburg ist für die Haltung von nicht gefährlichen Hunden seit 2013 ein Nachweis über den Besuch von mindestens zwei theoretischen Kursstunden zu erbringen. Für die Haltung von Listenhunde ist ein Nachweis von mindestens zehn Stunden erforderlich – inklusive Praxisteil. In der Steiermark braucht man als Hundebesitzer seit 2012 einen „Hundekundenachweis“. Der entsprechende Kurs dauert in etwa vier bis sechs Stunden. Wer den Nachweis nicht erbringt, wird mit der Zahlung der doppelten Hundesteuer bestraft.

Regelungen in anderen Ländern

In vielen europäischen Städten herrschen strenge Regeln vor allem für das Halten von Kampfhunden. Die meisten Städte führen Listen mit gefährlichen Rassen. In Hamburg gilt etwa für Rottweiler und deren Mischlinge Leinen- und Maulkorbpflicht. In Berlin herrscht für gefährliche Hunderassen in der Öffentlichkeit Leinen- und Maulkorbpflicht. Nur in gekennzeichneten Gebieten dürfen diese Hunderassen ohne Leine laufen, müssen aber einen Maulkorb tragen. In ganz Dänemark gilt seit 2010 ein strenges Hunderasseverbot. Listenhunde, die vor März 2010 angeschafft wurden, müssen auf öffentlichen Wegen an einer maximal zwei Meter langen Leine geführt werden und einen festverschlossenen Maulkorb tragen.

Eine generelle Maulkorb- und Leinenpflicht bedeutet, dass die betroffenen Tiere keine Möglichkeit mehr zu artgemäßer Kommunikation untereinander sowie zum Ausleben ihres Bewegungsbedürfnisses haben und in ihrem Wohlergehen ohne Grund maßgeblich eingeschränkt wären. Überdies trägt die Maßnahme nicht zu vermehrter Sicherheit im öffentlichen Raum bei. Gefordert seien vielmehr Sachverstand und Vorsorge statt Anlassgesetzgebung. Die höchste Sicherheit gibt es, wenn Sachwissen und respektvoller Umgang mit dem Hund gefördert werden. 


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Ein Schutzengel für Dein Haustier

Wenn unerwartete Notsituationen, wie schwere Krankheiten oder Unfälle passieren, fragen sich viele verantwortungsvolle Tierbesitzer, wer sich dann um ihre Tiere kümmert. Aus diesem Grund bieten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH für Haustierhalter das Haustier-Schutzengelpaket an.

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Vor allem in der kalten und dunklen Jahreszeit kommt es jedes Jahr vermehrt zu Unfällen. Glatte Fahrbahnen, eisige Gehsteige oder gefährliche Pisten beim Schifahren, es kann immer und überall etwas passieren. In so einem Fall gibt es keine größere zusätzliche Belastung als eingesperrte Haustiere, die zu Hause sehnsüchtig darauf warten, dass Frauchen oder Herrchen endlich heimkommen.

365 Tage Schutz für Deine Tiere

Das Haustier ohne Futter, Wasser und Betreuung über einen längeren Zeitraum in der Wohnung zu lassen, kann qualvolle und verstörende Stunden für das Tier bedeuten. Es spürt sofort instinktiv, dass etwas nicht in Ordnung ist und fühlt sich in dieser Stresssituation alleine gelassen. Das Haustierschutzengel-Paket der TIERFREUNDE ÖSTERREICH stellt die Betreuung und Versorgung Deiner Haustiere sicher, wenn Du selbst nicht mehr in der Lage dazu bist. Die Haustiere genießen dabei in ganz Österreich und rund um die Uhr, die bestmögliche Absicherung. Als Tierbesitzer kannst Du dabei selbst auswählen, ob Deine Tiere in einer Tierpension untergebracht oder durch einen Tiersitter betreut werden sollen. Dabei übernehmen die TIERFREUNDE ÖSTERREICH die volle Kostenübernahme bis zu 1.200,00 €.

Absicherung hilft in Ausnahmesituationen

Freunde, Bekannte und Familienmitglieder können selten Hunde, Katzen oder Kleintiere auf Dauer betreuen. Tierpensionen sind oft voll und ins Tierheim will man seine Lieblinge wirklich nicht geben. Die Unterbringung Deiner Haustiere in einer Betreuungsstätte wird über den Haustier-Notruf der Tierfreunde Österreich organisiert und die Kosten für Transport, Betreuung und Unterbringung, sowie der Rücktransport sind mit dem Haustierschutzengel-Paket abgedeckt. Für solche Fälle erhalten Haustierbesitzer von uns einen Notfall-Sticker für die E-Card, sowie den Notfall-Schlüsselanhänger. Die Rettungskräfte können so unverzüglich die Rettung Deiner Haustiere sicherstellen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH erhalten zudem alle wichtigen Informationen von Dir, die auf einem Notruf-Datenblatt stehen, damit Deine Tiere unverzüglich gerettet und betreut werden können.

Eine längere Abwesenheit von Dir kann sehr schwierig für Dein Tier sein. Instinktiv spürt es, dass etwas nicht in Ordnung ist. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass die Alltagsstrukturen Deines Tieres aufrecht bleiben (Fütterung, Spaziergang usw.). Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH stehen Dir als Tierhalter in dieser Notsituation zur Seite. Werde deshalb jetzt Mitglied und profitiere von unserem Haustierschutzengel-Paket.

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Wenn Du einmal ausfällst, ist es ein beruhigendes Gefühl, Dein Tier gut versorgt zu wissen.


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Trommelsucht beim Kaninchen

Trommelsucht oder Blähsucht kann die Verdauung nachhaltig stören und im Extremfall kommt es sogar zum Tod des Tieres. Deshalb ist es extrem wichtig, Blähungen umgehend korrekt zu behandeln und unverzüglich einen Tierarzt aufzusuchen.

Trommelsucht

Eine Trommelsucht beim Kaninchen bedeutet, dass der Magen oder der Darm des Tieres aufgebläht ist. Andere Bezeichnungen für Trommelsucht sind auch Magentympanie oder Blähsucht. Bei einer Trommelsucht gärt Futterbrei in Magen oder Darm des Kaninchens. Als Tierhalter erkennst Du eine Trommelsucht daran, dass der Bauch Deines Kaninchens an Umfang zunimmt und sich verhärtet. Die Krankheit ist für das Kaninchen zum einen sehr schmerzhaft aber auch lebensgefährlich. Daher ist es wichtig, rechtzeitig einen Tierarzt aufzusuchen.

Welche Ursachen kann eine Trommelsucht auslösen?

Eine Trommelsucht beim Kaninchen kann verschiedene Ursachen haben. So kann zum Beispiel vergorenes Futter oder ein verstopfter Magen durch Haarballen zu Blähungen beim Kaninchen führen. Bakterien im Futterbrei beziehungsweise in den Verdauungsorganen zersetzen das Futter und setzen dabei Gase frei. Diese blähen den Magen oder Darm schmerzhaft auf. Mögliche Ursachen einer Trommelsucht beim Kaninchen sind:

  • Zahnkrankheiten beim Kaninchen: Das Kaninchen kann das Futter nicht vollständig zerkleinern oder frisst nur bestimmte Anteile seines Futters. Es nimmt oft zu wenig Rohfasern auf.
  • Fütterungsfehler: Faserarmes Futter, getreidereiches Fertigfutter, Haarballen oder andere Ursachen können den Magen-Darm-Trakt verstopfen und eine Trommelsucht beim Kaninchen auslösen. Auch zu viel frisches Gras im Frühjahr oder warm und feucht gelagertes Gras beginnt zu gären und kann eine Ursache sein.
  • Fressunlust beim Kaninchen: Nimmt das Kaninchen nicht ausreichend Nahrung auf, wird die Verdauung nicht genügend angeregt. Es kann zu Blähungen, Trommelsucht oder anderen Verdauungsproblemen kommen.
  • Verstopfung beim Kaninchen: Es kann sich im Darmabschnitt vor der Verstopfung Gas ansammeln.
  • Vergiftungen beim Kaninchen: Einige Giftstoffe, zum Beispiel aus giftigen Zimmer- oder Gartenpflanzen, lähmen die Verdauung des Kaninchens. Dadurch kann Futterbrei in Magen und Darm zu gären beginnen.
  • Parasiten, zum Beispiel Würmer, können zu einer Trommelsucht beim Kaninchen führen.
  • Infektionen mit Bakterien sind ebenfalls mögliche Ursache einer Trommelsucht beim Kaninchen.

Wie äußern sich die Symptome?

Eine Trommelsucht zeigt sich beim Kaninchen durch typische Symptome. Mit zunehmenden Blähungen schwillt der Bauch des Tieres an. Tastet man den Bauch ab, ist er verhärtet. Das Kaninchen hat Schmerzen, krümmt den Rücken oder es liegt mit ausgestreckten Hinterpfoten auf dem Käfigboden. Vor Schmerzen knirscht das Kaninchen manchmal mit den Zähnen oder schlägt mit den Pfoten auf. Oftmals setzt es nicht mehr genug Kot ab. Weitere Symptome der Trommelsucht sind Atemnot und Apathie beim Kaninchen. Das Tier wirkt geschwächt und atmet flach, beziehungsweise schnappt nach Luft. Bleibt die Trommelsucht unbehandelt, kann das Kaninchen einen lebensgefährlichen Kreislaufschock erleiden und bewusstlos werden.


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Leptospirose bei Hunden

Sie gehört weltweit zu den am meisten verbreiteten Infektionskrankheiten, die Tiere und Menschen befallen können. Doch trotz regelmäßiger Impfungen steigen die Fälle. Deshalb wurde ein neuer Impfstoff entwickelt, der einen zuverlässigen Schutz bietet.

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Die Leptospirose ist eine sehr ernstzunehmende Infektionskrankheit, die sich durch Fieber, meist blutigen Brechdurchfall und Gelbsucht äußert und in akuten Fällen schnell tödlich verlaufen kann. Normalerweise wird jeder Hund regelmäßig mit dem üblichen Fünffach- oder Sechsfachimpfstoffes dagegen geimpft. In den letzten Jahren hat sich leider herausgestellt, dass die fürchterliche Krankheit beim Hund immer noch aktuell ist und ihre Verbreitung sogar bedenklich zunimmt.

Die Übertragung

Die direkte Übertragung geschieht beim Kontakt mit Harn oder Blut von erkrankten Tieren (wie Ratten, Mäuse oder Igel), bei der Paarung oder durch Bisswunden von erkrankten Tieren. Eine indirekte Übertragung des Erregers ist durch Ratten-, Mäuse- oder Igel-Urin in Pfützen möglich, Urin in der Erde oder der Nahrung und Einstreu. Vor allem im Sommer gelten Pfützen als eine der Haupt-Ansteckungsquellen, denn die Bakterien sind in Wasser und feuchtem Milieu wochenlang überlebensfähig. Die Leptospiren dringen durch kleinste Hautverletzungen in den Zehenbereich oder in die Schleimhäute von Nase und Maul in den Körper.

Gefährdetet Tiere

Sehr wichtig für den Krankheitsverlauf ist der jeweilige Immunstatus des Hundes. Hat ein Tier, das mit Leptospiren infiziert wird, einen hohen Antikörpertiter (wie Welpen mit mütterlichen Antikörpern oder ein vollständig geimpfter erwachsener Hund) kann der Erreger meist eliminiert werden, ohne dass es überhaupt zu einem Ausbruch der Krankheit kommt. Bei einem etwas niedrigeren Antikörpertiter kommt es zu einer wenig schweren oder kurzen Leptospirämie mit milden klinischen Anzeichen. Hat der Hund aber einen niedrigen Antikörpertiter oder gar keine Antikörper, so kommt es nach der Leptospirämie zu einer Vervielfältigung der Bakterien in Nieren, Leber, Milz, zentralem Nervensystem, Augen und im Genitaltrakt.

Symptome der Krankheit

Weil ihre Anzeichen so unspezifisch sind, wird eine Leptospirämie meist nicht sofort erkannt. Wertvolle Zeit geht verloren, weil beispielsweise zuerst auf Verdacht auf Vergiftung behandelt wird. Nach einer Inkubationszeit von sieben bis zwölf Tagen kommt es zu klinischen Symptomen: vorwiegend Schlappheit, Futterverweigerung, Dehydratation, Durchfall, Erbrechen, Fieber oder erhöhtem Ausscheiden von Urin. Häufig kommt es zu akuten Niereninsuffizienzen, Blutungen oder Leberfunktionsstörungen wie Gelbsucht. Sehr häufig ist die Niere betroffen und es kommt es zum Nierenversagen. Leider verläuft die die Krankheit meist tödlich.

Vorsorge durch wirksame Impfung

Die wichtigste Prophylaxe gegen Leptospirose ist die regelmäßige Impfung, deshalb zählt sie zu den Pflichtimpfungen gemäß aktueller Impfleitlinien. Das heißt, dass jeder Hund zu jeder Zeit davor geschützt sein sollte. Aus diesem Grund wurde ein neuer, erweiterter Leptospirose – Impfstoff entwickelt, der auch vor jenen Erregerstämmen zuverlässigen Schutz bietet und von den herkömmlichen Impfstoffen bis jetzt nicht erzielt werden konnte. Zur Grundimmunisierung muss der erweiterte Impfstoff zweimal im Abstand von 4 Wochen verabreicht werden. Um den Schutz aufrecht zu erhalten, muss die Impfung einmal jährlich aufgefrischt werden.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Mein Hund hat Angst beim Autofahren

Für viele Tiere ist Autofahren der blanke Horror- sie müssen sich erbrechen oder leiden unter Panikattacken. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH geben Euch Tipps, um Eurem Vierbeiner das Autofahren angenehmer zu machen?

Angst-beim-Autogfahren

Für uns Menschen gehört das Auto praktisch schon zum Alltag dazu. Es ist für uns selbstverständlich einzusteigen und loszufahren. Wir machen uns kaum Gedanken darüber was denn eigentlich alles zum Autofahren dazugehört. Das kann sich schnell ändern, wenn man einen Hund hat, dem es davor graut im Auto mitzufahren.

Wenn der Alptraum schon beim Einsteigen beginnt

Gewöhne Deinen Hund von Anfang an das Autofahren an: Zuerst im stehenden Auto, und wenn das ohne Probleme klappt, kann der Motor angestellt werden. Danach kann man das Training auf kurze Strecken ausweiten und langsam steigern. Positives Verhalten sollte man mit besonderen Leckereien belohnen und die Autofahrt mit etwas Positivem verbinden.

Warum hat mein Hund Angst vorm Autofahren?

Die Ursache warum Dein Hund in Stress gerät, wenn es ums Autofahren geht, kann verschiedene Gründe haben. Hat sich der Züchter nicht schon vorher die Zeit genommen seine Hunde mit dem Auto bekannt zu machen, kann für einen Welpen schon die erste Autofahrt ins neue Zuhause zur Tortur werden. Er wird aus seiner gewohnten Umgebung gerissen und landet mit fremden Menschen in einem vollkommen neuen Umfeld. Je nachdem, wo der kleine Freund hinzieht, kann so eine Autofahrt auch mal länger dauern, was es für ihn auch nicht leichter macht.

Es gibt einige Fragen, über Du ebenso nachdenken solltest:

  • Fuhr Dein Hund bisher problemlos und stressfrei mit und hat nun eine schlechte Erfahrung mit dem Auto gemacht, wie einen Unfall oder ein Besuch beim Tierarzt?
  • Ist er beim Warten im Auto in einen Angstzustand geraten, weil er nie gelernt hat alleine zu bleiben?
  • Vielleicht hat er sich in der Vergangenheit beim Einsteigen oder während der Fahrt verletzt?

Tipps für eine stressfreie Fahrt

Im Auto sollte es nicht zu warm sein, die optimale Temperatur liegt bei etwa 20 Grad. Transportiere Deinen Hund am besten in einer Transportbox, wichtig dabei ist natürlich, dass Dein Hund vorab an die Box gewöhnt wurde und er sich darin auch wohl fühlt. Ist im Auto kein Platz für eine Box vorhanden, solltest Du Deinen Hund mit einem passenden Anschnallgurt und Brustgeschirr sichern. Viele Hunde wird übel während der Fahrt und müssen sich auch manchmal übergeben. Mache einige Pausen und lasse Deinen Vierbeiner zwischendurch mal raus, um sich an der frischen Luft zu erholen und zu erleichtern. Wenn eine Autofahrt unumgänglich ist, gibt es als kurzfristige Lösung unterstützend wirkende Medikamente. Dies ist jedoch keine Dauerlösung und ersetzt keinesfalls das Training.

Der passende Trainingsansatz

Setze Dein Training dort an, an dem Dein Hund noch nicht nervös, ängstlich oder gestresst ist. Mit Hilfe von positiver Verstärkung (Belohnung von richtigem Verhalten) gestaltest Du die Lernatmosphäre ohne den Hund unter Druck zu setzten. Zwinge Deinen Hund nicht zum nächsten Schritt. Er soll Spaß an dem Training mit Dir haben. Er soll lernen, dass Autofahren nichts Schlimmes ist: also mache doch etwas Angenehmes daraus. Falls alles nichts hilft, sollte ein guter Hundetrainer für eine individuelle Trainingsstrategie hinzugezogen werden. Ein kompetenter Hundetrainer oder Tierarzt mit der Zusatzbezeichnung „Verhaltenstherapie“ kann die Situation sicher einschätzen und wird Dich anleiten und begleiten, so dass Dein Hund angstfrei Autofahren lernt.


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