Fellpflege bei Tieren im Herbst

Der Sommer geht, das Winterfell kommt: Haaransammlungen auf Teppich und Liegeplatz zeigen es –  der Fellwechsel unserer tierischen Mitbewohner hat begonnen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben deshalb für Euch wertvolle Tipps zusammengestellt, wie Ihr den Fellwechsel von Eurem Haustier optimal unterstützen könnt.

Fellpflege

Der Fellwechsel ist ein hormonell gesteuerter Vorgang bei Tieren und dauert im Durchschnitt 6-8 Wochen. Der Organismus von Hund oder Katze reagiert auf die sich verändernden Temperaturen und das Tageslicht und läuft in dieser Zeit auf Hochtouren. In der Zeit des Fellwechsels muss der Körper das Sommerfell abstoßen und bildet gleichzeitig ein neues, dickeres und wärmeres Fell mit einer dichteren Unterschicht für den Winter. Tierhalter können Hund oder Katze bei dieser Umstellung mit der richtigen Fellpflege unterstützen.

Haargenau die richtige Pflege

Die richtige Fellpflege bei Hunden und Katzen ist vor allem im Herbst sehr wichtig. Tägliches Bürsten spielt dabei eine zentrale Rolle. Spezielle Kämme oder Bürsten erhält Ihr in einem Fachgeschäft für Haustierbedarf. Die meisten Tiere genießen es gebürstet zu werden. Dabei solltest Du sie immer in Wuchsrichtung des Fells bürsten. Bei besonders dichtem Fell kannst Du die Oberschicht des Fells anheben und zuerst die darunterliegenden Haare bürsten, um Verfilzungen zu vermeiden. Die Bürste oder der Kamm sollten schonende, abgerundete Borsten oder Noppen besitzen. Diese regen beim Bürsten des Tiers die Durchblutung und Talgproduktion der Haut an und sorgen für ein neues, schönen und dicht glänzendes Fell. Zusätzlich kann ein kräftiges, gesundes Fell durch eine ausgewogene Ernährung unterstützt werden. Vollkornprodukte (Magnesium und Vitamin E), Karotten (Beta-Carotin), Hefe (Biotin) und hochwertige Öle (z.B. Leinöl) unterstützen die Fellbildung und sorgen für eine schöne Haut.

Bei Veränderungen des Fells gleich handeln

Auf die Fellpflege solltest Du vor allem in den Fellwechsel Monaten (Frühling und Herbst) ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Generell solltest Du aber das ganze Jahr auf ein gesundes Fell bei deinem Liebling achten. Vor allem Haustiere mit dichten und/oder langen Haaren sollten regelmäßig gebürstet werden. Verfilzungen oder Parasitenbefall können so vorgebeugt werden. Bei übermäßigem, vielleicht auch kreisrundem Haarausfall oder trockener und entzündeter Haut solltest Du auf jeden Fall den Rat eines Tierarztes hinzuziehen. Dies kann auf eine Erkrankung hindeuten und hat nichts mit dem natürlichem Fellwechsel des Tieres zu tun.

Tipp: Stell Deiner Katze besonders während dieser Zeit Katzengras zur Verfügung! Katzen verschlucken bei der eigenen Fellpflege Unmengen an Haaren und so bilden sich Haarbälle im Verdauungstrakt. Diese Haarbälle müssen die Tiere unbedingt wieder ausscheiden, Katzengras unterstützt die Tiere dabei.

Viele Hunde und Katzen genießen die sanfte Bürstenmassage und die tägliche Zuwendung „ihres“ Menschen. So fördert die regelmäßige Fellpflege auch die Bindung zwischen Dir und Deinem Tier.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Katzen, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Ein Ort des Trostes für trauernde Haustierhalter

Am Allerheiligen-Wochenende gedenken wir all jenen, die nicht mehr unter uns sein können. Ganz besonders erinnern wir uns auch an unsere verstorbenen Haustiere, die auf dem Tierfriedhof Waldesruh ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Tierfriedhof-Waldesruh

Jeder trauernde Tierbesitzer das Recht, seinen treuen Begleiter würdevoll zu bestatten. Mit dem Tierfriedhof Waldesruh bietet der Österreichische Tierschutzverein einen Ort des Trostes, des Mitgefühls und der Begegnung, an dem sich trauernde Haustierhalter aufgenommen und verstanden fühlen. Ein wunderschöner Ort, um Deinem Weggefährten auf würdevolle Art die letzte Ehre zu erweisen. Du kannst Dein geliebtes Haustier auf seinem letzten Weg begleiten und ihm einen idyllischen Platz zum Verabschieden und Erinnern schaffen.

Tierfreunde sind mit ihrer Trauer nicht alleine

Jeder, dem schon einmal das Glück zuteil wurde, ein Tier ins Herz zu schließen, weiß: Ein Haustier ist viel mehr. Es ist ein Freund fürs Leben, ein vorurteilsfreier Zuhörer, ein treuer Begleiter, ein Kuschelpartner und Spielkamerad. Für manche Menschen ist ihr Tier der wichtigste Grund morgens aufzustehen und sich nach getaner Arbeit aufs Heimkommen zu freuen. Müssen wir von einem geliebten Haustier Abschied nehmen, zieht dies oft eine große Trauer mit sich. In dieser Phase fühlen sich viele Tierfreunde von ihrem Umfeld unverstanden, etwa wenn keiner einen Bezug zu Tieren aufweist und sich nicht in die eigene Lage hineinversetzen kann. Deshalb hat der Österreichische Tierschutzverein vor elf Jahren den Tierfriedhof Waldesruh gegründet. Dort können Tierhalter ihren Lieblingen eine letzte würdevolle Ruhestätte schenken. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Trauernden auszutauschen, die ebenfalls durch eine schwere Zeit gehen und die eigene Situation nachvollziehen können. Dies schenkt Halt und das Gefühl, mit seiner Trauer nicht allein zu sein. Im Laufe der Jahre sind auf dem Tierfriedhof Waldesruh bereits zahlreiche Freundschaften zwischen Grabbesitzern entstanden.

Individuelle Bestattung

Waldesruh bietet mit seinem weitläufigen, von Bäumen umringtem Areal, ein besonderes Ambiente. Auch vor ungebetenen Besuchern ist das Gelände in Sierndorf bei Wien geschützt. Einzig die Grabbesitzer erhalten einen Schlüssel, mit dem sie Zutritt zum Tierfriedhof Waldesruh erlangen. Die Bestattung an sich erfolgt ganz individuell – auf Wunsch mit eigenen Liedern oder Texten zum Vorlesen. Zudem kann zwischen einem Kleintiergrab, einem Gemeinschaftsgrab, einem Einzelgrab und dem Individualgrab gewählt werden. Auch im Verabschiedungsraum, wo das Tier noch einmal aufgebahrt wird, können die Betroffenen Abschied nehmen.

Grabmiete fließt zur Gänze in den Tierschutz

Es ist schwer, wenn Du nach jahrelanger Freundschaft von Deinem treuen Begleiter Abschied nehmen musst. Dank seiner Zuneigung und Treue habt ihr viele glückliche Stunden zusammen verbracht. Lass Deinen tierischen Freund nicht einfach entsorgen, ohne Danke zu sagen und zu wissen, dass Du das Bestmögliche für ihn getan hast. Mit einem Tiergrab am Tierfriedhof Waldesruh, der Tierbestattung des Österreichischen Tierschutzvereins, behältst Du Deinen treuen Begleiter im Herzen. Dabei kommt jede Grabmiete zu 100% den Tieren des Österreichischen Tierschutzvereins zugute. Mit einem Tiergrab findest Du Deinen Seelenfrieden und ermöglichst zugleich dem Österreichischen Tierschutzverein notleidenden Tieren zu helfen.

Gemeinsames Gedenken

Dieses Jahr laden wir alle trauernden Haustierhalter und Grabbesitzer zum gemeinsamen Gedenken auf den Tierfriedhof Waldesruh ein.

Wann: Sonntag, 3. November 2019 (11-14 Uhr)
Wo: Tierfriedhof Waldesruh

Wir freuen uns, Euch am Allerheiligen-Wochenende persönlich auf dem Tierfriedhof Waldesruh begrüßen zu dürfen.

“Tiere, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen”


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Katzen, Kleintiere, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Welthundetag: Ein Hoch auf unsere geliebten Vierbeiner!

Sie sind süß, unersetzbar, treu und wir lieben sie: unsere Hunde. Der Hund wird oftmals als der beste Freund des Menschen bezeichnet. Für manch einen ist er Familienmitglied, Vertrauter und Begleiter in allen Lebenssituationen. Um an die Wichtigkeit des Hundes zu erinnern, gibt es den Welthundetag, der jedes Jahr am 10. Oktober stattfindet.

Kastration

Heute ist ein Ehrentag für alle Hunde, die seit Generationen treue Begleiter von uns Menschen sind. Klar also, dass Fiffi, Bello und Co. an einem Tag im Jahr besonders gehätschelt und getätschelt werden. In der Öffentlichkeit ist der Welthundetag bisher noch ziemlich unbekannt und auch sein Ursprung schlummert irgendwie im Dunkeln. Am Welthundetag werden trotzdem viele verschiedene Veranstaltungen für Menschen und Hunde organisiert. Doch der internationale Welthundetag sollte weniger ein Tag sein, an dem der Hund ein zusätzliches Leckerli bekommt, sondern vielmehr von entsprechenden Organisationen genutzt wird, um auf Probleme bei Hundehaltung und Zucht, sowie Missstände aufmerksam zu machen.

Hunde in der Arbeitswelt

Hunde übernehmen verschiedene Aufgaben in menschlichen Zivilisationen und haben vermutlich auch am Welthundetag nicht arbeitsfrei. Als Polizeihund stellen sie ihren Geruchssinn in den Dienst der Verbrechensbekämpfung, Rettungshunde bergen verschüttete Menschen und Blindenhunde leihen ihren Besitzern den Sehsinn. Hüttenhunde helfen den Bauern, das Weidevieh zu hüten und als Wachhund leisten sie uns wertvolle Dienste. Im Laufe der gemeinsamen Vergangenheit von Mensch und Hund haben sich bestimmte Rassen für spezielle Tätigkeiten bewährt. Trotzdem benötigt jeder Hund für solche Tätigkeiten zuvor eine solide Ausbildung.

Hunde als Sozialpartner

Hunde übernehmen schon lange eine wichtige Rolle im Leben der Menschen. Oft ersetzen sie ihrem Besitzer den Partner oder die Familie. Viele Singles ziehen die Gesellschaft ihres Hundes der eines Menschen vor. Ein Hund diskutiert nicht, kann gut zuhören und seine Treue und Liebe hält für immer, unabhängig vom Einkommen oder äußerem Erscheinungsbild des Menschen. Außerdem animieren sie uns, regelmäßig das Haus zu verlassen, um sich beim täglichen Gassi gehen an der frischen Luft zu bewegen.

Vorteilswelt für Haustierhalter

Die Haltung eines Hundes als Haustier kann teuer werden. Es muss regelmäßig eine Hundesteuer bezahlt werden und natürlich das Futter sowie Arztbesuche mit regelmäßigen Impfungen. Als Mitglied bei den TIERFREUNDEN ÖSTERREICHS erhältst Du sensationelle Einkaufsvorteile und Rabatte in Österreichs größter Vorteilswelt auf Markenfutter, Zubehör, Kurse, Tierpensionen, Tierversicherungen und vieles mehr.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

5 Anzeichen dafür, dass dein Hund eifersüchtig ist

Eifersucht bei Hunden kann recht häufig vorkommen, besonders wenn sie es gewohnt sind, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Sie verteidigen auch ihr Territorium, wenn sie glauben, dass etwas ihnen gehört und sie nicht gerne teilen. Dies kann mit einer Person, ihrem Spielzeug oder Essen zusammenhängen, das sie als ihr Eigentum assoziieren.

Eifersucht-hunde

Ursachen für die Eifersucht

Hunde können aus verschiedenen Gründen eifersüchtig werden und es ist für jeden Hund oder Menschen nur natürlich, sich so zu fühlen. Wenn sich Dein Hund jedoch durchsetzungsfähiger oder aggressiver verhält, solltest du ihn genauer beobachten, damit seine Eifersucht nicht außer Kontrolle gerät. Doch was können die Ursachen dafür sein?

  • Ein neuer Hund oder ein neues Haustier im Haus
  • Du hast gerade ein Baby bekommen
  • Ein veränderter Zeitplan
  • Leute die zu Besuch kommen

Mit diesen 5 Anzeichen macht ein Hund auf seine Eifersucht aufmerksam

  1. Knurren

Knurren kann ein Schlüsselzeichen dafür sein, dass Dein Hund eifersüchtig ist. Das kann daran liegen, dass Du mit anderen Lebewesen mehr Zeit verbringst oder sich ihnen näherst. Wenn ja, mag Dein Hund dies möglicherweise nicht, da er Dich ganz für sich allein haben möchte. Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Dein Hund aggressiv knurrt, solltest Du seine verschiedenen Knurr-Arten und deren Bedeutung genauer ansehen.

  1. Sich in den Weg stellen

Du wirst vielleicht bemerkt haben, dass Dein Hund versucht, sich in den Weg zu stellen, wenn Du jemandem oder etwas anderem Aufmerksamkeit schenkst. Dies kann auf verschiedene Arten geschehen, um Deine Aufmerksamkeit auf sie zu lenken. Sie könnten versuchen, sich in den Weg zu stellen, indem sie:

  • Um deine Füße kreisen
  • Immer auf dich drauf klettern
  • Dir das Gesicht lecken, wenn du versuchst zu reden
  • Auf Dich zu springen
  • Sich zwischen Dich und eine andere Person oder ein anderes Tier stellen
  1. Andere Hunde aus dem Weg drängen

Hast Du jemals bemerkt, dass Dein Hund, wenn Du einen anderen Hund im Park streichelst, sofort herbeiläuft? Das könnte daran liegen, dass er eifersüchtig ist. Hunde wollen der einzige sein, nicht der zweitbeste. Wenn ein anderer Hund auf Dich zukommt oder Interesse zeigt, kann es sein, dass Dein Hund vor Dir steht und versucht, stattdessen Deine Aufmerksamkeit zu fordern. Zuerst ist es leicht zu glauben, dass dieses Verhalten bezaubernd ist, wenn es nicht aggressiv gemacht wird. Immerhin ist es Dein Hund, der dich ganz für sich allein haben will.  Dies sollte ein Warnzeichen sein und wenn Du es zulässt, kann Dein Hund den falschen Eindruck bekommen und dieses Verhalten fortsetzen.

  1. Aggressiv gegenüber anderen Hunden oder Menschen

Wenn Du bemerkst, dass Dein Hund schlecht reagiert, wenn ein anderer Hund Deine Aufmerksamkeit fordert, solltest Du in Betracht ziehen, dass er ihn besonders ablehnt. Hunde neigen dazu, sich an Dinge zu erinnern, die ein starkes Gefühl in ihnen hervorrufen – Eifersucht ist eines davon. Wenn ein Hund eifersüchtig ist, zeigt er möglicherweise Verhaltensweisen wie Knabbern, Kauen oder Kämpfen mit anderen Hunden. Dies könnte daran liegen, dass sie versuchen, den anderen Hund zu warnen, dass er Dich nicht haben kann.

  1. Sein Geschäft im Haus verrichten

Wenn Dein Hund wegen Eifersucht ins Haus macht, ist es manchmal das Beste, es einfach aufzuräumen und zu ignorieren. Je mehr Aufhebens Du machst, desto mehr wird Deinem Hund klar, dass dies eine Möglichkeit ist, Deine ungeteilte Aufmerksamkeit zu erregen. Versuche NICHT Deinen Hund dafür zu bestrafen. Dies hat zwei Gründe:

  • Wenn es früh am Tag gemacht wurde, wird er es nicht verstehen, wofür er genau bestraft wurde.
  • Wenn Du ihm die Aufmerksamkeit schenkst, nach der er sucht, wenn dies mit Absicht getan wurde, gibst Du seinem eifersüchtigen Verhalten nach.

Dieser Artikel wurde zitiert von der Seite
https://yourdogadvisor.com/jealous-dog/


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Welttierschutztag – So kann sich jeder für den Tierschutz stark machen

Am 4. Oktober wird offiziell der Welttierschutztag begangen. Doch nicht nur heute, sondern das ganze Jahr sollte uns das Wohl der Tiere am Herzen liegen. Ständig hört man Schreckensmeldungen von gequälten und ausgesetzten Tieren. Wann lernt unsere Gesellschaft die Tiere endlich so zu behandeln, wie sie es verdienen: nämlich als gleichwertigen Sozialpartner und nicht als Gegenstand.

neues-gesetz

Um Tiere zu schonen hat man heutzutage zahlreiche Möglichkeiten: von der Änderung der Ernährung, über die Vermeidung von Kleidung und anderen Produkten aus Tieren, bis hin zu Spenden für Tierauffangstationen. Immer mehr Menschen werden sich dessen bewusst und daher ist seit einigen Jahren auch ein Wandel zu spüren.

Gelebter Tierschutz jeden Tag

Tiere sind schutzbedürftig. Oft genug noch werden Tiere misshandelt, vernachlässigt oder sinnlos getötet. Der Welttierschutztag sollte für jeden Einzelnen ein Anlass sein, zu überdenken, in welcher Hinsicht das Wohl der Tiere besonders im Argen liegt. Viele Tiere werden unüberlegt aus einer spontanen Laune heraus gekauft, um schon bald darauf das Interesse an ihnen wieder zu verlieren. Süßer Babynachwuchs in Tiergärten wird immer noch medial bejubelt, anstatt die wahren Hintergründe dieser Tiergefangenschaft zu beleuchten.

Tierschutz endet bei vielen am Tellerrand

Wenn es um den Genuss eines guten Steaks geht, denken nur die wenigsten an das liebenswerte Grunzen von Ferkeln oder die treuherzigen Blicke von Kühen. Das Gefühlsleben von anderen Tieren unterscheidet sich nicht von unserem, nur weil wir auf zwei Beinen gehen. Stellt Euch doch im Supermarkt öfter mal die Gewissensfrage zum Thema Fleisch: muss es denn immer ein Billigfleisch sein, dass nachweislich nur aus einer Massentierhaltung stammen kann? Oder wäre manchmal ein Verzicht auf weniger Fleischkonsum nicht ein schöner Vorsatz für den Welttierschutztag?

Jeder kann mithelfen das Leid der Tiere zu lindern

1. Spenden
Tierheime, Auffangstationen oder Gnadenhöfe brauchen immer finanzielle Unterstützung, denn Futter, Tierarztkosten und Personal müssen großteils aus Spenden finanziert werden

2. Pate werden
Mit einer Tierpatenschaft geht mehr einher als finanzielle Unterstützung: Man übernimmt gewissermaßen die Verantwortung für ein bestimmtes Tier.

3. Bewusst einkaufen
Echte Pelze oder Leder sollten gemieden werden.

4. Genau hinschauen
Oft werden Missstände wie eingesperrte, verwahrloste oder kranke Tiere beobachtet. Diese sollten bei der MA 60 -Veterinärdienste und Tierschutz -gemeldet werden.

5. Engagement zeigen
Ehrenamtliche Mitarbeiter sind in Tierschutzorganisationen sehr gerne gesehen. Gassi gehen oder Gesellschaft leisten hilft nicht nur den Tieren, sondern auch uns Menschen.

Respekt für Tiere!

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH appellieren an jeden Einzelnen und speziell an die zuständigen Behörden mehr Engagement und Respekt im Umgang mit Tieren zu zeigen. Besonders die Politik ist gefordert im Sinne der Tiere für Verbesserungen zu sorgen. Denn Tiere haben nichts von Versprechen – nur von Taten!


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Katzen, Kleintiere, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wie trennt man kämpfende Hunde?

Jeder Hundebesitzer hatte schon einmal Angst, dass sein Vierbeiner von einem anderen Hund angegriffen werden könnte. Eine solche Situation kann jedoch leider vorkommen. Im Folgenden findet ihr hilfreiche Methoden, einen Kampf zwischen Hunden zu beenden, um Verletzungen oder Schlimmeres zu verhindern.

kämpfende-Hunde

Hunde jeder Rasse müssen mit Verwandten kommunizieren, doch leider nicht immer freundlich. Was tun, wenn die Hunde plötzlich entschieden haben, die Beziehung mit Hilfe von Zähnen herauszufinden?

Sicherheit steht vor allem

Die Hauptsache ist, nicht in Panik zu geraten. Wenn Du schreist, um einen Hundekampf zu beenden uund deinen Hund zu retten, wird es weder für dich noch für deinen vierbeinigen Freund gut ausgehen. Kämpfende Haustiere sind sehr aufgeregt, oft sehen sie nicht einmal, wo ihre Zähne sind und gegen sie stoßen. Deshalb werden verzweifelte Hundehalter, die mit ihren bloßen Händen versuchen die Kämpfer zu trennen, oft versehentlich von ihrem eigenen Haustier gebissen. Daher ist es besonders gefährlich, wo Situationen auftreten, in denen große Hunde in Streit geraten. Um dies zu vermeiden, musst Du versuchen, Ruhe zu bewahren. Versuche nicht, Hunde mit Schlägen und Ohrfeigen zu trennen oder sie mit einem Schrei zu begleiten. Dieses Verhalten wird nur die Wut der Tiere erhöhen, denn laute Klänge, Klatschen oder ein starker Zug an der Leine, fördern nur die Aggression der Hunde. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass Du in einem stressigen Zustand die Situation durch Deine voreiligen Handlungen verschlimmern könntest. Der Zustand des Besitzers wird immer auf das Haustier übertragen. Für Dein Haustier musst du versuchen, ruhig und selbstbewusst zu bleiben.

Wie trennt man die Kampfhunde richtig?

Der sicherste Weg, einen Hundekampf zu stoppen, ist wie folgt: Die Besitzer der Kämpfer sollten gleichzeitig ihre Haustiere an ihren Hinterbeinen ergreifen, sie leicht anheben und auseinander ziehen. Wenn der Hund in einem aufgeregten Zustand ist und die Kontrolle über die Situation verliert, beißt er dich nicht. So müsstest Du Zeit haben, ihn wieder an der Leine zu befestigen. Wenn die Besitzer nicht zögern, werden sie zusammenarbeiten und der Kampf kann schnell gestoppt werden. Es führt die Hunde voneinander weg, so dass sie sich schnell wieder beruhigen.

Wenn der Hund gebissen hat?

Wenn du gebissen wurdest, halte an und bewege Dich nicht. Versuche dabei nicht in Panik zu geraten, was natürlich nicht so einfach ist. Aber wenn du anfängst Wiederstand zu leisten, dann fängt das Tier an, noch mehr zu beißen, und vielleicht wird es deine Zähne an einer neuen Stelle am Körper ergreifen. Die Sache ist, dass das mobile Opfer mehr Interesse an Tieren hervorruft als ein statisches. Behandle die Wunde nach dem Beißen so schnell wie möglich mit einem Antiseptikum und suche einen Arzt auf. Er wird höchstwahrscheinlich eine Impfung gegen Tollwut durchführen. Ignoriere den Biss nicht, selbst wenn der Hund dich nur gekratzt hat!

Lasse Dein Haustier bei einem Spaziergang nicht unbeaufsichtigt und wenn Du einen unbekannten Hund siehst, nimm Deinen Hund an die kurze Leine!


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Hundealter in Menschenalter umrechnen- so geht’s

Die alte Faustformel, dass ein Hundealter 7 Menschenjahren entspricht, ist mittlerweile überholt. Diese Hochrechnung gilt nicht mehr als zeitgemäß und es wird nun auf eine größenspezifische Umrechnung gesetzt.

Hundejahre

Die neue Umrechnungsformel betrachtet dabei die unterschiedlichen Größen und Gewichtsklassen der Hunderassen.

Warum ist es wichtig, das Menschenalter des Hundes zu wissen?

Generell gibt die Umrechnung von Hunde- in Menschenalter einen Einblick, wie alt ein Hund “wirklich” ist. Ein Beispiel: Ein 5 Jahre alter Hund ist nicht mit einem Kind im selben Alter zu vergleichen, da der Hund bereits in der Blüte seines Lebens steht, das Menschenkind aber erst am Anfang seines Lebens. Für eine genaue Aufschlüsselung gibt es weiter unten eine Umrechnungstabelle.

Wie altern Hunde?

Einfach gesagt, altern kleine und leichte Hunderassen langsamer als große und schwere Hunderassen. Wie auch beim Menschen bestimmen aber auch andere Faktoren wie Ernährung, Bewegung und Umfeld des Hundes das Alter des Vierbeiners. Auch spezifische Rasse-Krankheiten oder Körper-Deformierungen können zu einer verkürzten Lebenszeit von Hunden beitragen.

Wie alt wird ein Hund im Durchschnitt?

Im Schnitt erreichen Hunde ein Alter zwischen 10 und 15 Jahren. Je nach Hunderasse und Größe kann ein Hund auch deutlich älter werden. Der älteste Hund der Welt wurde 30 Jahre alt.

Kleine Hunderassen bis 15 Kilogramm altern ab dem 2. Hundejahr circa 4 Menschenjahre pro Kalenderjahr.

  1. Hundejahr (Kalenderjahr) = 20 Menschenjahre
  2.  Hundejahre = 28 Menschenjahre
  3. Hundejahre = 32 Menschenjahre
  4. Hundejahre = 36 Menschenjahre
  5. Hundejahre = 40 Menschenjahre
  6. Hundejahre = 44 Menschenjahre
  7. Hundejahre = 48 Menschenjahre
  8. Hundejahre = 52 Menschenjahre
  9. Hundejahre = 56 Menschenjahre
  10. Hundejahre = 60 Menschenjahre
  11. Hundejahre = 64 Menschenjahre
  12. Hundejahre = 68 Menschenjahre
  13. Hundejahre = 72 Menschenjahre
  14. Hundejahre = 76 Menschenjahre
  15. Hundejahre = 80 Menschenjahre
  16. Hundejahre = 84 Menschenjahre
  17. Hundejahre = 88 Menschenjahre
  18. Hundejahre = 92 Menschenjahre
  19. Hundejahre = 96 Menschenjahre
  20. Hundejahre = 100 Menschenjahre

Mittelgroße Hunderassen von 15 bis 45 Kilogramm altern ab dem 3. Hundejahr circa 6. Menschenjahre pro Kalenderjahr.

  1. Hundejahr (Kalenderjahr) = 10 Menschenjahre
  2. Hundejahre = 18 Menschenjahre
  3. Hundejahre = 27 Menschenjahre
  4. Hundejahre = 33 Menschenjahre
  5. Hundejahre = 39 Menschenjahre
  6. Hundejahre = 45 Menschenjahre
  7. Hundejahre = 51 Menschenjahre
  8. Hundejahre = 57 Menschenjahre
  9. Hundejahre = 63 Menschenjahre
  10. Hundejahre = 69 Menschenjahre
  11. Hundejahre = 75 Menschenjahre
  12. Hundejahre = 81 Menschenjahre
  13. Hundejahre = 87 Menschenjahre
  14. Hundejahre = 93 Menschenjahre
  15. Hundejahre = 99 Menschenjahre
  16. Hundejahre = 105 Menschenjahre
  17. Hundejahre = 111 Menschenjahre
  18. Hundejahre = 117 Menschenjahre
  19. Hundejahre = 123 Menschenjahre
  20. Hundejahre = 129 Menschenjahre

Große Hunderassen ab 45 Kilogramm altern ab dem 3. Hundejahr circa 9. Menschenjahre pro Kalenderjahr am schnellsten und werden in der Regel auch nicht so alt.

  1. Hundejahr (Kalenderjahr) = 8 Menschenjahre
  2. Hundejahre = 14 Menschenjahre
  3. Hundejahre = 22 Menschenjahre
  4. Hundejahre = 31 Menschenjahre
  5. Hundejahre = 40 Menschenjahre
  6. Hundejahre = 49 Menschenjahre
  7. Hundejahre = 58 Menschenjahre
  8. Hundejahre = 67 Menschenjahre
  9. Hundejahre = 76 Menschenjahre
  10. Hundejahre = 85 Menschenjahre
  11. Hundejahre = 94 Menschenjahre
  12. Hundejahre = 100 Menschenjahre
  13. Hundejahre = 109 Menschenjahre
  14. Hundejahre = 118 Menschenjahre
  15. Hundejahre = 127 Menschenjahre
  16. Hundejahre = 136 Menschenjahre
  17. Hundejahre = 145 Menschenjahre
  18. Hundejahre = 154 Menschenjahre
  19. Hundejahre = 163 Menschenjahre
  20. Hundejahre = 172 Menschenjahre

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied

Veröffentlicht unter Hunde, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Passt auf Eure Haustiere auf- Herbstzeit ist Jagdsaison

Aktuell kann das Spielen im Wald für den Hund zu einem lebensgefährlichen Abenteuer werden, denn vermehrt sind derzeit Jäger auf der Jagd nach Wildtieren. Damit Euer Hund keinem Schusswechsel zum Opfer fällt, lasst ihn nicht aus den Augen und achtet darauf, dass er immer in Eurer Nähe ist.

Vorsicht-Jagdsaison

Die Spannung zwischen Jägerschaft und Hundehaltern ist seit jeher spürbar. Zahlreiche Medienberichte zeugen von schießwütigen Jägern, die den besten Freund des Menschen oft ohne ersichtlichen Grund hinrichten. Jährlich werden in Österreich etwa 30.000 Haustiere von Jägern erschossen. Gerade jetzt im Herbst, wenn die Jagdsaison in vollem Gange ist, raten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH allen Tierhalter, ihre Hunde ganz besonders im Auge zu behalten.

Stoppt den Haustierabschuss

Die verschiedenen Jagdgesetze der einzelnen Bundesländer in Österreich erlauben den Abschuss von Haustieren. Unter dem Begriff “Jagdschutz” soll das Wild vor Hunden und Katzen geschützt werden. So sind etwa Jagdschutzorgane verpflichtet, wildernde Hunde zu erschießen. Hunde außerhalb der Rufweite, die sich der Einwirkung ihres Halters entzogen haben und im Jagdgebiet umherstreunen, dürfen getötet werden. Ebenso Katzen, die in einer Entfernung von mehr als 300 m von Wohngebäuden umherstreifen.

In Wahrheit geht es beim Jagdschutz aber nicht um den Schutz der Wildtiere, sondern um den Schutz der Jagdbeute. Die Jagdgesetze sind längst nicht mehr zeitgemäß. Hunde haben sich zu Haustieren entwickelt, die meist die Rolle eines Familienmitglieds einnehmen. Jäger müssen verstehen, dass das Töten eines Hundes einen emotionalen Verlust bedeutet, der mit tiefer Trauer einhergeht. Hundehalter sind im Gegenzug dafür verantwortlich, dass ihre Tiere niemandem Schaden zufügen. Der Haustierabschuss wird auch von der Bevölkerung strikt abgelehnt. Daher fordern die TIERFREUNDE ÖSTERREICH ein Verbot des Abschusses von Haustieren.

Ein Abschuss ist unbegründet und grausam

Tiere sind keine Sachen und sie dürfen auch dann nicht erschossen werden, wenn sie sich auf einer freien Wiese bewegen. “Der hat gewildert”, ist ein reines Pseudo-Argument der Jäger, um der Mordlust an wehrlosen Vierbeinern nachzugehen. Der Jägerschaft gilt als Beweis jedoch schon, wenn sich ein Tier wenige hundert Meter von seinem Zuhause entfernt hat und es besteht auch keine Pflicht zur Meldung. Das geschieht aus übertriebener Angst, die angeblich wildernden Tiere könnten ihre Jagdbeute schmälern Der Schutz der Jagdbeute reicht soweit, dass sogar der Tod von Haustieren in Kauf genommen wird. Die Haustiere sterben nicht nur einen sinnlosen, sondern auch einen qualvollen Tod. Wir wollen nicht mehr zusehen, wie liebende Haustierhalter ihre Schützlinge verlieren, weil Menschen mit Waffen für sich entscheiden, welches Lebewesen ein Recht zu leben hat, und welches nicht. Es gab zu viele Fälle in der Vergangenheit, in der Hunde und Katzen ohne triftigen Grund erschossen wurden. Der Abschuss von Hunden und Katzen durch Jäger ist himmelschreiendes Unrecht – gegenüber den Tieren, aber auch gegenüber den Menschen, für die der Tod ihres Lieblings erhebliches Leid bedeutet.

Zusammen sind wir stark

Mit Eurer Unterstützung können wir weiterhin dafür kämpfen, dass eine Gesetzesänderung vorgenommen wird, die Haustierabschüsse in Österreich zukünftig verbietet. Wenn Du unserer Meinung bist und Dich gegen den Haustier-Abschuss stark machen willst, dann bitten wir Dich, uns bei unserer Petition zu unterstützen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH setzen sich seit Jahren dafür ein, dass Haustiere nicht abgeschossen werden dürfen, und als Lebewesen vor der Justiz gehandelt werden.

Immer werden wehrlose Hunde und Katzen von mordlustigen Jägern und Tierhassern einfach erschossen. Eine Abscheulichkeit, doch damit nicht genug. Denn die Jäger bekommen Rückendeckung von den Gesetzgebern. Wir fordern: Schluss damit!

Wir danken euch für eure Unterstützung – gemeinsam können wir mehr erreichen!

Abschussverbot

Button_Jetzt unterzeichnen


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied

Veröffentlicht unter Hunde, Katzen, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Was tun, wenn mein Hund ständig kläfft?

Lautes und schrilles Hundegebell sorgt oft für Konflikte mit der Nachbarschaft und anderen Mitmenschen. Wenn dein Hund ein Kläffer ist, kann das Spaziergänge und generell den Alltag sehr belasten. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben einige Tipps für dich zusammengestellt, wenn auch du so einen lauten Vierbeiner zu Hause hast.

Hund-kläfft

Dabei gilt es jedoch zu unterscheiden, ob es sich um einen gelangweilten Kläffer, einen Angstkläffer oder einem, was nur selten der Fall ist, aggressiven Kläffer handelt. Geduld und Konsequenz haben oberste Priorität, um an diesem Problem effektiv zu arbeiten. Bedenke immer die Ursache des Kläffens zu ermitteln, bevor Du gemeinsam mit Deinem Hund daran arbeitest. Eine falsche Trainingsmethode könnte das Problem nämlich wesentlich verschlimmern.

Ursachen für einen kläffenden Hund

Die Ursachen für einen kläffenden Hund können sehr vielfältig sein. Nicht selten wird während der Pubertät des Hundes nicht die nötige Konsequenz an den Tag gelegt und dadurch legt der Hund das „Flegelverhalten“ nicht mehr ab. Auch schlechte Erfahrungen mit Menschen oder anderen Tieren können einen Hund dazu veranlassen, seinen Unmut durch Gekläffe kundzutun, ob dieses Kläffen jedoch ängstlich oder aggressiv ist, lässt sich meist nach einer genauen Beobachtung der Körpersignale einordnen. Die häufigste Ursache liegt in den eigenen vier Wänden des Hundes. Betroffene Hundebesitzer kennen es bestimmt, der Hund verfolgt seinen Besitzer auf Schritt und Tritt, der Hund springt auf das Sofa, wann immer er möchte, der Hund läuft beim Spaziergang und auch sonst meist vor seinem Menschen. Natürlich gilt hierbei zu beachten, dass es durchaus „bellfreudige“ Hunderassen gibt, die für den Wachdienst auf dem Hof gezüchtet wurden. Doch gerade bei solchen Hunderassen ist eine konsequente Erziehung unumgänglich.

Wie kann an dem Gekläffe effektiv gearbeitet werden?

Derartige negative Methoden, wie etwa den Hund mit Wasser besprühen, laute Dinge die neben dem Hund zu Boden geworfen werden oder sogar spezielle Halsbänder (Stachelhalsbänder, Sprühhalsbänder) sind ein absolutes „No-Go“ . Diese Methoden mögen zwar eine besonders schnelle Wirkung erzielen und den Hund kurzfristig zum Schweigen bringen, doch effektives Training sieht anders aus. Wenn Dein Hund zudem ein Angstkläffer ist, wird diese Angst nur verstärkt und der Hund verliert jeglichen Halt. Um langfristige Trainingsergebnisse zu erzielen, benötigst Du neben viel Geduld, das Vertrauen Deines Hundes und reichlich Motivation. Stelle Dich auch auf Rückschläge ein, denn es gibt gute als auch schlechte Tage. Beginne damit, Deinen Hund genau zu beobachten und gehe auf folgende Fragen näher ein: Wann wird gekläfft? Wie lange braucht der Hund, um sich zu beruhigen? Was ist der Auslöser des Kläffens? Ein wesentlicher Schritt ist es, darauf zu achten, dass Dein Hund keine „Narrenfreiheit“ ausübt. Wenn Du Dich alleine überfordert fühlst, solltest Du einen seriösen Hundetrainer zu Rate ziehen. Fordere Deinen Hund geistig und körperlich ausreichend. Vor jeder Trainingseinheit sollte der Hund möglichst ausgelastet sein, damit sein unausgeglichener Zustand das Training nicht zusätzlich erschwert. Es hat sich oft bewährt, den Hund auf einen Klicker zu konditionieren, da so die Kommunikation während dem Training wesentlich vereinfacht wird. Es gibt viele Methoden, die der Schlüssel zum Erfolg sein können.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Hunde, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Warum man Katzen Unwohlsein nicht anmerkt?

Katzen sind wahre Meister darin, Schmerzen zu verbergen und machen es ihren Besitzern oft schwer, Krankheiten oder Beschwerden zu erkennen. Es kann jedoch deren Leben retten, ihre verbissene Tapferkeit zu ignorieren und weiß worauf man achten sollte.

Warum-verbergen-katzen-schmerzen

Der Grund warum Katzen es geschickt verbergen, wenn es Ihnen nicht gut geht, liegt an ihrem Selbsterhaltungstrieb: In freier Wildbahn würde ein durch Krankheit oder Verletzung angeschlagenes Tier im täglichen Überlebenskampf schnell zum Opfer von Angriffen größerer Raubtiere. Deshalb geht davon aus, dass Katzen aufgrund ihrer Urinstinkte Schmerzen verbergen, um so nicht als potentielle Beute für andere Raubtiere aufzufallen. Dieses Wissen liegt ihr so sehr im Blut, dass sich eine Katze eher die Zunge abbeißt als zu jammern. Diese Eigenschaft macht es Katzenbesitzern allerdings sehr schwer, Schmerzen bei Katzen zu erkennen. Eine Reihe verschiedener Anzeichen lassen sich aber häufig beobachten.

Wie zeigt eine Katze Schmerzen?

Grundsätzlich ist jede Verhaltensänderung einer Katze Anlass, sich genauer mit ihr zu befassen und die Beobachtungen allenfalls einem Tierarzt zu schildern: Wer nicht gleich hinfahren möchte, kann auch erstmal telefonisch um eine fachliche Einschätzung bitten. Typische Anzeichen für mögliche Erkrankungen sind zum Beispiel:

  • Wenn sie matt wirkt oder deutlich mehr schläft als normalerweise
  • Wenn sie keinen Appetit zeigt oder trotz Appetit nicht recht fressen mag, könnten zum Beispiel Zahn- oder Zahnfleischprobleme die Ursache sein
  • Wenn die Katze unangenehm aus dem Maul riecht, könnten ebenfalls kaputte Zähne oder entzündetes Zahnfleisch die Ursache sein.
  • Wenn die Katze unrein wird, muss zunächst abgeklärt werden, ob als wahrscheinlichste Ursachen schmerzhafte Blasen- oder Nierenprobleme vorliegen
  • Wenn die Katze aggressiv ist, gar kratzt oder beißt, kann auch das auf Schmerzen hindeuten.
  • Wenn sie sich weniger bewegt als früher, nicht mehr spielt oder weniger springt, quälen sie allenfalls Gelenkprobleme.
  • Wenn sie plötzlich viel mehr trinkt als gewöhnlich, könnte das unter anderem ein Indiz für eine Nierenerkrankung sein.
  • Wenn sie sich häufig übergibt, sollte man ebenfalls alarmiert sein, da die Katze dann auch schnell dehydrieren kann.
  • Wenn sie sich nicht mehr richtig putzt, ist ihr Bewegungsapparat eventuell eingeschränkt.
  • Wenn sie sich plötzlich selber Haare ausreißt oder sich wie verrückt putzt, könnte sie womöglich Juckreiz quälen – ausgelöst zum Beispiel durch Parasiten oder eine Futtermittelallergie.
  • Wenn sie sich plötzlich verkriecht, ist das auch selten ein gutes Zeichen.

Bitte beachte, dass die angegeben Symptome lediglich Beispiele sind, denn jede Katze reagiert anders auf Schmerzen. Du kennst deine Katze am besten und solltest alle Anzeichen von Verhaltensänderungen äußerst ernst nehmen.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

Veröffentlicht unter Katzen, Ratgeber, Tipps | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar