Anti-Giftköder-Training kann deinem Hund das Leben retten

Ein Anti-Giftköder-Training dient dazu, dass Dein Hund einen Köder ignoriert oder anzeigt. Das hat den Vorteil, dass dein Hund lernt, nichts vom Boden zu fressen.

Giftködertraining

Nicht nur auf beliebten „Hundegassi-Spazierwegen“ werden immer wieder Giftköder entdeckt. Selbst in der Nähe von Waldwegen oder in Parks werden sie ausgelegt. Sie sind nicht selten mit giftigen Substanzen oder mit scharfen Gegenständen versetzt, wodurch sich Hunde schwer verletzten oder sogar daran sterben können. Viele Hundehalter sind aufgrund zahlreicher Meldungen und neuer Giftköder-Funde verunsichert. Sie trauen sich teilweise nicht mehr, den Hund von der Leine zu lassen. Das ist jedoch häufig keine dauerhafte Lösung. Selbst wenn Du Deinen Hund an der Leine führst, kann er dennoch an einen Giftköder gelangen. Umso wichtiger ist es, Deinem Hund schon frühzeitig anzutrainieren, Köder zu verschmähen. Dies ist mittels eines Anti-Giftköder-Trainings möglich.

Die Erziehungs-Königsklasse

Kurz unachtsam und schon hat der Hund herumliegendes Fleisch gefressen. Das passiert schneller als man denkt. In erster Linie kommt es beim Anti-Giftköder Training darauf an, dass Dein Hund nichts vom Boden frisst. Er soll lernen, dass er vermeintliche Leckerchen nicht einfach vom Boden aufnehmen darf. Das ist besonders wichtig, da Hundehalter die Köder aus weiter Entfernung zumeist nicht sehen können. Dann sollte Dein Tier in der Lage sein, selbst zu entscheiden, den Köder zu verschmähen. Doch auch derart ausgebildete Hunde müssen beim Spazieren in Sichtweite sein, damit man merkt, wenn sie etwas fressen. Nur so kann man das Ausspuck-Kommando geben, bevor sie den Köder schlucken. Ein simples Konzept, das jedoch langer Übung bedarf.

Vorbeugende Maßnahmen

Es gibt viele Möglichkeiten, wie Du dem Risiko, dass Dein Hund einen Giftköder frisst, begegnen kannst. Zum einen gibt es die Option, sich über aktuelle Giftköder-Meldungen zu informieren, wo aktuell Giftköderwarnungen ausgegeben sind. Am einfachsten geht das mit der Giftköder-App von den TIERFREUNDEN ÖSTERREICHS, die Hundehalter per WhatsApp direkt aufs Handy bekommen. Wenn eine Warnung für das eigene Gebiet vorliegt, solltest Du dieses möglichst meiden. Außerdem werden noch eine ganze Reihe weiterer Hilfsmittel, beispielsweise spezielle Maulnetze beziehungsweise Maulkörbe, angeboten. Diese sollen verhindern, dass Dein Hund während des Spazierganges Giftköder aufnehmen kann. Gut gepolsterte und hochwertig verarbeitete Maulnetze sind häufig angenehm zu tragen und behindern Deinen vierbeinigen Freund nicht zu stark. Auf der Gassirunde sollten Du aber dennoch Deinen Hund nicht aus den Augen lassen und ihn beschäftigen. D.h. nicht in jedes Gebüsch schnüffeln lassen und fremde Sachen fressen. Auch im Dunkeln solltest Du Deinen Hund immer angeleint halten. Hilfreich kann auch sein, eigenes Hundefutter dabei mitzunehmen, damit Giftköder nicht so attraktiv für Deinen Vierbeiner sind.

Erste Hilfe für Hunde bei Giftködern

Trotz größter Vorsicht kann es doch einmal passieren, dass Dein Hund einen Giftköder zu sich genommen hat. In diesen Fällen kommt es darauf an, richtig und vor allen Dingen schnell zu handeln. Nimm Deinem Hund sofort den Giftköder weg, damit er diesen nicht komplett frisst. Wenn möglich packe den Rest oder einen Teil des Gifts ein und nimm ihn zum Tierarzt mit. Schildere dem Tierarzt, wann Dein Hund das Gift gefressen hat und wieviel.

Achtung: bringe Deinen Hund nicht selbst zum Erbrechen. Denn das Gift oder die scharfen Gegenstände können am Weg hinauf weitere Verletzungen hervorrufen.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Möglichst stressfrei zum Doktor

Der Weg zum Tierarzt ist für Vögel, Schildkröten oder Nagetiere oft stressig. Wie man’s richtig macht, und Eure kleinen Lieblinge ohne Beschwerden ankommen, seht Ihr hier.

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Tierarztbesuche sind für Halter und ihre Vierbeiner mitunter eine nervenaufreibende Angelegenheit. Dabei kann der richtige Transport den Stress auf beiden Seiten erheblich vermindern. Wo es Hunde- oder Katzenhalter bei der Beförderung ihres Lieblings noch leichter haben, wird es bei kleineren Tieren schon problematischer. Doch werden ein paar Tipps beherzigt, funktioniert der Transport mit Sicherheit reibungsfrei.

Transportkäfig statt Pappkarton

Im Notfall ist beinahe jedes Mittel Recht. Da kann der geliebte Sittich im Schuhkarton zum Tierarzt gebracht und die kränkelnde Schildkröte im mikrowellentauglichen Geschirr mit Löchern befördert werden. Für geplante Wege sollten Haustierhalter aber eine artgerechte Transportmöglichkeit für Ihre Lieblinge wählen. Falls der Transport im eigenen Käfig nicht möglich ist, ist es ratsam, einen Transportkäfig zu benutzen. Transportkäfige sind in jeder gut sortierten Tierhandlung erhältlich und haben einen Plastikboden, Gitterstäbe und einen Tragegriff. Es ist ratsam, wenn Ihr Eure kleinen Gefährten schon früh mit der Transportbox vertraut macht. Das erspart ihnen unnötigen Stress, wenn die Reise losgeht. Bei Kleintieren wie Nagern funktioniert es ganz gut, wenn man die Box gelegentlich in ihren Auslauf stellt, etwas Futter hineingibt und sie erkunden lässt.

Jedes Tier individuell transportieren

Vögel verbergen in der Aufregung ihre Krankheit unter dem aufgeplusterten Federkleid. Eine Holzbox mit Gitter vorne und Schiebetüre hinten ist hier ideal. Der Tierarzt kann sich ein Bild machen und vorsichtig reingreifen. Reptilien Schildkröten sind temperaturempfindlich, vor allem in der Zeit rund um den Winterschlaf. Für den Transport in der Einschlaf- oder Aufwachphase brauchen Schildkröten eine Styroporbox. Bei Schildkröten in Freilandhaltung hingegen reicht ein Wäschekorb oder eine kleine Wanne mit Heubett. Andere Reptilien oder auch Amphibien fühlen sich auf einer befeuchteten Küchenrolle bzw. im Wasser wohl.  Exoten wie Chamäleons oder Geckos sind am besten in einer Fauna-Box aufgehoben. Durch die Plexiglasscheiben sieht der Tierarzt gut, was ihn erwartet.

Hier noch einige Tipps

Generell ist es ratsam, vor dem Tierarztbesuch das Einstreu im Transportkäfig durch ein Zellstofftuch auszutauschen. Viele Krankheiten können anhand einer Kotuntersuchung festgestellt oder ausgeschlossen werden und so fällt dem Arzt die Entnahme leichter. Dadurch wird der Kot für eine mikroskopische Untersuchung im Vorfeld nicht durch den Sand verunreinigt. Manchmal sind Krankheiten auf die Ernährung zurückzuführen. Ein wenig Futter in einem Tütchen abgepackt, kann dem Tierarzt möglicherweise Aufschluss darüber geben. Insgesamt ist es wichtig, bei allen Strecken, die man mit seinem Tier zurücklegt, darauf zu achten, dass es nicht zu lange dauert. Dies sollte schon bei der Auswahl des Tierarztes eine Rolle spielen. Je weiter der Tierarzt vom Wohnort entfernt liegt, desto ungünstiger wirkt sich der Transport auf Deine Haustiere aus.


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Hunde verbessern das Arbeitsklima

Sie erfreuen die Mitarbeiter und steigern sogar die Produktivität: Ein Hund im Büro ist grundsätzlich eine gute Idee. Doch es gibt dabei einiges zu beachten, damit es Deinem Hund in einem Büroraum auch wirklich gut geht.

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Dass sich Hunde positiv auf das Büroklima auswirken können, ist nichts Neues. Laut aktuellen Studien senkt es jedoch nicht nur den Stresslevel der Besitzer, sondern auch den von Kollegen. Jeder zweite Befragte findet, dass Hunde die soziale Gemeinschaft unter Kollegen stärken. Andererseits werden, so zeigte die Studie, die Mitarbeiter motivierter, engagierter und letztlich produktiver.

Hunde wirken beruhigend

Jeder Hundebesitzer möchte auch in seiner Arbeitszeit auf seinen vierbeinigen Gefährten nicht verzichten. Deshalb entdeckt man in den Büroräumen immer mehr Hunde. Dass einem guttut, wenn man seinen treuen Freund auch in der Arbeit dabei hat, ist keine große Überraschung. Wohl aber interessant ist, dass der eigene Hund auch jenen Kollegen entspannt, die keinen Hund haben. Der Grund dafür ist, dass Hunde den Oytocin-Spiegel beim Menschen anheben – das sogenannte “Kuschelhormon”, das für Glücksgefühle sorgt und zufriedener macht.

Ablenkung ist kein Argument

Manche Chefs argumentieren gegen das Mitbringen des Hundes, indem sie behaupten der Hund würde den Mitarbeiter von der Arbeit ablenken. Auch das konnte mit der Studie widerlegt werden. Die kurze Zeit, die immer wieder mit dem Hund verbracht wird, um ihn zu streicheln oder kurz mit ihm zu spielen, ist die perfekte Pause, um anschließend produktiv weiterzuarbeiten. Durch die Anwesenheit eines Hundes steigert sich das Engagement sämtlicher Mitarbeiter, da diese motivierter und weniger gestresst sind.

Für gute Wohlfühlverhältnisse sorgen

Natürlich freut sich auch der Vierbeiner, der ja sowieso immer an der Seite seines Herrchens bzw. Frauchens sein möchte, wenn er mit ins Büro kommen darf. Kaum ein Hund hat ein Problem damit, sich eine Weile niederzulegen und die Ruhe und Nähe zu genießen, während der Mensch arbeitet. Für bestimmte Dinge ist jedoch zu sorgen, damit sich Dein Vierbeiner in einem Büro auch wohlfühlt. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben Dir hier einige Tipps zusammengestellt, die Du beherzigen solltest:

  •  Ein gemütliches Plätzchen: Platziere am besten in einer ruhigen Ecke ganz nah bei Dir, ein Hundebettchen in dem Dein Hund vertraute Sachen von Zuhause vorfindet, wie Spielzeug oder Kissen. Junge Hunde knabbern gern etwas an, wenn ihnen langweilig ist. Deshalb ist es ratsam, wenn Du ihm seinen Kauknochen ins Büro mitnimmst.
  • Ausreichend Wasser: Stelle eine Schale mit frischem Wasser neben seinen Platz, die Du täglich neu befüllst.
  • Regelmäßig rausgehen:Vor der Arbeit, in der Mittagspause und nach der Arbeit, solltest du unbedingt mit Deinem Hund hinausgehen. Wenn du länger arbeitest und insbesondere, wenn Dein Hund dir entsprechenden Zeichen gibt, solltest du auch zwischendurch mit ihm Gassi gehen. Ein bisschen Bewegung zwischendurch ist nicht nur für Deinen Hund, sondern auch für Dich gesund.
  • Mit Kollegen vorher sprechen: Dieser Punkt betrifft vor allem Deine Kollegen, hat jedoch auch direkte Auswirkung auf Deinen Vierbeiner, wenn dieser spürt, dass er unerwünscht ist. Natürlich solltest Du Dich im Vorfeld vergewissern, wer sich beispielsweise jemand vor Hunden fürchtet oder unter einer Hundehaarallergie leidet.

Wenn Du Dich an diese Ratschläge hältst, steht einem tierischen Büroalltag, mit Deiner Fellnase nichts im Wege.


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Können Hunde in Stressreaktionen mit Klangwellen entspannen?

Es handelt sich bei dem Gadget um ein kompaktes Soundmodul, das mit hochfrequenten Klangwellen für Entspannung bei Hunden und Katzen sorgen soll. Auf subtile und für das Tier kaum merkliche Art und Weise, können bestimmte Klangwellen auf das Gehirn und die darin gespeicherten Stressreaktion Einfluss nehmen.

Entspannung-Klangwellen

Hunde und Katzenbesitzer kennen die Probleme ihrer Fellnasen, trotz ausreichendem Platz und einer guten Erziehung gibt es immer wieder einmal Stress-Situationen, bei denen man überfordert ist. Diesem Problem nahm sich Frank Bendix an und stellte in der Vox -Sendung “Die Höhle der Löwen” ein hochfrequentes Klangwellengerät vor, dass nervöse Tiere beruhigen soll. Das kabellose Gadget soll Haustiere in Stresssituationen entspannen. Im Innern des Geräts werkelt ein hochfrequenter Lautsprecher, der speziell auf Hunde und Katzen abgestimmte Klangwellen aussendet. Dabei wird das Unterbewusstsein der Tiere so stimuliert, dass Stresshormone abgebaut werden.

Bei leichter Nervosität beruhigen Tonfolgen

Der Schlüssel zur Entspannung ist bei allen Tieren das Unterbewusstsein, das mit diesem Klangwellengerät durch verschiedene Tonfolgen und Frequenzen stimuliert wird. Diese sind je nach Soundmodul exakt auf die jeweilige Tiergruppe abgestimmt. Das Gerät verfügt über eine individuelle Tonträgerspur, die exakt auf den jeweiligen Hörsinn der entsprechenden Tiergruppe abgestimmt ist. Diese Frequenzen sind für das menschliche Ohr kaum bis gar nicht wahrnehmbar, wirken sich jedoch auf das Unterbewusstsein des Tieres anscheinend höchst effektiv aus.

Wie wird es angewendet?

Stress und Angst können bei Tieren ganz unterschiedliche Auslöser haben. Lautes und auch grelles Feuerwerk zum Beispiel führt bei fast allen Tieren zu hohen Belastungen und Panikreaktionen, ebenso wie ein Besuch beim Tierarzt, Einsamkeit oder eine ungewohnte Situation, wie etwa Reisetransport. Das Klangwellengerät kann genutzt werden, um bestimmte angstverbundene Stresssituationen bei dem Tier neu zu besetzen und mit etwas Positivem zu verknüpfen. Das Gehirn wird gewissermaßen umprogrammiert. Dafür wird das Soundmodul einfach eingeschaltet, kurz bevor die angstbesetzte Situation eintritt. Das Tier befindet sich dann bereits in einem tiefenentspannten Zustand und es werden weniger Stresshormone ausgeschüttet.

Tierentspannungs-System im Überblick:

  • Lautsprecher für großartigen Raumklang
  • integrierte Klangwellenelektronik
  • mit hörbaren und unhörbaren Klangwellen
  • 15-fach verstellbare Lautstärke
  • hochwertige LI-Akkutechnik | kabellos
  • In- und Outdoor geeignet
  • vielfältigste Anwendungsmöglichkeiten

Einzelergebnisse nach Testphase

Fall 1:
Der junge Hund ist nicht gerne allein. Bei Abweichungen von der Alltagsroutine wird er unruhig. Es fällt ihm schwer, den aufgestauten Stress abzubauen. Nach einer Gewöhnungsphase konnte der Vierbeiner mit der Beschallung schneller zur Ruhe kommen bzw. einschlafen.

Fall 2:
Die Hündin hat eine enge Bindung zu ihrer Hundeführerin und ist ungern von ihr getrennt. Besonders nervös wird sie im Auto am Übungsplatz, wenn sie trainingsbedingt bis zu zwei Stunden auf ihren Einsatz warten muss.  Das Gerät wurde im Kofferraum platziert und bei kürzeren Wartezeiten brachte es Erfolg, bei längeren zeigte sich jedoch keine konstante Wirkung.

Laut Angaben zeigen 89% aller Hunde und 84% aller Katzen nach einer Anwendungsdauer von etwa 10 Minuten eine auffällige Entspannung bei unterschiedlichen Stressoren.


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Der Hund im Wandel der Zeit

Die Aufgaben der Hunde haben sich im Lauf der Zeit verändert: Früher wurden sie wegen ihres Beschützerinstinkts gehalten. Heute sollen sie nicht mehr bellen, keinesfalls frei rumlaufen und nirgends mehr markieren.

Hunde-im-Wandel-der-Zeit

Der Hund gilt noch immer als bester Freund des Menschen, doch sein Status hat sich verändert. Einige dramatischere Bissvorfälle erregten zuletzt Aufsehen und führten in Wien sogar zu Verschärfungen im Tierhaltegesetz. Doch sind diese alleine am Imagewandel des Hundes schuld?

Als Haus- und Hofbewacher eingesetzt

Einst sollten die Hunde vor allem das Vieh hüten, Eigentum verteidigen und jagen, um sich Nahrung zu besorgen. Durch den zunehmenden Wohlstand hat sich das jedoch verändert. Menschen konnten es sich auf einmal leisten, Hunde als Statussymbole zu halten -sie wurden zu Familienmitgliedern. Vergessen wird dabei jedoch oft eines: Die ursprüngliche Aufgabe und der Urinstinkt der Rasse geht dadurch nicht verloren – auch Schoßhündchen hätten gerne etwas zu tun.

Auf Rassespezifische Eigenheiten des Hundes eingehen

Durch das fehlende Wissen über die jeweilige Hunderasse komme es häufig zu Problemen bei der Haltung. Zum Teil halten Leute Hunderassen, die ganz andere Bedürfnisse haben, aber sich dem Hundehalter anpassen sollen. Das führt irgendwann dazu, dass der Hund ausbricht und seinem natürlichem Instinkt folgt. Ein wesentliches Manko sind also Wissensdefizite – bei Hundehaltern und auch bei Personen, die das Verhalten der Tiere missinterpretieren. Vor allem Kinder haben oft keine Ahnung von der Sprache oder Bedürfnisse der Tiere. Gerate der Hund in Panik, ist meist ein Missverständnis zwischen Mensch und Tier die Ursache. Je nach Alter und Rasse sind die Bedürfnisse eines Hundes vollkommen unterschiedlich. Gerade für Hundeanfänger empfiehlt sich daher ein älterer, wesensfester Hund, dessen Charakter man bereits einschätzen kann. Gleichzeitig sollte man sich der rassespezifischen Eigenheiten bewusst sein. Die Lösung dazu können nur entsprechende Ausbildungsprogramme sein.

Hunde werden als bösartig eingestuft

Beobachtet man die Debatten der vergangenen Zeit – vom Gackerl-Sackerl, über Maulkorb- und Leinenpflicht für Listenhunde, bis zur Diskussion um das Urinieren in Parkanlagen – scheint es, als müsse der Hund um seinen Status fürchten. Mitschuld daran haben auch die vermehrten Bissattacken der letzten Monate. Doch eines steht aber ganz klar fest: Kein Hund wird aggressiv geboren. Es sind die Menschen und Rahmenbedingungen, die ihn dazu machen können. Hunde, die isoliert gehalten werden, wie etwa im Zwinger oder in einem Hinterhof, die nicht regelmäßig spazieren geführt und mit wenig Reizen konfrontiert werden, reagieren in vielen Situationen gestresst. Das kann zu Verhaltensauffälligkeiten und einer weitaus höheren Wahrscheinlichkeit eines Beißvorfalls führen. Daher ist bereits im Welpenalter darauf zu achten, Hunde positiv ins Familienleben zu integrieren.

Den Hund stets genau beobachten

Achte darauf, wie sich dein Hund in der jeweiligen Situation fühlt. Dazu ist es notwendig, sich Wissen über seine Körpersprache und Kommunikation anzueignen. JEDER verantwortungsvolle Hundehalter sollte sich also über Literatur, Vorträge oder Ausbildungen entsprechendes Wissen aneignen. Durch genaues Beobachten seines Hundes kann man dann selbst beurteilen, was für seinen Hund angemessen ist, sowie gefährliche Situationen erkennen und vermeiden.


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Rechtsauskunft für Haustiere

Immer öfter sehen sich Tierhalter mit den verschiedensten Rechtstreitigkeiten konfrontiert. Deshalb erhaltet Ihr als Mitglied der TIERFREUNDE ÖSTERREICH bei juristischen Problemen rund um Euren Vierbeiner eine kostenlose Rechtsauskunft von unserem Anwalt.

Rechtsauskunft

Wann haftet der Tierarzt, wenn eine Falschbehandlung vorliegt? Was kann ich tun, wenn nach einem Beißvorfall mein Hund als gefährlich eingestuft wird? Fragen über Fragen auf die man selber keine Antworten weiß, quälen einen Tierhalter in so mancher Situation. Haustierhalter werden in ihrem alltäglichen Umgang mit Hunden, Katzen oder Kleintieren, immer öfters mit Rechtsfragen konfrontiert. Aber nur wenige Rechtsanwälte und Kanzleien sind auf Tierrecht und vor allem Heimtierrecht spezialisiert. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH stehen Euch in solchen Fällen mit einem umfangreichen Expertenrat zur Seite.

Guter Rat ist gefragt

Nach Berechnungen der Statistik Austria werden in Österreich über 600.000 Hunde und mehr als 1.5 Millionen Katzen gehalten. Dazu kommen zahllose Nager, Vögel und Fische. Für Futter, Versorgung und Zubehör werden jedes Jahr Millionen von Euro aufgewendet. Die Nachfrage der österreichischen Haustierhalter ist in den letzten Jahren vor allem im Rechtssektor angestiegen. Rechtsschutz und Rechtsauskunft werden immer wichtiger.

Die Rechtslage der Tiere

Wer bekommt den gemeinsamen Hund nach einer Scheidung? Oder wo kommt die Katze nach dem Todesfall der Großmutter hin? Gerade im Falle einer Scheidung oder Trennung kann eine Meinungsverschiedenheit über den Verbleib von Hund oder Katze schnell in einen Rechtsstreit ausarten. Im Todesfall des Halters kann z.B. ein Haustier laut Gesetz nicht erben. Juristisch wird ein Tier als eine Sache gesehen, es ist aber in seinen Rechten als Lebewesen geschützt. Ein Tier kann also nicht seine eigenen Rechtsgeschäfte regeln.

Immer auf der sicheren Seite

Beinahe täglich melden sich Tierfreunde, die von Problemen mit anderen Tierhaltern, Jägern, Bauern und Nachbarn berichten und um juristische Hilfe bitten. Da sich bei vielen Konflikten mit dem richtigen Fachwissen schnell Klarheit schaffen lässt, steht unser Vereinsanwalt Dr. Hellmut Prankl für Rechtsauskünfte jederzeit zur Verfügung. Der renommierte Rechtsanwalt und Hundehalter erteilt allen Mitgliedern der TIERFREUNDE ÖSTERREICHS eine kostenlose Rechtsauskunft. Das Angebot wird gerne in Anspruch angenommen, weil sich Haustierhalter so hohe Anwaltskosten sparen und jederzeit einen Tierrechtsspezialisten zur Seite haben. Für den Salzburger sind Prozesse rund ums Haustier ein festes Standbein seiner Kanzlei. Die zunehmende Nachfrage nach Heimtierrecht lässt sich für den Tierrechtsanwalt mit gesellschaftlichen Entwicklungen verbinden. Tiere nehmen heute einen höheren Stellenwert ein und gelten immer häufiger als vollwertiges Familienmitglied – und das ist auch gut so.

Als Mitglied bestens beraten

Zusätzlich können sich Hundehalter durch eine Hundehaftpflicht- und eine Hundehalter-Rechtsschutz-Versicherung absichern. Die Hundehaftpflichtversicherung ist ein unverzichtbarer Schutz für jeden Hundehalter. Bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist man bestens versichert. Auch die Hundehalter-Rechtsschutzversicherung zahlt sich für jeden Hundehalter im Rechtsstreit aus. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten ihren Mitgliedern zusätzlich zur kostenlosen Rechtsauskunft abgestimmte Versicherungspakete und vergünstigte Tarife an.

Also schnell Mitglied werden und von vielen Vorteilen profitieren.

Mitglied

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Heimtückische Haustierfallen

Oft wissen Tierhalter einfach nicht Bescheid und werden dann in der Praxis mit ganz erwartenden Unfällen Ihrer Vierbeiner konfrontiert. Deshalb warnen die TIERFREUNDE ÖSTERREICH vor einigen Gefahrenquellen im Alltag mit Haustieren.

Haustierfallen

Mit dem schönen Wetter stellen sich nicht nur höhere Temperaturen ein, sondern auch Unfälle von Haustieren kommen öfter vor. Einige dieser misslichen Lagen, in die Haustiere geraten können, ereignen sich im Alltag nahezu täglich. Vielfach gibt es jedoch ganz einfache Vorsichtsmaßnahmen, mit deren Umsetzung Ihr Eure Haustiere entsetzliches Leid ersparen könnt.

Gefahrenquelle-Gekippte Fenster 

Ein Problem, insbesondere in den warmen Monaten, sind Kippfenster in Häusern von Katzenhaltern. Wenn Katzen über ein gekipptes Fenster ins Freie gelangen wollen, können sie sich in der Öffnung verfangen. Sie sitzen dann wie in einer Falle fest und können sich nicht mehr bewegen. Die Blutversorgung wird in der Leiste abgeschnürt und ein qualvoller Todesprozess nimmt seinen Lauf. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Werden die gefangenen Katzen nicht mehr rechtzeitig gefunden, stirbt ihre Muskulatur bei lebendigem Leib ab. Ein ganz fürchterlicher Tod, denn die Tiere erleiden dabei schrecklichste Schmerzen. Doch es gibt dafür eine ganz simple Lösung: Durch andere Formen des Lüftens, können solche Katzenschicksale problemlos vermieden werden.

Vorsicht vor Mähdreschern

Ein weiteres Problem im Sommer, ist für Katzen das Mähen der Wiesen. Katzen sind oft dort, um auf Mäusejagd zu gehen. Sie hören das Geräusch des Traktors, wollen sich verstecken und werden leider sehr oft vom Mähwerk, das seitlich des Traktors angebracht ist, erfasst. Meistens sind es die Hinterbeine der Tiere, die es dann erwischt. Wenn nur ein Bein amputiert werden muss, ist die Katze weiterhin lebensfähig, sind jedoch beide Beine weg, muss das Tier eingeschläfert werden. Eine Vorsichtsmaßnahme wäre, bei schönstem Sommerwetter und wenn das Gras hochsteht, die Katzen drinnen zu lassen. Manche Bauern suchen vorab das Feld nach Rehkitzen ab und entdecken hierbei auch Katzen oder geben ihren Nachbarn Bescheid, dass sie am folgenden Tag mähen wollen. Eine lobenswerte Handlungsweise, da so die Katzenbesitzer in der Umgebung gewarnt werden.

Schwimmbecken-die nasse Gefahr

Outdoor-Pools stellen durch ihre glatten und rutschigen Seitenwände für Haustiere eine tödliche Falle dar. Selbst ausgezeichnete Schwimmer wie Hunde, erleiden in diesen Anlagen nach einiger Zeit aus Erschöpfung den Ertrinkungstod. Damit Euer Schwimmbecken nicht zur Todesfalle wird, könnt Ihr mit einer Abdeckung Vorsorge treffen. Die Abdeckung muss aber immer die gesamte Wasseroberfläche überdecken und soll so robust sein, dass auch Tiere, die darüber gehen, nicht einbrechen können. Als Alternative kann auch eine Ausstiegshilfe wie zum Beispiel ein Brett, das am Beckenrand verankert ist, angebracht werden.

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Konsequenzen für „Hundehasser“

Jeden Tag erreichen uns mehrere Meldungen von ausgelegten Giftködern. Diese haben für Hunde oft lebensbedrohliche Folgen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben nachgefragt, welche rechtlichen Folgen dies für die Täter hat.

Strafen-für-Hundehasser

Auch wenn es für Hundefreunde unfassbar scheint, Hunde sind manchen Mitmenschen ein Dorn im Auge und es wird zu gefährlichen Methoden gegriffen: Dem Auslegen von präparierten Ködern. Die Vielfalt, um Hunden zu schaden reicht von ausgelegten Futtermittel-Ködern, über scharfkantige Objekte wie Rasierklingen, bis zu jene die mit Gift versetzt sind. Doch welche Strafen drohen den “Tierhassern” eigentlich?

Quälen und Töten wird gleich bestraft

Den Tätern drohen sowohl strafrechtliche als auch zivilrechtliche und unter Umständen auch verwaltungsrechtliche Konsequenzen. Das österreichische Strafgesetzbuch sieht vor, dass jemand, der ein Tier misshandelt oder ihm unnötige Qualen zufügt, mit Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren zu bestrafen ist. Ebenso ist zu bestrafen, wer ein Wirbeltier mutwillig tötet. Wobei hier keine höhere Strafe vorgesehen ist, als für das Zufügen von Qualen. Das im Gesetz vorgesehene Strafausmaß ist sowohl im Strafrecht als auch im Verwaltungsrecht für das Quälen und das Töten eines Tieres dasselbe. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Richter im Rahmen des Ermessungsspielraumes für das Töten eine höhere Strafe bemessen wird, als für das Quälen.

Verbot der Tierquälerei

Das Tierschutzgesetz sieht betreffend Wirbeltiere im § 5 ein umfangreiches Verbot der Tierquälerei vor. Es ist demnach verboten, einem Tier ungerechtfertigt Schmerzen, Leid oder Schäden zuzufügen oder es in schwere Angst zu versetzen. Im Gesetz werden beispielhaft verbotene Handlungen und Vorgehensweisen aufgezählt.  Der § 6 des Tierschutzgesetzes verbietet die Tötung von Tieren ohne vernünftigen Grund. Weiters sieht das Gesetz als Sanktionen für Verstöße im § 38 Verwaltungsstrafen vor.

Höhe der Strafen

Wer einem Tier etwas zufügt, begeht eine Verwaltungsübertretung und ist von der Behörde mit einer Geldstrafe von bis zu 7.500 Euro zu bestrafen. Im Wiederholungsfall droht eine Strafe bis zu 15.000 Euro. Bei schweren Fällen der Tierquälerei wird eine Strafe von mindestens 2.000 Euro zu verhängt. In zivilrechtlicher Sicht steht es dem Tierhalter darüber hinaus offen, Schadensersatzforderungen gegenüber dem Tierquäler geltend zu machen.

Schütze Deinen Hund mit dem Whatsapp-Service 

Weil wir nicht mehr tatenlos zusehen wollten, wie Sadisten unsere Hunde vergiften, haben die TIERFREUNDE ÖSTERREICH den kostenlosen WhatsApp-Dienst ins Leben gerufen. Ein gut funktionierendes Netzwerk aus Hundehaltern in ganz Österreich, die sofort Alarm schlagen und warnen, wenn sie etwas Verdächtiges sehen. So weißt Du genau, ob Deine Gegend sicher ist, oder ob hier Giftköder ausgelegt wurden. Wichtig ist, die Giftköder-Warnungen hier zu abonnieren. Anschließend meldet sich Dein Whatsapp-Kanal zu Wort und du bist in Sekundenschnelle informiert, wo Gefahren für Deinen Hund lauern. Wie uns von dankbaren Hundehaltern berichtet wurde, konnten so schon schlimme Vergiftungsfälle verhindert werden

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Mehr Freilaufplätze für Hunde!

Einfach mal “Hund sein” und leinenlos durch die Natur laufen, das ist der Traum vieler Hunde.  Dafür setzten sich die TIERFREUNDE ÖSTERREICH ein und gemeinsam können wir es schaffen, dass es bald mehr Hundefreiräume für unsere Vierbeiner gibt.

Sexualtrieb-hunde

Hundehalter kennen das Problem: Man will seinen Liebling auch mal ohne Leine herumlaufen lassen und ihm dabei zusehen, wie er sich einmal richtig austoben kann. Doch die meisten Plätze, und seien sie noch so schön und groß, sind leider keine Freilaufplätze. Dabei erhöhen Hundewiesen nicht nur die Lebensqualität von Hunden und ihren Haltern, sie tragen auch zu einem harmonischen und sicheren Miteinander von Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern bei.

Das Recht des Hundes auf Freiheit

Hunde brauchen Platz, um sich auszutoben, dieses Recht spricht ihnen das Tierschutzgesetz eindeutig zu. Doch der Gesetzgeber verschärft immer mehr die Gesetze zur Hundehaltung, vor allem bezüglich Leinen- und Maulkorbpflicht. Die vorhandenen Hundezonen auf denen die Vierbeiner frei herumtollen dürfen, sind bestenfalls als „Hundeklos“ zu bezeichnen und rar gesät. In der Nähe von Wäldern und auf großen freien Fläche sind es oftmals Jäger, die ihren Unmut über freilaufende Hunde bekunden und dies teilweise auch tatkräftig äußern. Zu Recht fragen sich viele Hundebesitzer, wofür sie eigentlich Hundesteuern zahlen.

Wir fordern mehr Hundewiesen

Entsprechende Freilaufplätze, die abgezäunt und gekennzeichnet werden, sind daher die Lösung für alle. Jedes Bundesland und jede Ortschaft soll über Plätze verfügen, an denen Hunde ihre Freiheit genießen können, ohne dass ihre Halter dafür mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Um weiter für mehr freie Hundezonen zu kämpfen, haben die TIERFREUNDE ÖSTERREICH eine Petition ins Leben gerufen, die ausreichend, und vor allem artgerechte Hundewiesen fordert.

Hilf mit und unterstütze die Bemühungen der TIERFREUNDE ÖSTERREICH für mehr artgerechte Hundewiesen. Deine Stimme zählt!

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Pollen können Haustiere krank machen

 

Blütenstaub verursacht bei vielen Menschen mitunter schwere Haut- und Atemprobleme. Auch unsere Vierbeiner können davon betroffen sein. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben hier wichtige Infos für Dich, wie Du Deinem Liebling bei einer Pollenallergie helfen kannst.

Pollen

Derzeit treiben besonders milde Temperaturen die Vegetation ziemlich voran: Esche und Birke stehen momentan in Hochblüte, Erle und Hasel haben immer noch Saison und die Gräser beginnen gerade ihre Pollen zu verbreiten. Besonders Allergiker sind jetzt mitunter mehrfach belastet, aber auch Tiere können gegen Pollen allergisch sein. Hauptsächlich bekannt ist es bei Hunden, Katzen und Pferden. Wenn alle möglichen Ursachen wie Parasiten & Co. ausgeschlossen sind, sich Dein Tier aber dennoch chronisch kratzt, die Augen rot unterlaufen sind, Atemprobleme hat, die Nase ständig läuft oder die Haut juckt, das kann alles an einer Allergie liegen – immerhin ist schon jedes fünfte Haustier davon betroffen.

Symptome einer Pollenallergie

Die Symptome unterscheiden sich kaum von denen beim Menschen – die Tiere bekommen Husten, Dauerniesen, Juckreiz, Bindehautentzündung, etc. Bei empfindlichen Hunden verursacht der Blütenstaub vor allem Hautprobleme. Juckreiz macht den Haustieren zu schaffen, sie kratzen kahle Stellen ins Fell, die sich leicht entzünden. Dazu kommen oft Ohrenschmerzen, manchmal Nasenfluss und rinnende Augen. Bei Katzen beeinträchtigt der Pollenflug in erster Linie die Atemwege und im schlimmsten Fall entwickeln die Freigänger Asthma. Eingeschleppte Pollen, die an der Kleidung haften oder sich beim Lüften im Vorhang verfangen, können auch reine Wohnungskatzen krank machen. Wichtig ist zunächst, die Symptome zu beobachten und dann mit Eurem Tierarzt zu besprechen.

Vierbeiner genau beobachten

Wann tritt die Allergie das erste Mal im Pollenjahr auf? Welche Auswüchse hat sie? Blühen potenzielle Auslöser in der Hundezone oder auf der Lieblingswiese des Streuners? Ein Hauttest oder die Erhebung von Blutwerten helfen dem Arzt beim Identifizieren der Allergene. Sensible Vierbeiner sind nicht auf alle Pollen gleichermaßen allergisch. Außerdem tritt die Pollenallergie oft mit einer zweiten Allergie auf – wie einer Überreaktion auf Hausstaubmilben, Schimmelpilz oder Futtermittel.

Wie wird eine Allergie behandelt?

Das ist ganz verschieden, denn jeder Vierbeiner braucht seine ganz eigene Behandlung. Aber verschiedene Shampoos können Juckreiz lindern und dabei helfen, die Allergie einzudämmen. Ebenso reduziert tägliches Staubsaugen die Pollenanzahl auf Teppichen oder Möbelstücken. Nach dem Spazier- oder Freigang ist es empfehlenswert, wenn Du Dein Haustier mit einem feuchten Tuch abwischst, sodass die im Fell haftenden Pollen entfernt werden. Bei stärkerer Belastung empfiehlt der Arzt Hyposensibilisierungslösungen, Antihistaminika bzw. Allergiemedikamente, oder sogenannte Allergieimpfungen. Bei manchen ist es sinnvoller, die Symptome zu therapieren als die Allergie. Auch Vorsorge mit einem Antiallergikum ist möglich. Es gibt laufend Neuentwicklungen und Präparate mit weniger Nebenwirkungen – deshalb Nachfragen lohnt sich.


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