Diese Wintertipps schützen deinen Hund

Es ist in den letzten Tagen bedeutend kälter geworden, das geht natürlich auch an unseren Vierbeinern nicht spurlos vorüber. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH zeigen Dir, wie Du Deinem Hund die Winter-Spaziergänge so angenehm wie möglich gestalten kannst.

Winterurlaub

Die Temperaturen sinken und die Landschaften an einigen Orten sind schon mit einer leichten Schneedecke versehen. Trotzdem zieht es so manchen Vierbeiner hinaus in die kalte Schneelandschaft. Bei uns Menschen kommen nun die dicken Daunenmäntel zum Einsatz- doch was ist mit unseren Hunden? Bei frostigen Außentemperaturen ändern sich auch die Umstände für Deinen Hund und Spaziergänge werden mehr und mehr zur Herausforderung. Den Winter mit dem Hund zu verbringen kann sehr schön sein – vorausgesetzt man weiß, worauf zu achten ist.

  1. Pfotenpflege

Gerade die Pfoten, mit denen Dein Hund ständig direkten Bodenkontakt hat, leiden bei den täglichen Gassigängen am meisten. Hier sind Pfotensalben wichtige Helferlein, die man vor und nach den Spaziergängen vorsichtig einmassiert und die spröde und rissige Ballen beim Wiederaufbau unterstützen. Besonders Hirschtalg eignet sich vor dem Spazierengehen besonders gut um die Pfoten vor dem brennenden Salz zu schützen. Nach dem Spaziergang tut ein lauwarmes Pfotenbad Deinem Liebling gut. Es reinigt die Pfoten und schenkt ihm ein warmes und wohliges Gefühl.

  1. Futtermenge abstimmen

Sinkende Temperaturen bedeuten für einen Hund, der sich viel an der frischen Luft bewegt auch einen erhöhten Kalorienverbrauch. Die Körpertemperatur muss, genau wie beim menschlichen Organismus, aufrecht gehalten werden – das erfordert Energie. Nach Rücksprache mit dem Tierarzt und insbesondere für schlanke Hunde, kann eine Steigerung des Futter-Pensums im Winter notwendig sein.

  1. Auf den Magen achten

Vermeide auf alle Fälle, dass Dein Hund zu viel Schnee frisst. Dieser tut seinem Magen-Darm-Trakt sowie Rachenraum überhaupt nicht gut. Außerdem kann der Schnee mit vielen Dingen gespickt sein, die Dein Hund auf keinen Fall zu sich nehmen sollte. Wichtig ist auch, Deinen Vierbeiner daran zu hindern, seine Pfoten abzuschlecken – dies tut er besonders dann, wenn Streusalz auf kleine Risse und Verletzungen an den Pfotenballen trifft. Das Streusalz, dass er zu sich nimmt, ist sehr schädlich für seinen Organismus.

  1. Nicht auf Eis führen

Führe Deinen Hund nicht auf vermeintlich ausreichend dickes Eis. Es passiert immer wieder, dass Hunde einbrechen – selbst jene, die nur ein geringes Körpergewicht haben. Ebenso lassen sich Hunde in ihrer Panik häufig schwer aus dem eiskalten Wasser heraus befördern.

  1. Eventuell Textilien zulegen

Bei diesem Tipp kommt es stark auf die Rasse, das Alter und die körperliche Fitness Deines Hundes an. Hast Du einen Husky, einen Labrador oder einen Hund mit ähnlich dickem Fell und ausreichend Unterwolle, so brauchst Du keinen Pullover oder eine Decke kaufen. Ist Dein Hund jedoch sehr dünn und mit wenig Fell ausgestattet, wie ein Windhund, ist bei kalten Temperaturen zu wärmenden Textilien zu raten. Für ältere Hunde ist ein wärmendes Kleidungsstück im Winter möglicherweise ebenfalls anzulegen.

Mit diesen Tipps steht einem tollen Winter für Dich und Deinen Vierbeiner nichts mehr im Wege. Wir wünschen Euch schöne gemeinsame Spaziergänge durch die Schneelandschaft.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Mit Hund sicher durch die dunkle Jahreszeit

Wenn die Winterzeit anbricht und es draußen wieder früher dunkel wird, ist es besonders wichtig, auf die Sicherheit Deines Hundes zu achten. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH zeigen Dir verschiedene Möglichkeiten, wie Du Deinen Hund optimal für die dunkle Jahreszeit vorbereiten kannst.

Sicher-in-der-Dunkelheit

Wenn ihr zu Fuß unterwegs seid und die Dämmerung hereinbricht, kann gute Sichtbarkeit entscheidend sein. Denn laut Statistik sind die meisten Unfälle beim Gassigehen darauf zurückzuführen, dass entweder Hund oder Besitzer für den Autofahrer nicht gut ersichtlich sind. Dabei gibt es in jedem Tierfachhandel Produkte, mit denen sich das ganz einfach ändern lässt. 

Sehen und gesehen werden

Um einen Hund gut sichtbar zu machen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Zunächst bieten sich reflektierende Leinen und Halsbänder an. Heutzutage sind viele Halsbänder und Hundeleinen standardmäßig mit Reflektorstreifen ausgestattet. Der Nachteil von Reflektoren ist, dass sie nur dann sichtbar sind, wenn Licht darauf fällt. Für eine bessere Sichtbarkeit gibt es daher Leinen und Halsbänder mit Reflektorstreifen, die zusätzlich helle Neonfarben enthalten. Neongelbe Halsbänder oder Leinen fallen deutlich besser in der Dunkelheit auf. In letzter Zeit sind zudem Halsbänder und Leinen für Hunde mit LED-Beleuchtung auf den Markt gekommen. Dank der LED-Lichter ist Dein Vierbeiner nicht nur bei Lichteinfall, sondern permanent sehr gut sichtbar.

Reflektor-/Sicherheitswesten

Neben reflektierenden und beleuchteten Leinen und Halsbändern sind auch reflektierende Sicherheitswesten für Hunde erhältlich. Wenn Dein Hund eine solche Sicherheitsweste am Körper trägt, ist er besser sichtbar als nur mit einem Halsband. Die Westen werden in hellen Neonfarben hergestellt und mit Reflektorstreifen ausgestattet, zudem sind sie sehr einfach anzulegen.

Sicherheitslampen

Kleine Sicherheitslämpchen werden am Halsband oder Geschirr des Hundes befestigt. Mit diesen praktischen Leuchten, die häufig auf konstantes oder blinkendes Licht einstellbar sind, ist Dein Hund auch in der Dunkelheit gut wahrnehmbar. Solltest Du mit mehreren Hunden auf einem Spaziergang unterwegs sein, kann jeder Hund mit einer anderen Lichtfarbe ausgestattet werden. Auf diese Weise erkennst Du die Hunde im Dunkeln gut auseinander. Die Lichter sind zudem wasserdicht, damit Sie auch bei Regenwetter eingesetzt werden können. Wichtigster Faktor für die Sicherheit ist natürlich, dass Du auch von anderen gut gesehen wirst. Deshalb ist eine Taschenlampe ein praktisches Hilfsmittel, das Du auf Deinem Spaziergang im Dunklen immer mithaben solltest.

Tipps für einen sicheren und schönen Herbstspaziergang

Damit Du mit Deinem Vierbeiner immer sicher unterwegs bist, haben die TIERFREUNDE ÖSTERREICH noch ein paar nützliche Tipps für eine sichere Wanderung in der Dunkelheit zusammengestellt:

  • Beginnt es bereits draußen dunkel zu werden und Dein Hund möchte unbedingt noch spielen -dann versuche es mit einem leuchtenden Ball, er wird seine HELLE Freude damit haben.
  • Wenn Du mit Deinem Hund eine neue Route ausprobieren möchtest, dann gehe die neue Strecke besser zum ersten Mal tagsüber. So wirst Du in der Dunkelheit nicht vor plötzlichen Überraschungen stehen.
  • Sorge dafür, dass nicht nur Dein Hund im Dunklen gut sichtbar ist, sondern auch Du selbst! Trage beispielsweise reflektierende Kleidung oder ein zusätzliches Lämpchen an der Jacke.
  • Achte jederzeit gut auf den Verkehr! Nicht alle Autofahrer sehen wirklich alles und nicht jeder Radfahrer fährt auch mit ausreichender Beleuchtung.
  • Gehe vorsichtshalber auf gut beleuchteten Fußwegen und versuche unbeleuchtete, einsame Pfade zu meiden.

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Wie laufen Hundebegegnungen mit Artgenossen entspannt ab?

Taucht unvermittelt ein fremder Hund auf, sträuben sich nicht nur beim eigenen Vierbeiner die Haare. Auch wir denken: Was machen, wenn der Fremdling nicht nur spielen, sondern auch raufen will? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH geben Euch hier einige Tipps für richtiges Verhalten.

 Gelber-Hund

Jeder Hundebesitzer kennt diese Situation: Dein Hund läuft angeleint neben Dir durch den Park, da taucht ein fremder Artgenosse auf – groß, aufdringlich, bedrohlich. Um einen Spaziergang mit deinem Hund und das Treffen mit Artgenossen so entspannt und positiv wie möglich zu gestalten, solltest du schon bevor ihr überhaupt vor die Tür tretet in einem entspannten und selbstsicheren Zustand sein. Dein Hund nimmt deine Energie auf und reflektiert sie. Bist du also angespannt, weil dir Horrorszenarien durch den Kopf gehen, überträgt sich diese irrationale Unruhe auf deinen Hund. Der hat keine Ahnung, warum so ein Alarmzustand ist und fängt möglicherweise an, pauschal erst mal alles zu verbellen. Auf jeden Fall wird auch er unsicher und nimmt eine gehörige Ladung Stresshormone mit auf die Gassirunde.

Keine Panik und Ruhe bewahren

Bei Hundebegegnungen kann man die Körper- und Hundesprache am besten beobachten und verstehen lernen. Obwohl für den Hund die richtige Sozialisation so wichtig ist, haben viele Hundebesitzer Angst vor dem Aufeinandertreffen zweier Hunde oder sind zumindest verunsichert. Entscheidend ist jetzt nicht, wie sich die Hunde verhalten, sondern was Du in so einer Situation tust. Deshalb ist es besonders wichtig, vor allem Ruhe zu bewahren. Denn in den meisten Fällen laufen solche Begegnungen völlig harmlos ab, vorausgesetzt die Besitzer behalten die Nerven. Völlig falsch wäre es, sich schreiend und wild gestikulierend zwischen die Hunde zu stürzen. Dann könnte ein bis dahin völlig harmloses gegenseitiges „Abchecken“ zur handfesten Beißerei ausarten. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH raten Euch folgendes zu tun. Nehmt den eigenen Hund von der Leine und entfernt Euch sich ein paar Schritte. So erreicht Ihr zwei Dinge: Zum einen gibst Du Deinem Hund die nötige Bewegungsfreiheit, um sich dem fremden Tier gegenüber angemessen zu verhalten. Und zum anderen entlastest Du ihn von der Aufgabe, Dich zu beschützen. Mit einem Mal sich selbst überlassen, käme es bei ausreichend sozialisierten Hunden nur in seltenen Fällen zu Beschädigungskämpfen zwischen Kontrahenten. Das passiert eigentlich nur, wenn es um wichtige Ressourcen wie ein läufiges Weibchen oder Futter geht. Viel gefährlicher wird es, wenn beide Hunde angeleint sind.

Die Situation richtig einschätzen

Wenn man den Ursachen schwerwiegender Beißvorfälle zwischen Vierbeinern auf den Grund geht, so schätzen manche Tierbesitzer oftmals die Situation bei Begegnungen mit angeleinten Hunden falsch ein. Es wird einfach zu lange zugeschaut. Wenn beide Hunde sich versteifen, die Nackenhaare aufstellen und der eine dem anderen die Schnauze auf den Rücken drückt, wird es höchste Zeit sich zu entfernen. Führe daher ohne Hektik beide Tiere in entgegengesetzte Richtungen auseinander. Zügig wegzugehen ist auch die richtige Maßnahme, wenn Du beim Gassigehen von einem freilaufenden Hund verfolgt wirst. Er wird noch ein paar Schritte hinterherkommen, früher oder später aber stehen bleiben oder sich entfernen.

Den Hunden mehr vertrauen

Ein gut sozialisierter Hund weiß sich selbst zu helfen. Durch seine Erfahrungen aus zurückliegenden Hundebegegnungen ist er in der Lage, sich und andere einzuschätzen. Er geht weder verängstigt, noch mit übersteigertem Selbstbewusstsein in eine Begegnung. Wenn er dann noch gut erzogen ist und auf seinen Besitzer hört, kann gar nichts schiefgehen. Das Abrufen aus einer kritischen Situation ist auch eine Entlastung für Deinen Hund. Denn er weiß jetzt, Frauchen oder Herrchen hat das im Griff und will, dass ich diese Auseinandersetzung beende. Für den Fall, dass Dein Hund ängstlich reagiert, wenn ein aufdringlicher Freigänger die Verfolgung aufnimmt, raten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH dazu, fest mit dem Fuß aufzustampfen und mit lauter, tiefer Stimme „Aus!“ oder „Schluss!“ zu rufen, um den Fremdling in die Schranken zu weisen.

Kampagne „Gelber Hund“

Der Gedanke dahinter ist, dass einige Hunde manchmal aus bestimmten Gründen wie Krankheit, Traumatisierung oder Ausbildung ihren Freiraum benötigen. Diese Hunde werden für jeden anderen Hundehalter gut sichtbar mit etwas Gelben an der Leine, Geschirr oder Halsband gekennzeichnet. Wenn Du daher einen Hund siehst, der ein gelbes Band oder eine gelbe Schleife am Halsband trägt, dann bitte gewähre diesem Hund seinem Freiraum. Das Ziel der Kampagne ist es, die gelbe Markierung unter allen Hundehaltern bekannt zu machen. Nur so kann sichergestellt werden, dass “gelbe Hunde” den Freiraum erhalten, den sie brauchen.


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Wichtige Erste Hilfe Maßnahmen bei Tieren

Auch bei Tieren sollte man immer auf einen Notfall vorbereitet sein und wissen was im Ernstfall zu tun ist. Welche Notfälle am häufigsten vorkommen und einen Einsatz notwendig machen, erklären Euch im folgenden Beitrag die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

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Grundsätzlich lassen sich Unfälle oder Notfälle bei Tieren in drei Kategorien unterteilen:

  • Lebensbedrohliche Notfälle (z.B. Herzstillstand, starke Blutungen, Schussverletzung, Erstickungsanfall)
  • Akute Notfälle (z.B. offener Knochenbruch, Magendrehung, Hitzeschlag, Vergiftung)
  • Weitere Notfälle (z.B. Verletzung der Pfoten, Nasenbluten, Insektenstiche)

Ruhe bewahren und vorsichtig handeln

Hund und Katze haben ein feines Gespür für unseren Gemütszustand. Eine ruhige Stimme und besonnene Handgriffe übertragen sich auf das Tier. Panik in Herrchen oder Frauchens Stimme verursacht beim Patienten hingegen Angst. Tiere haben einen natürlichen Fluchtinstinkt. Ein verletzter Hund sollte daher zu seiner und Deiner eigenen Sicherheit angeleint werden, eine Katze hingegen ist in einer Transportbox am besten aufgehoben. Doch Vorsicht, ein verletztes Tier kann unberechenbar sein. Sei Dir deshalb darüber bewusst, dass der Patient aus Panik zubeißen könnte.

Erste Untersuchungen

Taste Dein Tier vorsichtig ab und mache Dir ein Bild über das Ausmaß der Verletzungen. Kontrolliere, ob der tierische Patient offensichtliche Verletzungen hat, die einen hohen Blutverlust bewirken. Starke Blutungen lassen sich mit einem Druckverband aus Verbandmull stillen. Bei Verdacht auf Knochenbrüche, sollte Dein Tier auf keinen Fall mehr selbst laufen. Ist der Patient bewusstlos, müssen Atmung und Puls überprüft werden. Am besten fühlst Du den Puls auf der Innenseite des Oberschenkels. Dazu musst Du zwei Finger sanft auf den Knochen drücken und aufmerksam sein. Auch bei Tieren kann im Ernstfall eine Beatmung und Herzdruckmassage durchgeführt werden. Diese lässt sich am besten in einem Erste-Hilfe-Kurs für Tiere erlernen.

Bei Verdacht auf eine Vergiftung

Vergiftungen von Tieren aufgrund der Einnahme von herkömmlichen Lebensmitteln kommen immer wieder vor. Schokolade und Kakao sollte beispielsweise gut weggeräumt werden. Leider kommt es nicht nur zu unbeabsichtigten Vergiftungen, sondern auch zu genau geplanten Tötungsabsichten durch Rattengift, Schneckenkorn oder Giftköder. Wichtig dabei ist, kein Erbrechen herbeiführen. Dabei geht wertvolle Zeit verloren und es könnten die Atemwege blockiert werden. Deshalb ist im Fall einer eintretenden Ohnmacht auch wichtig, das Tier schnellstmöglich in die stabile Seitenlage zu bewegen, die Atemwege freizuhalten und unverzüglich einen Tierarzt oder eine Tierklinik aufzusuchen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH schicken Dir die aktuellen Giftköderwarnungen direkt per WhatsApp auf Dein Handy. So bist Du immer besten informiert und kannst Deinen Hund vor Giftköder schützen.

Bestens abgesichert

Leider lassen sich alle Unfälle verhindern und neben der Sorge um den Hund kommen auch langfristige und kostspielige Folgen auf Haustierbesitzer zu: Operationskosten, Behandlungskosten, Kosten für Medikamente und Folgetherapien. Die Krankenversicherung der TIERFREUNDE ÖSTERREICH unterstütz Dich finanziell im Notfall, so kannst Du Dich ganz auf Deinen kranken Liebling konzentrieren und ihm die beste medizinische Versorgung ermöglichen.

Kommt Dein Vierbeiner in eine lebensbedrohliche Situation, zählt oft jede Sekunde und kann Leben retten. Eine gute Möglichkeit sich auf den Ernstfall vorzubereiten, sind spezielle Erste-Hilfe-Kurse für Katze oder Hund. Diese werden von unterschiedlichen Stellen, wie Tierarztpraxen, Hundeschulen oder Tierschutzvereinen angeboten.


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Die größten Irrtümer über unsere Katzen

Die Katze gehört neben den Hunden zu den beliebtesten Haustieren und wird trotz alldem von ihren Haltern oft missverstanden. Denn viele alte Weisheiten stimmen nur zum Teil und wurden auch bereits wiederlegt. Doch was stimmt nun wirklich?Katzen-Irrtümer

1. Katzen sind Einzelgänger

Katzen sind zwar nicht immer sehr gesellig, aber trotzdem soziale Wesen. Während sich der männliche Kater gerne Gruppen anschließt, sind Kätzinnen gewöhnlich für die Aufzucht des Nachwuchses verantwortlich.

2. Eine schnurrende Katze ist zufrieden

Katzen schnurren nicht nur dann, wenn sie sich wohl fühlen. Genau das Gegenteil kann auch der Fall sein. So kann Schnurren mitunter darauf hindeuten, dass die Katze aufgeregt ist, ihren Gegenüber beschwichtigen will oder gar Schmerzen hat. Forscher vermuten, dass das Katzenschnurren einen Selbstheilungsprozess von Knochen, Muskeln und Gewebe in Gang setzt. Überdies kann auch in Extremsituationen geschnurrt werden, wie etwa im Sterbeprozess oder während des Gebärens.

3. Der Mensch ist nur zum Füttern da

Die Katze ist als Gewohnheitstier ein stark ortsgebundenes Lebewesen. In Anbetracht dieser Tatsache wird ihr oft unterstellt, dass der Mensch nur als Essenslieferant für sie zählt. Aber gerade bei Wohnungskatzen ist die Bindung zum Menschen sehr wichtig und dient als große Sicherheitssäule für die Katze. Die Bindung zwischen Mensch und Katze kann demzufolge genauso innig sein, wie die zwischen Mensch und Hund.

4. Katzen pinkeln aus Protest in die Wohnung

Es gibt kein Protestverhalten bei Katzen und wenn die Katze beispielsweise den Teppich verunreinigt hat, dann hat dies einen konkreten Grund haben, den es schleunigst herauszufinden gilt. Möglicherweise sind Krankheit, Schmerzen oder Unwohlsein die Ursache. Der Gang zum Tierarzt sollte daher die erste Konsequenz sein. Vielleicht aber leidet die Katze auch unter Stress. Katzen sind sehr stressanfällig und kann hervorgerufen werden, wenn etwa mehrere Katzen auf zu engem Raum leben müssen. Aber auch Langeweile führt zu Stress, was besonders bei Wohnungskatzen ein großes Problem darstellt. Darüber hinaus kann Stress auch durch Veränderungen hervorgerufen werden, etwa durch die Geburt eines Kindes oder einen neuen Partner. Die Katze ist ein neugieriges Gewohnheitstier, sie braucht viel Struktur, Ordnung und Sicherheit.

5. Katzen sind nicht erziehbar

Eine Katze wird sich nie unterwürfig verhalten, aber erziehen kann man sie dennoch. Das Zauberwort heißt „Konsequenz“. Will man, dass die Katze ein unerwünschtes Verhalten unterlässt, muss man ihr eine adäquate Alternative anbieten. Eine Belohnung des erwünschten Verhaltens, etwa in Form eines Leckerlis, erhöht die Erfolgschance. Strafe wirkt dagegen kontraproduktiv und ist ein absolutes „No-Go“. Um ein Verhalten zu löschen, muss man es ignorieren.

6. Katzen regeln ihre Probleme untereinander

Kommt es zu gröberen Differenzen zwischen mehreren Katzen, ist der Mensch gefordert einzugreifen. Um einem Konkurrenzverhalten vorzubeugen, gilt es, genügend Futter und Rückzugsräume zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, jene Katze, die sich in der schwächsten Position befindet, zu stärken- etwa durch gemeinsames Spielen.


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Ein Schutzengel für Dein Haustier

Wenn unerwartete Notsituationen, wie schwere Krankheiten oder Unfälle passieren, fragen sich viele verantwortungsvolle Tierbesitzer, wer sich dann um ihre Tiere kümmert. Aus diesem Grund bieten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH für Haustierhalter das Haustier-Schutzengelpaket.

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Vor allem in der kalten und dunklen Jahreszeit kommt es jedes Jahr vermehrt zu Unfällen. Glatte Fahrbahnen, eisige Gehsteige oder gefährliche Pisten beim Schifahren, es kann immer und überall etwas passieren. In so einem Fall gibt es keine größere zusätzliche Belastung als eingesperrte Haustiere, die zu Hause sehnsüchtig darauf warten, dass Frauchen oder Herrchen endlich heimkommen.

365 Tage Schutz für Deine Tiere

Das Haustier ohne Futter, Wasser und Betreuung über einen längeren Zeitraum in der Wohnung zu lassen, kann qualvolle und verstörende Stunden für das Tier bedeuten. Es spürt sofort instinktiv, dass etwas nicht in Ordnung ist und fühlt sich in dieser Stresssituation alleine gelassen. Das Haustierschutzengel-Paket der TIERFREUNDE ÖSTERREICH stellt die Betreuung und Versorgung Deiner Haustiere sicher, wenn Du selbst nicht mehr in der Lage dazu bist. Die Haustiere genießen dabei in ganz Österreich und rund um die Uhr, die bestmögliche Absicherung. Als Tierbesitzer kannst Du dabei selbst auswählen, ob Deine Tiere in einer Tierpension untergebracht oder durch einen Tiersitter betreut werden sollen. Dabei übernehmen die TIERFREUNDE ÖSTERREICH die volle Kostenübernahme bis zu 1.200,00 €.

Absicherung hilft in Ausnahmesituationen

Freunde, Bekannte und Familienmitglieder können selten Hunde, Katzen oder Kleintiere auf Dauer betreuen. Tierpensionen sind oft voll und ins Tierheim will man seine Lieblinge wirklich nicht geben. Die Unterbringung Deiner Haustiere in einer Betreuungsstätte wird über den Haustier-Notruf der Tierfreunde Österreich organisiert und die Kosten für Transport, Betreuung und Unterbringung, sowie der Rücktransport sind mit dem Haustierschutzengel-Paket abgedeckt. Für solche Fälle erhalten Haustierbesitzer von uns einen Notfall-Sticker für die E-Card, sowie den Notfall-Schlüsselanhänger. Die Rettungskräfte können so unverzüglich die Rettung Deiner Haustiere sicherstellen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH erhalten zudem alle wichtigen Informationen von Dir, die auf einem Notruf-Datenblatt stehen, damit Deine Tiere unverzüglich gerettet und betreut werden können.

Eine längere Abwesenheit des Besitzers kann sehr schwierig für ein Tier sein. Instinktiv spürt es, dass etwas nicht in Ordnung ist. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass die Alltagsstrukturen des Tieres aufrechterhalten bleiben (Fütterung, Spaziergang usw.). Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH stehen Dir als Tierhalter in dieser Notsituation zur Seite. Werde deshalb jetzt Mitglied und profitiere von unserem Haustierschutzengel-Paket.

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Wenn Du einmal ausfällst, ist es ein beruhigendes Gefühl, Dein Tier gut versorgt zu wissen.


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Früherkennung von Krankheiten kann Hunden das Leben retten

Hundebesitzer können zusätzlich zu gesunder Ernährung und genügend Bewegung viel dazu beitragen, dass ihre Haustiere ein hohes Alter erreichen. Eine jährliche Gesundheitsvorsorge, kann helfen, Erkrankungen früh zu erkennen und zu behandeln.

Vorsorgeuntersuchung

Nicht nur wir Menschen werden immer älter, auch unsere Hunde erreichen heutzutage ein viel höheres Lebensalter als noch vor 20 Jahren. Zu verdanken ist das den hochwertigeren Futtermitteln und besseren Behandlungsmöglichkeiten in der Veterinärmedizin. Eine wichtige Rolle spielt aber auch die Gesundheitsvorsorge.

Verhalten des Hundes beobachten

Besonders wichtig ist es, Deinen Hund genau zu beobachten und eventuelle Verhaltens- oder Wesensveränderungen ernst zu nehmen. Zum Beispiel kann ein unerklärlicher Gewichtsverlust ein Anzeichen für eine ernste Erkrankung sein. Wenn dein Hund zudem plötzlich auffallend viel trinkt, könnte eventuell Diabetes dahinterstecken. Schütter werdendes Fell kann hingegen ein Hinweis auf Mineralstoff- oder Vitaminmangel sein. Ein verändertes Gangbild deutet bei älteren Hunden meist auf Gelenkprobleme hin. Auch die Gewichtskontrolle wird von vielen Hundehaltern oft unterschätzt, doch bei einem übergewichtigen Hund drohen Krankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen.

Regelmäßiger Gesundheitscheck beim Tierarzt

Vor allem wenn Dein Hund ins Seniorenalter kommt, ist ein regelmäßiger körperlicher Check sehr wichtig. Am besten macht man gleich bei der jährlichen Impfung eine Untersuchung samt Blutanalyse mit dem Tierarzt aus. Weil große Rassen rascher altern als kleinere, sollten diese früher durchgecheckt werden. Bei großen Rassen empfiehlt es sich, ab dem fünften Lebensjahr eine Vorsorgeuntersuchung, bei mittelgroßen Rassen ab dem achten und bei kleinen ab dem zehnten Lebensjahr durführen zu lassen.

Auffälligkeiten des Hundes abklären

Die Abklärung von möglichen medizinischen Auffälligkeiten deines Hundes kann nur von einem Tierarzt durchgeführt werden. Mit einer Blutabnahme kann abgeklärt werden, ob Entzündungen vorliegen und ob Leber, Nieren und Schilddrüsen richtig funktionieren. Außerdem werden Zähne und Mundhöhle kontrolliert, denn hat Dein Hund Zahnstein, ist die Entfernung des gefährlichen Belags mit Ultraschall sinnvoll. Denn Zahnstein kann schmerzhafte Zahnfleischentzündungen, Zahnfleischschwund und schmerzhafte Vereiterungen auslösen, was schließlich zum Ausfall der Zähne führt. Zu einem jährlichen Gesundheits-Check des Hunden zählen auch:

  • Den Bauch abtasten
  • Den Gang kontrollieren
  • Den Herzschlag durch Abhören überprüfen

Bei einem Viertel der untersuchten Hunde können auf diese Weise Erkrankungen früh erkannt und behandelt werden.

Hundeversicherung: Absicherung für den Ernstfall

Als fürsorglicher Hundehalter möchte man sich gar nicht erst ausmalen, dass der Vierbeiner erkranken oder eine Operation benötigen könnte. Wenn dem jedoch so ist, schafft eine gute Hundeversicherung zumindest in finanzieller Hinsicht ein Stück Sorgenfreiheit und garantiert Deinem Liebling eine Versorgung unter bestmöglichen Bedingungen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH beraten Dich gerne, welche Krankenversicherung für Deinen Hund infrage kommt. Hier unsere Leistungen bei Hundeversicherungen im Überblick.

Wie auch bei uns Menschen sind bei Deinem Hund eine gesunde Ernährung, Bewegung und geistige Beschäftigung wichtig für ein langes und erfülltes Hundeleben.


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Mäusegift als Gefahr für deine Haustiere

Desorientiert und unfähig zu gehen, so hat eine Tierhalterin dieser Tage ihren Kater gefunden. Ein Besuch beim Tierarzt brachte Gewissheit, was den schlechten Zustand des Tieres ausgelöst hat: Mäusegift. Ausgelegt hatte es die Besitzerin selbst, die sich aber vor dem Kauf informierte, ob das Gift auch für Katzen eine Gefahr darstellt- dies wurde jedoch verneint.

Mausköder

Die Häufung der Fälle ist bedingt durch eine extreme Mäuseplage. Aus dem Süden der Steiermark hat man schon öfter davon gehört, heuer hat es auch weite Teile des Bezirks Liezen getroffen. Ein großes Problem dabei ist, dass Mäuse das Hantavirus auf den Menschen übertragen können. Die Leute geraten deswegen in Panik und wollen die Mäuse loswerden. So kommt natürlich mehr Gift zum Einsatz. Die Gifte der ersten Generation seien bei Weitem nicht so problematisch gewesen, wie jene, die jetzt neu auf dem Markt sind. Diese enthalten den Wirkstoff Bromethalin, der indirekt über Mäuse weitergegeben wird. Nager, die das Gift aufgenommen haben, sind eine leichte Beute, weil sie langsamer sind.

Welche Symptome machen sich bemerkbar? 

Frisst eine Katze eine vergiftete Maus, zeigt sie Symptome wie Verkrampfungen, erweiterte Pupillen, Zuckungen, einen unsicheren Gang oder auch Erbrechen. Dazu kommt eine massive Untertemperatur von 34 oder 35 Grad – das ist sehr wenig, wenn man bedenkt, dass eine Katze 39 Grad Normaltemperatur hat. Der einzige Vorteil des Giftes ist, dass die Auswirkungen gut behandelbar sind, wenn man schnell reagiert. Wer bei seinem Tier ähnliche Symptome feststellt, sollte so schnell wie möglich einen Tierarzt aufsuchen. Warte keinen Tag ab, sondern handle sofort. Am nächsten Tag sind die Tiere schon kurz davor, ins Koma zu fallen. Behandelt man sie hingegen sofort, sind sie nach ein bis zwei Stunden fast wieder in normalem Zustand.

Ist Mäusegift auch für den Menschen gefährlich?

Ja – Mäusegift ist auch für den Menschen gefährlich. Die enthaltenen Wirkstoffe sorgen auch im menschlichen Körper dafür, dass Adern durchlässig werden und die Blutgerinnung verhindert wird. Menschen die versehentlich Mäusegift verzehrt haben, leiden zum Beispiel an starkem Zahnfleischbluten. Die Wirkung von Mäusegift bei Menschen hängt von der aufgenommenen Menge ab. Bei versehentlicher Aufnahme eines Rodentizidköders, sollte man sich in ärztliche Behandlung begeben. Wenn Kleinkinder aber Mäusegift verschluckt haben, sollte man unverzüglich ein Krankenhaus aufsuchen.

Die Alternative zum Mäusegift

Die Verwendung von Mäusegift sollte immer die letzte Option sein, um die Mäuse zu vertreiben. Repariere stattdessen die Ritzen und Löcher, durch die sie kommen, so schneidest du ihnen den Weg zum Futter ab. In Lebendfallen mit einem Köder, die du häufig kontrollierst, fängst du die Tiere lebendig und kannst sie anschließend weit weg vom Haus aussetzen, sodass sie nicht zurückkommen.


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Fellpflege bei Tieren im Herbst

Der Sommer geht, das Winterfell kommt: Haaransammlungen auf Teppich und Liegeplatz zeigen es –  der Fellwechsel unserer tierischen Mitbewohner hat begonnen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben deshalb für Euch wertvolle Tipps zusammengestellt, wie Ihr den Fellwechsel von Eurem Haustier optimal unterstützen könnt.

Fellpflege

Der Fellwechsel ist ein hormonell gesteuerter Vorgang bei Tieren und dauert im Durchschnitt 6-8 Wochen. Der Organismus von Hund oder Katze reagiert auf die sich verändernden Temperaturen und das Tageslicht und läuft in dieser Zeit auf Hochtouren. In der Zeit des Fellwechsels muss der Körper das Sommerfell abstoßen und bildet gleichzeitig ein neues, dickeres und wärmeres Fell mit einer dichteren Unterschicht für den Winter. Tierhalter können Hund oder Katze bei dieser Umstellung mit der richtigen Fellpflege unterstützen.

Haargenau die richtige Pflege

Die richtige Fellpflege bei Hunden und Katzen ist vor allem im Herbst sehr wichtig. Tägliches Bürsten spielt dabei eine zentrale Rolle. Spezielle Kämme oder Bürsten erhält Ihr in einem Fachgeschäft für Haustierbedarf. Die meisten Tiere genießen es gebürstet zu werden. Dabei solltest Du sie immer in Wuchsrichtung des Fells bürsten. Bei besonders dichtem Fell kannst Du die Oberschicht des Fells anheben und zuerst die darunterliegenden Haare bürsten, um Verfilzungen zu vermeiden. Die Bürste oder der Kamm sollten schonende, abgerundete Borsten oder Noppen besitzen. Diese regen beim Bürsten des Tiers die Durchblutung und Talgproduktion der Haut an und sorgen für ein neues, schönen und dicht glänzendes Fell. Zusätzlich kann ein kräftiges, gesundes Fell durch eine ausgewogene Ernährung unterstützt werden. Vollkornprodukte (Magnesium und Vitamin E), Karotten (Beta-Carotin), Hefe (Biotin) und hochwertige Öle (z.B. Leinöl) unterstützen die Fellbildung und sorgen für eine schöne Haut.

Bei Veränderungen des Fells gleich handeln

Auf die Fellpflege solltest Du vor allem in den Fellwechsel Monaten (Frühling und Herbst) ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Generell solltest Du aber das ganze Jahr auf ein gesundes Fell bei deinem Liebling achten. Vor allem Haustiere mit dichten und/oder langen Haaren sollten regelmäßig gebürstet werden. Verfilzungen oder Parasitenbefall können so vorgebeugt werden. Bei übermäßigem, vielleicht auch kreisrundem Haarausfall oder trockener und entzündeter Haut solltest Du auf jeden Fall den Rat eines Tierarztes hinzuziehen. Dies kann auf eine Erkrankung hindeuten und hat nichts mit dem natürlichem Fellwechsel des Tieres zu tun.

Tipp: Stell Deiner Katze besonders während dieser Zeit Katzengras zur Verfügung! Katzen verschlucken bei der eigenen Fellpflege Unmengen an Haaren und so bilden sich Haarbälle im Verdauungstrakt. Diese Haarbälle müssen die Tiere unbedingt wieder ausscheiden, Katzengras unterstützt die Tiere dabei.

Viele Hunde und Katzen genießen die sanfte Bürstenmassage und die tägliche Zuwendung „ihres“ Menschen. So fördert die regelmäßige Fellpflege auch die Bindung zwischen Dir und Deinem Tier.


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Ein Ort des Trostes für trauernde Haustierhalter

Am Allerheiligen-Wochenende gedenken wir all jenen, die nicht mehr unter uns sein können. Ganz besonders erinnern wir uns auch an unsere verstorbenen Haustiere, die auf dem Tierfriedhof Waldesruh ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Tierfriedhof-Waldesruh

Jeder trauernde Tierbesitzer das Recht, seinen treuen Begleiter würdevoll zu bestatten. Mit dem Tierfriedhof Waldesruh bietet der Österreichische Tierschutzverein einen Ort des Trostes, des Mitgefühls und der Begegnung, an dem sich trauernde Haustierhalter aufgenommen und verstanden fühlen. Ein wunderschöner Ort, um Deinem Weggefährten auf würdevolle Art die letzte Ehre zu erweisen. Du kannst Dein geliebtes Haustier auf seinem letzten Weg begleiten und ihm einen idyllischen Platz zum Verabschieden und Erinnern schaffen.

Tierfreunde sind mit ihrer Trauer nicht alleine

Jeder, dem schon einmal das Glück zuteil wurde, ein Tier ins Herz zu schließen, weiß: Ein Haustier ist viel mehr. Es ist ein Freund fürs Leben, ein vorurteilsfreier Zuhörer, ein treuer Begleiter, ein Kuschelpartner und Spielkamerad. Für manche Menschen ist ihr Tier der wichtigste Grund morgens aufzustehen und sich nach getaner Arbeit aufs Heimkommen zu freuen. Müssen wir von einem geliebten Haustier Abschied nehmen, zieht dies oft eine große Trauer mit sich. In dieser Phase fühlen sich viele Tierfreunde von ihrem Umfeld unverstanden, etwa wenn keiner einen Bezug zu Tieren aufweist und sich nicht in die eigene Lage hineinversetzen kann. Deshalb hat der Österreichische Tierschutzverein vor elf Jahren den Tierfriedhof Waldesruh gegründet. Dort können Tierhalter ihren Lieblingen eine letzte würdevolle Ruhestätte schenken. Zudem besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Trauernden auszutauschen, die ebenfalls durch eine schwere Zeit gehen und die eigene Situation nachvollziehen können. Dies schenkt Halt und das Gefühl, mit seiner Trauer nicht allein zu sein. Im Laufe der Jahre sind auf dem Tierfriedhof Waldesruh bereits zahlreiche Freundschaften zwischen Grabbesitzern entstanden.

Individuelle Bestattung

Waldesruh bietet mit seinem weitläufigen, von Bäumen umringtem Areal, ein besonderes Ambiente. Auch vor ungebetenen Besuchern ist das Gelände in Sierndorf bei Wien geschützt. Einzig die Grabbesitzer erhalten einen Schlüssel, mit dem sie Zutritt zum Tierfriedhof Waldesruh erlangen. Die Bestattung an sich erfolgt ganz individuell – auf Wunsch mit eigenen Liedern oder Texten zum Vorlesen. Zudem kann zwischen einem Kleintiergrab, einem Gemeinschaftsgrab, einem Einzelgrab und dem Individualgrab gewählt werden. Auch im Verabschiedungsraum, wo das Tier noch einmal aufgebahrt wird, können die Betroffenen Abschied nehmen.

Grabmiete fließt zur Gänze in den Tierschutz

Es ist schwer, wenn Du nach jahrelanger Freundschaft von Deinem treuen Begleiter Abschied nehmen musst. Dank seiner Zuneigung und Treue habt ihr viele glückliche Stunden zusammen verbracht. Lass Deinen tierischen Freund nicht einfach entsorgen, ohne Danke zu sagen und zu wissen, dass Du das Bestmögliche für ihn getan hast. Mit einem Tiergrab am Tierfriedhof Waldesruh, der Tierbestattung des Österreichischen Tierschutzvereins, behältst Du Deinen treuen Begleiter im Herzen. Dabei kommt jede Grabmiete zu 100% den Tieren des Österreichischen Tierschutzvereins zugute. Mit einem Tiergrab findest Du Deinen Seelenfrieden und ermöglichst zugleich dem Österreichischen Tierschutzverein notleidenden Tieren zu helfen.

Gemeinsames Gedenken

Dieses Jahr laden wir alle trauernden Haustierhalter und Grabbesitzer zum gemeinsamen Gedenken auf den Tierfriedhof Waldesruh ein.

Wann: Sonntag, 3. November 2019 (11-14 Uhr)
Wo: Tierfriedhof Waldesruh

Wir freuen uns, Euch am Allerheiligen-Wochenende persönlich auf dem Tierfriedhof Waldesruh begrüßen zu dürfen.

“Tiere, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen”


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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