Hunde am Fahrrad führen ist verboten!

Das Mitführen von Deinem Hund an der Leine, während man auf dem Fahrrad sitzt, ist weder juristisch erlaubt, noch aus Tierschutz-Sicht zu empfehlen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH erklären Dir warum?

Hund-am-Fahrrad

Das schöne Frühlingswetter nutzen auch Hundebesitzer, um mit ihren Vierbeinern Freizeitsport zu machen. Es ist ein gewohntes Bild auf Österreichs Radwegen- Frauchen oder Herrchen nehmen am Fahrradsattel-Platz, der Hund wird daneben mitgeführt. Das große Problem an dieser Gassi oder Ausflugsmethode: Es ist weder erlaubt noch gesund und nicht ganz ungefährlich. Denn wenn das Hündchen plötzlich zur Seite rennt oder abrupt stehen bleibt, fliegt Herrchen hinterher. Außerdem handelt man hier gegen das Gesetz und aus der Sicht des Tieres sollte man auch besser darauf verzichten.

Juristisch verboten

Die Straßenverkehrsordnung besagt ganz klar, dass das Anleinen von Tieren an Fahrzeugen in Österreich verboten ist. Hier droht eine Geldstrafe von bis zu 726 €, wenn Ihr Euer Haustier während der Fahrt an einer Leine hält. Denn das Fahrrad ist laut Gesetz ebenfalls ein Fahrzeug. Auch vom Standpunkt des Tierschutzes wird von der Verwendung dringend abgeraten. Die Tatsache, dass man häufig Menschen sieht, die ihren Hund angeleint beim Radfahren mitführen, rechtfertigt sie nicht.

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH raten davon ab

Neben der einfachen Leine gibt es auch sogenannte “Dogrunner”, die das Mitführen des Hundes beim Radeln erleichtern sollen. Dabei werden die Tiere gezwungen, das Tempo des Fahrrads anzunehmen und stets dicht am Reifen zu laufen. Ob normale Leine oder Dogrunner: Aus tierrechtlicher Sicht ist beides mehr als bedenklich. Denn wenn Dein Hund vom Fahrrad aus bewegt wird, wird er unweigerlich zu einem rascheren Tempo gezwungen. Dabei hat Dein Liebling keine freie Wahl zwischen langsamerem Tempo oder auch mal stehenzubleiben um eine interessante Stelle zu beschnüffeln oder zu pinkeln. Durch die schnelle Fortbewegung „fliegt“ die Landschaft und alles, was sich sonst noch bewegt, am Hund vorbei. Der Hund hat keine Möglichkeit, sich in Ruhe mit den Reizen auseinanderzusetzen, dadurch kommt es zu Reizüberflutung und Stress. Das natürliche Interesse andere Hunde zu begrüßen oder sich zu lösen, wird dadurch nicht befriedigt. Also kein schöner Ausflug!

Die Alternative

Es gibt zwei Alternativen: Entweder radeln und den Hund nicht angeleint mitlaufen lassen oder zu Fuß gehen. Erstere Variante ist, solltest du nicht in deinem persönlichen Nationalpark ohne Verkehr und andere Fußgänger leben, keine gute Idee. Zu Fuß ist Dir zu langweilig? Da können wir Dir nur empfehlen: Geh doch mit Deinem Hund laufen. Dabei bist Du Deinem Hund wesentlich näher und Dein Vierbeiner muss sich nicht so abhetzen wie beim Radfahren.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/

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Was steckt hinter den aufgekratzten „fünf Minuten“ deiner Mietze?

Es sieht lustig aus, wenn Katzen ihre wilden Minuten haben: Da werden Staubkörner gejagt, auf Möbel gesprungen oder der Schwanz im Kreis gejagt. Aber was steckt hinter diesem Verhalten und ab wann ist es nicht mehr normal.

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Ab und zu ist es völlig unbedenklich, wenn Deine Katze ausflippt und übertrieben spielt. Besonders Wohnungskatzen haben einen eher langweiligen Alltag und können so ihre überschüssige Energie rauslassen. In der freien Wildbahn wäre deine Katze nämlich den ganzen Tag damit beschäftigt, sich Nahrung zu beschaffen, fortzupflanzen und ihr Revier zu sichten. Da eine Wohnung ihr das nicht bietet, sucht sie sich eben ein anderes Ventil. Wenn deine Katze manchmal die Fetzen fliegen lässt und da plötzlich nicht mehr tut, könnte eine Erkrankung dahinter stecken. Denn Schmerzen oder eine Stoffwechsel-Störung können ihr die Energie für das wilde Herumtoben nehmen. Lass das am besten möglichst zeitnah von Deinem Tierarzt abklären.

Wohnungskatzen benötigen mehr Abwechslung und Zuwendung

Um deine Katze auch in der Wohnung zu beschäftigen, sollte sie möglichst katzenfreundlich eingerichtet sein. Auch wenn viele Menschen sich eine Katze anschaffen, weil sie nicht genug Zeit für einen Hund haben, bedeutet das nicht, dass man seinen Stubentiger nicht beschäftigen muss. Plane mindestens eine Stunde am Tag für ein ausgiebiges Spiel mit deiner Katze ein. Einigen Vierbeinern macht zum Beispiel ein Clickertraining sehr viel Freude. Ist Deine Katze gesellig, könnte auch ein Partnertier dafür sorgen, dass die Langeweile in der Wohnung nicht zu groß wird. Unterforderte Katzen können neben einem hyperaktiven Verhalten noch andere Verhaltensstörungen entwickeln, zum Beispiel Unsauberkeit. Das ist kein Protest, wie häufig behauptet wird, sondern ein Anzeichen für Stress und dieser Stress kann durch Langeweile ausgelöst werden. Auch Aggressivität kann aus Unterforderung entstehen. Nur wer regelmäßige Spielangebote schafft, gibt seiner Katze die Chance ausgeglichen und glücklich zu sein.

Der Wahnsinn kommt überraschend

Oft kommen diese wilden Ausbrüche explosionsartig. Während sie zuvor noch ganz entspannt vor sich hin dösten, springen sie im nächsten Moment auf und düsen wie von der Tarantel gestochen mit gesträubtem Fell durch die Wohnung. Der Grund dafür liegt im Energieüberschuss der Miezen, der sich aufstaut und dann schlagartig nach draußen möchte. Die Katzen steigern sich so sehr in ihre wilde Jagd hinein, dass Adrenalin durch ihren Blutkreislauf strömt und die Stubentiger ohne Rücksicht auf ihr Umfeld schon einmal eine im Weg stehende Schale zu Bruch gehen lassen. So plötzlich wie der Ausbruch kam, ist er dann aber auch wieder vorbei und die Katze nun wieder ausgeglichener. Einschreiten solltest du nur, wenn Menschen angegriffen werden und die Stubentiger beispielsweise auf die Füße der Zweibeiner losgehen.

Wann wildes Spielen krankhaft wird

Kommt deine Katze nicht mehr zur Ruhe, sie weniger frisst oder schläft, kann die Hyperaktivität ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen haben. Dann solltest Du eine Verhaltenstherapie bei einem spezialisierten Tierarzt in Betracht ziehen.


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Gefahren beim Grillen mit Hund

Spezialitäten wie Würstel und Kotelett auf dem Rost erfreuen nicht nur uns, auch Hundenasen bleiben diese Delikatessen nicht verborgen. Doch es ist Vorsicht geboten, Grillen mit Hund birgt auch gewisse Gefahren, denn die gerösteten Köstlichkeiten sind nichts für den Hundemagen!

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Die Grillsaison ist eröffnet und es wird auf vielen Balkonen und Terrassen wieder kräftig gegrillt. Nicht nur Grillfans erfreuen sich an dem saisonalen Festmahl – der Duft nach Bratwurst und marinierten Steaks erreicht auch schnell die sensiblen Nasen unserer Vierbeiner. Aber Vorsicht – beim Grillen mit dem Hund lauert so manche Gefahr! Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH erklären Euch, was heiße Holzkohle, Knochen und scharfe Würze bei Euren Vierbeiner anrichten können.

Hund nicht aus den Augen lassen

Du musst jetzt nicht alles panisch absichern, aber du solltest bei Deinem Hund ähnlich wie einem Kleinkind immer auf der Hut sein. Aufsicht ist bei offenem Feuer oberstes Gebot, denn Hunde vergessen beim Duft von Fleisch rasch ihre Erziehung und werden oft zu Dieben. Essensreste, Stücke, die auf den Boden gefallen sind, aber auch Delikatessen direkt vom Griller sind vor ihnen nicht sicher. Gerade bei letzterem sind Brandverletzungen im Maul keine Seltenheit. Verbrennungen müssen sofort vorsichtig gekühlt werden. Eiswürfeln direkt auf der Haut richten aber mehr Schaden an. Eine Salbe zur Nachbehandlung hilft ebenso wie Topfenwickel.

Wie halte ich den Hund vom Grill fern?

Am besten natürlich durch höchste Achtsamkeit und Vorkehrungen. Lagere das Grillfleisch und andere Leckereien außer Reichweite Deines Hundes. Außerdem solltest Du Deinen Hund vorab ausreichend füttern. Dein Hund verspürt so keinen großen Hunger mehr. Das wird ihn natürlich nicht direkt vom köstlichen Grillfleisch abhalten, aber sein Interesse liegt dann womöglich eher beim Spielen und Toben mit anderen Gästen oder Hunden.

Vorsicht vor Knochen

Dem einen oder anderen Hundehalter fällt es schwer, dem Mitleid erregenden Hundeblick am Grill zu widerstehen. Ihr könnt Eurem Hund auch einmal ein kleines Stück abgewaschenes Grillfleisch geben. In Grillresten können sich jedoch Knochensplitter befinden, die beim Durchbohren der Darmwände lebensbedrohliche Verletzungen hervorrufen. Anteile des Futters könnten in die Bauchhöhle geraten, was schwerwiegende Entzündungen des Bauchraumes zur Folge hat. Vorsicht ist vor allem bei Hühnerfleisch geboten, da die Knochen sehr leicht splittern. Bei größeren Knochenmengen besteht die Gefahr der Verstopfung, wodurch Dein Hund keinen Kot mehr absetzen kann.

Zu viel Würze schadet dem Magen

Nicht nur Knochen, auch mariniertes oder gewürztes Grillfleisch ist nicht für Hunde geeignet. Scharfe Würstel oder Marinaden führen zu beschwerlichen Magenproblemen. Die starke Würzung die selbst Bratwürstchen zugefügt wird, ist unverträglich für den Hundemagen. Es kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen. Knoblauch ist äußerst giftig, er zerstört die Blutzellen Deines Vierbeiners. Salz kann vor allem herz- und nierenkranke Tiere belasten. Ein Fisch in Salzkruste führt schnell zu Erbrechen, Durchfall und exzessivem Wasserlassen und im schlimmsten Fall zu lebensbedrohlichen Elektrolytverschiebungen.

Wann ist der Tierarzt gefragt?

Verletzungen am Kopf, sowie große eitrige Brandwunden müssen umgehend vom Tierarzt versorgt werden. Der Veterinärmediziner ist auch gefragt, wenn sich Hunde an spröden Knochen verletzt haben, oder das Knochenfressen nicht gewöhnt sind. Bei einem Überangebot an Tischabfällen reichen Magensaftmenge und -konzentration nicht aus, um die Knochen zu zersetzen- eine schmerzhafte Knochenkotverstopfung kann folgen.

Wichtig ist, dass Du die Grillreste anschließend hundesicher entsorgst. Denn was für uns Menschen nicht mehr genießbar ist, kann für Deinen Vierbeiner der reinste Gaumenschmaus sein.


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Verletzte Katze löst Tierköder-Alarm aus

In der Gemeinde Deutschkreutz haben derzeit Tierbesitzer Angst um ihre vierbeinigen Lieblinge. Grund zur Sorge gibt der Fall einer Samtpfote, die verletzt aufgefunden wurde und einen Widerhaken im Maul hatte. Nun wird befürchtet, dass möglicherweise Köder ausgestreut wurden.

Katzen-schnurren

Die Katze „Sally“ hatte einen Haken im Maul als sie von einem Freigang nach Hause kam. Ein großer Schock für Katzenhalter Oliver Hofstätter. Als ihm zuletzt seine geliebte Samtpfote entgegenkam, musste er feststellen, dass das arme Tier schlimme Schmerzen hatte und fürchterlich miaute. Bei genauerem Hinsehen stellte sich heraus, dass ein Angelhaken am Maul des Vierbeiners hing. Hofstätter kümmerte sich sofort um seinen kleinen Liebling. Zum Glück stellte sich heraus, dass die Verletzung nicht so schlimm war, wie er ursprünglich befürchtet hatte. Wie es dazu gekommen war und wo genau „Sally“ unterwegs war, steht nicht fest. Ihr Besitzer befürchtet aber, dass es sich um ein Stück Wurst oder Fleisch gehandelt haben könnte, das mit dem Angelhaken gespickt war. Der Halter vermutet, da auch viele Hunde in dieser Strasse wohnen, dass es eigentlich gegen die Hunde gerichtet war.

Ein weiterer schlimmer Fall von Tierquälerei

Zuletzt kam es immer wieder zu Vorfällen, bei denen Katzen verletzt oder sogar getötet wurden. Besonders erschütternd ist der Fall in Lackendorf, wo die Katze „Nora“ zu Tode gequält wurde. Die Ermittlungen zu dieser grausamen Tierquälerei sind am Laufen. Nun wurde bekannt, dass von der Wahnsinnstat ein Video gemacht und ins Internet gestellt worden ist. Hinweise bitte bei der Polizei melden, die Belohnung für das Auffinden der Täter beträgt 6000 Euro.

TIERFREUNDE ÖSTERREICH warnen vor Gefahrenzonen

Leider werden in Österreich immer mehr Giftköder von Tierhassern ausgelegt. Tödliche Gift- und Köderfallen durch krankhaft veranlagte Tierhasser, sind leider keine Einzelfälle mehr. Ob Rattengift oder Rasierklingen, den Kriminellen fällt bei ihren perversen Spielchen immer etwas Neues ein. Versteckt im Dickicht oder bedeckt durch Laub, bleiben dem Tierbesitzer die präparierten Fleisch- oder Wurststücke leider oft verborgen. Während dem Vierbeiner der vermeintliche Leckerbissen zur Todesfalle wird. Unter Mitwirkung vieler Freiwilliger schaffen die TIERFREUNDE ÖSTERREICH einen Überblick über diverse Gefahrenquellen. Mit unserem WhatsApp Dienst schicken wir Dir brandaktuelle Giftköderwarnungen direkt auf Dein Handy. Die Giftköderwarnungen erhalten wir dankend von unserem Partner www.giftwarnkarte.info.

Einfach hier kostenlos anmelden und du erfährst immer sofort, wo sich gefährliche Gebiete befinden.

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Auch Hunde kommen in die Pubertät

Ignoriert dein Hund plötzlich deine Kommandos und verhält sich aufmüpfig? Dann könnte er sich in der Pubertät befinden. Denn Forscher haben jetzt herausgefunden, dass es diese Phase nicht nur bei Menschen gibt, sondern auch bei unseren Vierbeinern.

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Sie missachten die Regeln und ihre Laune ist unberechenbar, dieses Verhalten kennen Eltern von ihren pubertierenden Teenagern. Doch offenbar gilt das auch für heranwachsende Hunde. Forscher haben nun in einer Studie herausgefunden, dass jugendliche Hunde die Anweisungen ihrer Besitzer seltener befolgen.

Warum sind Hunde in der Pubertät aufmüpfig?

Im Allgemeinen haben Teenager, die eine nicht so enge Beziehung zu ihren Eltern haben, mehr Konflikte. Ähnliche Ergebnisse hat auch die Untersuchung einer Studie für heranwachsende Hunde und deren Halter ergeben. Daraus schließen die Forscher, dass Hunde, die ein weniger enges Verhältnis zu ihren Besitzern haben, ihre Grenzen testen, um abzuwägen, ob es besser ist, bei ihnen zu bleiben oder sich einen Partner zur Fortpflanzung zu suchen. Das Studienergebnis könne Hundehaltern helfen, ihre Tiere besser zu verstehen und in dieser Phase gelassener zu reagieren. Sie benehmen sich nicht schlechter, weil sie ungezogen sind, sondern es ist genau wie beim Menschen – die Hormone toben und es passieren viele Dinge im Gehirn.

So wurden die Hunde getestet

Für ihre Studie untersuchten die Forscher das Verhalten potenzieller Blindenhunde, darunter die Rassen Deutscher Schäferhund, Golden Retriever, Labrador und Retriever. Diese Hunde kommen mit etwa 6-9 Monaten in die Pubertät. Unter anderem wurde erforscht, wie gehorsam Hunde beider Geschlechter auf Befehle wie “Sitz” in verschiedenen Altersstufen reagierten. Die Ergebnisse von 82 Hunden im Alter von fünf Monaten und 80 Hunden im Alter von acht Monaten zeigten, dass pubertierende Hunde den Befehlen ihrer Besitzer weniger oft gehorchten als junge Welpen. Auf fremde Personen reagierten sie nach wie vor gut. Dieser Unterschied lasse vermuten, dass das Verhalten nicht lediglich auf Veränderungen der Hormone oder der Hirnorganisation zurückgehe. Bei Hunden mit einer eher unsicheren Bindung zu ihren Haltern war der Ungehorsam stärker ausgeprägt. Dass die Geschlechtsentwicklung von sozialen Beziehungen beeinflusst wird, sei von vielen Arten bekannt. Ihre Studie liefere Hinweise für einen artübergreifenden Einfluss von Mensch zu Hund.

Auch dieses Phase geht vorüber

Bei den meisten Hunden gehe die Phase des Ungehorsams wieder vorbei, dennoch könne sie weitreichende Konsequenzen haben. Studien zufolge würden viele Tierhalter ihre Hunde genau in dem betreffenden Alter in Tierheime abgegeben, oder versuchten, sie mit Gewalt gefügig zu machen. Es bleibt zu hoffen, dass so etwas vermieden werden könne, wenn Hundehaltern klar wird, dass das Problemverhalten wie bei den meisten Jugendlichen nur vorübergehend ist.


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Mehr Freilaufflächen für unsere Hunde!

Einfach mal “Hund sein” und leinenlos durch die Natur laufen, das ist der Traum vieler Hunde.  Dafür setzten sich die TIERFREUNDE ÖSTERREICH ein und gemeinsam können wir es schaffen, dass es bald mehr Hundefreiräume für unsere Vierbeiner gibt.

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Hundehalter kennen das Problem: Man will seinen Liebling auch mal ohne Leine herumlaufen lassen und ihm dabei zusehen, wie er sich einmal richtig austoben kann. Doch die meisten Plätze, und seien sie noch so schön und groß, sind leider keine Freilaufplätze. Dabei erhöhen Hundewiesen nicht nur die Lebensqualität von Hunden und ihren Haltern, sie tragen auch zu einem harmonischen und sicheren Miteinander von Hundehaltern und Nicht-Hundehaltern bei.

Das Recht des Hundes auf Freiheit

Hunde brauchen Platz, um sich auszutoben, dieses Recht spricht ihnen das Tierschutzgesetz eindeutig zu. Doch der Gesetzgeber verschärft immer mehr die Gesetze zur Hundehaltung, vor allem bezüglich Leinen- und Maulkorbpflicht. Die vorhandenen Hundezonen auf denen die Vierbeiner frei herumtollen dürfen, sind bestenfalls als „Hundeklos“ zu bezeichnen und rar gesät. In der Nähe von Wäldern und auf großen freien Fläche sind es oftmals Jäger, die ihren Unmut über freilaufende Hunde bekunden und dies teilweise auch tatkräftig äußern. Zu Recht fragen sich viele Hundebesitzer, wofür sie eigentlich Hundesteuern zahlen.

Wir fordern mehr Hundewiesen

Entsprechende Freilaufplätze, die abgezäunt und gekennzeichnet werden, sind daher die Lösung für alle. Jedes Bundesland und jede Ortschaft soll über Plätze verfügen, an denen Hunde ihre Freiheit genießen können, ohne dass ihre Halter dafür mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Um weiter für mehr freie Hundezonen zu kämpfen, haben die TIERFREUNDE ÖSTERREICH eine Petition ins Leben gerufen, die ausreichend, und vor allem artgerechte Hundewiesen fordert.

Hilf mit und unterstütze die Bemühungen der TIERFREUNDE ÖSTERREICH für mehr artgerechte Hundewiesen. Deine Stimme zählt!

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Der Hund im Wandel der Zeit: Vom Beschützer zum Familienmitglied

Die Aufgaben der Hunde haben sich im Lauf der Zeit verändert: Früher wurden sie wegen ihres Beschützerinstinkts gehalten. Heute sollen sie nicht mehr bellen, keinesfalls frei rumlaufen und nirgends mehr markieren

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Der Hund gilt noch immer als bester Freund des Menschen, doch sein Status hat sich verändert. Einige dramatischere Bissvorfälle erregten zuletzt Aufsehen und führten in Wien sogar zu Verschärfungen im Tierhaltegesetz. Doch sind diese alleine am Imagewandel des Hundes schuld?

Als Haus- und Hofbewacher eingesetzt

Einst sollten die Hunde vor allem das Vieh hüten, Eigentum verteidigen und jagen, um sich Nahrung zu besorgen. Durch den zunehmenden Wohlstand hat sich das jedoch verändert. Menschen konnten es sich auf einmal leisten, Hunde als Statussymbole zu halten -sie wurden zu Familienmitgliedern. Vergessen wird dabei jedoch oft eines: Die ursprüngliche Aufgabe und der Urinstinkt der Rasse geht dadurch nicht verloren – auch Schoßhündchen hätten gerne etwas zu tun.

Auf Rassespezifische Eigenheiten des Hundes eingehen

Durch das fehlende Wissen über die jeweilige Hunderasse komme es häufig zu Problemen bei der Haltung. Zum Teil halten Leute Hunderassen, die ganz andere Bedürfnisse haben, aber sich dem Hundehalter anpassen sollen. Das führt irgendwann dazu, dass der Hund ausbricht und seinem natürlichem Instinkt folgt. Ein wesentliches Manko sind also Wissensdefizite – bei Hundehaltern und auch bei Personen, die das Verhalten der Tiere missinterpretieren. Vor allem Kinder haben oft keine Ahnung von der Sprache oder Bedürfnisse der Tiere. Gerate der Hund in Panik, ist meist ein Missverständnis zwischen Mensch und Tier die Ursache. Je nach Alter und Rasse sind die Bedürfnisse eines Hundes vollkommen unterschiedlich. Gerade für Hundeanfänger empfiehlt sich daher ein älterer, wesensfester Hund, dessen Charakter man bereits einschätzen kann. Gleichzeitig sollte man sich der rassespezifischen Eigenheiten bewusst sein. Die Lösung dazu können nur entsprechende Ausbildungsprogramme sein.

Hunde werden als bösartig eingestuft

Beobachtet man die Debatten der vergangenen Zeit – vom Gackerl-Sackerl, über Maulkorb- und Leinenpflicht für Listenhunde, bis zur Diskussion um Hundeurin in Parkanlagen – scheint es, als müsse der Hund um seinen Status fürchten. Mitschuld daran haben auch die vermehrten Bissattacken der letzten Monate. Doch eines steht aber ganz klar fest: Kein Hund wird aggressiv geboren. Es sind die Menschen und Rahmenbedingungen, die ihn dazu machen können. Hunde, die isoliert gehalten werden, wie etwa im Zwinger oder in einem Hinterhof, die nicht regelmäßig spazieren geführt und mit wenig Reizen konfrontiert werden, reagieren in vielen Situationen gestresst. Das kann zu Verhaltensauffälligkeiten und einer weitaus höheren Wahrscheinlichkeit eines Beißvorfalls führen. Daher ist bereits im Welpenalter darauf zu achten, Hunde positiv ins Familienleben zu integrieren.

Den Hund stets genau beobachten

Achte darauf, wie sich dein Hund in der jeweiligen Situation fühlt. Dazu ist es notwendig, sich Wissen über seine Körpersprache und Kommunikation anzueignen. JEDER verantwortungsvolle Hundehalter sollte sich also über Literatur, Vorträge oder Ausbildungen entsprechendes Wissen aneignen. Durch genaues Beobachten seines Hundes kann man dann selbst beurteilen, was für seinen Hund angemessen ist, sowie gefährliche Situationen erkennen und vermeiden.


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Tierversicherung-Rundum-Schutz für deinen Liebling

Nicht nur wir Menschen werden krank oder verletzen uns, auch unseren Vierbeinern geht es nicht immer gut. Damit bei Operationen, nach einem Unfall oder bei Krankheit zumindest die finanziellen Sorgen wegfallen, ist eine Kranken- und Unfallversicherung für deine Haustiere die beste Vorsorge.

Tierversicherungen

Gute Gründe für eine Tierversicherung

Natürlich hofft kein Haustierbesitzer, dass sein Tier eine schwere Krankheit bekommen könnte, die eine tiermedizinische Behandlung notwendig macht. Tritt ein solcher Fall jedoch ein, können sehr hohe Kosten auf den Tierhalter zukommen. Insbesondere chirurgische Eingriffe oder die Behandlung chronischer Krankheiten sind meist sehr kostenintensiv. Ebenso können Zahnbehandlungen für das Haustier ein tiefes Loch in die Haushaltskasse reißen. Wenn dem jedoch so ist, schafft eine gute Hundeversicherung und Katzen-Versicherung zumindest in finanzieller Hinsicht ein Stück Sorgenfreiheit und garantiert Deinem Liebling eine bestmögliche Versorgung. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH beraten Dich gerne, welche Krankenversicherung für Deinen Hund infrage kommt. Hier einen Überblick über unsere Leistungen bei Hundeversicherungen.

Hunde-Basis-Krankenversicherung

Diese Hundekrankenversicherung gewährleistet eine optimale tiermedizinische Versorgung bei Deinem Tierarzt. Gedeckt werden von der Tierversicherung Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlungen. Auch Operationen sowie Behandlungen in Tierkliniken sind bis zu € 2.500- pro Jahr in der Hundeversicherung inkludiert. Du kannst mit der Hunde-Basis-Krankenversicherung selbst den Tierarzt Deines Vertrauens wählen.

Komfort- Krankenversicherung

Die Komfort-Hundekrankenversicherung  beinhaltet sämtliche Leistungen der Basis-Krankenversicherung für Hunde, plus höchste Entschädigung und zusätzliche Leistungen. Stationäre Heilbehandlungen, inklusive Medikamente und Operationen sind jährlich mit 5.000 Euro mit der Hundeversicherung abgedeckt. Ebenso kommt die Komfort-Hundekrankenversicherung für Kastration und Physiotherapie für deinen Hund nach Operationen auf und deckt zudem Impfungen, Floh- und Zeckenmittel, Wurmkuren, Zahnprophylaxe und Check-ups. Die Hundekrankenversicherung zahlt darüber hinaus die Unterbringungskosten (Tagesgeld) für Deinen Hund, falls Du als Hundehalter selbst einmal ins Krankenhaus musst.

OP-Hundekrankenversicherung

Die OP-Hundekrankenversicherung  ist für alle Hundehalter zu empfehlen, die sich gegen Unfälle absichern möchten, falls bei ihrem Hund eine Operation nötig ist. Die Tierversicherung übernimmt dabei Deine Kosten für ambulante und stationäre tierärztliche Behandlungen – inklusive der operativen Vor- und Nachbehandlung, die wegen eines chirurgischen Eingriffs nötig sind. Pro Jahr werden von der OP-Hundekrankenversicherung € 3.000- abgedeckt. Darin enthalten sind auch Kosten für Unterbringung und Verpflegung Deines Hundes bis zu 15 Tage nach einer Operation. Auch Tierärzte heißen Versicherungen gut, insbesondere weil bei einigen Tarifen Vorsorgeuntersuchungen inkludiert sind.

Hunde Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung für Hunde gilt als die Pflicht-Tierversicherung, die jeder Hundehalter haben sollte. Selbst wenn du gut auf deinen Liebling Acht gibst und generell einen vorsichtigen Hund hast, kann immer etwas passieren. Eine Hundehaftpflicht schützt dich vor finanziellen Schäden, für die dein Hund verantwortlich ist. Neben Sachschäden spielen hier vor allem Unfälle mit Personenschäden eine große Rolle. Diese können oft besonders hohe Schadenszahlungen mit sich bringen. In den meisten österreichischen Bundesländern sind Hundehalter gesetzlich dazu verpflichtet, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten dir eine Haftpflichtversicherung für deinen Hund mit top Leistungen und günstigen Konditionen an.

Eine Katzen-Krankenversicherung schützt vor hohen Kosten

Katzenversicherungen erfreuen sich heutzutage einer großen Beliebtheit, denn passieren kann schließlich immer etwas. Ob deine Katze nun mit Bisswunden von einem Rivalen nach Hause kommt oder vom Balkon im vierten Stock fällt und sich etwas bricht- in jedem Falle wirst du mit deinem Liebling zum Tierarzt fahren müssen.  Dabei können bei einem operativen Eingriff schnell mal zwischen 1.000,00 EUR und 2.000,00 EUR an Kosten anfallen. In solchen Fällen hilft dir eine Katzen-Versicherung die anfallenden Kosten zu kontrollieren. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten dir günstige Tierversicherungen mit vielen Extras. Bei Katzen-Krankenversicherungen bieten wir drei Optionen an: eine OP-Katzenversicherung , sowie die die Basis Krankenversicherung  und die Komfort-Krankenversicherung für Katzen. Letztere übernimmt 80% der Tierarztkosten und sogar die Kosten für Kastration oder Sterilisation deiner Katze.


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Mein Hund hat Panik bei Gewitter

Bei unseren Hunden ist es ähnlich wie bei den Menschen: Manche mögen Gewitter und manche verkriechen sich lieber in der Ecke. Vor allem Besitzer mit ängstlichen Hunden sollten sich über den richtigen Umgang bei Gewitter informieren.

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Viele Hundehalter kennen das – der Himmel verdunkelt sich und spätestens beim leisesten Grollen ist der tierische Gefährte unter dem Sofa oder der Kellertreppe verschwunden. Das gegenwärtige Extrem-Wetter mit schweren Unwettern hat uns fest im Griff: Prasselnder Regen, Hagelstürme, krachender Donner und grelle Blitze sorgen vermehrt für einen hohen Stresspegel bei ängstlichen Hunden. Der Lärm, die statische Elektrizität und der atmosphärische Druck können Angst, Ängstlichkeit und Panik auslösen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH geben Euch einige Tipps, was Ihr in dem Fall tun könnt, um Euren Hund in dieser Situation zu helfen.

  1. Ruf deinen Hund zu dir, sobald du den ersten Donner hörst. Warte nicht bis das Gewitter voll im Gang ist, bevor Du Deinen Hund suchst.
  2. Bleibe ruhig, denn Dein Hund kann die Angst spüren. Wenn Du aufgeregt bist, wird Dein Hund das merken und es wird das Ganze nur schlimmer machen. Vermeide jedoch übertriebene Beruhigungen, das kann Deinem Hund das Gefühl geben, dass etwas nicht stimmt. Am besten verhaltest Du Dich wie immer und schenkst dem Gewitter keine Beachtung.
  3. Wähle einen kleinen „sicheren Zufluchtsort“ wo sich Dein Hund verkriechen kann. Im Idealfall sollte dieser Ort leise und dunkel sein, aber ihm auch ermöglichen, in Deiner Nähe zu sein.
  4. Wickle Deinen Hund in eine Decke oder erlaube ihm, sich auf dem Sofa unter Deinen Arm zu kuscheln. Dein Hund fühlt sich vielleicht durch den zusätzlichen Druck sicherer, so wie sich auch Babys geborgen fühlen, wenn sie gehalten werden.
  5. Übertöne den Donner, indem Du den Fernseher etwas lauter stellst, oder beruhigende Musik aus dem Radio ertönen lässt. Die Geräuschkulisse von Radio oder Fernseher kann Deinen Hund von dem Gewitter ablenken. Achte jedoch darauf, dass die Lärmquelle etwas ist, das Dein Hund schon kennt.
  6. Vermeide Fenster und das Freie, deshalb halte wenn möglich Deinen Hund von Fenstern fern. Ziehe die Vorhänge zu oder lass die Rollläden herunter. Einen Blitz zu sehen kann zusätzliche Angst verursachen. Achte darauf, dass dein Hund nicht ins Freie kann, denn manche verängstigen Hunde könnten versuchen, wegzulaufen oder Besucher verletzen.
  7. Ziehe Hausmittel in Betracht, wie pflanzliche oder homöopathische Mittel zur Behandlung von Ängstlichkeit. Verwende immer Medikamente, die speziell für Hunde gedacht sind und frage vorher immer Deinen Tierarzt. Denn manche ätherischen Öle, die bei Menschen helfen, können bei Tieren Unwohlsein hervorrufen.
  8. Es gibt spezielle Gewitter-CDs, um ängstliche Hunde langsam an die bedrohlichen Geräusche zu gewöhnen. Ihr solltet diese CDs zunächst bei schönem Wetter für einige Minuten leise abspielen. Gewöhnt sich Dein Hund an den Klang, kann die CD von Mal zu Mal lauter gedreht werden.

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Hund im Bett – ja oder nein?

Hund und Katze sind die besten Freunde des Menschen – zumindest tagsüber. Ob sie auch in der Nacht an die Seite ihres Herrchens oder Frauchens gehören, darüber herrscht keine Einigkeit unter Tierhaltern. Doch ist das überhaupt gut so und was empfehlen Experten?

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Die Frage, ob ein Hund mit im Bett schlafen sollte, ist nicht so leicht zu beantworten. Soll man das Tier nachts sozial ausgrenzen und dem Hund lieber anderweitig seine Zuneigung bekunden? Oder lässt man den Vierbeiner ins Schlafzimmer und schmust mit ihm auch im Bett? Die Entscheidung kann nur individuell getroffen werden, denn ein Richtig oder Falsch gibt es in dieser Hinsicht nicht.

Studie über das Schlafverhalten von Hundehaltern

US-amerikanische Forscher haben nun das Schlafverhalten von Tierfreunden untersucht und festgestellt: Zumindest wer ohne Partner schläft, kann seinen Schlaf durch ein Haustier im Bett verbessern. Für die Studie befragten Experten der Mayo-Schlafklinik in Arizona insgesamt 150 Patienten. Das Ergebnis: Allein schlafende Personen äußerten sich besonders positiv über den Effekt von Haustieren auf den eigenen Schlaf – und stehen damit im Kontrast zu den anderen Befragten.

Dominanter Hund?

Manche Experten sprechen hier von einer Dominanz des Vierbeiners über “seinen” Menschen. Der Mensch zeige dem Hund seine Überlegenheit, indem er über ihn erhaben in einem höher gelegten Bett schlafe. Ob man dies als Argument zählen lässt, ist Ansichtssache. Wir finden: Dominanz im Sinne von “der Hund gehorcht” funktioniert am besten auf einer Vertrauensbasis des Hundes gegenüber dem Menschen. Diese lässt sich im Schlaf und gemütlich aneinander gekuschelt festigen.

Gemütlich soll es für beide sein!

Grundsätzlich ist es natürlich leichter, kleinere Hunde bei sich schlafen zu lassen. Große Vierbeiner nehmen einen nicht unerheblichen Platz ein und können einem regelrecht den Schlaf rauben. Entscheidet Ihr Euch dagegen, dann solltet Ihr Eurem Vierbeiner wenigstens eine Schlafecke in der Nähe des Bettes einrichten. Hunde wollen auch in der Nacht nicht von Euch getrennt sein. Wenn der Hund zu viel Platz für sich einnimmt, und man jede Nacht entweder fast aus dem Bett fällt oder am nächsten Morgen mit Rückenschmerzen aufwacht, ist es Zeit die Schlafgewohnheiten zu ändern. Es sollen sich ja schließlich beide wohlfühlen. Den Hund in seine Schranken weisen und ihm alternative Liegepositionen aufzeigen, mit der beide gut schlafen können, das muss drinnen sein.

Was ist mit der Hygiene?

Manche sagen, dass Hunde ein Sammelsurium an Bakterien und Keimen mit sich herumtragen und diese im Schlaf ausbreiten. Somit sei es ungesund, das Bett mit dem Hund zu teilen. Dieses Argument widerlegen jedoch viele Experten. Entscheidend sei eine gute Pflege für den Hund, in der er zwei bis drei Mal im Jahr gegen Flöhe, Zecken und Würmer behandelt werde, sowie täglich gebürstet und von Schmutz befreit werde. Grundsätzlich trägt so ein Vierbeiner natürlich viele Bakterien mit sich herum, doch das tun wir allerdings auch.

Konsequenz zahlt sich nachhaltig aus

Wichtig ist jedoch, dass sich jeder Hundehalter entweder für oder gegen diese Entscheidung stellt und dabei konsequent bleibt. Dabei spielt der Charakter des Hundes keine wesentliche Rolle. Allerdings sollten derartige Überlegungen rechtzeitig angestellt werden, denn später lässt sich ein einmal programmiertes Verhalten kaum noch ändern. Als Halter muss man dem geliebten Vierbeiner bereits im Welpenalter klar und deutlich zeigen, dass er nicht mit im Bett schlafen darf. Erlaubt man dem Welpen jedoch den Besuch im Bett, dann wird man – insofern man später anderer Meinung ist, mit entsprechenden Reaktionen des Hundes rechnen müssen.

Das Fazit

Den Hund im Bett schlafen lassen? Wenn du dich dabei wohl fühlst, dann ja! Trau dich aber ruhig, deinen Vierbeiner in seine Schranken zu weisen, wenn er einen zu großen Anteil des Bettes für sich annektiert und du nicht mehr gemütlich liegen kannst. Solltest du dich unwohl fühlen, wenn dein Hund im Bett liegt, dann mach es nicht. Eine gute Alternative ist ein Hundebett direkt neben deinem.

Wir wünschen Dir, ob oder mit Deinem Hund im Bett, einen gesegneten Schlaf!


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