Hundebekleidung- notwendige Winterausstattung oder modischer Firlefanz?

Hundebekleidung spaltet schon seit Jahren die Gemeinde der Hundefreunde. Ob ein wärmender Mantel im Winter für Deinen Hund wirklich sinnvoll ist, hängt von mehreren Faktoren wie Bewegungsintensität, Felldichte, Größe und Alter ab. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH wissen, welche Hunde davon profitieren und wann das Modell keinen Sinn erfüllt.

Hundebekleidung

Der Chihuahua im schicken Strick, der Golden Retriever im Designer-Parker oder der Mops im pelzigen Leoparden-Look sorgen immer für großes Aufsehen. Noch vor ein paar Jahren erntete Hundebekleidung meist Kopfschütteln, wurde es doch vor allem mit Schoßhündchen im rosa Designer-Outfit assoziiert. Doch inzwischen entdecken immer mehr Hundebesitzer die praktischen Vorzüge von Hundebekleidung. Hunde mit dünnem Fell, alte Hunde, kranke Hunde – sie alle können im Winter von einer wärmenden Bekleidung profitieren.

Bei einigen Hunden sinnvoll

Normalerweise kleidet die Natur den Hund für den Winter ein: Den meisten Rassen wächst im Herbst ein dickeres Fell. Hormonell gesteuert verdickt sich während des Fellwechsels beim Hund die Unterwolle, um das Tier bei kalten Temperaturen warmzuhalten. Auf einige Hunderassen trifft das jedoch nicht zu. Bestes Beispiel ist der mexikanische Chihuahua, der für ein warmes Klima gezüchtet wurde. Im mitteleuropäischen Winter friert der kleine Vierbeiner mit seinem dünnen Fell und der geringen Körpergröße sehr schnell. Aber auch einige größere Hunderassen haben dünnes Fell, dem es an genügend Unterwolle fehlt. Zu diesen Rassen gehören etwa der Dalmatiner, der Deutsche Boxer und der Dobermann. Auch Nackthunde brauchen natürlich warme Kleidung im Winter. Ebenfalls einen speziellen Wärmeschutz benötigen Hunde, die von Natur aus sehr schlank oder klein sind. Windhunde zum Beispiel haben nicht nur ein kurzes Fell, sondern außerdem keine schützende Fettschicht auf den Rippen. Kleine Hunde kühlen naturgemäß schneller aus als große Hunde, auch wenn sie ein dichtes oder langes Fell haben. Sie sind außerdem mit ihrem Bauch näher am kalten Boden, weswegen sie schneller frieren.

Funktionalität geht vor Optik

Braucht Dein Hund im Winter zusätzlichen Kälteschutz, solltest Du stets die Funktionalität den Vorrang gegenüber modischer Optik geben. Wichtig ist, dass ein Hundemantel oder eine Hundejacke ausreichend wärmt und vor Nässe schützt, nicht drückt und Deinem Hund genügend Bewegungsfreiheit lässt. Vorwiegend bei Welpen, die oft einen dünn behaarten Bauch haben, sollte man in Sachen Hundebekleidung besondere Aufmerksamkeit schenken. Viele Hundemäntel bestehen oft nur aus einer Art Decke, die unten mit einem Gürtel geschlossen wird. Wähle hier lieber ein Kleidungsstück, das auch den empfindlichen Bauch schützt. Nicht zuletzt sind manche Hunde anfälliger für Infektionen, Hals- oder Blasenentzündungen. Gerade Welpen mit nacktem Bauch, Patienten und Senioren reagieren hier besonders empfindlich. Wenn man seinen Hund genug Aufmerksamkeit schenkt, merkt man ohnehin sofort, ob ihm das wärmende Teil behagt oder behindert. Hunde, die den Spaziergang plötzlich verweigern, zittern, sich zusammen kauern oder nicht sitzen wollen- die frieren. Im entsprechenden Outfit finden sie wieder Freude am Auslauf.

Bei der Anprobe

“Es gibt die unterschiedlichsten Modelle – vom Windstopper über einen Strick-Body bis zum Mantel, der mit Fleece oder Schafwolle gefüttert ist. Mitunter hat ein Hund für jede Witterung ein eigenes Kleidungsstück. Wichtig ist, dass es gut passt. Small, Medium und Lage helfen bei der Vorauswahl, dann gilt es, den individuellen Körperbau zu berücksichtigen. Für Dackel und Bulldogge wird demnach nicht das gleiche Modell in Frage kommen. Der Vierbeiner muss aber immer zur Anprobe mit, schließlich soll das Befestigen der Riemen um Brust und Bauch getestet werden.

Fazit: Ein wärmendes Kleidungsstück am Oberkörper kann dem Hund im Winter dienlich sein, kann aber auch dazu führen, dass sich der Hund unwohl und eingeengt fühlt. Hier gilt es, den Hund ganz genau zu beobachten, um einzuschätzen, was ihm guttut, und was nicht.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Fünf Wintertipps für deinen Hund

Es ist in den letzten Tagen bedeutend kälter geworden, das geht natürlich auch an unseren Vierbeinern nicht spurlos vorüber. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH zeigen Dir, wie Du Deinem Hund die Winter-Spaziergänge so angenehm wie möglich gestalten kannst.

Wintertipps

Die Temperaturen sinken und die Landschaft ist mit einer leichten Schneedecke versehen. Trotzdem zieht es so manchen Vierbeiner hinaus in die kalte Schneelandschaft. Bei uns Menschen kommen nun die dicken Daunenmäntel zum Einsatz- doch was ist mit unseren Hunden? Bei frostigen Außentemperaturen ändern sich auch die Umstände für Deinen Hund und Spaziergänge werden mehr und mehr zur Herausforderung. Den Winter mit dem Hund zu verbringen kann sehr schön sein – vorausgesetzt man weiß, worauf zu achten ist.

  1. Pfotenpflege

Gerade die Pfoten, mit denen Dein Hund ständig direkten Bodenkontakt hat, leiden bei den täglichen Gassigängen am meisten. Hier sind Pfotensalben wichtige Helferlein, die man vor und nach den Spaziergängen vorsichtig einmassiert und die spröde und rissige Ballen beim Wiederaufbau unterstützen. Besonders Hirschtalg eignet sich vor dem Spazierengehen besonders gut um die Pfoten vor dem brennenden Salz zu schützen. Nach dem Spaziergang tut ein lauwarmes Pfotenbad Deinem Liebling gut. Es reinigt die Pfoten und schenkt ihm ein warmes und wohliges Gefühl.

  1. Futtermenge abstimmen

Sinkende Temperaturen bedeuten für einen Hund, der sich viel an der frischen Luft bewegt auch einen erhöhten Kalorienverbrauch. Die Körpertemperatur muss, genau wie beim menschlichen Organismus, aufrecht gehalten werden – das erfordert Energie. Nach Rücksprache mit dem Tierarzt und insbesondere für schlanke Hunde, kann eine Steigerung des Futter-Pensums im Winter notwendig sein.

  1. Auf den Magen achten

Vermeide auf alle Fälle, dass Dein Hund zu viel Schnee frisst. Dieser tut seinem Magen-Darm-Trakt sowie Rachenraum überhaupt nicht gut. Außerdem kann der Schnee mit vielen Dingen gespickt sein, die Dein Hund auf keinen Fall zu sich nehmen sollte. Wichtig ist auch, Deinen Vierbeiner daran zu hindern, seine Pfoten abzuschlecken – dies tut er besonders dann, wenn Streusalz auf kleine Risse und Verletzungen an den Pfotenballen trifft. Das Streusalz, dass er zu sich nimmt, ist sehr schädlich für seinen Organismus.

  1. Nicht auf Eis führen

Führe Deinen Hund nicht auf vermeintlich ausreichend dickes Eis. Es passiert immer wieder, dass Hunde einbrechen – selbst jene, die nur ein geringes Körpergewicht haben. Ebenso lassen sich Hunde in ihrer Panik häufig schwer aus dem eiskalten Wasser heraus befördern.

  1. Eventuell Textilien zulegen

Bei diesem Tipp kommt es stark auf die Rasse, das Alter und die körperliche Fitness Deines Hundes an. Hast Du einen Husky, einen Labrador oder einen Hund mit ähnlich dickem Fell und ausreichend Unterwolle, so brauchst Du keinen Pullover oder eine Decke kaufen. Ist Dein Hund jedoch sehr dünn und mit wenig Fell ausgestattet, wie ein Windhund, ist bei kalten Temperaturen zu wärmenden Textilien zu raten. Für ältere Hunde ist ein wärmendes Kleidungsstück im Winter möglicherweise ebenfalls anzulegen.

Mit diesen Tipps steht einem tollen Winter für Dich und Deinen Vierbeiner nichts mehr im Wege. Wir wünschen Euch schöne gemeinsame Spaziergänge durch die Schneelandschaft.


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Diese Gefahrenquellen lauern zur Weihnachtszeit auf unsere Haustiere

Vor wenigen Tagen begann die Adventszeit und auch für unsere Vierbeiner ist diese Zeit sehr interessant, denn das festlich geschmückte Haus muss genauestens unter die Lupe genommen werden. Doch die Neugier unserer Lieblinge kann ihnen in der Weihnachtszeit schnell zum Verhängnis werden. Denn vieles, was glitzert ist zwar schön anzuschauen, für unsere Vierbeiner jedoch nicht ganz ungefährlich.

Weihnachten-Gefahrenquelle

Weihnachtsbaum und Weihnachtsschmuck

Weihnachtsbäume sind für Vierbeiner in der Weihnachtszeit die Gefahrenquelle Nummer eins. Der Christbaumschmuck „fordert“ ja direkt zum Spielen auf und nicht selten gehen zerbrechliche Christbaumkugeln aus Glas dabei kaputt. Durch die Scherben können sich unsere Vierbeiner an den Pfoten verletzen. Hunde neigen auch dazu, die Christbaumkugeln in den Mund zu nehmen und darauf herumzubeißen, da sie wie ein Spielball aussehen. Das kann zu Schnittwunden im Maul- und Rachenraum führen und beim Verschlucken sogar Verletzungen im Magen-Darm-Trakt zur Folge haben.
Lametta und Engelshaar lädt vor allem unsere Stubentiger zum Spielen ein. Die tollen, glitzernden Bänder müssen einfach mit den Pfoten erkundet werden. Doch Lametta oder Engelshaar wird von unseren Katzen schnell einmal verschluckt. Dies kann zu Verletzungen im Verdauungstrakt führen oder sogar einen Darmverschluss auslösen.
Auch die Stabilität des Weihnachtsbaums wird von unseren Vierbeinern hin und wieder auf die Probe gestellt. Katzen testen seine Eignung als Kratzbaum und auch von Hunden wird der Baum manchmal etwas stürmischer erkundet. Steht der Baum dabei wacklig, kann es schnell passieren, dass unsere Vierbeiner ihn zum Umfallen bringen und sich dabei verletzen. Zudem können unsere Lieblinge einer Kostprobe der spitzen Tannennadeln oder des Wassers aus dem Christbaumständer ab und zu nicht widerstehen. Die spitzen Nadeln können zu Verletzungen führen und die ätherischen Öle, die in den Tannennadeln enthalten sind, sind für Tiere giftig. Im Wasser des Christbaums können sich Harz und Konservierungsstoffe, mit denen der Baum zuvor behandelt wurde, befinden. Diese Stoffe sollten Eure Lieblinge nicht zu sich nehmen, denn sie können ebenfalls Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

Unser Tipp:  Verwendet anstelle von zerbrechlichem Schmuck und Lametta stattdessen Dekoration aus Holz, Stroh, Plastik oder Filz. Wenn du nicht auf Christbaumkugeln aus Glas oder Lametta verzichten willst, solltest du diese zumindest außer Reichweite Deiner Vierbeiner anbringen. Sorge außerdem für einen sicheren Stand des Weihnachtsbaums, indem du ihn zusätzlich an Wand oder Decke befestigst.

Geschenkpapier, Schleifen und Bänder

Auch Geschenkpapier, Schleifen und Bänder sind reizvolle Spielereien für unsere Vierbeiner. Raschelndes Geschenkpapier und Ringelbänder sind einfach zu aufregend, um sie ungeachtet zu lassen. Aber Vorsicht: Unsere Lieblinge können diese Utensilien leicht verschlucken und es besteht die Gefahr, dass sie sich mit Schleifen und Bändern strangulieren.

Unser Tipp: Achte darauf, dass deine Haustiere während des Geschenkeeinpackens nicht an Bänder oder Ähnliches geraten. Außerdem ist es wichtig, dass Du die fertig eingepackten Geschenke nicht in Reichweite Deiner Lieblinge platzierst, da die Versuchung mit dem Papier und den Schleifen zu spielen, oftmals zu groß ist.

Brennende Kerzen

Kerzen sorgen zur Weihnachtszeit für Wärme und Gemütlichkeit in unserem Zuhause. Sei es am Weihnachtsbaum oder auf dem Adventskranz. So stimmungsvoll brennende Kerzen sind, sie stellen eine große Gefahrenquelle für unsere tierischen Mitbewohner dar. Flackerndes Licht übt einen großen Reiz auf unsere Lieblinge aus. Schnell wird eine Kerze umgeworfen und das Fell fängt Feuer, oder es wird sogar ein Wohnungsbrand ausgelöst.

Unser Tipp: Lass Deine Haustiere nie unbeaufsichtigt mit brennenden Kerzen alleine. Elektrische Kerzen am Christbaum stellen eine ungefährlichere Alternative zu echten Kerzen dar. Jedoch muss bei elektrischen Christbaumkerzen das Kabel so verlegt werden, dass es für Deine Vierbeiner unzugänglich ist, damit sie daran nicht knabbern können.

Duftöle, Duft- und Schneesprays

Manche verwenden zu Weihnachten Duftöle, Duft- und Schneesprays. Die Neugier treibt viele Vierbeiner dazu, die Öle und Sprays einer Kostprobe zu unterziehen. Diese sind für unsere Vierbeiner allerdings giftig und sollten keinesfalls abgeleckt werden.

Unser Tipp: Am besten verzichtest Du auf solche Sprays und Öle, wenn Du einen tierischen Mitbewohner besitzt

Giftige Weihnachtspflanzen

Pflanzen wie Weihnachtssterne, Christrosen, Mistelzweige oder Stechpalmen gehören zur Weihnachtszeit in viele Haushalte. Auch unsere Vierbeiner beäugen die neue weihnachtliche Pflanzenpracht neugierig und es dauert nicht lange, bis an einem Blatt geknabbert wird. Diese Weihnachtspflanzen können für unsere Lieblinge giftig sein und sollten keinesfalls gefressen werden.

Unser Tipp: Besitzer von sehr neugierigen Vierbeinern sollten ganz auf weihnachtliche Pflanzen verzichten. Ansonsten platziert die Pflanzen so, dass sie für Eure Haustiere nicht erreichbar sind.

Gestalte die Weihnachtszeit für Deine Vierbeiner so sicher wie möglich, um die Adventswochen richtig genießen zu können. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH wünschen Euch eine schöne vorweihnachtliche Zeit.

 

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Über diese Geschenke freuen sich Hund und Katze

Weihnachten rückt immer näher und sie Suche nach dem passenden Geschenk wird immer präsenter. Auch unsere lieben Haustiere freuen sich über ein paar Aufmerksamkeiten in dieser besinnlichen Zeit. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben hier ein paar Geschenkideen für Euch bereitgestellt.

Weihnachtsgeschenke

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit stellt man sich die selbe Frage: Was schenke ich heuer meinen Liebsten? Dass zu diesen Liebsten auch die Vierbeiner zählen, ist ja wohl klar. Wir helfen dir gerne mit ein paar Inspirationen für Deinen Hund und Deine Katze. Und das Beste: Alle Anbieter in diesem Artikel sind Vorteilspartner der TIERFREUNDE ÖSTERREICH. Wer Mitglied bei uns ist, bekommt hier ordentlich Rabatt!

Pfotenbalsam für Hunde

Während der Mensch zu jeder Jahreszeit die Welt draußen nur mit schützendem Schuhwerk betritt, muss Dein Hund auf diese Annehmlichkeit verzichten. Deshalb können die Pfoten aufgrund der verschiedenen Bodenbeschaffenheiten, dann oft schmerzen. Gerade im Winter machen Streusalz und Steine Deinem Hund oft zu schaffen. Gut beraten, wer da zur feinen Pfotenpflege für den Liebling greift: Der Pfotenbalsam “Dermoscent® Bio Balm” ist dank wasserstabiler und qualitativ hochwertiger Inhaltsstoffe, eine tolle Regenerationsmöglichkeit für die belasteten Hundepfoten.

Trinkbrunnen für Katzen und kleine Hunde

Wer einen Stubentiger daheim hat, der weiß eines ganz genau: Die lieben Miezen sind sehr wählerisch, wenn es darum geht, wo sie ihr Wasser trinken. Ein tolles Geschenk für Katzen und für kleinere Hunde ist daher der Fresh & Clear Trinkbrunnen von Catit, den es bei Zooblitz zu kaufen gibt. Dieser Brunnen bereitet das Wasser frisch auf und regt die Tiere zum Trinken an.

Für den Hund nur bestes Futter

Das Hundefutter von Wunschfutter ist für alle Vierbeiner eine absolute Gourmet-Mahlzeit. Kein Wunder, ist dieses Futter doch nach neuesten Richtlinien gestaltet. 100 % Monoproteine ohne Fisch- und Fleischmehl, ohne Reis, Mais, Getreide, oder Soja und von Tierärzten konzipiert, wartet es mit hochwertigen Inhaltsstoffen für deinen Liebling auf. Hier können wir jedes Futter nach bestem Gewissen empfehlen. Das Geniale: Im Futtermixer kannst Du genau auf die Vorlieben und Unverträglichkeiten Deines Hundes das Futter zusammenmischen.

Belohnungshäppchen für den Hund

Jedem Hund kann man keine größere Freude machen, als mit köstlichen Leckerlis. Wer seinem Liebling zu Weihnachten etwas ganz Besonderes bieten möchte, greift beispielsweise zu den Natur-Snack Trainingshappen mit Rind von Panys. Diese feinen Snacks fetten nicht in der Tasche und sind ein tolles Ergänzungsfuttermittel für Hunde, ohne künstliche Aroma oder Farbstoffe.

Tierische Spieleuphorie mit den Bumpies

Sie sehen extrem witzig aus und sind mit ihren Maßen wohl eher etwas für größere Hunde. Die “Bumpies Extreme” von Coockoo sind ein extrem haltbares, aus bester Gummiqualität hergestelltes, knallbuntes Spielzeug. Es gibt sie in drei verschiedenen Farben und Düften und machen durch ihre Haptik jeden Hund absolut verrückt.

Ein Schutzengel für den Haustierhalter 

Bei diesem Geschenk hat nicht nur dein Haustier etwas davon, sondern auch du als Besitzer. Du kennst bestimmt diese Figuren oder Schmuckstücke, die man als Schutzengel an Menschen verschenkt. So einen Schutzengel haben sich auch wir einfallen lassen, der dann wichtig wird, wenn mal etwas Unvorhergesehenes passiert. Denn leider ist ein Unfall schneller passiert, als man denkt. Während man im Krankenhaus liegt, bleiben die Haustiere unversorgt und warten nichtsahnend Zuhause auf die Rückkehr Ihres Herrchens oder Frauchens. Genau hier kommt das Schutzengelpaket der TIERFREUNDE ÖSTERREICH zum Einsatz. Sobald du unfallbedingt ausfällst, werden Deine Haustiere so lange liebevoll versorgt, bis Du wieder fit bist. Gassi-Gehen, Füttern und liebevolle Zuwendung sind dabei natürlich allesamt enthalten.

Wir hoffen, wir konnten Dich mit unseren tierischen Geschenkideen inspirieren. Vielleicht ist etwas für Deine Lieben dabei. Übrigens: Alle Geschenke machen sich natürlich auch schon in der Adventszeit prima :-)


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Vorsicht vor Birkenzucker!

Immer häufiger findet er Einzug in die gesunde Küche – leider nicht selten auch in die Mägen der Hunde vieler unwissender Besitzer. Denn was noch wenig bekannt ist: Für Vierbeiner ist Birkenzucker pures Gift.

Vorsicht-Birkenzucker

Birkenzucker liegt voll im Trend und ist dem gesundheitsbewussten Zweibeiner längst ein Begriff. Er ist eine willkommene Abwechslung zum herkömmlichen Zucker, da er nur wenige Kalorien hat und den menschlichen Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst. So gesund er für den Menschen ist – für den Hund ist er alles andere als harmlos. Ganz im Gegenteil -Vergiftungsfälle mit Birkenzucker, oder Xylitol, häufen sich, weil viele Hundebesitzer noch nicht wissen: nur wenige Gramm können für den Vierbeiner tödlich enden.

Laika naschte vom Geburtstagskuchen

Für Sandra Raidl aus Amstetten ist vergangene Woche eine Welt zusammengebrochen. Ihre erst sieben Monate alte Hündin Laika, starb an einer Birkenzucker-Vergiftung. Eine Verkettung unglücklicher Umstände hat dem Vierbeiner das Leben gekostet. Sandra Raidl hat Ihre Tante besucht und einen Kuchen zum Kaffee mitgebracht, den sie mit Birkenzucker (auch Xylit oder Xylitol genannt) gebacken hatte. Über Nacht stand der Rest davon am Küchentisch, die Tür zu diesem Raum war wie immer geschlossen. Doch als ihr Vater am Morgen in den Stall ging, ließ er die Tür offen. Der Labrador-Mischling nützte die Gelegenheit und stibitzte das Backwerk unbemerkt vom Tisch. Da die beiden Frauen nicht wussten, dass Birkenzucker für Hunde hochgiftig ist, dachten sie sich nicht viel dabei. Aber als Sandra Raidl am Abend von der Arbeit heimkam, merkte sie sofort, dass mit Laika irgendetwas nicht stimmte, außerdem verweigerte sie das Futter. Richtig schlecht ging es dem Welpen am nächsten Vormittag, da musste sie sich mehrmals übergeben und wurde zusehends schwächer. Sandra Raidl fuhr mit ihrer Hündin sofort in die Tierklinik Sattledt. Dort erfuhr sie, dass Laika wahrscheinlich eine Xylitvergiftung von dem Kuchen hatte. Die Ärztinnen versuchten alles, doch Laikas Leber war bereits zu stark geschädigt, 48 Stunden nachdem sie den Kuchen gegessen hatte, verstarb sie.

Albtraum für Grazer Familie

Die beiden Hunde Sammy und Chico kämpften um ihr Leben, nachdem sie davon geschleckt hatten. Auch die Besitzerin Brigitte Raffler aus Graz hatte ein Packet Birkenzucker zuhause. Die beiden aufgeweckten Mischlinge der Familie, Sammy und Chico, haben es vom Regal gestohlen und aufgerissen. „Sie können nicht viel erwischt haben, aber sie waren in schrecklichem Zustand“, so Brigitte Raffler. Sie rief in der Vergiftungszentrale an und wurde informiert, dass schon geringe Mengen für Hunde tödlich sein können. Da sind wir sofort zum Tierarzt gefahren. Zum Glück, denn die Werte waren verheerend! Es folgten Tage intensiver Behandlungen, sie sind jetzt über den Berg. Aber es ist noch ein weiter Weg bis zur vollständigen Genesung.

Tierquäler vergiftete zwei Hunde mit Birkenzucker

Auch bei Tierhassern blieb die Gefahr von Birkenzucker nicht unbemerkt, deshalb streute ein Täter in Pettenbach das gefährliche Nahrungsmittel aus. „Meine Hunde sind für mich wie sehr gute Freunde. Sie laufen mir überall hin nach, den ganzen Tag”, sagt Franz Straßmayr unter Tränen. Nun musste er sich auf tragische Weise von einem Hund verabschieden. Tamu, ein dreijähriger Rüde, wurde von einem unbekannten Täter mit Birkenzucker vergiftet. Auch der zweite Hund des 52-Jährigen, ein zehn Monate alter Rottweiler-Rüde namens Rambo, erwischte die hochgiftige Substanz. Das Tier dürfte aber aufgrund der geringeren Dosis überleben. Am Samstag begann Tamu zu husten und schwer zu atmen. Franz Straßmayr verständigte sofort den Tierarzt. Dieser tippte auf Lungenentzündung und behandelte den Hund. Doch in der Nacht verschlechterte sich dessen Zustand. Am Sonntag wurde Tamu in der Tierklinik Sattledt operiert. Dort stellten die Ärzte die Vergiftung fest. Sie konnten ihm nicht mehr helfen und der Hund verstarb. Doch wie gelangten die Hunde an das Gift? “Ich glaube, dass der Birkenzucker in Hundekeksen ausgelegt wurde”, sagt Besitzer Straßmayr. “Sie waren ganz gierig nach diesen Keksen.” Nun sucht die Polizei nach dem Täter, der das Gift ausgelegt hat.

Tierärzte warnen vor Birkenzucker

“Birkenzucker ist derzeit in, weil er weniger Kalorien hat als normaler Zucker. Bestimmt verwenden ihn viele aus diesem Grund für ihre Weihnachtsbäckerei”, sagt Tierärztin Lisa Affenzeller. Sie rät Hundebesitzern, lieber auf diesen Zuckerersatz zu verzichten, um sicher zu gehen, dass ihr Haustier nichts davon erwischen kann. Denn schon geringe Mengen Xylit sind für Hunde tödlich. Wie diese traurigen Fälle zeigen, löst Birkenzucker eine starke Insulinausschüttung aus, die zum Unterzucker führt. Zudem verursacht Birkenzucker eine schwere Leberzellschädigung, die bis zu Leberversagen und Tod führen kann. Die häufigsten Symptome einer Birkenzuckervergiftung sind Schwäche, Schläfrigkeit, Zittern, Krampfanfälle, Erbrechen und Durchfall. Dieses Jahr wurden allein in die Tierklinik Sattledt bereits zwölf Hunde eingeliefert, für die meisten von ihnen kam jede Hilfe zu spät.

Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH raten daher: wenn Ihr bemerkt, dass Euer Haustier xylithaltige Lebensmittel gefressen hat, dann ab zum Tierarzt. Falls noch nicht zu viel Zeit verstrichen ist, wird der Hund zum Erbrechen gebracht. Danach wird eine intensivmedizinische Behandlung eingeleitet, die aus der Stabilisierung des Blutzuckers und der Behandlung eventueller Leberschäden besteht.

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Gestresste Hunde schlafen schlechter

Besonders erholsam schläft man, das wissen wir selbst, in einem entspannten Umfeld. Das ist auch bei unseren Hunden so. Ist der Stresslevel ständig zu hoch, dann sinkt er auch während der Ruhephasen nicht ab und das kann fatale Auswirkungen haben. Welche, erklären Euch die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

Hunde-stress-schlafen

Eine Studie in den “Proceedings B” der Royal Society legt nahe, dass es Hunden nicht anders ergeht: Messungen der Gehirnaktivität zeigten, dass die Tiere nach negativen Erlebnissen weniger tief schlummern. Für die Studie wurden 16 Vierbeiner von unterschiedlichen Besitzern untersucht. Die Tiere wurden unter kontrollierten Bedingungen entweder positiven oder negativen Situationen ausgesetzt. Im ersten Fall wurden sie etwa ausgiebig gestreichelt und durften ausgelassen spielen, im anderen wurden sie stattdessen angeleint und von ihren Besitzern völlig ignoriert. Dann wurde ihre Gehirnaktivität mittels EEG gemessen. Es zeigte sich: Alle Hunde, die negative Erlebnisse gehabt hatten, legten sich früher schlafen als ihre glücklicheren Artgenossen. Bei der Auswertung der Daten während des Schlafes zeigte sich aber, dass sie sich deutlich kürzer in Tiefschlafphasen befanden, dafür länger im REM-Schlaf. Die Forscher vermuten, dass dies auf regulärer Basis negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Tiere haben könnte – ähnlich wie beim Menschen.

Stress vorbeugen, vermeiden oder abbauen

Um Stress gezielt vorzubeugen, ist es besonders wichtig, für Deinen Hund „Erwartungssicherheit“ zu schaffen – dazu ist besondere Konsequenz deinerseits nötig. Denn was heute erlaubt ist, darf morgen nicht verboten sein oder gar bestraft werden.  Ausreichende Beschäftigung, nicht nur für den Körper, sondern speziell auch für den Kopf ist das Um und Auf, um einen ausgeglichenen und glücklichen Hund in seinem Haushalt zu haben. Hunde sind oft körperlich überfordert aber geistig völlig untrainiert. Schafft man bereits beim Welpen ein „positives Fundament“, indem man ihn langsam hinführt und positive Verknüpfungen herstellt, wird der Hund später wesentlich stressfreier mit unbekannten Situationen umgehen können. Positive Erfahrungen machen stressresistent!
Stress vermeiden kann man sehr leicht, indem man aufputschende Tätigkeiten, wie Ballspiele reduziert, Trubel, Hektik, und angsteinflößende Situationen meidet. Stressabbau hingegen bewirkt man dadurch, dass mal Ruhe schafft. Je aufgeregter der Hund ist, desto ruhiger und besonnener solltest du reagieren, um ihn aus der Situation herauszuholen. Knochenkauen beruhigt Hunde besonders effektiv, da vom Mundbereich aus viele Nerven ins limbische System gehen. Auch Massagen können zur Entspannung beitragen.

Welche Auswirkungen hat Stress auf Hunde?

Stress ist eine natürliche, sinnvolle und überlebenswichtige Reaktion auf Bedrohung bzw. auf eine Veränderung der Umweltsituation. Man unterscheidet zwischen „innerem“ und „äußerem“ Stress. Innerer Stress ist eine Folge von Disharmonie im Körper und entsteht wie etwa durch Entzug von Nahrung, Schlaf, Bewegung, Schmerzen oder durch psychische Stressoren, wie Angst und innere Konflikte. Äußerer Stress entsteht als Reaktion auf äußere Reize, durch die sich der Hund bedroht oder gefährdet fühlt. Normalerweise folgt auf eine akute Stressreaktion eine Erholungsphase, durch die der Körper in den Gleichgewichtszustand zurückkehrt. Ist die Stressbelastung zu häufig oder akut zu hoch, und fehlen die Erholungsphasen, wird der Stress chronisch. Dadurch wird das Immunsystem supprimiert, der Hund wird anfällig für Infektionserkrankungen und es treten vermehrt Allergien, Magen-Darm-Erkrankungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Schlaganfall, Herzinfarkt) auf.

Stressdämpfung durch den Hundehalter

Wie soll der Hund ruhig bleiben, wenn selbst der Hundebesitzer die ­Situation als problematisch empfindet? Es kommt also darauf an, die belastenden Situationen gemeinsam zu lösen. Du musst für deinen Hund ­einstehen und ihm zeigen, dass die Welt nicht so gefährlich ist, wie er ­vielleicht gerade glaubt. Der Umgang mit dem Stress beim Hund ist also nicht ganz einfach. Bedeutsam ist jedoch, dass man sich der Problematik stellt und als Halter versucht, seinem Hund in dieser Situa­tion zu helfen. Denn unbewältigte Stresssituation hinterlassen Spuren – im Gehirn, im Gedächtnis und im Hormonsystem. Und bei Wiederholung können sie zu massiven Angst- und Panikanfällen führen


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Erste-Hilfe bei Tieren

Auch bei Tieren sollte man immer auf einen Notfall vorbereitet sein und wissen was im Ernstfall zu tun ist. Welche Notfälle am häufigsten vorkommen und einen Einsatz notwendig machen, erklären Euch im folgenden Beitrag die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

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Grundsätzlich lassen sich Unfälle oder Notfälle bei Tieren in drei Kategorien unterteilen:

  1. Lebensbedrohliche Notfälle (z.B. Herzstillstand, starke Blutungen, Schussverletzung, Erstickungsanfall)
  2. Akute Notfälle (z.B. offener Knochenbruch, Magendrehung, Hitzeschlag, Vergiftung)
  3. Weitere Notfälle (z.B. Verletzung der Pfoten, Nasenbluten, Insektenstiche)

Ruhe bewahren und vorsichtig handeln

Hund und Katze haben ein feines Gespür für unseren Gemütszustand. Eine ruhige Stimme und besonnene Handgriffe übertragen sich auf das Tier. Panik in Herrchen oder Frauchens Stimme verursacht beim Patienten hingegen Angst. Tiere haben einen natürlichen Fluchtinstinkt. Ein verletzter Hund sollte daher zu seiner und Deiner eigenen Sicherheit angeleint werden, eine Katze hingegen ist in einer Transportbox am besten aufgehoben. Doch Vorsicht, ein verletztes Tier kann unberechenbar sein. Sei Dir deshalb darüber bewusst, dass der Patient aus Panik zubeißen könnte.

Erste Untersuchungen

Taste Dein Tier vorsichtig ab und mache Dir ein Bild über das Ausmaß der Verletzungen. Kontrolliere, ob der tierische Patient offensichtliche Verletzungen hat, die einen hohen Blutverlust bewirken. Starke Blutungen lassen sich mit einem Druckverband aus Verbandmull stillen. Bei Verdacht auf Knochenbrüche, sollte Dein Tier auf keinen Fall mehr selbst laufen. Ist der Patient bewusstlos, müssen Atmung und Puls überprüft werden. Am besten fühlst Du den Puls auf der Innenseite des Oberschenkels. Dazu musst Du zwei Finger sanft auf den Knochen drücken und aufmerksam sein. Auch bei Tieren kann im Ernstfall eine Beatmung und Herzdruckmassage durchgeführt werden. Diese lässt sich am besten in einem Erste-Hilfe-Kurs für Tiere erlernen.

Bei Verdacht auf Vergiftung

Vergiftungen von Tieren aufgrund der Einnahme von herkömmlichen Lebensmitteln kommen immer wieder vor. Schokolade und Kakao sollte beispielsweise gut weggeräumt werden. Leider kommt es nicht nur zu unbeabsichtigten Vergiftungen, sondern auch zu genau geplanten Tötungsabsichten durch Rattengift, Schneckenkorn oder Giftköder. Wichtig dabei ist, kein Erbrechen herbeiführen. Dabei geht wertvolle Zeit verloren und es könnten die Atemwege blockiert werden. Deshalb ist im Fall einer eintretenden Ohnmacht auch wichtig, das Tier schnellstmöglich in die stabile Seitenlage zu bewegen, die Atemwege freizuhalten und unverzüglich einen Tierarzt oder eine Tierklinik aufzusuchen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH schicken Dir die aktuellen Giftköderwarnungen direkt per WhatsApp auf Dein Handy. So bist Du immer besten informiert und kannst Deinen Hund vor Giftköder schützen.

Bestens abgesichert

Leider lassen sich alle Unfälle verhindern und neben der Sorge um den Hund kommen auch langfristige und kostspielige Folgen auf Haustierbesitzer zu: Operationskosten, Behandlungskosten, Kosten für Medikamente und Folgetherapien. Die Krankenversicherung der TIERFREUNDE ÖSTERREICH unterstütz Dich finanziell im Notfall, so kannst Du Dich ganz auf Deinen kranken Liebling konzentrieren und ihm die beste medizinische Versorgung ermöglichen.

Kommt Dein Vierbeiner in eine lebensbedrohliche Situation, zählt oft jede Sekunde und kann Leben retten. Eine gute Möglichkeit sich auf den Ernstfall vorzubereiten, sind spezielle Erste-Hilfe-Kurse für Katze oder Hund. Diese werden von unterschiedlichen Stellen, wie Tierarztpraxen, Hundeschulen oder Tierschutzvereinen angeboten.


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Ist Schluckauf bei Katzen gefährlich?

Wenn eine Katze Schluckauf hat, klingt das sehr niedlich und witzig. Meist ist der Spuk genauso schnell vorbei, wie er gekommen ist. In seltenen Fällen kann der Schluckauf jedoch auf Krankheiten hinweisen. Wann Du mit Deinem hicksenden Schmusetiger zum Tierarzt musst und wann der Schluckauf harmlos ist, erklären Euch hier die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

Katzen-Schluckauf

Eine Sache gleich mal vorweg: Versuche niemals, den Schluckauf Deiner Katze durch Erschrecken, Luft anhalten oder über Kopf Wasser trinken zu beenden. Dies nützt gar nichts und macht alles nur noch schlimmer, weil die Katze in Panik ausbricht.

Wie kommt es zu Schluckauf bei Katzen?

Im Prinzip entsteht Schluckauf bei Katzen genauso wie bei Menschen. Dabei passieren zwei Dinge gleichzeitig: Das Zwerchfell zieht sich zusammen und die Stimmritze zwischen den beiden Stimmbändern im Kehlkopf verschließt sich. Ursache dafür ist eine Reizung der Nerven, die durch das Zwerchfell verlaufen.

Schluckauf nach dem Fressen

Wenn Deine Katze ihr Futter schnell herunterschlingt, ohne es richtig zu kauen, führt das oft zu Schluckauf. Das liegt daran, dass die gierige Samtpfote beim Schlingen viel Luft verschluckt. Diese Luft reizt das Zwerchfell, das sich daraufhin zusammenkrampft und den Schluckauf auslöst. Besonders oft sind kleine Katzen betroffen, die erst noch lernen müssen, ihr festes Futter ordentlich zu kauen. Falls Deine Katze ständig Schluckauf nach dem Fressen hat, dann versuch doch mal Folgendes aus:

  • Verteile über den Tag kleinere Futterportionen
  • Lege ihr z. B. einen Ball in den Futternapf, so muss Deine Die Katze drumherum fressen und kann nicht so schlingen.
  • Stelle den Futternapf etwas höher: Wenn Deine Katze sich Strecken muss, um ans Futter zu kommen, frisst sie langsamer.
  • Immer genug Wasser bereitstellen

Haarballen als Übeltäter

Haben sich Haare im Verdauungstrakt Deiner Katze angesammelt und es gelingt ihr nicht, den Haarballen herauszuwürgen, irritiert dies ihr Zwerchfell und den Kehlkopf. Die Folge: Schluckauf. Speziell Katzen mit langen Haaren, wie Perserkatzen haben oft mit Haarballen so Ihre Probleme. Solange das nur selten passiert und Deine Katze es schafft, den Haarballen auszuspucken, musst Du Dir keine Sorgen machen.

Schluckauf als Krankheitssymptom

Hält der Schluckauf länger an oder leidet Deine Katze auffallend oft darunter, solltest Du mit ihr unbedingt den Tierarzt aufsuchen. Denn mögliche krankheitsbedingte Ursachen für Katzen-Schluckauf können sein:

  • Asthma
  • Herzprobleme
  • Tumore
  • Parasiten
  • Allergien

In den meisten Fällen hört der Schluckauf ganz von alleine wieder auf, doch das kann manchmal etwas dauern. Gönne Deiner Katze in dieser Zeit etwas Ruhe, dann entspannt sich ihr Zwerchfell wieder und das lästige Hicksen lässt nach.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Bello allein zu Haus

Hunde wollen als soziale Wesen instinktiv bei ihrem Rudel bleiben. An die Einsamkeit müssen sie sich erst Schritt für Schritt gewöhnen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH geben Euch hier einige Tipps, wie Ihr Euren Hund das Alleinsein beibringen könnt.

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Vielleicht kommt Euch folgendes bekannt vor: Du ziehst Dir die Schuhe und Deine Jacke an und greifst zum Autoschlüssel, sofort spielt sich ein kleines Drama ab. Denn Dein Hund will partout nicht alleine bleiben. Also heftet er sich schon beim geringsten Anzeichen, wenn Du das Haus verlassen willst, wie ein Schatten an Deine Fersen. Ein enttäuschter Blick und das leise Winseln beim Schließen der Tür, macht uns sogleich ein schlechtes Gewissen. Zu allem Überdruss erzählen später die Nachbarn, dass Dein Hund stundenlang geheult und gebellt hat.

Hunde richtig alleine lassen

Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Du selbst an der Misere schuld bist, ist extrem hoch. Denn die Sache läuft folgendermaßen ab: Ein Hund, von Natur aus als Rudeltier vom Alleinbleiben nicht begeistert, muss möglichst früh lernen, dass die Welt nicht untergeht, weil Du mal den Raum verlässt. Viele Tierbesitzer machen den Fehler und erzählen dem Tier bevor sie es verlassen, dass sie nun leider gehen müssen, streicheln es, sagen, dass sie in einer halben Stunde wieder da sind etc. Was macht der Hund? Er ahnt, dass jetzt eine unglaublich seltsame Situation eintreten wird, sucht noch stärker die Nähe des Rudelführers und setzt seinen zu Tode betrübten Blick auf. Es gibt Fälle, in denen Hunde ihren Besitzern durch geschlossene Scheiben nachstürmen wollten.

Langsam an das Alleinsein heranführen

Gewöhne Dir ab, ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn Du das Haus verlässt. Wenn Du Dich jetzt auch noch übertrieben von Deiner Fellnase verabschiedest, weiß er erst recht, dass Du Dich dabei nicht wohlfühlst. Am besten klappt es mit sehr häufigen und vor allem sehr kurzen Wiederholungen. Zum Beispiel, wenn Dein Hund müde und satt auf seiner Decke liegt. Ohne viel Tamtam aus dem Raum gehen, die Tür hinter sich schließen, bis zehn zählen und die Tür wieder öffnen. So gelingt der Einstieg. Kein Lob, wenn der Kleine auf der Decke geblieben ist und kein Tadel, sollte er bereits zur Tür gestürmt sein. Allein in einem Raum zu bleiben sollte emotional als „neutral“ gespeichert sein. Die Zeiten des Alleinseins solltest Du während des Trainings langsam steigern. Wenn dann zehn Minuten kein Problem mehr für Deinen Hund sind, kannst Du damit beginnen, das Haus kurz zu verlassen. Aber hier ist Geduld gefragt, denn nicht immer laufen die Übungen einfach ab.

Keine überschwänglichen Begrüßungszeremonien

Damit es für Deinen Hund zur Normalität wird, dass Du hin und wieder „außer Haus“ bist, ist es wichtig, dass Du ihn bei Deiner Rückkehr so lange ignorierst, bis er sich wieder beruhigt hat. Sage nichts, erst wenn sich Dein Hund beruhigt hat, kannst du ihn streicheln. Auch wenn´s schwer fällt und Du Dich freust, Deinen Vierbeiner wieder zu sehen, übermäßiges Verhalten, eine hohe Stimme und Hektik bringen Dein Tier auf ein hohes Energielevel. Das Gegenteil ist jedoch gewünscht, schließlich wollen wir, dass das Alleinbleiben für ihn eine Selbstverständlichkeit wird.

Verhaltensmediziner konnten nachweisen, dass Hunde, die mehrere Besitzer hatten, stärker unter Trennungsangst leiden als solche, die immer bei einem Menschen gelebt haben. Wenn Trennungsangst schon da ist, lässt sich mit einem guten Hundetrainer viel erreichen. Die Experten der TIERFREUNDE ÖSTERREICH helfen Euch da gerne weiter.


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Verhalten gegenüber anderen Hunden

Taucht unvermittelt ein fremder Hund auf, sträuben sich nicht nur beim eigenen Vierbeiner die Haare. Auch wir denken: Was machen, wenn der Fremdling nicht nur spielen, sondern auch raufen will? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH geben Euch hier einige Tipps für richtiges Verhalten.

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Jeder Hundebesitzer kennt diese Situation: Dein Hund läuft angeleint neben Dir durch den Park, da taucht ein fremder Artgenosse auf – groß, aufdringlich, bedrohlich. Von seinem Besitzer fehlt jede Spur. Du beobachtest, wie sich beide Hunde steif machen, wie sich ihr Nackenfell sträubt und beide knurren. Wie verhalte ich mich nun?

Keine Panik und Ruhe bewahren

Entscheidend ist jetzt nicht, wie sich die Hunde verhalten, sondern was Du in so einer Situation tust. Deshalb ist es besonders wichtig, vor allem Ruhe zu bewahren. Denn in den meisten Fällen laufen solche Begegnungen völlig harmlos ab, vorausgesetzt die Besitzer behalten die Nerven. Völlig falsch wäre es, sich schreiend und wild gestikulierend zwischen die Hunde zu stürzen. Dann könnte ein bis dahin völlig harmloses gegenseitiges „Abchecken“ zur handfesten Beißerei ausarten. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH raten Euch folgendes zu tun. Nehmt den eigenen Hund von der Leine und entfernt Euch sich ein paar Schritte. So erreicht Ihr zwei Dinge: Zum einen gibst Du Deinem Hund die nötige Bewegungsfreiheit, um sich dem fremden Tier gegenüber angemessen zu verhalten. Und zum anderen entlastest Du ihn von der Aufgabe, Dich zu beschützen. Mit einem Mal sich selbst überlassen, käme es bei ausreichend sozialisierten Hunden nur in seltenen Fällen zu Kämpfen zwischen Kontrahenten. Das passiert eigentlich nur, wenn es um wichtige Ressourcen wie ein läufiges Weibchen oder Futter geht. Viel gefährlicher wird es, wenn beide Hunde angeleint sind.

Die Situation richtig einschätzen

Wenn man den Ursachen schwerwiegender Beißvorfälle zwischen Vierbeinern auf den Grund geht, so schätzen manche Tierbesitzer oftmals die Situation bei Begegnungen mit angeleinten Hunden falsch ein. Es wird einfach zu lange zugeschaut. Wenn beide Hunde sich versteifen, die Nackenhaare aufstellen und der eine dem anderen die Schnauze auf den Rücken drückt, wird es höchste Zeit sich zu entfernen. Führe daher ohne Hektik beide Tiere in entgegengesetzte Richtungen auseinander. Zügig wegzugehen ist auch die richtige Maßnahme, wenn Du beim Gassigehen von einem freilaufenden Hund verfolgt wirst. Er wird noch ein paar Schritte hinterherkommen, früher oder später aber stehen bleiben oder sich entfernen.

Den Hunden mehr zu-und vertrauen

Ein gut sozialisierter Hund weiß sich selbst zu helfen. Durch seine Erfahrungen aus zurückliegenden Hundebegegnungen ist er in der Lage, sich und andere einzuschätzen. Er geht weder verängstigt, noch mit übersteigertem Selbstbewusstsein in eine Begegnung. Wenn er dann noch gut erzogen ist und auf seinen Besitzer hört, kann gar nichts schiefgehen. Das Abrufen aus einer kritischen Situation ist auch eine Entlastung für Deinen Hund. Denn er weiß jetzt, Frauchen oder Herrchen hat das im Griff und will, dass ich diese Auseinandersetzung beende. Für den Fall, dass Dein Hund ängstlich reagiert, wenn ein aufdringlicher Freigänger die Verfolgung aufnimmt, raten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH dazu, fest mit dem Fuß aufzustampfen und mit lauter, tiefer Stimme „Aus!“ oder „Schluss!“ zu rufen, um den Fremdling in die Schranken zu weisen.

Kampagne „Gelber Hund“

Der Gedanke dahinter ist, dass einige Hunde manchmal aus bestimmten Gründen wie Krankheit, Traumatisierung oder Ausbildung ihren Freiraum benötigen. Diese Hunde werden für jeden anderen Hundehalter gut sichtbar mit etwas Gelben an der Leine, Geschirr oder Halsband gekennzeichnet. Wenn Du daher einen Hund siehst, der ein gelbes Band oder eine gelbe Schleife am Halsband trägt, dann bitte gewähre diesem Hund seinem Freiraum.

Das Ziel der Kampagne ist es, die gelbe Markierung unter allen Hundehaltern bekannt zu machen. Nur so kann sichergestellt werden, dass “gelbe Hunde” den Freiraum erhalten, den sie brauchen.


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