Wer seinen Hund mit auf Urlaub nimmt, wählt meist bedacht das Reiseziel. Hunde sollten am Ferienort nicht nur geduldet werden, sondern herzlich willkommen sein und Angebote für Hund und Hundehalter sollte man vor Ort finden. Nachdem wir letzte Woche Bibione als Hundeurlaubsparadies vorgestellt haben, widmen wir uns heute einem weiteren beliebten Urlaubsziel im Sommer und sehen uns an, was das Land östlich der Adria für Hundebesitzer zu bieten hat.
Tipp: Hol dir jetzt den kostenlosen Ratgeber der Tierfreunde Österreich für den perfekt geplanten Urlaub mit Hund!
Etwa 10 Mio. Touristen besuchen Kroatien jedes Jahr. Viele unter ihnen reisen mit Hund im Gepäck an. Hunde sind in Kroatien generell willkommen. Dennoch gibt es einige Bestimmungen und Regeln zu beachten. Die Auswahl der Unterkunft spielt ebenso eine wichtige Rolle. Tipp: Immer vorher mit dem Reiserveranstalter oder dem Vermieter abklären, ob es irgendwelche Einschränkungen mit Hund zu erwarten gibt.
Kroatien bietet Hundehaltern und ihren Hunden schöne Strände und tolle Ferienhäuser
Einreisebestimmungen mit Hund in Kroatien Wichtig: Voraussetzung für die Einreise mit Hund in Kroatien ist ein gültiger EU-Heimtierausweis mit Kennzeichnung des Tieres (durch Mikrochip oder Tätowierung). Zusätzlich muss eine gültige Tollwutimpfung im Heimtierausweis eingetragen sein. Seit dem 3. Juli 2011 ist eine Tätowierung des Tiers nicht mehr ausreichend. Hunde müssen also zusätzlich gechipt sein. Alle Tätowierungen, die vor dem 3. Juli 2011 entstanden sind, werden bei der Einreise nach wie vor anerkannt.
Für Kampfhunderassen wie z. B. Bullterrier, Rottweiler, Dobermänner und auch bei Schäferhunden, Doggen herrscht Maulkorb- und Leinenpflicht. Die Gesundheit des Hundes muss vor der Abreise vom Hundehalter überprüft werden, im Zweifelsfall sollte man einen Tierarzt aufsuchen. In keinem Fall darf der Hund über ansteckende Krankheiten verfügen. Bei der Einreise dürfen bis zu fünf Tiere ins Land mitgebracht werden. Jeder Hund muss an der Grenze gemeldet werden.
Hundestrände in Kroatien Das Baden für Hunde auf den klassischen Hotelstränden nicht erlaubt. An Stränden, die ablegen sind und wenige Touristen vor Ort sind, darf der Hund schwimmen. Zusätzlich gibt es noch ein Angebot an Hundestränden, die von Hund und Hundehalter in Anspruch genommen werden können. Sie sind in folgenden Regionen und Orten zu finden:
Pula/Medulin: Punta Verudela Rovinj: Zlatni rt / Punta corrente; Bucht Kuvi Poreč: Stari Červar / Hundeaufenthalt und – zugang ist auf den Stränden mit blauer Flagge nicht erlaubt. Labin/Rabac: Hundeaufenthalt ist auf den Stränden ohne Blaue Flagge erlaubt Insel Krk: Kijac; Stadt Krk (Strand “Redagara”); Baškoj Insel Lošinj: Susak; Ilovik; Unije; Veli Lošinj; Nereze; Artatore; Mali Lošinj; Zagazine Crikvenica: Strand Podvorska
Hotels, Ferienhäuser, Appartements oder doch lieber Camping mit Hund in Kroatien?
Es gibt einige Hotels in Kroatien, die Hunde erlauben. Dennoch kann es beim Aufenthalt zu Einschränkungen kommen. Die Hunde dürfen zum Beispiel fast nie die Grünanlagen, den Poolbereich oder Speisesaal betreten.
Wer sich dennoch für einen Aufenthalt im Hotel entscheidet ist mit seinem Hund hier bestens aufgehoben:
Tipp: Da der Aufenthalt mit Hunden in Hotels meistens Einschränkungen mit sich bringt, empfehlen die Experten der Tierfreunde Österreich für den entspannten Urlaub mit Hund in Kroatien ein Ferienhaus zu mieten.
Ferienhäuser mit Hundeerlaubnis sind als Unterkunft für Hundebesitzer ideal geeignet. Sie sind komplett eingerichtet und verfügen in der Regel über einen eigenen Garten, wo der Hund ausreichend Freilauf hat. Hier kann man den Tag planen wie man möchte.
Auch auf den meisten Campingplätzen sind Hunde zugelassen. Aber auch hier müssen bestimmte Regeln eingehalten werden. Der Hund sollte nicht in andere Wohnwägen oder Vorplätze laufen, außerdem sollten seine Gassiplätze unbedingt außerhalb des Campingplatzes sich befinden.
………………………………………………………………………………………… Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung zu haustierspezifischen Themen sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert.
Einen Urlaubsort mit passenden Angeboten für Hund und Hundebesitzer zu finden ist oft nicht einfach. Ganz in der Nähe von Österreich rüstete der Badeort Bibione an der Adria in Italien für Urlaub mit Hund auf. Die Experten der Tierfreunde Österreich zeigen Dir, was Bibione für Hundebesitzer alles zu bieten hat.
Die Autofahrt ins italienische Bibione dauert, je nach dem von man in Österreich startet, 3-5 Stunden. Dieser Zeitrahmen ist für den Hund von der Länge her angenehm. 1-2 Pausen, zum Trinken und Füße vertreten, sollte man aber in jedem Fall einplanen.
Hunde können am Pluto-Strand in Bibione entspannen und den Urlaub genießen!
Tierfreundliche Pet-Hotels für Hund und Hundebesitzer Einmal angekommen warten in Bibione zahlreiche sogenannte Pethotels. Tiere sind in diesen Hotels nicht nur erlaubt, sondern herzlich willkommen. Fressnäpfe und anderes Hundezubehör sind in den Hotels frei verfügbar. Helle und geräumige Zimmer und teilweise Grünflächen für einen ausgiebigen Auslauf findet man vor Ort. Insgesamt gibt es 10 Pet-Hotels in Italien in den unterschiedlichsten Kategorien. Besonders gute Bewertungen haben das Hotel Principe und das Hotel Alemagna. Die Atmosphäre in den Hotels ist für Hundebesitzer entspannt und freundlich. Viele Hotels bieten zudem die sogenannte Pet-Card an, die zahlreiche Vergünstigungen für Hundebesitzer in Bibione bietet.
Entspannter Tag am Hundestrand Was Bibione noch besonders attraktiv für den Urlaub mit Hund macht ist der sogenannte Plutostrand am östlichen Ende des Ortes. Hier erhalten Hunde eigene Liegen mit extra großem Abstand zum Austoben, Sonnenschirme, Wasser- und Futternäpfe, Leinenhalter, Hygieniebeutel und zur Abkühlung Hunde-Eis im Ice-Bau. AlsGeschmacksrichtungen auf der Eiskarte finden sich Reis, Vanille und Joghurt. Das Meer und die Duschen sind ebenfalls frei zugänglich. Der Sand wird permanent gesäubert und desinfiziert. Geöffnet ist der Strand von Anfang Juni – September.
Was hat Bibione für aktive Hundebesitzer zu bieten?
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Fast 40% der Österreicher halten mindestens ein Haustier. In Österreich leben laut aktuellen Statistiken ca. 1,7 Millionen Katzen und 536.000 Hunde. Tierhalter wissen nur zu gut, warum sie ihren Liebling bei sich zu Hause aufgenommen haben. Dennoch die Beziehung zu unseren Haustieren hat sich verändert. Wir gestalten sie heute anders, als früher. Während Hunde und Katzen primär als Nutztiere gehalten wurden, um das Haus zu beschützen oder Mäuse zu fangen, sind die Gründe für die heutige Haustierhaltung vielfältig und sehr speziell. Die Experten der Tierfreunde Österreich haben sich auf die Suche nach den häufigsten Beweggründen begeben.
Die Beziehung zu unseren Haustieren hat sich über die Jahre verändert.
Gründe, warum man sich ein Haustier zulegt, gibt es viele. Zahlreiche Umfragen in den letzten Jahren haben herausgefunden, welche das sind. Auf Platz 1 steht “Die Liebe zum Tier”, dicht gefolgt von der Idee, dass Hund, Katze oder Kleintier ein weiteres Familienmitglied darstellen. An dritter Stelle, und das betrifft vor allem Hundehalter, wird angegeben, dass man mit Hund fitter im Alltag ist und sich mehr an er frischen Luft bewegt. Einige Personen gaben auch an, dass ein Motiv für die Haltung eines Haustiers das Kuscheln und der soziale Kontakt sein.
Viele Tierhalter würden wahrscheinlich mehrere der oben genannten Motive angeben.
Therapeuten, Kinderersatz, Familienmitglieder und Freunde. Es gibt viele Aufgaben für Haustiere. Sie bringen uns tagtäglich Freude und Liebe in unser zu Hause, und deshalb können sich Haustierhalter glücklich schätzen.
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Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad leiden sowohl viele Menschen als auch viele Tiere unter der Sommerhitze. Hunde besitzen im Gegensatz zu Menschen keine Schweißdrüsen (außer an den Fußballen), über welche sie ihre Körpertemperatur regulieren. Sie regeln das mit Hilfe der Zunge und des Hechelns. Ebenso wie beim Menschen funktioniert das Kühlsystem über verdunstendes Wasser, das über die lange Zunge und dem Rachenraum abgegeben wird. Das hält die Körpertemperatur auf einen erträglichen Wert, während gleichzeitig die Atemfrequenz von 30 auf bis zu 400 Atemzüge pro Minute ansteigt. Die Luft kann so zwischen Luftröhre, Bronchien und Schleimhaut zirkulieren und die gesteigerte Speichelproduktion hält den Mundraum feucht. Hunde hecheln jedoch auch in besonderen Stresssituationen, was dieser Artikel herausstellt.
Dickere und größere Hunde müssen dabei im Sommer mehr arbeiten, denn das Fettpolster verhindert das Ablassen der inneren Wärme. Auch kurznasige Hunde bekommen in heißen Sommermonaten Probleme, denn die Atmung ist durch die Form der Nase sehr eingeschränkt. Pekinese, Boxer oder Mopsarten sollten deshalb ebenso aus der größten Hitze genommen werden, wie Bernhardiner, Huskys oder Bobtails. Auch kann es sein, dass wie beim Menschen der Appetit der Vierbeiner in der Hitze nachlässt. Trotzdem ist es wichtig, dem Hund genügend Nahrungsmittel zukommen zu lassen, denn die Energie, die er am Tag verbraucht, muss schließlich wieder hereingeholt werden.
Tipps für die beste Ernährung im Sommer
Wasser, Wasser, Wasser ist nicht nur für Menschen das A und O bei heißen Temperaturen. Wichtig ist es, dass das Wasser nicht eiskalt, sondern der Umgebungstemperatur angepasst ist, damit der Hund es gut verträgt. Gibt es den Verdacht auf einen Hitzschlag, sollte der Hund auf keinen Fall zu viel und zu kaltes Wasser trinken, sondern vermehrt von außen gekühlt werden. Im Freien sollten die Besitzer darauf achten, dass der Hund eher aus Flüssen, als aus stehenden Gewässern trinkt, denn dort können sich im Zweifel bei hohen Temperaturen Bakterien angesammelt haben. In der Regel zeigt der Hund selbst an, dass er durstig ist und sucht vermehrt nach Flüssigkeit. Deshalb sollten die Besitzer zahlreiche Näpfe und Trinkmöglichkeiten in der Wohnung und auf dem Hof verteilen und bei Spaziergängen immer Wasser mit sich führen oder in der Stadt die bereitgestellten Trinknäpfe vieler Geschäfte nutzen.
Dass viele Hunde bei der Hitze kaum Appetit entwickeln, ist zunächst nicht so schlimm, denn in den meisten Fällen ist auch der Kalorienbedarf durch geringere Aktivität gesunken. Einige Hunde nehmen deshalb im Laufe des Sommers zu, wenn sie trotz mangelnder Bewegung ihre normalen Portionen verdrücken.
Allerdings kann bei gestiegenem Flüssigkeitsbedarf und Hunden, die nicht so viel trinken ein wenig Wasser in das Feuchtfutter beigemengt und das Trockenfutter in Wasser eingeweicht werden. So gibt es eine zusätzliche Portion Wasser, die der Hund mit der Nahrung zu sich nimmt. Mischfütterung ist in vielen Fällen optimal, da Trockenfutter gute Nährstoffe besitzt und Feuchtfutter den Flüssigkeitshaushalt ausgleicht. Die Mahlzeiten können bewusst reduziert sein, wenn der Hund generell weniger Bewegungsmotivation zeigt. Feuchtfutter sollte morgens erfolgen und Trockenfutter in den Abendstunden, denn mittags ist es zu heiß für eine große Mahlzeit.
Als eine Alternative gilt das BARFen, biologisch artgerechtes rohes Futter, das seit einigen Jahren unter Hundehaltern wieder zum Trend wird, obwohl es vor der Einführung der Dosen- und Trockenfuttersorten vermehrt vorkam. Die naturnahe Fütterung beinhaltet die Zugabe von rohen Futtermitteln aus Tieren (Fleisch, Fisch, Innereien, einige Knochen) und pflanzlichen Zusätzen wie Obst, Gemüse, Getreide, Vitamine und Spurenelemente.
Eine ideale Zusammensetzung stellen die Experten von Zooroyal vor:
Je nach Größe, Rasse, Alter und Gesundheitszustand des Hundes gehen die Fachleute von 2,5 Prozent des Körpergewichtes pro Tag aus, also bei einem 25 Kilo schweren Hund sind 625 Gramm BARF-Ernährung sinnvoll. Bei heißen Temperaturen stellt sich die Frage, wie sicher und gesund eine Rohkostfütterung sein kann.
Wichtig dabei ist es allerdings, die Kühlkette nicht zu unterbrechen und das Fleisch nach dem Auftauen spätestens nach zwei Tagen Lagerung im Kühlschrank an den Hund zu verfüttern. Im Gegensatz zu Menschen, vertragen Hunde auch rohes Huhn, selbst wenn eine Infektion mit Salmonellen vorliegen sollte, denn der Magendarmtrakt der Tiere ist mit einer deutlich aggressiveren Magensäure versehen, die den Bakterien den Garaus macht. Bei älteren und kranken Tieren ist eine Fütterung eher mit Vorsicht einzusetzen und generell sollte das Fleisch natürlich einwandfrei sein. Sauberkeit und Hygiene sind die wichtigsten Faktoren bei der BARF-Fütterung!
Haltbarkeit eingefrorener Lebensmittel bei -18 Grad:
Obwohl die meisten Hunde mit den heißen Temperaturen gut klarkommen, sollten die Besitzer auf die Warnsignale des Körpers achten. Hechelt der Hund vermehrt, ist dies ein gutes Zeichen, schließlich sorgt er so für die Kühlung des Körpers. Anzeichen für einen Hitzschlag sollten Hundehalter jedoch nicht ignorieren. Dazu gehört eine verstärkte Mattheit, sehr starkes Hecheln, Taumeln oder gestörte Bewegungen. Ein sehr erstarrter Gesichtsausdruck kann ebenfalls ein Zeichen für Überhitzung sein. Kommt es zu Erbrechen, Bewusstlosigkeit oder einer sehr hohen Körpertemperatur über 41 Grad, sind sofort Erste Hilfe Maßnahmen einzuleiten.
Der Vierbeiner muss zunächst in eine kühle Umgebung, wenig trinken und mit kühlem Wasser besprüht werden. Anfangen sollten die Hundehalter mit den Beinen, anschließend Brust und Kopf kühlen. Feuchte Tücher oder Eisbeutel können geeignete Hilfsmittel sein. Doch gibt es nach zehn bis zwanzig Minuten keine Verbesserung, ist der Gang zum nächsten Tierarzt notwendig.
Weitere Tipps und wie ein Hitzschlag zu erkennen ist, erläutert ein Tierarzt in diesem Video:
Sportliche Anstrengungen sind während der Hitze und besonders zur Mittagszeit tabu, denn der Kreislauf und Herzschlag sind durch die Wärmeregulierung bereits sehr ausgelastet. Auch Spaziergänge in der Stadt über heißen Asphalt sind nicht zu empfehlen, außerdem staut sich die Wärme in vielen Innenstädten mit hohem Verkehrsaufkommen. Spaziergänge sind deshalb in frühen Morgen- und späten Abendstunden vorgesehen, am besten in dichten Waldregionen für ausreichend Schatten und kühle Luft.
Fellpflege und Tipps
Besonders langhaarige Rassen wie Cocker Spaniel, Irish Setter oder der Berner Sennenhund können im Sommer unter ihrer Mähne leiden. Jedoch gibt es unterschiedliche Meinungen dazu, ob ein Scheren wirklich Abhilfe schafft oder ob eine vernünftige Fellpflege nicht eher sinnvoll wäre. Da sich der Hund über das Hecheln kühlt, verfügt das Fell über keine weitere Kühlfunktion, allerdings kann es besonders bei dichtem Fell und dunklen Haaren in der Hitze zu einer Ansammlung von Wärme kommen. Das Stutzen oder Scheren der Haare kann dazu führen, dass besonders Langhaarrassen unter Sonnenbrand leiden, denn ihnen fehlt dann der natürliche Schutz. Vor allem bei Rassen mit Deck- und Unterhaar kann das Scheren zu Problemen führen, denn Sonnenbrand und langsam nachwachsendes Deckhaar befördert den Wuchs der Unterwolle und ein Verfilzen. Dies ist jedoch nicht bei allen Hunden der Fall, deshalb sollten Hundebesitzer im Zweifel mit ihrem Tierarzt sprechen. Labradore, Golden Retriever oder Neufundländer benötigen das wasserabweisende Deckhaar für ihre Wassersportausflüge.
Einige Experten empfehlen das Auflockern und Ausdünnen der Unterwolle. Dies geschieht über ein nachhaltiges Auskämmen der Unterwolle, bei welcher der Hund die losen Haare verliert. Ein Ausdünnen kann an Hals- Brust und Schulterbereich erfolgen, um die Haare zu kürzen, die während der Hitze oder der Wasserspiele zu lange zum Trocknen brauchen, so dass sich keine Hautirritationen oder nässende Stellen bilden, in denen Bakterien und Pilze auftreten können. Beispiele zur Fellpflege bei Parson Russel Terriern liefert diese Seite.
Bewegung und Wasserspaß im Sommer
Punkt eins ist es, den Hund körperlich nicht zu überfordern und seinen Kreislauf nicht zu sehr zu belasten. Was für Menschen gilt, gilt auch für Tiere, denn ein Sprung ins eiskalte Wasser ist ein Schock für sämtliche Kreislaufsysteme. Ein langsames Herantasten an das kühle Nass sorgt für eine gesundheitsfördernde Abkühlung. Zu viel sollte sich das Tier nicht verausgaben, doch zahlreiche Spiele und Spielpausen sind für alle eine willkommene Ablenkung. Schwimmendes Spielzeug zum Apportieren, Frisbee oder Bälle werfen, Wasserkanäle bauen – alles in Maßen erfreut das Hundeherz. Der Vierbeiner wird bei Müdigkeit selbst ein schattiges Plätzchen zum Erholen suchen gehen. Wenn die Hunde ein wenig Angst vor dem tiefen Wasser haben und lieber im flachen Bereich spielen wollen, ist das vollkommen normal. Mit Leckerlis können Besitzer die Hunde ins Flachwasser locken, Wassertreten spielen und kleinere Wettläufe im Wasser veranschlagen.
Austria.info gibt eine Liste mit hundefreundlichen Seen und Ausflugszielen an.
Mit diesen Tipps bleibt die Gesundheit des Vierbeiners im Hochsommer erhalten. Äußerst wichtig ist die Ansage vieler Tierpfleger und Ärzte die Hunde auf keinen Fall im geschlossenen Auto zu lassen, denn selbst bei einem kleinen Luftspalt können nach wenigen Minuten Temperaturen über 60 Grad erreicht werden, was im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres führt.
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Heute stellen wir euch das Almhüttendorf Turracher Höhe vor. Wunderschöne Almen, saftige Wiesen, Erholung pur und tolle Unternehmungen mit Hund erwarten Euch und eure Vierbeiner!
Urlaub mit Hund wird im Almdorf auf der Turracher Höhe zu einem wahren Erlebnis!
Idyllisch, erholsam & perfekt für den nächsten Urlaub mit Hund: Das Almhüttendorf Turracher Höhe liegt auf 1.711 m Seehöhe und besteht aus kleinen, feinen Almhütten in rustikaler Bauweise. Die frische Luft, die Ruhe und die zahlreichen Spazier- und Wanderwege eignen sich perfekt für eine Urlaub mit Hund. Zudem gibt es neben zahlreichen Bademöglichkeiten (Seen, Bäche und Teiche) für Hunde auch ein eigene Freilaufzone sowie einen Hundeparcours. Erfrischung steht jederzeit an der Hundebar bereit.
Die rustikal eingerichteten und kuscheligen Hütten laden ein zum Urlauben und Entspannen
Die umliegenden Almwiesen sind wie geschaffen zum Tollen und Toben für Hunde. Zahlreiche Auslauf- und Bademöglichkeiten zum Beispiel auf der eigenen Hausalm oder auch der Hundeparcours entworfen vom AnimalTrainingCenter bieten Spaß und Entspannung pur!
Herrlichen Badespaß für Hunde gibt es nicht nur in den vielen Bächen im Dorf, sondern vor allem im schönen Teich gleich neben dem Hundeparcours und der Freilaufzone – ideal, um sich zu nach der Bewegung zu erfrischen.
Auf der Marktlalm gibt es ebenfalls eine Wasserfläche mit wunderschönem Panoramaausblick und wenn man das Wandergebiet der Turracher Höhe weiter erkundet, kann der Hund auch in einen der drei wunderschönen Gebirgsseen der Turracher Höhe springen.
Urlaub im Winter Und auch im Winter ist ein erholsamer und aktiver Urlaub mit Hund möglich. Lange Winterwanderwege der Turracher Höhe oder Schneeschuhwanderungen auf die Alm, sind die ideale Urlaubsbeschäftigung für Hund und Hundehalter.
Clickern & Hundeparcours Regelmäßig veranstaltet das Almhüttendorf Turracher Höhe mit Unterstützung vom AnimalTrainingCenter auch Clickertrainingwochen (Hundetrainings-Methode). In gemeinsamer Zusammenarbeit ist im Almhüttendorf auch ein Hundeparcours entstanden, in dem die Vierbeiner nicht nur körperlich sondern auch geistig beschäftigt werden können. Dieser ist jederzeit für Hundebesitzer zugänglich.
Hunde sind im Almhüttendorf nicht nur erlaubt, sondern aufs herzlichste willkommen!
Die Tierfreunde Österreich bieten allen Mitgliedern in der Tierfreunde Österreich Vorteilswelt zahlreiche Vergünstigungen, Vorteile und Rabatte bei allen Dingen rund ums Haustier. Egal ob Futter, Training, Freizeit oder Zubehör, jeder Tierhalter wird hier fündig und freut sich, wenn er dabei sparen kann. Diese Woche konnten wir unser Angebot für Tierhalter erweitern:
………………………………………………………………………………………… Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung zu haustierspezifischen Themen sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert.
Angehende Hundebesitzer oder Hundehalter, die sich mit ihrem Hund in Sachen Erziehung weiterentwickeln wollen, suchen in den meisten Fällen eine Hundeschule oder einen Hundetrainer auf. Das Angebot an Hundeschulen in Österreich ist riesig, die Nachfrage auch. Wer Laie auf dem Gebiet ist tut sich oft schwer, eine passende Hundeschule für sich und seinen Hund zu finden. Damit ist jetzt Schluss! Um (angehenden) Hundebesitzern bei der Suche nach der Hundeschule zu helfen, haben die Experten der Tierfreunde Österreich den kostenlosen Ratgeber “Wie finde ich eine gute Hundeschule” entwickelt.
Wer sich einen Hund als Haustier zulegt, bekommt einen treuen und loyalen Freund. Damit das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier im Alltag reibungslos läuft, müssen auch Hunde in die Schule gehen. Genau wie wir Menschen, müssen sie Verhaltensweisen und sozialen Umgang erst erlernen und an ungewohnte Situationen gewöhnt werden. Sitz, Platz, ohne Leine laufen, Lärm, Straßenverkehr, Kinder, fremde Menschen oder Autofahren sind für Hunde nicht von Anfang selbstverständlich.
Hunde lernen in der Hundeschule den Umgang mit Artgenossen.
Wann sollte man eine Hundeschule besuchen? Bei Welpen ist es zum Beispiel besonders wichtig, dass sie bis zur 14- Lebenswoche eine Hundeschule besucht haben, da sie sich in der Sozialisierungsphase befinden und an den Kontakt und den Umgang mit anderen Artgenossen in dieser Zeit gewöhnt werden. Aber nicht nur Welpen findet man in einer Hundeschule. Auch Hundehalter, die die Beziehung zwischen Mensch und Tier verstärken möchten oder etwas neues erlernen wollen, besuchen regelmäßig Hundetrainings.
Wie finde ich die richtige Hundeschule? Man glaubt gar nicht wie viele Faktoren es bei der Auswahl einer guten und passenden Hundeschule zu beachten gibt. Der Ratgeber “Wie finde ich eine gute Hundeschule?” von den Tierfreunden Österreich hilft kompakt und einfach erklärt in dieser Sache weiter. Wertvolle Tipps, zu bedenken Faktoren und wichtige Auswahlkriterien werden genau beschrieben und helfen jedem Hundehalter, egal ob erfahren oder unerfahren, bei der Auswahl der richtigen Hundeschule. Außerdem gibt es Informationen rund um gewaltfreies Hundetraining, Voraussetzungen und eine Liste von Hundeschulen in Österreich.
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Wenn Hund oder Katze plötzlich entlaufen, geraten Haustierbesitzer in Panik. Was ist passiert? Wo ist das Tier hin? Wie finde ich es wieder? Wer einige Tipps beachtet, bleibt von diesem Albtraum verschont und handelt im Notfall richtig.
Damit Hunde nicht alleine durch die Gegend streunen und entlaufen, ist es wichtig einige Tipps zu beherzigen.
Es gibt viele Gründe, warum Haustiere verschwinden:
Hunde und Katzen verfügen über einen sehr guten Orientierungssinn und finden in vielen Fällen selbst wieder nach Hause. Dennoch sollte man Vorkehrungen treffen, damit man das Tier im Fall der Fälle umgehend wieder zurückbekommt. Wichtig ist deshalb die Chip-Pflicht einzuhalten. Dem Tier wird vom Tierarzt ein Chip mit einem Strichcode, bestehend aus Buchstaben und Zahlen, mittels Injektion eingesetzt. Es handelt sich dabei um einen kleinen Eingriff, der für alle Hunde in Österreich ab dem 3. Lebensmonat Pflicht ist. Die Tiere können damit eindeutig identifiziert und zugeordnet werden. Wichtig: Neben dem Implementieren des Chips ist es zusätzlich nötig, den Hund in einer Heimtier-Datenbank registrieren zu lassen. Andernfalls kann der Chip nicht zugeordnet werden und ist nutzlos.
100% sicher mit dem Fortlauf-Schutz Da Chips unter der Haut der Hunde „wandern“ und kaputt gehen können, kann es manchmal schwierig bzw. nicht möglich sein, den Chip zu finden. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH empfehlen daher, zusätzlich eine Patrone mit Ihrer Telefonnummer am Halsband Ihres Vierbeiners anzubringen, so wie es der FORTLAUF-SCHUTZ bietet. Damit sind Ihre Hunde 100% sicher und kommen rasch wieder heim.
Vorkehrungen treffen bei Hunden und Katzen Der Hund sollte außerhalb der eigenen vier Wände nicht aus den Augen gelassen werden. Wenn man mit einer größeren Gruppe unterwegs ist, empfiehlt es sich immer eine Aufsichtsperson für den Hund zu bestimmen. Im Zweifelsfall (vor allem in der Nähe von befahrenen Straßen, bei Baustellen oder ähnliches) sollte der Hund immer angeleint werden. So kann er nicht davonlaufen, wenn er einen Schreck (z.B. durch ein lautes Geräusch) bekommt.
Katzen, die sich auch im Freien aufhalten, sollten vor allem bei Gewitter, Sturm, Lärm (z.B. in der Silvesternacht) nach drinnen geholt werden. Die Katze könnte sich erschrecken und davon laufen und so nicht mehr nach Hause finden. Auf Halsbänder, die eine Kennzeichnung der Katze oder des Besitzers beinhalten, sollte man verzichten. Die Katze könnte damit an Zäunen o. ä. hängen bleiben und sich strangulieren. Auch hier empfiehlt es sich der Katze einen Chip zu implementieren und sie zu registrieren. Wichtig: Sollte ein Umzug bevorstehen, kann es durchaus passieren, dass sich die Katze auf den Weg in ihr altes Revier macht und dabei verirrt. Die Katzen sollten deshalb einige Wochen im Haus oder in der Wohnung gehalten werden, bevor sie wieder ins Freie dürfen. Wenn die Katze dennoch nicht mehr nach Hause kommt, empfiehlt es sich in der alten Wohngegend nach ihr zu suchen!
Was tun, wenn das Haustier vermisst ist? In aller erster Linie sollte man Ruhe bewahren und bedacht handeln. Wenn das Tier unterwegs verloren geht, zu aller erst die Gegend absuchen und dann erst nach Hause fahren und da nach dem Tier suchen. Viele Tiere kennen den Weg nach Hause. Im zweiten Schritt sollte man bei der Polizei, bei örtlichen Tierärzten und Tierheimen und bei der Gemeinde anrufen und die Personen vom Verschwinden des Tieres in Kenntnis setzen und sich erkundigen, ob es irgendwo gesehen bzw. abgegeben wurde. Danach können die Nachbarn informiert werden. Sollte das Tier innerhalb von 24h nicht auffindbar sein, lohnt es sich auf jeden Fall Zettel auf beliebten Spazierwegen anzubringen bzw. Anzeigen in lokalen Tageszeitungen und in den sozialen Netzwerken zu schalten.
Ortung via GPS Das GPS-Gerät wird am Halsband des Haustiers angebracht. Der Ort des Tieres kann jederzeit via Smartphone bestimmt werden. Tipp: Das Gerät kann zum Beispiel vor einem längeren Spaziergang oder im Ausland immer angebracht werden. Das Tier kann innerhalb von Minuten geortet werden, wenn es verschwindet. Außerdem kann eine Sicherheitszone definiert werden. Wenn das Tier diese verlässt, schlägt das Smartphone-Alarm. Via Live-Tracking kann der Aufenthalt des Tiers in Echtzeit verfolgt werden. Mitglieder der Tierfreunde Österreich erhalten in der größten Vorteilswelt für Tierhalter das GPS-Gerät Tractive vergünstigt.
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Nicht nur bei Menschen, auch bei Tieren hat die homöopathische Behandlung eine lange Tradition. Die Arzneiwahl erfolgt hierfür auch bei Tieren möglichst individuell, wofür die Krankheitssymptome und etwaige Verhaltensänderungen am kranken Tier genau beobachtet werden. Aufgrund ihrer Nebenwirkungsfreiheit werden homöopathische Arzneien von Tieren gut vertragen. Auch für Katzenbesitzer bietet die Homöopathie wertvolle Möglichkeiten: Harmlose und alltägliche Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen können mit homöopathischen Globuli einfach behandelt werden, während ihr Einsatz bei schwerwiegenden Erkrankungen auch begleitend zu den Therapien des Tierarztes erfolgen kann.
Viele Katzenleiden können mit Globuli behandelt werden!
Globuli richtig verabreichen Manche Katzen gewöhnen sich daran, Globuli mit einem Plastiklöffel verabreicht zu bekommen. Ansonsten können Globuli den Katzen entweder unter das Futter gemischt oder im Trinkwasser aufgelöst werden. Bei der Verabreichung der homöopathischen Mittel sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht mit den Händen oder mit metallischen Gegenständen in Berührung kommen. Für die Selbstbehandlung eignen sich Globuli niederer Potenzierungen wie D12, höhere Potenzen sollten in Absprache mit dem Tierarzt oder Tierhomöopathen eingesetzt werden.
Homöopathische Therapiemöglichkeiten bei typischen Katzenerkrankungen Da andauerndes Erbrechen und Durchfall bei Katzen auf einen Wurmbefall hinweisen kann, sollte bei diesen Symptomen auch eine Untersuchung durch den Tierarzt erfolgen. Begleitend kann das homöopathische Mittel Abrotanum gegeben werden, zeigt die Katze zusätzlich große Unruhe, das Mittel China.
Eine homöopathische Wundbehandlung kann bei kleinen Verletzungen oft schon ausreichend sein. Arnica Globuli können bei frischen oder blutenden Wunden, Quetschungen und nach Stürzen eingesetzt werden. Arnica hilft besonders, wenn die verletzte Katze sich nicht mehr bewegen will. Das Homöopathikum Calendula hingegen kann bei schlechter Wundheilung und Bisswunden hilfreich sein.
Bei der sogenannten Katzenseuche, einer hochansteckenden Viruserkrankung, können folgende Mittel begleitend eingesetzt werden: Baptisia Globuli, wenn die Katze grünlich-gelben Schleim erbricht und unter Durchfall, Erschöpfung und schlechtem Mundgeruch leidet. Veratrum album bei starkem Durchfall mit Kreislaufschwäche und Belladonna bei hohem Fieber und großer Schreckhaftigkeit der Katze.
Die chronische Niereninsuffizienz stellt eine häufige Todesursache bei älteren Katzen dar. Ist die Katze abwechselnd regungslos und munter, ihr Urin abwechselnd hell oder dunkel, kann das Mittel Berberis gegeben werden. Das Mittel Solidago ist bei dunklem und trübem Urin angezeigt, das Mittel Arsenicum album, wenn die Katze durch die Erkrankung deutlich gealtert ist, häufig kleine Mengen Wasser trinkt und unangenehm faulig riecht.
Leidet die Katzen an einer Verstopfung, so können Sulfur Globuli hilfreich sein, wenn Durchfall und Verstopfung im Wechsel auftreten und der After gerötet ist. Hat das Tier sich überfressen, spricht dies für das Mittel Nux vomica, die Arznei Alumina kann bei Verstopfung von älteren, abgemagerten Tieren, die ständig die Wärme suchen, angeraten werden. Je nach Ausprägung kommen verschiedene homöopathische Mittel bei Katzenschnupfen zum Einsatz: Aconitum Napellus bei hoch akuten und plötzlich auftretenden Beschwerden, Pulsatilla bei schleimigen Schnupfen oder Lachesis bei Schnupfen mit begleitendem Fieber.
Zusammengefasst Katzenbesitzer können ihren Katzen bei vielen typischen Beschwerden mit Globuli helfen. Bei unbekannten, andauernden oder ernsthaften Symptomen sollte jedoch zum Wohl der Katze generell tierärztlicher Rat eingeholt werden. Wer weiß wie, der kann der eigenen Katze auch schon im Vorfeld einige Beschwerden ersparen. Voraussetzung hierfür ist eine liebevolle und artgerechte Haltung, wie im Ratgeber für Katzen zu lesen ist.
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Der Sommer hat sich in den letzten Tagen von seiner besten Seite präsentiert und das schöne, warme Wetter wird uns noch mindestens nächste Woche erhalten bleiben. Viele lieben den Sommer, auch unsere Haustiere. Aber wenn die Temperaturen auf 36° Grad klettern leiden Mensch und Tier unter der extremen Hitze. Während wir uns mit Klimaanlage, Schwimmbad und eiskalten Getränken abkühlen, haben Haustiere oft das Nachsehen. Auch sie können einen Hitzeschlag erleiden. Die Experten der Tierfreunde Österreich geben euch Tipps, was ihr für eure Hunde und Katzen während einer Hitzewellen tun könnt.
Rein ins kalte Nass! Hunde lieben Abkühlung an heißen Tagen
Hunde schwitzen nicht über die Haut Hunde verfügen über keine Schweißdrüsen auf der Haut. Sie kühlen sich daher mit Hecheln und Trinken ab. Sie schwitzen nur über ihre Pfoten oder über die Zunge. Ganz klar, der Hund sollte immer über genügend kaltes Wasser an einem schattigen Ort an heißen Tagen verfügen. Gassi gehen sollte am frühen Morgen oder am späten Abend passieren und nicht in der prallen Mittagssonne. Tagsüber ist es besser dem Hund ein schattiges Plätzchen in der Wohnung oder im Haus freizuhalten, wo er sich ausruhen kann. Man mit dem Hund auch ruhig schwimmen gehen, wo es erlaubt ist. Achtung bei reißenden Flüssen! Lieber in in kleine Bäche, Seen oder Teiche gehen.
WICHTIG: Hunde niemals alleine im abgestellten Auto lassen! Innerhalb von wenigen Minuten verwandelt sich das durch die Klimaanlage abgekühlte Auto in einen heißen Kessel. Der Hund kann innerhalb weniger Minuten einen Hitzeschock erleiden und tot sein. Auch das öffnen des Fensters bringt oder das Abstellen des Autos im Schatten hilft dem Hund in dieser Situation nicht. Deshalb NIEMALS den Hund alleine im abgestellen Auto zurück lassen.
Wie erkenne ich einen Hitzeschock beim Hund?
Hecheln mit ausgestreckten Hals
Tiefrote Zunge
Trüber Blick
Benommenheit
Finger aufs Zahnfleisch des Hundes drücken, bleibt die Stelle weiß, stimmt etwas mit dem Kreislauf nicht
Wenn der Hund einen Hitzeschock erleidet zeigt er meist die genannten Symptome. Sofort mit feuchten Tüchern Pfoten und Kopf des Hundes kühlen und ab zum Tierarzt.
Was machen Katzen bei extremer Hitze? Katzen sind sehr eigenständig, auch was Hitze betrifft. Wichtig ist ihnen ein schattiges Plätzchen und wieder immer ausreichen kühles Wasser zur Verfügung zu stellen. Wenn Katzen in der Wohnung gehalten werden, sollte regelmäßig gut durchgelüftet werden und, falls vorhanden, die Klimaanlage nicht zu stark eingeschalten sein. Vor allem Katzen mit offenen, rosa Hautstellen (also weißem oder hellem Fell) können sich einen Sonnenbrand holen, der sich bei häufigen aufkommen, in Hautkrebs entwickeln kann. Näschen und Ohren sollten deshalb an sonnigen Tagen mit einer Sonnencreme auf Wasserbasis (ab LSF 30) eingecremt werden.
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten seinen Hund zu ernähren. Hundehalter können auf eine große Auswahl an Futter und Spezialfutter zurückgreifen und die für den Hund passende Form auswählen. Aber was steckt eigentlich im klassischen Hundefutter? Phosphor, tierische Nebenprodukte und Antioxidantien – viele können mit diesen Begriffen wenig anfangen und wissen nicht, ob sich dahinter gute oder schlechte Zutaten verstecken und wie viel davon eigentlich Gesund ist. Die Experten der Tierfreunde Österreich geben einen Überblick über die gängigsten Inhaltsstoffe bei klassischem Hundefutter.
Was bedeuten die Inhaltsstoffe und Zutaten im Hundefutter eigentlich?
Fleisch und tierische Nebenprodukte Hinter diesem Hinweis kann sich von hochwertigen Fleischteilen bis hin zu Schlachtabfall alles verstecken. Das aber nicht gleichzeitig heißen, dass es sich immer um minderwertige Schlachtabfälle handelt. Zum Beispiel können auch Leber, Herz und Innereien dazuzählen und diese enthalten durchaus wichtige Nährstoffe für den Hund. Minderwertige Schlachtabfälle ist Fleisch, das Menschen nicht essen sollen, für Hunde aber nicht gesundheitsschädlich ist, wie grüner Pansen, Lefzen oder Lunge. Die so genannten tierischen Nebenerzeugnisse sind ebenfalls ein Produkt der Schlachtung von gesunden Tieren. Dabei handelt es sich um Teile des Schlachttiers, die für den menschlichen Verzehr nicht vorgesehen sind wie Innereien, Knochen, Blut, Hufe, Haar, Ohren und Schnäbel. Die Deklarierung Überlagert bei Fleisch bedeutet, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum für den menschlichen Verzehr abgelaufen ist. Nicht aber, dass es gammelt. Bei der Erhitzung werden die Keime abgetötet.
Pflanzliche Nebenprodukte Dabei handelt es sich um Nebenerzeugnisse aus der Aufbereitung pflanzlicher Erzeugnisse, wie Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchte und Ölfrüchte. Das können auch billige, schlecht verwertbare Füllstoffe sein, die dazu führen, dass der Hund Blähungen bekommt. Der Rohfaseranteil im Futter steigt, um so mehr pflanzliche Nebenprodukte im Futter enthalten sind. Stroh oder Sägemehl sind im Hundefutter verboten.
Fisch und Fischerei-Nebenprodukte Dabei kann es sich, wie beim Fleisch um hochwertigen Fisch als auch um Nebenprodukte wie Fischköpfe oder Gräten handeln.
Rohasche, Rohprotein, Rohfett und Rohfaser Rohasche ist ein sehr komplizierter Wert beim Hundefutter. Er wird ermitteln, indem das Futter verascht wird. Das heißt es wird auf 550 Grad erhitzt und anschließend verbrannt. Die übriggebliebene Asche wird danach gewogen. So bleiben nur die anorganische Substanzen im Futter erhalten (Spurenelemente und Mineralien). Futter mit einem erhöhten Gehalt an Rohasche beinhaltet meist eine übermäßige Beimengung von billigen Knochenmehlprodukten. Der Rohaschewert sollte bei unter 10 % für Trockennahrung und bei unter 2% für Nassfutter liegen. Der Rohproteinwert hingegen kann bei 25% (Trockenfutter) liegen. Nassfutter enthält meistens immer weniger Rohprotein als Trockenfutter. Das liegt an den Wasseranteilen. Rechnet man den Wassergehalt bei Nassfutter weg, enthält dieses meist mehr Rohprotein als Trockenfutter. Der Rohprotein bei Nassfutter sollte nicht unter 5,5 % liegen. Rohfett gibt den Energiegehalt des Futters an. Energiereiches Trockenfutter verfügt über 15% Rohfett. Für Hunde mit normaler Bewegung ist ein Rohfettanteil von 10-12 % völlig ausreichend. Bei Nassfutter soll der Anteil bei 1% liegen. Der Wert sagt leider nichts über die Qualität der Fettquellen aus. Bei Rohfaser handelt es sich um die unverdaulichen pflanzlichen Faserstoffe im Futter (z. B. Zellulose). Ein gewisser Anteil an Rohfasern ist wichtig, weil die Ballaststoffe die Darmtätigkeit anregen und den Kot des Hundes formen. Bei Trockenfutter ist ein Rohfaseranteil von 2-3 % ideal, bei Nassfutter sollte er bei 0,5 % liegen. Zu viel Rohfaser führt zu Blähungen und großen Hundehaufen, da das Futter nicht richtig verdaut werden kann.
Kalzium und Phosphor, Zusatzstoffe Bei Kalzium und Phosphor handelt es sich um Mineralstoffe. Das Verhältnis sollte bei 1 bis 1,5 zu 1 (Kalzium zu Phosphor) liegen. Ein hoher Gehalt an Phosphor kann bei Hunden zu Harnsteinbildung führen. Alle anderen Mineralien können unter dem Begriff “Mineralstoffe” zusammengefasst werden und müssen nicht zwingend einzeln deklariert werden. Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe wie Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren müssen dem Hundefutter zusätzlich zugesetzt werden, weil diese während der Erhitzung des Futters verloren gehen.
Sensorische und technologische Zusatzstoffe Geschmacks- und Farbstoffe (Amaranth, Aspartam, Erythrosin, Glycin oder Carotinoide) intensivieren den Geschmack und verleihen dem Futter eine bessere Farbe oder machen das Futter ansehnlicher. Diese Stoffe nennt man sensorische Zusatzstoffe. Völlig unnötig, denn Hunden ist das Aussehen ihres Futters egal. In manchen Produkten werden geringe Mengen an Zucker als Farbstoff verwendet, um einen braunen Farbton zu erhalten. Die Zuckermenge ist für Hunde nicht gesundheitsschädlich und verursacht kein Zahnprobleme. Zu den technologischen Zusatzstoffen zählen Konservierungsstoffe, Antioxidantien, Aromastoffe, Emulgatoren und Stabilisatoren. Emulgatoren (z.B. E431) helfen dabei, zwei nicht mischbare Komponenten wie Öl und Wasser zu vermengen. Stabilisatoren erhalten die Beschaffenheit, Handhabbarkeit und das Aroma des Futters.
Antioxidantien und Konservierungsmittel Antioxidantien halten das Fett im Futter frisch. Die synthetischen Antioxidantien, BHA (= E 320), BHT (= E 321) und Ethoxiquin (= E 324), stehen im Verdacht, Allergien auszulösen und Krebs zu fördern. Zu den Konservierungsmitteln zählen Kalziumsorbat (E 203), Natriumsorbat (E 201) oder Zitronensäure (E 202). Diese Stoffe schützen das Futter vor dem Verderben durch Bakterien oder Pilze. Wenn das Futter mehr als 14 Prozent Wasser enthält, sind Konservierungsmittel notwendig. Trockenfutter muss deshalb in der Regel keine enthalten. Auch im Nassfutter sind sie fraglich, da dieses durch Hitze und Druck (Dose) haltbar gemacht wurde.
Das Alleinfuttermittel Alleinfuttermittel beudeutet, dass es den täglichen Nährstoffbedarf eines Hundes abdecken muss. Dazu muss es Vitamine, Spurenelemente, Mineralien, Fettsäuren und Aminosäuren in den richtigen Mengen enthalten. Es dürfen keine Mangelerscheinungen oder eine Überdosis an Nährstoffen beim Hund ausgelöst werden. Vor dem Verderb des Hundefutters schützt die richtige Lagerung. Es muss vor Wärme und Licht geschützt und kühl gelagert werden.
………………………………………………………………………………………… Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung zu haustierspezifischen Themen sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert.