Fühlen Hunde und ihre Besitzer die gleichen Emotionen?

Eine ganze Reihe neuer Studien belegt, dass Hunde die Gefühle von Menschen nicht nur wahrnehmen können, sondern sich diese auch auf sie übertragen.

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Viele Menschen sind der Überzeugung, dass Hunde menschliche Emotionen lesen können. Dass sie mit dieser Annahme richtig liegen, zeigen eine Reihe neuer Studien, die sogar noch einen Schritt weitergehen: Hunde können nicht nur anhand des Verhaltens ihres Menschen dessen Gefühle wie Angst, Aufregung und Wut erkennen – sie lassen sich sogar von ihnen anstecken.

Hunde beobachten uns ständig

Ähnlich wie menschliche Kleinkinder, die sich in ihren Reaktionen in Bezug auf fremde Menschen und ihre Umwelt an dem Verhalten ihrer Eltern orientieren, suchen Hunde bei Herrchen und Frauchen nach Hinweisen darauf, wie eine Situation einzuordnen ist. Hunde sind erstaunlich soziale Wesen, darum lassen sie sich leicht von der Zuneigung und Freude ihres Umfelds anstecken. Strahlt ihr Besitzer Ruhe, Gelassenheit und Selbstbewusstsein aus, bedeutet das für den Hund, dass die Umgebung sicher ist. Doch auch das Gegenteil ist der Fall, wenn sich der Stress und die Angst des Besitzers auf den Hund übertragen.

Hormone der Grund für Übertragung von Emotionen

In den vergangenen Jahren wurden mehrere Studien veröffentlicht, die zeigen, dass verschiedene Faktoren für diese Übertragung von Emotionen verantwortlich sind: die Ausschüttung bestimmter Hormone – zum Beispiel Oxytocin –, eine Veränderung des Körpergeruchs des Menschen, Schlüsselneuronen und andere physiologische Faktoren. Studien zeigen, dass z. B. unser Gähnen auf Hunde ansteckend wirkt und ihr Cortisolspiegel steigt, wenn sie ein Baby weinen hören – derselbe Vorgang wird auch im menschlichen Körper ausgelöst. Sie reagieren außerdem auf emotionale Untertöne in unserer Stimme. Wenn Mensch und Hund miteinander interagieren – oder sich einfach nur gegenseitig in die Augen sehen – führt das bei beiden zur Ausschüttung von Oxytocin, dem sogenannten Kuschelhormon. Die Auswirkungen von Oxytocin sind äußerst vielschichtig und reichen von Gefühlen des Vertrauens und der Großzügigkeit bis hin zu Neid.

Die Mimik und Körpersprache ist entscheidend

Der Grund dafür, warum Menschen sich von der emotionalen Verfassung ihres Gegenübers oft anstecken lassen, liegt in ihrer Neigung, Mimik, Körperhaltung und Körpersprache des anderen zu spiegeln. Dieses Phänomen wurde auch bei Hunden beobachtet, die miteinander spielen, und es ist durchaus möglich, dass es ebenso zum Wirken kommt, wenn Mensch und Hund miteinander interagieren. Es ist dabei unerheblich, ob man selbst Hundebesitzer ist oder nicht: Menschen sind sehr gut darauf eingestellt, die positiven und negativen Gesichtsausdrücke von Hunden zu deuten, was teilweise daran liegt, dass sich die Mimik der beiden Spezies ähnelt. Befindet sich ein Mensch in der Gegenwart eines wütenden Hundes – oder umgekehrt – sei es demnach möglich, dass beide unbewusst den Gesichtsausdruck und die Körpersprache des anderen spiegeln und dadurch die Emotion Wut vom anderen übernehmen. Aufgrund der engen Verbindung zwischen Hund und Mensch haben sich die beiden Spezies miteinander entwickelt – und das hat mit der Zeit dazu geführt, dass sie die Gefühlsregungen des anderen lesen können.

Hören, sehen, riechen… mitfühlen

Hunde nehmen Emotionen mit allen Sinnen wahr. Experten sind sich einig, dass Hunde außergewöhnlich begabt darin sind, Gesichtsausdrücke und Körpersprache von Menschen zu lesen. Manche Studien haben gezeigt, dass Hunde Informationen über die Gefühlslage von Menschen und anderen Hunden überwiegend aus der Körpersprache ziehen. Es gibt jedoch auch einige, die zu dem Schluss kommen, dass die menschliche Mimik dem Hund verrät, wie sein Gegenüber sich fühlt. Laut einer Studie aus dem Jahr 2018 reagieren Hunde auf sechs verschiedene menschliche Gesichtsausdrücke – Wut, Angst, Freude, Traurigkeit, Überraschung und Ekel – mit einer Veränderung des Blicks und der Herzfrequenz.

Hunde beobachten uns Menschen sehr genau. Aber nicht nur, indem sie unseren Blick und unsere Körpersprache wahrnehmen, sondern auch, indem sie auf die Laute hören, die wir machen und unseren Geruch deuten. Hunde reagieren äußerst sensibel auf Körpergerüche – deswegen sind sie in der Lage, Diabetes und vermutlich auch Epilepsie bei Menschen zu erschnüffeln. Um zu verstehen, was der Hund uns mit seinen Lauten, Mimik und Körpersprache mitteilen will, ist es nötig, dass wir uns auf Ihn einlassen.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Wenn die Katze Schluckauf hat?

Ein Schluckauf kann bei Katzen jeden Alters vorkommen. Das liegt an einer Nervenirritation, so dass sich Zwerchfell und Stimmritze gleichzeitig zusammenziehen. Wann Du mit Deinem hicksenden Schmusetiger zum Tierarzt musst und wann der Schluckauf harmlos ist, erklären Euch hier die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

Katzen-Schluckauf

Wenn eine Katze Schluckauf hat, klingt das sehr niedlich und witzig. Meist ist der Spuk genauso schnell vorbei, wie er gekommen ist. In seltenen Fällen kann der Schluckauf jedoch auf Krankheiten hinweisen. Eine Sache gleich mal vorweg: Versuche niemals, den Schluckauf Deiner Katze durch Erschrecken, Luft anhalten oder über Kopf Wasser trinken zu beenden. Dies nützt gar nichts und macht alles nur noch schlimmer, weil die Katze in Panik ausbricht.

Wie kommt es zu Schluckauf bei Katzen?

Im Prinzip entsteht Schluckauf bei Katzen genauso wie bei Menschen. Dabei passieren zwei Dinge gleichzeitig: Das Zwerchfell zieht sich zusammen und die Stimmritze zwischen den beiden Stimmbändern im Kehlkopf verschließt sich. Ursache dafür ist eine Reizung der Nerven, die durch das Zwerchfell verlaufen.

Schluckauf nach dem Fressen

Wenn Deine Katze ihr Futter schnell herunterschlingt, ohne es richtig zu kauen, führt das oft zu Schluckauf. Das liegt daran, dass die gierige Samtpfote beim Schlingen viel Luft verschluckt. Diese Luft reizt das Zwerchfell, das sich daraufhin zusammenkrampft und den Schluckauf auslöst. Besonders oft sind kleine Katzen betroffen, die erst noch lernen müssen, ihr festes Futter ordentlich zu kauen. Falls Deine Katze ständig Schluckauf nach dem Fressen hat, dann versuch doch mal Folgendes aus:

  • Verteile über den Tag kleinere Futterportionen
  • Lege ihr z. B. einen Ball in den Futternapf, so muss Deine Die Katze drumherum fressen und kann nicht so schlingen.
  • Stelle den Futternapf etwas höher: Wenn Deine Katze sich Strecken muss, um ans Futter zu kommen, frisst sie langsamer.
  • Immer genug Wasser bereitstellen

Haarballen als Übeltäter

Haben sich Haare im Verdauungstrakt Deiner Katze angesammelt und es gelingt ihr nicht, den Haarballen herauszuwürgen, irritiert dies ihr Zwerchfell und den Kehlkopf. Die Folge: Schluckauf. Speziell Katzen mit langen Haaren, wie Perserkatzen haben oft mit Haarballen so Ihre Probleme. Solange das nur selten passiert und Deine Katze es schafft, den Haarballen auszuspucken, musst Du Dir keine Sorgen machen.

Schluckauf als Krankheitssymptom

Hält der Schluckauf länger an oder leidet Deine Katze auffallend oft darunter, solltest Du mit ihr unbedingt den Tierarzt aufsuchen. Denn mögliche krankheitsbedingte Ursachen für Katzen-Schluckauf können sein:

  • Asthma
  • Herzprobleme
  • Tumore
  • Parasiten
  • Allergien

Ein Schluckauf sollte innerhalb von Stunden, auf jeden Fall aber noch am gleichen Tag, wieder verschwinden. Tritt er in zunehmender Frequenz auf, bleibt nur der Gang zum Tierarzt. Bei älteren Katzen könnte sich dahinter auch eine Herz- oder Lungenerkrankung verbergen


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Bitte um Abstand bei Hunde mit gelber Markierung

Bei Hunden mit einer gelben Schleife oder einem gelben Halstuch wird die Bitte um Abstand signalisiert. Die Markierung bedeutet, dass der Hund keinen näheren Kontakt zu anderen Hunden und Menschen möchte oder verträgt. Dies beugt Missverständnisse vor und kann Beißunfälle vermeiden.

Gelber-Hund

Gerade nach den aktuellen Vorfällen mit Hunden, wo Kleinkinder betroffen waren sind die Wogen hochgegangen. Doch kleine Kinder verstehen oft nicht, dass ein Hund nicht angefasst werden möchte, weil er vielleicht gerade krank ist oder sogar traumatisiert wurde.

TIERFREUNDE ÖSTERREICH Kampagne „Gelber Hund“

Der Gedanke dahinter ist, dass einige Hunde manchmal aus bestimmten Gründen wie Krankheit, Traumatisierung oder Ausbildung ihren Freiraum benötigen. Diese Hunde werden für jeden anderen Hundehalter gut sichtbar mit etwas Gelben an der Leine, Geschirr oder Halsband gekennzeichnet. Wenn Du daher einen Hund siehst, der ein gelbes Band oder eine gelbe Schleife am Halsband trägt, dann bitte gewähre diesem Hund seinem Freiraum.

Warum brauchen manche Hunde mehr Freiraum?

Manche Hunde brauchen mehr Abstand. Dabei handelt es sich vor allem um sensible, unsichere oder ängstliche Tiere. Der Hund kann krank sein, sich in der Reha befinden oder er ist einfach alt. Es kann sich auch um eine läufige Hündin handeln. Der Hund ist vielleicht gerade erst aus einem Tierheim in seine neue Umgebung gekommen. Er hat schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden oder Menschen gemacht. Der Hund kann im Training sein oder in einer Ausbildung, zum Beispiel als Therapiehund. Das Tier möchte und sollte einfach in Ruhe gelassen werden.

Weshalb eine gelbe Markierung?

Gelb ist eine Signalfarbe und eine eindeutige Markierung. Ob eine gelbe Schleife, ein gelbes Band, ein gelbes Tuch, ob an der Leine, am Halsband oder am Geschirr angebracht – solch ein Stück Stoff ist einfach zu befestigen und auch aus der Distanz sichtbar. Diese Methode funktioniert international; auch Kinder können die Bedeutung schnell verstehen. Die Halter bestimmen selbst den Zeitraum, in dem ihr Hund „gelb“ ist. Die gelbe Schleife gilt übrigens auch in anderen Kontexten als ein Symbol für Solidarität und Unterstützung.

Bekannt wie ein gelber Hund

Die Aktion Gelber Hund ist in Österreich noch relativ unbekannt. Man sieht kaum Hunde mit einer gelben Schleife und weiß wenig über deren Bedeutung. Manche halten sie für ein Modeaccessoire oder gar für eine Markierung aggressiver Hunde. Deshalb ist das Ziel der Kampagne, die gelbe Markierung unter allen Hundehaltern bekannt zu machen. Nur so kann sichergestellt werden, dass “gelbe Hunde” den Freiraum erhalten, den sie brauchen. Die gelbe Markierung setzt natürlich keine Auflagen außer Kraft oder ersetzt gar die Verantwortung des Hundehalters. Doch das Wissen um die Aktion sollte verbreitet werden, durch Flyer bei Tierärzten, in Zoohandlungen, auf Hundewiesen und in Hundeschulen sowie über das Internet.

Kinder lernen Hundeverhalten zu deuten 

Der Verein Rettungshunde Niederösterreich hat sich als Ziel gesetzt, Kindern von vier bis 14 Jahren die sogenannte Hundesprache beizubringen. Im Rahmen des neuen Workshops “Kids & Dogs” soll der Umgang mit den Tieren spielerisch erlernt werden. Der von spezialisierten Pädagogen betreute Kurs zielt nicht nur auf Familien mit Hunden ab, sondern auf alle Kinder. Erlernt werden sollen in den Workshops vor allem die “Calming Signale”. Dabei geht es um die richtige Art des Herangehens an einen Hund. Behandelt werden sollen aber auch Zeichen, die jedes der Tiere versteht. Wenn man auch als Mensch erkennt und respektiert, was ein Hund sagt, können in Zukunft Unfälle vermieden werden.


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10 spannende Unterschiede zwischen Hund und Katze

Natürlich sind Hunde und Katzen völlig verschieden… aber warum genau? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH verraten dir spannende Unterschiede.

Unterschiede-Hunde-Katzen

Viele Unterschiede zwischen Hund und Katze fallen sofort ins Auge. Kein Wunder, es handelt sich schließlich um zwei völlig verschiedene Tierarten. Doch es gibt sicher einiges, dass Ihr nicht über unsere geliebten Haustiere wusstest.

1. Hunde leben länger beim Menschen

Nach aktuellem Wissensstand ist ziemlich sicher, dass der Hund früher domestiziert wurde als die Katze. Bei Hunden geht man davon aus, dass sie vor etwa 40.000 Jahren anfingen, mit Menschen zusammen zu leben. Bei Katzen sind es dagegen nur rund 12.000 Jahre.

2. Katzen sind schwieriger zu erziehen

Grundkommandos wie Sitz und Platz kann man den meisten Hunden schnell beibringen. Katzen dagegen sind schwieriger auf Kommandos zu trainieren. Dafür sind die Miezen schneller stubenrein, bei Hunden hingegen kann es länger dauern.

3. Katzen hecheln nicht wie Hunde

Vielleicht hast Du Deine Katze schonmal hecheln gesehen aber bestimmt nicht so häufig wie Hunde. Der Grund dafür ist, dass sie sich normalerweise nicht bis zur Überhitzung verausgaben. Körperlich ist es Katzen aber möglich zu hecheln, da auch sie Schweißdrüsen in ihrer Nase besitzen, die bei der Regulierung der Körpertemperatur helfen.

4. Hunde können Süßes schmecken

Ob etwas süß ist, können Katzen nicht schmecken, Hunde dagegen schon. Denn die haben einen breiteren Gaumen und Experten gehen davon aus, dass sie auch Süße schmecken können. Das dürfte vor allem an der unterschiedlichen Ernährung liegen.

5. Hunde können vegetarisch leben…

Hunde ernähren sich zwar hauptsächlich von Fleisch, doch sie können auch mit einer pflanzenbasierten Ernährung überleben. Bei Katzen sieht es anders aus: Sie brauchen zwingend Fleisch auf dem Teller.

6. Hunde kommen länger ohne Futter aus

Hunde überstehen längere Zeit ohne Futter als eine Katze. Katzen sollten deshalb mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag bekommen und auch nicht zu strikt auf Diät gesetzt werden. Denn ihr Körper kann Fettpolster nicht so effizient in Energie umwandeln, wie Menschen oder Hunde.

7. Katzen fahren ihre Krallen aus

In einem Moment sind sie noch die Sanftheit auf vier Pfoten, im nächsten haben sie ihre scharfen Krallen ausgefahren. Das liegt an ihren ausfahrbaren Krallen, die dafür sorgen, dass sie sich nicht abnutzen und immer scharf bleiben. Hunde haben zwar auch Krallen, können diese aber nicht ausfahren.

8. Katzen wollen hoch hinaus

Wenn Katzen sich bedroht fühlen, müssen sie nicht am Boden bleiben: Sie können auf Bäume klettern. Bei Hunden ist das anders, sie sind auf ein bodennahes Leben beschränkt. Deshalb sind sie auch auf ein Rudel angewiesen, um effektiv jagen zu können.

9. Hund ist Marathonläufer, Katze Sprinterin

Entscheiden sich Hunde zur Flucht, können sie ziemlich lange durchhalten. Die Körper der Vierbeiner sind darauf ausgelegt, über lange Strecken die Fährte ihrer Beute zu verfolgen. Außerdem haben Hunde ein Nackenband, das ihnen hilft, bei ihren Läufen Energie zu sparen. Katzen besitzen kein Nackenband und sind darauf ausgelegt, blitzschnell zu reagieren und ihre Beute mit einem Sprung zu erreichen. Sie sind nicht besonders ausdauernd, dafür können sie ihre Kräfte explosionsartig freisetzen.

10. Hunde haben mehr Zähne als Katzen
Um seine Mahlzeiten zu zerkleinern, hat ein Hund mehr Beißer zur Verfügung als eine Katze: Hunde haben normalerweise 42 Zähne, Katzen nur 30.


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Mitnahme von Tieren in öffentlichen Verkehrsmitteln

Viele Menschen und auch ihre Vierbeiner sind vor allem in Städten auf das öffentliche Verkehrsnetz angewiesen. Mit dem Hund in den Öffis unterwegs, ein Thema, das immer wieder emotional diskutiert wird. Grundsätzlich gilt, jeder darf seinen Hund in U-Bahn, Bus oder Bim mitnehmen.

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Oft kann es sein, dass der Transport mit Bus oder Bahn für Hunde puren Stress bedeutet -besonders dann, wenn viele Menschen mitfahren. Deshalb solltest Du Deinen Vierbeiner langsam an das Verkehrsmittel gewöhnen, damit einer angenehmen Fahrt nichts im Wege steht.

Die Fahrt so angenehm wie möglich gestalten

Es gibt ein paar einfache Tricks, mit denen Ihr Euren Hund während der Fahrt etwas Gutes tun könnt. Empfehlenswert ist es, den Hund nicht direkt vor der Fahrt zu füttern. Auf keinen Fall aber sollte er durstig sein. Vor der Einfahrt von Zug oder Bahn unbedingt den Hund dicht bei sich halten. Viele vorbeilaufende Füße könnten den Hund irritieren oder unter das herannahende Fahrzeug drängen. Erst einmal eingestiegen, sollte der Hund am besten zwischen die Beine genommen werden. Das gibt Deinem Hund Sicherheit und gewährleistet auch Abstand, falls sich ein anderer Fahrgast in der Nähe von Hunden nicht so wohlfühlt. Ob sich der Hund besser fühlt, wenn er von der Fahrt nichts oder viel mitbekommt, ist eine Sache, die man ausprobieren und beobachten muss, denn auch das ist von Hund zu Hund verschieden.

An die Regeln halten

Ungewohnte Geräusche, fremde Gerüche und große Menschenmassen – Bahn oder Bus mit dem Hund ist nicht immer einfach. Hier kann es immer wieder einmal zu Zwischenfällen kommen. Ist der Hund aber erst einmal daran gewöhnt, wird die Fahrt zur Routine. In erster Linie gilt es die Leinen- und Maulkorbpflicht zu beachten. Auch wenn diese in Österreich nicht besonders beliebt ist, sollte man sich in jedem Fall an die Leinenpflicht halten.

Fahrscheine für Hunde

Assistenzhunde (Blindenführhunde) mit gültigem Eintrag im Behindertenpass dürfen kostenlos in öffentlichen Verkehrsmitteln mitfahren. Auch kleine Hunde, die in einem geschlossenen, tiergerechten Behälter transportiert werden, fahren gratis mit. Der Behälter dient vor allem zur Sicherheit des Hundes, denn bei vielen Fahrgästen, kann es schon einmal vorkommen, dass aus Versehen ein kleiner Hund zwischen all den Leuten übersehen wird. Alle anderen Hunde benötigen ein Halbpreisticket, d.h. ein ermäßigtes Einzelticket.


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Die optimale Fellpflege bei Vierbeinern im Herbst

Der Sommer geht, das Winterfell kommt: Haaransammlungen auf Teppich und Liegeplatz zeigen es – der Fellwechsel unserer tierischen Mitbewohner hat begonnen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben deshalb für Euch wertvolle Tipps zusammengestellt, wie Ihr den Fellwechsel von Eurem Haustier optimal unterstützen könnt.

Fellpflege-im-Herbst

Der Fellwechsel ist ein hormonell gesteuerter Vorgang bei Tieren und dauert im Durchschnitt 6-8 Wochen. Der Organismus von Hund oder Katze reagiert auf die sich verändernden Temperaturen und das Tageslicht und läuft in dieser Zeit auf Hochtouren. In der Zeit des Fellwechsels muss der Körper das Sommerfell abstoßen und bildet gleichzeitig ein neues, dickeres und wärmeres Fell mit einer dichteren Unterschicht für den Winter. Tierhalter können Hund oder Katze bei dieser Umstellung mit der richtigen Fellpflege unterstützen.

Haargenau die richtige Pflege

Die richtige Fellpflege bei Hunden und Katzen ist vor allem im Herbst sehr wichtig. Tägliches Bürsten spielt dabei eine zentrale Rolle. Spezielle Kämme oder Bürsten erhält Ihr in einem Fachgeschäft für Haustierbedarf. Die meisten Tiere genießen es gebürstet zu werden. Dabei solltest Du sie immer in Wuchsrichtung des Fells bürsten. Bei besonders dichtem Fell kannst Du die Oberschicht des Fells anheben und zuerst die darunterliegenden Haare bürsten, um Verfilzungen zu vermeiden. Die Bürste oder der Kamm sollten schonende, abgerundete Borsten oder Noppen besitzen. Diese regen beim Bürsten des Tiers die Durchblutung und Talgproduktion der Haut an und sorgen für ein neues, schönen und dicht glänzendes Fell. Zusätzlich kann ein kräftiges, gesundes Fell durch eine ausgewogene Ernährung unterstützt werden. Vollkornprodukte (Magnesium und Vitamin E), Karotten (Beta-Carotin), Hefe (Biotin) und hochwertige Öle (z.B. Leinöl) unterstützen die Fellbildung und sorgen für eine schöne Haut.

Bei Veränderungen des Fells gleich handeln

Auf die Fellpflege solltest Du vor allem in den Fellwechsel Monaten (Frühling und Herbst) ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Generell solltest Du aber das ganze Jahr auf ein gesundes Fell bei deinem Liebling achten. Vor allem Haustiere mit dichten und/oder langen Haaren sollten regelmäßig gebürstet werden. Verfilzungen oder Parasitenbefall können so vorgebeugt werden. Bei übermäßigem, vielleicht auch kreisrundem Haarausfall oder trockener und entzündeter Haut solltest Du auf jeden Fall den Rat eines Tierarztes hinzuziehen. Dies kann auf eine Erkrankung hindeuten und hat nichts mit dem natürlichem Fellwechsel des Tieres zu tun.

Tipp: Stell Deiner Katze besonders während dieser Zeit Katzengras zur Verfügung! Katzen verschlucken bei der eigenen Fellpflege Unmengen an Haaren und so bilden sich Haarbälle im Verdauungstrakt. Diese Haarbälle müssen die Tiere unbedingt wieder ausscheiden, Katzengras unterstützt die Tiere dabei.

Viele Hunde und Katzen genießen die sanfte Bürstenmassage und die tägliche Zuwendung „ihres“ Menschen. So fördert die regelmäßige Fellpflege auch die Bindung zwischen Dir und Deinem Tier.


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Acht Phänomene von Hunden

Der Hund gilt als der treueste Weggefährte des Menschen. Doch was geht wirklich in ihm vor, wenn er an unserer Seite durch die Welt spaziert? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind dieser Frage nachgegangen und haben Verblüffendes über unsere vierbeinigen Lieblinge herausgefunden.

Hundeblicke

Ein Hund riecht um 40 Mal besser als ein Mensch, er hört viel differenzierter, und er sieht anders. Durch seinen ausgeprägten Geruchssinn kann er Krankheiten riechen, lange bevor sie den Menschen bewusst oder medizinisch diagnostiziert sind. Sein Auge zerlegt Bewegungen in einzelne Bilder, so dass er Dinge, die laufen oder fliegen, blitzschnell fangen kann. Er kann Rückschlüsse aus Körpersprache und Gestik jedes einzelnen ziehen und dessen Stimmung erfühlen. Mit seiner Empathie fühlt er, wann Menschen seine Hilfe brauchen und reagiert sofort darauf. Wenn er sich sicher aufgehoben fühlt, ist er des Menschen bester Freund und das seit mehr als 100.000 Jahren. Hunde sind uns mittlerweile so vertraut, dass wir oft nicht mehr zur Kenntnis nehmen, was für faszinierende Tiere sie sind. Deswegen haben Euch die TIERFREUNDE ÖSTERREICH, 8 der faszinierendsten Geheimnisse des Hundes zusammengestellt.

  1. Hunde können träumen

Wenn Hunde im Schlaf knurren oder zucken, dann träumen sie. Dabei träumen große Hunde weniger als kleine: ein Zwergpudel etwa alle 10 Min. Bei einer Dogge liegen bis zu 60 Minuten zwischen den einzelnen Träumen.

  1. Hunde haben ein ausgezeichnetes Gehör

Hunde nehmen Frequenzen wahr, die wir Menschen nicht hören. Zum Bespiel das Geräusch eines Glühfadens in einer Lampe oder das Pulsieren einer Quarzuhr. Weil Ihre Ohren beweglich sind, können sie Geräusche perfekt orten.

  1. Hunde sind noch klüger als vermutet

Das zeigte die Veterinärmedizinische Universität in Wien: Hinter einer Verdeckung wurde Futter in eine Schale von mehreren gelegt. Dabei schaute nur einer von zwei Forschern zu, der den Hunden Hinweise gab und anschließend auf die richtige Schale zeigte. Die Hunde merkten sich, wer Bescheid wusste und folgten nur noch dessen Hinweisen.

  1. Hunde merken sich Beiläufiges

Die Gedächtnisleistung von Hunden wurde lange unterschätzt: Forscher fanden jetzt heraus, dass Hunde sich sogar Ereignisse merken, die zum Zeitpunkt des Geschehens keine Bedeutung für sie haben. Wenn sie danach in eine ähnliche Situation geraten, erinnern sie sich daran.

  1. Hunde meiden Konflikte

Hunde haben keine Lust auf Streit. Knurren, Zähnefletschen oder andere Signale, dienen bei feindseligen Begegnungen, die Kräfteverhältnisse schnell zu klären. Viele Auseinandersetzungen können deshalb friedlich geklärt werden.

  1. Hunde erkennen Gesichtsausdrücke

Hunde können zwischen wütenden und freudigen Gesichtsausdrücken bei Menschen unterscheiden. Jedoch noch nicht erforscht ist, ob sie auch immer die emotionale Bedeutung der Mimik verstehen.

  1. Hunde verhalten sich selbstlos

Gegenüber Artgenossen verhalten sich Hunde uneigennützig, das wiesen Forscher mit einem Experiment nach. Per Seilzug konnten Versuchstiere anderen Hunden Leckerlis zukommen lassen- und das taten sie auch, obwohl sie selbst nicht belohnt wurden.

  1. Hunde haben ein Kuschelhormon

Beim gegenseitigen Blickkontakt zwischen Hund und Mensch, schütten beide reichlich Oxytocin aus, das auch als Kuschelhormon bezeichnet wird. Dabei wird die gegenseitige Zuneigung verstärkt, was auch vergleichbar bei Menschen ist, zwischen Mutter und Kind.


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Tierversicherung- Rundum-Schutz für deinen Liebling

Nicht nur wir Menschen werden krank oder verletzen uns, auch unseren Vierbeinern geht es nicht immer gut. Damit bei Operationen, nach einem Unfall oder bei Krankheit zumindest die finanziellen Sorgen wegfallen, ist eine Kranken- und Unfallversicherung für deine Haustiere die beste Vorsorge.

Tierfreunde-Österreich

Gute Gründe für eine Tierversicherung

Natürlich hofft kein Haustierbesitzer, dass sein Tier eine schwere Krankheit bekommen könnte, die eine tiermedizinische Behandlung notwendig macht. Tritt ein solcher Fall jedoch ein, können sehr hohe Kosten auf den Tierhalter zukommen. Insbesondere chirurgische Eingriffe oder die Behandlung chronischer Krankheiten sind meist sehr kostenintensiv. Ebenso können Zahnbehandlungen für das Haustier ein tiefes Loch in die Haushaltskasse reißen. Wenn dem jedoch so ist, schafft eine gute Hundeversicherung und Katzen-Versicherung zumindest in finanzieller Hinsicht ein Stück Sorgenfreiheit und garantiert Deinem Liebling eine Versorgung unter bestmöglichen Bedingungen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH beraten Dich gerne, welche Krankenversicherung für Deinen Hund infrage kommt. Hier einen Überblick über unsere Leistungen bei Hundeversicherungen.

Hunde-Basis-Krankenversicherung

Diese Hundekrankenversicherung gewährleistet eine optimale tiermedizinische Versorgung bei Deinem Tierarzt. Gedeckt werden von der Tierversicherung Kosten für ambulante und stationäre Heilbehandlungen. Auch Operationen sowie Behandlungen in Tierkliniken sind bis zu € 2.500- pro Jahr in der Hundeversicherung inkludiert. Du kannst mit der Hunde-Basis-Krankenversicherung selbst den Tierarzt Deines Vertrauens wählen.

Komfort- Krankenversicherung

Die Komfort-Hundekrankenversicherung  beinhaltet sämtliche Leistungen der Basis-Krankenversicherung für Hunde, plus höchste Entschädigung und zusätzliche Leistungen. Stationäre Heilbehandlungen, inklusive Medikamente und Operationen sind jährlich mit 5.000 Euro mit der Hundeversicherung abgedeckt. Ebenso kommt die Komfort-Hundekrankenversicherung für Kastration und Physiotherapie für den Hund nach Operationen auf und deckt zudem Impfungen, Floh- und Zeckenmittel, Wurmkuren, Zahnprophylaxe und Check-ups Deines Hundes. Die Hundekrankenversicherung zahlt darüber hinaus die Unterbringungskosten (Tagesgeld) für Deinen Hund falls Du als Hundehalter selbst einmal ins Krankenhaus musst.

OP-Hundekrankenversicherung

Die OP-Hundekrankenversicherung  ist für alle Hundehalter zu empfehlen, die sich gegen Unfälle absichern möchten, falls bei ihrem Hund eine Operation nötig ist. Die Tierversicherung übernimmt dabei Deine Kosten für ambulante und stationäre tierärztliche Behandlungen – inklusive der operativen Vor- und Nachbehandlung, die wegen eines chirurgischen Eingriffs nötig sind. Pro Jahr werden von der OP-Hundekrankenversicherung € 3.000- abgedeckt. Darin enthalten sind auch Kosten für Unterbringung und Verpflegung Deines Hundes bis zu 15 Tage nach einer Operation. Auch Tierärzte heißen Versicherungen gut, insbesondere weil bei einigen Tarifen Vorsorgeuntersuchungen inkludiert sind.

Hunde Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung für Hunde gilt als die Pflicht-Tierversicherung, die jeder Hundehalter haben sollte. Selbst wenn du gut auf deinen Liebling Acht gibst und generell einen vorsichtigen Hund hast, kann immer etwas passieren. Eine Hundehaftpflicht schützt dich vor finanziellen Schäden, für die dein Hund verantwortlich ist. Neben Sachschäden spielen hier vor allem Unfälle mit Personenschäden eine große Rolle. Diese können oft besonders hohe Schadenszahlungen mit sich bringen. In den meisten österreichischen Bundesländern sind Hundehalter gesetzlich dazu verpflichtet, eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten dir eine Haftpflichtversicherung für deinen Hund mit top Leistungen und günstigen Konditionen an.

Eine Katzen-Krankenversicherung schützt vor hohen Kosten

Katzenversicherungen erfreuen sich heutzutage einer großen Beliebtheit, denn passieren kann schließlich immer etwas. Ob deine Katze nun mit Bisswunden von einem Rivalen nach Hause kommt oder vom Balkon im vierten Stock fällt und sich etwas bricht ist- in jedem Falle wirst du mit deinem Liebling zum Tierarzt fahren müssen.  Dabei können bei einem operativen Eingriff schnell mal zwischen 1.000,00 EUR und 2.000,00 EUR an Kosten anfallen. In solchen Fällen hilft dir eine Katzen-Versicherung die anfallenden Kosten zu kontrollieren. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten dir günstige Tierversicherungen mit vielen Extras. Bei Katzen-Krankenversicherungen bieten wir drei Optionen an: eine OP-Katzenversicherung , sowie die die Basis Krankenversicherung  und die Komfort Krankenversicherung für Katzen. Letztere übernimmt 80% der Tierarztkosten und sogar die Kosten für Kastration oder Sterilisation deiner Katze


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Wurmbefall – eine unterschätzte Gefahr bei Hund und Katze

Wurminfektionen kommen bei Hunden und Katzen sehr häufig vor. Sie können auch für den Menschen ein ernst zu nehmendes hygienisches und gesundheitliches Problem darstellen. Besonders Kinder, die oft engen Kontakt zu Tieren haben, sind gefährdet. Wie Du den Befall erkennst, sowie allgemeine Hinweise erklären Dir hier die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.

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Die Gefahr zur Ansteckung findet sich überall. Am häufigsten sind unsere Haustiere mit Spul- und Hakenwürmern befallen. Nicht selten kommt es zum Auftreten von Bandwürmern, auch sie leben im Darm unserer Vierbeiner und werden so wie der Kürbiskernbandwurm durch Flöhe übertragen. Deshalb raten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH Eure Hunde und Katzen in halbjährlichem Abstand zu entwurmen, Jungtiere entsprechend öfter.

Wurmbefall bei Katzen – keine Seltenheit

Besonders bei Katzen die Freigang genießen, kommt es schnell zu einem Wurmbefall der meistens oral erfolgt. Frisst die Katze nun Vögel oder Mäuse, die Würmer in sich tragen, infiziert sie sich damit.

Doch auch Wohnungskatzen die keine Beutetiere erlegen sind vor Würmern nicht sicher. Manche Parasiten werden an Schuhsohlen haftend ins Haus getragen, oder über Haut und Kleidung durch Kontakt zu einem infizierten Tier. Selbst Flöhe können Würmern als Zwischenwirt dienen. Verschluckt die Katze bei der Fellpflege einen Floh, hat sie sich ebenfalls infiziert. Je jünger die Katzen sind, desto schwerer macht ihnen der Wurmbefall zu schaffen, da sie ein schwächeres Immunsystem haben.

Hunde mit Wurmbefall

Bei ausreichender Ernährung wird eine geringe Anzahl von Bandwürmern von Hunden toleriert, ohne dass es zu Krankheitssymptomen kommt. Erst der massive Befall führt zu Mangelversorgung und Verdauungsproblemen. Hakenwürmer beißen sich in der Darmschleimhaut fest und ernähren sich vom Blut der Hunde. Der Blutverlust kann beträchtlich sein, denn ein einziges Wurm-Weibchen kann pro Tag bis zu 0,5 Milliliter Blut aufnehmen. Charakteristisch für Hakenwürmer ist der Infektionsweg über die Haut, aber auch das Verschlucken einer Larve kann zur Besiedelung des Hundedarms führen.

Symptome bei befallenen Tieren

Je nachdem, wie gesund Dein Haustier und wie stark der Befall ist, kann eine Wurminfektion ohne Symptome erfolgen. Spätestens aber wenn die Würmer sich vermehren, machen sie Deinem Vierbeiner sichtlich zu schaffen. Zu den häufigsten Anzeichen gehören großer Hunger, Abmagerung oder glanzloses Fell. Häufig kommen noch Verdauungsprobleme wie Erbrechen und Durchfall dazu, sowie wie eine geringere Vitalität. Verdächtig ist auch ein Juckreiz rund um den After und das daraus resultierende „Schlittenfahren“, bei dem die Tiere auf dem Boden sitzen und umherrutschten. Sofort zu reagieren ist auch bei hellen, reiskornartigen Ausscheidungen im Kot.

Schnell reagieren: Entwurmen!

Wenn Du solche Symptome bei Deinem Vierbeiner beobachtest, solltest Du schnellstens mit ihm zum Tierarzt gehen. Zwar verläuft der Wurmbefall bei Katzen im Endeffekt relativ harmlos, man sollte jedoch nichts provozieren. Generell wird dann beim Tierarzt eine Wurmkur verschrieben, die je nach Verabreichungsform über einen längeren Zeitraum regelmäßig verabreicht wird. Die zu dosierende Menge richtet nach dem Gewicht Deines Haustieres.

Übertragung auf den Menschen

Ein wichtiger Gefahrenpunkt ist die Übertragung des Wurmes auf den Menschen. Besonders bei Kindern, älteren Menschen oder einem schlechten Immunsystem, kann diese Ansteckung schwerwiegende Folgen haben. Der Fuchsbandwurm kann sobald er sich im Organismus eingenistet hat, fast nicht mehr eliminiert werden und setzt sich in wichtigen Organen wie Leber, Niere oder Gehirn fest.

Besonders wichtig: Ein Tier mit Wurmbefall darf auf keinen Fall im Bett schlafen. Und zum Schutz der Kleinen: Bei einem Sandkasten im Garten, solltest Du ihn bei Nichtnutzung unbedingt abdecken. So kann er nicht als Toilette missbraucht werden.


Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft

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Wie sieht mich eigentlich mein Hund?

Die Welt einmal mit den Augen unseres Hundes sehen zu können, das wäre für uns in so vieler Hinsicht spannend. Wie Hunde aber wirklich sehen, ob in Farbe, scharf oder unscharf – das muss nicht länger ein Rätsel bleiben.

Hundeblick

Das Ammenmärchen, dass Hunde nur schwarz weiß sehen können hält sich bis heute hartnäckig. Das stimmt definitiv nicht! Sie können Farbe erkennen und sehen viel besser als wir in der Dämmerung, sind jedoch kurzsichtig. Hunde sehen Farben im Blau-Violett- und im Gelb-Grün-Bereich. Ihnen fehlt also die Wahrnehmung des roten Farbspektrums – vergleichbar mit einem rot-grün-blinden Menschen.

Wenn Bewegung reinkommt

Objekte, die sich bewegen, erregen bei unseren Vierbeinern mehr Aufmerksamkeit und werden via Netzhaut und Gehirn schneller oder besser wahrgenommen als starre Personen. Diese Eigenschaft machen sich Beutetiere zu Nutze. Wenn zum Beispiel ein Reh einen Hund in der Ferne wahrnimmt, bleibt es sofort wie angewurzelt stehen, weil es somit vom Hund viel schwerer gesehen werden kann. Sobald es die Flucht ergreift, kann der Hund es viel besser visualisieren und die Verfolgung aufnehmen.

Vorteile bei Finsternis

In der Nacht sind uns Hunde in punkto Sehfähigkeit weitaus überlegen. Einerseits haben Hunde mehr Stäbchen-Zellen in der Netzhaut, die für das Hell-Dunkel-Sehen verantwortlich sind, und andererseits besitzen sie ein „Tapetum lucidum“. Dieses Tapetum wirkt wie ein Reflektor und verbessert das Sehen in der Dunkelheit deutlich. Die reflektierende Schicht befindet sich hinter oder inmitten der Netzhaut des Auges. Dadurch können Hunde auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen noch etwas erkennen. So sehen Hunde bei Tag und bei Nacht eigentlich gleich gut.

Sehtest mittels Retinoskopie

Sehtests gestalten sich bei unseren vierbeinigen Begleitern schwieriger als in der Humanmedizin, da der Hund die Buchstaben und Zahlen nicht von der Tafel ablesen kann, also keine subjektiven Angaben möglich sind. Aber die Retinoskopie ist ein Verfahren zur Messung der Brechkraft des Auges, das auch bei Kleinkindern angewendet wird und bietet auch beim Hund die Möglichkeit, eine Fehlsichtigkeit zu diagnostizieren. Obwohl dieses Verfahren nicht jeder niedergelassene Tierarzt durchführen kann, gibt es doch schon viele Tierkliniken mit Fachtierärzten für Augenheilkunde, die Sehtests für Hunde mittels Retinoskopie anbieten.

Wenn Farben ins Spiel kommen

Ein sehr deutlicher Unterschied zum Menschen dürfte das fehlende Differenzieren zwischen Farben mit langen und mittleren Wellenlängen sein, die dem Menschen als gelb-grün, gelb, orange und rot erscheinen. Einem Blindenführhund ist es nicht möglich, nur anhand der Farben die Signale einer Verkehrsampel richtig zu interpretieren. Er zieht dazu vermutlich andere Parameter wie Position oder unterschiedliche Helligkeit der Signale heran. Allerdings können Hunde verschiedene Grautöne wesentlich besser differenzieren als wir Menschen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Fehlsichtigkeit bei Hunden eine wesentlich geringere Rolle spielt als beim Menschen, aber es sollte nicht vergessen werden, dass die Wahrnehmung von Farben und Bewegung eine andere ist als bei uns Zweibeinern. Und Hunde haben uns gegenüber einen großen Vorteil: Sie können visuelle Defizite hervorragend durch Geruch- und Gehörsinn kompensieren.


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