<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>tierfreunde blog &#187; Beissatacke Hund</title> <atom:link href="https://www.tierfreunde.org/blog/tag/beissatacke-hund/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>https://www.tierfreunde.org/blog</link> <description>tierfreunde blog</description> <lastBuildDate>Thu, 27 Jan 2022 14:54:43 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>https://wordpress.org/?v=4.0.38</generator> <item><title>Es gibt keine sogenannten &#8220;Problemhunde&#8221;</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/es-gibt-keine-problemhunde-2/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/es-gibt-keine-problemhunde-2/#comments</comments> <pubDate>Thu, 02 Jul 2020 09:47:03 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Aggression Hunde]]></category> <category><![CDATA[Beissatacke Hund]]></category> <category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Kurse für Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Problemhund]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4833</guid> <description><![CDATA[Immer wieder hört man „Das ist ein Problemhund“. Doch der Hund an sich ist kein Problemindividuum, vielmehr tragen wir Menschen dazu bei, ihn unwissentlich zu eben diesem Problemhund zu machen. Denn viele Hundehalter machen grundlegende Fehler bei der Erziehung ihrer &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/es-gibt-keine-problemhunde-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Immer wieder hört man „Das ist ein Problemhund“. Doch der Hund an sich ist kein Problemindividuum, vielmehr tragen wir Menschen dazu bei, ihn unwissentlich zu eben diesem Problemhund zu machen. Denn viele Hundehalter machen grundlegende Fehler bei der Erziehung ihrer tierischen Gefährten.</strong></p><p><strong><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2020/07/Hundegebell.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4834" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2020/07/Hundegebell.jpg" alt="Hundegebell" width="500" height="337" /></a></strong></p><p>&#8220;Mädchen warf Stöckchen, Hund verbiss sich in Hand.&#8221; &#8220;Kettenhund fiel Amtstierarzt an.&#8221; Immer wieder lösen Vorfälle wie diese Diskussionen aus, wie so etwas geschehen kann. Oft heißt es dann: &#8220;Das war halt ein Problemhund.&#8221; In Wahrheit liegt das Problem jedoch meist auf der anderen Seite der Leine.</p><p><strong>Gründe für gesteigerte Aggression</strong></p><p>Oftmals lösen Unsicherheit, Angst, Stress oder Frustration aggressives Verhalten der Hunde aus. Erbanlagen beeinflusst durch Zucht können hierbei natürlich eine Rolle spielen, genauso wie eine fehlende Sozialisierung. In welchem Ausmaß Veranlagung und Erfahrung eine Rolle spielen ist unter Gen- und Verhaltensforschern genauso ein Streitpunkt wie die Frage, ob Kinder mehr durch Genetik oder Erziehung beeinflusst werden. Wichtiger für uns wäre herauszufinden, warum unser Hund gesteigerte Aggression zeigt, welche Bedürfnisse also wichtig für ihn sind und diese Verantwortung gezielt zu übernehmen. Unsere Hunde richtig lesen zu können, also rechtzeitig unerwünschtes Verhalten beeinflussen zu können, ist hierbei von zentraler Bedeutung.</p><p><strong>Missverstandene Signale</strong></p><p>In den allermeisten Fällen hat ein Hund unbemerkt von seinen Menschen, schon vorher vergeblich defensives Verteidigungsverhalten gezeigt, bevor er in die Offensive geht. Dein Hund hat vielleicht versucht sich zurückziehen, dies war aber nicht möglich. Vielleicht hat er durch seine Körpersprache gezeigt, dass ihm die Situation Unbehagen bereitet, die Signale wurden jedoch nicht erkannt. Manchmal hat er auch laut geknurrt und dies wurde ihm verboten. Denn eines missverstehen wir Menschen sehr oft: NICHT wenn es laut wird, ist es haarig, sondern sehr oft lösen die leisen Signale mehr Schaden aus.</p><p><strong>Konsequente und liebevolle Erziehung</strong></p><p>Ein weiterer Fehler des Menschen, der den Hund zum Problemhund werden lassen kann, ist der, dass die Erziehung nicht konsequent genug ausgeführt wird. Derartige Irritationen seitens des Hundes führen zu Unsicherheit und nicht akzeptablem Verhalten. Hunde erziehen bedeutet Liebe, Konsequenz und Kontinuität. Ängstliche Hunde, die entweder durch schlimme Erlebnisse oder aber durch mangelnde Prägung und Sozialisierung dazu geworden sind, können den Umweltreizen nicht mehr standhalten und somit zu „Problemhunden“ wie etwa „Angstbeißern“ werden.</p><p><strong>Das erste Lebensjahr ist prägend</strong></p><p>Besonders gravierend wirkt sich der falsche Umgang mit Hunden im ersten Lebensjahr aus. Denn in dieser Zeit durchläuft das Tier sechs Entwicklungsstadien, die es ein Leben lang positiv wie auch negativ prägen. In der 8. bis 12. Woche werden die meisten Welpen an ihre endgültigen Besitzer abgegeben. So geraten beispielsweise zu früh von der Mutter genommene Welpen oder aber überzüchtete Hunde rasch in die Schiene der „verhaltensauffälligen“ Hunde. In dieser Zeit solltest Du Dich intensiv mit Deinem Neuankömmling beschäftigen. Es ist auch der richtige Zeitpunkt, um eine gut organisierte Welpen-Spielstunde zu besuchen, denn der Hund entwickelt jetzt seinen Sinn für Gemeinschaft. Die Pubertätsphase (7. bis 10. Monat) ist wie beim Menschen auch beim Hund eine schwierige Phase. Manche jungen Hunde werden in dieser Phase frecher und sind besonders unternehmungslustig. Sanfte Konsequenz in der Erziehung ist jetzt extrem wichtig. Die konsequente Erziehung darf keinesfalls vernachlässigt werden. Mit einem Jahr sollte jeder Hund genau wissen, welche Regeln in seiner Familie herrschen. Wer grobe Erziehungsfehler im ersten Lebensjahr seines Hundes vermeidet und ihn in jedem Entwicklungsstadium richtig fördert, wird mit einem ausgeglichenen Gefährten belohnt.</p><p><strong><em>Sogenannte „scharfe“ oder auch „Kampfhunde“ werden bewusst vom Menschen als solche erzogen. Wie man sieht, sind Problemhunde aber keine Problemhunde, sondern eher Hunde, die im Besitz von „Problemhaltern“ sind. Der Hund ist so problematisch wie der Mensch ihn dazu macht</em></strong>.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/es-gibt-keine-problemhunde-2/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Maulkorb: Tierquälerei oder notwendige Maßnahme?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/maulkorb-tierquaelerei-oder-notwendige-massnahme/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/maulkorb-tierquaelerei-oder-notwendige-massnahme/#comments</comments> <pubDate>Thu, 04 Oct 2018 13:05:19 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Beißkorb]]></category> <category><![CDATA[Beissatacke Hund]]></category> <category><![CDATA[Hundehalter Training]]></category> <category><![CDATA[Hundehaltung]]></category> <category><![CDATA[hundetraining]]></category> <category><![CDATA[Leinenpflicht]]></category> <category><![CDATA[Maulkorb]]></category> <category><![CDATA[Maulkorbpflicht]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4141</guid> <description><![CDATA[Die Maulkorbpflicht sorgt derzeit für heftige Diskussionen. Nach der tödlichen Biss-Attacke auf einen Einjährigen werden immer öfter Beißkorbe für alle Hunde gefordert. Aber ist das der richtige Weg? Der furchtbare Fall in Wien hat erneut eine österreichweite Debatte über die &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/maulkorb-tierquaelerei-oder-notwendige-massnahme/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Die Maulkorbpflicht sorgt derzeit für heftige Diskussionen. Nach der tödlichen Biss-Attacke auf einen Einjährigen werden immer öfter Beißkorbe für alle Hunde gefordert. Aber ist das der richtige Weg?</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/10/Beiskorbpflicht.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4142" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/10/Beiskorbpflicht.jpg" alt="Beiskorbpflicht" width="500" height="333" /></a></p><p>Der furchtbare Fall in Wien hat erneut eine österreichweite Debatte über die Hundehaltung ausgelöst. Die Meinungen gehen hier auseinander: Laut einer Umfrage können sich das viele vorstellen, andere wiederum sehen darin eine unnötige Tierquälerei.</p><p><strong>Das Problem liegt meist am andren Ende der Leine </strong></p><p>Fakt ist, dass der Großteil der Attacken nicht von „Kampfhunden“ ausgeht, denn laut Untersuchungen passieren 75 % der Vorfälle im häuslichen Umfeld. Sie könnten durch eine derart rigorose Maßnahme nicht verhindert werden. Man legt auch nicht jedem Menschen Handschellen an, damit die wenigen Kriminellen unter uns anderen keine Schmerzen zufügen oder Menschen töten können. Warum also soll der weitaus größere Teil der verantwortungsvollen Hundehalter und ihre Hunde dafür bestraft werden, was diese rücksichtslosen Hundehalter verbrechen. Klar ist für viele aber auch, dass die Hundehalter stärker in die Pflicht zu nehmen sind – etwa in Form einer Ausbildung. Keine einzige Maßnahme macht Sinn, solange die Besitzer nicht endlich lernen, mit ihrem Hund umzugehen, Fachkenntnis haben, ihn verstehen und seine Signale deuten können. Die Besitzer müssten lernen, auf die Grundbedürfnisse ihrer Tiere Rücksicht zu nehmen, dann werden sie auch verantwortungsvoller handeln.</p><p><strong>Regelungen für Leine und Maulkorb in Österreich</strong></p><ul style="list-style-type: disc;"><li>Das ist in Österreich relativ unübersichtlich und unterscheidet sich von Gemeinde zu Gemeinde. Es gibt aber einige Regelungen, die vom jeweiligen Bundesland vorgegeben werden. Hier zwei Beispiele:Bei einer „größeren Menschenansammlung“, wie etwa einem Kirtag muss der gleiche Hund in Oberösterreich Leine und Maulkorb tragen &#8211; in Tirol oder Vorarlberg von Landesseite nicht.</li><li>Beim Spaziergang im „öffentlichen Raum“ sind die Regeln im Westen besonders lasch: In Tirol, Vorarlberg und Salzburg gibt es keine besonderen Vorschriften. Hier kannst Du mit Deinem Hund auch ohne Leine oder Maulkorb unterwegs sein. Anders im Burgenland: Hier muss der Hund an die Leine. In Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark kannst du an öffentlichen Orten zwischen Leine oder Maulkorb entscheiden. In Kärnten reicht es, die Leine oder einen Maulkorb nur mitzuhaben.</li></ul><p><strong>Hundetraining speziell für Kinder</strong></p><p>Der richtige Umgang mit einem Tier will gelernt sein-das gilt für Erwachsene genauso wie für Kinder. Bei einem süßen Hund, der an einem vorbeispaziert oder neben einem stehen bleibt, ist die Versuchung oft sehr groß, die Hand nach dem Tier auszustrecken. Was in diesem Moment von den kleinen Streichlern jedoch vergessen wird &#8211; nicht jede Fellnase möchte unbedingt angefasst werden. Manchmal kann aus so einer Begebenheit schnell eine gefährliche Situation entstehen. Wie man mit dem besten Freund des Menschen richtig umgeht, lernten die Kleinsten vor kurzem in Salzburg. Was ist also das Wichtigste, wenn man einem Hund begegnet: Auf keinen Fall einfach hingehen und anfassen. Man fragt zuerst den Besitzer, ob der Hund gestreichelt werden darf und wenn ja, was er mag. Tätscheln auf den Kopf, das Tier von hinten umarmen und knuddeln, sind absolute „No-Gos“ für die meisten Hunde. Es gibt auch Vierbeiner, die generell keine Kinder mögen, diese gehören richtig geführt und brauchen die Sicherheit des Halters. Es obliegt der Verantwortung der Hundebesitzer, Kinder zu schützen. Wenn Kinder die Möglichkeit bekommen, den richtigen Umgang mit Hunden zu lernen, ist das von unbezahlbarem Wert für ein harmonisches und sicheres Miteinander.</p><p><strong>Ein Dank an alle helfenden Hunde</strong></p><p>Wir möchten anlässlich des Welttierschutztages am 4. Oktober, den vielen Hunden und ihren Hundeführern danken, die tagtäglich im Dienst der Öffentlichkeit arbeiten: als Polizeihunde, Rettungshunde, Lawinensuchhunde, Trümmersuchhunde bei Erdbeben, Leichenspürhunde, als Suchhunde bei vermissten Menschen oder als Therapiehunde die schwerstbehinderten Kindern ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Sie alle sind mit ihren Besitzern ein Team und nicht nur diese Hunde, sondern auch die Besitzer mussten sich mehreren Prüfungen unterziehen. Und bitte nicht zu vergessen auch die vielen Hunde, die ihre Menschen vor Brand, Einbruch oder sonstigen Gefahren gewarnt und ihnen dadurch das Leben gerettet haben.</p><p><strong>Auswirkung auf Hunde im öffentlichen Dienst</strong></p><p>Laut dem Verein Rettungshunde Niederösterreich spricht vieles gegen die allgemeine Beißkorbpflicht auf öffentlichen Plätzen. Die Hundeführer wären von einer solchen Regelung deshalb voll betroffen, da ihre Tiere nicht als Diensthunde &#8211; wie etwa jene der Polizei gelten, die in Ausübung ihrer Pflicht von jeglicher Beißkorbpflicht ausgenommen sind. Um aber ein erfolgreicher Rettungshund zu werden, und damit Menschenleben retten zu können, ist ein Hundeleben ohne Maulkorb notwendig.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedscha</a>ft</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/maulkorb-tierquaelerei-oder-notwendige-massnahme/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Hund beißt Hund: Wer haftet?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/hund-beisst-hund-wer-haftet/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/hund-beisst-hund-wer-haftet/#comments</comments> <pubDate>Thu, 30 Aug 2018 10:15:26 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Beissatacke Hund]]></category> <category><![CDATA[Haftung]]></category> <category><![CDATA[Hundebiss]]></category> <category><![CDATA[Hundehaftpflichtschutz]]></category> <category><![CDATA[Hundehaftpflichtsversicherung]]></category> <category><![CDATA[Rechtsauskunft]]></category> <category><![CDATA[Rechtsberatung Tiere]]></category> <category><![CDATA[Rechtschutz Hund]]></category> <category><![CDATA[Tierarztkosten]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4102</guid> <description><![CDATA[Du gehst mit Deinem Hund spazieren, ein fremder Hund nähert sich und beißt Deinen Vierbeiner. In solchem Fall stellt sich die Frage, wer für die Folgen aufkommen muss. Haftet der gegnerische Hundehalter komplett für die Tierarztkosten oder gibt es eine &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/hund-beisst-hund-wer-haftet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Du gehst mit Deinem Hund spazieren, ein fremder Hund nähert sich und beißt Deinen Vierbeiner. In solchem Fall stellt sich die Frage, wer für die Folgen aufkommen muss. Haftet der gegnerische Hundehalter komplett für die Tierarztkosten oder gibt es eine Mitschuld? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH klären auf.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/08/Hund-beisst-Hund.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4103" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/08/Hund-beisst-Hund.jpg" alt="Hund-beisst-Hund" width="500" height="330" /></a></p><p>Ein Tierhalter muss grundsätzlich für die Schäden aufkommen, den sein Tier verursacht hat. Diese Pflicht gilt für Schäden an Menschen, sowie an Gegenständen und unabhängig davon, ob der Tierhalter selbst für die Schäden verantwortlich ist.</p><p><strong>Wer gilt rechtlich als Tierhalter, wer als Tierhüter?</strong></p><p>Tierhalter ist derjenige, der darüber entscheidet, ob dritte Personen der Gefahr ausgesetzt werden, die vom Tier ausgeht und die nur unzulänglich beherrschbar ist. Einen Tierhalter macht aus: Er bestimmt zum Beispiel über einen Hund, zahlt die Kosten für das Tier, nimmt den Nutzen des Tieres für sich in Anspruch und trägt das Risiko seines Verlustes.</p><p>Tierhüter, auch Tieraufseher genannt, ist hingegen, wer für den Tierhalter die Aufsicht übernimmt. Unter Tierhüter oder Tieraufseher können zum Beispiel Hundesitter oder Hundebetreuer fallen. Erforderlich für die sogenannte Aufsichtsführung sind ausdrückliche oder stillschweigende vertragliche Vereinbarungen zwischen dem Tieraufseher und dem Tierhalter. Auch ein Tierhüter haftet für die vom Tier ausgehende typische Tiergefahr.</p><p><strong>Welche Kosten zahlt die Haftpflichtversicherung?</strong></p><p>Falls Dein Hund einen anderen Hund gebissen hat, stellt sich die Frage, wer haftet. In der Praxis wollen Haftpflichtversicherungen geschädigten Tierhaltern häufig nur 50 Prozent der Kosten für den Schaden zahlen. Die Versicherungen verweisen darauf, dass die Halterhaftung verschuldensunabhängig sei und diese daher pauschal für 50 Prozent des Schadens selbst aufkommen müssen. Wenn ein Dritter geschädigt wird, haften Tierhüter und Tieraufseher als sogenannte Gesamtschuldner.</p><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bieten Dir als Mitglied eine sehr gute und günstige <a href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/hundeversicherung/hundehaftpflicht/">Hundehaftpflicht-Hundeversicherung</a> an. Schäden bis zu 1 Million Euro werden dabei abgedeckt und das ganz ohne Selbstbehalt. Der Hundeversicherungsschutz gilt europaweit und beinhaltet auch weitere Personen, die Deinen Hund ausführen. Darüber hinaus genießt Du zahlreiche Extras wie <a href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/giftkoederwarnungen/">Warnungen vor Giftködern</a> direkt auf dein Handy, <a href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/rechtsauskunft/">kostenlose Rechtsauskunft,</a> und vieles mehr.</p><p><strong>Haftungsverteilung bei angeleintem Hund</strong></p><p>Für Schäden, die durch einen nicht angeleinten Hund entstehen, haftet primär dessen Halter. Hundehalter haben die Pflicht, ihre Tiere jederzeit im eigenen Einwirkungsbereich zu haben. Viele Hundehalter nehmen daher ihren Vierbeiner vorsichtshalber beim Spazierengehen immer an die Leine. Kommt es dennoch zum Beißvorfall und war ein Hund angeleint und der andere nicht, so gilt ein anderer Haftungsverteilungsmaßstab. In diesem Fall trägt der Halter des nicht angeleinten Hundes die Kosten für die tierärztliche Behandlung des anderen Tieres alleine.</p><p><strong>Welche Rolle spielt das Größenverhältnis und die Aggressivität der Hunde?</strong></p><p>Bei Haftungsfragen nach Hundebissen muss auch der Größenunterschied von den beteiligten Hunden berücksichtigt werden. Die von einem großen Hund ausgehende Gefahr ist größer als die Gefahr, die von einem kleinen Hund ausgeht. Ist ein Hund bereits in der Vergangenheit durch Aggressivität aufgefallen, so sind wegen der hiermit verbundenen erhöhten Gefahren strenge Anforderungen an die Sorgfaltspflichten des Hundehalters zu stellen.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaf</a>t</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/hund-beisst-hund-wer-haftet/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Risiko für Kleinkinder durch Familienhund wird unterschätzt</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/risiko-fuer-kleinkinder-durch-familienhund-wird-unterschaetzt/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/risiko-fuer-kleinkinder-durch-familienhund-wird-unterschaetzt/#comments</comments> <pubDate>Thu, 23 Aug 2018 10:28:16 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Beissatacke Hund]]></category> <category><![CDATA[Familienhund]]></category> <category><![CDATA[Hund beißt Kind]]></category> <category><![CDATA[Hund schnappt zu]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category> <category><![CDATA[Kind mit Hund]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4095</guid> <description><![CDATA[Bissvorfälle bei Kleinkindern passieren meist durch den eigenen Familienhund. Häufig erfolgen die Hundebisse sogar unter Aufsicht von Erwachsenen. Auslöser ist oft eine vom Kind liebevoll gemeinte Geste, wie eine Umarmung gegenüber dem Vierbeiner. Dem Familienhund vertraut man viel mehr als &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/risiko-fuer-kleinkinder-durch-familienhund-wird-unterschaetzt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Bissvorfälle bei Kleinkindern passieren meist durch den eigenen Familienhund. Häufig erfolgen die Hundebisse sogar unter Aufsicht von Erwachsenen. Auslöser ist oft eine vom Kind liebevoll gemeinte Geste, wie eine Umarmung gegenüber dem Vierbeiner.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/08/Bissvorfälle-Kleinkind.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4096" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/08/Bissvorfälle-Kleinkind.jpg" alt="Bissvorfälle-Kleinkind" width="500" height="333" /></a></p><p>Dem Familienhund vertraut man viel mehr als fremden Hunden, doch auch dieser kann zuschnappen, wenn er sich überfordert oder bedroht fühlt. Deshalb ist es wichtig, dass die Eltern heikle Situationen zwischen Kleinkind und Hund rechtzeitig erkennen. Besseres Verständnis für die Bedürfnisse des Hundes und einfache Maßnahmen, wie abgegrenzte Ruhezonen und Fressplätze können das Bissrisiko deutlich verringern.</p><p><strong>Bedrängnis kann Hund überfordern</strong></p><p>Kinder lieben es Hunde zu streicheln, mit ihnen zu spielen und ihnen nachzukrabbeln. Vor allem der Familienhund wird gerne umarmt oder intensiv gestreichelt. Manchmal wird so die Geduld des vierbeinigen Mitbewohners leider überstrapaziert und er schnappt zu. Die meisten Bissvorfälle mit Kleinkindern passieren deshalb im Familienalltag und folgen oft auf eine eigentlich liebevoll gemeinte Geste des Kindes.</p><p><strong>Bissvorfälle trotz Aufsicht häufig</strong></p><p>Hundehalter sollten erkennen, wenn sich der Hund bedrängt fühlt und rechtzeitig einschreiten. Trotzdem ereignen sich die Vorfälle häufig direkt vor den Augen der Erwachsenen. Da die Gefahr durch fremde Hunde deutlich höher eingeschätzt wird, als durch den eigenen Familienhund, achtet man weniger darauf, wenn Kinder mit dem eigenen Hund spielen. Man vertraut dem eigenen Hund und schließt einen Beißvorfall mit ihm aus. Doch das Bedürfnis nach Ruhe und einem eigenen Bereich solltet Ihr auch beim eigenen Hund respektieren. Die Ruhezone und den Fressplatz des Familienhundes sollte daher „kindersicher“ sein, also für das Kind nicht zugänglich. Das Kind ist durch die Trennung geschützt und Du ermöglichst Deinem Vierbeiner sich ungestört zu entspannen.</p><p><strong>Den Hund zu verstehen lernen</strong></p><p>Die Hundesprache ist für uns wie eine Fremdsprache. Es lohnt sich daher, sie zu erlernen, um seinen Hund besser zu verstehen. Daher ist Eltern zu empfehlen, eine entsprechende Hundeschule zu besuchen oder sich Fachliteratur zu erwerben, in der das Ausdrucksverhalten des Hundes und die Kommunikation deutlich erklärt werden. Hier einige Beispiele von hundlichem Verhalten, das Eltern aufhorchen lassen sollte, um gefährliche Situationen von Kind und Hund zu unterbrechen:</p><ul style="list-style-type: disc;"><li>Der Hund macht sich steif, hat einen durchdringenden und fixierenden Blick</li><li>Der Hund wendet den Kopf ab, versucht sich der Situation zu entziehen</li><li>Der Hund leckt sich vermehrt über seine Lippen</li><li>Knurren ist ein deutliches Zeichen der hundlichen Kommunikation und eine entsprechende Warnung.</li></ul><p><strong>Das sollten Kinder wissen und Eltern überwachen</strong></p><ul style="list-style-type: disc;"><li>Wenn man sich dem Hund nähert, dann immer so, dass er es hört. Er könnte vor Schreck zubeißen. Das gilt für eigene wie für fremde Hunde!</li><li>Hunde niemals von oben streicheln. Sondern die Hand zum Schnuppern zeigen und erst dann seitlich oder an der Brust behutsam streicheln.</li><li>Spielzeiten und Ruhepausendes Hundes einhalten! Welpen haben noch keine lange Ausdauer.</li><li>Beim Fressen: „Nicht stören&#8221;. Frisst der Hund, darf er dabei nicht gestört werden.</li><li>Hundespielzeug ist Hundespielzeug, manche Hunde verstehen da keinen Spaß.</li></ul><p><strong><em>Und immer gilt: Lassen Sie Kinder und Hunde niemals unbeaufsichtigt! Denn Die Sicherung des eigenen Hundes und unserer Kinder sollte uns allen am Herzen liegen!</em></strong></p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaf</a>t</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/risiko-fuer-kleinkinder-durch-familienhund-wird-unterschaetzt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>