<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>tierfreunde blog &#187; Hundeerziehung</title> <atom:link href="https://www.tierfreunde.org/blog/tag/hundeerziehung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>https://www.tierfreunde.org/blog</link> <description>tierfreunde blog</description> <lastBuildDate>Thu, 27 Jan 2022 14:54:43 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>https://wordpress.org/?v=4.0.38</generator> <item><title>Diese 5 Eigenschaften sollte jeder Hundebesitzer haben</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/diese-5-eigenschaften-sollte-jeder-hundebesitzer-haben/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/diese-5-eigenschaften-sollte-jeder-hundebesitzer-haben/#comments</comments> <pubDate>Tue, 03 Aug 2021 11:05:23 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Eigenschaften Hundebesitzer]]></category> <category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Hundehalter]]></category> <category><![CDATA[Hundeliebe]]></category> <category><![CDATA[Verantwortung gegenüber Hunden]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5235</guid> <description><![CDATA[Tiere sind Lebewesen und daher kein Spielzeug. Deshalb sollten auch Hundebesitzer die passenden Eigenschaften mitbringen, damit sie sich entsprechend um ihre Vierbeiner kümmern können. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben unserer Meinung nach die 5 wichtigsten Eigenschaften zusammengefasst. Die Liebe zu Hunden &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/diese-5-eigenschaften-sollte-jeder-hundebesitzer-haben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Tiere sind Lebewesen und daher kein Spielzeug. Deshalb sollten auch Hundebesitzer die passenden Eigenschaften mitbringen, damit sie sich entsprechend um ihre Vierbeiner kümmern können. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben unserer Meinung nach die 5 wichtigsten Eigenschaften zusammengefasst.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/04/Hunde-nicht-mögen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3945" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/04/Hunde-nicht-mögen.jpg" alt="Hunde-nicht-mögen" width="500" height="333" /></a></p><ol><li><strong> Die Liebe zu Hunden</strong></li></ol><p>Hundeliebe klingt so simpel und ist es im Grunde auch. Trotzdem gibt es Menschen, für die bei der Anschaffung eines Hundes nicht die Liebe zum Lebewesen im Vordergrund steht. Personen, die mithilfe eines Vierbeiners ihren Status bzw. ihr Ego vergrößern wollen, sollten dies schlichtweg sein lassen! Hundeliebe ist die Grundlage für eine lang anhaltende und bedingungslose Beziehung zwischen Mensch und Tier.</p><ol start="2"><li><strong> Verantwortungsbewusstsein</strong></li></ol><p>Hundebesitzer zu sein, heißt auch Verantwortung zu übernehmen. Und das gilt in guten wie in schlechten Zeiten. Neben ausreichender Nahrung, Bewegung und geistiger Beschäftigung ist stets darauf zu achten, dass es seinem Liebling gut geht. Selbstverständlich ist man auch in der Pflicht, wenn die eigene Fellnase Schaden am Eigentum anderer Menschen oder im schlimmsten Fall an anderen Lebewesen verursacht.</p><ol start="3"><li><strong> Ausreichend finanzielle Mittel</strong></li></ol><p>Eines ist klar: Hunden ist es vollkommen egal, ob ihre Bezugspersonen arm oder reich sind. Auch teure Markenklamotten beeindrucken unsere Vierbeiner nicht. Dennoch sollte man sich, bevor man sich einen Hund nachhause holt, Gedanken über die laufenden Kosten machen. Zudem macht es Sinn, sich für den Ernstfall finanzielle Rücklagen für etwaige Tierarztkosten beiseite zu legen. Je nach Erkrankung bzw. Behandlung können diese stark variieren. Als Mitglied der Tierfreunde Österreich bist du mit einer <a href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/hundeversicherung/krankenversicherung-fuer-hunde/">Hundeversicherung</a> rundum abgesichert. Darüber hinaus gibt es noch <a href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/hundeversicherung/krankenversicherung-fuer-hunde/">Operationskostenversicherungen,</a> die deine Tierarztkosten übernehmen.</p><ol start="4"><li><strong> Viel Zeit und Geduld</strong></li></ol><p>Hunde brauchen uns jeden Tag. Einsamkeit bzw. Trennungsangst löst bei Fellnasen großen Stress aus, handelt es sich bei ihnen doch um Rudeltiere. Und weil die Kommunikation zwischen Zweibeiner und Vierbeiner nicht ohne entsprechende Übung funktioniert, benötigt dies Geduld beim Training. Kleinere Rückschläge sollten Hundebesitzer nicht allzu sehr frustrieren und schon gar nicht aufgeben lassen.</p><ol start="5"><li><strong> Humor</strong></li></ol><p>Wer stets sehr penibel auf Sauberkeit im eigenen Wohnraum achtet, könnte als frischgebackener Hundebesitzer schnell verzweifeln. Weil Fellnasen von Sauberkeit herzlich wenig halten und sich ihrer Sozialisation entsprechend benehmen, kann es ab und zu vorkommen, dass ihre Instinkte mit ihnen durchgehen. Als Hundebesitzer sollte man etwaige, chaotische Aktionen gelassen oder zumindest mit Humor nehmen.</p><p><strong><em>Wenn Ihr diese Eigenschaften besitzt, dann steht einem harmonischen Zusammenleben zwischen dir und einem Hund nicht mehr im Wege.</em></strong></p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/diese-5-eigenschaften-sollte-jeder-hundebesitzer-haben/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-bekomme-ich-meinen-hund-stubenrein/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-bekomme-ich-meinen-hund-stubenrein/#comments</comments> <pubDate>Tue, 20 Jul 2021 10:46:26 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hunde stubenrein]]></category> <category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Stubenreinheit]]></category> <category><![CDATA[Stubenreinheit Hunde]]></category> <category><![CDATA[Welpe stubenrein]]></category> <category><![CDATA[Welpenerziehung]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5222</guid> <description><![CDATA[Welpen stubenrein zu bekommen ist mit einem guten Zeitmanagement, Beobachtung und viel Geduld durchaus zu schaffen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH geben Dir hilfreiche Tipps, wie auch Dein Welpe es lernt. In den ersten paar Wochen, manchmal Monaten, ist man mit einem &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wie-bekomme-ich-meinen-hund-stubenrein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Welpen stubenrein zu bekommen ist mit einem guten Zeitmanagement, Beobachtung und viel Geduld durchaus zu schaffen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH geben Dir hilfreiche Tipps, wie auch Dein Welpe es lernt.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/03/Welpenkauf.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4290" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/03/Welpenkauf.jpg" alt="Welpenkauf" width="500" height="333" /></a></p><p>In den ersten paar Wochen, manchmal Monaten, ist man mit einem Welpen permanent damit beschäftigt, mit dem Hündchen unterm Arm aus dem Haus nach draußen zu rennen. Welpen haben eine winzige Blase und können nicht anhalten. Je nach Rasse schaffen viele junge Hunde das zuverlässig erst ab dem sechsten, siebten Monat.</p><p><strong>So klappt&#8217;s mit der Sauberkeit </strong></p><p>Anfangs solltest Du Deinen Welpen möglichst oft ins Freie führen. Besonders nach dem Aufwachen, nach dem Fressen und Trinken, oder nach ausgiebigen Toben. Er lernt damit, seinen Drang, der besonders bei diesen Gelegenheiten auftritt, mit dem Hinausgehen in Zusammenhang zu bringen. Gleichzeitig solltest Du ein Kennwort wie „Hinaus“ oder „Gassi“ verwenden. Dabei ist es ratsam, immer denselben Platz im Freien aufzusuchen, um das „Geschäft“ zu erledigen. Bei der Wahl des geeigneten Platzes sollte auch bedacht werden, dass sich Dein Hund eher in entspannter, ruhiger Atmosphäre löst. Daher hat es keinen Sinn, wenn Du ungeduldig mit Deinem Hund schimpfst, um ihn zum baldigen Kotabsatz zu drängen. Nach erbrachter Leistung verdient Dein Hund natürlich ein großes Lob und ein Leckerli. Auch Du als Tierbesitzer lernst bald, das Verhalten und die Unruhe Deines Welpen richtig zu deuten.</p><p><strong>Wenn mal was daneben geht</strong></p><p>Wenn Dein Hund in der Wohnung unruhig wirkt und anfängt, intensiv zu schnuppern, dann ist es höchste Zeit, sich zu beeilen und ihn nach draußen zu bringen. Falls doch mal ein „Malheur“ passiert, bringt es nichts, wenn Du Deinen Hund nachträglich bestrafst. Im Gegenteil, Du löst damit nur unnötige Ängste beim Tier aus und verunsicherst es. Solltest Du ihn jedoch in flagranti ertappen, dann bringe ihn sofort an den gewohnten Platz im Freien. Die verunreinigte Stelle anschließend sorgfältig reinigen, damit Dein Hund nicht durch Geruchsmarkierung zu weiterem Kot- oder Harnabsatz veranlasst wird. Das Ziel ist erreicht, wenn Dein Hund seinen Kot- oder Harndrang deutlich anzeigt.</p><p><strong>Folgende Faustregel gilt für das Welpentraining:</strong></p><ul style="list-style-type: disc;"><li>Hundewelpen unter drei Monaten müssen sich etwa alle zwei Stunden lösen.</li><li>Welpen von drei bis vier Monaten alle drei Stunden und</li><li>Hunde, die fünf bis sechs Monate alt sind, etwa alle vier Stunden.</li></ul><p>Außerdem müssen sich die Kleinen gleich nach dem Aufwachen erleichtern, schätzungsweise zwanzig Minuten nach dem Fressen, Spielen oder Trinken und dann noch einmal eine Stunde später. Damit er nachts möglichst durchschläft, gehe vor dem Schlafengehen noch einmal mit ihm hinaus. Da der Welpe sein Lager instinktiv nicht beschmutzen möchte, wird er sich hier durch Winseln bemerkbar machen, falls er dringende Geschäfte erledigen muss. Gehe  auch dann wieder rasch mit ihm vor die Tür und nicht vergessen- immer loben!</p><p>Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Erziehung ist Geduld und Ruhe zu bewahren, auch wenn es nicht auf Anhieb klappt.</p><p><em><strong>Das Hundebaby zu bestrafen, ist absolut tabu!</strong></em></p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-bekomme-ich-meinen-hund-stubenrein/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Tierisches Urlaubssouvenir will gut überlegt sein</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/tierisches-urlaubssouvenir-will-gut-ueberlegt-sein/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/tierisches-urlaubssouvenir-will-gut-ueberlegt-sein/#comments</comments> <pubDate>Thu, 01 Jul 2021 12:36:52 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Illegalen Tierhandel]]></category> <category><![CDATA[Strassenhund retten]]></category> <category><![CDATA[Tier aus dem Urlaub mitnehmen]]></category> <category><![CDATA[Tier retten]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5206</guid> <description><![CDATA[Einen ausländischen Straßenhund zu adoptieren sollte gut vorbereitet sein. Auf was du achten solltest, wenn du ein Tier aus dem Ausland mit nach Hause bringen möchtest, erfährst du hier. Einpacken und mitnehmen geht nicht Viele Tiere die man auf der &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/tierisches-urlaubssouvenir-will-gut-ueberlegt-sein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Einen ausländischen Straßenhund zu adoptieren sollte gut vorbereitet sein. Auf was du achten solltest, wenn du ein Tier aus dem Ausland mit nach Hause bringen möchtest, erfährst du hier.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/07/Urlaubssouvenier.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5207" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/07/Urlaubssouvenier.jpg" alt="Urlaubssouvenier" width="500" height="324" /></a></p><p><strong>Einpacken und mitnehmen geht nicht</strong></p><p>Viele Tiere die man auf der Straße im Urlaub sieht sind mager, haben ungepflegtes Fell und wirken krank. Man möchte sie am liebsten alle einsammeln und mitnehmen. Doch einen Hund oder Katze am Urlaubsende einfach mitzunehmen, ist meist nicht möglich. Bei aller Tierliebe sollte die Mitnahme eines Straßentieres nach Österreich nie spontan und unüberlegt erfolgen, sonst kann die gut gemeinte Rettungsaktion schnell schief gehen. Zum einen muss die Reise mit Tier organisiert und mit der Fluggesellschaft abgestimmt werden. Zum anderen gilt es, die gesetzlichen Bestimmungen genau zu beachten. Selbst für Reisen innerhalb der Europäischen Union müssen Tiere gechippt, geimpft sein und einen Ausweis haben. Wer die Regeln missachtet, riskiert, dass das Tier kostenpflichtig zurückgeschickt, für Monate in Quarantäne gesteckt oder sogar eingeschläfert wird.</p><p><strong>Vereine helfen bei der Ausreise</strong></p><p>Wer sich im Ausland in ein Tier verliebt hat, kann sich von verschiedenen Tierschutzorganisationen helfen lassen. Tierschutzvereine im Ausland nehmen Fundtiere auf und bereiten sie für die Ausreise vor. Oft fliegen die Leute dann einige Wochen später noch mal hin und holen sich den Hund ab. Die Galgo-Hilfe beispielsweise kooperiert in Andalusien mit einem Tierheim, in dem die Hunde tierärztlich betreut, kastriert, gechippt und geimpft werden. In Pflegestellen können Interessenten sich beraten lassen, wenn sie einen Hund adoptieren wollen.</p><p><strong>Was sich künftige Tierhalter überlegen sollten?</strong></p><p>Die neuen Besitzer sollten wissen, worauf sie sich für die nächsten 10 bis 15 Jahre einlassen. Kranke oder verletzte Tiere werden um ein Vielfaches teurer, da sie nicht nur Zeit und Liebe, sondern auch Medikamente, Operationen und manchmal Spezialfutter brauchen. Damit kommt manch frischgebackener Tierhalter nicht klar. Es fehlen oft Vorkenntnisse der zukünftigen Halter, die mit ehemaligen Straßenhunden allein gelassen werden und sich schnell überfordert fühlen. Denn einen Straßenhund an die Zivilisation zu gewöhnen erfordert viel Zeit, Geduld und Verständnis des Hundehalters. Auch bei einer Katze, die du in der Natur der freien Wildbahn gefunden hast, wäre es undenkbar, diese in einer Wohnung einzusperren.</p><p><strong>Illegalen Tierhandel nicht unterstützen</strong></p><p>Immer öfter werden Haustiere aus dem Urlaub als Mitbringsel mit nach Hause gebracht, wovor aber abgeraten wird. Oft werden herrenlose Tiere aus Mitleid mitgenommen oder auch auf Märkten gekauft. Darauf sollte man sich keinesfalls einlassen, denn man unterstützt damit in den meisten Fällen grausame Haltungsbedingungen und fördert bedenklichen Tierhandel. Selbst wenn man so ein Tier „rettet“, werde damit das Leid der Elterntiere verlängert. Zudem sei beim Kauf von Hundewelpen im Ausland meist mit gesundheitlichen Problemen zu rechnen, die schnell ins Geld gehen und Leiden für das Tier bedeuten. Wenn man ein herrenloses Tier aufgreift, sollte man es vor Ort bei den Behörden abgeben oder zu einer veterinärmedizinischen Einrichtung bringen, sofern das möglich ist. Eine weitere Möglichkeit, an Ort und Stelle zu helfen, ist eine Futterspende. Häufig werden Straßentiere im Urlaubsland von Einheimischen an festen Standorten gefüttert. Hier kann man am besten Dosenfutter deponieren, welches dann von den lokalen Tierfreunden nach und nach verfüttert wird.</p><p>Solltest du dich aber ernsthaft verliebt haben und dir sicher sein, dass das Haustier keinen anderen Besitzer hat und dich braucht, dann lohnt es sich, das lange Prozedere in Kauf zu nehmen.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/tierisches-urlaubssouvenir-will-gut-ueberlegt-sein/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Wie gewöhne ich meinem Hund das Hochspringen ab?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-gewoehne-ich-meinem-hund-das-hochspringen-ab/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-gewoehne-ich-meinem-hund-das-hochspringen-ab/#comments</comments> <pubDate>Tue, 29 Jun 2021 11:17:33 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[anspringen von Hunden]]></category> <category><![CDATA[Hunde hochspringen abgewöhnen]]></category> <category><![CDATA[Hunde Verhalten abgewöhnen]]></category> <category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5203</guid> <description><![CDATA[Er freut sich, er jault, er wedelt mit dem Schwanz und dann setzt er zum Sprung an. Eigentlich ganz süß, wenn es ein Dackel ist. Problematisch wird’s bei einem Rotweiler oder Bernhardiner. Es sieht zwar lustig aus, wenn ein Hund &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wie-gewoehne-ich-meinem-hund-das-hochspringen-ab/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Er freut sich, er jault, er wedelt mit dem Schwanz und dann setzt er zum Sprung an. Eigentlich ganz süß, wenn es ein Dackel ist. Problematisch wird’s bei einem Rotweiler oder Bernhardiner.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/06/hochspringen-abgewöhnen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5204" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/06/hochspringen-abgewöhnen.jpg" alt="hochspringen-abgewöhnen" width="500" height="331" /></a></p><p>Es sieht zwar lustig aus, wenn ein Hund aufgeregt auf Herrchen oder Frauchen zuläuft und an ihnen hochspringt. Je größer der Hund ist, desto unangenehmer kann dieses Begrüßungsritual aber werden. Mit ein bisschen Training bekommst du dieses Verhalten aber in den Griff.</p><p><strong>Wieso springen Hunde hoch?</strong></p><p>Ursprünglich erbetteln sich Welpen mit diesem Verhalten ihr Futter. Wenn die Mutter von der Jagd zurückkommt, schlecken ihr die Welpen am Maul, sodass die Mutter das Fressen hochwürgt und ihren Nachwuchs damit füttert. Dieses Verhalten entwickelte sich im Laufe der Jahre zum Begrüßungsritual zwischen Hunden und Haltern.</p><p><strong>Abgewöhnung durch ignorieren?</strong></p><p>Sie sollten versuchen, das Verhalten von Anfang an umzulenken. Das bedeutet, der Hund darf den Menschen begrüßen, soll aber dabei mit den Pfoten auf der Erde bleiben. Klappen kann das nur, wenn du nicht auf das Hochspringen reagierst, Das heißt: nicht angucken, nicht anfassen, nicht streicheln und nicht mit den Händen wedeln. Denn jede Reaktion würde das Tier als Bestätigung auffassen. Erlaubt sind nur: sich vom Hund wegdrehen und woanders hingucken. Erst wenn du es schaffst, das Tier zu ignorieren, versucht es der Hund mit einem neuen Verhalten. Bei Welpen wird das relativ schnell funktionieren, denn das stetige Hochspringen ist für sie sehr anstrengend. Doch egal, wie lange es dauert: Begrüße deinen Vierbeiner erst dann, wenn er alle vier Pfoten auf der Erde hat. Springt dein Hund wieder hoch, gehe sofort drei Schritte zurück, so erhält er eine eindeutige Reaktion.</p><p><strong>Was tue ich bei älteren Hunden?</strong></p><p>Bei Hunden, die schon erwachsen sind, kann es etwas länger dauern, bis man ihnen das Hochspringen abgewöhnt hat. Bei einem sehr großen Tier empfiehlt es sich, ihm ein Geschirr anzuziehen, damit du ihn notfalls anbinden oder wegführen kannst. Auch bei kleineren Hunden kann ein Geschirr mit einer befestigten Leine sinnvoll sein, um im Training schnell auf die Leine steigen zu können. Beim Üben gehst du am besten genauso wie bei Welpen vor. Zum Hund hingehen und abwarten, bis er sich hinsetzt. Erst dann wird gelobt, gestreichelt und begrüßt.</p><p><strong>Was tun, wenn der Hund Jogger oder Gäste anspringt?</strong></p><p>Springt dein Hund nicht nur dich an, sondern auch den Postboten, Jogger oder Fahrradfahrer wird das schnell zum Problem. Bist du draußen mit ihm unterwegs, solltest du ihn am besten an der Schleppleine führen, zu sich rufen und mit Leckerlis ablenken, sobald in der Ferne ein Jogger auftaucht. So stehen die Chancen am besten, dass es gar nicht zum Hochspringen kommt.</p><p>In den eigenen vier Wänden kannst du hingegen auch anders agieren. Die eine Möglichkeit ist, den Gast einzubeziehen. Dazu muss man ihm genau erklären, was er auf keinen Fall tun soll. Beim Üben kommt der Bekannte dann auf dich zu und wenn dein Hund an ihm hochspringt, wendet er sich ab. Das macht er solange, bis der Hund sitzenbleibt. Erst dann wird er begrüßt und bekommt Aufmerksamkeit. Wird er mit einem Leckerli belohnt, bekommt er es von dir und nicht von deinem Gast.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-gewoehne-ich-meinem-hund-das-hochspringen-ab/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Wenn die Frühlingsgefühle bei Hunden erwachen</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-fruehlingsgefuehle-bei-hunden-erwachen/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-fruehlingsgefuehle-bei-hunden-erwachen/#comments</comments> <pubDate>Tue, 27 Apr 2021 11:49:07 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Frühlingsgefühle bei Hunden]]></category> <category><![CDATA[Hunde Kastration]]></category> <category><![CDATA[Hunde Paarung]]></category> <category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Markieren bei Hunden]]></category> <category><![CDATA[Sexualtrieb von Hunden]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5143</guid> <description><![CDATA[Hat Dein Hund jetzt auch Schmetterlinge im Bauch? Das kann passieren, denn im Frühling tanzen die Hormone Tango. Nicht nur bei uns Menschen, auch Hunde haben Frühlingsgefühle. Der Sexualtrieb von Hunden lässt sich jedoch etwas beeinflussen &#8211; medizinisch und mit &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-fruehlingsgefuehle-bei-hunden-erwachen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Hat Dein Hund jetzt auch Schmetterlinge im Bauch? Das kann passieren, denn im Frühling tanzen die Hormone Tango. Nicht nur bei uns Menschen, auch Hunde haben Frühlingsgefühle. Der Sexualtrieb von Hunden lässt sich jedoch etwas beeinflussen &#8211; medizinisch und mit Erziehung.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/10/Kastration.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4153" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/10/Kastration.jpg" alt="Kastration" width="500" height="333" /></a></p><p>Wenn die Sonne Erde, Gras und Bäume wärmt, liegt der Frühling in der Luft. Für sensible Hundenasen kommt noch der Duft von Paarungsbereitschaft dazu: Rüden können läufige Hündinnen über weite Entfernungen auch noch Tage nach deren Anwesenheit riechen. Dementsprechend verhalten sich dann auch ihre Hormone, doch ihr Verhalten lässt sich durchaus beeinflussen. Je nach Rasse werden Hündinnen ab dem sechsten bis zum zwölften Lebensmonat geschlechtsreif. Von da an sind sie in der Regel zwei Mal pro Jahr fortpflanzungswillig und tun das mit Pheromonen kund. Die Sexualhormone von Rüden sind stets vorhanden und daher sind sie prinzipiell immer auf der Suche nach einer Partnerin. Locken Hündinnen, steigt ihr Testosteronspiegel an und das Gehirn schüttet vermehrt Botenstoffe aus.</p><p><strong>Kastration – ja oder nein?</strong></p><p>Wie sollen Hundehalter mit der sexuellen Freiheit von Terrier, Mops und Co. umgehen? Bei diesem Thema scheiden sich seit jeher die Geister. Viele Besitzer denken mit der Geschlechtsreife sofort an Kastration. Trotzdem sollten sich Hundehalter darüber bewusst sein, dass sie einen schweren und folgeschweren Eingriff im Körper ihres Hundes durchführen lassen. Denn diese radikale Maßnahme ist nur bei extrem hormongesteuerten Rüden notwendig. Wenn der Vierbeiner in der Pubertät unaufhörlich heult, winselt und das Fressen einstellt, kann es sinnvoll sein, mit einer chemischen Kastration durch Hormonbehandlungen zunächst auszutesten, ob eine Kastration wirklich den gewünschten Effekt hat. Denn eine Kastration kann nicht rückgängig gemacht werden und sich unter Umständen als kontraproduktiv erweisen. Es ist unumgänglich, dass die Kastrationsentscheidung eine Einzelfallentscheidung sein muss, die nach Abwägung aller wichtigen Vor- und möglichen Nachteile ganz individuell gefällt werden sollte.</p><p><strong>Von den Artgenossen lernen</strong></p><p>Beim Gassigehen und auf der Hundewiese können Jungtiere auch von Artgenossen lernen. Die Hündin zeigt dem Rüden sehr deutlich, wenn sie nicht bereit ist. Der unerfahrene Heißsporn wird sich die grobe Abweisung merken. Eine hitzige Hündin hat in der Freilaufzone nichts verloren &#8211; im Sinne aller. Prinzipiell herrscht Damenwahl, vitale Rüden haben bessere Chancen. Oft wirklich arm sind die kastrierten Hunde. Sie riechen neutral, haben keinen Platz in der Hierarchie und verleiten Rüden mit ungezügeltem Fortpflanzungstrieb zu Übersprungshandlungen. Dabei können sie sich kaum gegen die Machos wehren.</p><p><strong>Hundekrankenversicherung TIERFREUNDE ÖSTERREICH</strong></p><p>Unsere <a href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/hundeversicherung/hunde-komfort-krankenversicherung/">umfassende Hundeversicherung</a> deckt Eure Kosten für Kastration, Impfungen, Wurmkuren, Zahnprophylaxe und Zeckenmittel. Die <a href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/hundeversicherung/hunde-komfort-krankenversicherung/">Komfort-Hundekrankenversicherung</a> beinhaltet sämtliche Leistungen der Basis-Krankenversicherung für Hunde plus höchste Entschädigung und zusätzliche Leistungen. Stationäre Heilbehandlungen, inklusive Medikamente und Operationen sind jährlich mit 5.000 Euro sind von der Hundeversicherung abgedeckt. Ebenso kommt die Komfort-Hundekrankenversicherung bei der Kastration und Physiotherapie für Euren Hund nach Operationen auf.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-fruehlingsgefuehle-bei-hunden-erwachen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Neues Hundehaltegesetz in OÖ geplant</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/neues-hundehaltegesetz-in-ooe-geplant/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/neues-hundehaltegesetz-in-ooe-geplant/#comments</comments> <pubDate>Thu, 21 Jan 2021 13:21:31 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Hundeführerschein]]></category> <category><![CDATA[Hundehaltegesetz]]></category> <category><![CDATA[Listenhunde]]></category> <category><![CDATA[Rasselisten Hunde]]></category> <category><![CDATA[Sachkundenachweises für Hundehalter]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5030</guid> <description><![CDATA[In Oberösterreich wurde eine Novelle des Hundehaltegesetzes entworfen und bis 30. Dezember 2020 konnten Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf abgegeben werden. Hundetrainer kritisieren unter anderem die darin vorgesehene Ergänzung zu „Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotenzial“. Die Novelle des Hundehaltegesetzes 2021 sieht vor allem &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/neues-hundehaltegesetz-in-ooe-geplant/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>In Oberösterreich wurde eine Novelle des Hundehaltegesetzes entworfen und bis 30. Dezember 2020 konnten Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf abgegeben werden. Hundetrainer kritisieren unter anderem die darin vorgesehene Ergänzung zu „Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotenzial“.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/01/Neue-gesetzesnovelle.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5031" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/01/Neue-gesetzesnovelle.jpg" alt="Neue-gesetzesnovelle" width="500" height="325" /></a></p><p>Die Novelle des Hundehaltegesetzes 2021 sieht vor allem einen erschwerten Zugang zu bestimmten Hunderassen und neue Strafbestimmungen für Halter von Hunden mit erhöhtem Gefährdungspotential vor. Da es leider in Oberösterreich immer wieder zu gefährlichen Hundebissattacken auf Menschen kommt, wird durch die vorliegende Novelle eine neue Kategorie „Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial“ geschaffen.</p><p><strong>Besondere Vorschriften für Listenhunde</strong></p><p>Bei welchen Hunderassen eine höhere Gefährdung gegenüber Menschen und Tieren vermutet wird, hat die Landesregierung durch eine Verordnung festzulegen. Auch Niederösterreich, Vorarlberg und Wien sehen bereits besondere rechtliche Bestimmungen zu den sogenannten „Listenhunden“ vor. Die geplanten Verschärfungen seien zum Schutz der Kinder, Mitmenschen aber auch der Hundehalter und ihrer Vierbeiner selbst. Im Detail soll das Halten von Hunden dieser Rassen an die Absolvierung einer Hundealltagstauglichkeitsprüfung gebunden werden. Weitere Voraussetzungen sind die Verlässlichkeit des Halters sowie die Leinen- und Beißkorbpflicht an öffentlichen Orten. In einer Rassekiste soll künftig bei der Meldung des Hundes erkennbar sein, wie gefährlich er vielleicht ist und welche Ausbildungen die Besitzer benötigen.</p><p><strong>Rasselisten sind nicht die Lösung</strong></p><p>Tierärzte, Hundezüchter und Hundetrainer haben sich in einer Stellungnahme an die Verantwortlichen beim Land OÖ gewandt und appellieren daran stattdessen einen lösungsorientierten und sinnvollen Gesetzesentwurf auszuarbeiten. Denn in erster Linie sollte der Schutz und der richtige Umgang mit dem Hund im Vordergrund stehen und nicht eine Gesetzesänderung, die Hundebisse auf Menschen nicht reduzieren wird. Viel effektiver wäre es ein Gesetz zusammen mit Fachleuten zu erstellen, dass mehr Sicherheit und Kompetenz bei den Hundebesitzern bewirken würde. Aus zahlreichen Studien geht hervor, dass sogenannte Rasselisten keineswegs zur Vermeidung von Verletzungen durch Hunde beitragen. Der jetzige Entwurf schaffe vermutlich mehr Probleme als er löse und muss dringend überprüft und verbessert werden. Statt in Rasselisten sollte in die Ausbildung und Beratung von Hundehaltern investiert werden.</p><p><strong>PETA fordert bundesweite Einführung von Hundeführerschein</strong></p><p>Das Wort „Kampfhund“ stigmatisiert Hunde, die bestimmten Rassen angehören – ohne den Blick tatsächlich auf das einzelne Tier zu lenken. Dabei wird kein Hund als „Beißer“ geboren, der Mensch ist hier in der Verantwortung. So sind die in der Gesellschaft negativ behafteten „Listenhunde“ und ihre Mixe genau so freundlich, gelehrig und auf Menschen bezogen, wie ihre Artgenossen – wenn sie die richtigen Menschen an ihrer Seite haben. Der Begriff „Kampfhund“ wurde übrigens nur durch die Medien geprägt uns ist auf diesem Weg bis in die Gesetzgebung gewandert. Kein anerkannter Wissenschaftler würde Hunde einer spezifischen Rasse so benennen! Es ist der Mensch, der Hunde in die Situation bringt zu beißen. Unwissenheit, falsche Reaktionen auf die Körpersprache des Hundes, fehlendes Wissen über das Ausdrucksverhalten der Tiere, Schmerzen sowie ein insgesamt nicht artgerechter Umgang mit den Vierbeiner bringen diese in Notsituationen. Die Tierrechtsorganisation fordert daher eine Abschaffung der sogenannten Rasselisten sowie die gleichzeitige Einführung eines verpflichtenden Sachkundenachweises für Hundehalter.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p><div id="emailskopiertinfoClipboardTo" class="emailskopiertHiddenPopup" style="z-index: 1;"><div id="emailskopierttoPopup"><div id="emailskopiertinfoMailPopup"></div><p><textarea id="emailskopiertclipboardTextArea"></textarea></div></div><div><img alt="" /></div></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/neues-hundehaltegesetz-in-ooe-geplant/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>5 Eigenschaften, die jeder Hundebesitzer besitzen sollte</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/5-eigenschaften-die-jeder-hundebesitzer-besitzen-sollte/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/5-eigenschaften-die-jeder-hundebesitzer-besitzen-sollte/#comments</comments> <pubDate>Thu, 20 Aug 2020 09:38:24 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Alle]]></category> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Geduld mit Hunden]]></category> <category><![CDATA[Hundebesitzer]]></category> <category><![CDATA[Hundebesitzer müssen Verantwortung übernehmen]]></category> <category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Hundeliebe]]></category> <category><![CDATA[Hundeversicherung]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4885</guid> <description><![CDATA[Tiere sind Lebewesen und daher kein Spielzeug. Daher sollten Hundebesitzer die passenden Eigenschaften mitbringen, um sich entsprechend um ihre Vierbeiner zu kümmern. Was sollten Hundebesitzer für ein glückliches Miteinander mitbringen? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben die 5 wichtigsten Eigenschaften zusammengefasst. Die &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/5-eigenschaften-die-jeder-hundebesitzer-besitzen-sollte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Tiere sind Lebewesen und daher kein Spielzeug. Daher sollten Hundebesitzer die passenden Eigenschaften mitbringen, um sich entsprechend um ihre Vierbeiner zu kümmern. Was sollten Hundebesitzer für ein glückliches Miteinander mitbringen? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben die 5 wichtigsten Eigenschaften zusammengefasst.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2020/08/Eigenschaften-Hundebesitzer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4886" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2020/08/Eigenschaften-Hundebesitzer.jpg" alt="Eigenschaften-Hundebesitzer" width="500" height="334" /></a></p><ol><li><strong> Die Liebe zu Hunden</strong></li></ol><p>Hundeliebe klingt so simpel und ist es im Grunde auch. Trotzdem gibt es Menschen, für die bei der Anschaffung eines Hundes nicht die Liebe zum Lebewesen im Vordergrund steht. Personen, die mithilfe eines Vierbeiners ihren Status bzw. ihr Ego vergrößern wollen, sollten dies schlichtweg sein lassen! Hundeliebe ist die Grundlage für eine lang anhaltende und bedingungslose Beziehung zwischen Mensch und Tier.</p><ol start="2"><li><strong> Verantwortungsbewusstsein</strong></li></ol><p>Hundebesitzer zu sein, heißt auch Verantwortung zu übernehmen. Und das gilt in guten wie in schlechten Zeiten. Neben ausreichender Nahrung, Bewegung und geistiger Beschäftigung ist stets darauf zu achten, dass es seinem Liebling gut geht. Selbstverständlich ist man auch in der Pflicht, wenn die eigene Fellnase Schaden am Eigentum anderer Menschen oder im schlimmsten Fall an anderen Lebewesen verursacht.</p><ol start="3"><li><strong> Ausreichend finanzielle Mittel</strong></li></ol><p>Eines ist klar: Hunden ist es vollkommen egal, ob ihre Bezugspersonen arm oder reich sind. Auch teure Markenklamotten beeindrucken unsere Vierbeiner nicht. Dennoch sollte man sich, bevor man sich einen Hund nachhause holt, Gedanken über die laufenden Kosten machen. Zudem macht es Sinn, sich für den Ernstfall finanzielle Rücklagen für etwaige Tierarztkosten beiseite zu legen. Je nach Erkrankung bzw. Behandlung können diese stark variieren. Als Mitglied der Tierfreunde Österreich bist du mit einer <a href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/hundeversicherung/krankenversicherung-fuer-hunde/">Hundeversicherung</a> rundum abgesichert. Darüber hinaus gibt es noch <a href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/hundeversicherung/krankenversicherung-fuer-hunde/">Operationskostenversicherungen,</a> die deine Tierarztkosten übernehmen.</p><ol start="4"><li><strong> Viel Zeit und Geduld</strong></li></ol><p>Hunde brauchen uns jeden Tag. Einsamkeit bzw. Trennungsangst löst bei Fellnasen großen Stress aus, handelt es sich bei ihnen doch um Rudeltiere. Und weil die Kommunikation zwischen Zweibeiner und Vierbeiner nicht ohne entsprechende Übung funktioniert, benötigt dies Geduld beim Training. Kleinere Rückschläge sollten Hundebesitzer nicht allzu sehr frustrieren und schon gar nicht aufgeben lassen.</p><ol start="5"><li><strong> Humor</strong></li></ol><p>Wer stets sehr penibel auf Sauberkeit im eigenen Wohnraum achtet, könnte als frischgebackener Hundebesitzer schnell verzweifeln. Weil Fellnasen von Sauberkeit herzlich wenig halten und sich ihrer Sozialisation entsprechend benehmen, kann es ab und zu vorkommen, dass ihre Instinkte mit ihnen durchgehen. Als Hundebesitzer sollte man etwaige, chaotische Aktionen gelassen oder zumindest mit Humor nehmen.</p><p><strong><em>Wenn Ihr diese Eigenschaften besitzt, dann steht einem harmonischen Zusammenleben zwischen dir und einem Hund nicht mehr im Wege.</em></strong></p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaf</a>t</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/5-eigenschaften-die-jeder-hundebesitzer-besitzen-sollte/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Es gibt keine sogenannten &#8220;Problemhunde&#8221;</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/es-gibt-keine-problemhunde-2/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/es-gibt-keine-problemhunde-2/#comments</comments> <pubDate>Thu, 02 Jul 2020 09:47:03 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Aggression Hunde]]></category> <category><![CDATA[Beissatacke Hund]]></category> <category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Kurse für Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Problemhund]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4833</guid> <description><![CDATA[Immer wieder hört man „Das ist ein Problemhund“. Doch der Hund an sich ist kein Problemindividuum, vielmehr tragen wir Menschen dazu bei, ihn unwissentlich zu eben diesem Problemhund zu machen. Denn viele Hundehalter machen grundlegende Fehler bei der Erziehung ihrer &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/es-gibt-keine-problemhunde-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Immer wieder hört man „Das ist ein Problemhund“. Doch der Hund an sich ist kein Problemindividuum, vielmehr tragen wir Menschen dazu bei, ihn unwissentlich zu eben diesem Problemhund zu machen. Denn viele Hundehalter machen grundlegende Fehler bei der Erziehung ihrer tierischen Gefährten.</strong></p><p><strong><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2020/07/Hundegebell.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4834" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2020/07/Hundegebell.jpg" alt="Hundegebell" width="500" height="337" /></a></strong></p><p>&#8220;Mädchen warf Stöckchen, Hund verbiss sich in Hand.&#8221; &#8220;Kettenhund fiel Amtstierarzt an.&#8221; Immer wieder lösen Vorfälle wie diese Diskussionen aus, wie so etwas geschehen kann. Oft heißt es dann: &#8220;Das war halt ein Problemhund.&#8221; In Wahrheit liegt das Problem jedoch meist auf der anderen Seite der Leine.</p><p><strong>Gründe für gesteigerte Aggression</strong></p><p>Oftmals lösen Unsicherheit, Angst, Stress oder Frustration aggressives Verhalten der Hunde aus. Erbanlagen beeinflusst durch Zucht können hierbei natürlich eine Rolle spielen, genauso wie eine fehlende Sozialisierung. In welchem Ausmaß Veranlagung und Erfahrung eine Rolle spielen ist unter Gen- und Verhaltensforschern genauso ein Streitpunkt wie die Frage, ob Kinder mehr durch Genetik oder Erziehung beeinflusst werden. Wichtiger für uns wäre herauszufinden, warum unser Hund gesteigerte Aggression zeigt, welche Bedürfnisse also wichtig für ihn sind und diese Verantwortung gezielt zu übernehmen. Unsere Hunde richtig lesen zu können, also rechtzeitig unerwünschtes Verhalten beeinflussen zu können, ist hierbei von zentraler Bedeutung.</p><p><strong>Missverstandene Signale</strong></p><p>In den allermeisten Fällen hat ein Hund unbemerkt von seinen Menschen, schon vorher vergeblich defensives Verteidigungsverhalten gezeigt, bevor er in die Offensive geht. Dein Hund hat vielleicht versucht sich zurückziehen, dies war aber nicht möglich. Vielleicht hat er durch seine Körpersprache gezeigt, dass ihm die Situation Unbehagen bereitet, die Signale wurden jedoch nicht erkannt. Manchmal hat er auch laut geknurrt und dies wurde ihm verboten. Denn eines missverstehen wir Menschen sehr oft: NICHT wenn es laut wird, ist es haarig, sondern sehr oft lösen die leisen Signale mehr Schaden aus.</p><p><strong>Konsequente und liebevolle Erziehung</strong></p><p>Ein weiterer Fehler des Menschen, der den Hund zum Problemhund werden lassen kann, ist der, dass die Erziehung nicht konsequent genug ausgeführt wird. Derartige Irritationen seitens des Hundes führen zu Unsicherheit und nicht akzeptablem Verhalten. Hunde erziehen bedeutet Liebe, Konsequenz und Kontinuität. Ängstliche Hunde, die entweder durch schlimme Erlebnisse oder aber durch mangelnde Prägung und Sozialisierung dazu geworden sind, können den Umweltreizen nicht mehr standhalten und somit zu „Problemhunden“ wie etwa „Angstbeißern“ werden.</p><p><strong>Das erste Lebensjahr ist prägend</strong></p><p>Besonders gravierend wirkt sich der falsche Umgang mit Hunden im ersten Lebensjahr aus. Denn in dieser Zeit durchläuft das Tier sechs Entwicklungsstadien, die es ein Leben lang positiv wie auch negativ prägen. In der 8. bis 12. Woche werden die meisten Welpen an ihre endgültigen Besitzer abgegeben. So geraten beispielsweise zu früh von der Mutter genommene Welpen oder aber überzüchtete Hunde rasch in die Schiene der „verhaltensauffälligen“ Hunde. In dieser Zeit solltest Du Dich intensiv mit Deinem Neuankömmling beschäftigen. Es ist auch der richtige Zeitpunkt, um eine gut organisierte Welpen-Spielstunde zu besuchen, denn der Hund entwickelt jetzt seinen Sinn für Gemeinschaft. Die Pubertätsphase (7. bis 10. Monat) ist wie beim Menschen auch beim Hund eine schwierige Phase. Manche jungen Hunde werden in dieser Phase frecher und sind besonders unternehmungslustig. Sanfte Konsequenz in der Erziehung ist jetzt extrem wichtig. Die konsequente Erziehung darf keinesfalls vernachlässigt werden. Mit einem Jahr sollte jeder Hund genau wissen, welche Regeln in seiner Familie herrschen. Wer grobe Erziehungsfehler im ersten Lebensjahr seines Hundes vermeidet und ihn in jedem Entwicklungsstadium richtig fördert, wird mit einem ausgeglichenen Gefährten belohnt.</p><p><strong><em>Sogenannte „scharfe“ oder auch „Kampfhunde“ werden bewusst vom Menschen als solche erzogen. Wie man sieht, sind Problemhunde aber keine Problemhunde, sondern eher Hunde, die im Besitz von „Problemhaltern“ sind. Der Hund ist so problematisch wie der Mensch ihn dazu macht</em></strong>.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/es-gibt-keine-problemhunde-2/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Wenn die Leine Hunde aggressiv macht</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-leine-hunde-aggressiv-macht-2/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-leine-hunde-aggressiv-macht-2/#comments</comments> <pubDate>Fri, 12 Jun 2020 09:37:58 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Hundehaltung]]></category> <category><![CDATA[Leine macht Hunde aggressiv]]></category> <category><![CDATA[Leinenaggression]]></category> <category><![CDATA[Leinenruck]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4814</guid> <description><![CDATA[Für Hunde ohne Maulkorb gilt es fast überall Leinenpflicht. Sie dürfen landesweit nur in eingezäunten Gärten oder in ausgeschilderten Hundezonen freilaufen. Das führt nicht selten zu Stress und zwar auf beiden Seiten der Leine. Der Spaziergang wird schnell zum Spießrutenlauf, &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-leine-hunde-aggressiv-macht-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Für Hunde ohne Maulkorb gilt es fast überall Leinenpflicht. Sie dürfen landesweit nur in eingezäunten Gärten oder in ausgeschilderten Hundezonen freilaufen. Das führt nicht selten zu Stress und zwar auf beiden Seiten der Leine. </strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/06/Leinenaggression.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4021" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/06/Leinenaggression.jpg" alt="Leinenaggression" width="500" height="331" /></a></p><p>Der Spaziergang wird schnell zum Spießrutenlauf, wenn der angeleinte Hund auf Artgenossen und Menschen aggressiv reagiert. Oft hat das Verhalten nicht ursächlich mit Aggression zu tun, sondern entsteht aus Angst. An der Leine kann sich der Hund nicht zurückziehen, daher springt er nach vor. Mangelnde Sozialisierung im Welpenalter oder schlechte Erfahrungen aus anderen Begegnungen können das Knurren, Bellen und Ziehen an der Leine auslösen. Manche Vierbeiner wollen ihr Revier verteidigen, manche ihren Besitzer beschützen. So tun Hunde, die durch die Leine am Spielen gehindert werden, ihre Frustration kund, indem sie laut und angriffslustig werden. Dann ist man besonders als neuer Hundebesitzer mit der Situation überfordert.</p><p><strong>Was ist eine Leinenaggression?</strong></p><p>Es gibt Hunde, die sich freilaufend anderen Hunden und Menschen gegenüber ganz sanft und freundlich verhalten. Sobald man sie aber an die Leine nimmt, verwandeln sich diese in aggressive Fellnasen. In solchen Fällen spricht man von Leinenaggression. Eines haben leinenaggressive Hunde gemeinsam: Sie wollen nicht, dass andere Menschen oder Hunde sich ihnen nähern, solange sie an der Leine sind. Das aggressive Verhalten dient dazu, dem Anderen ganz deutlich zu signalisieren “Geh weg und komm ja nicht näher!”</p><p><strong>Wie entsteht eine Leinenaggression?</strong></p><p>Es gibt drei grundsätzliche Ursachen für Leinenaggression, die auch in Kombination wirksam werden können.</p><ol><li>Unsicherheit</li></ol><p>Es gibt Anzeichen dafür, dass sich einige Hunde an der Leine wie in der Falle fühlen. Sie wissen, dass sie nicht weglaufen können. Manche Hunde wurden nie richtig mit fremden Hunden sozialisiert oder sind von Natur aus sehr scheu. Es kann auch sein, dass der Hund an der Leine schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden machte, oder sogar angegriffen und gebissen wurde.</p><ol start="2"><li>Aufregung und Frustration</li></ol><p>Es gibt Hunde, die sich aus Freude andere Hunde zu sehen, so sehr aufregen, dass sie total durchdrehen. Diese Aufregung kann so stark werden, dass die Hunde ihre Reaktionen selber nicht mehr im Griff haben. Dazu kommt Frustration, da sie an der Leine nur langsam oder gar nicht zu dem anderen Hund hinkommen.</p><ol start="3"><li>Assoziation mit unangenehmen Gefühlen oder Schmerzen</li></ol><p>Hunde lernen durch Assoziation, d.h. sie verknüpfen Dinge die gleichzeitig oder fast zur gleichen Zeit passieren. Im Falle der Leinenaggression kann eine Verknüpfung vom unangenehmen Gefühl, das das Halsband verursacht, wenn der Hund nach vorne zieht mit dem entgegenkommenden Hund entstehen. Schlimmer noch wird es, wenn der Besitzer in so einem Fall mit Leinenruck arbeitet. Der Hund assoziiert somit: Fremder Hund = Schmerz. Das erzeugt in ihm Stress und dieser äußert sich dann durch Aggression.</p><p><strong>Was kannst Du tun?</strong></p><p>Zunächst was man keinesfalls tun sollte: Leinenaggression kann man niemals über Einschüchterung (Druck, Leinenruck, Sprühhalsband) abtrainieren. Leider werden diese Methoden noch immer von einzelnen Hundeschulen empfohlen. Stattdessen gibt es hundegerechte Methoden, die sehr gut bei Leinenaggression funktionieren und auch eine dauerhafte Besserung bringen. Allerdings verlangt das Abtrainieren von Leinenaggression konsequentes Training und sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen vom Hundehalter. In jedem Fall ist es ratsam, sich an einen guten Hundetrainer zu wenden. Dieser wird zunächst die Ursache für die Leinenaggression feststellen und danach einen individuellen Trainingsplan erstellen. Die Grundlage zu jedem Training mit dem Hund ist aber die Bereitschaft des Hundehalters seine Position und sein Verhalten dem Hund gegenüber zu hinterfragen. Denn hinter Stress und Angst steht meist die eigene Unsicherheit und ein Mangel des Hundes an Vertrauen in seinen Menschen. Die Folge, der Hund versucht eine ihm bedrohlich erscheinende Situation selbst zu lösen, anstatt das Problem an seinen Menschen abzugeben. Die wichtigste Aufgabe heißt daher, Deinem Hund die nötige Sicherheit zu geben.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-leine-hunde-aggressiv-macht-2/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Der Hund im Wandel der Zeit: Vom Beschützer zum Familienmitglied</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/der-hund-im-wandel-der-zeit-vom-beschuetzer-zum-familienmitglied-2/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/der-hund-im-wandel-der-zeit-vom-beschuetzer-zum-familienmitglied-2/#comments</comments> <pubDate>Thu, 07 May 2020 09:49:43 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Artgenossen Hundeverhalten]]></category> <category><![CDATA[Hunde als Sozialpartner]]></category> <category><![CDATA[Hunde im Wandel der Zeit]]></category> <category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4773</guid> <description><![CDATA[Die Aufgaben der Hunde haben sich im Lauf der Zeit verändert: Früher wurden sie wegen ihres Beschützerinstinkts gehalten. Heute sollen sie nicht mehr bellen, keinesfalls frei rumlaufen und nirgends mehr markieren Der Hund gilt noch immer als bester Freund des &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/der-hund-im-wandel-der-zeit-vom-beschuetzer-zum-familienmitglied-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Die Aufgaben der Hunde haben sich im Lauf der Zeit verändert: Früher wurden sie wegen ihres Beschützerinstinkts gehalten. Heute sollen sie nicht mehr bellen, keinesfalls frei rumlaufen und nirgends mehr markieren</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2020/05/Hunde-im-Wandel-der-Zeit.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4774" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2020/05/Hunde-im-Wandel-der-Zeit.jpg" alt="Hunde-im-Wandel-der-Zeit" width="500" height="332" /></a></p><p>Der Hund gilt noch immer als bester Freund des Menschen, doch sein Status hat sich verändert. Einige dramatischere Bissvorfälle erregten zuletzt Aufsehen und führten in Wien sogar zu Verschärfungen im Tierhaltegesetz. Doch sind diese alleine am Imagewandel des Hundes schuld?</p><p><strong>Als Haus- und Hofbewacher eingesetzt</strong></p><p>Einst sollten die Hunde vor allem das Vieh hüten, Eigentum verteidigen und jagen, um sich Nahrung zu besorgen. Durch den zunehmenden Wohlstand hat sich das jedoch verändert. Menschen konnten es sich auf einmal leisten, Hunde als Statussymbole zu halten -sie wurden zu Familienmitgliedern. Vergessen wird dabei jedoch oft eines: Die ursprüngliche Aufgabe und der Urinstinkt der Rasse geht dadurch nicht verloren &#8211; auch Schoßhündchen hätten gerne etwas zu tun.</p><p><strong>Auf Rassespezifische Eigenheiten des Hundes eingehen</strong></p><p>Durch das fehlende Wissen über die jeweilige Hunderasse komme es häufig zu Problemen bei der Haltung. Zum Teil halten Leute Hunderassen, die ganz andere Bedürfnisse haben, aber sich dem Hundehalter anpassen sollen. Das führt irgendwann dazu, dass der Hund ausbricht und seinem natürlichem Instinkt folgt. Ein wesentliches Manko sind also Wissensdefizite &#8211; bei Hundehaltern und auch bei Personen, die das Verhalten der Tiere missinterpretieren. Vor allem Kinder haben oft keine Ahnung von der Sprache oder Bedürfnisse der Tiere. Gerate der Hund in Panik, ist meist ein Missverständnis zwischen Mensch und Tier die Ursache. Je nach Alter und Rasse sind die Bedürfnisse eines Hundes vollkommen unterschiedlich. Gerade für Hundeanfänger empfiehlt sich daher ein älterer, wesensfester Hund, dessen Charakter man bereits einschätzen kann. Gleichzeitig sollte man sich der rassespezifischen Eigenheiten bewusst sein. Die Lösung dazu können nur entsprechende Ausbildungsprogramme sein.</p><p><strong>Hunde werden als bösartig eingestuft</strong></p><p>Beobachtet man die Debatten der vergangenen Zeit &#8211; vom Gackerl-Sackerl, über Maulkorb- und Leinenpflicht für Listenhunde, bis zur Diskussion um Hundeurin in Parkanlagen &#8211; scheint es, als müsse der Hund um seinen Status fürchten. Mitschuld daran haben auch die vermehrten Bissattacken der letzten Monate. Doch eines steht aber ganz klar fest: Kein Hund wird aggressiv geboren. Es sind die Menschen und Rahmenbedingungen, die ihn dazu machen können. Hunde, die isoliert gehalten werden, wie etwa im Zwinger oder in einem Hinterhof, die nicht regelmäßig spazieren geführt und mit wenig Reizen konfrontiert werden, reagieren in vielen Situationen gestresst. Das kann zu Verhaltensauffälligkeiten und einer weitaus höheren Wahrscheinlichkeit eines Beißvorfalls führen. Daher ist bereits im Welpenalter darauf zu achten, Hunde positiv ins Familienleben zu integrieren.</p><p><strong>Den Hund stets genau beobachten</strong></p><p>Achte darauf, wie sich dein Hund in der jeweiligen Situation fühlt. Dazu ist es notwendig, sich Wissen über seine Körpersprache und Kommunikation anzueignen. JEDER verantwortungsvolle Hundehalter sollte sich also über Literatur, Vorträge oder Ausbildungen entsprechendes Wissen aneignen. Durch genaues Beobachten seines Hundes kann man dann selbst beurteilen, was für seinen Hund angemessen ist, sowie gefährliche Situationen erkennen und vermeiden.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. 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