<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>tierfreunde blog &#187; Katzenverhalten</title> <atom:link href="https://www.tierfreunde.org/blog/tag/katzenverhalten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>https://www.tierfreunde.org/blog</link> <description>tierfreunde blog</description> <lastBuildDate>Thu, 27 Jan 2022 14:54:43 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>https://wordpress.org/?v=4.0.38</generator> <item><title>Wenn die Katze Schluckauf hat?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-katze-schluckauf-hat/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-katze-schluckauf-hat/#comments</comments> <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 12:30:19 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Erkältungssymptome bei Katzen]]></category> <category><![CDATA[Katzen Schluckauf]]></category> <category><![CDATA[Katzenkrankheiten]]></category> <category><![CDATA[Katzenverhalten]]></category> <category><![CDATA[Schluckaufbeschwerden bei Katzen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5300</guid> <description><![CDATA[Ein Schluckauf kann bei Katzen jeden Alters vorkommen. Das liegt an einer Nervenirritation, so dass sich Zwerchfell und Stimmritze gleichzeitig zusammenziehen. Wann Du mit Deinem hicksenden Schmusetiger zum Tierarzt musst und wann der Schluckauf harmlos ist, erklären Euch hier die &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-katze-schluckauf-hat/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Ein Schluckauf kann bei Katzen jeden Alters vorkommen. Das liegt an einer Nervenirritation, so dass sich Zwerchfell und Stimmritze gleichzeitig zusammenziehen. Wann Du mit Deinem hicksenden Schmusetiger zum Tierarzt musst und wann der Schluckauf harmlos ist, erklären Euch hier die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2017/11/Katzen-Schluckauf.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3739" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2017/11/Katzen-Schluckauf.jpg" alt="Katzen-Schluckauf" width="500" height="333" /></a></p><p>Wenn eine Katze Schluckauf hat, klingt das sehr niedlich und witzig. Meist ist der Spuk genauso schnell vorbei, wie er gekommen ist. In seltenen Fällen kann der Schluckauf jedoch auf Krankheiten hinweisen. Eine Sache gleich mal vorweg: Versuche niemals, den Schluckauf Deiner Katze durch Erschrecken, Luft anhalten oder über Kopf Wasser trinken zu beenden. Dies nützt gar nichts und macht alles nur noch schlimmer, weil die Katze in Panik ausbricht.</p><p><strong>Wie kommt es zu Schluckauf bei Katzen?</strong></p><p>Im Prinzip entsteht Schluckauf bei Katzen genauso wie bei Menschen. Dabei passieren zwei Dinge gleichzeitig: Das Zwerchfell zieht sich zusammen und die Stimmritze zwischen den beiden Stimmbändern im Kehlkopf verschließt sich. Ursache dafür ist eine Reizung der Nerven, die durch das Zwerchfell verlaufen.</p><p><strong>Schluckauf nach dem Fressen</strong></p><p>Wenn Deine Katze ihr Futter schnell herunterschlingt, ohne es richtig zu kauen, führt das oft zu Schluckauf. Das liegt daran, dass die gierige Samtpfote beim Schlingen viel Luft verschluckt. Diese Luft reizt das Zwerchfell, das sich daraufhin zusammenkrampft und den Schluckauf auslöst. Besonders oft sind kleine Katzen betroffen, die erst noch lernen müssen, ihr festes Futter ordentlich zu kauen. Falls Deine Katze ständig Schluckauf nach dem Fressen hat, dann versuch doch mal Folgendes aus:</p><ul style="list-style-type: disc;"><li>Verteile über den Tag kleinere Futterportionen</li><li>Lege ihr z. B. einen Ball in den Futternapf, so muss Deine Die Katze drumherum fressen und kann nicht so schlingen.</li><li>Stelle den Futternapf etwas höher: Wenn Deine Katze sich Strecken muss, um ans Futter zu kommen, frisst sie langsamer.</li><li>Immer genug Wasser bereitstellen</li></ul><p><strong>Haarballen als Übeltäter</strong></p><p>Haben sich Haare im Verdauungstrakt Deiner Katze angesammelt und es gelingt ihr nicht, den Haarballen herauszuwürgen, irritiert dies ihr Zwerchfell und den Kehlkopf. Die Folge: Schluckauf. Speziell Katzen mit langen Haaren, wie Perserkatzen haben oft mit Haarballen so Ihre Probleme. Solange das nur selten passiert und Deine Katze es schafft, den Haarballen auszuspucken, musst Du Dir keine Sorgen machen.</p><p><strong>Schluckauf als Krankheitssymptom</strong></p><p>Hält der Schluckauf länger an oder leidet Deine Katze auffallend oft darunter, solltest Du mit ihr unbedingt den Tierarzt aufsuchen. Denn mögliche krankheitsbedingte Ursachen für Katzen-Schluckauf können sein:</p><ul style="list-style-type: disc;"><li>Asthma</li><li>Herzprobleme</li><li>Tumore</li><li>Parasiten</li><li>Allergien</li></ul><p>Ein Schluckauf sollte innerhalb von Stunden, auf jeden Fall aber noch am gleichen Tag, wieder verschwinden. Tritt er in zunehmender Frequenz auf, bleibt nur der Gang zum Tierarzt. Bei älteren Katzen könnte sich dahinter auch eine Herz- oder Lungenerkrankung verbergen</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-katze-schluckauf-hat/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>10 spannende Unterschiede zwischen Hund und Katze</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/10-spannende-unterschiede-zwischen-hund-und-katze/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/10-spannende-unterschiede-zwischen-hund-und-katze/#comments</comments> <pubDate>Tue, 05 Oct 2021 11:39:16 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hunde Studien]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category> <category><![CDATA[Katzen Studien]]></category> <category><![CDATA[Katzenverhalten]]></category> <category><![CDATA[Unterschied Hunde Katzen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5291</guid> <description><![CDATA[Natürlich sind Hunde und Katzen völlig verschieden&#8230; aber warum genau? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH verraten dir spannende Unterschiede. Viele Unterschiede zwischen Hund und Katze fallen sofort ins Auge. Kein Wunder, es handelt sich schließlich um zwei völlig verschiedene Tierarten. Doch es &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/10-spannende-unterschiede-zwischen-hund-und-katze/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Natürlich sind Hunde und Katzen völlig verschieden&#8230; aber warum genau? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH verraten dir spannende Unterschiede.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/10/Unterschiede-Hunde-Katzen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5292" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/10/Unterschiede-Hunde-Katzen.jpg" alt="Unterschiede-Hunde-Katzen" width="500" height="333" /></a></p><p>Viele Unterschiede zwischen Hund und Katze fallen sofort ins Auge. Kein Wunder, es handelt sich schließlich um zwei völlig verschiedene Tierarten. Doch es gibt sicher einiges, dass Ihr nicht über unsere geliebten Haustiere wusstest.</p><p><strong>1. Hunde leben länger beim Menschen</strong></p><p>Nach aktuellem Wissensstand ist ziemlich sicher, dass der Hund früher domestiziert wurde als die Katze. Bei Hunden geht man davon aus, dass sie vor etwa 40.000 Jahren anfingen, mit Menschen zusammen zu leben. Bei Katzen sind es dagegen nur rund 12.000 Jahre.</p><p><strong>2. Katzen sind schwieriger zu erziehen</strong></p><p>Grundkommandos wie Sitz und Platz kann man den meisten Hunden schnell beibringen. Katzen dagegen sind schwieriger auf Kommandos zu trainieren. Dafür sind die Miezen schneller stubenrein, bei Hunden hingegen kann es länger dauern.</p><p><strong>3. Katzen hecheln nicht wie Hunde</strong></p><p>Vielleicht hast Du Deine Katze schonmal hecheln gesehen aber bestimmt nicht so häufig wie Hunde. Der Grund dafür ist, dass sie sich normalerweise nicht bis zur Überhitzung verausgaben. Körperlich ist es Katzen aber möglich zu hecheln, da auch sie Schweißdrüsen in ihrer Nase besitzen, die bei der Regulierung der Körpertemperatur helfen.</p><p><strong>4. Hunde können Süßes schmecken</strong></p><p>Ob etwas süß ist, können Katzen nicht schmecken, Hunde dagegen schon. Denn die haben einen breiteren Gaumen und Experten gehen davon aus, dass sie auch Süße schmecken können. Das dürfte vor allem an der unterschiedlichen Ernährung liegen.</p><p><strong>5. Hunde können vegetarisch leben…</strong></p><p>Hunde ernähren sich zwar hauptsächlich von Fleisch, doch sie können auch mit einer pflanzenbasierten Ernährung überleben. Bei Katzen sieht es anders aus: Sie brauchen zwingend Fleisch auf dem Teller.</p><p><strong>6. Hunde kommen länger ohne Futter aus</strong></p><p>Hunde überstehen längere Zeit ohne Futter als eine Katze. Katzen sollten deshalb mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag bekommen und auch nicht zu strikt auf Diät gesetzt werden. Denn ihr Körper kann Fettpolster nicht so effizient in Energie umwandeln, wie Menschen oder Hunde.</p><p><strong>7. Katzen fahren ihre Krallen aus</strong></p><p>In einem Moment sind sie noch die Sanftheit auf vier Pfoten, im nächsten haben sie ihre scharfen Krallen ausgefahren. Das liegt an ihren ausfahrbaren Krallen, die dafür sorgen, dass sie sich nicht abnutzen und immer scharf bleiben. Hunde haben zwar auch Krallen, können diese aber nicht ausfahren.</p><p><strong>8. Katzen wollen hoch hinaus</strong></p><p>Wenn Katzen sich bedroht fühlen, müssen sie nicht am Boden bleiben: Sie können auf Bäume klettern. Bei Hunden ist das anders, sie sind auf ein bodennahes Leben beschränkt. Deshalb sind sie auch auf ein Rudel angewiesen, um effektiv jagen zu können.</p><p><strong>9. Hund ist Marathonläufer, Katze Sprinterin</strong></p><p>Entscheiden sich Hunde zur Flucht, können sie ziemlich lange durchhalten. Die Körper der Vierbeiner sind darauf ausgelegt, über lange Strecken die Fährte ihrer Beute zu verfolgen. Außerdem haben Hunde ein Nackenband, das ihnen hilft, bei ihren Läufen Energie zu sparen. Katzen besitzen kein Nackenband und sind darauf ausgelegt, blitzschnell zu reagieren und ihre Beute mit einem Sprung zu erreichen. Sie sind nicht besonders ausdauernd, dafür können sie ihre Kräfte explosionsartig freisetzen.</p><p><strong>10. Hunde haben mehr Zähne als Katzen</strong><br /> Um seine Mahlzeiten zu zerkleinern, hat ein Hund mehr Beißer zur Verfügung als eine Katze: Hunde haben normalerweise 42 Zähne, Katzen nur 30.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/10-spannende-unterschiede-zwischen-hund-und-katze/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>6 wissenswerte Fakten über unsere Samtpfoten</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/6-wissenswertes-fakten-ueber-unsere-samtpfoten/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/6-wissenswertes-fakten-ueber-unsere-samtpfoten/#comments</comments> <pubDate>Thu, 19 Aug 2021 11:17:59 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Erforschung Katzen]]></category> <category><![CDATA[Fakten über Katzen]]></category> <category><![CDATA[Katzenhaltung]]></category> <category><![CDATA[Katzenverhalten]]></category> <category><![CDATA[Wissenswertes über Katzen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5251</guid> <description><![CDATA[Katzen sind weit verbreitete Haustiere uns viele besitzen eine oder sogar mehrere davon. Dennoch gibt es zahlreiche Fakten, die kaum jemand kennt. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bringen euch diese interessanten Infos näher. Katzen leben schon seit Tausenden von Jahren beim Menschen &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/6-wissenswertes-fakten-ueber-unsere-samtpfoten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Katzen sind weit verbreitete Haustiere uns viele besitzen eine oder sogar mehrere davon. Dennoch gibt es zahlreiche Fakten, die kaum jemand kennt. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH bringen euch diese interessanten Infos näher.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2017/08/Katzen-schnurren.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3578" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2017/08/Katzen-schnurren.jpg" alt="Katzen-schnurren" width="500" height="332" /></a></p><p>Katzen leben schon seit Tausenden von Jahren beim Menschen und sind bis heute in vielen Haushalten anzutreffen. Die beliebten Haustiere scheinen einem gut bekannt zu sein, dennoch gibt es einige spannende Fakten zu den Stubentigern, die vielen nicht bewusst sind. Hier findet ihr interessante und teils überraschende Tatsachen rund ums Thema Katzen, mit dessen Wissen ihr sogar eingefleischte Katzenfans beeindrucken könnt.</p><p><strong>1.Ursprünglich stammen Katzen aus dem Nahen Osten</strong></p><p>Amerikanische Wissenschaftler fanden heraus, dass die Urahnen der Hauskatze aus dem Nahen Osten stammen und dort domestiziert worden sind. Dies ergaben Gewebestudien von fast 1000 Tieren, die Gemeinsamkeiten zwischen den heute lebenden Stubentigern und Wildkatzen aus der Region zwischen dem Mittelmeer und dem Iran offenbarten. Die ersten Belege dafür, dass Menschen die Tiere als Haustiere hielten, stammen aus Zypern und sind circa 9500 Jahre alt. Vermutlich führte das Jagen von Mäusen und Ratten dazu, dass die Schleichjäger auf Grundstücken, Höfen und in Häusern gefüttert und gehalten wurden.</p><ol start="2"><li><strong> Dreifarbige Katzen sind fast immer weiblich</strong></li></ol><p>Dreifarbige Katzen, die weiß, rötlich und schwarz gemustert sind und oft als „Glückskatzen“ bezeichnet werden, sind fast immer weiblichen Geschlechts. Dies liegt daran, dass schwarzes und orangefarbenes Fell nur durch X-Chromosomen vererbt werden und auftreten kann. Da die männlichen Tiere nur eines davon besitzen, dafür jedoch noch ein Y-Chromosom, können in der Regel nur die Weibchen mit ihren zwei X-Chromosomen dreifarbig werden.</p><ol start="3"><li><strong> Katzen können nicht kopfüber abwärts klettern</strong></li></ol><p>Aufgrund ihrer gebogenen Krallenform können Katzen nicht mit dem Kopf voran abwärts klettern, da sie in dieser Richtung durch die Einwirkung der Schwerkraft keinen Halt finden würden. Auf Bäume oder andere Objekte hinauf zu klettern, fällt den Stubentigern bekanntlich leicht. Dabei überschätzen sie sich manchmal, schließlich müssen die Tiere danach rückwärts wieder herab klettern, was deutlich schwieriger für sie ist.</p><ol start="4"><li><strong> Samtpfoten verfügen bis zu 53 Wirbel</strong></li></ol><p>Je nach Länge des Schwanzes haben Hauskatzen zwischen 50 und 53 Wirbeln. Die Wirbelsäule wird wie folgt unterteilt: Es gibt 13 Brustwirbel, sieben Lenden-, drei Kreuz-, sieben sehr bewegliche Hals- sowie zwischen 20 und 23 Schwanzwirbel. Im Vergleich dazu haben Menschen nur 34 Wirbel. Katzen sind somit deutlich flexibler in ihren Bewegungen, was ihnen beim Jagen zugutekommt.</p><ol start="5"><li><strong> Hauskatzen verschlafen 70 % ihres Lebens</strong></li></ol><p>Wer eine Katze besitzt, hat sicher schon bemerkt, wie viel Schlaf sie benötigt. Stolze 70 % ihres Lebens verbringen Katzen somit schlafend, das sind etwa 16 Stunden pro Tag. Junge Tiere benötigen noch mehr Ruhephasen, da ausschließlich im Schlaf von ihrem Körper Wachstumshormone produziert werden können. Man sollte schlummernde Katzenwelpen daher keinesfalls stören.</p><ol start="6"><li><strong> Blinzeln wirkt wie ein Lächeln auf Katzen</strong></li></ol><p>Blinzelt man einer Katze mehrere Male hintereinander langsam zu, wirkt dies auf das Tier als freundliche Geste. Demnach sorgt das Zwinkern nicht nur beim eigenen Haustier, sondern auch bei fremden Katzen dafür, dass sich einem die Tiere freundlich nähern. So einfach kann die Kommunikation mit Samtpfoten sein.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/6-wissenswertes-fakten-ueber-unsere-samtpfoten/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Das A und O der Katzenlaute</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/das-a-und-o-der-katzenlaute-2/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/das-a-und-o-der-katzenlaute-2/#comments</comments> <pubDate>Tue, 13 Jul 2021 09:54:18 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Erforschung Katzenlaute]]></category> <category><![CDATA[Katzenkommunikation]]></category> <category><![CDATA[Katzenlaute]]></category> <category><![CDATA[Katzenverhalten]]></category> <category><![CDATA[Körpersprache Katzen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5216</guid> <description><![CDATA[Was keiner vermutet- Katzen sind gesprächig. Eine schwedische Sprachwissenschaftlerin analysiert, was das Schnurren und Miauen unserer Samtpfoten bedeutet. Es gibt eine erstaunlich große Vielfalt an Lautvarianten und Nuancen, deren sich die Katzen bedienen. Mit Wörtern oder gar Sätzen, die einer &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/das-a-und-o-der-katzenlaute-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Was keiner vermutet- Katzen sind gesprächig. Eine schwedische Sprachwissenschaftlerin analysiert, was das Schnurren und Miauen unserer Samtpfoten bedeutet. </strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/01/Katenversicherung.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3828" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/01/Katenversicherung.jpg" alt="Katenversicherung" width="500" height="333" /></a></p><p>Es gibt eine erstaunlich große Vielfalt an Lautvarianten und Nuancen, deren sich die Katzen bedienen. Mit Wörtern oder gar Sätzen, die einer Grammatik folgen, hat das nichts zu tun. Vermutet wird, dass Katzen über eine angeborene Universalsprache verfügen, dann von ihrer Mutter einen regionalen Dialekt lernen und sich schließlich in der Obhut des Katzenhalters an dessen Sprache anpassen. Lautvarianten, die sich z.B. beim Betteln nach Futter bewähren, werden wiederverwendet, akustische Signale, die etwa im Begrüßungsritual unbeachtet bleiben, verworfen. Sprachmelodien, die Menschen wie bei Kindern im Plapperalter benützen, werden übernommen.</p><p><strong>Erforschung der Katzenlaute</strong></p><p>Wenn man sich die Mühe macht und die Zeit nimmt, kann man seine Katze verstehen lernen. Gute Ohren reichen in der Regel. Eine schwedische Forscherin studiert die Frequenzverteilung der Lautenergie in Spektrogrammen, misst die Dauer und die Höhe der Töne und deren Lautstärke. Sie beobachtet, ob das Maul bei der Erzeugung der Geräusche offen oder geschlossen, ob die Lippe gespannt ist und ertastet mitunter, ob die Katze dabei aus- oder einatmet.</p><p><strong>Ein „Miau“ kann vieles bedeuten</strong></p><p>Wir können Katzen nicht fragen was sie meinen, umso wichtiger ist es, die Lautvariationen in Zusammenhang mit der Körpersprache und der Gesamtsituation zu interpretieren. Mit „Miau“ der häufigsten Vokabel in der Katzensprache, teilen sich die Samtpfoten nur dem Menschen mit. Die unterschiedlich vielen Silben können lockend, anspruchsvoll, fordernd, jammernd, traurig, freundlich, tapfer oder unerschrocken klingen. Die meisten Miau-Laute werden mit öffnendem-schließenden Maul hergestellt. Es kann &#8220;Ich will etwas&#8221; oder &#8220;Mein Fressnapf ist leer&#8221; oder &#8220;Ich sehe, dass du da bist“ bedeuten.</p><p><strong>Schnurren ist nur den Tieren vorbehalten</strong></p><p>Schnurren ist ein hochkomplexer Laut in der Frequenz von 20 bis 30 Hertz und heißt &#8220;Ich bin keine Bedrohung&#8221;. Es gibt die Hypothese, dass das Schnurren, das den ganzen Körper vibrieren lässt, der Katze beim Entspannen hilft. Schnurren, das mit Ein- und Ausatmen produziert wird, ist für Menschen kaum reproduzierbar. Die anatomischen Voraussetzungen für das vergleichbar einfache Gurren &#8211; einen freundlichen Begrüßungslaut  wären vorhanden, die Notwendigkeit, die Laute zu formen besteht nicht.</p><p><strong>Warum starren Katzen Menschen an?</strong></p><p>Nicht nur die Katzenlaute sind besonders beindruckend, auch das ständige Anstarren wirft manchmal Fragen auf. Doch warum haben wir den Eindruck, unsere Katze starrt mich häufig minutenlang an? Die Augen einer Katze funktionieren anders als das menschliche Auge. Die Hornhaut von Katzen muss nicht ständig befeuchtet werden, daher sind Katzen nicht auf Wimpernschläge angewiesen. Das hat den Effekt, dass wir ihr Starren als besonders intensiv wahrnehmen.</p><p>Das Starren einer Katze kann folgende Bedeutungen haben:</p><ul style="list-style-type: disc;"><li>Interesse</li><li>Drohung</li><li>Sympathie</li></ul><p>Wie das Starren einer Katze zu interpretieren ist, hängt von der übrigen Körpersprache ab. Beobachtet Dich Deine Katze von der Mauer aus mit starrem Blick, dürfte Sie wohl in erster Linie Interesse ausdrücken. Falls sie dabei nicht die Ohren anlegt oder sich kleinmacht, ist Aggression ausgeschlossen. Du kannst dieses Starren gut mit folgender Frage interpretieren: &#8220;Hast Du einen Leckerbissen für mich?&#8221;</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/das-a-und-o-der-katzenlaute-2/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Was steckt hinter den aufgekratzten „fünf Minuten“ deiner Mietze?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/was-steckt-hinter-den-aufgekratzten-fuenf-minuten-deiner-mietze/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/was-steckt-hinter-den-aufgekratzten-fuenf-minuten-deiner-mietze/#comments</comments> <pubDate>Tue, 26 May 2020 11:11:31 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Katze in der Wohnung]]></category> <category><![CDATA[Katze tobt in der Wohnung]]></category> <category><![CDATA[Katzenhaltung]]></category> <category><![CDATA[Katzenverhalten]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4796</guid> <description><![CDATA[Es sieht lustig aus, wenn Katzen ihre wilden Minuten haben: Da werden Staubkörner gejagt, auf Möbel gesprungen oder der Schwanz im Kreis gejagt. Aber was steckt hinter diesem Verhalten und ab wann ist es nicht mehr normal. Ab und zu &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/was-steckt-hinter-den-aufgekratzten-fuenf-minuten-deiner-mietze/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Es sieht lustig aus, wenn Katzen ihre wilden Minuten haben: Da werden Staubkörner gejagt, auf Möbel gesprungen oder der Schwanz im Kreis gejagt. Aber was steckt hinter diesem Verhalten und ab wann ist es nicht mehr normal.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2020/05/wilden-5-Minutender-katze.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4797" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2020/05/wilden-5-Minutender-katze.jpg" alt="wilden-5-Minutender-katze" width="500" height="300" /></a></p><p>Ab und zu ist es völlig unbedenklich, wenn Deine Katze ausflippt und übertrieben spielt. Besonders Wohnungskatzen haben einen eher langweiligen Alltag und können so ihre überschüssige Energie rauslassen. In der freien Wildbahn wäre deine Katze nämlich den ganzen Tag damit beschäftigt, sich Nahrung zu beschaffen, fortzupflanzen und ihr Revier zu sichten. Da eine Wohnung ihr das nicht bietet, sucht sie sich eben ein anderes Ventil. Wenn deine Katze manchmal die Fetzen fliegen lässt und da plötzlich nicht mehr tut, könnte eine Erkrankung dahinter stecken. Denn Schmerzen oder eine Stoffwechsel-Störung können ihr die Energie für das wilde Herumtoben nehmen. Lass das am besten möglichst zeitnah von Deinem Tierarzt abklären.</p><p><strong>Wohnungskatzen benötigen mehr Abwechslung und Zuwendung</strong></p><p>Um deine Katze auch in der Wohnung zu beschäftigen, sollte sie möglichst katzenfreundlich eingerichtet sein. Auch wenn viele Menschen sich eine Katze anschaffen, weil sie nicht genug Zeit für einen Hund haben, bedeutet das nicht, dass man seinen Stubentiger nicht beschäftigen muss. Plane mindestens eine Stunde am Tag für ein ausgiebiges Spiel mit deiner Katze ein. Einigen Vierbeinern macht zum Beispiel ein Clickertraining sehr viel Freude. Ist Deine Katze gesellig, könnte auch ein Partnertier dafür sorgen, dass die Langeweile in der Wohnung nicht zu groß wird. Unterforderte Katzen können neben einem hyperaktiven Verhalten noch andere Verhaltensstörungen entwickeln, zum Beispiel Unsauberkeit. Das ist kein Protest, wie häufig behauptet wird, sondern ein Anzeichen für Stress und dieser Stress kann durch Langeweile ausgelöst werden. Auch Aggressivität kann aus Unterforderung entstehen. Nur wer regelmäßige Spielangebote schafft, gibt seiner Katze die Chance ausgeglichen und glücklich zu sein.</p><p><strong>Der Wahnsinn kommt überraschend</strong></p><p>Oft kommen diese wilden Ausbrüche explosionsartig. Während sie zuvor noch ganz entspannt vor sich hin dösten, springen sie im nächsten Moment auf und düsen wie von der Tarantel gestochen mit gesträubtem Fell durch die Wohnung. Der Grund dafür liegt im Energieüberschuss der Miezen, der sich aufstaut und dann schlagartig nach draußen möchte. Die Katzen steigern sich so sehr in ihre wilde Jagd hinein, dass Adrenalin durch ihren Blutkreislauf strömt und die Stubentiger ohne Rücksicht auf ihr Umfeld schon einmal eine im Weg stehende Schale zu Bruch gehen lassen. So plötzlich wie der Ausbruch kam, ist er dann aber auch wieder vorbei und die Katze nun wieder ausgeglichener. Einschreiten solltest du nur, wenn Menschen angegriffen werden und die Stubentiger beispielsweise auf die Füße der Zweibeiner losgehen.</p><p><strong>Wann wildes Spielen krankhaft wird</strong></p><p>Kommt deine Katze nicht mehr zur Ruhe, sie weniger frisst oder schläft, kann die Hyperaktivität ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen haben. Dann solltest Du eine Verhaltenstherapie bei einem spezialisierten Tierarzt in Betracht ziehen.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/was-steckt-hinter-den-aufgekratzten-fuenf-minuten-deiner-mietze/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Die größten Irrtümer über unsere Katzen</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/die-groessten-irrtuemer-ueber-unsere-katzen/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/die-groessten-irrtuemer-ueber-unsere-katzen/#comments</comments> <pubDate>Thu, 31 Oct 2019 15:52:51 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Katzenbesitzer]]></category> <category><![CDATA[Katzenhalter]]></category> <category><![CDATA[Katzenhaltung]]></category> <category><![CDATA[Katzenverhalten]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4577</guid> <description><![CDATA[Die Katze gehört neben den Hunden zu den beliebtesten Haustieren und wird trotz alldem von ihren Haltern oft missverstanden. Denn viele alte Weisheiten stimmen nur zum Teil und wurden auch bereits wiederlegt. Doch was stimmt nun wirklich? 1. Katzen sind Einzelgänger &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/die-groessten-irrtuemer-ueber-unsere-katzen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Die Katze gehört neben den Hunden zu den beliebtesten Haustieren und wird trotz alldem von ihren Haltern oft missverstanden. Denn viele alte Weisheiten stimmen nur zum Teil und wurden auch bereits wiederlegt. Doch was stimmt nun wirklich?</strong><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/10/Katzen-Irrtümer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4578" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/10/Katzen-Irrtümer.jpg" alt="Katzen-Irrtümer" width="500" height="333" /></a></p><p><strong>1. Katzen sind </strong><strong>Einzelgänger</strong></p><p>Katzen sind zwar nicht immer sehr gesellig, aber trotzdem soziale Wesen. Während sich der männliche Kater gerne Gruppen anschließt, sind Kätzinnen gewöhnlich für die Aufzucht des Nachwuchses verantwortlich.</p><p><strong>2. Eine schnurrende Katze ist zufrieden</strong></p><p>Katzen schnurren nicht nur dann, wenn sie sich wohl fühlen. Genau das Gegenteil kann auch der Fall sein. So kann Schnurren mitunter darauf hindeuten, dass die Katze aufgeregt ist, ihren Gegenüber beschwichtigen will oder gar Schmerzen hat. Forscher vermuten, dass das Katzenschnurren einen Selbstheilungsprozess von Knochen, Muskeln und Gewebe in Gang setzt. Überdies kann auch in Extremsituationen geschnurrt werden, wie etwa im Sterbeprozess oder während des Gebärens.</p><p><strong>3. Der Mensch ist nur zum Füttern da</strong></p><p>Die Katze ist als Gewohnheitstier ein stark ortsgebundenes Lebewesen. In Anbetracht dieser Tatsache wird ihr oft unterstellt, dass der Mensch nur als Essenslieferant für sie zählt. Aber gerade bei Wohnungskatzen ist die Bindung zum Menschen sehr wichtig und dient als große Sicherheitssäule für die Katze. Die Bindung zwischen Mensch und Katze kann demzufolge genauso innig sein, wie die zwischen Mensch und Hund.</p><p><strong>4. Katzen pinkeln aus Protest in die Wohnung</strong></p><p>Es gibt kein Protestverhalten bei Katzen und wenn die Katze beispielsweise den Teppich verunreinigt hat, dann hat dies einen konkreten Grund haben, den es schleunigst herauszufinden gilt. Möglicherweise sind Krankheit, Schmerzen oder Unwohlsein die Ursache. Der Gang zum Tierarzt sollte daher die erste Konsequenz sein. Vielleicht aber leidet die Katze auch unter Stress. Katzen sind sehr stressanfällig und kann hervorgerufen werden, wenn etwa mehrere Katzen auf zu engem Raum leben müssen. Aber auch Langeweile führt zu Stress, was besonders bei Wohnungskatzen ein großes Problem darstellt. Darüber hinaus kann Stress auch durch Veränderungen hervorgerufen werden, etwa durch die Geburt eines Kindes oder einen neuen Partner. Die Katze ist ein neugieriges Gewohnheitstier, sie braucht viel Struktur, Ordnung und Sicherheit.</p><p><strong>5. Katzen sind nicht erziehbar</strong></p><p>Eine Katze wird sich nie unterwürfig verhalten, aber erziehen kann man sie dennoch. Das Zauberwort heißt „Konsequenz“. Will man, dass die Katze ein unerwünschtes Verhalten unterlässt, muss man ihr eine adäquate Alternative anbieten. Eine Belohnung des erwünschten Verhaltens, etwa in Form eines Leckerlis, erhöht die Erfolgschance. Strafe wirkt dagegen kontraproduktiv und ist ein absolutes „No-Go“. Um ein Verhalten zu löschen, muss man es ignorieren.</p><p><strong>6. Katzen regeln ihre Probleme untereinander</strong></p><p>Kommt es zu gröberen Differenzen zwischen mehreren Katzen, ist der Mensch gefordert einzugreifen. Um einem Konkurrenzverhalten vorzubeugen, gilt es, genügend Futter und Rückzugsräume zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, jene Katze, die sich in der schwächsten Position befindet, zu stärken- etwa durch gemeinsames Spielen.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaf</a>t</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/die-groessten-irrtuemer-ueber-unsere-katzen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Katzen erkennen ihren Namen- doch sie zeigen es selten</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/katzen-erkennen-ihren-namen-doch-sie-zeigen-es-selten/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/katzen-erkennen-ihren-namen-doch-sie-zeigen-es-selten/#comments</comments> <pubDate>Thu, 11 Apr 2019 09:48:02 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hunde und Katzen]]></category> <category><![CDATA[Katzencafe]]></category> <category><![CDATA[Katzenverhalten]]></category> <category><![CDATA[Studie über Katzen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4335</guid> <description><![CDATA[Hunde sind für uns ein offenes Buch, Katzen dagegen oft schwer zu lesen. Verstehen sie uns, wenn wir mit ihnen sprechen? Ist ihnen das überhaupt wichtig? Offenbar schon, wie eine aktuelle Studie aus Japan zeigt &#8211; zumindest, wenn sie ihre &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/katzen-erkennen-ihren-namen-doch-sie-zeigen-es-selten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Hunde sind für uns ein offenes Buch, Katzen dagegen oft schwer zu lesen. Verstehen sie uns, wenn wir mit ihnen sprechen? Ist ihnen das überhaupt wichtig? Offenbar schon, wie eine aktuelle Studie aus Japan zeigt &#8211; zumindest, wenn sie ihre Vorteile daraus ziehen.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/04/Katzen-erkennen-Namen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4336" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/04/Katzen-erkennen-Namen.jpg" alt="Katzen-erkennen-Namen" width="500" height="330" /></a></p><p>Oft beschreiben wir unsere Haustiere mit menschlichen Charaktereigenschaften. Treu ergeben, pflichtbewusst und begeisterungsfähig – das klingt nach Hund. Unabhängig, souverän und eigensinnig, diese Merkmale treffen eher auf Katzen zu. Diese Zuschreibungen machen wir aufgrund des Verhaltens, das wir bei unseren Vierbeinern beobachten. Der Hund steht mit wedelndem Schwanz an der Tür, wenn man das Haus betritt. Die Katze dreht einmal gelangweilt den Kopf und lässt sich erst Minuten später blicken, betont beiläufig, versteht sich. Treu ergeben der eine, selbstgenügsam die andere.</p><p><strong>So unterschiedlich aber in einem Punkt ähnlich</strong></p><p>Das zeigt eine aktuelle Studie aus Japan, wo Forscher untersuchten, ob Katzen ihren eigenen Namen erkennen. Eine Frage, die nicht so banal ist, wie sie klingt. Katzen in ihrer Eigenwilligkeit lassen sich nicht so einfach in Experimenten studieren wie Hunde. Um die Tiere möglichst wenig Stress auszusetzen, führten die Verhaltensforscher die Tests in den Wohnungen und Häusern der Besitzer durch. Eine Person sagte zunächst vier Wörter, die ähnlich klangen wie der Name der Katze. So sollten sich die Tiere daran gewöhnen, dass überhaupt gesprochen wird. Nach vier Wörtern nahm ihre initiale Reaktion, nach einer Äußerung den Kopf oder die Ohren zuzuwenden, ab. Das fünfte Wort war dann der Name der Katze.</p><p><strong>Die Idee dahinter</strong></p><p>Wenn Katzen ihren Namen unter ähnlich klingenden Lauten identifizieren können, dann sollten sie auf das fünfte Wort wieder stärker reagieren. Wenn nicht, dann sollte die Reaktion ähnlich schwach sein wie bei dem dritten und vierten Wort. In einer Testdurchführung wurden die Wörter vom Besitzer gesprochen, in einer weiteren von einem Fremden. Die Stimmen wurden jeweils vom Band abgespielt. Das Ergebnis war eindeutig. In beinahe jedem Fall reagierten die Versuchstiere auf das fünfte Wort, ihren Namen. Somit schließen wir daraus, dass Katzen die Inhalte von menschlichen Äußerungen unterscheiden können.</p><p><strong>Positive Dinge mit dem Namen verknüpfen</strong></p><p>Ob Katzen so etwas wie ein Verständnis von der eigenen Identität haben und dies mit dem Namen verknüpft ist, lässt sich aufgrund der Studie nicht sagen. Eher ist anzunehmen, dass sie darauf konditioniert sind, positive Dinge zu erwarten, wenn ihr Name gerufen wird. Futter, eine Streicheleinheit oder Zeit zum Spielen. Eine weitere Variante des Experimentes unterstützt diese Interpretation. Sie wurde in einem Katzencafé durchgeführt, in dem mehrere Katzen leben. Dort konnten die Versuchstiere ihren Namen von ähnlich klingenden Lautäußerungen unterscheiden, nicht aber von den Namen der anderen Katzen. Denkbar ist, so die Studienautoren, dass in Katzencafés häufiger Situationen auftreten, in denen ein Besucher eine Katze beim Namen ruft, eine andere Katze sich dem Besucher schneller nähert und die Streicheleinheit abbekommt. Der eigene Name hätte dann für eine Katze weniger Bedeutung als Signal für ausstehende Belohnungen.</p><p><strong><em>Interessant jedenfalls, dass Katzen also durchaus mitbekommen, wenn wir sie rufen, und ahnen, dass das etwas Gutes bedeuten kann. Sie wissen nur besser als Hunde, wie man sich rar macht. </em></strong></p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedscha</a>ft</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/katzen-erkennen-ihren-namen-doch-sie-zeigen-es-selten/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Darum machen Katzenvideos glücklich</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/darum-machen-katzenvideos-gluecklich/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/darum-machen-katzenvideos-gluecklich/#comments</comments> <pubDate>Tue, 02 Apr 2019 10:39:14 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Katzenverhalten]]></category> <category><![CDATA[Katzenvideo]]></category> <category><![CDATA[Studie über Katzenvideos]]></category> <category><![CDATA[wissenschaftliche Studien]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4323</guid> <description><![CDATA[Wir nutzen die Zeit gerne mal für lustige Videos im Internet. Besonders angetan haben es uns Katzenvideos – und das nicht ohne Grund, wie jetzt sogar wissenschaftlich untersucht wurde. Warum gerade das Schauen von Katzenvideos so glücklich macht, haben die &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/darum-machen-katzenvideos-gluecklich/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Wir nutzen die Zeit gerne mal für lustige Videos im Internet. Besonders angetan haben es uns Katzenvideos – und das nicht ohne Grund, wie jetzt sogar wissenschaftlich untersucht wurde. Warum gerade das Schauen von Katzenvideos so glücklich macht, haben die TIERFREUNDE ÖSTERREICH herausgefunden.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/04/Katzenvideos.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4324" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/04/Katzenvideos.jpg" alt="Katzenvideos" width="500" height="333" /></a></p><p>Sie sind flauschig, tollpatschig und miauen zuckersüß: Katzen gehören zu den liebsten Haustieren und Video-Stars im Internet. „Cat Content“ ist so angesagt, dass es auf YouTube mittlerweile unzählige Katzen-Clips gibt, die millionenfach geklickt werden. Katzen, die sich vor Gurken erschrecken, die sich in viel zu kleinen Gegenständen verstecken, die sich gegenseitig jagen, oder die eine oder andere unglückliche Bruchlandung hinlegen. Die Auswahl an Katzenvideos ist riesig und regt immer zum Schmunzeln oder herzhaftem Lachen an. Doch tatsächlich sind Katzenvideos viel mehr als bloß ein Zeitvertreib.</p><p><strong>Darum lieben wir Katzenvideos</strong></p><p>Wie benehmen sich die Katzen, was gibt es für ein Muster und warum spricht uns dieses so an?  Zum einen finden wir es schön, in die arglose Welt der süßen Kätzchen einzutauchen, denen es komplett egal ist, dass sie bei ihrem Verhalten beobachtet werden. So etwas ist für uns Menschen heutzutage leider kaum denkbar, wenn man bedenkt, wie oft wir unter Beobachtung stehen und dadurch unter Druck gesetzt werden. Zum anderen können wir den Katzen zugucken, ohne ihnen eben diesen Druck zu machen. Es ist praktisch ein Einblick in eine Welt, in der keiner jemanden stört oder stresst, in der man spielt, herumtapst und auch mal Fehler begeht, ohne, dass dem etwas Negatives anhaftet. Die Leichtigkeit des Seins – verkörpert von kleinen, flauschigen Tierchen.</p><p><strong>Wissenschaftliche Analyse</strong></p><p>Warum Katzenvideos eine solche Beliebtheit haben, haben Wissenschaftler von der Massey University genauer unter die Lupe genommen. Die Befragungen ergaben, dass sich die Studienteilnehmer energievoller und positiver fühlten, nachdem sie Katzenvideos geschaut hatten. Sie empfänden weniger Ärger, Angst und Traurigkeit und waren optimistischer und tatkräftiger.  Auch nach den Videos blieben die Teilnehmer für längere Zeit &#8220;positiv gestimmt&#8221;. Interessant ist auch, dass Menschen mit bestimmten Charaktereigenschaften, wie beispielweise Schüchternheit, mehr Katzenvideos konsumieren als andere. Die Forschungsergebnisse zeigen jedenfalls, dass Katzenvideos keine Zeitverschwendung sind, sondern durchaus ihren Nutzen haben und sogar unterstützend bei Psychotherapien eingesetzt werden können.</p><p><strong>Wieso sind gerade Katzenvideos so beliebt?</strong></p><p>Warum es gerade Katzen sind, die eine solche Begeisterung auslösen? Weil sie, im Gegensatz zu anderen Tieren, besonders viele Charakter-Facetten zeigen und gleichzeitig völlig ahnungslos sind, dass sie gefilmt werden. Andere Tiere, wie zum Beispiel Hunde, reagieren gerne mal auf eine Kamera und zeigen sich neugierig. Katzen dagegen nehmen die Aufnahme in der Regel überhaupt nicht wahr und lassen sich nicht aus ihrem natürlichen Element bringen.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedscha</a>ft</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/darum-machen-katzenvideos-gluecklich/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Warum Katzen mit ihrer Zunge so gründlich sind?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/warum-katzen-mit-ihrer-zunge-so-gruendlich-sind/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/warum-katzen-mit-ihrer-zunge-so-gruendlich-sind/#comments</comments> <pubDate>Tue, 26 Mar 2019 11:19:44 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Erforschung Katzenpflege]]></category> <category><![CDATA[Katze beobachten]]></category> <category><![CDATA[Katzenpflege]]></category> <category><![CDATA[Katzenspeichel]]></category> <category><![CDATA[Katzenverhalten]]></category> <category><![CDATA[Katzenzunge]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4314</guid> <description><![CDATA[Katzen verbringen einen großen Teil ihres Lebens mit der Fellpflege. Nun haben US-Forscher anhand einer speziellen Videotechnik entschlüsselt, wie sehr die rauen Katzenzungen an die Reinigung angepasst sind und wie unsere Stubentiger bei der Körperpflege vorgehen. Auf der Zunge einer &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/warum-katzen-mit-ihrer-zunge-so-gruendlich-sind/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Katzen verbringen einen großen Teil ihres Lebens mit der Fellpflege. Nun haben US-Forscher anhand einer speziellen Videotechnik entschlüsselt, wie sehr die rauen Katzenzungen an die Reinigung angepasst sind und wie unsere Stubentiger bei der Körperpflege vorgehen.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/03/Fellpflege-Katzen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4315" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/03/Fellpflege-Katzen.jpg" alt="Fellpflege-Katzen" width="500" height="333" /></a></p><p>Auf der Zunge einer Katze sitzen Hunderte Widerhaken. Die brauchen die Tiere, um durch die zwei Schichten ihres Fells zu pflügen. Was genau dabei passiert, haben Forscher jetzt mit Stopmotion-Aufnahmen untersucht<strong>.</strong></p><p><strong>Katzen besitzen 2 Schichten Fell</strong></p><p>Katzen verwenden bis zu 24 Prozent ihrer Wachzeit für die Fellpflege – um Flöhe loszuwerden, Dreck zu entfernen, lose Haare abzusondern und auch zur Kühlung des Körpers. Die Pflege eines Katzenfells ist eine Herausforderung wegen seiner zwei Schichten- dem schützenden Oberfell und dem weitaus dichteren Unterfell mit kürzeren Haaren zum Wärmen. Um dieses Unterfell zu pflegen, tragen Katzenzungen auf der Oberseite Hunderte Widerhaken aus Keratin, sogenannte Papillen, die gewöhnlich nach hinten stehen.</p><p><strong>Videoanalyse mit spezieller Technik</strong></p><p>Mit spezieller Videotechnik filmten die Forscher zunächst Hauskatzen beim Ablecken des Fells. Dabei erkannten sie vier Phasen: das Herausstrecken der Zunge, das flächige Entfalten samt Versteifung des Zungengewebes, das eigentliche Ablecken und das Zurückziehen, bei dem sich die Zunge leicht U-förmig einrollt. Die Analyse zeigt, dass sich die Papillen beim Entfalten der Zunge aufstellen und so die Kontaktfläche zum Fell vergrößern. Beim Lecken liegt die Zunge im Mittel 6,3 Zentimeter zurück, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22 Zentimetern pro Sekunde – ein einzelner Leckvorgang dauert also deutlich kürzer als eine Sekunde.</p><p><strong>Die Zunge unter die Lupe genommen</strong></p><p>Dann untersuchten die Forscher Zungen verschiedener Katzenarten. Die Zungen der Tiere tragen im zentralen vorderen Teil besonders große Papillen in geringer Dichte. Dieses Areal ist entscheidend, denn je größer die Papillen, desto tiefer können sie bei der Pflege ins Fell eindringen. Diese Papillen waren bei Hauskatzen im Mittel gut 2,3 Millimeter hoch und bei Löwen und Tigern nur unwesentlich größer, obwohl diese mehr als 30 Mal schwerer sind.</p><p><strong>Genaue Vorgehensweise des Putzvorgangs</strong></p><p>Beim Lecken drücken Katzen ihr Fell dann so zusammen, dass sie ans dichte Unterfell kommen: bei manchen Hauskatzen im Mittel von 37 auf 1,2 Millimeter. Für die besonders langhaarigen Perserkatzen sei das ein Problem. Sie komprimieren ihr Fell demnach etwa auf 2,6 Millimeter – das sei immer noch zu viel für die Papillen. Daher rät der Verband der US-Tierärzte, solche Katzen täglich zu kämmen und monatlich zu baden.</p><p><strong>Speichel enorm wichtig bei der Fellpflege</strong></p><p>Innen haben die Papillen einen Hohlraum, durch den Katzen Speichel ins Fell einbringen. Bei jedem Lecken verteilen die Tiere die Flüssigkeit im Fell, danach füllen sich die Hohlräume wieder. Obwohl die Papillen nur 5 Prozent vom Speichelvolumen der Zunge enthalten, ermöglicht es die Höhe der Papillen, diese Menge entlang der Haarwurzeln zu verteilen. Der Speichel enthalte Enzyme, die Blut und andere Verunreinigungen löst. Zudem kühlt der Speichel beim Verdunsten die Haut. Am Tag könne eine Hauskatze mit ihren 290 Papillen 48 Gramm Speichel verteilen, kalkulieren sie. Insgesamt trage die Fellpflege zu etwa einem Viertel zur Thermoregulation der Tiere bei.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/</a><a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">mitgliedschaf</a><a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">t</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/warum-katzen-mit-ihrer-zunge-so-gruendlich-sind/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>So verstehst du Deine Katze besser</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/so-verstehst-du-deine-katze-besser/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/so-verstehst-du-deine-katze-besser/#comments</comments> <pubDate>Thu, 28 Feb 2019 11:08:02 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hauskatze]]></category> <category><![CDATA[Katze in Wohnung]]></category> <category><![CDATA[Katze unrein]]></category> <category><![CDATA[Katze zerstört Möbel]]></category> <category><![CDATA[Katzenbetreuung]]></category> <category><![CDATA[Katzenverhalten]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4285</guid> <description><![CDATA[Bist du auch hin und wieder mit Deiner Mieze überfordert und verstehst die Welt nicht mehr? Keine Bange, es geht nicht nur Dir so. Hier die häufigsten fünf Unarten von Katzen und wie sie behoben werden können. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/so-verstehst-du-deine-katze-besser/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Bist du auch hin und wieder mit Deiner Mieze überfordert und verstehst die Welt nicht mehr? Keine Bange, es geht nicht nur Dir so. Hier die häufigsten fünf Unarten von Katzen und wie sie behoben werden können.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/02/Katze-besser-verstehen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4286" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/02/Katze-besser-verstehen.jpg" alt="Katze-besser-verstehen" width="500" height="332" /></a></p><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH geben Dir ein paar Tipps und Tricks, damit aus dem kleinen Wildfang schnell wieder eine Samtpfote wird.</p><p><strong>Unsauberkeit</strong></p><p>Ist eine Katze nicht stubenrein, neigen viele zur Annahme, dass es sich um Protestpinkeln handelt. Katzen werden nie aus Protest unsauber, sondern weil es ihnen nicht gut geht. Daher solltest Du zuerst beim Tierarzt abklären, ob diese schlechte Angewohnheit nicht krankheitsbedingt auftritt. Sollte dem nicht so sein, kommen seelisches Unwohlsein, Veränderungen des Lebensstils oder Familienzuwachs als Auslöser in Frage. Möglich ist auch, dass das WC zu selten gereinigt wird oder an der falschen Stelle platziert ist. Bestrafe Deine Katze nicht für ihre Unsauberkeit – sie wird den Zusammenhang nicht begreifen.</p><p><strong>Kratzmarkieren</strong></p><p>Zerstört Deine Katze regelmäßig Möbel, Vorhänge oder Tapeten mit ihren Krallen, könnte dies auf ein nicht ausreichend vorhandenes Kletter- und Spielangebot hindeuten. Zumindest einen stabilen großen Kratzbaum mit Kratz-, Spring- und Schlafmöglichkeiten sollte jeder Stubentiger haben. Bei Platzmangel kann Du Deinem Stubentiger auch einen Wandkratzbaum besorgen. Vor allem mit Wohnungskatzen muss regelmäßig gespielt werden, um Langeweile zu vermeiden und eine geistige sowie körperliche Auslastung zu garantieren. Abhilfe schaffen hier Intelligenzspielzeug, Federangeln, Bälle u.a.</p><p><strong>Nächtliche Unruhe</strong></p><p>Raubt Dir Deine Katze nachts den Schlaf? Dann hat sie wahrscheinlich überschüssige Energie, Langeweile, Hunger oder ein Aufmerksamkeitsdefizit. Tipp: Vor dem Schlafengehen mit dem Tier spielen, ein Betthupferl verabreichen oder ausgiebig kuscheln. Bei älteren Katzen kann auch Demenz die Ursache sein. In dem Fall sollte sich ihr Schlafplatz in der Nähe ihres Bezugsmenschen befinden – damit sie ihn nicht suchen muss.</p><p><strong>Ängstlichkeit</strong></p><p>Oft weiß man nicht, was Katzen vor ihrer Adoption wiederfahren ist. Häufig werden sie ängstlich, wenn sie etwas Schlimmes erlebt haben. Mit viel Ruhe und Geduld kann man Vertrauen aufbauen. Bedränge Deine Katze nicht, zwinge sie nicht zum Streicheln, sondern warte geduldig, bis sie von selbst zu Dir kommt. Du solltest immer mit ruhiger Stimme mit ihr sprechen und artgerecht kommunizieren. Beispielsweise interpretieren Katzen Blinzeln als Lächeln. Auch verfliegt Schüchternheit sehr schnell im Spiel.</p><p><strong>Aggressivität gegenüber Artgenossen</strong></p><p>Auch wenn Katzen in der Regel Einzelgänger sind, kann es unter Artgenossen zu Konflikten kommen. Die Gründe können vielfältig sein, wie etwa körperliche Beschwerden, ein Ereignis, das die Gruppenkonstellation veränderte, Unterforderung, oder ein neuer Artgenosse, der zu schnell in die Gruppe eingebunden wird. Katzen sind Gewohnheitstiere und gewöhnen sich nur langsam an neue Gegebenheiten. Eine Vergesellschaftung braucht Geduld und Sachkenntnis.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaf</a>t</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/so-verstehst-du-deine-katze-besser/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>