<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>tierfreunde blog &#187; Hundeverhalten</title> <atom:link href="https://www.tierfreunde.org/blog/tag/hundeverhalten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>https://www.tierfreunde.org/blog</link> <description>tierfreunde blog</description> <lastBuildDate>Thu, 27 Jan 2022 14:54:43 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>https://wordpress.org/?v=4.0.38</generator> <item><title>Seltsames Hundeverhalten und ihre Bedeutung</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/seltsames-hundeverhalten-und-ihre-bedeutung-2/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/seltsames-hundeverhalten-und-ihre-bedeutung-2/#comments</comments> <pubDate>Tue, 26 Oct 2021 10:02:26 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hund besteigt Gegenstände]]></category> <category><![CDATA[Hund jagt Schwanz]]></category> <category><![CDATA[Hunde schnüffelt an den Hinterteilen]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category> <category><![CDATA[seltsames Verhalten Hunde]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5314</guid> <description><![CDATA[Hunde sind liebenswerte und treue Geschöpfe, die ihre Besitzer oft mit kauzigen Possen erfreuen. 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Aber hast du dich jemals gefragt, warum dein Vierbeiner urplötzliche Energieschübe bekommt oder vom Schnuppern anderer Hunde-Hinterteile so fasziniert ist? </strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/10/Seltsames-Hundeverhalten.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5315" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/10/Seltsames-Hundeverhalten.jpg" alt="Seltsames-Hundeverhalten" width="500" height="330" /></a></p><p>Auch wenn einige dieser Verhaltensweisen dem Menschen seltsam erscheinen, sind die meisten für Hunde ganz normal. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben die gängigsten Verhaltensweisen von Hunden genauer angesehen und was sie bedeuten.</p><p><strong>Plötzlich aufgeregt umherrennen</strong></p><p>Jeder Hundebesitzer kennt das, wenn sein Hund von einer Sekunde auf die andere plötzlich ausflippt und ohne ersichtlichen Grund anfängt aufgeregt herumzurennen. Offenbar ist dieser plötzliche Energieschub genau das, wonach es aussieht: Auf diese Art und Weise drückt ein Hund aus, wie glücklich er ist. Dieses Verhalten ist oft zu bestimmten Schlüsselzeiten zu beobachten, wie nach einer Mahlzeit oder wenn der Hund trainiert oder gebadet wurde. Hunde spüren dann Aufregung und Lebensfreude und das zeigt sich oft in diesem Verhalten.</p><p><strong>Hunde fressen ihr eigenes Erbrochenes </strong></p><p>Zu sehen, wie Hunde ihr eigenes Erbrochenes fressen, kann uns Menschen den Magen verstimmen. Tatsächlich ist es aber völlig natürlich für Hunde und ein angeborener Instinkt. Gerade Welpen fressen oft auf diese Weise, da die Mutter teilweise verdautes Futter für sie hochwürgt. Natürlich bedeutet das nicht, dass regelmäßiges Erbrechen gesund ist und wenn dies öfter passiert solltet ihr unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.</p><p><strong>Leblose Gegenstände besteigen</strong></p><p>Für und Menschen erscheint es bizarr, wenn ein Hund das Sofabein oder Kuscheltier besteigt. Obwohl es biologisch sinnvoll ist, dass Hunde sexuellen Kontakt mit anderen Hunden suchen, liegt hinter dem Besteigen lebloser Gegenstände eher der Wunsch nach deiner Aufmerksamkeit. Sie möchten die Aufmerksamkeit auf sich lenken, denn viele schimpfen ihren Hund oder jagen ihn durch den Raum. Deswegen erkennen Hunde im Besteigen von Gegenständen eine gute Möglichkeit, um dich dazu zu bringen aufzuhören. Dieses Verhalten kann in einigen Fällen auch hormonell bedingt sein. Wenn ein Welpe heranwächst oder ein Hund läufig ist, verhält er sich mit anderen Hunden und leblosen Gegenständen zunehmend so.</p><p><strong>Nach dem Häufchen den Boden umgraben</strong></p><p>Viele Hunde graben oder scharren auf dem Boden, nachdem sie ihr Geschäft erledigt haben. Es mag so aussehen, als wollten sie ihr Häufchen verstecken, allerdings markieren sie damit vielmehr ihr Revier. Dieses instinktive Verhalten stammt schon von ihren Vorfahren. Indem der Hund nach seinem Geschäft auf dem Boden scharrt, verstärkt er seinen Geruch und hinterlässt seine Spuren.</p><p><strong>Hunde schnüffeln an den Hinterteilen ihrer Artgenossen</strong></p><p>Für Menschen erscheint es merkwürdig, aber das Schnüffeln am Hintern anderer Hunde ist eine Art, um neue Freunde zu finden. Durch diese Art der Begrüßung erfährt ein Hund viel über einen anderen Hund, vorausgesetzt, dass beide dieses Verhalten akzeptieren. Deswegen solltest du dieses Verhalten bei deinem Vierbeiner nicht unterbrechen. Diese Fähigkeit des Schnüffelns ermöglicht es ihm, viele interessante Informationen über andere Hunde zu sammeln, einschließlich der Frage, ob das andere Tier läufig ist oder nicht.</p><p><strong>Sein Hinterteil über den Boden schleifen</strong></p><p>Wenn dein Hund seinen Hintern über den Boden zieht, solltet ihr womöglich einen Tierarzt aufsuchen. Dieses Verhalten ist manchmal ein Zeichen dafür, dass etwas mit dem Hinterteil nicht ganz stimmt und oft eine Reaktion auf Beschwerden ist. Möglicherweise muss dein Hund in diesem Bereich gesäubert werden, oder hat Probleme mit seinen Analdrüsen.</p><p><strong>Jagd auf den Schwanz</strong></p><p>Wenn dein Hund ständig seinem eigenen Schwanz hinterherjagt, ist das meist ein Zeichen für Langeweile. Macht er das jedoch ständig, dann kann geistige oder körperliche Zuwendung der Grund dafür sein. Es kann zu einer schlechten Angewohnheit werden oder sogar zu einem zwanghaftem Verhalten. Gerät dies außer Kontrolle, kann das Verletzungen des Schwanzes nach sich ziehen. Beschäftige daher deinen Hund mit viel Bewegung und Spielzeug, wenn ihr merkt, dass er ständig seinem Schwanz hinterherjagt.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/seltsames-hundeverhalten-und-ihre-bedeutung-2/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Bitte um Abstand bei Hunde mit gelber Markierung</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/bitte-um-abstand-bei-hunde-mit-gelber-markierung/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/bitte-um-abstand-bei-hunde-mit-gelber-markierung/#comments</comments> <pubDate>Thu, 07 Oct 2021 10:05:54 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[aggressives Hundeverhalten]]></category> <category><![CDATA[Artgenossen Hundeverhalten]]></category> <category><![CDATA[Gelber Hund]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten verstehen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5298</guid> <description><![CDATA[Bei Hunden mit einer gelben Schleife oder einem gelben Halstuch wird die Bitte um Abstand signalisiert. Die Markierung bedeutet, dass der Hund keinen näheren Kontakt zu anderen Hunden und Menschen möchte oder verträgt. Dies beugt Missverständnisse vor und kann Beißunfälle &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/bitte-um-abstand-bei-hunde-mit-gelber-markierung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Bei Hunden mit einer gelben Schleife oder einem gelben Halstuch wird die Bitte um Abstand signalisiert. Die Markierung bedeutet, dass der Hund keinen näheren Kontakt zu anderen Hunden und Menschen möchte oder verträgt. Dies beugt Missverständnisse vor und kann Beißunfälle vermeiden.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/11/Gelber-Hund.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4585" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/11/Gelber-Hund.jpg" alt="Gelber-Hund" width="500" height="333" /></a></p><p>Gerade nach den aktuellen Vorfällen mit Hunden, wo Kleinkinder betroffen waren sind die Wogen hochgegangen. Doch kleine Kinder verstehen oft nicht, dass ein Hund nicht angefasst werden möchte, weil er vielleicht gerade krank ist oder sogar traumatisiert wurde.</p><p><strong>TIERFREUNDE ÖSTERREICH Kampagne </strong><a href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/kampagne-gelber-hund/">„Gelber Hund“</a></p><p>Der Gedanke dahinter ist, dass einige Hunde manchmal aus bestimmten Gründen wie Krankheit, Traumatisierung oder Ausbildung ihren Freiraum benötigen. Diese Hunde werden für jeden anderen Hundehalter gut sichtbar mit etwas Gelben an der Leine, Geschirr oder Halsband gekennzeichnet. Wenn Du daher einen Hund siehst, der ein gelbes Band oder eine gelbe Schleife am Halsband trägt, dann bitte gewähre diesem Hund seinem Freiraum.</p><p><strong>Warum brauchen manche Hunde mehr Freiraum?</strong></p><p>Manche Hunde brauchen mehr Abstand. Dabei handelt es sich vor allem um sensible, unsichere oder ängstliche Tiere. Der Hund kann krank sein, sich in der Reha befinden oder er ist einfach alt. Es kann sich auch um eine läufige Hündin handeln. Der Hund ist vielleicht gerade erst aus einem Tierheim in seine neue Umgebung gekommen. Er hat schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden oder Menschen gemacht. Der Hund kann im Training sein oder in einer Ausbildung, zum Beispiel als Therapiehund. Das Tier möchte und sollte einfach in Ruhe gelassen werden.</p><p><strong>Weshalb eine gelbe Markierung?</strong></p><p>Gelb ist eine Signalfarbe und eine eindeutige Markierung. Ob eine gelbe Schleife, ein gelbes Band, ein gelbes Tuch, ob an der Leine, am Halsband oder am Geschirr angebracht – solch ein Stück Stoff ist einfach zu befestigen und auch aus der Distanz sichtbar. Diese Methode funktioniert international; auch Kinder können die Bedeutung schnell verstehen. Die Halter bestimmen selbst den Zeitraum, in dem ihr Hund „gelb“ ist. Die gelbe Schleife gilt übrigens auch in anderen Kontexten als ein Symbol für Solidarität und Unterstützung.</p><p><strong>Bekannt wie ein gelber Hund</strong></p><p>Die Aktion Gelber Hund ist in Österreich noch relativ unbekannt. Man sieht kaum Hunde mit einer gelben Schleife und weiß wenig über deren Bedeutung. Manche halten sie für ein Modeaccessoire oder gar für eine Markierung aggressiver Hunde. Deshalb ist das Ziel der Kampagne, die gelbe Markierung unter allen Hundehaltern bekannt zu machen. Nur so kann sichergestellt werden, dass <a href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/kampagne-gelber-hund/">&#8220;gelbe Hunde&#8221;</a> den Freiraum erhalten, den sie brauchen. Die gelbe Markierung setzt natürlich keine Auflagen außer Kraft oder ersetzt gar die Verantwortung des Hundehalters. Doch das Wissen um die Aktion sollte verbreitet werden, durch Flyer bei Tierärzten, in Zoohandlungen, auf Hundewiesen und in Hundeschulen sowie über das Internet.</p><p><strong>Kinder lernen Hundeverhalten zu deuten</strong><strong> </strong></p><p>Der Verein Rettungshunde Niederösterreich hat sich als Ziel gesetzt, Kindern von vier bis 14 Jahren die sogenannte Hundesprache beizubringen. Im Rahmen des neuen Workshops &#8220;Kids &amp; Dogs&#8221; soll der Umgang mit den Tieren spielerisch erlernt werden. Der von spezialisierten Pädagogen betreute Kurs zielt nicht nur auf Familien mit Hunden ab, sondern auf alle Kinder. Erlernt werden sollen in den Workshops vor allem die &#8220;Calming Signale&#8221;. Dabei geht es um die richtige Art des Herangehens an einen Hund. Behandelt werden sollen aber auch Zeichen, die jedes der Tiere versteht. Wenn man auch als Mensch erkennt und respektiert, was ein Hund sagt, können in Zukunft Unfälle vermieden werden.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/bitte-um-abstand-bei-hunde-mit-gelber-markierung/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>10 spannende Unterschiede zwischen Hund und Katze</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/10-spannende-unterschiede-zwischen-hund-und-katze/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/10-spannende-unterschiede-zwischen-hund-und-katze/#comments</comments> <pubDate>Tue, 05 Oct 2021 11:39:16 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hunde Studien]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category> <category><![CDATA[Katzen Studien]]></category> <category><![CDATA[Katzenverhalten]]></category> <category><![CDATA[Unterschied Hunde Katzen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5291</guid> <description><![CDATA[Natürlich sind Hunde und Katzen völlig verschieden&#8230; aber warum genau? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH verraten dir spannende Unterschiede. Viele Unterschiede zwischen Hund und Katze fallen sofort ins Auge. Kein Wunder, es handelt sich schließlich um zwei völlig verschiedene Tierarten. Doch es &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/10-spannende-unterschiede-zwischen-hund-und-katze/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Natürlich sind Hunde und Katzen völlig verschieden&#8230; aber warum genau? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH verraten dir spannende Unterschiede.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/10/Unterschiede-Hunde-Katzen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5292" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/10/Unterschiede-Hunde-Katzen.jpg" alt="Unterschiede-Hunde-Katzen" width="500" height="333" /></a></p><p>Viele Unterschiede zwischen Hund und Katze fallen sofort ins Auge. Kein Wunder, es handelt sich schließlich um zwei völlig verschiedene Tierarten. Doch es gibt sicher einiges, dass Ihr nicht über unsere geliebten Haustiere wusstest.</p><p><strong>1. Hunde leben länger beim Menschen</strong></p><p>Nach aktuellem Wissensstand ist ziemlich sicher, dass der Hund früher domestiziert wurde als die Katze. Bei Hunden geht man davon aus, dass sie vor etwa 40.000 Jahren anfingen, mit Menschen zusammen zu leben. Bei Katzen sind es dagegen nur rund 12.000 Jahre.</p><p><strong>2. Katzen sind schwieriger zu erziehen</strong></p><p>Grundkommandos wie Sitz und Platz kann man den meisten Hunden schnell beibringen. Katzen dagegen sind schwieriger auf Kommandos zu trainieren. Dafür sind die Miezen schneller stubenrein, bei Hunden hingegen kann es länger dauern.</p><p><strong>3. Katzen hecheln nicht wie Hunde</strong></p><p>Vielleicht hast Du Deine Katze schonmal hecheln gesehen aber bestimmt nicht so häufig wie Hunde. Der Grund dafür ist, dass sie sich normalerweise nicht bis zur Überhitzung verausgaben. Körperlich ist es Katzen aber möglich zu hecheln, da auch sie Schweißdrüsen in ihrer Nase besitzen, die bei der Regulierung der Körpertemperatur helfen.</p><p><strong>4. Hunde können Süßes schmecken</strong></p><p>Ob etwas süß ist, können Katzen nicht schmecken, Hunde dagegen schon. Denn die haben einen breiteren Gaumen und Experten gehen davon aus, dass sie auch Süße schmecken können. Das dürfte vor allem an der unterschiedlichen Ernährung liegen.</p><p><strong>5. Hunde können vegetarisch leben…</strong></p><p>Hunde ernähren sich zwar hauptsächlich von Fleisch, doch sie können auch mit einer pflanzenbasierten Ernährung überleben. Bei Katzen sieht es anders aus: Sie brauchen zwingend Fleisch auf dem Teller.</p><p><strong>6. Hunde kommen länger ohne Futter aus</strong></p><p>Hunde überstehen längere Zeit ohne Futter als eine Katze. Katzen sollten deshalb mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag bekommen und auch nicht zu strikt auf Diät gesetzt werden. Denn ihr Körper kann Fettpolster nicht so effizient in Energie umwandeln, wie Menschen oder Hunde.</p><p><strong>7. Katzen fahren ihre Krallen aus</strong></p><p>In einem Moment sind sie noch die Sanftheit auf vier Pfoten, im nächsten haben sie ihre scharfen Krallen ausgefahren. Das liegt an ihren ausfahrbaren Krallen, die dafür sorgen, dass sie sich nicht abnutzen und immer scharf bleiben. Hunde haben zwar auch Krallen, können diese aber nicht ausfahren.</p><p><strong>8. Katzen wollen hoch hinaus</strong></p><p>Wenn Katzen sich bedroht fühlen, müssen sie nicht am Boden bleiben: Sie können auf Bäume klettern. Bei Hunden ist das anders, sie sind auf ein bodennahes Leben beschränkt. Deshalb sind sie auch auf ein Rudel angewiesen, um effektiv jagen zu können.</p><p><strong>9. Hund ist Marathonläufer, Katze Sprinterin</strong></p><p>Entscheiden sich Hunde zur Flucht, können sie ziemlich lange durchhalten. Die Körper der Vierbeiner sind darauf ausgelegt, über lange Strecken die Fährte ihrer Beute zu verfolgen. Außerdem haben Hunde ein Nackenband, das ihnen hilft, bei ihren Läufen Energie zu sparen. Katzen besitzen kein Nackenband und sind darauf ausgelegt, blitzschnell zu reagieren und ihre Beute mit einem Sprung zu erreichen. Sie sind nicht besonders ausdauernd, dafür können sie ihre Kräfte explosionsartig freisetzen.</p><p><strong>10. Hunde haben mehr Zähne als Katzen</strong><br /> Um seine Mahlzeiten zu zerkleinern, hat ein Hund mehr Beißer zur Verfügung als eine Katze: Hunde haben normalerweise 42 Zähne, Katzen nur 30.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/10-spannende-unterschiede-zwischen-hund-und-katze/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Acht Phänomene von Hunden</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/acht-phaenomene-von-hunden/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/acht-phaenomene-von-hunden/#comments</comments> <pubDate>Thu, 23 Sep 2021 09:27:50 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hunde träumen]]></category> <category><![CDATA[Hundegehör]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category> <category><![CDATA[Kluge Hunde]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5282</guid> <description><![CDATA[Der Hund gilt als der treueste Weggefährte des Menschen. Doch was geht wirklich in ihm vor, wenn er an unserer Seite durch die Welt spaziert? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind dieser Frage nachgegangen und haben Verblüffendes über unsere vierbeinigen Lieblinge herausgefunden. &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/acht-phaenomene-von-hunden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Der Hund gilt als der treueste Weggefährte des Menschen. Doch was geht wirklich in ihm vor, wenn er an unserer Seite durch die Welt spaziert? Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind dieser Frage nachgegangen und haben Verblüffendes über unsere vierbeinigen Lieblinge herausgefunden.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/09/Hundeblicke1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4126" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/09/Hundeblicke1.jpg" alt="Hundeblicke" width="500" height="333" /></a></p><p>Ein Hund riecht um 40 Mal besser als ein Mensch, er hört viel differenzierter, und er sieht anders. Durch seinen ausgeprägten Geruchssinn kann er Krankheiten riechen, lange bevor sie den Menschen bewusst oder medizinisch diagnostiziert sind. Sein Auge zerlegt Bewegungen in einzelne Bilder, so dass er Dinge, die laufen oder fliegen, blitzschnell fangen kann. Er kann Rückschlüsse aus Körpersprache und Gestik jedes einzelnen ziehen und dessen Stimmung erfühlen. Mit seiner Empathie fühlt er, wann Menschen seine Hilfe brauchen und reagiert sofort darauf. Wenn er sich sicher aufgehoben fühlt, ist er des Menschen bester Freund und das seit mehr als 100.000 Jahren. Hunde sind uns mittlerweile so vertraut, dass wir oft nicht mehr zur Kenntnis nehmen, was für faszinierende Tiere sie sind. Deswegen haben Euch die TIERFREUNDE ÖSTERREICH, 8 der faszinierendsten Geheimnisse des Hundes zusammengestellt.</p><ol><li><strong>Hunde können träumen</strong></li></ol><p>Wenn Hunde im Schlaf knurren oder zucken, dann träumen sie. Dabei träumen große Hunde weniger als kleine: ein Zwergpudel etwa alle 10 Min. Bei einer Dogge liegen bis zu 60 Minuten zwischen den einzelnen Träumen.</p><ol start="2"><li><strong>Hunde haben ein ausgezeichnetes Gehör</strong></li></ol><p>Hunde nehmen Frequenzen wahr, die wir Menschen nicht hören. Zum Bespiel das Geräusch eines Glühfadens in einer Lampe oder das Pulsieren einer Quarzuhr. Weil Ihre Ohren beweglich sind, können sie Geräusche perfekt orten.</p><ol start="3"><li><strong>Hunde sind noch klüger als vermutet</strong></li></ol><p>Das zeigte die Veterinärmedizinische Universität in Wien: Hinter einer Verdeckung wurde Futter in eine Schale von mehreren gelegt. Dabei schaute nur einer von zwei Forschern zu, der den Hunden Hinweise gab und anschließend auf die richtige Schale zeigte. Die Hunde merkten sich, wer Bescheid wusste und folgten nur noch dessen Hinweisen.</p><ol start="4"><li><strong>Hunde merken sich Beiläufiges</strong></li></ol><p>Die Gedächtnisleistung von Hunden wurde lange unterschätzt: Forscher fanden jetzt heraus, dass Hunde sich sogar Ereignisse merken, die zum Zeitpunkt des Geschehens keine Bedeutung für sie haben. Wenn sie danach in eine ähnliche Situation geraten, erinnern sie sich daran.</p><ol start="5"><li><strong>Hunde meiden Konflikte</strong></li></ol><p>Hunde haben keine Lust auf Streit. Knurren, Zähnefletschen oder andere Signale, dienen bei feindseligen Begegnungen, die Kräfteverhältnisse schnell zu klären. Viele Auseinandersetzungen können deshalb friedlich geklärt werden.</p><ol start="6"><li><strong>Hunde erkennen Gesichtsausdrücke</strong></li></ol><p>Hunde können zwischen wütenden und freudigen Gesichtsausdrücken bei Menschen unterscheiden. Jedoch noch nicht erforscht ist, ob sie auch immer die emotionale Bedeutung der Mimik verstehen.</p><ol start="7"><li><strong>Hunde verhalten sich selbstlos</strong></li></ol><p>Gegenüber Artgenossen verhalten sich Hunde uneigennützig, das wiesen Forscher mit einem Experiment nach. Per Seilzug konnten Versuchstiere anderen Hunden Leckerlis zukommen lassen- und das taten sie auch, obwohl sie selbst nicht belohnt wurden.</p><ol start="8"><li><strong>Hunde haben ein Kuschelhormon</strong></li></ol><p>Beim gegenseitigen Blickkontakt zwischen Hund und Mensch, schütten beide reichlich Oxytocin aus, das auch als Kuschelhormon bezeichnet wird. Dabei wird die gegenseitige Zuneigung verstärkt, was auch vergleichbar bei Menschen ist, zwischen Mutter und Kind.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/acht-phaenomene-von-hunden/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>So teilen uns Hunde mit, dass sie nicht kuscheln möchten</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/so-teilen-uns-hunde-mit-dass-sie-nicht-kuscheln-moechten/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/so-teilen-uns-hunde-mit-dass-sie-nicht-kuscheln-moechten/#comments</comments> <pubDate>Thu, 09 Sep 2021 11:15:46 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hunde Kommunikation]]></category> <category><![CDATA[Hunde kuscheln]]></category> <category><![CDATA[Hundesprache]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5270</guid> <description><![CDATA[Unsere Haustiere tun der Psyche des Menschen gut, deshalb kuscheln wir auch so gerne mit ihnen. Doch sie müssen kontaktbereit sein. Wie sie uns das zeigen, erklären dir die TIERFREUNDE ÖSTERREICH. Eine stabile, sichere und gute Bindung zwischen Mensch und &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/so-teilen-uns-hunde-mit-dass-sie-nicht-kuscheln-moechten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Unsere Haustiere tun der Psyche des Menschen gut, deshalb kuscheln wir auch so gerne mit ihnen. Doch sie müssen kontaktbereit sein. Wie sie uns das zeigen, erklären dir die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/09/Hunde-kuscheln.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5271" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/09/Hunde-kuscheln.jpg" alt="Hunde-kuscheln" width="500" height="332" /></a></p><p>Eine stabile, sichere und gute Bindung zwischen Mensch und Hund schafft sehr viel Lebensqualität. Sie sorgt dafür, dass für den Hund gesorgt ist. Außerdem sorgt sie bei Mensch und Hund für eine bessere Erholung nach stressigen Situationen oder unangenehmen Momenten, sie schafft emotionale Stabilität, Geborgenheit und Vertrauen. Die Beziehung zwischen Mensch und Hund wird zum Anker – auch wenn der Alltag mal wieder schwierig wird. Umso wichtiger ist es, dass du dich als Mensch um eine gute Bindung zu deinem Hund bemühst.</p><p><strong>Kuscheln tut der Seele gut</strong></p><p>Junge Welpen sind so süß und laden daher förmlich zum Kuscheln ein. Aktuell belegt eine australische Studie, dass die Anwesenheit und noch mehr der Körperkontakt mit einem Vierbeiner das Wohlbefinden von Menschen deutlich erhöht. 284 Studenten an der Universität von British Columbia Okanagan wurden mit Therapietieren zusammengebracht. Jene, die die Fellfreunde streicheln durften, gaben später an, glücklicher und weniger gestresst zu sein. Sie konnten sich besser in die Campus-Gemeinschaft integrieren und litten weder unter der Hektik des Uni-Lebens noch unter Heimweh. Das Kuscheln mit Hund kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Es tut aber vor allem der Beziehung zwischen Zwei- und Vierbeiner gut, wenn die Streicheleinheiten Mensch und Tier gleichermaßen erfreuen.</p><p><strong>Ohne Kontakte nimmt Psyche Schaden</strong></p><p>Hunde sind Rudeltiere und wenn ihnen der Sozialkontakt fehlt und sie isoliert werden, nimmt ihre Psyche schnell Schaden. So können unter anderem Verhaltensauffälligkeiten die Folge sein. Deshalb schreibt das Tierschutzgesetz den Haltern vor, dem Vierbeiner das Zusammentreffen mit Artgenossen zu ermöglichen. Die Besitzer selbst sind ebenfalls von Rechts wegen zur artgemäßen Interaktion mit ihrem Schützling verpflichtet.</p><p><strong>Die Sprache der Hunde verstehen</strong></p><p>Gerade Erstbesitzer müssen die Zeichen und Laute der Vierbeiner dringend zu deuten lernen, um Missverständnisse zu vermeiden. Hunde, die sich bedrängt fühlen, senden Beschwichtigungssignale aus. Sie schlecken sich mit der Zunge über die Schnauze. Sie meiden Blickkontakt oder drehen den Kopf zur Seite, eventuell wenden sie den ganzen Körper ab. Ignoriert das Gegenüber die Warnung, legt der Vierbeiner die Ohren an, zieht den Schwanz ein und stellt die Haare auf. In letzter Konsequenz beginnt er zu knurren oder zu schnappen. Klappt die Kommunikation dagegen, können sich Hund wie Halter sicher fühlen. Nähe tut nur im gegenseitigen Einvernehmen gut.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/so-teilen-uns-hunde-mit-dass-sie-nicht-kuscheln-moechten/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Weiß ein Hund, ob er etwas falsch gemacht hat?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/weiss-ein-hund-ob-er-etwas-falsch-gemacht-hat/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/weiss-ein-hund-ob-er-etwas-falsch-gemacht-hat/#comments</comments> <pubDate>Tue, 10 Aug 2021 10:04:08 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[haben Hunde ein Gewissen]]></category> <category><![CDATA[Hund hat etwas angestellt]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category> <category><![CDATA[Kurse für Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[schlechtes gewissen Hunde]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5240</guid> <description><![CDATA[Hunde sind nicht nur der sprichwörtlich die besten Freund des Menschen, sie verfügen auch über eine hohe Intelligenz und sind die besten Beobachter. Anhand unserer Körpersprache weiß dein Hund genau, dass er etwas falsch gemacht hat. Im jungen Alter erkunden &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/weiss-ein-hund-ob-er-etwas-falsch-gemacht-hat/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Hunde sind nicht nur der sprichwörtlich die besten Freund des Menschen, sie verfügen auch über eine hohe Intelligenz und sind die besten Beobachter. Anhand unserer Körpersprache weiß dein Hund genau, dass er etwas falsch gemacht hat.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/08/Hund-falsch-gemacht.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4458" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/08/Hund-falsch-gemacht.jpg" alt="Hund-falsch-gemacht" width="500" height="333" /></a></p><p>Im jungen Alter erkunden Hunde gern alles in ihrem Umfeld und benutzen dabei auch ihre Zähne. Wenn der Welpe dann auch noch unsauber ist, reagieren wir oft aufgebracht, sind laut, haben einen bösen Gesichtsausdruck und eine intensive Körpersprache. Das erschreckt den Welpen, der sich dann schnell versteckt oder Abstand sucht und uns beobachtet, wie wir schimpfend sein Chaos beseitigen. Diese tägliche Auseinandersetzung lehrt den Hund, unsere Körpersprache genau zu beobachten. Auch unser Geruch, den wir bei Aufregung haben, wird genau wahrgenommen. Der Welpe lernt schnell, seine Tätigkeiten mit unserer Gegenreaktion zu verknüpfen. Wird er erwischt, zeigt er dann sogenannte Beschwichtigungs-Signale, wie zum Beispiel Kopf senken, Ohren nach hinten legen, Mund und Nase lecken, sich auf den Rücken drehen oder sich verstecken.</p><p><strong>Hunde nicht ängstigen</strong></p><p>Auch wenn es pädagogisch wertvoll sein kann, dass der Hund durch unsere Reaktion lernt, wann er etwas falsch gemacht hat, sollten wir darauf achten, dass der Hund keine Angst vor uns bekommt. Deshalb reicht schon ein kurzer Schreck-Ausruf: zum Beispiel „Oje, was ist hier passiert?“ und ihn dann auf seinen Platz zu schicken. So weiß das Tier, dass es etwas falsch gemacht hat. Hat der Hund ins Haus gemacht, solltest Du ihn erst schnell rauslassen, um seine Geschäfte zu erledigen.</p><p><strong>Erziehung durch Gewalt ist ein absolutes „No-Go“</strong></p><p>Möchtest Du Deinem Hund ein neues Verhalten beibringen oder ein unerwünschtes „abtrainieren“ und setzt dabei Gewalt ein, so wirst Du mit diesem Vorhaben unweigerlich scheitern. Denn Gewalt führt zu körperlichem Stress bei Deinem Hund, der Körper schüttet Hormone, wie Adrenalin und Cortisol aus. Sauerstoff sowie Nährstoffe werden in die Muskeln gepumpt, damit Dein Hund sich verteidigen oder weglaufen kann. Das führt automatisch dazu, dass das Gehirn weniger mit Blut und Sauerstoff versorgt wird &#8211; es gerät in den Stand-by-Modus. In diesem Sparmodus kann das Gehirn keine neuen Informationen mehr speichern, dafür fehlt ihm die nötige Energie. Dein Hund kann also nichts Neues lernen, sondern kurzzeitig nur aus Angst reagieren.</p><p><strong>Den Hund beschäftigen</strong></p><p>Das alles kannst Du vermeiden, indem Du für ausreichend Beschäftigung und Auslastung sorgst. Den Welpen öfter rauszulassen macht ihn schneller stubenrein. Artgerechte Kauartikel zum Knabbern, bremsen ihn bei seinem „Kauspaß“ an deinen Möbeln und Gegenständen. Auch Intelligenzspiele und viel Bewegung halten ihn davon ab, sich Beschäftigung an Sofa und Co. zu suchen.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/weiss-ein-hund-ob-er-etwas-falsch-gemacht-hat/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Wie gewöhne ich meinem Hund das Hochspringen ab?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-gewoehne-ich-meinem-hund-das-hochspringen-ab/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-gewoehne-ich-meinem-hund-das-hochspringen-ab/#comments</comments> <pubDate>Tue, 29 Jun 2021 11:17:33 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[anspringen von Hunden]]></category> <category><![CDATA[Hunde hochspringen abgewöhnen]]></category> <category><![CDATA[Hunde Verhalten abgewöhnen]]></category> <category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5203</guid> <description><![CDATA[Er freut sich, er jault, er wedelt mit dem Schwanz und dann setzt er zum Sprung an. Eigentlich ganz süß, wenn es ein Dackel ist. Problematisch wird’s bei einem Rotweiler oder Bernhardiner. Es sieht zwar lustig aus, wenn ein Hund &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wie-gewoehne-ich-meinem-hund-das-hochspringen-ab/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Er freut sich, er jault, er wedelt mit dem Schwanz und dann setzt er zum Sprung an. Eigentlich ganz süß, wenn es ein Dackel ist. Problematisch wird’s bei einem Rotweiler oder Bernhardiner.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/06/hochspringen-abgewöhnen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5204" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2021/06/hochspringen-abgewöhnen.jpg" alt="hochspringen-abgewöhnen" width="500" height="331" /></a></p><p>Es sieht zwar lustig aus, wenn ein Hund aufgeregt auf Herrchen oder Frauchen zuläuft und an ihnen hochspringt. Je größer der Hund ist, desto unangenehmer kann dieses Begrüßungsritual aber werden. Mit ein bisschen Training bekommst du dieses Verhalten aber in den Griff.</p><p><strong>Wieso springen Hunde hoch?</strong></p><p>Ursprünglich erbetteln sich Welpen mit diesem Verhalten ihr Futter. Wenn die Mutter von der Jagd zurückkommt, schlecken ihr die Welpen am Maul, sodass die Mutter das Fressen hochwürgt und ihren Nachwuchs damit füttert. Dieses Verhalten entwickelte sich im Laufe der Jahre zum Begrüßungsritual zwischen Hunden und Haltern.</p><p><strong>Abgewöhnung durch ignorieren?</strong></p><p>Sie sollten versuchen, das Verhalten von Anfang an umzulenken. Das bedeutet, der Hund darf den Menschen begrüßen, soll aber dabei mit den Pfoten auf der Erde bleiben. Klappen kann das nur, wenn du nicht auf das Hochspringen reagierst, Das heißt: nicht angucken, nicht anfassen, nicht streicheln und nicht mit den Händen wedeln. Denn jede Reaktion würde das Tier als Bestätigung auffassen. Erlaubt sind nur: sich vom Hund wegdrehen und woanders hingucken. Erst wenn du es schaffst, das Tier zu ignorieren, versucht es der Hund mit einem neuen Verhalten. Bei Welpen wird das relativ schnell funktionieren, denn das stetige Hochspringen ist für sie sehr anstrengend. Doch egal, wie lange es dauert: Begrüße deinen Vierbeiner erst dann, wenn er alle vier Pfoten auf der Erde hat. Springt dein Hund wieder hoch, gehe sofort drei Schritte zurück, so erhält er eine eindeutige Reaktion.</p><p><strong>Was tue ich bei älteren Hunden?</strong></p><p>Bei Hunden, die schon erwachsen sind, kann es etwas länger dauern, bis man ihnen das Hochspringen abgewöhnt hat. Bei einem sehr großen Tier empfiehlt es sich, ihm ein Geschirr anzuziehen, damit du ihn notfalls anbinden oder wegführen kannst. Auch bei kleineren Hunden kann ein Geschirr mit einer befestigten Leine sinnvoll sein, um im Training schnell auf die Leine steigen zu können. Beim Üben gehst du am besten genauso wie bei Welpen vor. Zum Hund hingehen und abwarten, bis er sich hinsetzt. Erst dann wird gelobt, gestreichelt und begrüßt.</p><p><strong>Was tun, wenn der Hund Jogger oder Gäste anspringt?</strong></p><p>Springt dein Hund nicht nur dich an, sondern auch den Postboten, Jogger oder Fahrradfahrer wird das schnell zum Problem. Bist du draußen mit ihm unterwegs, solltest du ihn am besten an der Schleppleine führen, zu sich rufen und mit Leckerlis ablenken, sobald in der Ferne ein Jogger auftaucht. So stehen die Chancen am besten, dass es gar nicht zum Hochspringen kommt.</p><p>In den eigenen vier Wänden kannst du hingegen auch anders agieren. Die eine Möglichkeit ist, den Gast einzubeziehen. Dazu muss man ihm genau erklären, was er auf keinen Fall tun soll. Beim Üben kommt der Bekannte dann auf dich zu und wenn dein Hund an ihm hochspringt, wendet er sich ab. Das macht er solange, bis der Hund sitzenbleibt. Erst dann wird er begrüßt und bekommt Aufmerksamkeit. Wird er mit einem Leckerli belohnt, bekommt er es von dir und nicht von deinem Gast.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-gewoehne-ich-meinem-hund-das-hochspringen-ab/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Wenn die Hundeleine aggressiv macht?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-hundeleine-aggressiv-macht/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-hundeleine-aggressiv-macht/#comments</comments> <pubDate>Thu, 03 Jun 2021 15:37:19 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hunde aggressiv bei Leine]]></category> <category><![CDATA[Hundeaggression]]></category> <category><![CDATA[Hundeleine]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category> <category><![CDATA[Leine macht Hunde aggressiv]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5180</guid> <description><![CDATA[Für Hunde ohne Maulkorb gilt fast überall die Leinenpflicht. Sie dürfen landesweit nur in eingezäunten Gärten oder in ausgeschilderten Hundezonen freilaufen. Das führt nicht selten zu Stress und zwar auf beiden Seiten der Leine. Der Spaziergang wird schnell zum Spießrutenlauf, &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-hundeleine-aggressiv-macht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Für Hunde ohne Maulkorb gilt fast überall die Leinenpflicht. Sie dürfen landesweit nur in eingezäunten Gärten oder in ausgeschilderten Hundezonen freilaufen. Das führt nicht selten zu Stress und zwar auf beiden Seiten der Leine. </strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/05/Giftködertraining.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3960" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/05/Giftködertraining.jpg" alt="Giftködertraining" width="500" height="300" /></a></p><p>Der Spaziergang wird schnell zum Spießrutenlauf, wenn der angeleinte Hund auf Artgenossen und Menschen aggressiv reagiert. Oft hat das Verhalten nicht ursächlich mit Aggression zu tun, sondern entsteht aus Angst. An der Leine kann sich der Hund nicht zurückziehen, daher springt er nach vor. Mangelnde Sozialisierung im Welpenalter oder schlechte Erfahrungen aus anderen Begegnungen können das Knurren, Bellen und Ziehen an der Leine auslösen. Manche Vierbeiner wollen ihr Revier verteidigen, manche ihren Besitzer beschützen. So tun Hunde, die durch die Leine am Spielen gehindert werden, ihre Frustration kund, indem sie laut und angriffslustig werden. Dann ist man besonders als neuer Hundebesitzer mit der Situation überfordert.</p><p><strong>Was ist eine Leinenaggression?</strong></p><p>Es gibt Hunde, die sich freilaufend anderen Hunden und Menschen gegenüber ganz sanft und freundlich verhalten. Sobald man sie aber an die Leine nimmt, verwandeln sich diese in aggressive Fellnasen. In solchen Fällen spricht man von Leinenaggression. Eines haben leinenaggressive Hunde gemeinsam: Sie wollen nicht, dass andere Menschen oder Hunde sich ihnen nähern, solange sie an der Leine sind. Das aggressive Verhalten dient dazu, dem Anderen ganz deutlich zu signalisieren “Geh weg und komm ja nicht näher!”</p><p><strong>Wie entsteht eine Leinenaggression?</strong></p><p>Es gibt drei grundsätzliche Ursachen für Leinenaggression, die auch in Kombination wirksam werden können.</p><ol><li>Unsicherheit</li></ol><p>Es gibt Anzeichen dafür, dass sich einige Hunde an der Leine wie in der Falle fühlen. Sie wissen, dass sie nicht weglaufen können. Manche Hunde wurden nie richtig mit fremden Hunden sozialisiert oder sind von Natur aus sehr scheu. Es kann auch sein, dass der Hund an der Leine schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden machte, oder sogar angegriffen und gebissen wurde.</p><ol start="2"><li>Aufregung und Frustration</li></ol><p>Es gibt Hunde, die sich aus Freude andere Hunde zu sehen, so sehr aufregen, dass sie total durchdrehen. Diese Aufregung kann so stark werden, dass die Hunde ihre Reaktionen selber nicht mehr im Griff haben. Dazu kommt Frustration, da sie an der Leine nur langsam oder gar nicht zu dem anderen Hund hinkommen.</p><ol start="3"><li>Assoziation mit unangenehmen Gefühlen oder Schmerzen</li></ol><p>Hunde lernen durch Assoziation, d.h. sie verknüpfen Dinge die gleichzeitig oder fast zur gleichen Zeit passieren. Im Falle der Leinenaggression kann eine Verknüpfung vom unangenehmen Gefühl, das das Halsband verursacht, wenn der Hund nach vorne zieht mit dem entgegenkommenden Hund entstehen. Schlimmer noch wird es, wenn der Besitzer in so einem Fall mit Leinenruck arbeitet. Der Hund assoziiert somit: Fremder Hund = Schmerz. Das erzeugt in ihm Stress und dieser äußert sich dann durch Aggression.</p><p><strong>Was kannst Du tun?</strong></p><p>Zunächst was man keinesfalls tun sollte: Leinenaggression kann man niemals über Einschüchterung (Druck, Leinenruck, Sprühhalsband) abtrainieren. Leider werden diese Methoden noch immer von einzelnen Hundeschulen empfohlen. Stattdessen gibt es hundegerechte Methoden, die sehr gut bei Leinenaggression funktionieren und auch eine dauerhafte Besserung bringen. Allerdings verlangt das Abtrainieren von Leinenaggression konsequentes Training und sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen vom Hundehalter. In jedem Fall ist es ratsam, sich an einen guten Hundetrainer zu wenden. Dieser wird zunächst die Ursache für die Leinenaggression feststellen und danach einen individuellen Trainingsplan erstellen. Die Grundlage zu jedem Training mit dem Hund ist aber die Bereitschaft des Hundehalters seine Position und sein Verhalten dem Hund gegenüber zu hinterfragen. Denn hinter Stress und Angst steht meist die eigene Unsicherheit und ein Mangel des Hundes an Vertrauen in seinen Menschen. Die Folge, der Hund versucht eine ihm bedrohlich erscheinende Situation selbst zu lösen, anstatt das Problem an seinen Menschen abzugeben. Die wichtigste Aufgabe heißt daher, Deinem Hund die nötige Sicherheit zu geben.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/wenn-die-hundeleine-aggressiv-macht/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Warum neigt dein Hund den Kopf zur Seite?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/warum-neigt-dein-hund-den-kopf-zur-seite/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/warum-neigt-dein-hund-den-kopf-zur-seite/#comments</comments> <pubDate>Tue, 06 Apr 2021 10:41:22 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Angewohnheit Hunde]]></category> <category><![CDATA[Hundekopf]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category> <category><![CDATA[Kopf schief halten]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5128</guid> <description><![CDATA[Nun wurde ein weiteres Geheimnis über unsere Fellnasen gelüftet. Viele Hundehalter haben bei Ihren Vierbeinern schon oft beobachtet, dass diese ihren Kopf schräg halten, wenn sie mit ihnen sprechen. Das ist der Grund dafür&#8230; Kennst Du das auch? Dein Hund &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/warum-neigt-dein-hund-den-kopf-zur-seite/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Nun wurde ein weiteres Geheimnis über unsere Fellnasen gelüftet. Viele Hundehalter haben bei Ihren Vierbeinern schon oft beobachtet, dass diese ihren Kopf schräg halten, wenn sie mit ihnen sprechen. Das ist der Grund dafür&#8230;</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/04/Hundekopf-neigen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3952" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/04/Hundekopf-neigen.jpg" alt="Hundekopf-neigen" width="500" height="333" /></a></p><p>Kennst Du das auch? Dein Hund sitzt vor Dir, starrt Dich aufmerksam mit großen Kulleraugen an und neigt dabei den Kopf zur Seite. Der wahre Grund, wieso Hunde manchmal den Kopf schräg halten, wenn Du mit ihnen sprichst, hat mit dem unglaublichen Gespür Deines Hundes zu tun. Er kann nämlich Deine Körpersprache und den Klang Deiner Stimme interpretieren. Wenn wir also mit unseren Lieblingen sprechen, dann versuchen sie unsere Emotionen im Gesicht abzulesen.</p><p><strong>Genaue Beobachter</strong></p><p>Hundebesitzer ahnten es schon lange, nun wurde die Theorie, dass Hunde Emotionen anhand von unseren Gesichtsausdrücken deuten können, in einer Studie bewiesen. Unsere Vierbeiner wissen genau, ob wir glücklich, traurig oder wütend sind. Eine Studie zeigt, dass Hunde zwischen einem fröhlichen und einem wütenden Gesicht unterscheiden können. Obendrauf sind sie auch noch fähig, gewisse Charakteren der Sprache zu erkennen. Wenn wir ihnen eine Predigt halten, verstehen sie die Botschaft, die wir vermitteln wollen sehr wohl, jedoch nicht den genauen Wortlaut des Gesagten. Wenn der Hund also den Kopf zur Seite legt, während wir mit ihm reden, bedeutet das ganz einfach: &#8220;Ich höre Dir ganz aufmerksam zu und beobachte Dich.&#8221;</p><p><strong>Die Schnauze ist im Weg</strong></p><p>Im Gegensatz zu uns Menschen haben Hunde eine mehr oder weniger lange Schnauze, die einen Teil ihres Gesichtsfelds blockiert. Man könne sich diesen Effekt vergegenwärtigen, indem man eine Hand zur Faust ballt und sie sich vor die Nase hält – als Notbehelfs-Schnauze sozusagen. Indem Hunde den Kopf zur Seite neigen, können sie diese Einschränkung des Sichtfelds teilweise kompensieren. Versuch es doch mal selbst aus und platziere eine geballte Hand vor Deine Nase. Dadurch bekommst Du ein Gefühl dafür, wie es ist, mit einer Schnauze zu leben. Denn die Schnauze der Hunde erlaubt es ihnen nicht, mehr als den oberen Gesichtsteil eines Menschen zu sehen. Aber wenn sie den Kopf auf die Seite bewegen, wird für sie plötzlich der gesamte Kopf sichtbar. Außerdem haben Hunde so einen besseren Blick auf die Lippen ihres Besitzers, was ihnen das Verständnis wesentlich einfacher macht.</p><p><strong><em>Wenn Dein Hund den Kopf immer wieder neigt, während Du redest, könnte das bedeuten, dass er eine unglaubliche Empathie für Dich hat. Er versucht nämlich, Deine Nachricht so gut wie möglich zu verstehen und ist ganz Ohr.</em></strong></p><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/warum-neigt-dein-hund-den-kopf-zur-seite/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>So kannst du deinen Hund besser verstehen lernen</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/so-kannst-du-deinen-hund-besser-verstehen-lernen/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/so-kannst-du-deinen-hund-besser-verstehen-lernen/#comments</comments> <pubDate>Thu, 14 Jan 2021 12:49:55 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Beschwichtigungssignale Hunde]]></category> <category><![CDATA[Calming Signale]]></category> <category><![CDATA[Calmingsignale Hunde]]></category> <category><![CDATA[Gesten von Hunden]]></category> <category><![CDATA[Hund besser verstehen]]></category> <category><![CDATA[Hunde kommunizieren]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5023</guid> <description><![CDATA[Hunde kommunizieren den ganzen Tag mit uns, indem sie uns sogenannte Beschwichtigungssignale senden. Das Erkennen dieser Signalsprache ist jedoch nicht immer ganz einfach, aber auf sie einzugehen ist die Basis für ein vertrauensvolles Miteinander. Heute schauen wir uns also ein &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/so-kannst-du-deinen-hund-besser-verstehen-lernen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Hunde kommunizieren den ganzen Tag mit uns, indem sie uns sogenannte Beschwichtigungssignale senden. Das Erkennen dieser Signalsprache ist jedoch nicht immer ganz einfach, aber auf sie einzugehen ist die Basis für ein vertrauensvolles Miteinander.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2017/12/Wintertipps.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3771" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2017/12/Wintertipps.jpg" alt="Wintertipps" width="500" height="333" /></a></p><p>Heute schauen wir uns also ein paar Vokabeln aus dem Themenbereich „Calming Signale“- Beschwichtigungssignale an. Diese Gesten setzt der Hund gezielt ein,  um Situationen zu entschärfen, sein Gegenüber zu beschwichtigen oder sein Unwohlsein auszudrücken. Er kommuniziert also sehr deutlich, wenn auch nicht laut, wenn ihm etwas nicht behagt. Ein wedelnder Schwanz, ein geneigter Kopf oder ein runder Rücken verraten viel über den Gemütszustand eines Hundes. Für den Hundehalter ist das Verhalten seines Lieblings meist verständlich, für einen Außenstehenden ist das jedoch oft nicht der Fall. Die Körpersprache des Hundes wird in vielen Fällen nicht ernst genommen oder verstanden, sollte aber jedem ein Anliegen sein. Unwissenheit oder falsche Annahmen können fatal enden, wie uns dies die Vergangenheit der Beißunfälle gezeigt hat. Deshalb muss der Umgang mit dem Hund schon mit den Kleinsten geübt werden.</p><p><strong>Über die Nase lecken</strong></p><p>Dieses Signal ist oft sehr schnell wieder vorbei und wird deshalb vom Menschen in vielen Fällen gar nicht bemerkt. Es ist zu unterscheiden vom Naselecken nach dem Fressen. Beim Beschwichtigungssignal wird die Zunge nur kurz vorne an der Schnauze sichtbar, häufig ein Zeichen von Unsicherheit.</p><p><strong>Gähnen</strong></p><p>Ein Gähnen wird wegen seiner Doppeldeutigkeit oft missverstanden. Natürlich gähnen Hunde, wenn sie müde sind, doch es dient ebenso als typisches Beschwichtigungssignal mit beruhigender Wirkung.  So äußern sie auch ihren Unmut, oder kurz vor der Gassi-Runde, wenn sie aufgeregt sind und sich damit beruhigen.</p><p><strong>Kopf wegdrehen</strong></p><p>Beugt man sich beim Anleinen von vorn über den Hund, wird er seinen Kopf zur Seite drehen. Er sagt damit: „Das ist mir jetzt zu übergriffig.“ Stelle dich dabei etwas seitlich, dann ist die Situation für den Hund viel entspannter. Und er ist dankbar, dass du ihn verstanden hast.</p><p><strong>Schwanzwedeln</strong></p><p>Das Wedeln mit dem Schwanz hat unterschiedliche Gründe, denn nicht immer drückt ein Wedeln Freude aus. Einzig wird hierbei ein Erregungszustand gezeigt – positiver oder negativer Art. Schwanzwedeln mit erhobener Rute drückt beispielsweise meist Freude aus, Schwanzwedeln mit heruntergezogener Rute hingegen Unsicherheit oder Angst. Da es Hunde gibt, die aus Angst beißen, ist auch hier in allen Fällen Vorsicht geboten. Beim Schwanzwedeln daher immer die gesamte Körperhaltung des Hundes betrachten.</p><p><strong>Fremde Hunde nicht berühren</strong></p><p>Hundetrainerin raten davon ab, einen fremden Hund einfach so anzugreifen und schon gar nicht am Kopf. Zuerst sollte man dem Tier die Möglichkeit geben, in Ruhe die Hand zum Schnuppern vorsichtig entgegenzustrecken. Wenn man mit einem fremden Hund in Kontakt treten möchte, muss man dem Hund einfach die Zeit geben, die er braucht. Angegriffen darf er dann schon werden, aber eher an der Körperseite. Auch das Reiten auf einem Hund oder das Verkleiden sollte unterlassen werden. Ein großes Risiko für Kinder besteht auch darin, wenn sie das Spielzeug des Hundes wegräumen. Der Hund hängt nämlich an seinen geliebten Spielsachen und will sie wahrscheinlich nicht einfach hergeben.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. 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