<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>tierfreunde blog &#187; Tiertherapie</title> <atom:link href="https://www.tierfreunde.org/blog/tag/tiertherapie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>https://www.tierfreunde.org/blog</link> <description>tierfreunde blog</description> <lastBuildDate>Thu, 27 Jan 2022 14:54:43 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>https://wordpress.org/?v=4.0.38</generator> <item><title>Tiere sind die besten Therapeuten</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/tiere-sind-die-besten-therapeuten/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/tiere-sind-die-besten-therapeuten/#comments</comments> <pubDate>Tue, 06 Nov 2018 11:50:12 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Therapiehunde]]></category> <category><![CDATA[Tiere als Therapeuten]]></category> <category><![CDATA[tiergestützte Therapien]]></category> <category><![CDATA[Tiertherapeut]]></category> <category><![CDATA[Tiertherapie]]></category> <category><![CDATA[Verhaltenstherapeut]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4180</guid> <description><![CDATA[Sie begrüßen ihre Besitzer mit ungeteilter Freude, sind kritiklose Zuhörer und treue Gefährten. Haustiere sind jedoch viel mehr als &#8220;nur&#8221; vierbeinige Begleiter. Sie sind Freunde, Therapeuten und Gesellschafter im Alltag. Es muss nicht immer ein Therapiehund sein, auch ein ungeschulter &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/tiere-sind-die-besten-therapeuten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Sie begrüßen ihre Besitzer mit ungeteilter Freude, sind kritiklose Zuhörer und treue Gefährten. Haustiere sind jedoch viel mehr als &#8220;nur&#8221; vierbeinige Begleiter. Sie sind Freunde, Therapeuten und Gesellschafter im Alltag.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/11/Hunde-Therapeuten.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4181" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/11/Hunde-Therapeuten.jpg" alt="Hunde-Therapeuten" width="500" height="333" /></a></p><p>Es muss nicht immer ein Therapiehund sein, auch ein ungeschulter Spaniel oder eine Hauskatze können Gewaltiges für unser Wohlergehen bringen. Mehrere wissenschaftliche Studien zeigten: Allein die Anwesenheit eines Tieres im Raum senkt den Blutdruck und stabilisiert die Herzfrequenz. Auch Muskeln entspannen sich, wenn Menschen über das weiche Fell eines Tieres streicheln. Gleichzeitig erhöht sich das Wohlbefinden – denn beim gemeinsamen Spiel und Streicheln werden vermehrt Glückshormone produziert, das Kuschel- und Bindungshormon Oxytozin steigt an.</p><p><strong>Tiere als Co-Therapeuten</strong></p><p>Vor allem bei der Behandlung von Angststörungen und Depressionen können mit tiergestützten Therapien große Erfolge erzielt werden. Depressive Menschen haben mitunter Schwierigkeiten damit, Kontakt zu ihrem Gegenüber aufzunehmen und Vertrauen aufzubauen. Ein Hund ist dann ein guter Weg, die Barriere zu durchbrechen &#8211; vorausgesetzt, Patient wie Therapeut haben in der Vergangenheit positive Erfahrungen mit Hunden gemacht. Dann fungiert das Tier als &#8220;Türöffner&#8221; zwischen Therapeuten und Patient. Bei Depressiven, aber auch bei alten und kranken Menschen verbessert sich die Stimmung, sobald sie Kontakt mit Tieren haben.</p><p><strong>Tiere sind gut für die Seele</strong></p><p>Ein Geheimnis der Wirkung von Tieren auf den Menschen könnte darin liegen, dass Tiere nicht werten. Sie akzeptieren Menschen mit all ihren Schwächen und Stärken. Tiere entfalten eine bedingungslose Zuneigung, außerdem spiegelt beispielsweise ein Hund die Verfassung des Menschen wider, das kann sich stabilisierend und sehr positiv auf den Menschen auswirken. Neben der Therapie gibt es auch sogenannte tiergestützte Aktivitäten wo Seniorenheime, Kindergärten, Schulen oder Heime für Menschen mit Beeinträchtigungen besucht werden. Wichtig ist dabei allerdings, dass auf das Wohlergehen des Tieres geachtet wird. Wo die Mensch-Tier-Beziehungsebene gut ist, entstehen auch viele positive Effekte für die Seele</p><p><strong>Positive Wirkung auf Kinder</strong></p><p>Tiere schützen uns vor Vereinsamung und sie haben zudem die Gabe, unser Leben zu entschleunigen. Letzteres beweisen viele Studien. So zeigten etwa Untersuchungen an Schulen mit der Anwesenheit von Tieren, dass die Aggressivität unter den Schülern sank und Schüchterne konnten mehr aus sich herausgehen. Leider wird es wegen der immer strenger werdenden Bestimmungen zusehends schwieriger, Tiere in Schulen oder Kindergärten einzusetzen. Durch das Zusammenleben mit Tieren lernen Kinder, dass man auf die Bedürfnisse anderer Rücksicht nehmen muss, damit sie überleben. Das macht sie zum einen empathisch, zum anderen aber auch intelligenter, weil sie durch die Pflege ihres Tieres früher ein breiteres Verhaltensspektrum ausbilden als Kinder ohne Hund, Katze oder Kaninchen. Tiere haben außerdem auf Kinder die an ADHS oder Autismus leiden eine positive Auswirkung, da die Anwesenheit eines Hundes sie beruhigt.</p><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaf</a>t</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/tiere-sind-die-besten-therapeuten/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Epilepsie -Kurzschluss im Kopf</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/epilepsie-kurzschluss-im-kopf/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/epilepsie-kurzschluss-im-kopf/#comments</comments> <pubDate>Tue, 22 May 2018 17:29:52 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Behandlungsformen]]></category> <category><![CDATA[Epilepsie]]></category> <category><![CDATA[Krampfanfall]]></category> <category><![CDATA[Therapie]]></category> <category><![CDATA[Tiertherapie]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=3982</guid> <description><![CDATA[Epilepsie gibt es auch bei Haustieren: Aber wie erkenne ich einen Anfall und welche Therapien gibt es? Diese und andere Fragen beantworten Euch hier die TIERFREUNDE ÖSTERREICH. Für Tierbesitzer ist die Diagnose „Epilepsie“ ein wahrer Schockmoment. Gerade noch gesund, sind &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/epilepsie-kurzschluss-im-kopf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Epilepsie gibt es auch bei Haustieren: Aber wie erkenne ich einen Anfall und welche Therapien gibt es? Diese und andere Fragen beantworten Euch hier die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/05/Epilepsie.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3983" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/05/Epilepsie.jpg" alt="Epilepsie" width="500" height="324" /></a></p><p>Für Tierbesitzer ist die Diagnose „Epilepsie“ ein wahrer Schockmoment. Gerade noch gesund, sind Hund oder Katze plötzlich schwer krank- ihr Kopf tut was er will. Doch was ist Epilepsie eigentlich genau? Eines ist klar: Es besteht dringender Behandlungsbedarf. Denn auch leichte Krampfanfälle können das Gehirn nachhaltig schädigen. Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto besser für Dein Haustier. Aber nicht jeder Anfall ist leicht erkennbar. Bisweilen versteckt er sich hinter Verhalten, die mancher sogar als „witzig&#8221; empfindet.</p><p><strong>Anfälle &#8211; alles andere als spaßig</strong></p><p>Epileptische Anfälle haben vielfältige Anzeichen:<br /> Dein Hund hält plötzlich inne, das Gesicht zuckt, sein Blick ist verwirrt. Sein Maul bewegt sich als zerlege er einen Knochen, dann stürzt er. Sein Körper windet sich in Krämpfen, Schaum quillt aus dem verkrampften Maul. Er ist nicht ansprechbar und kein beruhigendes Streicheln hilft. Blase und Darm entleeren sich.<br /> Oder eine Katze, die in wilder Panik durch den Raum kreiselt, torkelt, fällt, aufspringt und wie von Sinnen losrast. Starr vor Schreck sind auch die Besitzer, die einen epileptischen Anfall bei ihrem Tier das erste Mal erleben. Denn nur wenige Minuten zuvor war die Welt noch in Ordnung.<br /> Epileptische Anfälle können lebensbedrohliche Ausmaße annehmen, oder völlig unauffällig sein. Manche Tiere durchleben während eines Anfalls nur eine plötzliche Unruhe, starren geistesabwesend vor sich hin und sind wie in Trance. Andere zeigen Verhaltensauffälligkeiten, die wir vielleicht sogar lustig finden. Wie das Schnappen nach nicht vorhandenen Fliegen oder das Schneiden von Grimassen.</p><p><strong>Overkill im Gehirn</strong></p><p>Allen Formen der Epilepsie haben eines gemeinsam: eine Störung der Gehirnfunktion in Form einer unkontrollierbaren Entladung von Botenstoffen. Mit Hilfe dieser Botenstoffe verständigen sich Nervenzellen untereinander. Das Ergebnis der Informationskette ist normalerweise der kontrollierte  Ablauf aller Körperfunktionen. Denn wenn eine Reizübermittlung ausgeschaltet werden soll, gelangen keine Botenstoffe mehr von einer zur anderen Zelle. Und an dieser Stelle läuft bei der Epilepsie etwas aus dem Ruder.</p><p><strong>Was löst diese Anfälle aus?</strong></p><p>Während eines epileptischen Anfalls kommt es bei der Signalübermittlung im Gehirn zu einer Art „Supergau“ bei dem sich ein Anfall ohne Pause an den nächsten reiht. Dann besteht Lebensgefahr und Epilepsie wird zum akuten Notfall mit sofortigem tierärztlichen Handlungsbedarf. Bei Tieren lässt sich selten mit Sicherheit sagen, welche Auslöser tatsächlich die Ursache sind. Aus der Humanmedizin sind allerdings bestimmte Faktoren bekannt:</p><ul style="list-style-type: disc;"><li>Stress: Der Körper ist physisch nicht in der Lage, richtig auf Veränderungen zu reagieren. Dazu gehören Einschlaf- und Aufwach-Situationen</li><li>Schlafmangel: Wenn Tiere in nie zur Ruhe kommen</li><li>Geräusche und Lärm: Bestimmte Töne, starke Geräuschbelastungen in bestimmten Frequenzbereichen</li><li>Visuelle Belastungen: Schnelle Hell-Dunkel-Wechsel, beispielsweise beim Durchfahren eines Waldes bei Sonnenschein, Gewitterblitze, Feuerwerk, Blitzlicht</li><li>Emotionale Aufregung: Vor allem bei sensiblen Tieren, die extrem emotional reagieren</li></ul><p>Bei der symptomatischen Epilepsie, also der Form, die auf andere Erkrankungen zurückzuführen ist, sind die Auslöser dort zu suchen. In Frage kommen:</p><ul style="list-style-type: disc;"><li>Herzrhythmusstörungen</li><li>wachsender Tumor</li><li>Stoffwechselschwankungen</li><li>Schädelverletzungen und vieles mehr.</li></ul><p><strong>Schulmedizin oder Naturheilkunde?</strong></p><p>Die Behandlung von epileptischen Anfällen richtet sich nach der Ursache, wobei eine genetisch bedingte Epilepsie nicht heilbar ist. Aber meist können die Anfälle mit Medikamenten reduziert werden. Zusätzlich zur Schulmedizin werden auch noch andere Heilmethoden angewendet.</p><ul style="list-style-type: disc;"><li>Traditionelle Chinesische Medizin mit Akupunktur</li><li>Homöopathie</li><li>Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)</li></ul><p>Sie bieten gute Therapiemöglichkeiten, sowohl als alleinige Behandlungsform wie auch begleitend zur Schulmedizin. Bei Hunden und Katzen, die auf die Schulmedikation nicht ansprechen, sind sie in jedem Fall eine Option und sollten herangezogen werden.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedscha</a>ft</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/epilepsie-kurzschluss-im-kopf/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Haustiere mit Handicap: Ein erfülltes Leben trotz Behinderung</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/haustiere-mit-handycap-ein-erfuelltes-leben-trotz-behinderung/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/haustiere-mit-handycap-ein-erfuelltes-leben-trotz-behinderung/#comments</comments> <pubDate>Thu, 07 Sep 2017 11:42:55 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Behinderungen]]></category> <category><![CDATA[Handycap]]></category> <category><![CDATA[Krankheiten]]></category> <category><![CDATA[Lähmungen]]></category> <category><![CDATA[Tierbehinderung]]></category> <category><![CDATA[Tiertherapie]]></category> <category><![CDATA[Tumorerkrankung]]></category> <category><![CDATA[Unfälle]]></category> <category><![CDATA[Verletzungen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=3643</guid> <description><![CDATA[Auch behinderte Tiere können ein lebenswertes Dasein führen, wenn auf ihre besonderen Bedürfnisse eingegangen wird. Dies setzt allerdings voraus, dass ausschließlich zum Wohle des Tieres gehandelt wird. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH klären auf, was Hunden und Katzen wirklich zu schaffen macht &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/haustiere-mit-handycap-ein-erfuelltes-leben-trotz-behinderung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Auch behinderte Tiere können ein lebenswertes Dasein führen, wenn auf ihre besonderen Bedürfnisse eingegangen wird. Dies setzt allerdings voraus, dass ausschließlich zum Wohle des Tieres gehandelt wird. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH klären auf, was Hunden und Katzen wirklich zu schaffen macht und wie man diese beherzigen sollte.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2017/09/Tiere-mit-handicap.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3644" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2017/09/Tiere-mit-handicap.jpg" alt="Tiere-mit-handicap" width="500" height="375" /></a></p><p>Eine Behinderung kann jeden treffen. Wir würden uns im Falle einer Behinderung mit absoluter Sicherheit für eine Therapie entscheiden und die notwendige Hilfe annehmen, um den veränderten Alltag zu bewältigen. Unsere Tiere verdienen diese Chance genauso. Außerdem kann das Zusammenleben mit einem behinderten Tier, gerade wegen eines Handicaps eine bereichernde Erfahrung für uns Menschen darstellen. Sofern eine Behinderung weder untragbare Schmerzen verursacht und die Voraussetzungen für eine bedürfnisgerechte Haltung erfüllt sind, sollte daher in jedem Fall die Lebensqualität des Tieres erhöht werden.</p><p><strong>Vierbeiner mit besonderen Bedürfnissen</strong></p><p>Wenn Hund und Katze ein Bein verlieren, kommen sie in den meisten Fällen problemlos mit der Situation zurecht und gehen nach einer kurzen Gewöhnungsphase, ganz selbstverständlich damit um. Inzwischen gibt es viele Tierbesitzer, die eine Amputation durchaus in Betracht ziehen, um ihrem geliebten Tier eine neue Form der Lebensqualität bieten zu können.</p><p>Bei der sogenannten „Umzugsblindheit&#8221; handelt es sich um eine Sehschwäche, die bei Katzen erst augenscheinlich wird, wenn sie sich in der ungewohnten Umgebung nicht zurechtfinden. Blinde Hunde etwa kompensieren ihr Handicap mit ihrer Supernase. Verletzungen oder Tumorerkrankungen der Wirbelsäule, können zu vollständigen Lähmungen der hinteren Extremitäten führen. Dann ist es den betroffenen Tieren meist nicht mehr möglich, Harn und Kot kontrolliert absetzen. Hier sind die Tierhalter besonders zu bewundern, die derartige Situationen meistern und bereitwillig lernen, die Blase des behinderten Tieres drei- bis viermal täglich zu entleeren. Manchmal nehmen diese Fälle auch ein gutes Ende, denn abhängig von der Erkrankung sollte man die Regenerationsfähigkeit des Organismus nicht unterschätzen, vor allem bei jüngeren Tieren nicht.</p><p><strong>Gemeinsam die Situation meistern</strong></p><p>Um derartige Herausforderungen zu bestehen, muss die Bindung zwischen Tier und Mensch sehr eng sein, und auch das Tier muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Bei einem Hund, der über 70 Kilogramm wiegt, wird es sicherlich sehr schwierig. Man kann nicht jedes Tier mit jeder Situation konfrontieren. Die entscheidende Frage ist immer, ob die Lebensqualität erhalten bleibt. Die wichtigste Voraussetzung aber ist die, dass der Besitzer sein Tier wirklich liebt. Denn Liebe und Geborgenheit wirken nachweislich unterstützend auf die Heilungskapazität und eine erfolgreiche Genesung. Zudem gibt es heute eine ganze Reihe orthopädischer Hilfsmittel, die den Alltag mit behinderten Tieren erleichtern. So können auch Hunde mit vollständigen Lähmungen der Hintergliedmaßen, dank eines Rollwagens neue Mobilität zurückgewinnen und ihren Bewegungsradius entscheidend erweitern.</p><p>Mensch und Tier bilden gemeinsam ein Team, und es hängt von vielen individuellen Gegebenheiten auf beiden Seiten ab, was therapeutisch und im Hinblick auf die notwendige Pflege möglich ist. Dabei spielen auch sehr praktische Dinge eine große Rolle: die Wohnsituation, die finanziellen Möglichkeiten und nicht zuletzt die zeitliche Flexibilität, um das Leben mit einem behinderten Tier zu managen.</p><p><strong><em>Ein absolutes No-Go sind jedoch vorsätzlich zugefügte Einschränkungen. Qualzuchten und das Kupieren von Schwanz oder Ohren sind eigentlich Behinderungen aus Schönheitsgründen, was unbedingt abzulehnen ist.</em></strong></p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/haustiere-mit-handycap-ein-erfuelltes-leben-trotz-behinderung/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>