<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>tierfreunde blog &#187; Studie Hunde</title> <atom:link href="https://www.tierfreunde.org/blog/tag/studie-hunde/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>https://www.tierfreunde.org/blog</link> <description>tierfreunde blog</description> <lastBuildDate>Thu, 27 Jan 2022 14:54:43 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>https://wordpress.org/?v=4.0.38</generator> <item><title>Woher kommt der süße Hundeblick?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/woher-kommt-der-suesse-hundeblick/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/woher-kommt-der-suesse-hundeblick/#comments</comments> <pubDate>Thu, 15 Aug 2019 15:14:51 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Augenmuskel]]></category> <category><![CDATA[Dackelblick]]></category> <category><![CDATA[Gesichtsmuskel]]></category> <category><![CDATA[Hundeblick]]></category> <category><![CDATA[Studie Hunde]]></category> <category><![CDATA[treuer Hundeblick]]></category> <category><![CDATA[wissenschaftliche Studien]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4466</guid> <description><![CDATA[Leicht gesenkter Kopf, hochgezogene Augenbrauen – Hundehalter kennen diesen typischen, unschuldigen Hundeblick und können ihm einfach nicht widerstehen. Wenn Hunde unsicher sind oder etwas von uns möchten, setzen sie genau diese Wunderwaffe ein. Der treue &#8220;Dackelblick&#8221; mit seinen hochgezogenen Augenbrauen &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/woher-kommt-der-suesse-hundeblick/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Leicht gesenkter Kopf, hochgezogene Augenbrauen – Hundehalter kennen diesen typischen, unschuldigen Hundeblick und können ihm einfach nicht widerstehen</strong>. <strong>Wenn Hunde unsicher sind oder etwas von uns möchten, setzen sie genau diese Wunderwaffe ein.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/08/Hundeblick.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4467" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/08/Hundeblick.jpg" alt="Hundeblick" width="500" height="333" /></a></p><p>Der treue &#8220;Dackelblick&#8221; mit seinen hochgezogenen Augenbrauen ist keineswegs ein subjektiver Eindruck liebender Frauchen und Herrchen. Seiner Wirkung kann sich tatsächlich kaum jemand entziehen, der auch nur ein bisschen was für Hunde übrig hat – das konnte mittlerweile auch wissenschaftlich bewiesen werden. Der Augenkontakt zwischen Mensch und Vierbeiner ist entscheidend für die soziale Interaktion. Was für uns selbstverständlich klingt, macht zum Beispiel der Wolf als nächster lebender Verwandter des Hundes nicht. Forscher aus Großbritannien und den USA haben nun die Herkunft des typischen Hundeblicks untersucht.</p><p><strong>Wirkungsvolle Blicke zum kommunizieren</strong></p><p>Schon länger ist die besondere emotionale Wirkung treuer Hundeaugen bekannt. So fanden Wissenschaftler beispielsweise heraus, dass Hunde aus dem Tierheim schneller adoptiert werden, je öfter sie ihre Brauen heben. Beinahe alle Tierarten kommunizieren untereinander über Augenkontakt. Hunde nutzen diese Fähigkeit jedoch nicht nur unter Artgenossen, sondern auch, um mit Menschen zu kommunizieren. Damit unterscheiden sich Hunde maßgeblich von anderen Tierarten, auch von ihren nächsten Verwandten den Wölfen.</p><p><strong>Ein Muskel ist dafür verantwortlich</strong></p><p>Dabei lässt sich der Hundeblick auf eine evolutionäre Entwicklung zurückführen. Eine veröffentlichte Studie zeigt, dass Hunde einen Muskel besitzen, mit dem sie die innere Augenbraue gezielt anheben können. Die Forscher hatten für ihre Studie unter anderem die Gesichtsmuskulatur von vier Wölfen mit der von sechs Hunden verglichen. Sie stellten fest, dass diese weitgehend gleich ist &#8211; außer im Bereich der Augen. Der Muskel etwa, der die innere Augenbraue hebt, war bei den Hunden standardmäßig vorhanden, bei den Wölfen fanden sich dort lediglich spärliche Muskelfasern und Bindegewebe.</p><p><strong>Gesichtsmuskulatur der Hunde hat sich verändert</strong></p><p>Die Forscher nehmen an, dass der Selektionsdruck während der Domestizierung die Gesichtsmuskulatur der Hunde verändert hat: Vermutlich hätten Menschen bewusst oder unbewusst Hunde bevorzugt, welche die Brauen-Bewegung beherrschten und sich um diese mehr gekümmert. Nach und nach habe sich das Merkmal dann manifestiert. Wahrscheinlich ist daher, dass der typische Hundeblick im Laufe der 33.000 Jahre andauernden Domestizierung der Hunde durch gezielte Züchtung entstanden ist.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedscha</a>ft</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/woher-kommt-der-suesse-hundeblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Stress macht deinen Hund krank</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/stress-macht-deinen-hund-krank/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/stress-macht-deinen-hund-krank/#comments</comments> <pubDate>Tue, 11 Jun 2019 09:02:50 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Cortisol]]></category> <category><![CDATA[Stress auf Tiere übertragbar]]></category> <category><![CDATA[Stresshormon]]></category> <category><![CDATA[Stresslevel beim Hund]]></category> <category><![CDATA[Studie Hunde]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4396</guid> <description><![CDATA[Zwischen Hunden und Menschen gibt es eine ganz besondere Beziehung – doch das könnte den Haustieren zum Verhängnis werden. Denn unsere psychische Gesundheit hat einen großen Einfluss auf das Wohlergehen unserer vierbeinigen Freunde. Das ergibt eine neue Studie, die Biologen &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/stress-macht-deinen-hund-krank/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Zwischen Hunden und Menschen gibt es eine ganz besondere Beziehung – doch das könnte den Haustieren zum Verhängnis werden. Denn unsere psychische Gesundheit hat einen großen Einfluss auf das Wohlergehen unserer vierbeinigen Freunde.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/06/Stress-macht-Hunde-krank.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4397" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/06/Stress-macht-Hunde-krank.jpg" alt="Stress-macht-Hunde-krank" width="500" height="332" /></a></p><p>Das ergibt eine neue Studie, die Biologen der Universität Linköping durchgeführt haben. Sie luden 58 Hundebesitzer mitsamt deren vierbeinigen Freunden, darunter Border Collies und Shelties, zu ihrer Untersuchung ein. Zweimal innerhalb eines Jahres nahmen die Wissenschaftlerinnen Haarproben von ihren tierischen und menschlichen Probanden – einmal im Sommer und einmal im Winter. Anhand dieser Proben analysierten sie das Cortisol-Level. Cortisol ist ein Hormon, das in Verbindung mit Stress steht, deshalb wird es auch Stresshormon genannt.</p><p><strong>Stress überträgt sich auf den Hund</strong></p><p>Haare eignen sich deshalb besonders gut für diese Untersuchung, da sie langsam wachsen und dabei das Cortisol aus dem Blut aufnehmen. So ist es nachträglich möglich, die Hormonveränderung und somit das Stress-Level über einen längeren Zeitraum nachzuvollziehen. Die Ergebnisse legen nahe, dass unser Cortisol-Level mit dem Cortisol-Level unserer Hunde in Verbindung steht. Also: Sind wir gestresst, sind es unsere Hunde auch. Dieses Phänomen wurde auch schon bei Müttern und ihren Kindern beobachtet, bisher aber noch nicht bei unterschiedlichen Spezies.</p><p><strong>Besonders erkennbar bei weiblichen Hunden</strong></p><p>Besonders stark ist der Effekt offenbar bei weiblichen Hunden, das könnte an dem Hormon Oxytocin liegen. Dieses Hormon wird unter anderem beim Stillen ausgeschüttet und gilt als bindungsfördernd. Es beeinflusst vor allem weibliche Hunde und führt dazu, dass diese sozial zugänglicher sind als männliche. Doch wie kommen die Forscherinnen darauf, dass wir für das Stress-Level unseres Hundes verantwortlich sind? Neben dem Stress-Level haben sie die Persönlichkeit ihrer zwei- und vierbeinigen Forschungssubjekte untersucht. Die Besitzer füllten einerseits einen Fragebogen zum Charakter ihres Hundes aus, andererseits einen Big-Five-Test, um ihre eigene Persönlichkeit beurteilen zu lassen.</p><p><strong>Unser Stresslevel färbt auf den Hund ab</strong></p><p>Die Forscherinnen fanden heraus, dass unsere Persönlichkeit einen deutlichen Einfluss auf unseren Hund hat: Ein Mensch, der beim Big-Five-Test einen hohen Neurotizismus-Wert erreicht, hat zum Beispiel eher einen weniger gestressten Hund. Die Forscher gehen davon aus, dass emotional labilere Menschen sich stärker auf die Beziehung zu ihrem Hund verlassen und sich dies in einem geringeren Stress-Level beim Tier ausdrückt. Die Persönlichkeit des Hundes hat hingegen keinen Einfluss auf unser Stress-Level. Daraus schließen die Forscher, dass parallel zu diesen Erkenntnissen über die Persönlichkeit auch unser Stress-Level eher auf unseren Hund abfärbt als andersherum. Das Hormon Cortisol wird neben Stress auch durch körperliche Aktivität beeinflusst. Um auszuschließen, dass die Schwankungen in der Untersuchung daher rühren, haben die Forscherinnen die Tätigkeiten der Hunde kontrolliert.</p><p><strong><em>Dieser Zusammenhang zeigt, wie eng das Band zwischen Hund und Mensch ist – auch in Bezug auf die psychische Gesundheit.</em></strong></p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedscha</a>ft</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/stress-macht-deinen-hund-krank/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>