<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>tierfreunde blog &#187; Hundeaugen</title> <atom:link href="https://www.tierfreunde.org/blog/tag/hundeaugen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>https://www.tierfreunde.org/blog</link> <description>tierfreunde blog</description> <lastBuildDate>Thu, 27 Jan 2022 14:54:43 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>https://wordpress.org/?v=4.0.38</generator> <item><title>Wie sieht mich eigentlich mein Hund?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-sieht-mich-eigentlich-mein-hund/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-sieht-mich-eigentlich-mein-hund/#comments</comments> <pubDate>Tue, 14 Sep 2021 10:15:59 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Augen der Hunde]]></category> <category><![CDATA[Fehlsichtigkeit bei Hunden]]></category> <category><![CDATA[Hunde Sehtest]]></category> <category><![CDATA[Hundeaugen]]></category> <category><![CDATA[wie Hunde sehen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5274</guid> <description><![CDATA[Die Welt einmal mit den Augen unseres Hundes sehen zu können, das wäre für uns in so vieler Hinsicht spannend. Wie Hunde aber wirklich sehen, ob in Farbe, scharf oder unscharf – das muss nicht länger ein Rätsel bleiben. Das &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wie-sieht-mich-eigentlich-mein-hund/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Die Welt einmal mit den Augen unseres Hundes sehen zu können, das wäre für uns in so vieler Hinsicht spannend. Wie Hunde aber wirklich sehen, ob in Farbe, scharf oder unscharf – das muss nicht länger ein Rätsel bleiben.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/08/Hundeblick.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4467" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/08/Hundeblick.jpg" alt="Hundeblick" width="500" height="333" /></a></p><p>Das Ammenmärchen, dass Hunde nur schwarz weiß sehen können hält sich bis heute hartnäckig. Das stimmt definitiv nicht! Sie können Farbe erkennen und sehen viel besser als wir in der Dämmerung, sind jedoch kurzsichtig. Hunde sehen Farben im Blau-Violett- und im Gelb-Grün-Bereich. Ihnen fehlt also die Wahrnehmung des roten Farbspektrums – vergleichbar mit einem rot-grün-blinden Menschen.</p><p><strong>Wenn Bewegung reinkommt</strong></p><p>Objekte, die sich bewegen, erregen bei unseren Vierbeinern mehr Aufmerksamkeit und werden via Netzhaut und Gehirn schneller oder besser wahrgenommen als starre Personen. Diese Eigenschaft machen sich Beutetiere zu Nutze. Wenn zum Beispiel ein Reh einen Hund in der Ferne wahrnimmt, bleibt es sofort wie angewurzelt stehen, weil es somit vom Hund viel schwerer gesehen werden kann. Sobald es die Flucht ergreift, kann der Hund es viel besser visualisieren und die Verfolgung aufnehmen.</p><p><strong>Vorteile bei Finsternis</strong></p><p>In der Nacht sind uns Hunde in punkto Sehfähigkeit weitaus überlegen. Einerseits haben Hunde mehr Stäbchen-Zellen in der Netzhaut, die für das Hell-Dunkel-Sehen verantwortlich sind, und andererseits besitzen sie ein „Tapetum lucidum“. Dieses Tapetum wirkt wie ein Reflektor und verbessert das Sehen in der Dunkelheit deutlich. Die reflektierende Schicht befindet sich hinter oder inmitten der Netzhaut des Auges. Dadurch können Hunde auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen noch etwas erkennen. So sehen Hunde bei Tag und bei Nacht eigentlich gleich gut.</p><p><strong>Sehtest mittels Retinoskopie</strong></p><p>Sehtests gestalten sich bei unseren vierbeinigen Begleitern schwieriger als in der Humanmedizin, da der Hund die Buchstaben und Zahlen nicht von der Tafel ablesen kann, also keine subjektiven Angaben möglich sind. Aber die Retinoskopie ist ein Verfahren zur Messung der Brechkraft des Auges, das auch bei Kleinkindern angewendet wird und bietet auch beim Hund die Möglichkeit, eine Fehlsichtigkeit zu diagnostizieren. Obwohl dieses Verfahren nicht jeder niedergelassene Tierarzt durchführen kann, gibt es doch schon viele Tierkliniken mit Fachtierärzten für Augenheilkunde, die Sehtests für Hunde mittels Retinoskopie anbieten.</p><p><strong>Wenn Farben ins Spiel kommen</strong></p><p>Ein sehr deutlicher Unterschied zum Menschen dürfte das fehlende Differenzieren zwischen Farben mit langen und mittleren Wellenlängen sein, die dem Menschen als gelb-grün, gelb, orange und rot erscheinen. Einem Blindenführhund ist es nicht möglich, nur anhand der Farben die Signale einer Verkehrsampel richtig zu interpretieren. Er zieht dazu vermutlich andere Parameter wie Position oder unterschiedliche Helligkeit der Signale heran. Allerdings können Hunde verschiedene Grautöne wesentlich besser differenzieren als wir Menschen.</p><p>Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Fehlsichtigkeit bei Hunden eine wesentlich geringere Rolle spielt als beim Menschen, aber es sollte nicht vergessen werden, dass die Wahrnehmung von Farben und Bewegung eine andere ist als bei uns Zweibeinern. Und Hunde haben uns gegenüber einen großen Vorteil: Sie können visuelle Defizite hervorragend durch Geruch- und Gehörsinn kompensieren.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-sieht-mich-eigentlich-mein-hund/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ein Hundeblick verrät so einiges?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/ein-hundeblick-verraet-so-einiges/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/ein-hundeblick-verraet-so-einiges/#comments</comments> <pubDate>Mon, 30 Aug 2021 15:26:15 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Blickkontakt Hunde]]></category> <category><![CDATA[Hundeaugen]]></category> <category><![CDATA[Hundeblick]]></category> <category><![CDATA[Hundeblick deuten]]></category> <category><![CDATA[treuer Hundeblick]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=5261</guid> <description><![CDATA[Nicht nur bei Menschen kann man an den Augen erkennen, ob sie entspannt, neugierig, starr oder ängstlich sind, auch Hundeaugen spielen bei der Kommunikation eine wesentliche Rolle. Wer ihre Blicke deuten kann, kommt besser mit ihnen aus. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/ein-hundeblick-verraet-so-einiges/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Nicht nur bei Menschen kann man an den Augen erkennen, ob sie entspannt, neugierig, starr oder ängstlich sind, auch Hundeaugen spielen bei der Kommunikation eine wesentliche Rolle. Wer ihre Blicke deuten kann, kommt besser mit ihnen aus. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben genauer hingesehen.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/09/Hundeblicke1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4126" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/09/Hundeblicke1.jpg" alt="Hundeblicke" width="500" height="333" /></a></p><p>Feine Bewegungen des Gesichtes können auch beim Hund viel ausdrücken, so ist  etwa der Blick ein wichtiges Kommunikationsmittel. Verengte Pupillen drohen, ebenso wie ein starrer Blick geradeaus. Erweiterte Pupillen zeugen von Entspannung und ein abgewendeter, seitlich schielender Blick kann Angst ausdrücken.</p><p><strong>Hunde kommunizieren auch mit den Augen</strong></p><p>Da Hunden die Sprache als Kommunikationsmittel fehlt, nützen die Vierbeiner ihren gesamten Körper, um sich uns Menschen mitzuteilen. Dabei spielen die Augen eine wichtige Rolle. Wer seinen Hund genau beobachtet, stellt fest, dass dieser ein großes Repertoire an Blicken hat, mit dem er seine jeweilige Gemütslage ausdrückt.</p><p><strong>Weite Pupillen</strong></p><p>Die Pupillengröße verändert sich je nach Lichteinfall sowie Erregungs- oder Stresszustand. Gerät ein Hund in Panik, weiten sich seine Pupillen. Zudem klemmt er die Rute zwischen den Beinen ein, legt die Ohren an, die Hinterbeine knicken ein, oft zittert das Tier am gesamten Leib.</p><p><strong>Starrer und fixierter Blick</strong></p><p>Droht ein Hund einem anderen Lebewesen, so werden seine Pupillen klein. Die Augen wirken durch die angespannten Lider insgesamt kleiner. Der starre Blick hat den Zweck, das Gegenüber einzuschüchtern. Meist runzelt der Hund zudem den Nasenrücken, sein Körper ist angespannt und die Rute zeigt steif nach oben. Das Fell kann entlang des Rückgrades aufgestellt sein, die Ohren sind nach vorne gerichtet. Oft ist diese Körperhaltung mit Knurren verbunden und im schlimmsten Fall zeigt der Hund seine Zähne. Mit dieser Drohhaltung will das Tier damit vermitteln: &#8220;Leg dich nicht mit mir an und komme nicht näher.&#8221;</p><p><strong>Weiche Augen</strong></p><p>Die Augen sind nicht ganz geöffnet, der Hund blinzelt zwischendurch. Die gesamte Körpersprache und die Mimik sind neutral und entspannt. Hunde mit diesem Blick sind zufrieden mit sich und der Welt, von ihnen geht absolut keine Gefahr aus.</p><p><strong>Aufgerissene Augen</strong></p><p>Wenn Hunde stark gestresst oder verängstigt sind, reißen sie die Augen weit auf. So zum Beispiel, wenn sie sich im Konflikt mit anderen Hunden befinden, die ihnen Angst machen. Um das Gegenüber zu beschwichtigen, reißen Hunde in dieser Situation zusätzlich das Maul weit auf.</p><p><strong>Kurzes Wegsehen</strong></p><p>Wenn ein Hund während einer Begegnung mit einem anderen Lebewesen kurz wegsieht, so kann dies ein Beschwichtigungssignal sein. Der Hund will einem anderen damit vermitteln, dass er nichts Böses will.</p><p><strong>Erhobenen Kopf wegdrehen</strong></p><p>Dreht ein Hund zum Beispiel während des Spiels mit einem anderen seinen hoch erhobenen Kopf weg, als ob er plötzlich etwas anderes interessanter fände, dann möchte er das Spiel abbrechen. Eventuell weil es ihm zu ungestüm wurde oder weil er eine Verschnaufpause benötigt.</p><p><strong>Blickkontakt vermeiden</strong></p><p>Vermeidet der Hund den Blickkontakt und hält den Kopf gesenkt, legt die Ohren zurück, blinzelt und leckt vielleicht seine Lippen, so drückt er damit Unbehagen und Schüchternheit aus. Er will damit sein Gegenüber milde stimmen.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/ein-hundeblick-verraet-so-einiges/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Wie sehen Hunde die Welt?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-sehen-hunde-die-welt/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-sehen-hunde-die-welt/#comments</comments> <pubDate>Tue, 08 Sep 2020 12:08:02 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Augenstärke]]></category> <category><![CDATA[Hundeaugen]]></category> <category><![CDATA[Hundesehverhalten]]></category> <category><![CDATA[Seeverhalten Hunde]]></category> <category><![CDATA[wie Hunde sehen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4902</guid> <description><![CDATA[Die Welt einmal mit den Augen unseres Hundes sehen zu können, das wäre für uns in so vieler Hinsicht spannend. Wie Hunde aber wirklich sehen, ob in Farbe, scharf oder unscharf – das muss nicht länger ein Rätsel bleiben. Jeder &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wie-sehen-hunde-die-welt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Die Welt einmal mit den Augen unseres Hundes sehen zu können, das wäre für uns in so vieler Hinsicht spannend. Wie Hunde aber wirklich sehen, ob in Farbe, scharf oder unscharf – das muss nicht länger ein Rätsel bleiben.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/09/Sehverhalten.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4107" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/09/Sehverhalten.jpg" alt="Sehverhalten" width="500" height="333" /></a></p><p>Jeder Hundehalter hat sich sicher schon mal gefragt, wie die Vierbeiner ihre Umwelt wahrnehmen und wie klar ihr Sehvermögen im Gegensatz zu uns Menschen ist. Die Sehschärfe bei normalen Hunden liegt gerade einmal bei 20-40% der Sehschärfe eines gesunden Menschen. Hunde haben somit eine 5 Mal geringere Auflösung wie wir. Erst ab einem Abstand von etwa 0,5m, sehen Hunde ein Objekt wirklich scharf. Ein Objekt, das wir Menschen mühelos auf 30m Entfernung sehen können, nimmt der Hund ohne Bewegung ab 6m wahr. Zwar ist die Sehschärfe beim Hund geringer, aber dafür ist diese viel mehr auf die Bewegung optimiert.</p><p><strong>Wenn Bewegung reinkommt</strong></p><p>Hunde nehmen Dinge, sie sich bewegen viel besser war als Dinge, die sich still verhalten. Als Jäger und Beutegreifer ist das enorm wichtig. Objekte, die sich bewegen, erregen bei unseren Vierbeinern mehr Aufmerksamkeit und werden via Netzhaut und Gehirn schneller oder besser wahrgenommen als starre Personen. Wenn zum Beispiel ein Reh einen Hund in der Ferne wahrnimmt, bleibt es sofort wie angewurzelt stehen, weil es somit vom Hund viel schwerer gesehen werden kann. Sobald es die Flucht ergreift, kann der Hund es viel besser visualisieren und die Verfolgung aufnehmen.</p><p><strong>Vorteile bei Finsternis</strong></p><p>In der Nacht sind uns Hunde in punkto Sehfähigkeit weitaus überlegen. Einerseits haben Hunde mehr Stäbchen-Zellen in der Netzhaut, die für das Hell-Dunkel-Sehen verantwortlich sind, und andererseits besitzen sie ein „Tapetum lucidum“. Dieses Tapetum wirkt wie ein Reflektor und verbessert das Sehen in der Dunkelheit deutlich. Die reflektierende Schicht befindet sich hinter oder inmitten der Netzhaut des Auges. Dadurch können Hunde auch bei sehr schlechten Lichtverhältnissen noch etwas erkennen. So sehen Hunde bei Tag und bei Nacht eigentlich gleich gut.</p><p><strong>Sehtest mittels Retinoskopie</strong></p><p>Sehtests gestalten sich bei unseren vierbeinigen Begleitern schwieriger als in der Humanmedizin, da der Hund die Buchstaben und Zahlen nicht von der Tafel ablesen kann, also keine subjektiven Angaben möglich sind. Aber die Retinoskopie ist ein Verfahren zur Messung der Brechkraft des Auges, das auch bei Kleinkindern angewendet wird und bietet auch beim Hund die Möglichkeit, eine Fehlsichtigkeit zu diagnostizieren. Obwohl dieses Verfahren nicht jeder niedergelassene Tierarzt durchführen kann, gibt es doch schon viele Tierkliniken mit Fachtierärzten für Augenheilkunde, die Sehtests für Hunde mittels Retinoskopie anbieten.</p><p><strong>Wenn Farben ins Spiel kommen</strong></p><p>Der Hund hat ein Farbspektrum von Blau, Gelb und Grau und kann somit die Farben Grün, Gelb, Orange und Rot nicht voneinander unterscheiden. Gerade bei Spielzeug oder anderen Situationen kann dieses Wissen sehr hilfreich für dich sein. Zwar verlassen sich Hunde sowieso eher weniger auf ihr Farbsehen und verwenden andere Sinne (wie Geruch, Textur, Helligkeit und Position), trotzdem kann man mit blauem Spielzeug bessere Ziele erreichen und die Orientierung beim Hund steigern. Allerdings können Hunde verschiedene Grautöne wesentlich besser differenzieren als wir Menschen.</p><p><strong><em>Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Fehlsichtigkeit bei Hunden eine wesentlich geringere Rolle spielt als beim Menschen, aber es sollte nicht vergessen werden, dass die Wahrnehmung von Farben und Bewegung eine andere ist als bei uns Zweibeinern. Und Hunde haben uns gegenüber einen großen Vorteil: Sie können visuelle Defizite hervorragend durch Geruch- und Gehörsinn kompensieren.</em></strong></p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaf</a>t</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/wie-sehen-hunde-die-welt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Grauer Star bei Hunden</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/grauer-star-bei-hunden/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/grauer-star-bei-hunden/#comments</comments> <pubDate>Tue, 26 Feb 2019 11:12:45 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Augenkrankheit]]></category> <category><![CDATA[Grauer Star]]></category> <category><![CDATA[Haustierversicherung]]></category> <category><![CDATA[Hunde Sehtest]]></category> <category><![CDATA[Hunde-OP-Versicherung]]></category> <category><![CDATA[Hundeaugen]]></category> <category><![CDATA[Tierarzt für Augen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4280</guid> <description><![CDATA[Mit der Augenerkrankung Grauer Star ist auch bei Hunden nicht zu spaßen. Das Tier sollte schnellstmöglich zu einem spezialisierten Arzt gebracht werden. Langfristige Heilung bringt nur eine Operation. Meistens fällt die Krankheit durch Zufall auf: Der Hund fängt das zugeworfene &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/grauer-star-bei-hunden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Mit der Augenerkrankung Grauer Star ist auch bei Hunden nicht zu spaßen. Das Tier sollte schnellstmöglich zu einem spezialisierten Arzt gebracht werden. Langfristige Heilung bringt nur eine Operation.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/02/Grauer-Star.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4281" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/02/Grauer-Star.jpg" alt="Grauer-Star" width="500" height="332" /></a></p><p>Meistens fällt die Krankheit durch Zufall auf: Der Hund fängt das zugeworfene Leckerli nicht mehr so souverän wie sonst, stolpert über die Bordsteinkante oder bewältigt in ungewohnter Umgebung keine Treppenstufe mehr richtig. In diesem Fall solltest Du unverzüglich zum Tierarzt fahren und Deinem Hund einmal tief in die Augen sehen lassen. Ist die Linse grau oder sogar weiß, kann es sich um Grauen Star handeln.</p><p><strong>Behandlung durch einen Spezialisten</strong></p><p>Bei Verdacht auf Grauen Star sollte man nur auf die Betreuung eines spezialisierten Tierarztes von Augenkrankheiten vertrauen. Denn meist haben nur die Spezialisten die nötigen Geräte und auch die Erfahrung, um die Krankheit zu diagnostizieren und möglichst zu heilen. Um die Diagnose zu stellen, geben die Tierärzte den Hunden zunächst Tropfen ins Auge. So werden die Pupillen weit gestellt und können untersucht werden.</p><p><strong>Operation bietet gute Heilungschanchen</strong></p><p>Die Bandbreite der Behandlung ist allerdings denkbar gering. Nur eine Operation kann die gewünschte Besserung und Heilung bringen &#8211; je früher, desto besser. Voraussetzungen hierfür sind eine intakte Netzhaut und funktionierende Nervenzellen, zudem muss das Tier natürlich narkosefähig sein. Doch wenn die Krankheit früh erkannt wird, sind die Erfolgschancen einer OP sehr gut. Fast jeder Hund kann spätestens einen Tag danach wieder sehen &#8211; auch, wenn er vorher blind war.</p><p><strong>Vorgehensweise bei grauem Star</strong></p><p>Die Operation ist längst so ausgereift wie in der Humanmedizin. Der Chirurg macht einen kleinen Schnitt am äußeren Augenwinkel und öffnet die Hornhaut, dann zertrümmert er den Linseninhalt mit Ultraschall und saugt diesen aus der Kapsel. Ist das Linsensäckchen intakt, wird eine Kunstlinse implantiert. Wie schnell er wieder nach Hause darf, handhabt jede Klinik unterschiedlich. Manchmal wird der Patient noch am Tag der OP entlassen. Wenn nicht operiert werden kann, muss das Tier ein Leben lang mit entzündungshemmenden Augentropfen behandelt werden. Ansonsten kann die Krankheit für das Tier äußerst schmerzhaft werden. Auf keinen Fall sollten die erkrankten Augen unbehandelt bleiben.</p><p><strong>Tierversicherung schützt vor hohen Kosten </strong></p><p>Sind beide Augen vom Grauen Star betroffen, muss der Besitzer etwa 4000 € bezahlen. Damit bei Operationen oder bei Krankheit zumindest die finanziellen Sorgen weg fallen, bieten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH verschiedene <a href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/hundeversicherung/hunde-operationskostenversicherung/">Kranken- und Operationsversicherungen</a> für Hunde an. Die Tierversicherung übernimmt dabei Ihre Kosten für ambulante und stationäre tierärztliche Behandlungen &#8211; inklusive der operativen Vor- und Nachbehandlung, die wegen eines chirurgischen Eingriffs nötig sind. Pro Jahr werden von der <a href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/hundeversicherung/hunde-operationskostenversicherung/">OP-Hundekrankenversicherung</a> € 3.000- abgedeckt. Darin enthalten sind auch Kosten für Unterbringung und Verpflegung des Hundes bis zu 15 Tage nach einer Operation.</p><p><strong>Welche Rassen sind häufiger betroffen</strong></p><p>Einige beliebte Hunderassen wie der Golden Retriever und der Labrador neigen bereits in jüngeren Jahren zu dieser Augenerkrankung. Sie können innerhalb von nur ein bis zwei Wochen völlig erblinden. Tritt der Graue Star als Alterserscheinung auf, schreitet die Krankheit deutlich langsamer voran. Entgegen der landläufigen Meinung betrifft der Graue Star übrigens nicht nur alte, sondern auch junge Tiere. So kann die Krankheit etwa vererbt, durch Diabetes oder Verletzungen am Auge verursacht werden.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaf</a>t</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/grauer-star-bei-hunden/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Ein Hundeblick sagt mehr als &#8230;</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/ein-hundeblick-sagt-mehr-als/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/ein-hundeblick-sagt-mehr-als/#comments</comments> <pubDate>Tue, 18 Sep 2018 10:54:03 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Alle]]></category> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hundeaugen]]></category> <category><![CDATA[Hundeblick]]></category> <category><![CDATA[Hundegeheimnisse]]></category> <category><![CDATA[Hundekommunikation]]></category> <category><![CDATA[Hundepupille]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4123</guid> <description><![CDATA[Entspannt, neugierig, starr oder ängstlich &#8211; die Augen spielen bei der Kommunikation von Hunden eine wesentliche Rolle. Wer ihre Blicke deuten kann, kommt besser mit ihnen aus. Den sprichwörtlichen Dackelblick haben uns wir Menschen von den aufgeweckten kleinen Jagdhunden abgeschaut: &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/ein-hundeblick-sagt-mehr-als/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Entspannt, neugierig, starr oder ängstlich &#8211; die Augen spielen bei der Kommunikation von Hunden eine wesentliche Rolle. Wer ihre Blicke deuten kann, kommt besser mit ihnen aus.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/09/Hundeblicke1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4126" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/09/Hundeblicke1.jpg" alt="Hundeblicke" width="500" height="333" /></a></p><p>Den sprichwörtlichen Dackelblick haben uns wir Menschen von den aufgeweckten kleinen Jagdhunden abgeschaut: Wer einen besonderen Wunsch hat, legt den Kopf leicht schräg, setzt einen flehenden Blick auf und hofft, dass das Gegenüber nicht widerstehen kann. Doch Hunde beherrschen diesen Blick wesentlich besser als wir Menschen.</p><p><strong>Hunde kommunizieren auch mit den Augen</strong></p><p>Da Hunden die Sprache als Kommunikationsmittel fehlt, nützen die Vierbeiner ihren gesamten Körper, um sich uns Menschen mitzuteilen. Dabei spielen die Augen eine wichtige Rolle. Wer seinen Hund genau beobachtet, stellt fest, dass dieser ein großes Repertoire an Blicken hat, mit dem er seine jeweilige Gemütslage ausdrückt. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben Euch hier einige Hundeblicke zusammengefasst.</p><p><strong>Weite Pupillen</strong></p><p>Die Pupillengröße verändert sich je nach Lichteinfall sowie Erregungs- oder Stresszustand. Gerät ein Hund in Panik, weiten sich seine Pupillen. Zudem klemmt er die Rute zwischen den Beinen ein, legt die Ohren an, die Hinterbeine knicken ein, oft zittert das Tier am gesamten Leib.</p><p><strong>Starrer und fixierter Blick</strong></p><p>Droht ein Hund einem anderen Lebewesen, so werden seine Pupillen klein. Die Augen wirken durch die angespannten Lider insgesamt kleiner. Der starre Blick hat den Zweck, das Gegenüber einzuschüchtern. Meist runzelt der Hund zudem den Nasenrücken, sein Körper ist angespannt und die Rute zeigt steif nach oben. Das Fell kann entlang des Rückgrades aufgestellt sein, die Ohren sind nach vorne gerichtet. Oft ist diese Körperhaltung mit Knurren verbunden und im schlimmsten Fall zeigt der Hund seine Zähne. Mit dieser Drohhaltung will das Tier damit vermitteln: &#8220;Leg dich nicht mit mir an und komme nicht näher.&#8221;</p><p><strong>Weiche Augen</strong></p><p>Die Augen sind nicht ganz geöffnet, der Hund blinzelt zwischendurch. Die gesamte Körpersprache und die Mimik sind neutral und entspannt. Hunde mit diesem Blick sind zufrieden mit sich und der Welt, von ihnen geht absolut keine Gefahr aus.</p><p><strong>Aufgerissene Augen</strong></p><p>Wenn Hunde stark gestresst oder verängstigt sind, reißen sie die Augen weit auf. So zum Beispiel, wenn sie sich im Konflikt mit anderen Hunden befinden, die ihnen Angst machen. Um das Gegenüber zu beschwichtigen, reißen Hunde in dieser Situation zusätzlich das Maul weit auf.</p><p><strong>Kurzes Wegsehen</strong></p><p>Wenn ein Hund während einer Begegnung mit einem anderen Lebewesen kurz wegsieht, so kann dies ein Beschwichtigungssignal sein. Der Hund will einem anderen damit vermitteln, dass er nichts Böses will.</p><p><strong>Erhobenen Kopf wegdrehen</strong></p><p>Dreht ein Hund zum Beispiel während des Spiels mit einem anderen seinen hoch erhobenen Kopf weg, als ob er plötzlich etwas anderes interessanter fände, dann möchte er das Spiel abbrechen. Eventuell weil es ihm zu ungestüm wurde oder weil er eine Verschnaufpause benötigt.</p><p><strong>Blickkontakt vermeiden</strong></p><p>Vermeidet der Hund den Blickkontakt und hält den Kopf gesenkt, legt die Ohren zurück, blinzelt und leckt vielleicht seine Lippen, so drückt er damit Unbehagen und Schüchternheit aus. Er will damit sein Gegenüber milde stimmen.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaf</a>t</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/ein-hundeblick-sagt-mehr-als/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>