<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>tierfreunde blog &#187; Hunde im Wandel der Zeit</title> <atom:link href="https://www.tierfreunde.org/blog/tag/hunde-im-wandel-der-zeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>https://www.tierfreunde.org/blog</link> <description>tierfreunde blog</description> <lastBuildDate>Thu, 27 Jan 2022 14:54:43 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>https://wordpress.org/?v=4.0.38</generator> <item><title>Der Hund im Wandel der Zeit: Vom Beschützer zum Familienmitglied</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/der-hund-im-wandel-der-zeit-vom-beschuetzer-zum-familienmitglied-2/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/der-hund-im-wandel-der-zeit-vom-beschuetzer-zum-familienmitglied-2/#comments</comments> <pubDate>Thu, 07 May 2020 09:49:43 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Artgenossen Hundeverhalten]]></category> <category><![CDATA[Hunde als Sozialpartner]]></category> <category><![CDATA[Hunde im Wandel der Zeit]]></category> <category><![CDATA[Hundeerziehung]]></category> <category><![CDATA[Hundeverhalten]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4773</guid> <description><![CDATA[Die Aufgaben der Hunde haben sich im Lauf der Zeit verändert: Früher wurden sie wegen ihres Beschützerinstinkts gehalten. Heute sollen sie nicht mehr bellen, keinesfalls frei rumlaufen und nirgends mehr markieren Der Hund gilt noch immer als bester Freund des &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/der-hund-im-wandel-der-zeit-vom-beschuetzer-zum-familienmitglied-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Die Aufgaben der Hunde haben sich im Lauf der Zeit verändert: Früher wurden sie wegen ihres Beschützerinstinkts gehalten. Heute sollen sie nicht mehr bellen, keinesfalls frei rumlaufen und nirgends mehr markieren</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2020/05/Hunde-im-Wandel-der-Zeit.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4774" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2020/05/Hunde-im-Wandel-der-Zeit.jpg" alt="Hunde-im-Wandel-der-Zeit" width="500" height="332" /></a></p><p>Der Hund gilt noch immer als bester Freund des Menschen, doch sein Status hat sich verändert. Einige dramatischere Bissvorfälle erregten zuletzt Aufsehen und führten in Wien sogar zu Verschärfungen im Tierhaltegesetz. Doch sind diese alleine am Imagewandel des Hundes schuld?</p><p><strong>Als Haus- und Hofbewacher eingesetzt</strong></p><p>Einst sollten die Hunde vor allem das Vieh hüten, Eigentum verteidigen und jagen, um sich Nahrung zu besorgen. Durch den zunehmenden Wohlstand hat sich das jedoch verändert. Menschen konnten es sich auf einmal leisten, Hunde als Statussymbole zu halten -sie wurden zu Familienmitgliedern. Vergessen wird dabei jedoch oft eines: Die ursprüngliche Aufgabe und der Urinstinkt der Rasse geht dadurch nicht verloren &#8211; auch Schoßhündchen hätten gerne etwas zu tun.</p><p><strong>Auf Rassespezifische Eigenheiten des Hundes eingehen</strong></p><p>Durch das fehlende Wissen über die jeweilige Hunderasse komme es häufig zu Problemen bei der Haltung. Zum Teil halten Leute Hunderassen, die ganz andere Bedürfnisse haben, aber sich dem Hundehalter anpassen sollen. Das führt irgendwann dazu, dass der Hund ausbricht und seinem natürlichem Instinkt folgt. Ein wesentliches Manko sind also Wissensdefizite &#8211; bei Hundehaltern und auch bei Personen, die das Verhalten der Tiere missinterpretieren. Vor allem Kinder haben oft keine Ahnung von der Sprache oder Bedürfnisse der Tiere. Gerate der Hund in Panik, ist meist ein Missverständnis zwischen Mensch und Tier die Ursache. Je nach Alter und Rasse sind die Bedürfnisse eines Hundes vollkommen unterschiedlich. Gerade für Hundeanfänger empfiehlt sich daher ein älterer, wesensfester Hund, dessen Charakter man bereits einschätzen kann. Gleichzeitig sollte man sich der rassespezifischen Eigenheiten bewusst sein. Die Lösung dazu können nur entsprechende Ausbildungsprogramme sein.</p><p><strong>Hunde werden als bösartig eingestuft</strong></p><p>Beobachtet man die Debatten der vergangenen Zeit &#8211; vom Gackerl-Sackerl, über Maulkorb- und Leinenpflicht für Listenhunde, bis zur Diskussion um Hundeurin in Parkanlagen &#8211; scheint es, als müsse der Hund um seinen Status fürchten. Mitschuld daran haben auch die vermehrten Bissattacken der letzten Monate. Doch eines steht aber ganz klar fest: Kein Hund wird aggressiv geboren. Es sind die Menschen und Rahmenbedingungen, die ihn dazu machen können. Hunde, die isoliert gehalten werden, wie etwa im Zwinger oder in einem Hinterhof, die nicht regelmäßig spazieren geführt und mit wenig Reizen konfrontiert werden, reagieren in vielen Situationen gestresst. Das kann zu Verhaltensauffälligkeiten und einer weitaus höheren Wahrscheinlichkeit eines Beißvorfalls führen. Daher ist bereits im Welpenalter darauf zu achten, Hunde positiv ins Familienleben zu integrieren.</p><p><strong>Den Hund stets genau beobachten</strong></p><p>Achte darauf, wie sich dein Hund in der jeweiligen Situation fühlt. Dazu ist es notwendig, sich Wissen über seine Körpersprache und Kommunikation anzueignen. JEDER verantwortungsvolle Hundehalter sollte sich also über Literatur, Vorträge oder Ausbildungen entsprechendes Wissen aneignen. Durch genaues Beobachten seines Hundes kann man dann selbst beurteilen, was für seinen Hund angemessen ist, sowie gefährliche Situationen erkennen und vermeiden.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaf</a>t</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/der-hund-im-wandel-der-zeit-vom-beschuetzer-zum-familienmitglied-2/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Sechs Irrtümer über Hunde</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/sechs-irrtuemer-ueber-hunde/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/sechs-irrtuemer-ueber-hunde/#comments</comments> <pubDate>Tue, 13 Aug 2019 09:17:38 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hunde im Wandel der Zeit]]></category> <category><![CDATA[Hundemythen]]></category> <category><![CDATA[Hunderziehung]]></category> <category><![CDATA[Irrtümer Hundehaltung]]></category> <category><![CDATA[Welpenschutz]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4463</guid> <description><![CDATA[Vom Mythos über die angeborene Beißhemmung bis zum verbotenen Blick in Hundeaugen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben einige alte Theorien über die Hundehaltung unter die Lupe genommen. Unter Hundehaltern und in Hundeschulen kursieren viele Mythen über das Verhalten und die richtige &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/sechs-irrtuemer-ueber-hunde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Vom Mythos über die angeborene Beißhemmung bis zum verbotenen Blick in Hundeaugen. Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH haben einige alte Theorien über die Hundehaltung unter die Lupe genommen. </strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/08/Irrtümer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4464" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/08/Irrtümer.jpg" alt="Irrtümer" width="500" height="333" /></a></p><p>Unter Hundehaltern und in Hundeschulen kursieren viele Mythen über das Verhalten und die richtige Erziehung von Hunden. Aber vieles, dass früher als richtig galt, ist heute längst überholt. Mittlerweile beruht das Wissen über unsere geliebten Vierbeiner nicht mehr auf Überlieferungen von selbst ernannten Hundekennern, sondern auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Aussagen wie &#8220;Der Hund darf niemals aufs Sofa&#8221; oder &#8220;Erst wenn der Mensch gegessen hat, darf der Hund fressen&#8221; wurden dabei unter anderem neu beleuchtet.</p><ol><li><strong> Sind Hunde wirklich gezähmte Wölfe? </strong></li></ol><p>Nein, Hunde stammen zwar von Wölfen ab, sie sind jedoch keine gezähmten Wölfe. Obwohl Hunde mehr als 99 % das gleiche Erbgut wie Wölfe vorweisen, haben sie sich in der langen Zeit der Domestizierung nicht nur in ihrem Aussehen verändert, sondern auch in ihrem Verhalten. Forschungsergebnisse über das Verhalten von Wölfen kann man daher nicht eins zu eins auf unsere Haushunde übertragen. Trotzdem bringt das Wissen über wild lebende Wölfe mehr Verständnis für das Verhalten unserer Hunde.</p><p><strong>2.Genießen Welpen immer Welpenschutz? </strong></p><p>Nur weil ein Hund noch ein Welpe ist, genießt er nicht Narrenfreiheit. Das machen ihm ältere Hunde auch klar. Der Begriff &#8220;Welpenschutz&#8221; gilt nur für das eigene Wolfs- oder Hunderudel. Hier gehen die älteren Tiere im Allgemeinen eher tolerant mit jungen Familienmitgliedern um. Aber wenn sich die Kleinen zu viel erlauben, werden sie dennoch gemaßregelt. Es wäre ein Trugschluss, dieses Verhalten zu verallgemeinern und von fremden Hunden zu erwarten, dass sie einen Welpen immer gewähren lassen. Daher sollte man als Welpen-Besitzer immer auf das Verhalten anderer Hunde achten und sich im Zweifelsfall schützend vor sein Haustier stellen.</p><ol start="3"><li><strong> Ist die Beißhemmung bei Hunden angeboren? </strong></li></ol><p>Nein, junge Hunde müssen diese erst erlernen, und zwar durch Erfahrung. Wenn der Spielpartner nach einem Biss quietscht oder vielleicht sogar zu spielen aufhört, lernen Welpen, dass sie ihre Beißerchen dosierter einsetzen sollten. Auch wir Menschen müssen unseren Haustieren klar zu verstehen geben, wenn sie beim Spielen zu fest zubeißen, und zwar mit einem beherzten &#8220;Au&#8221; und dem Abbruch des Spiels.</p><ol start="4"><li><strong> Sollen Hunde tatsächlich nicht erhöht liegen? </strong></li></ol><p>Hinter der Behauptung, dass Hunde nicht erhöht liegen sollen, steht die Annahme, dass Hunde im &#8220;Menschenrudel&#8221; nach Status streben und dies durch das Aufsuchen erhöhter Liegeplätze ausdrücken würden. Aber, wie Forscher festgestellt haben, sehen Hunde in einem erhöhten Liegeplatz kein Statussymbol. Liegen sie gern auf der Couch, dann meist deshalb, weil sie dort eine bessere Aussicht haben, sie es bequemer haben, oder weil sie gern nah bei ihren Menschen liegen.</p><ol start="5"><li><strong> Muss der Mensch immer essen, bevor der Hund sein Futter bekommt? </strong></li></ol><p>Das muss nicht sein. Diesem Mythos liegt die Annahme zugrunde, Leitwölfe würden ihre Beute grundsätzlich zuerst fressen und dann erst der Rest des Rudels. Dies trifft zwar bei Wildkatzen zu, nicht aber bei Wölfen. Alte Wölfe lassen Studien zufolge oft Welpen den Vortritt beim Fressen &#8211; selbst in Notzeiten.</p><ol start="6"><li><strong> Darf man Hunden auf keinen Fall direkt in die Augen blicken? </strong></li></ol><p>Gut sozialisierte Hunde wissen, dass Menschen ihnen nicht in die Augen sehen, um Aggression auszudrücken. In den meisten Fällen empfinden sie unsere Aufmerksamkeit sogar als Belohnung. Blickkontakt auf Zuruf wird in modernen Hundeschulen sogar trainiert, um das Tier in schwierigen Situationen (z. B. bei Leinenaggression) besser unter Kontrolle halten zu können. Bei verunsicherten und fremden Hunden ist es jedoch tatsächlich ratsam, diesen nicht direkt in die Augen zu sehen, sondern den Blick abzuwenden. Damit vermittelt man den Tieren, dass man nichts Böses will.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedscha</a>ft</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/sechs-irrtuemer-ueber-hunde/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Der Hund im Wandel der Zeit</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/der-hund-im-wandel-der-zeit-vom-beschuetzer-zum-familienmitglied/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/der-hund-im-wandel-der-zeit-vom-beschuetzer-zum-familienmitglied/#comments</comments> <pubDate>Tue, 07 May 2019 10:02:07 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[auf Hunde eingehen]]></category> <category><![CDATA[Hunde als Familienmitglied]]></category> <category><![CDATA[Hunde im Wandel der Zeit]]></category> <category><![CDATA[Hunde verhalten]]></category> <category><![CDATA[Hundehaltung]]></category> <category><![CDATA[Hundewissen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4361</guid> <description><![CDATA[Die Aufgaben der Hunde haben sich im Lauf der Zeit verändert: Früher wurden sie wegen ihres Beschützerinstinkts gehalten. 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Heute sollen sie nicht mehr bellen, keinesfalls frei rumlaufen und nirgends mehr markieren. </strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/05/Hunde-im-Wandel-der-Zeit.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4362" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2019/05/Hunde-im-Wandel-der-Zeit.jpg" alt="Hunde-im-Wandel-der-Zeit" width="500" height="332" /></a></p><p>Der Hund gilt noch immer als bester Freund des Menschen, doch sein Status hat sich verändert. Einige dramatischere Bissvorfälle erregten zuletzt Aufsehen und führten in Wien sogar zu Verschärfungen im Tierhaltegesetz. Doch sind diese alleine am Imagewandel des Hundes schuld?</p><p><strong>Als Haus- und Hofbewacher eingesetzt</strong></p><p>Einst sollten die Hunde vor allem das Vieh hüten, Eigentum verteidigen und jagen, um sich Nahrung zu besorgen. Durch den zunehmenden Wohlstand hat sich das jedoch verändert. Menschen konnten es sich auf einmal leisten, Hunde als Statussymbole zu halten -sie wurden zu Familienmitgliedern. Vergessen wird dabei jedoch oft eines: Die ursprüngliche Aufgabe und der Urinstinkt der Rasse geht dadurch nicht verloren &#8211; auch Schoßhündchen hätten gerne etwas zu tun.</p><p><strong>Auf Rassespezifische Eigenheiten des Hundes eingehen</strong></p><p>Durch das fehlende Wissen über die jeweilige Hunderasse komme es häufig zu Problemen bei der Haltung. Zum Teil halten Leute Hunderassen, die ganz andere Bedürfnisse haben, aber sich dem Hundehalter anpassen sollen. Das führt irgendwann dazu, dass der Hund ausbricht und seinem natürlichem Instinkt folgt. Ein wesentliches Manko sind also Wissensdefizite &#8211; bei Hundehaltern und auch bei Personen, die das Verhalten der Tiere missinterpretieren. Vor allem Kinder haben oft keine Ahnung von der Sprache oder Bedürfnisse der Tiere. Gerate der Hund in Panik, ist meist ein Missverständnis zwischen Mensch und Tier die Ursache. Je nach Alter und Rasse sind die Bedürfnisse eines Hundes vollkommen unterschiedlich. Gerade für Hundeanfänger empfiehlt sich daher ein älterer, wesensfester Hund, dessen Charakter man bereits einschätzen kann. Gleichzeitig sollte man sich der rassespezifischen Eigenheiten bewusst sein. Die Lösung dazu können nur entsprechende Ausbildungsprogramme sein.</p><p><strong>Hunde werden als bösartig eingestuft</strong></p><p>Beobachtet man die Debatten der vergangenen Zeit &#8211; vom Gackerl-Sackerl, über Maulkorb- und Leinenpflicht für Listenhunde, bis zur Diskussion um das Urinieren in Parkanlagen &#8211; scheint es, als müsse der Hund um seinen Status fürchten. Mitschuld daran haben auch die vermehrten Bissattacken der letzten Monate. Doch eines steht aber ganz klar fest: Kein Hund wird aggressiv geboren. Es sind die Menschen und Rahmenbedingungen, die ihn dazu machen können. Hunde, die isoliert gehalten werden, wie etwa im Zwinger oder in einem Hinterhof, die nicht regelmäßig spazieren geführt und mit wenig Reizen konfrontiert werden, reagieren in vielen Situationen gestresst. Das kann zu Verhaltensauffälligkeiten und einer weitaus höheren Wahrscheinlichkeit eines Beißvorfalls führen. Daher ist bereits im Welpenalter darauf zu achten, Hunde positiv ins Familienleben zu integrieren.</p><p><strong>Den Hund stets genau beobachten</strong></p><p>Achte darauf, wie sich dein Hund in der jeweiligen Situation fühlt. Dazu ist es notwendig, sich Wissen über seine Körpersprache und Kommunikation anzueignen. JEDER verantwortungsvolle Hundehalter sollte sich also über Literatur, Vorträge oder Ausbildungen entsprechendes Wissen aneignen. Durch genaues Beobachten seines Hundes kann man dann selbst beurteilen, was für seinen Hund angemessen ist, sowie gefährliche Situationen erkennen und vermeiden.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. 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