<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>tierfreunde blog &#187; Hasen</title> <atom:link href="https://www.tierfreunde.org/blog/tag/hasen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>https://www.tierfreunde.org/blog</link> <description>tierfreunde blog</description> <lastBuildDate>Thu, 27 Jan 2022 14:54:43 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>https://wordpress.org/?v=4.0.38</generator> <item><title>Warnung: Hasenpest bestätigt</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/warnung-hasenpest-bestaetigt/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/warnung-hasenpest-bestaetigt/#comments</comments> <pubDate>Thu, 07 Jun 2018 10:08:52 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Kleintiere]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Ansteckungsgefahr]]></category> <category><![CDATA[Hasen]]></category> <category><![CDATA[Hasenpest]]></category> <category><![CDATA[Infektion]]></category> <category><![CDATA[Infektion bei Hunden]]></category> <category><![CDATA[Infektionskrankheit]]></category> <category><![CDATA[Kanninchen]]></category> <category><![CDATA[Krankheitsübertragung]]></category> <category><![CDATA[Tularämie]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=4004</guid> <description><![CDATA[Im Süden der Stadt Salzburg grassiert seit wenigen Wochen die Hasenpest. Alleine seit Anfang Mai wurde bei sieben toten Hasen die Infektionskrankheit nachgewiesen. Auch zwei Jäger haben sich inzwischen mit der Krankheit angesteckt. Alleine seit Anfang des Vormonats wurden sieben &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/warnung-hasenpest-bestaetigt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Im Süden der Stadt Salzburg grassiert seit wenigen Wochen die Hasenpest. Alleine seit Anfang Mai wurde bei sieben toten Hasen die Infektionskrankheit nachgewiesen. Auch zwei Jäger haben sich inzwischen mit der Krankheit angesteckt.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/06/Hasenpest.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-4005" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/06/Hasenpest.jpg" alt="Hasenpest" width="500" height="333" /></a></p><p>Alleine seit Anfang des Vormonats wurden sieben tote Hasen mit der Krankheit gefunden. Das sind gleich viele Fälle wie in den vergangenen fünf Jahren in ganz Österreich. Zurzeit sei die Seuche auf den Raum im Süden der Stadt Salzburg, Anif, Grödig und den nördlichen Tennengau begrenzt. Zwei Jäger haben im Halleiner Stadtteil einen toten Hasen gefunden und ihn anschließend untersucht. Dabei dürfte es zur Infektion gekommen sein, denn bereits am Tag danach bekamen die beiden Männer Fieber und Gliederschmerzen. Nach einer Behandlung mit Antibiotika klangen die Symptome ab, ein anschließender Bluttest ergab, dass sie sich mit dem Erreger der Hasenpest infiziert hatten.</p><p><strong>Auch für Menschen gefährlich </strong></p><p>Hasenpest ist eine Erkrankung, die Hasen und Nagetiere befällt, aber auch auf Menschen übertragen werden kann. Bei Hasen verläuft die Infektionskrankheit jedoch in den allermeisten Fällen tödlich. Durch Zecken oder andere blutsaugende Insekten können sich Menschen infizieren. Der Mensch ist für die Hasenpest empfänglich und kann sich auch etwa durch Hautwunden anstecken. Es sei auch eine durchaus ernstzunehmende Krankheit, von der es in Österreich seit 2009 bereits 42 Fälle gegeben habe. Deshalb warnen die Behörden: Die Infektion kann bei keiner oder verspäteter Behandlung sehr schwer verlaufen, wenn sie unbehandelt bleibt.</p><p><strong>Ansteckung über Stechmücken möglich</strong></p><p>Übertragen werden die Bakterien durch Schmierinfektion vor allem unter Hasen selbst, es kann aber auch eine Ansteckung über Stechmücken erfolgen. Infizierte Hasen verlieren das Fluchtverhalten und werden apathisch, sie verenden innerhalb von sieben bis zehn Tagen. Eine Impfung oder Bekämpfung gebe es nicht, die Seuche verebbe, wenn mehr Tiere verenden und es dadurch nicht mehr zur Übertragung kommt. Ein typisches Symptom ist bei den Tieren eine stark vergrößerte Milz.</p><p><strong>Übertragung durch kleine Hautwunden</strong></p><p>Die Übertragung auf Menschen erfolgt etwa durch kleine Hautwunden, wobei schon eine kleine Anzahl an Bakterien ausreicht. So dürfte es auch bei den Jägern im Tennengau gewesen sein. Manfred Berger, einer der beiden, sagte, er werde künftig Hasen nur mehr mit Handschuhen und Mundschutz untersuchen.</p><p><strong>Vorsicht auch bei Hunden</strong></p><p>Hunde können sich zwar nicht selbst mit der Hasenpest anstecken, aber bei Kontakt mit infizierten Hasen Überträger sein. Daher appellieren die TIERFREUNDE ÖSTERREICH: Führt Eure Hunde besonders im weitläufigen Gebiet um das Schloss Hellbrunn, im Süden der Stadt unbedingt an der Leine. Vermeidet auch jeden Kontakt zu verendeten oder offenkundig erkrankten Tieren. Wenn ihr einen Kadaver findet, muss dieser abtransportiert und zur weiteren Untersuchung gebracht werden. Außerdem ist das Gesundheitsamt oder die Berufsfeuerwehr zu verständigen.</p><p><strong>Was ist Hasenpest? (Tularämie)</strong></p><p>Tularämie ist eine Infektion, die durch das Bakterium Francisella tularensis (mit verschiedenen Unterarten) ausgelöst wird. Das Bakterium befällt vor allem wildlebende Hasen, Kaninchen und Nagetiere wie Mäuse, Ratten, Eichhörnchen und wird auch in Wasser und Erdreich gefunden. Gelegentlich wird die Tierkrankheit auf den Menschen übertragen (Zoonose). Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist laut Fachleuten nicht bekannt. Gemeldete Tularämiefälle bei Menschen seien in Österreich häufig auf Kontakte mit Feldhasen oder Kadavern zurückzuführen.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedscha</a>ft</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/warnung-hasenpest-bestaetigt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Kaninchen gehören nicht ins Osternest</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/kaninchen-gehoeren-nicht-ins-osternest/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/kaninchen-gehoeren-nicht-ins-osternest/#comments</comments> <pubDate>Thu, 22 Mar 2018 11:37:35 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Kleintiere]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Hasen]]></category> <category><![CDATA[Kaninchen]]></category> <category><![CDATA[Kaninchen Bedürfnisse]]></category> <category><![CDATA[Kaninchen sind kein Geschenk]]></category> <category><![CDATA[Kaninchen Verhalten]]></category> <category><![CDATA[Kaninchenhaltung]]></category> <category><![CDATA[Zwerghasen]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=3913</guid> <description><![CDATA[Kaninchen sind keine Kuscheltiere und eignen sich nur bedingt für Kinder, denn sie sind Fluchttiere und mögen nicht gerne angefasst werden. Das fällt vielen Kindern schwer und gerade zu Ostern müssen sie oft als lebendige Geschenke herhalten. Wenn am Ostersonntag &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/kaninchen-gehoeren-nicht-ins-osternest/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Kaninchen sind keine Kuscheltiere und eignen sich nur bedingt für Kinder, denn sie sind Fluchttiere und mögen nicht gerne angefasst werden. Das fällt vielen Kindern schwer und gerade zu Ostern müssen sie oft als lebendige Geschenke herhalten.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/03/Kaninchen-kein-Ostergeschenk.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3914" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/03/Kaninchen-kein-Ostergeschenk.jpg" alt="Kaninchen-kein-Ostergeschenk" width="500" height="334" /></a></p><p>Wenn am Ostersonntag wieder Kinderaugen leuchten, weil die Wartezeit auf die Osternester endlich vorbei ist, werden neben bunten Eiern auch viele Hasen verschenkt. Leider sind nicht alle davon aus Schokolade. Jedes Jahr aufs Neue landen auch viele lebendige Kaninchen in den Osternestern und viele davon finden sich kurze Zeit später schon im Tierheim wieder.</p><p><strong>Kaninchen sind keine Ostergeschenke</strong></p><p>Obwohl ihr putziges Äußeres zum Liebhaben und Knuddeln verleitet, mögen viele Langohren nicht angefasst werden. Als Fluchttiere verfallen sie beim Hochheben oft in eine Schockstarre, die jedoch als Wohlbefinden interpretiert wird. Deshalb raten die TIERFREUNDE ÖSTERREICH vor der Anschaffung von Kaninchen, umfassende Informationen über die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Tiere einzuholen. So dürfen Kaninchen als soziale Tiere keinesfalls alleine gehalten werden, haben hohe Ansprüche an eine artgerechte Fütterung und brauchen einen strukturierten, ausreichend großen Lebensraum mit Unterschlupf- Hüpf- und Nagemöglichkeiten im Freien. Handelsübliche Käfige sind kein Ersatz für den natürlichen Lebensraum, sondern sollten nur eine Rückzugsmöglichkeit darstellen.</p><p><strong>Bald geht das Interesse verloren</strong></p><p>Wer kann schon bittenden Kinderaugen widerstehen? Nicht viele Eltern, denn seitdem Kleintiere zu Dumping-Preisen angeboten werden, steigt die Zahl der Spontankäufe und der im Tierheim abgegebenen Tiere. Doch oft fehlt beim Schnäppchenkauf die fachgerechte Beratung: Die Bedürfnisse der Tiere werden selten erwähnt und Verkäufer sind schon mit der korrekten Geschlechtsbestimmung überfordert. Tiere werden immer häufiger Wegwerfware: Wenn sie lästig werden, werden sie ausgesetzt und haben keine Überlebenschancen in freier Natur. Viele Kaninchen und Zwerghasen landen besonders nach Feiertagen in überfüllten Tierheimen.</p><p><strong>Die Hoppler benötigen viel Auslauf</strong></p><p>Kaninchen sind Tiere, die am liebsten den ganzen Tag hoppeln, graben und miteinander kuscheln. Die handelsüblichen Käfige, meist aus billigem Plastik – bieten nicht annähernd genügend Platz und schon gar keine artgerechte Haltung. In der Natur leben die Tiere in großen Gruppen und zu ihrer täglichen Beschäftigung gehört das Graben von Höhlen und Gängen. Schon da müsste vielen klar werden, dass die Ansprüche dieser Tiere mit einem Käfig nicht gerecht werden. Auch die Ernährung ist nicht so einfach, wie vielleicht vermutet wird. Körnerfutter ist Mastfutter und macht die Tiere auf Dauer krank. Besser ist die Ernährung mit Heu, sowie frischem Gemüse und Gräsern. Nicht zu vergessen: Kaninchen können bis zu sechs Mal im Jahr bis zu sechs Junge bekommen &#8211; eine Kastration ist deshalb unumgänglich.</p><p><strong><em>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH appellieren daher an alle Eltern oder Großeltern, Kindern nicht leichtfertig ein Tier zu schenken. Gebt in das Osternest Eurer Kinder oder Enkelkinder lieber einen Schokohasen oder ein Buch über Kaninchen. Denn wer ein Tier verschenkt, verschenkt ein Leben -das sollte jedem klar sein.</em></strong></p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedscha</a>ft</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/kaninchen-gehoeren-nicht-ins-osternest/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Tödliche Viruskrankheit bedroht Kaninchen</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/toedliche-viruskrankheit-bedroht-kaninchen/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/toedliche-viruskrankheit-bedroht-kaninchen/#comments</comments> <pubDate>Tue, 12 Sep 2017 10:36:37 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Kleintiere]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[ansteckend]]></category> <category><![CDATA[Hasen]]></category> <category><![CDATA[Kaninchen]]></category> <category><![CDATA[Kaninchenkrankheit]]></category> <category><![CDATA[Kaninchenseuche]]></category> <category><![CDATA[Krankheit]]></category> <category><![CDATA[Virus]]></category> <category><![CDATA[Virusinfektion]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=3650</guid> <description><![CDATA[Eine neue Variante der Chinaseuche bedroht gerade Kaninchen in ganz Deutschland. Diese Krankheit ist hoch infektiös und verläuft fast immer tödlich. Für uns Menschen ist sie jedoch nicht ansteckend oder gefährlich. Gefahr im Kaninchenstall Plötzliche Todesfälle binnen zwölf Stunden nach &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/toedliche-viruskrankheit-bedroht-kaninchen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Eine neue Variante der Chinaseuche bedroht gerade Kaninchen in ganz Deutschland. Diese Krankheit ist hoch infektiös und verläuft fast immer tödlich. Für uns Menschen ist sie jedoch nicht ansteckend oder gefährlich.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2017/09/Kaninchenseuche.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3651" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2017/09/Kaninchenseuche.jpg" alt="Kaninchenseuche" width="500" height="375" /></a></p><p><strong>Gefahr im Kaninchenstall</strong></p><p>Plötzliche Todesfälle binnen zwölf Stunden nach Fieber, Apathie und Fressunlust – in Mecklenburg-Vorpommern bedroht eine neue Viruskrankheit den Kaninchenbestand. Die Krankheit macht sich durch Fieber und blutigen Nasenausfluss bemerkbar und führt wenige Stunden nach Auftreten der ersten Symptome zum Tod. Diese neue Mutation der Kaninchenseuche sorgt dafür, dass kaum ein Tier diese Krankheit überlebt. Mehrere tausend Langohren sind in diesem Jahr bereits an der gefährlichen Viruskrankheit gestorben.</p><p><strong>Auf diese Symptome achten</strong></p><p>Der RDH2-Stamm ist hoch infektiös und kann Tiere innerhalb von vier Tagen krank werden lassen. Die Symptome beginnen damit, dass die Kaninchen apathisch werden, sie essen nicht mehr, dann kommen Herzrasen und Fieber. Die Anzeichen können auch unterschiedlich sein, denn nicht alle Symptome tauchen immer gleich auf. Der Verlauf der Seuche ist schnell und heftig, die Kaninchen haben starke Krämpfe, sie zittern und das Blut läuft aus Nase und Augen. Fest steht: Die Krankheit ist schwer zu therapieren und um das Tier von seinem Leid zu erlösen, kann es meist nur noch eingeschläfert werden.</p><p><strong>Schneller Krankheitsverlauf</strong></p><p>Das Problem ist die rasante Ansteckung, da alles sofort kontaminiert ist und das Virus sehr leicht zu übertragen ist. In der Regel verenden erkrankte Tiere nach 24 bis 72 Stunden an multiplem Organversagen. Auch Feldhasen sind für die neue RHD-Variante empfänglich. Für den Menschen ist das Virus aber ungefährlich. Den einzig wirksamen Schutz bietet eine Impfung. Damit kann die Krankheit zwar nicht vollständig besiegt, aber zumindest eingedämmt werden. Hier ist jedoch entscheidend, wann und wie schnell das Häschen den Wirkstoff erhält.</p><p><strong>Erstmalige Ausbreitung und Entstehung</strong></p><p>Das sehr aggressive und gleichzeitig sehr widerstandsfähige Virus wird in erster Linie durch direkten Kontakt übertragen. Eine Ansteckung ist jedoch auch durch indirekte Kontakte über Futter, Gerätschaften oder Transportkäfige möglich. Der Virus kam einst über den Import von Angorakaninchen aus China nach Europa. Im Jahr 1984 ist die damals noch unbekannte Erkrankung erstmals bei Haus- und Farmkaninchen aufgetreten – daher der Name „Chinaseuche“.</p><p>Bei uns in Österreich wurden bis jetzt noch keine akuten Vorfälle gemeldet, wobei die Krankheit jedoch nicht meldepflichtig ist. Doch die TIERFREUNDE ÖSTERREICH möchten alle Tierbesitzer warnen und raten, die Tiere genau zu beobachten und ihnen nichts von fremdem Wiesen zum Füttern zu geben.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/toedliche-viruskrankheit-bedroht-kaninchen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>