<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>tierfreunde blog &#187; Epilepsie</title> <atom:link href="https://www.tierfreunde.org/blog/tag/epilepsie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>https://www.tierfreunde.org/blog</link> <description>tierfreunde blog</description> <lastBuildDate>Thu, 27 Jan 2022 14:54:43 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>https://wordpress.org/?v=4.0.38</generator> <item><title>Epilepsie -Kurzschluss im Kopf</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/epilepsie-kurzschluss-im-kopf/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/epilepsie-kurzschluss-im-kopf/#comments</comments> <pubDate>Tue, 22 May 2018 17:29:52 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[Sigrid Mair]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Behandlungsformen]]></category> <category><![CDATA[Epilepsie]]></category> <category><![CDATA[Krampfanfall]]></category> <category><![CDATA[Therapie]]></category> <category><![CDATA[Tiertherapie]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=3982</guid> <description><![CDATA[Epilepsie gibt es auch bei Haustieren: Aber wie erkenne ich einen Anfall und welche Therapien gibt es? Diese und andere Fragen beantworten Euch hier die TIERFREUNDE ÖSTERREICH. Für Tierbesitzer ist die Diagnose „Epilepsie“ ein wahrer Schockmoment. Gerade noch gesund, sind &#8230; <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/epilepsie-kurzschluss-im-kopf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><strong>Epilepsie gibt es auch bei Haustieren: Aber wie erkenne ich einen Anfall und welche Therapien gibt es? Diese und andere Fragen beantworten Euch hier die TIERFREUNDE ÖSTERREICH.</strong></p><p><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/05/Epilepsie.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-3983" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2018/05/Epilepsie.jpg" alt="Epilepsie" width="500" height="324" /></a></p><p>Für Tierbesitzer ist die Diagnose „Epilepsie“ ein wahrer Schockmoment. Gerade noch gesund, sind Hund oder Katze plötzlich schwer krank- ihr Kopf tut was er will. Doch was ist Epilepsie eigentlich genau? Eines ist klar: Es besteht dringender Behandlungsbedarf. Denn auch leichte Krampfanfälle können das Gehirn nachhaltig schädigen. Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto besser für Dein Haustier. Aber nicht jeder Anfall ist leicht erkennbar. Bisweilen versteckt er sich hinter Verhalten, die mancher sogar als „witzig&#8221; empfindet.</p><p><strong>Anfälle &#8211; alles andere als spaßig</strong></p><p>Epileptische Anfälle haben vielfältige Anzeichen:<br /> Dein Hund hält plötzlich inne, das Gesicht zuckt, sein Blick ist verwirrt. Sein Maul bewegt sich als zerlege er einen Knochen, dann stürzt er. Sein Körper windet sich in Krämpfen, Schaum quillt aus dem verkrampften Maul. Er ist nicht ansprechbar und kein beruhigendes Streicheln hilft. Blase und Darm entleeren sich.<br /> Oder eine Katze, die in wilder Panik durch den Raum kreiselt, torkelt, fällt, aufspringt und wie von Sinnen losrast. Starr vor Schreck sind auch die Besitzer, die einen epileptischen Anfall bei ihrem Tier das erste Mal erleben. Denn nur wenige Minuten zuvor war die Welt noch in Ordnung.<br /> Epileptische Anfälle können lebensbedrohliche Ausmaße annehmen, oder völlig unauffällig sein. Manche Tiere durchleben während eines Anfalls nur eine plötzliche Unruhe, starren geistesabwesend vor sich hin und sind wie in Trance. Andere zeigen Verhaltensauffälligkeiten, die wir vielleicht sogar lustig finden. Wie das Schnappen nach nicht vorhandenen Fliegen oder das Schneiden von Grimassen.</p><p><strong>Overkill im Gehirn</strong></p><p>Allen Formen der Epilepsie haben eines gemeinsam: eine Störung der Gehirnfunktion in Form einer unkontrollierbaren Entladung von Botenstoffen. Mit Hilfe dieser Botenstoffe verständigen sich Nervenzellen untereinander. Das Ergebnis der Informationskette ist normalerweise der kontrollierte  Ablauf aller Körperfunktionen. Denn wenn eine Reizübermittlung ausgeschaltet werden soll, gelangen keine Botenstoffe mehr von einer zur anderen Zelle. Und an dieser Stelle läuft bei der Epilepsie etwas aus dem Ruder.</p><p><strong>Was löst diese Anfälle aus?</strong></p><p>Während eines epileptischen Anfalls kommt es bei der Signalübermittlung im Gehirn zu einer Art „Supergau“ bei dem sich ein Anfall ohne Pause an den nächsten reiht. Dann besteht Lebensgefahr und Epilepsie wird zum akuten Notfall mit sofortigem tierärztlichen Handlungsbedarf. Bei Tieren lässt sich selten mit Sicherheit sagen, welche Auslöser tatsächlich die Ursache sind. Aus der Humanmedizin sind allerdings bestimmte Faktoren bekannt:</p><ul style="list-style-type: disc;"><li>Stress: Der Körper ist physisch nicht in der Lage, richtig auf Veränderungen zu reagieren. Dazu gehören Einschlaf- und Aufwach-Situationen</li><li>Schlafmangel: Wenn Tiere in nie zur Ruhe kommen</li><li>Geräusche und Lärm: Bestimmte Töne, starke Geräuschbelastungen in bestimmten Frequenzbereichen</li><li>Visuelle Belastungen: Schnelle Hell-Dunkel-Wechsel, beispielsweise beim Durchfahren eines Waldes bei Sonnenschein, Gewitterblitze, Feuerwerk, Blitzlicht</li><li>Emotionale Aufregung: Vor allem bei sensiblen Tieren, die extrem emotional reagieren</li></ul><p>Bei der symptomatischen Epilepsie, also der Form, die auf andere Erkrankungen zurückzuführen ist, sind die Auslöser dort zu suchen. In Frage kommen:</p><ul style="list-style-type: disc;"><li>Herzrhythmusstörungen</li><li>wachsender Tumor</li><li>Stoffwechselschwankungen</li><li>Schädelverletzungen und vieles mehr.</li></ul><p><strong>Schulmedizin oder Naturheilkunde?</strong></p><p>Die Behandlung von epileptischen Anfällen richtet sich nach der Ursache, wobei eine genetisch bedingte Epilepsie nicht heilbar ist. Aber meist können die Anfälle mit Medikamenten reduziert werden. Zusätzlich zur Schulmedizin werden auch noch andere Heilmethoden angewendet.</p><ul style="list-style-type: disc;"><li>Traditionelle Chinesische Medizin mit Akupunktur</li><li>Homöopathie</li><li>Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)</li></ul><p>Sie bieten gute Therapiemöglichkeiten, sowohl als alleinige Behandlungsform wie auch begleitend zur Schulmedizin. Bei Hunden und Katzen, die auf die Schulmedikation nicht ansprechen, sind sie in jedem Fall eine Option und sollten herangezogen werden.</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a title="Tierfreunde Österreich Serviceleistungen" href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket</a> sowie <a title="Tierfreunde Österreich Initiativen" href="https://www.tierfreunde.org/initiativen/">wichtigen Initiativen</a> um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert. Werde jetzt Mitglied unter <a href="https://www.tierfreunde.org/mitgliedschaft/">https://www.tierfreunde.org/mitgliedscha</a>ft</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/epilepsie-kurzschluss-im-kopf/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Neues aus der Wissenschaft: Hohe Töne können bei Katzen Krämpfe auslösen</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/neues-aus-der-wissenschaft-hohe-toene-koennen-bei-katzen-kraempfe-ausloesen/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/neues-aus-der-wissenschaft-hohe-toene-koennen-bei-katzen-kraempfe-ausloesen/#comments</comments> <pubDate>Wed, 06 May 2015 07:10:19 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator> <category><![CDATA[Alle]]></category> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Epilepsie]]></category> <category><![CDATA[Katzenanfälle]]></category> <category><![CDATA[Katzenhaltung]]></category> <category><![CDATA[Katzenkrankheiten]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.tierfreunde.org/blog/?p=1876</guid> <description><![CDATA[Eigenartige Vorfälle bei denen Katzen auf bestimmte Geräusche, wie das Knistern von Alufolien oder Plastiktüten, mit Krampfanfällen reagiert haben, haben britische Forscher dazu veranlasst dem Phänomen auf den Grund zu gehen. Katzen seien bei eigenartig hohen Tönen plötzlich stocksteif umgefallen ... <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/neues-aus-der-wissenschaft-hohe-toene-koennen-bei-katzen-kraempfe-ausloesen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><ul style="list-style-type: square;"><li><strong>Hohe Töne können bei Katzen Krämpfe auslösen</strong></li><li><strong>Vor allem ältere Katzen ab 15 Jahren sind betroffen</strong></li><li><strong>Es handelt sich dabei um eine Art Epilepsie </strong></li><li><strong>Katzen haben einen größeren Hörbereich als Menschen und hören in den Ultraschallhinein </strong></li></ul><p><em><strong>Eigenartige Vorfälle bei denen Katzen auf bestimmte Geräusche, wie das Knistern von Alufolien oder Plastiktüten, mit Krampfanfällen reagiert haben, haben britische Forscher dazu veranlasst dem Phänomen auf den Grund zu gehen. Katzen seien bei eigenartig hohen Tönen plötzlich stocksteif umgefallen. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Art Epilepsie, die dadurch ausgelöst wird. </strong></em></p><div id="attachment_1878" style="width: 409px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2015/05/Katzen-Krämpfe-Anfälle-Epilepsie.jpg"><img class="size-full wp-image-1878" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2015/05/Katzen-Krämpfe-Anfälle-Epilepsie.jpg" alt="Katzen-Krämpfe-Anfälle-Epilepsie" width="399" height="265" /></a><p class="wp-caption-text">Britische Forscher sind seltsamen Krampfanfällen von Katzen bei hohen Tönen auf den Grund gegangen</p></div><p>Eine sogenannte audiogene Epilepsie, oder auch das Tom- und Jerry Syndrom, hat Katzen aber auch ihre Besitzer in Angst und Schrecken versetzt. In vielen Fällen sind die Katzen nur verängst und wirken deshalb wie versteinert. Vermehrt kam es aber vor, dass sie vorübergehend wie weggetreten wirkten oder sogar eine Art Krampfanfall bekommen haben. Der Tierarzt konnte in den meisten Fällen keine Auffälligkeiten an der Katze feststellen, die meisten waren kerngesund. Problem war, dass das besagte Syndrom bei Tierärzten noch nicht bekannt war. Britische Forscher haben deshalb angefangen 95 Fälle von Katzen mit Krämpfen nach typischen Geräuschen zu untersuchen. Neben Befragungen der Besitzer untersuchten sie auch die Katzen und testeten, ob ein Epilepsie-Medikament die Anfälle verhindert.</p><p>Wie sich herausstellte, handelt es sich bei den rätselhaften Anfällen tatsächlich um eine Epilepsie, die als Feline Audiogenic Reflex Seizures (FARS) bezeichnet wurde. Dieses Syndrom entwickelt sich vorwiegend bei älteren Katzen. Die meisten Fälle von dieser Epilepsie traten bei Katzen ab einem Alter von 15 Jahren auf. Die Anfälle waren von Zuckungen, Krämpfen und Absence gekennzeichnet. Männliche und weibliche Tiere waren von den Krämpfen betroffen, auch die Rasse spielte keine bedeutende Rolle. Außer bei Birma-Katzen tritt dieses Syndrom etwas häufiger auf. Auffallend war, dass rund die Hälfte der Katzen Hörprobleme hatte oder taub war. Skurril, aber es sei sehr wahrscheinlich, dass diese Katzen zwar viele tiefere Alltagsgeräusche nicht mehr wahrnehmen, wohl aber noch höherer Frequenzen. Die Forscher fanden heraus, dass die Anfälle vor allem durch hohe Töne ausgelöst werden. Bei 82 von 96 Katzen war ein typischer Auslöser das Knistern von Aluminiumfolie, das Geräusch eines an die Futterschale (79 Katzen) oder ein Glas schlagenden Metalllöffels (72 Katzen). Aber auch das Knistern von Plastiktüten und sogar das leise Tippen auf einer Computertastatur reichte bei einigen Katzen aus, um die epileptischen Anfälle hervorzurufen.</p><p><strong>Warum werden diese Anfälle ausgelöst? </strong><br /> Katzen einen nach oben hin sehr viel größeren Hörbereich als wir Menschen, sie hören bis in den Ultraschall hinein. Alltägliche Geräusche mit einem hohen Anteil an Ultraschall-Frequenzen wie Papierrascheln oder Knistern erscheinen dem Menschen nicht sonderlich störend, für Katzen aber klingen diese sehr viel erschreckender, weil sie für diese hohen Frequenzen sehr sensibel sind. Die Untersuchung ergab aber auch, dass sich die Anfälle im Laufe der Zeit bei den Katzen nicht verschlechterten, bei einigen ließen sie sogar mit der Zeit wieder nach. Im Rahmen der Studie testeten die Forscher auch, ob ein spezielles Epilepsiemittel, Levetiracetam, gegen diese Art von Epilepsieanfällen hilft. Tatsächlich waren die Ergebnisse positiv. Das Medikament reduzierte die Häufigkeit und Schwere der audiogenen Krampfanfälle bei Katzen.</p><p>…………………………………………………………………………………………………………</p><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung zu haustierspezifischen Themen sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert.</p><p>Bild: Jewgenia Stasiok  / <a title="Pixelio" href="https://www.pixelio.de/" target="_blank">pixelio.de</a></p><p>&nbsp;</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/neues-aus-der-wissenschaft-hohe-toene-koennen-bei-katzen-kraempfe-ausloesen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>