<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" ><channel><title>tierfreunde blog &#187; Adoptieren</title> <atom:link href="https://www.tierfreunde.org/blog/tag/adoptieren/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>https://www.tierfreunde.org/blog</link> <description>tierfreunde blog</description> <lastBuildDate>Thu, 27 Jan 2022 14:54:43 +0000</lastBuildDate> <language>de-DE</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>https://wordpress.org/?v=4.0.38</generator> <item><title>Tierheim: Ja oder nein?</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/tierheim-ja-oder-nein/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/tierheim-ja-oder-nein/#comments</comments> <pubDate>Fri, 12 Aug 2016 09:16:39 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Kleintiere]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Adoptieren]]></category> <category><![CDATA[Adoption]]></category> <category><![CDATA[Hamster]]></category> <category><![CDATA[Hase]]></category> <category><![CDATA[Haustier]]></category> <category><![CDATA[hund]]></category> <category><![CDATA[Kaninchen]]></category> <category><![CDATA[Katze]]></category> <category><![CDATA[Meerschweinchen]]></category> <category><![CDATA[Tierheim]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=2853</guid> <description><![CDATA[Die Tierheime in Österreich sind hoffnungslos überfüllt. Sollte man sich daher seinen Hund, seine Katze oder sein Kaninchen aus dem Tierheim holen?  <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/tierheim-ja-oder-nein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><em><strong>Die Tierheime in Österreich sind hoffnungslos überfüllt. Sollte man sich daher seinen Hund, seine Katze oder sein Kaninchen aus dem Tierheim holen? </strong></em></p><div id="attachment_2854" style="width: 510px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2016/08/tierheimblog.jpg"><img class="size-full wp-image-2854" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2016/08/tierheimblog.jpg" alt="Sollte man sein Haustier aus dem Tierheim adoptieren? Ein Diskussionsbeitrag." width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Sollte man sein Haustier aus dem Tierheim adoptieren? Ein Diskussionsbeitrag.</p></div><p>Erst neulich berichtete eine große Tageszeitung wieder von einem altbekannten traurigen Tatbestand: Die Tierheime in Österreich platzen aus allen Nähten. Weitaus mehr Tiere werden in ihnen abgegeben, als wieder vermittelt werden können. Besonders schrecklich: Selbst Anlässe wie ein Urlaub reichen vielen aus unserer Sicht verantwortungslosen Tierhaltern, sich ihres Tieres mal eben zu entledigen.</p><p><strong>Die Tierheime sind voll – was kann man tun?</strong></p><p>Zuallererst muss natürlich gesagt werden: Alleine kann man die Welt nicht retten und auch nicht sämtliche Bewohner eines Tierheimes, die je nach Größe der Institution die Zahl der hundert auch übersteigen kann. Wer helfen will, muss nicht zwangsläufig einen Schützling bei sich zuhause aufnehmen – das wäre sogar schlecht, hätte man eigentlich gar nicht die Zeit, die Ressourcen oder den Platz für das Haustier. Stattdessen ist ein Spendenbeitrag sinnvoll, der den Mitarbeitern und dem Tierheim selbst unter die Arme greift. Das Spendenkonto hat fast jedes Tierheim auf seiner Homepage angeführt.</p><p><strong>Ein Tier bei sich aufnehmen</strong></p><p>Wer jedoch ohnehin vorhat, ein oder mehrere Tiere bei sich aufzunehmen, für den kommt eine Adoption aus dem Tierheim natürlich schon in Frage. Ehrlich sollte man sich zuvor jedoch die Frage stellen: Habe ich die Zeit, mich um das Tier zu kümmern? Weiß ich über das Tier sowie die spezifische Rasse ausreichend Bescheid, um zu wissen, dass das Tier zu mir und meinem Leben passt? Habe ich das Geld, es regelmäßig zum Tierarzt zu bringen und womöglich kostspielige Termine zu bezahlen sowie qualitativ hochwertiges Futter zu kaufen? Und natürlich: Ist das gerade eine spontane Begeisterung, oder steckt ein langfristiger Gedanke hinter dem Haustierwunsch? Wer all diese Fragen gewissenhaft beantworten kann und sich in seiner Entscheidung sicher ist, dem steht natürlich nichts im Wege.</p><p><strong>Ein Schützling aus dem Tierheim</strong></p><p>Was spricht nun also dafür, ein Tier aus dem Tierheim zu adoptieren, was dagegen? Das große Pro ist selbstverständlich: Man gibt einem liebenswerten Geschöpf, das es bislang nicht leicht hatte, das schöne und wohlbehütete Leben, das es verdient. Man entlastet das Tierheim und findet gleichzeitig einen Freund für&#8217;s Leben, der nach einer möglichen anfänglichen Scheu mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Dankbarkeit für die neue Chance zeigen wird. Auch, wenn das nicht der Hauptgrund sein sollte: Natürlich ist so eine Adoption aus dem Tierheim oft auch weitaus günstiger, als beispielsweise der Kauf eines reinrassigen Tieres vom Züchter.</p><p><strong>Eine große und manchmal schwierige Aufgabe</strong></p><p>Viele Tiere im Tierheim sind keine Babies mehr, sondern ausgewachsene Hunde, Katzen und Nager mit einer ganz eigenen Vergangenheit. Die Folge ist natürlich, dass einige vom Schicksal gezeichnet sind, Ängste oder Aggressionen haben und teilweise ein irritiertes Verhalten aufweisen. Wer einen Schützling aus dem Tierheim bei sich aufnimmt, dem sollte eben das bewusst sein. Anders als bei der Adoption eines Jungtieres, ist hier möglicherweise mehr &#8220;Vertrauensarbeit&#8221; notwendig, bevor man sich schließlich zum sprichwörtlichen &#8220;Ein Herz und eine Seele&#8221; entwickelt. Hundeschulen, Verhaltenstrainer, fachkundige Bekannte und Freunde sowie der Tierarzt können bei diesem Weg helfen – entscheidend ist jedoch ein hohes Maß an Geduld seitens des Tierhalters.</p><p>Wer eine klare Antwort zur Frage: &#8220;Tierheim, ja oder nein?&#8221; haben möchte, findet diese nur in sich selbst. Einfacher hat man es mit einem Welpen oder einem Katzenbaby vom Züchter oder Tierbörsen, soviel ist sicher.<br /> <em><strong>Die Meinung der Autorin dieses Artikels zur Frage ist jedoch klar: Ja! Sie kennt die Tierheim-Adoptionen aus dem Freundeskreis und aus eigener Erfahrung nämlich nur mit einem Ergebnis: einer tiefen, unzertrennlichen und innigen Freundschaft.</strong></em></p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert.</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/tierheim-ja-oder-nein/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Verliebt in die Urlaubsbekanntschaft</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/verliebt-in-die-urlaubsbekanntschaft/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/verliebt-in-die-urlaubsbekanntschaft/#comments</comments> <pubDate>Fri, 08 Jul 2016 09:28:12 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Katzen]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Adoptieren]]></category> <category><![CDATA[einreisen]]></category> <category><![CDATA[Ferien]]></category> <category><![CDATA[hund]]></category> <category><![CDATA[Katze]]></category> <category><![CDATA[kennenlernen]]></category> <category><![CDATA[mitnehmen]]></category> <category><![CDATA[Urlaub]]></category> <category><![CDATA[Urlaubsbekanntschaft]]></category><guid isPermaLink="false">https://www.tierfreunde.org/blog/?p=2763</guid> <description><![CDATA[So manchem ist es schon passiert: die vierbeinige Urlaubsbekanntschaft, in die man sich rettungslos verliebt. Doch darf man das Tier, hält man es für besitzerlos, einfach mitnehmen? <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/verliebt-in-die-urlaubsbekanntschaft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><em><strong><br /> So manchem ist es schon passiert: die vierbeinige Urlaubsbekanntschaft, in die man sich rettungslos verliebt. Doch darf man das Tier, hält man es für besitzerlos, einfach mitnehmen?</strong></em></p><div id="attachment_2764" style="width: 461px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2016/07/1.jpg"><img class="wp-image-2764 size-full" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2016/07/1.jpg" alt="1" width="451" height="337" /></a><p class="wp-caption-text">Wer eine Urlaubsbekanntschaft macht, kann dieser kaum widerstehen. Doch darf man den Vierbeiner einfach mit nach Hause nehmen?</p></div><p>Man fährt in den Urlaub, genießt die Sonne im Garten der Ferienwohnung und plötzlich steht ER da. Ein wahnsinnig lieber und anhänglicher Hund oder eine schmusebedürftige Katze, die nicht mehr von der Seite weicht. Immer mehr begleitet einen die Fellnase und gehört bald schon zum Urlaubsalltag. Es scheint, als habe das Tier keinen Besitzer und suche verzweifelt nach einem Zuhause. Es steigt der Wunsch, den neuen Freund zu adoptieren, doch weiß man nicht, ob man das machen darf. Was tun?</p><p><strong>Ausschau halten und nachfragen</strong></p><p>Wichtig ist jetzt, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Besonders Katzen neigen dazu, das eigene Territorium einmal zu verlassen, um neues Land für sich zu entdecken. Auch bei Hunden, die eher frei gehalten werden, kann dies vorkommen. Es muss also nicht sein, dass das vermeintlich herrenlose Haustier tatsächlich keinen Besitzer hat. Daher ist es wichtig, Einheimische zu befragen: Kennen Sie dieses Tier? Wissen Sie, ob es ein Zuhause hat und wenn ja, wo sich dieses befindet? Dabei lohnt es sich, auch einen weiteren Radius zu ziehen.</p><p><strong>Willst du ein Haustier?</strong></p><p>Sobald du dir sicher bist, dass der neugewonnene Liebling keinem anderen gehört, die Leute vielleicht sogar bestätigen, dass es sich um ein streunendes Tier handelt, solltest du dir eine Frage noch einmal ganz gründlich stellen: Möchtest du überhaupt wirklich ein Haustier? Sowohl Katze als auch (und zwar noch mehr) der Hund benötigen einiges an Zeit. Solltest du einen 40-Stunden-Job haben, bei dem du deinen Hund nicht mitnehmen kannst, wird es schwierig werden. Bei einer Katze, die du in der Natur und quasi in der &#8220;freien Wildbahn&#8221; gefunden hast, wäre es wiederum undenkbar, diese in einer Wohnung einzusperren. Denke gut darüber nach, ob das Haustier wirklich in dein Leben passt, denn Hunde und Katzen werden bis zu 15 Jahre alt oder sogar noch älter! Und: Es einfach nur mitzunehmen, um es dann im Tierheim abzugeben, ist für das Tier oftmals gar nicht die bessere Entscheidung: Da wäre ihm seine Freiheit möglicherweise lieber.</p><p><strong>Die Rechtsgrundlage</strong></p><p class="id-Article-content-item">Solltest du dich in einem EU-Land aufhalten, so gilt die Rechtsgrundlage für die Einfuhr von Haustieren in Länder der Europäischen Union, genauer die Verordnung Nummer 998/2003 über die “Veterinärbedingungen für die Verbringung von Heimtieren zu anderen als zu Handelszwecken“. Gehört das Urlaubsland nicht zur EU, gelten die Einfuhrregelungen für sogenannte Drittländer. Hier wird zwischen <a href="http://www.petsontour.de/de/gelistete-drittlaender.aspx" target="_blank">gelisteten</a> und <a href="http://www.petsontour.de/de/nicht-gelistete-drittlaender.aspx" target="_blank">nicht gelisteten</a> Ländern unterschieden. Gelistete gelten hierbei als tollwutfrei oder als nicht gefährdet, Nichtgelistete werden deutlich strenger gehandhabt. Gelistete und EU-Länder werden hingegen etwa gleich behandelt. Genauere Details zum jeweiligen Land erfährst du, wenn du auf die oben angeführten Links klickst.</p><p class="id-Article-content-item"><strong>Gelistete Dritt- und EU-Länder</strong></p><p class="id-Article-content-item">Wer einen Hund oder eine Katze aus beispielsweise Italien, Kroatien, aber auch Australien oder Malaysien mitnehmen möchte, muss für die legale Einreise des neuen Lieblings nicht nur einen Heimtierpass, sondern auch eine Kennzeichnung (Chip), eine Tollwutimpfung und eine vom Amtstierarzt ausgefüllte Veterinärbescheinigung mitbringen. Bevor man das Tier impft, kann man beim Tierarzt einen Tollwutantikörpertest machen, der besagt, ob eine Impfung notwendig ist. Sollte die Impfung notwendig sein, muss man nach dieser 30 Tage warten, bevor man schließlich ausreisen darf. Eine Aus- und Einreise von Welpen, die jünger sind als 3 Monate, ist nur mit Einfuhrgenehmigung möglich, die rechtzeitig beim Außenministerium beantragt werden sollte.</p><p class="id-Article-content-item"><strong>Nicht gelistete Länder</strong></p><p class="id-Article-content-item">Wer ein Tier aus Serbien oder der Türkei so wie anderen nicht gelisteten Ländern adoptieren möchte, hat es noch schwerer. Nach einer Tollwutimpfung ist zusätzlich ein Tollwutantikörpertest notwendig, der erst 30 Tage nach der Impfung erfolgen kann. Anschließend ist vom Zeitpunkt der Blutentnahme für den Antikörpertest bis zur Einreise in das eigene Zuhause eine Wartezeit von mindestens drei Monaten verpflichtend. Es kommt also zu einer insgesamten Wartezeit von mindestens vier Monaten. Dies betrifft auch Urlaubsländer wie Ägypten, Marokko, Thailand und Tunesien!</p><p><strong>Soll ich es tun?</strong></p><p>Wie du nun mit Sicherheit siehst: Es ist nicht gerade unkompliziert, ein Haustier aus dem Ausland legal mit nach Hause zu nehmen. Solltest du dich aber ernsthaft verliebt haben und bist du dir sicher, dass das Haustier keinen anderen Besitzer hat und dich braucht, dann lohnt es sich möglicherweise, das lange Prozedere in Kauf zu nehmen.</p><p><em><strong>Wir wünschen dir im Fall des Falles viel Durchhaltevermögen sowie Glück und Freude mit deinem neuen Lebenspartner!</strong></em></p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem umfassenden Servicepaket sowie wichtigen Initiativen um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert.</p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/verliebt-in-die-urlaubsbekanntschaft/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Aufpassen beim Welpenkauf</title><link>https://www.tierfreunde.org/blog/aufpassen-beim-welpenkauf/</link> <comments>https://www.tierfreunde.org/blog/aufpassen-beim-welpenkauf/#comments</comments> <pubDate>Fri, 05 Feb 2016 07:42:27 +0000</pubDate> <dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator> <category><![CDATA[Hunde]]></category> <category><![CDATA[Ratgeber, Tipps]]></category> <category><![CDATA[Adoptieren]]></category> <category><![CDATA[Adoption]]></category> <category><![CDATA[aufpassen]]></category> <category><![CDATA[Kauf]]></category> <category><![CDATA[welpe]]></category> <category><![CDATA[Züchter]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.tierfreunde.org/blog/?p=2448</guid> <description><![CDATA[ Wenn die Entscheidung gefallen ist, einen Hund zu adoptieren, liegt für viele der Gedanke nahe, diesen schon als Welpen aufzunehmen, um ihn von klein auf an seine neuen Herrchen und Frauchen zu gewöhnen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. <a href="https://www.tierfreunde.org/blog/aufpassen-beim-welpenkauf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description> <content:encoded><![CDATA[<div class="pf-content"><p><em><strong>Wenn die Entscheidung gefallen ist, einen Hund zu adoptieren, liegt für viele der Gedanke nahe, diesen schon als Welpen aufzunehmen, um ihn von klein auf an seine neuen Herrchen und Frauchen zu gewöhnen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten.</strong></em></p><div id="attachment_2449" style="width: 510px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2016/02/blogpost0502blog.jpg"><img class="size-full wp-image-2449" src="https://www.tierfreunde.org/blog/wp-content/uploads/2016/02/blogpost0502blog.jpg" alt="Süß sind sie alle – doch welcher kleine Welpe ist der Richtige für dich?" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Süß sind sie alle – doch welcher kleine Welpe ist der Richtige für dich?</p></div><p>Zunächst ist natürlich von Bedeutung, dass du dich für die richtige Rasse entscheidest. Zwar unterscheiden sich Hunde ohnehin durch ihren individuellen Charakter, der sich, solange er noch ein Welpe ist, schwer bis gar nicht feststellen lässt. Doch gewisse Eigenschaften können durchaus bestimmten Rassen zugeschrieben werden.</p><p>Während der Dackel bekannt ist für seinen Dickkopf und dafür, Mäuse zu jagen, braucht der Beagle unheimlich viel Auslauf, der Windhund wiederum unbedingt die Möglichkeit, sich auf einer Wiese richtig &#8220;leerzulaufen&#8221;. Eine ausführliche Recherche in Büchern und Internet ist hier absolut anzuraten – immerhin lebt so ein Hund durchschnittlich bis zu 16 Jahre! Eine lange Zeit.</p><p><strong>Ok, die Rasse ist entschieden</strong></p><p>Sobald die Rasse einmal feststeht, beginnt die Suche nach einem geeigneten Züchter. Bei deiner Recherche solltest du unbedingt darauf achten, dass der jeweilige Züchter nur<em><strong> eine Hunderasse anbietet</strong></em>. Grund hierfür, ist dass es am Markt viele Scharlatane gibt, die die Hundezucht vergleichbar mit einer Massentierhaltung betreiben. Das Internet gibt Aufschluss darüber, welche Züchter in Frage kommen könnten.</p><p><strong>Nur beim Züchter zuhause</strong></p><p>Interessierst du dich schließlich für einen ganz bestimmten Welpen, in dessen Foto du dich Hals über Kopf verliebt hast, so steht als nächstes der Besuch beim Züchter an. Auf keinen Fall solltest du dich darauf einlassen, die Übergabe des Welpens an irgendeinem anderen Ort (auch nicht in deinem Zuhause) als beim Züchter selbst stattfinden zu lassen. Seriöse Züchter haben nichts zu verbergen.</p><p><strong>Wo ist die Mutter?</strong></p><p>Sobald du bei der &#8220;Quelle&#8221; deines potenziellen neuen Hundes angelangt bist, lohnt es sich, die Umgebung gründlich zu prüfen. An dieser Stelle ist anzuraten, nach dem Muttertier zu fragen – mit dem Sinn, festzustellen, wie es dieser geht. Weigert sich der Anbieter, so besteht die Möglichkeit, dass die Hündin als &#8220;Gebärmaschine&#8221; missbraucht, ansonsten nicht weiter gepflegt wird und ein armseliges Dasein fristet.</p><p>Zudem könnte es sein, dass die Hündin im Ausland ist, während ihr der Welpe zu früh entrissen wurde. Beides keine schönen Aussichten – bei einer Weigerung des Tierzüchters wäre es also durchaus angebracht, den <a href="https://www.tierschutzverein.at" target="_blank">Tierschutzverein</a> zu verständigen.</p><p><strong>Das Acht-Wochen-Minimum</strong></p><p>Acht Wochen, besser zehn, solange solltest du dem Welpen mindestens Zeit geben, um von seiner Mutter gesäugt, gehegt und gepflegt zu werden. Das Tier vorher von ihr und seinen Geschwistern zu trennen, ist unverantwortlich und wird es in seiner weiteren Entwicklung mit großer Wahrscheinlichkeit beeinträchtigen.</p><p><strong>Weitere Tipps</strong></p><p>Ein guter Hinweis ist es, wenn sich der Züchter Zeit nimmt, den neuen potenziellen Halter für seinen Welpen zu prüfen und vorschlägt, öfter beim Hund vorbeizusehen, bevor du ihn schließlich mitnimmst. Und: Verzichte auf Schnäppchen zu Gunsten der Seriösität und des Zustandes der Hunde.</p><p><em><strong>Eine Möglichkeit, einen Hund zu adoptieren, ist neben dem Welpenkauf natürlich der Besuch im Tierheim</strong></em>. Hier befinden sich viele herrenlose Tiere, die sich ein schönes Zuhause wünschen – und mindestens eine ebenso große Bereicherung darstellen wie ein Welpe vom Züchter.</p><p>Wir wünschen dir mit deinem neuen Familienmitglied viel Freude!</p><hr /><p>Die TIERFREUNDE ÖSTERREICH sind Österreichs Club für Haustierbesitzer. Fundierte Information und Beratung zu haustierspezifischen Themen sind Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation, die sich mit einem <a href="https://www.tierfreunde.org/leistungen/">umfassenden Servicepaket </a>sowie <a href="https://www.tierfreunde.org/projekte/">Initiativen </a>um die Anliegen von Haustierbesitzern kümmert.</p><p>&nbsp;</p><p>Foto-Copyright: A. Wedel / <a href="https://www.pixelio.de/" target="_blank">pixelio.de</a></p></div>]]></content:encoded> <wfw:commentRss>https://www.tierfreunde.org/blog/aufpassen-beim-welpenkauf/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> </channel> </rss>